Inspirion GmbHLiquidiert

Zum Panrepel 39, 28307 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 16170 HB
Eingetragen
4.7.2005
Branche
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenGroßhandel mit GetränkenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Konsumgütern aller Art im Groß- und Einzelhandel, im Export wie im Import.

Historie

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Management

NameRolle
Wilhelm Olck
seit 10.8.2017
Prokura
Sönke Hinrichs
seit 4.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Delphi GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
C. Meldchers GmbH & Co. KG
Germany
2.875.000 €
50.00%
Alres GmbH
Germany
2.413.000 €
42.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inspirion GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

LAGEBERICHT zum 31.12.2018

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Inspirion GmbH importiert Konsumgüter aller Art vornehmlich aus Asien auf US Dollar-Basis und vertreibt diese überwiegend in Europa auf Euro-Basis. Schwerpunktmärkte sind wie im Vorjahr Deutschland mit den angrenzenden Nachbarregionen insbesondere Frankreich. In unserem Handels- und Dienstleistungsgeschäft konzentrieren wir uns mit hoher Expertise auf folgende Produktgruppen:

Schirme
Haushaltsartikel, Spielwaren, Outdoor, Möbel, Camping, Deko
Büroartikel, Kugelschreiber, Streuartikel
Textilien, Baseballkappen, Schals, Mützen
Reisegepäck, Taschen

Diese Artikel werden organisatorisch in drei Geschäftsfeldern an B2B-Kunden vertrieben:

Groß- und Einzelhandel für Werbeartikel
Groß- und Einzelhandel für Aktions- und Preisschienenartikel
Discounter, Versandhandel, sonstige FMCG-Distributeure, Projektgeschäft

Dabei stellen neben der hohen Verfügbarkeit vor allem die kundenindividuelle Veredelung der Produkte, sowie die Lieferung aus einer Hand Kernkompetenzen des Unternehmens dar. Mit Blick auf die kundenindividuelle Veredelung der Produkte bedienen wir uns eines etablierten Netzwerks mit eigenen Druckereien in Polen und Ungarn oder fremder Dienstleister.

2. Ziele und Strategien

Mit Ablauf des Geschäftsjahres 2018 konnte nun die zweite Stufe des Projektes zur Übernahme wichtiger Funktionen im kaufmännischen Bereich und in der IT wie geplant erfolgreich umgesetzt werden. Diese lagen bisher bei der ehemaligen Muttergesellschaft. Seit Beginn 2017 wurden in zwei Stufen entsprechende Strukturen und Funktionen bei der Inspirion GmbH aufgebaut und geeignete Mitarbeiter eingestellt. Die langjährige Partnerschaft zwischen der Inspirion GmbH und der C. Melchers GmbH & Co. KG endete planmäßig per 31.12.2016.

Das Kundenverhalten ändert sich nachhaltig. Die technischen Möglichkeiten ebenso. Diese Chancen wollen wir nutzen und investieren zum Beispiel verstärkt in die marktreife Einführung eines höchst benutzerfreundlichen online Vertriebes. Damit verbunden sind vereinfachte, transparente und effizientere Strukturen und Prozesse für unsere Kunden. Der Go Live - ursprünglich viel früher vorgesehen - musste kapazitätsbedingt erneut verschoben werden und ist nun für Mitte des laufenden Jahres geplant.

Die sukzessive Ausweitung des Geschäfts, kombiniert mit dem Ziel einer hohen Verfügbarkeit der angebotenen Artikel, führte schon in der Vergangenheit zu einer Erhöhung der Lagerbestände, die am derzeitigen Standort in Bremen aufgrund diverser Außenläger nur mit erhöhtem Aufwand umzusetzen waren. Deshalb hat die Geschäftsleitung entschieden, das Zentrallager an einem anderen Standort mit größeren Kapazitäten neu zu planen und zu errichten. Damit einher geht die Zielsetzung, die Kundenzufriedenheit mittels passgenauem Service, kundenfreundlichen Tools, optimaler Produktqualität und transparenten wie effizienten Prozessen in Vertrieb und Logistik nachhaltig zu steigern.

