Tassilette GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Schweizer seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
| Geschäftsführer | |
S.D. Heinrich Maximilian Egon Karl Fürst zu Fürstenberg seit 3.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
S.D. Christian Erbprinz zu Fürstenberg | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mit beschränkter HaftungDonaueschingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Konzernlagebericht 2015I. Grundlagen der Unternehmensgruppe1. Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe In der Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mit beschränkter Flaftung werden die Konzernsegmente "Holzverarbeitende Industrie", "Beteiligungen" und "Immobilien" unter einheitlicher Leitung gebündelt. Der Immobilienbestand umfasst sowohl langfristig vermietete als auch zum Verkauf stehende Objekte an verschiedenen Standorten im Südwesten Baden-Württembergs. Es handelt sich dabei um Wohn-, Geschäfts- und Gastronomieobjekte. Die Geschäftsentwicklung wird vom regionalen Immobilienmarkt bestimmt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Bestandsimmobilien verkauft. Im Dezember 2012 wurde eine Beteiligung an der PL Holding GmbH, Pullach, in Höhe von 23,3 % übernommen. Die PL Holding GmbH hat die Aktivitäten der Pierre Lang Gruppe, die in einer Produktionsstätte in Wien Modeschmuck produziert und im Wege des Direktvertriebes verkauft, übernommen. Das Unternehmen wurde umfassend restrukturiert und neu ausgerichtet. 2015 wurde im Zuge der Aufnahme eines weiteren Gesellschafters eine Kapitalerhöhung durchgeführt, an der die Altgesellschafter nicht teilnahmen. Der Anteil an der Gesellschaft liegt jetzt bei 16,95%. Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG zählt zu den renommiertesten Spezialisten für Holzverpackungen. Zu den größten Kunden zählen namhafte Unternehmen aus dem Automotivbereich und dessen Umfeld ebenso wie aus dem Werkzeug- und Maschinenbau. Zu den Tätigkeitsfeldern gehört die Entwicklung mit Musterbau und Fertigung von standardisierten und individuellen Industrieverpackungen. Die Fertigung erfolgt unter Einsatz modernster Technologie mit CNC-Plattenzuschnittsautomaten, CNC-Kappanlagen, CNC-Bearbeitungszentren, CNC-Nagelautomaten, Nietautomaten und Frässtationen. Die Holzbehandlung erfolgt unter Berücksichtigung der IPPC-Einfuhrbestimmungen für Holzverpackungen gemäß ISPM Nr. 15. Seit 1997 ist die Gesellschaft nah DIN ISO 9001 zertifiziert. 2. Forschung und Entwicklung Eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird im Segment "Holzverarbeitende Industrie" durchgeführt. Gegenstand ist die innovative Produkt- und Verfahrensentwicklung zur Herstellung kundenspezifischer Holzverpackungen für jeden Anwendungsbereich. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 8 Mitarbeiter mit der Weiter- und Neuentwicklung seiner Produkte. Mit Hilfe moderner CAD-Anwendungen werden Produkte nach Kundenmuster und/oder -vorgaben entwickelt, die Ergebnisse teilweise auch patentiert. Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG ist Mitglied im BFSV (Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und -prüfung) sowie im HPE (Bundesverband Holzpackmittel - Paletten - Exportverpackungen e.V.). II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Geschäftsjahr 2015 weiter auf moderatem Niveau fortgesetzt. Insbesondere in den meisten Schwellenländern verlor das Wachstum weiter an Dynamik. Insgesamt betrug das Weltwirtschaftswachstum (BIP) im Berichtsjahr 3,1 % gegenüber 3,4 % im Vorjahr. 1 Die weltweiten Pkw-Neuzulassungen, originärer primärer Indikator für den Bereich Verpackung, stiegen im Geschäftsjahr 2015 um 1,3 % auf 76 Millionen. Dank der staatlichen Interventionen hat China seinen Pkw-Absatz im Gesamtjahr 2015 nochmals um etwa 8,3 Prozent auf rund 20 Millionen Neuzulassungen gesteigert und damit seine Position als weltweit wichtigster Pkw-Markt weiter ausgebaut. Dahinter folgen die USA mit rund 17,3 Millionen (+ 4,7 %) und Westeuropa mit 13,1 Millionen Pkw-Neuzulassungen (+ 8,2 %). Schwere Probleme gab es in Brasilien und Russland, wo die Absatzzahlen im laufenden Jahr um etwa 25 beziehungsweise 36 Prozent einbrachen. 