Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 611480
Vorher
Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.6.1995
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Beteiligung an Unternehmen der Unternehmensgruppe Fürstenberg und anderen Unternehmen, die Verwaltung von Gesellschaftsbeteiligungen, die Führung der Geschäfte von Personengesellschaften im weitesten Sinn.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Bettina Schweizer
seit 9.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
S.D. Christian Erbprinz zu Fürstenberg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Donaueschingen
60.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mit beschränkter Haftung

Donaueschingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Konzernlagebericht 2015

I. Grundlagen der Unternehmensgruppe

1. Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe

In der Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mit beschränkter Flaftung werden die Konzernsegmente "Holzverarbeitende Industrie", "Beteiligungen" und "Immobilien" unter einheitlicher Leitung gebündelt.

Der Immobilienbestand umfasst sowohl langfristig vermietete als auch zum Verkauf stehende Objekte an verschiedenen Standorten im Südwesten Baden-Württembergs. Es handelt sich dabei um Wohn-, Geschäfts- und Gastronomieobjekte. Die Geschäftsentwicklung wird vom regionalen Immobilienmarkt bestimmt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Bestandsimmobilien verkauft.

Im Dezember 2012 wurde eine Beteiligung an der PL Holding GmbH, Pullach, in Höhe von 23,3 % übernommen. Die PL Holding GmbH hat die Aktivitäten der Pierre Lang Gruppe, die in einer Produktionsstätte in Wien Modeschmuck produziert und im Wege des Direktvertriebes verkauft, übernommen. Das Unternehmen wurde umfassend restrukturiert und neu ausgerichtet. 2015 wurde im Zuge der Aufnahme eines weiteren Gesellschafters eine Kapitalerhöhung durchgeführt, an der die Altgesellschafter nicht teilnahmen. Der Anteil an der Gesellschaft liegt jetzt bei 16,95%.

Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG zählt zu den renommiertesten Spezialisten für Holzverpackungen. Zu den größten Kunden zählen namhafte Unternehmen aus dem Automotivbereich und dessen Umfeld ebenso wie aus dem Werkzeug- und Maschinenbau. Zu den Tätigkeitsfeldern gehört die Entwicklung mit Musterbau und Fertigung von standardisierten und individuellen Industrieverpackungen. Die Fertigung erfolgt unter Einsatz modernster Technologie mit CNC-Plattenzuschnittsautomaten, CNC-Kappanlagen, CNC-Bearbeitungszentren, CNC-Nagelautomaten, Nietautomaten und Frässtationen. Die Holzbehandlung erfolgt unter Berücksichtigung der IPPC-Einfuhrbestimmungen für Holzverpackungen gemäß ISPM Nr. 15. Seit 1997 ist die Gesellschaft nah DIN ISO 9001 zertifiziert.

2. Forschung und Entwicklung

Eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird im Segment "Holzverarbeitende Industrie" durchgeführt. Gegenstand ist die innovative Produkt- und Verfahrensentwicklung zur Herstellung kundenspezifischer Holzverpackungen für jeden Anwendungsbereich.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 8 Mitarbeiter mit der Weiter- und Neuentwicklung seiner Produkte. Mit Hilfe moderner CAD-Anwendungen werden Produkte nach Kundenmuster und/oder -vorgaben entwickelt, die Ergebnisse teilweise auch patentiert. Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG ist Mitglied im BFSV (Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und -prüfung) sowie im HPE (Bundesverband Holzpackmittel - Paletten - Exportverpackungen e.V.).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Geschäftsjahr 2015 weiter auf moderatem Niveau fortgesetzt. Insbesondere in den meisten Schwellenländern verlor das Wachstum weiter an Dynamik. Insgesamt betrug das Weltwirtschaftswachstum (BIP) im Berichtsjahr 3,1 % gegenüber 3,4 % im Vorjahr. 1