Bei den Produktgruppen Schirme, Taschen und Reisegepäck ist die Gesellschaft bereits hervorragend positioniert und zugleich weiteres Potenzial vorhanden. Mit neuen Experten im Vertriebsteam sowie unterstützt durch vielfältige Marketingaktivitäten wird dieses Potenzial Schritt für Schritt realisiert und laufend weiteres geschaffen.

Basis unternehmerischen Erfolgs sind unsere Mitarbeiter. Die Herausforderungen bestehen aktuell darin, schwerpunktmäßig für die Vertriebsbereiche des Unternehmens weitere geeignete Fach- und Führungskräfte zu gewinnen sowie zu entwickeln. Das dafür entwickelte Maßnahmenbündel hat bereits erste Erfolge gezeigt.

Als inhabergeführte Unternehmensgruppe sind die Entscheidungswege kurz und haben primär das Ziel, neben der Stärkung der Kerngeschäfte auch den Erhalt des Gesellschaftsvermögens für nachfolgende Generationen zu sichern.

3. Steuerungssysteme

Das Unternehmen nutzt für Rechnungswesen und Warenwirtschaft die integrierte Software aus dem Hause SAP. Diese Software wurde über viele Jahre immer weiter optimiert und an die Belange der Inspirion GmbH angepasst, so dass ein ordnungsgemäßer Ablauf der Geschäftsprozesse gewährleistet ist. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der DV-gestützten Prozesse ist für unser Geschäftsmodell von größter Bedeutung.

Durch ein umfassendes monatliches Planungs- und Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Chancen und Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft regelmäßig sowie zeitnah informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Zu diesem Zweck verwendet das Unternehmen im Wesentlichen folgende Steuerungskennzahlen: Umsatz, Rohergebnis, Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT), Eigenkapitalquote und Nettoverschuldungsgrad. Für Analysen werden vor allem die Kennzahlen operatives Ergebnis (EBITDA), Umsatzrendite, Umschlagshäufigkeit der Vorräte, Forderungsstrukturen und die Lieferfähigkeit verwendet. Im Rahmen der Risikosteuerung sollen Gefahren ausgeschlossen, überwälzt oder zumindest erheblich reduziert werden. Unternehmerische Entscheidungen fokussieren mehr auf das Erreichen eines nachhaltig stabilen Jahresergebnisses als auf kurzfristige Gewinnmaximierung.

4. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2018 um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat im Vergleich zu den Vorjahren jedoch etwas an Schwung verloren, im Langzeitvergleich lag das Wirtschaftswachstum dennoch über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (1,2 Prozent). 1

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweisen) erwartet für die nächsten zwei Jahre die Fortsetzung des Aufschwungs, allerdings wird das Wachstumstempo voraussichtlich abnehmen, woraufhin für Deutschland mit einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 1,5 Prozent im Jahr 2019 gerechnet wird. 2 Für den Euro-Raum wird ebenfalls ein verlangsamtes aber anhaltendes Wirtschaftswachstum mit einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 1,7 Prozent für 2019 prognostiziert. 3

Somit gehen wir davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiterhin positiv bleiben wird und sich deshalb nachteilige markt-, beziehungsweise wirtschaftspolitische Einflüsse auf die Werbemittelbranche generell in Grenzen halten werden.

Das internationale Netzwerk der Werbeartikelwirtschaft schreibt in seinem Abschlussbericht zur PSI-Messe im Januar 2019: Für das zurückliegende Geschäftsjahr bilanziert der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) einen Branchenumsatz von 3,6 Mrd. EUR (Vorjahr: 3,5 Mrd. EUR). Ein Zuwachs von zwei Prozent. Damit unterstreichen Werbeartikel ihre Pole-Position als reichweitenstärkster Werbeträger, wie der GWW-Vorsitzende Frank Dangmann hervorhebt: "Werbeartikel erreichen 89 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren - so viel wie kein anderes Medium. Mit dieser Reichweite liegen Werbeartikel unangefochten an der Spitze." Eine Entwicklung, die sich mit den Ergebnissen der ersten europaweit ausgelegten Marktanalyse deckt. Demnach werden in Europa jährlich 14,9 Mrd. EUR von der Werbe-artikelbranche umgesetzt. 4

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Marktbedingungen werden weiterhin positiv eingeschätzt.