2 Zu den Gewinnern gehören auch 2015 wieder die deutschen Autohersteller. Weltweit betrug die Absatzsteigerung der deutschen Autokonzerne Volkswagen (-2,0 %), Daimler (+ 13,4 %) und BMW (+ 6,1 %). 3 In China allerdings sank der Absatz der Deutschen um 1 % gegenüber Vorjahr. 4 Trotz dieser attraktiven Rahmendaten ist der Absatz an Verpackungen bei den OEMs nicht in gleichem Maße gestiegen. Grund ist die zunehmende Ansiedlung von Fertigungskapazitäten der OEMs direkt in den Absatzmärkten. Der Preis- und Wettbewerbsdruck im Umfeld Industrieverpackung ist nach wie vor außerordentlich hoch. Trotzdem konnten wesentliche Kunden gewonnen werden, deren Projekte sich jedoch im 2. Halbjahr erst in der Anlaufphase befanden. Die Fertigungskapazitäten wurden dezentral in Kundennähe weiter ausgebaut. Das Kompetenz Centrum Verpackung in Hüfingen hat sich etabliert und konnte neue Mitarbeiter einstellen.
1 Statista.com
2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Das Geschäft der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG musste im Berichtsjahr im Segment Industrieverpackungen aufgrund des Verlustes eines Großauftrages einen um 17 % reduzierten Umsatz gegenüber Vorjahr verzeichnen. Erfolgreich konnten Neuumsätze bei OEM akquiriert werden, die mit langjährigen Lieferverträgen abgesichert sind. Insbesondere gelang es, die Position in Bayern zu stärken, den Markteintritt Spanien sowie eine Festigung der Absatzsituation für das Stammwerk in Hüfingen zu erreichen. Ein positives Ergebnis konnte im Berichtsjahr allerdings aufgrund der hohen Anlaufkosten, darunter die Gründung von neuen Standorten in Bremen, Landau an der Isar und Vitoria/Spanien sowie Schließungskosten in Salzgitter, nicht erreicht werden. Die Produktionskapazitäten waren im 2. Halbjahr sehr gut ausgelastet. Zeitkontingente des flexiblen Arbeitszeitsystems wurden aufgebaut. Der Personalaufwand bewegte sich in Summe annähernd auf Vorjahresniveau. Ende des 2. Halbjahres wurden an den Fertigungsstandorten in Hüfingen, Polen und Spanien neue moderne Maschinen in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich vornehmlich um Ersatzinvestitionen in Höhe von 1,1 Mio. €. Die Bewertung aller EUR-Positionen der ausländischen Konzerngesellschaften erfolgte am Bilanzstichtag zu einem fast unveränderten Kurs gegenüber dem Vorjahr. Unterjährig glichen sich Währungsgewinne und Währungsverluste weitgehend aus. b) Finanzlage Das Finanzmanagement der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg umfasst die Themenbereiche Liquiditätsmanagement und Management von Währungs- und Bonitätsrisiken. In Bezug auf die Liquidität ist es das Ziel des Finanzmanagements, jederzeit die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Das Management von Währungsrisiken ist darauf ausgerichtet, Preise, die der Investitions- bzw. Produktions- und Absatzplanung zugrunde gelegt werden, mittels derivativer Finanzinstrumente abzusichern. Bonitätsrisiken werden, soweit möglich, durch Abschluss von Versicherungen abgedeckt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt aus Eigenmitteln oder aus Mitteln der Gesellschafter. Die Abrechnungen sämtlicher Lieferungen und Leistungen mit allen verbundenen Unternehmen erfolgt in Euro. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Unternehmen wird durch ausreichende Vorhalteliquidität sowie die Verfügbarkeit von bestätigten Kreditlinien über die Gesamtverwaltung der Fürstenberg-Gruppe sichergestellt. c) Vermögenslage Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital von insgesamt 6,765 Mio. € aus. Der Schritt erfolgte durch eine Umwidmung der Verbindlichkeiten des Gesellschafters eines einbezogenen Tochterunternehmens in Höhe von 5,70 Mio. € in Kapitalrücklagen, die unter dem Posten "Anteile anderer Gesellschafter" ausgewiesen sind. Die Bilanzsumme beträgt 18,15 Mio. €. Die Vorräte wurden aufgrund der dezentralen Materialbevorratung um 8,3 % auf 4,42 Mio. € aufgebaut. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden als Frühindikator die Entwicklung des Auftragseingangs sowie als primäre interne Kennzahlen vor allem Materialkostenquote und Personalkostenquote als wesentliche Kostenindikatoren herangezogen.