Die weltweiten Pkw-Neuzulassungen, originärer primärer Indikator für den Bereich Verpackung, stiegen im Geschäftsjahr 2015 um 1,3 % auf 76 Millionen. Dank der staatlichen Interventionen hat China seinen Pkw-Absatz im Gesamtjahr 2015 nochmals um etwa 8,3 Prozent auf rund 20 Millionen Neuzulassungen gesteigert und damit seine Position als weltweit wichtigster Pkw-Markt weiter ausgebaut. Dahinter folgen die USA mit rund 17,3 Millionen (+ 4,7 %) und Westeuropa mit 13,1 Millionen Pkw-Neuzulassungen (+ 8,2 %). Schwere Probleme gab es in Brasilien und Russland, wo die Absatzzahlen im laufenden Jahr um etwa 25 beziehungsweise 36 Prozent einbrachen. 2 Zu den Gewinnern gehören auch 2015 wieder die deutschen Autohersteller. Weltweit betrug die Absatzsteigerung der deutschen Autokonzerne Volkswagen (-2,0 %), Daimler (+ 13,4 %) und BMW (+ 6,1 %). 3 In China allerdings sank der Absatz der Deutschen um 1 % gegenüber Vorjahr. 4 Trotz dieser attraktiven Rahmendaten ist der Absatz an Verpackungen bei den OEMs nicht in gleichem Maße gestiegen. Grund ist die zunehmende Ansiedlung von Fertigungskapazitäten der OEMs direkt in den Absatzmärkten. Der Preis- und Wettbewerbsdruck im Umfeld Industrieverpackung ist nach wie vor außerordentlich hoch. Trotzdem konnten wesentliche Kunden gewonnen werden, deren Projekte sich jedoch im 2. Halbjahr erst in der Anlaufphase befanden. Die Fertigungskapazitäten wurden dezentral in Kundennähe weiter ausgebaut. Das Kompetenz Centrum Verpackung in Hüfingen hat sich etabliert und konnte neue Mitarbeiter einstellen.

1 Statista.com
2 Kfz-Betrieb vom 17.12.2015
3 Automobil-Produktion vom 11.017./27.01./04.02. und 06.04.2016
4 Automobilwoche vom 14.02.2016

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Das Geschäft der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG musste im Berichtsjahr im Segment Industrieverpackungen aufgrund des Verlustes eines Großauftrages einen um 17 % reduzierten Umsatz gegenüber Vorjahr verzeichnen. Erfolgreich konnten Neuumsätze bei OEM akquiriert werden, die mit langjährigen Lieferverträgen abgesichert sind. Insbesondere gelang es, die Position in Bayern zu stärken, den Markteintritt Spanien sowie eine Festigung der Absatzsituation für das Stammwerk in Hüfingen zu erreichen.

Ein positives Ergebnis konnte im Berichtsjahr allerdings aufgrund der hohen Anlaufkosten, darunter die Gründung von neuen Standorten in Bremen, Landau an der Isar und Vitoria/Spanien sowie Schließungskosten in Salzgitter, nicht erreicht werden.

Die Produktionskapazitäten waren im 2. Halbjahr sehr gut ausgelastet. Zeitkontingente des flexiblen Arbeitszeitsystems wurden aufgebaut. Der Personalaufwand bewegte sich in Summe annähernd auf Vorjahresniveau. Ende des 2. Halbjahres wurden an den Fertigungsstandorten in Hüfingen, Polen und Spanien neue moderne Maschinen in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich vornehmlich um Ersatzinvestitionen in Höhe von 1,1 Mio. €.

Die Bewertung aller EUR-Positionen der ausländischen Konzerngesellschaften erfolgte am Bilanzstichtag zu einem fast unveränderten Kurs gegenüber dem Vorjahr. Unterjährig glichen sich Währungsgewinne und Währungsverluste weitgehend aus.

b) Finanzlage

Das Finanzmanagement der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg umfasst die Themenbereiche Liquiditätsmanagement und Management von Währungs- und Bonitätsrisiken. In Bezug auf die Liquidität ist es das Ziel des Finanzmanagements, jederzeit die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Das Management von Währungsrisiken ist darauf ausgerichtet, Preise, die der Investitions- bzw. Produktions- und Absatzplanung zugrunde gelegt werden, mittels derivativer Finanzinstrumente abzusichern. Bonitätsrisiken werden, soweit möglich, durch Abschluss von Versicherungen abgedeckt.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgt aus Eigenmitteln oder aus Mitteln der Gesellschafter. Die Abrechnungen sämtlicher Lieferungen und Leistungen mit allen verbundenen Unternehmen erfolgt in Euro. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Unternehmen wird durch ausreichende Vorhalteliquidität sowie die Verfügbarkeit von bestätigten Kreditlinien über die Gesamtverwaltung der Fürstenberg-Gruppe sichergestellt.

c) Vermögenslage

Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital von insgesamt 6,765 Mio. € aus. Der Schritt erfolgte durch eine Umwidmung der Verbindlichkeiten des Gesellschafters eines einbezogenen Tochterunternehmens in Höhe von 5,70 Mio. € in Kapitalrücklagen, die unter dem Posten "Anteile anderer Gesellschafter" ausgewiesen sind. Die Bilanzsumme beträgt 18,15 Mio. €.