1 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung vom 15. Januar 2019 - 18/19: Deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2018 um 1,5 % gewachsen
2 Statistisches Bundesamt - Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Prognosen für das Jahr 2019 -Jahresgutachten 2018/19: Deutschland: Aufschwung stößt an Grenzen
3 Statistisches Bundesamt - Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Prognosen für das Jahr 2019 -Jahresgutachten 2018/19: internationale Konjunktur: nachlassendes Expansionstempo bei hohen Risiken
4 PSI-Messe: Abschlussbericht 2019

5. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2018 blieb deutlich hinter den Erwartungen (Vorjahr-prognose: Umsatz- und Ergebniswachstum) zurück und zwar entgegen der allgemeinen konjunkturellen wie auch der Branchenentwicklung. Auch unser Geschäftsmodell ist nachhaltig stimmig. Allerdings hatten wir Schwächen in der Umsetzung. Dies war hauptsächlich auf anhaltende Vakanzen von Top-Vertriebspositionen sowie Umstrukturierungen in Vertrieb und Logistik zurückzuführen. Der Wechsel des Logistikdienstleisters zu Jahresbeginn 2018 ging mit Anlaufschwierigkeiten einher, welche sich stärker und nachhaltiger als vorhergesehen auf das Geschäftsjahr auswirkten. Deshalb musste unter anderem die Entwicklung des neuen Online Vertriebs in 2018 adjustiert werden, wodurch wiederum der Plan für dessen Go Live auf das Folgejahr verschoben werden musste. Die grundsätzlichen Vorteile der engen Verzahnung von Dienstleistungs-, Vertriebs- und Logistikprozessen zwischen der Inspirion GmbH und deren polnischer Tochtergesellschaft haben in dieser Situation zu zusätzlichen Abstimmungs- und Komplexitätsproblemen geführt. Als Konsequenz sank die Produktivität und litt die Kundenzufriedenheit.

An dem in unserer Branche traditionell starken Weihnachtsgeschäft konnten wir 2018 aufgrund der dargestellten Probleme nicht in gewohntem Maße partizipieren. Unterstützt durch externe Berater wird inzwischen an der Lösung der Probleme zielgerichtet und mit Priorität gearbeitet.

Produktseitig waren der Verkauf von Schirmen und trendigen Haushaltsartikeln - sowie der Vertrieb von Produkten nach Frankreich und Italien sehr erfolgreich und auf einem zum Vorjahr vergleichbar hohem Niveau, während sich Vertriebserfolge auf dem für uns besonders wichtigen deutschen Markt weiterhin rückläufig entwickelten.

Für den südosteuropäischen Raum hatte sich der in 2014 begonnene Ausbau der ungarischen Tochtergesellschaft mit eigener Druckerei und Logistik als richtige Entscheidung heraus gestellt. Mit der Anmietung von größeren Logistikflächen in 2016 und dem Ausbau der Druckerei in 2017 wurde dieser Entwicklung konsequent Rechnung getragen. Die Gesellschaft konnte erwartungsgemäß ihre Geschäftsaktivitäten in 2018 stark steigern und befindet sich weiterhin im umsatz- und ergebnisorientierten Wachstumsmodus. Wie bisher wurden angefallene Gewinne zwecks Wachstumsfinanzierung bei dieser Tochtergesellschaft thesauriert.