Die Materialquote konnte durch verbesserte Beschaffungspolitik sowie durch Optimierung des gesamten Materialhandlings gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Durch den Aufbau der Standorte Bremen und Landau a.d.I. in Deutschland sowie Vitoria in Spanien erhöhte sich die Personalquote in Relation zur Gesamtleistung überdurchschnittlich. III. NachtragsberichtZu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ist Folgendes anzumerken: Im Februar gelang die Akquise eines Geschäfts in Norddeutschland für einen großen OEM und die Akquise des Geschäftes eines Zulieferers der Papierindustrie in Süddeutschland mit langjährigen Verträgen. Die erfolgreichen Akquisitionen untermauern die Wachstumsstrategie des Unternehmens. IV. PrognoseberichtNach aktuellen Prognosen (VDA) soll der PKW-Weltmarkt 2016 um 2 % wachsen und erstmals die 80-Millionen-Marke überschreiten, wobei sich der regionale Markttrend der Vorjahre fortsetzt. 5 Der steigende Bedarf nach individueller Mobilität wird die Nachfrage treiben. Dementgegen wirkt die Ausweitung von Zulassungsbeschränkungen in Ballungsgebieten. Unsicherheiten, unterschiedliche Entwicklungen in den Wirtschaftsräumen sowie die Schuldenkrise einiger europäischer Länder wirkten sich in hohem Maße auf die Währungsrelationen aus, so dass die Wechselkurse stark schwankten. Für 2016 wird trotz einer weiterhin hohen Volatilität an den Finanzmärkten von einem weitestgehend stabilen Euro/Zloty- Verhältnis ausgegangen. Die Entwicklung der Rohstoffpreise wird geprägt von der Stabilität des weltwirtschaftlichen Wachstums. Mit Preisrückgängen ist in 2016 nicht zu rechnen. Die angekündigten Modelloffensiven und das Engagement der Kunden in neuen Märkten bieten auch in 2016 die Chance, neue Aufträge zu generieren. Mit der Investitionsplanung in Sachinvestitionen werden die bereits eingeleiteten Schritte zur kontinuierlichen Verbesserung der Fertigung unverändert fortgesetzt. Die Standardisierung von Prozessen und die Reduzierung der Durchlaufzeiten sind, wie auch die Neuausrichtung der gesamten Fertigung, wesentliche Elemente. Sie leisten zusammen mit einer konsequenten Kostendisziplin einen wichtigen Beitrag dazu, dass die langfristigen Ertragsziele wieder erreicht und dauerhaft eine solide Liquidität gesichert werden können. Für die Holzindustrie wird 2016 aufgrund der erfolgreich akquirierten Aufträge ein gegenüber 2015 wesentlich verbessertes Ergebnis erwartet. V. Chancen- und RisikoberichtDas Risikomanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um mit geeigneten gegensteuernden Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung ausschließen zu können. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Aufbau- und Ablauforganisation und eingebettet in die Geschäftsprozesse des Unternehmens. Ereignisse, die ein Risiko begründen könnten, werden dezentral in den Gesellschaften identifiziert und beurteilt. Gegenmaßnahmen werden unverzüglich eingeleitet, ihre Auswirkungen bewertet und zeitnah in die Planungen eingearbeitet. Die Ergebnisse des operativen Risikomanagements begleiten laufend die Planungs- und Kontrollrechnungen. Zielvorgaben, die in den Planungsrunden vereinbart wurden, unterliegen einer permanenten Überprüfung innerhalb von periodischen Planungsüberarbeitungen. Parallel dazu fließen die Ergebnisse der bereits getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung des Risikos zeitnah in die monatlichen Reports zur Geschäftsentwicklung ein. Somit liegt über die dokumentierten Berichtswege auch unterjährig ein Bild der aktuellen Risikolage vor. Überschaubare Risiken, die in einem angemessenen Verhältnis zum erwarteten Nutzen aus der Geschäftstätigkeit stehen, werden eingegangen. Soweit übersehbar und wirtschaftlich sinnvoll, wurden zur Absicherung der Betriebsrisiken in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen. Die wesentlichen Risiken sind die Unberechenbarkeit der Energie- und Rohstoffpreise, zunehmende internationale Handelsbeschränkungen sowie andauernde außenwirtschaftliche Ungleichgewichte, die Ausweitung