Die Vorräte wurden aufgrund der dezentralen Materialbevorratung um 8,3 % auf 4,42 Mio. € aufgebaut.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden als Frühindikator die Entwicklung des Auftragseingangs sowie als primäre interne Kennzahlen vor allem Materialkostenquote und Personalkostenquote als wesentliche Kostenindikatoren herangezogen.

2015 2014
Materialquote 62,9% 67,8%
Personalquote 28,5% 24,0%

Die Materialquote konnte durch verbesserte Beschaffungspolitik sowie durch Optimierung des gesamten Materialhandlings gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Durch den Aufbau der Standorte Bremen und Landau a.d.I. in Deutschland sowie Vitoria in Spanien erhöhte sich die Personalquote in Relation zur Gesamtleistung überdurchschnittlich.

III. Nachtragsbericht

Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ist Folgendes anzumerken:

Im Februar gelang die Akquise eines Geschäfts in Norddeutschland für einen großen OEM und die Akquise des Geschäftes eines Zulieferers der Papierindustrie in Süddeutschland mit langjährigen Verträgen. Die erfolgreichen Akquisitionen untermauern die Wachstumsstrategie des Unternehmens.

IV. Prognosebericht

Nach aktuellen Prognosen (VDA) soll der PKW-Weltmarkt 2016 um 2 % wachsen und erstmals die 80-Millionen-Marke überschreiten, wobei sich der regionale Markttrend der Vorjahre fortsetzt. 5 Der steigende Bedarf nach individueller Mobilität wird die Nachfrage treiben. Dementgegen wirkt die Ausweitung von Zulassungsbeschränkungen in Ballungsgebieten.

5 VDA, 29.02.2016

Unsicherheiten, unterschiedliche Entwicklungen in den Wirtschaftsräumen sowie die Schuldenkrise einiger europäischer Länder wirkten sich in hohem Maße auf die Währungsrelationen aus, so dass die Wechselkurse stark schwankten. Für 2016 wird trotz einer weiterhin hohen Volatilität an den Finanzmärkten von einem weitestgehend stabilen Euro/Zloty- Verhältnis ausgegangen.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise wird geprägt von der Stabilität des weltwirtschaftlichen Wachstums. Mit Preisrückgängen ist in 2016 nicht zu rechnen.

Die angekündigten Modelloffensiven und das Engagement der Kunden in neuen Märkten bieten auch in 2016 die Chance, neue Aufträge zu generieren.

Mit der Investitionsplanung in Sachinvestitionen werden die bereits eingeleiteten Schritte zur kontinuierlichen Verbesserung der Fertigung unverändert fortgesetzt. Die Standardisierung von Prozessen und die Reduzierung der Durchlaufzeiten sind, wie auch die Neuausrichtung der gesamten Fertigung, wesentliche Elemente. Sie leisten zusammen mit einer konsequenten Kostendisziplin einen wichtigen Beitrag dazu, dass die langfristigen Ertragsziele wieder erreicht und dauerhaft eine solide Liquidität gesichert werden können.

Für die Holzindustrie wird 2016 aufgrund der erfolgreich akquirierten Aufträge ein gegenüber 2015 wesentlich verbessertes Ergebnis erwartet.

V. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um mit geeigneten gegensteuernden Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung ausschließen zu können. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Aufbau- und Ablauforganisation und eingebettet in die Geschäftsprozesse des Unternehmens. Ereignisse, die ein Risiko begründen könnten, werden dezentral in den Gesellschaften identifiziert und beurteilt. Gegenmaßnahmen werden unverzüglich eingeleitet, ihre Auswirkungen bewertet und zeitnah in die Planungen eingearbeitet. Die Ergebnisse des operativen Risikomanagements begleiten laufend die Planungs- und Kontrollrechnungen. Zielvorgaben, die in den Planungsrunden vereinbart wurden, unterliegen einer permanenten Überprüfung innerhalb von periodischen Planungsüberarbeitungen. Parallel dazu fließen die Ergebnisse der bereits getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung des Risikos zeitnah in die monatlichen Reports zur Geschäftsentwicklung ein. Somit liegt über die dokumentierten Berichtswege auch unterjährig ein Bild der aktuellen Risikolage vor. Überschaubare Risiken, die in einem angemessenen Verhältnis zum erwarteten Nutzen aus der Geschäftstätigkeit stehen, werden eingegangen.

Soweit übersehbar und wirtschaftlich sinnvoll, wurden zur Absicherung der Betriebsrisiken in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen.