Insgesamt war die Geschäftsentwicklung des Jahres 2018 nicht zufriedenstellend. Anhand der Ertragslage (6.II) verzeichnen der Umsatz und das Rohergebnis jeweils ein Minus von rund 10 Prozent. Neben gestiegenen Zinsaufwendungen belasteten zusätzlich einmalige Sondereffekte zur Risikovorsorge betreffend verschiedene steuerliche Betriebsprüfungen aus Vorjahren das Jahresergebnis. Trotz realisierter Kosteneinsparungen von > 500 TEUR brach der Jahresüberschuss auf 155 TEUR ein.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

I. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Inspirion GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 526 TEUR erhöht. Die Bilanzsumme zum 31.12.2018 beträgt 22.556 TEUR, was einer Zunahme von 2,4 Prozent entspricht.

Die Vermögenslage der Inspirion GmbH ist, wie für ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen typisch, stark durch das Umlaufvermögen geprägt; das langfristige Vermögen spielt geschäftskonform eine untergeordnete Rolle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die für die Logistik genutzten Gebäude und Betriebsvorrichtungen durch unseren beauftragten Logistikdienstleister zur Verfügung gestellt werden.

Der Anstieg des langfristigen Vermögens um 328 TEUR auf insgesamt 3.304 TEUR (11,0 Prozent) resultiert vor allem aus geplanten Investitionen in Software und Firmenfahrzeuge. Das kurzfristige Vermögen reflektiert weiterhin rund 85 Prozent des Gesamtvermögens. Weitere wesentliche Veränderungen der Vermögenslage ergeben sich im Geschäftsjahr 2018 nicht.

Die Eigenkapitalquote beträgt 42,2 Prozent (Vorjahr: 31,6 Prozent). Maßgeblich hierfür ist eine Einstellung in die Kapitalrücklage durch den Gesellschafter in Höhe von 2.400 TEUR zum Jahresende 2018. Das langfristige Kapital deckt das langfristige Vermögen vollständig und zusätzlich noch die Hälfte des Vorratsvermögens. Der starke Umsatzrückgang im IV. Quartal 2018 geht einher mit einem geringeren Abbau des Warenbestandes. Demzufolge sinkt die Umschlagshäufigkeit der Vorräte im Geschäftsjahr auf 2,2 (Vorjahr: 2,5).

Vermögens- und Kapitalstruktur

31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Vermögensstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristiges Vermögen 3.304 14,7 2.976 13,5 328 11,0
Kurzfristiges Vermögen 19.252 85,3 19.054 86,5 198 1,0
Gesamtvermögen 22.556 100,0 22.030 100,0 526 2,4
31.12.2018 31.12.2017 Veränderung
Kapitalstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristiges Kapital 10.454 46,4 7.806 35,4 2.648 33,9
Kurzfristiges Kapital 12.102 53,6 14.224 64,6 -2.122 -14,9
Gesamtkapital 22.556 100,0 22.030 100,0 526 2,4

II. Ertragslage

Das Jahr 2018 hat die Gesellschaft mit einem Umsatzrückgang von 11,2 Prozent abgeschlossen. Die Ursachen hierfür wurden bereits im Abschnitt Geschäftsverlauf erläutert. Die Mate-rialaufwandsquote verbessert sich hingegen um 2,4 Prozentpunkte auf 65,5 Prozent. Dies ist im Wesentlichen durch Änderungen des Artikelmix, Erlösschmälerungen und auch Wechselkurseffekte bedingt.

Diese positive Entwicklung wird jedoch durch erheblich gestiegene Kosten der Warenabgabe für Logistikdienstleistungen teilweise kompensiert. So sind die Cost of Sales 2018 mit 77,3 Prozent nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr (77,2 Prozent). Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Er-träge wird ein um 806 TEUR geringeres Rohergebnis in Höhe von 7.840 TEUR erwirtschaftet.

Die geplanten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sind erfolgreich umgesetzt. Dadurch ergibt sich eine nachhaltige Reduzierung des Personalaufwands und der übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 511 TEUR. Ohne die nochmals höheren Pauschalwertberichtigungen auf Vorräte wäre die Kosteneinsparung noch deutlich höher ausgefallen. Damit fällt das operative Ergebnis (EBITDA) von 1.021 TEUR lediglich um 295 TEUR niedriger aus als im Vorjahr (1.316 TEUR).