von politischen Konflikten und die Terrorgefahr. Änderungen in der Gesetzgebung, bei Steuern oder Zöllen in einzelnen Ländern können ebenfalls den internationalen Handel stark beeinträchtigen und erhebliche Risiken mit sich bringen. Die Wachstumsmärkte in Osteuropa, Asien und Südamerika und die Leistungsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie und des Maschinen- und Anlagenbaus sind im Hinblick auf die Entwicklung des Marktes für Industrieverpackungen von besonderer Bedeutung. Zwar erhöhen die großen OEMs den "local content", das heißt die Fertigung vor Ort im Markt. Andererseits wird im Fahrzeugbau durch die stark zunehmende Variantenvielfalt der Fahrzeuge, gepaart mit modernen Produktionsmethoden, eine Vielzahl von Verpackungen notwendig. Mit erstklassiger Qualität, Lieferzuverlässigkeit, neuen Produkten, permanenter Kundenpflege und Akquisitionstätigkeit werden sehr gute Chancen, Marktanteile nicht nur zu halten, sondern punktuell auch auszubauen, gesehen. Mit innovativen Lösungen für die Kunden und Präsenz vor Ort werden die Stärken nachhaltig untermauert. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Weiterhin wird kontinuierlich die Entwicklung der wirtschaftlichen Stabilität der Lieferanten beobachtet. Deuten sich Fehlentwicklungen an, werden geeignete Maßnahmen, um die Risiken zu reduzieren und die Versorgung sicherzustellen, ergriffen. Dadurch konnten Versorgungsrisiken aufgrund von Lieferantenausfällen bisher sehr wirkungsvoll vermieden werden. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit können Finanzrisiken entstehen, die sich aus der Veränderung von Währungskursen ergeben. Durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird dieses Risiko minimiert. Mit diesen Geschäften wird das Währungsrisiko erwarteter Zahlungsströme aus Konzerninternen Finanzierungen begrenz. Der Euro wird damit gegenüber dem polnischen Zloty gesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Kontrakte. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gewährleisten ausreichende Vorhalteliquidität sowie bestätigte Kreditlinien. Die Unternehmensgruppe geht von weiterer Unterstützung durch die Gesellschafter aus. Im Immobilienbereich wird mit dem Verkauf einer weiteren Immobilie aus dem Bestand der Hausverwaltung gerechnet. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015DER VERWALTUNGSGESELLSCHAFT FÜRST ZU FÜRSTENBERG MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, DONAUESCHINGENAllgemeine AngabenDer vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 264,290 ff HGB aufgestellt. Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2015. In der Bilanz zusammengefasste Posten werden im Anhang gesondert aufgeführt. Für den Ausweis des Anlagevermögens in der Bilanz wurde von der Möglichkeit des § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis und StichtagFolgende Gesellschaften werden gemäß § 290 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Ferner besteht eine Beteiligung in Höhe von 16,95 % am Stammkapital der PL Holding GmbH, Pullach. Es handelt sich dabei um eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen im Sinne des § 311 HGB. Die Stimmrechtsanteile entsprechen den Anteilen am Stammkapital zuzüglich andere Zuzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft (derzeit rund 25,4 %). Dieses Unternehmen bilanziert ebenfalls nach dem HGB. Die Fürstenberg IPS S.L., Vitoria (Spanien) wurde im September 2015 gegründet. Das Stammkapital beträgt EUR 3.000,00 und wurde in bar erbracht. Im Übrigen ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen des Konsolidierungskreises. Bilanzstichtag allereinbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Folgende Gesellschaften sind gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen: Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Hüfingen Hausverwaltung Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Donaueschingen Fürstenberg Immobilien GmbH & Co. KG, Donaueschingen. Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg Management Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hüfingen, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Hüfingen KonsolidierungsgrundsätzeSämtliche vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden im Wege von Bareinlagen gegründet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte durch Verrechnung der Bareinlagen mit den entsprechenden Anschaffungskosten des Mutterunternehmens. Die Konsolidierung des assoziierten Unternehmens wurde ebenfalls nach der Buchwertmethode vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der zum Jahresende 2012 erworbenen Anteile an der PL Holding GmbH erfolgte zum 31. Dezember 2012 zu Anschaffungskosten. Der Wertansatz wird in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den der Gesellschaft gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, fortgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus Verkäufen von Sachanlagen im Konzernkreis wurden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus Warenlieferungen im Konzernkreis wurde verzichtet, da die Voraussetzungen des § 304 Abs. 2 HGB erfüllt sind. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht in andere aktivierte Eigenleistungen oder Bestandsveränderungen umzugliedern waren. Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten innerhalb des Konsolidierungskreises sind im erforderlichen Umfang konsolidiert worden. Die auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüsse wurden wie folgt umgerechnet:
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Für Zugänge ab dem Jahr 2011 wird in Übereinstimmung mit den deutschen steuerrechtlichen Vorschriften ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Zuvor wurde, soweit steuerlich zulässig, die degressive Abschreibungsmethode angewendet. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungen führt. Die übrigen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und auf fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Zur Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird auf die Ausführungen zu den Konsolidierungsgrundsätzen verwiesen. Das Ergebnis aus der assoziierten Beteiligung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. Der Beteiligungsbuchwert zum Bilanzstichtag liegt um TEUR 919 über dem Anteil am Eigenkapital des assoziierten Unternehmens. Bewertungsgrundlage ist der Konzernabschluss des assoziierten Unternehmens zum Bilanzstichtag. Die anderen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Anschaffungskostenminderungen wurden berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten entspricht dem Finanzmittelfonds der diesem Konzernabschluss beigefügten Kapitalflussrechnung. Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens nach der PUC-Methode ermittelt. Bezüglich des Abzinsungssatzes wurde von dem Wahlrecht nach Art. 75 Abs. 7 EGHGB n.F. Gebrauch gemacht, auf eine zehnjährige Durchschnittsbetrachtung (Rechnungszinsfuß 4,31 %) abzustellen. Der Unterschiedsbetrag zur bisherigen siebenjährigen Durchschnittsbetrachtung (Rechnungszinsfuß 3,89 %) beläuft sich auf TEUR 138. Es wurde eine erwartete Lohn-, Gehalts- und Rentendynamik von 2,0 % zugrunde gelegt, soweit Anpassungen nicht vertraglich ausgeschlossen sind. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck verwendet. Die Zuführungen zu den Rückstellungen wurden, soweit sie aufgrund der geänderten Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgten, mit 1/15 des Unterschiedsbetrags vorgenommen. Die aufgrund der Anwendung der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 381. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Umrechnungskurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz
Es besteht eine weitere Beteiligung von 50 % an einer Gesellschaft in Spanien. Diese Gesellschaft befindet sich in Liquidation, aktuelle Jahresabschlüsse liegen nicht vor. Das Unternehmen wurde wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 27.415,00 (im Vorjahr EUR 8.830,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Latente Steuern wurden in Höhe von EUR 58.427,47 (im Vorjahr EUR 174.793,32) aktivisch abgegrenzt. Zum Bilanzstichtag wurden in geringem Umfang bestehende passivische latente Steuerabgrenzungen mit den aktivischen latenten Steuerabgrenzungen saldiert. Vom ausgewiesenen Gesamtbetrag entfallen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 53 (im Vorjahr TEUR 168) auf Verlustvorträge einer Tochtergesellschaft in Polen. Die verrechneten passiven latenten Steuern beruhen auf Unterschieden zwischen Steuer- und Handelsbilanz der einbezogenen Tochtergesellschaften in Polen. Berechnungsgrundlage war der unternehmensindividuelle Steuersatz von 19 %. Im Übrigen bestanden nur unwesentliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz, so dass auf weitere Abgrenzungen verzichtet wurde. Auch auf Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB wurde mangels Wesentlichkeit verzichtet. Die Kapitalrücklage betrifft andere Zuzahlungen im Sinne des § 272 Abs. 2 Ziff. 4 HGB. Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen im Sinne des § 266 Abs. 3 HGB. Der Konzern-Bilanzverlust enthält einen Verlustvortrag in Höhe von EUR 107.880,85. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern und Umweltsanierungsmaßnahmen gebildet. Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gegliedert.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden des Gesellschafters gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 185.378,73 (im Vorjahr EUR 484.416,90) aus Steuern und EUR 617.874,86 (im Vorjahr EUR 588.842,54) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 84 (im Vorjahr TEUR 126) aus der Auflösung von Rückstellungen sowie TEUR 37 (im Vorjahr TEUR 6) aus Buchgewinnen von Anlageabgängen. Für Altersversorgung wurden EUR 10.528,48 (im Vorjahr EUR 69.612,95) aufgewendet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 349.166,87 (im Vorjahr EUR 413.491,43) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 410.946,72 (im Vorjahr EUR 775.263,23) enthalten. Sie entstanden überwiegend aus der Bewertung von auf Euro lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten bei Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften im Ausland. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 30) aus Buchverlusten von Anlageabgängen. Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 208.367,00 (im Vorjahr EUR 255.731,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten EUR 250.000,00 (im Vorjahr EUR 0,00) aus der Zuführung zu einer Rückstellung für Boden- und Grundwassersanierung und EUR 42.359,00 (im Vorjahr EUR 42.359,28) aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Der Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" enthält Aufwendungen aus der Veränderung von latenten Steuern in Höhe von EUR 116.365,89 (im Vorjahr EUR 36.341,50). Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag aus einer gesamtschuldnerischen Haftung aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen an ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 308. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:
Von den ausgewiesenen Verpflichtungen haben rund TEUR 1.739 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten". Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 330 Mitarbeiter, davon
Abschlussprüferhonorar Die für das Geschäftsjahr berechneten Honorare des Abschlussprüfers belaufen sich auf
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt S.D. Heinrich Fürst zu Fürstenberg Dr. Hans-Rüdiger Schewe, Kaufmann Geschäftsführerbezüge werden analog § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.
Donaueschingen, 20. Mai 2016 gezeichnet S.D. Heinrich Fürst zu Fürstenberg Dr. Hans-Rüdiger Schewe ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2015
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mbH: "Wir haben den Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht der Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Freiburg, 9. Juni 2016 Lohrmann
Riehle Lätsch Durach GmbH
Martin Lätsch, Wirtschaftsprüfer Rainer Müller, Wirtschaftsprüfer |
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