Die wesentlichen Risiken sind die Unberechenbarkeit der Energie- und Rohstoffpreise, zunehmende internationale Handelsbeschränkungen sowie andauernde außenwirtschaftliche Ungleichgewichte, die Ausweitung von politischen Konflikten und die Terrorgefahr. Änderungen in der Gesetzgebung, bei Steuern oder Zöllen in einzelnen Ländern können ebenfalls den internationalen Handel stark beeinträchtigen und erhebliche Risiken mit sich bringen.

Die Wachstumsmärkte in Osteuropa, Asien und Südamerika und die Leistungsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie und des Maschinen- und Anlagenbaus sind im Hinblick auf die Entwicklung des Marktes für Industrieverpackungen von besonderer Bedeutung. Zwar erhöhen die großen OEMs den "local content", das heißt die Fertigung vor Ort im Markt. Andererseits wird im Fahrzeugbau durch die stark zunehmende Variantenvielfalt der Fahrzeuge, gepaart mit modernen Produktionsmethoden, eine Vielzahl von Verpackungen notwendig. Mit erstklassiger Qualität, Lieferzuverlässigkeit, neuen Produkten, permanenter Kundenpflege und Akquisitionstätigkeit werden sehr gute Chancen, Marktanteile nicht nur zu halten, sondern punktuell auch auszubauen, gesehen. Mit innovativen Lösungen für die Kunden und Präsenz vor Ort werden die Stärken nachhaltig untermauert.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Weiterhin wird kontinuierlich die Entwicklung der wirtschaftlichen Stabilität der Lieferanten beobachtet. Deuten sich Fehlentwicklungen an, werden geeignete Maßnahmen, um die Risiken zu reduzieren und die Versorgung sicherzustellen, ergriffen. Dadurch konnten Versorgungsrisiken aufgrund von Lieferantenausfällen bisher sehr wirkungsvoll vermieden werden.

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit können Finanzrisiken entstehen, die sich aus der Veränderung von Währungskursen ergeben. Durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird dieses Risiko minimiert. Mit diesen Geschäften wird das Währungsrisiko erwarteter Zahlungsströme aus Konzerninternen Finanzierungen begrenz. Der Euro wird damit gegenüber dem polnischen Zloty gesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Kontrakte.

Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gewährleisten ausreichende Vorhalteliquidität sowie bestätigte Kreditlinien. Die Unternehmensgruppe geht von weiterer Unterstützung durch die Gesellschafter aus.

Im Immobilienbereich wird mit dem Verkauf einer weiteren Immobilie aus dem Bestand der Hausverwaltung gerechnet.

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.269,24   35.940,80
2. Geleistete Anzahlungen 5.333,33   5.333,33
    90.602,57 41.274,13
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.118.629,30   4.193.709,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.094.035,18   782.458,72
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 775.768,58   720.313,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 320.830,66 6.309.263,72 166.941.10 5.863.422.60
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.518.717,00   2.566.333,91
2. Andere Beteiligungen 30.501,12   30.501,12
    2.549.218,12 2.596.835,03
    8.949.084,41 8.501.531,76
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.439.408,59   2.461.272,09
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 605.298,37   499.557,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.357.620,16   912.653,87
4. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 1.134,45   210.813,78
5. Geleistete Anzahlungen 22.026,36   600,03
    4.425.487,93 4.084.896,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.798.906,65   3.306.904,21
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.153.619,04   0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 771.557,59   884.355,08
    3.724.083,28 4.191.259,29
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   972.962,36 2.058.242,76
    9.122.533,57 10.334.398,83
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   17.233,15 15.192,84
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   58.427,47 174.793,32
    18.147.278,60 19.025.916,75

PASSIVA

     
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage   5.341.324,60 5.341.324,60
III. Gewinnrücklagen   2.544,20 2.544,20
IV. Bilanzverlust   -137.678,79 -107.880,84
V. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter   1.506.740,01 -1.627.493,46
    6.764.930,02 3.660.494,50
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.958.807,00   2.903.759,28
2. Steuerrückstellungen 1.443,37   3.159,30
3. Sonstige Rückstellungen 1.370.709,19   1.523.261,92
    4.330.959,56 4.430.180,50
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.800.000,00   3.700.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.172.727,28   1.876.376,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00   3.988.861,75
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.078.661,74   1.370.003,23
    7.051.389,02 10.935.241,75
    18.147.278,60 19.025.916,75