Das Zinsergebnis verschlechtert sich im Geschäftsjahr um 144 TEUR infolge gestiegener Finanzierungskosten. Vor allem deshalb ist das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) um 468 TEUR im Vergleich zu 2017 gesunken. Schließlich belasten einmalige Risikovorsorgen über 200 TEUR für steuerliche Betriebsprüfungen aus Vorjahren das Ergebnis. Zusammengefasst schließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem ausgewiesen Jahresüberschuss von 155 TEUR ab (Vorjahr: 627 TEUR).

Demzufolge sinkt die Umsatzrendite der Gesellschaft von 3,2 Prozent auf 2,5 Prozent.

2018 2017 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 31.451 100,0 35.415 100,0 -3.964 - 11,2
Materialaufwand -20.605 - 65,5 -24.036 - 67,9 3.431 - 14,3
Kosten der Warenabgabe -3.708 - 11,8 -3.283 - 9,3 -425 12,9
Sonstige betriebliche Erträge 702 2,2 550 1,6 152 27,6
Rohergebnis 7.840 24,9 8.646 24,4 -806 - 9,3
Personalaufwand -3.816 - 12,1 -3.985 - 11,3 169 - 4,2
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen -3.003 - 9,5 -3.345 - 9,4 342 -10,2
Operatives Ergebnis (EBITDA) 1.021 3,2 1,316 3,7 -295 - 22,4
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 493 1,6 961 2,7 -468 - 48,7
Jahresüberschuss 155 0,5 627 1,8 -472 - 75,3

III. Finanzlage

Zur Beurteilung der Finanzlage dient die nachfolgende Kapitalflussrechnung mit entsprechendem Vorjahresausweis.

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 132 2.016
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -473 -484
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 680 -2.244
zahlungswirksame Veränderungen der liquiden Mittel 339 -712
Wechselkurs-/ bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 -4
liquide Mittel am Anfang der Periode 337 1.052
liquide Mittel am Ende der Periode 676 337

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in 2018 entspricht weitestgehend dem ausgewiesenen Jahresüberschuss.

Der negative Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrifft Zahlungen zur Anschaffung von Gegenständen des Anlagevermögens.

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit wiederum resultiert aus Einzahlungen des Gesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von 2.400 TEUR sowie Auszahlungen zur Tilgung von Krediten.

Zusammengenommen wurden im Geschäftsjahr 2018 Cash-Flows in Höhe von 339 TEUR generiert. Somit beträgt der Bestand der liquiden Mittel per 31.12.2018 676 TEUR.

Bestehende Finanzierungslinien werden zum Teil als Termin- oder Kontokorrentkredit genutzt. Zum 31.12.2018 werden diese Linien mit 83,9 Prozent in Anspruch genommen. Die Inspirion GmbH ist auch über den Abschlussstichtag 31.12.2019 hinaus solide finanziert. Die Eigenkapitalquote von > 40 Prozent ist komfortabel. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

7. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Geschäftsführung einen gleichbleibenden Umsatz und ein Rohergebnis im einstelligen Prozentbereich sowie einem Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) von rund 70 TEUR bis 100 TEUR. Die Gesellschaft rechnet wiederum mit einer Eigenkapitalquote von > 30 Prozent und einen auf < 8 gerundetem Nettoverschuldungsgrad.

Ab dem Folgejahr wird besonders bei den operativen Unternehmensbereichen mit signifikanten Verbesserungen im Hinblick auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit und Produktivität kalkuliert. Die Marktchancen werden weiterhin als sehr gut beurteilt, unterliegen aber der Unsicherheit globaler Veränderungen, wie aktuelle politische Krisen zeigen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar.

8. Chancen- und Risikobericht

Chancen ergeben sich aus der geplanten Errichtung des Zentrallagers an einem neuen Standort und der damit einhergehenden Kapazitätssteigerung, sowie der Einführung der oben beschriebenen Online Vertriebs-Strategie.