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015

2015
EUR
2014
EUR
1. Umsatzerlöse   26.887.407,28 32.774.252,81
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -307,53 -175.416,31
3. Sonstige betriebliche Erträge   1.185.600,41 1.210.414,13
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.004.447,13   21.022.095,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 652.416,14   452.297,17
    16.656.863,27 21.474.392,17
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.418.073,93   5.753.232,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.106.817,27   1.216.859,56
    6.524.891,20 6.970.092,02
6. Abschreibungen   624.466,10 536.166,15
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.891.966,43 6.528.436,98
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   43.639,39 52.519,97
9. Aufwendungen aus assoziierten Beteiligungen   47.616,91 265.629,56
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   393.167,51 421.386,38
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -2.022.631,87 -2.334.332,66
12. Außerordentliche Aufwendungen   292.359,00 42.359,28
13. Außerordentliches Ergebnis   -292.359,00 -42.359,28
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   131.530,23 91.553,22
15. Sonstige Steuern   172.367,17 146.361,28
16. Konzernjahresfehlbetrag   -2.618.888,27 -2.614.606,44
17. Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis   2.589.090,33 2.382.937,62
18. Konzernverlust   -29.797,94 -231.668,82

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015

DER VERWALTUNGSGESELLSCHAFT FÜRST ZU FÜRSTENBERG MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, DONAUESCHINGEN

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 264,290 ff HGB aufgestellt. Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen waren die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2015.

In der Bilanz zusammengefasste Posten werden im Anhang gesondert aufgeführt. Für den Ausweis des Anlagevermögens in der Bilanz wurde von der Möglichkeit des § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konsolidierungskreis und Stichtag

Folgende Gesellschaften werden gemäß § 290 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:

Anteil am Kapital
in %
Einbeziehung nach § 290 Abs. 2 Ziff. 1 HGB  
Fürstenberg Immobilien Management Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Donaueschingen 100,0
Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg Management Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hüfingen 100,0
Einbeziehung nach § 290 Abs. 2 Ziff. 2 HGB Unmittelbare Beteiligung  
Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Hüfingen 0,0
Industrial Packaging Solutions Dobiegniew sp.z.o.o. (früher: Zaklady Drzewne Dobiegniew sp.z.o.o.), Dobiegniew (Polen) 1,0
Holzindustrie Dobiegniew Management sp.z.o.o., Dobiegniew (Polen) 0,175
Hausverwaltung Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Donaueschingen 0,0
Fürstenberg Immobilien GmbH & Co. KG, Donaueschingen 0,0
Mittelbare Beteiligung  
Industrial Packaging Solutions Jelenia Góra sp.z.o.o., Jelenia Góra (Polen) 0,0
Fürstenberg IPS S.L., Vitoria (Spanien) 0,0

Ferner besteht eine Beteiligung in Höhe von 16,95 % am Stammkapital der PL Holding GmbH, Pullach. Es handelt sich dabei um eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen im Sinne des § 311 HGB. Die Stimmrechtsanteile entsprechen den Anteilen am Stammkapital zuzüglich andere Zuzahlungen in die Kapitalrücklage der Gesellschaft (derzeit rund 25,4 %). Dieses Unternehmen bilanziert ebenfalls nach dem HGB.

Die Fürstenberg IPS S.L., Vitoria (Spanien) wurde im September 2015 gegründet. Das Stammkapital beträgt EUR 3.000,00 und wurde in bar erbracht.

Im Übrigen ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen des Konsolidierungskreises.

Bilanzstichtag allereinbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember.

Folgende Gesellschaften sind gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen:

Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Hüfingen Hausverwaltung Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Donaueschingen Fürstenberg Immobilien GmbH & Co. KG, Donaueschingen.

Die Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg Management Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hüfingen, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Holzindustrie Fürst zu Fürstenberg GmbH & Co. KG, Hüfingen

Konsolidierungsgrundsätze

Sämtliche vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden im Wege von Bareinlagen gegründet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte durch Verrechnung der Bareinlagen mit den entsprechenden Anschaffungskosten des Mutterunternehmens.

Die Konsolidierung des assoziierten Unternehmens wurde ebenfalls nach der Buchwertmethode vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der zum Jahresende 2012 erworbenen Anteile an der PL Holding GmbH erfolgte zum 31. Dezember 2012 zu Anschaffungskosten. Der Wertansatz wird in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den der Gesellschaft gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, fortgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

Zwischenergebnisse aus Verkäufen von Sachanlagen im Konzernkreis wurden eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus Warenlieferungen im Konzernkreis wurde verzichtet, da die Voraussetzungen des § 304 Abs. 2 HGB erfüllt sind.

Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht in andere aktivierte Eigenleistungen oder Bestandsveränderungen umzugliedern waren.

Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten innerhalb des Konsolidierungskreises sind im erforderlichen Umfang konsolidiert worden.

Die auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüsse wurden wie folgt umgerechnet:

Eigenkapital: historischer Kurs
übrige Bilanzposten: Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag
Posten der Gewinn- und Verlustrechnung: Jahresdurchschnittskurs

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Für Zugänge ab dem Jahr 2011 wird in Übereinstimmung mit den deutschen steuerrechtlichen Vorschriften ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Zuvor wurde, soweit steuerlich zulässig, die degressive Abschreibungsmethode angewendet. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungen führt. Die übrigen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und auf fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Zur Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird auf die Ausführungen zu den Konsolidierungsgrundsätzen verwiesen. Das Ergebnis aus der assoziierten Beteiligung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. Der Beteiligungsbuchwert zum Bilanzstichtag liegt um TEUR 919 über dem Anteil am Eigenkapital des assoziierten Unternehmens. Bewertungsgrundlage ist der Konzernabschluss des assoziierten Unternehmens zum Bilanzstichtag.

Die anderen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Anschaffungskostenminderungen wurden berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten entspricht dem Finanzmittelfonds der diesem Konzernabschluss beigefügten Kapitalflussrechnung.

Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens nach der PUC-Methode ermittelt.

Bezüglich des Abzinsungssatzes wurde von dem Wahlrecht nach Art. 75 Abs. 7 EGHGB n.F. Gebrauch gemacht, auf eine zehnjährige Durchschnittsbetrachtung (Rechnungszinsfuß 4,31 %) abzustellen. Der Unterschiedsbetrag zur bisherigen siebenjährigen Durchschnittsbetrachtung (Rechnungszinsfuß 3,89 %) beläuft sich auf TEUR 138.

Es wurde eine erwartete Lohn-, Gehalts- und Rentendynamik von 2,0 % zugrunde gelegt, soweit Anpassungen nicht vertraglich ausgeschlossen sind. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck verwendet. Die Zuführungen zu den Rückstellungen wurden, soweit sie aufgrund der geänderten Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgten, mit 1/15 des Unterschiedsbetrags vorgenommen. Die aufgrund der Anwendung der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 381.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Umrechnungskurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligungsquote
in %
Jahr Eigenkapital 31.12.
in TEUR
Jahresergebnis
in TEUR
PL Holding GmbH, Pullach i. Isartal 16,95 2015 12.665 254

Es besteht eine weitere Beteiligung von 50 % an einer Gesellschaft in Spanien. Diese Gesellschaft befindet sich in Liquidation, aktuelle Jahresabschlüsse liegen nicht vor. Das Unternehmen wurde wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 27.415,00 (im Vorjahr

EUR 8.830,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen

Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Latente Steuern wurden in Höhe von EUR 58.427,47 (im Vorjahr EUR 174.793,32) aktivisch abgegrenzt. Zum Bilanzstichtag wurden in geringem Umfang bestehende passivische latente Steuerabgrenzungen mit den aktivischen latenten Steuerabgrenzungen saldiert. Vom ausgewiesenen Gesamtbetrag entfallen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 53 (im Vorjahr TEUR 168) auf Verlustvorträge einer Tochtergesellschaft in Polen. Die verrechneten passiven latenten Steuern beruhen auf Unterschieden zwischen Steuer- und Handelsbilanz der einbezogenen Tochtergesellschaften in Polen. Berechnungsgrundlage war der unternehmensindividuelle Steuersatz von 19 %. Im Übrigen bestanden nur unwesentliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz, so dass auf weitere Abgrenzungen verzichtet wurde. Auch auf Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB wurde mangels Wesentlichkeit verzichtet.

Die Kapitalrücklage betrifft andere Zuzahlungen im Sinne des § 272 Abs. 2 Ziff. 4 HGB.

Die Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen im Sinne des § 266 Abs. 3 HGB.

Der Konzern-Bilanzverlust enthält einen Verlustvortrag in Höhe von EUR 107.880,85.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern und Umweltsanierungsmaßnahmen gebildet.

Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gegliedert.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2015
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.800.000,00 3.800.000,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 3.700.000,00 3.700.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.172.727,28 2.172.727,28 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.876.376,77 1.876.376,77 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 3.988.861,75 3.988.861,75 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.078.661,74 701.561,74 180.973,00 196.127,00
Vorjahreswerte 1.370.003,23 961.188,96 174.718,71 234.095,56
  7.051.389,02 6.674.289,02 180.973.00 196.127,00
Vorjahreswerte 10.935.241,75 10.526.427,48 174.718,71 234.095,56

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden des Gesellschafters gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 185.378,73 (im Vorjahr EUR 484.416,90) aus Steuern und EUR 617.874,86 (im Vorjahr EUR 588.842,54) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2015
%
2014
%
gegliedert nach Regionen:    
Inland 89 95
Übrige EU-Länder 10 4
Drittländer 1 1
  100 100
2015
%
2014
%
gegliedert nach Tätigkeitsbereichen:    
Industrieverpackungen 99 99
Immobiliensektor 1 1
  100 100

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 84 (im Vorjahr TEUR 126) aus der Auflösung von Rückstellungen sowie TEUR 37 (im Vorjahr TEUR 6) aus Buchgewinnen von Anlageabgängen.

Für Altersversorgung wurden EUR 10.528,48 (im Vorjahr EUR 69.612,95) aufgewendet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 349.166,87 (im Vorjahr EUR 413.491,43) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 410.946,72 (im Vorjahr EUR 775.263,23) enthalten. Sie entstanden überwiegend aus der Bewertung von auf Euro lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten bei Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften im Ausland.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 30) aus Buchverlusten von Anlageabgängen.

Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 208.367,00 (im Vorjahr EUR 255.731,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten EUR 250.000,00 (im Vorjahr EUR 0,00) aus der Zuführung zu einer Rückstellung für Boden- und Grundwassersanierung und EUR 42.359,00 (im Vorjahr EUR 42.359,28) aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes.

Der Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" enthält Aufwendungen aus der Veränderung von latenten Steuern in Höhe von EUR 116.365,89 (im Vorjahr EUR 36.341,50).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag aus einer gesamtschuldnerischen Haftung aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen an ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 308.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:

EUR
Bestellobligo aus Einkaufsrahmenverträgen 470.208
Miete, Leasing, Wartung 2.652.207
übrige 53.508
  3.175.923

Von den ausgewiesenen Verpflichtungen haben rund TEUR 1.739 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten".

Arbeitnehmer

Der Konzern beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 330 Mitarbeiter, davon

Gewerbliche Arbeitnehmer 267
Angestellte 63

Abschlussprüferhonorar

Die für das Geschäftsjahr berechneten Honorare des Abschlussprüfers belaufen sich auf

TEUR
Prüfung des Konzernabschlusses und der einbezogenen Jahresabschlüsse 27
übrige 0

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern sind bestellt

S.D. Heinrich Fürst zu Fürstenberg

Dr. Hans-Rüdiger Schewe, Kaufmann

Geschäftsführerbezüge werden analog § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

 

Donaueschingen, 20. Mai 2016

gezeichnet

S.D. Heinrich Fürst zu Fürstenberg

Dr. Hans-Rüdiger Schewe

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2015

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2015
EUR
Währungsumrechnung
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2015
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.815,90 12,19 71.883,54 0,00 743,10 231.968,53
Geleistete Anzahlungen 5.333,33 0,00 0,00 0,00 0,00 5.333,33
  166.149,23 12,19 71.883,54 0,00 743,10 237.301,86
SACHANLAGEN            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.275.597,17 938,17 24.606,36 52.778,40 1.880,14 6.352.039,96
Technische Anlagen und Maschinen 6.894.034,39 311,62 506.814,28 18.446,62 237.840,66 7.181.766,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.668.312,15 143,33 257.696,87 45.216,70 173.686,98 3.797.682,07
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.941,10 31,34 275.948,72 -116.441,71 5.648,79 320.830,66
  17.004.884,81 1.424,46 1.065.066,23 0,01 419.056,57 17.652.318,94
FINANZANLAGEN            
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.217.151,13 0,00 0,00 0,00 0,00 3.217.151,13
Andere Beteiligungen 30.501,12 0,00 0,00 0,00 0,00 30.501,12
  3.247.652,25 0,00 0,00 0,00 0,00 3.247.652,25
  20.418.686,29 1.436,65 1.136.949,77 0,01 419.799,67 21.137.273,05
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2015
EUR
Währungsumrechnung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2015
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.875,10 -177,35 22.802,39 800,85 146.699,29
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  124.875,10 -177,35 22.802,39 800,85 146.699,29
SACHANLAGEN          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.081.888,01 -2.104,33 153.673,98 47,00 2.233.410,66
Technische Anlagen und Maschinen 6.111.575,67 -2.527,22 208.976,07 230.293,45 6.087.731,07
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.947.998,53 -2.249,39 239.013,66 162.849,31 3.021.913,49
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.141.462,21 -6.880,94 601.663,71 393.189,76 11.343.055,22
FINANZANLAGEN          
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 650.817,22 0,00 47.616,91 0,00 698.434,13
Andere Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  650.817,22 0,00 47.616,91 0,00 698.434,13
  11.917.154,53 -7.058,29 672.083,01 393.990,61 12.188.188,64
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2015
EUR
31. Dez. 2014
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.269,24 35.940,80
Geleistete Anzahlungen 5.333,33 5.333,33
  90.602,57 41.274,13
SACHANLAGEN    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.118.629,30 4.193.709,16
Technische Anlagen und Maschinen 1.094.035,18 782.458,72
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 775.768,58 720.313,62
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 320.830,66 166.941,10
  6.309.263,72 5.863.422,60
FINANZANLAGEN    
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.518.717,00 2.566.333,91
Andere Beteiligungen 30.501,12 30.501,12
  2.549.218,12 2.596.835,03
  8.949.084,41 8.501.531,76

Konzernkapitalflussrechnung

TEUR 2015 2014
Periodenergebnis -2.619 -2.614
-/+ Abschreibungen / Zuschreibungen Anlagevermögen 624 536
-/+ Ergebnisse aus at equity bewerteten Unternehmen 48 266
-/+ Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -14 -923
-/+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -84 -126
-/+ Zunahme / Abnahme Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 967 649
-/+ Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.566 1.234
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -24 24
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 141 113
-/+ Ertragsteueraufwand / -ertrag 131 92
-/+ Ertragsteuerzahlungen -7 -65
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 729 -814
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -72 -47
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 50 6
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.065 -598
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -373
+ Erhaltene Zinsen 44 53
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.043 -959
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 5.733 0
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -8 -803
+ /- Einzahlungen / Auszahlungen von Gesellschafterverbindlichkeiten -6.400 2.850
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 100 100
- Gezahlte Zinsen -185 -166
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -760 1.981
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.074 208
-/+ Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -11 171
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.058 1.679
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 973 2.058

Konzerneigenkapitalspiegel

EUR Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinn-/ Verlustvortrag Summe
Stand 31.12.2013 52.000 5.341.325 2.229 123.788 5.519.342
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital         0
Einstellung in Rücklagen         0
Währungsumrechnung         0
Konzernjahresfehlbetrag       -231.669 -231.669
Übrige Veränderungen     315   315
Stand 31.12.2014 52.000 5.341.325 2.544 -107.881 5.287.988
Gutschriften auf          
Gesellschafterkonten im Fremdkapital         0
Einstellung in Rücklagen         0
Währungsumrechnung         0
Konzernjahresfehlbetrag       -29.798 -29.798
Stand 31.12.2015 52.000 5.341.325 2.544 -137.679 5.258.190
EUR Anteile anderer Gesellschafter
Anteile anderer Gesellschafter vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf Anteile anderer Gesellschafter entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf Anteile anderer Gesellschafter entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand 31.12.2013 3.497.981 165.935 -2.161.729 1.502.187
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital     -803.711 -803.711
Einstellung in Rücklagen 180.072   -180.072  
Währungsumrechnung   57.282   57.282
Konzernjahresfehlbetrag     -2.382.937 -2.382.937
Übrige Veränderungen -315     -315
Stand 31.12.2014 3.677.738 223.217 -5.528.449 -1.627.494
Gutschriften auf        
Gesellschafterkonten im Fremdkapital     -7.500 -7.500
Einstellung in Rücklagen 5.733.284     5.733.284
Währungsumrechnung   -2.460   -2.460
Konzernjahresfehlbetrag     -2.589.090 -2.589.090
Stand 31.12.2015 9.411.022 220.757 -8.125.039 1.506.740
EUR
Konzern -
eigenkapital
Stand 31.12.2013 7.021.529
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -803.711
Einstellung in Rücklagen  
Währungsumrechnung 57.282
Konzernjahresfehlbetrag -2.614.606
Übrige Veränderungen 0
Stand 31.12.2014 3.660.494
Gutschriften auf  
Gesellschafterkonten im Fremdkapital -7.500
Einstellung in Rücklagen 5.733.284
Währungsumrechnung -2.460
Konzernjahresfehlbetrag -2.618.888
Stand 31.12.2015 6.764.930

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mbH:

"Wir haben den Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht der Verwaltungsgesellschaft Fürst zu Fürstenberg mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Freiburg, 9. Juni 2016

Lohrmann Riehle Lätsch Durach GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Lätsch, Wirtschaftsprüfer

Rainer Müller, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

20 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.