Weiteres Potenzial bieten zusätzlich die Produktgruppen Schirme, Taschen und Reisegepäck, welches durch neue Vertriebsexperten und Marketingaktivitäten sukzessive realisiert und stets erweitert wird.

Bedingt durch den Handelskrieg USA / China wird der chinesische Yuan weiterhin schwach valutieren, wodurch die Geschäftsführung Chancen in fallenden Einkaufspreisen sieht.

Darüber hinaus bestehen Chancen in der konsequenten Umsetzung von Effizienzsteigerun-gen entlang des gesamten Geschäftsmodells.

Für das Geschäftsjahr sieht die Geschäftsleitung folgende Risiken:

Die Gefahr von Forderungsausfällen in einigen Auslandsmärkten bleibt hoch. Dieses zeigt sich auch darin, dass die Kreditversicherung weiterhin restriktiv reagiert und in einzelnen Ländern nur erschwert Versicherungsdeckung erreicht werden kann. In der Regel bestehen zu den Kunden langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen, so dass das Risiko überschaubar ist.

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   763.556,63 602
II. Sachanlagen   275.616,00 184
- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 275.616,00 (TEUR 184)      
III. Finanzanlagen   2.264.482,37 2.190
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen EUR 2.264.482,37 (TEUR 2.190)      
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   14.589.095,86 14.073
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   3.818.566,13 4.457
- davon Forderungen gegen verbundenen Unternehmen EUR 654.698,74 (TEUR 946)      
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   675.658,86 337
C. Rechnungsabgrenzungsposten   168.950,67 187
    22.555.926,52 22.030

PASSIVA

     
    31.12.2018 31.12.2017
    EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 5.750.000,00   5.750
II. Kapitalrücklage 2.400.000,00   0
III. Gewinnrücklagen 405.495,34   405
IV. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 811.720,92   185
V. Jahresüberschuss 155.403,16 9.522.619,42 627
B. Rückstellungen   1.519.493,40 1.507
C. Verbindlichkeiten   11.513.813,70 13.554
- davon mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr EUR 11.513.813,70 (TEUR 13.554)  
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 9.463.282,04 (TEUR 11.193)    
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 15.366,67 (TEUR 0)    
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 1.010.645,88 (TEUR 746)      
- davon aus Steuern EUR 162.551,91 (TEUR 157)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (TEUR 0)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 2
    22.555.926,52 22.030

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018

2018 2017
EUR TEUR
1. Rohergebnis   11.501.874,13 11.967
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.162.036,88   3.296
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 653.998,82 3.816.035,70 688
- davon für Altersversorgung EUR 17.764,73 (Vj.: EUR 77.334,38)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   221.911,04 195
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   6.765.149,81 6.667
5. Erträge aus Beteiligungen   101.000,00 0
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 101.000,00 (Vj.; EUR 0,00)      
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   20.581,00 36
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 17.549,17 (Vj.: EUR 28.108,95)    
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen   0,00 0
8. sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen   323.621,42 196
- davon an verbundene Unternehmen EUR 15.855,17 (Vj.: EUR 14.856,44)    
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag   336.929,04 329
10. Ergebnis nach Steuern   159.808,12 632
11. sonstige Steuern   4.404,96 5
12. Jahresüberschuss   155.403,16 627

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
2. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.
3. Die Gesellschaft ist unter der Firma Inspirion GmbH mit Sitz in Bremen im Handelsregister des Registergerichts Bremen unter der Nummer HRB 16170 HB eingetragen.
4. Inspirion GmbH ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die Abschreibungstabellen der Finanzverwaltung ermittelt. Die linearen Nutzungsdauern liegen für die immateriellen Vermögensgegenstände zwischen drei und fünf Jahren.
2. 2. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Teilwert ausgewiesen. Aufgrund § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde eine Zuschreibung auf den neuen Wertansatz per 31.12.2018 in Höhe von 173.572,24 EUR vorgenommen.
3. 3. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet worden. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben haben, wurden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gebildet.
4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt, soweit nicht Einzelberichtigungen erforderlich waren. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschal wertberichtigt. Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die bilanzielle Behandlung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.
5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen.
6. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.
7. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die bilanzielle Behandlung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.
8. Der Jahresabschluss ist gemäß § 244 HGB in EUR aufgestellt worden. Vermögensgegenstände und Schulden des in ausländischer Währung (RMB) aufgestellten Jahresabschlusses der einbezogenen Repräsentanz in Shanghai wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte die Umrechnung mit dem Durchschnittskurs 2018. Auftretende Umrechnungsdifferenzen wurden ergebniswirksam behandelt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Über die Entwicklung des Anlagevermögens unterrichtet der dem Anhang beigefügte Anlagenspiegel.
2. Über den Anteilsbesitz unterrichtet die dem Anhang beigefügte Aufstellung über die gehaltenen Beteiligungen gemäß § 285 Nr. 11 HGB.
3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden in Höhe von EUR 10.538,10 (Vj.: EUR 36.146,29). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 654.698,74.
4. Für die Pensionsrückstellungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck und die Heubeck-Richttafeln 2018 G herangezogen. Als Pensionsalter wurde bei Kapitalzusagen das vertragliche Endalter 63 angesetzt, sonst das frühestmögliche Rentenbeginnalter nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz.
  Für die handelsbilanzielle Bewertung wurden die sogenannte "Projected-Unit-Credit-Methode" angewendet Diese ermittelt den Wert einer Verpflichtung als versicherungsmathematischen Barwert des Anteils der Pensionsverpflichtung, der gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsbestimmungen zum Bewertungsstichtag als erdient gilt Folgende weitere Prämissen liegen der Bewertung für die Handelsbilanz zugrunde: Rechnungszinsfuß prognostiziert für Dezember (Stand Oktober) von 3,21 % p.a. über 10 Jahre (Vj.: 3,67 % p.a.) und von 2,32 % p.a. über 7 Jahre, sowie ein Rententrend von 1,00 %.
  Es wurden bereits die Verpflichtungswerte, die sich aus der Bewertung nach dem BilMoG ergeben gebucht und keine Wahlrechte (bei Unterdeckung) zur Verteilung des Unterschiedsbetrages oder ggf. zur Beibehaltung der Pensionsrückstellung in Anspruch genommen. Der Vorsorgeplan für die einzelnen Begünstigten mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen ist hinterlegt, welche die Verpflichtung des Unternehmens näherungsweise abbilden. Die Rückdeckung ist also nicht vollständig kongruent. Die volle Verpflichtung wurde mit dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag bewertet und dieser Wert mit dem Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung (Aktivwert: EUR 407.596,12) saldiert. Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 30.921,06 (Vj.: EUR 33.056,79) wurden mit den Aufwendungen aus der Altersversorgung verrechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.Dezember 2018 EUR 203.515,00.
5. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 92 personalbezogene Rückstellungen sowie ausstehende Rechnungen für Waren und Zoll in Höhe von TEUR 111.

6. Haftungsverhältnisse

Die Inspirion GmbH haftet gegenüber der Commerzbank AG gesamtschuldnerisch für Kredite der TOPiCO Handels GmbH & Co. KG, Bremen. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 bestand bei dem Tochterunternehmen eine Aval-Verbindlichkeit in Höhe von EUR 25.000 gegenüber dem vorgenannten Kreditinstitut. Eine mögliche Inanspruchnahme war und ist nicht erkennbar.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2018 bestanden zwei Avalkredite in Höhe von insgesamt EUR 150.000 durch die Commerzbank AG. Ausstehende Raten aus Leasingverbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2018 mit EUR 0 (Vj.: EUR 26.143,23). Weitere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

8. Derivative Finanzinstrumente

Die Inspirion GmbH ist im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung dieser Risiken werden ausgewählte Derivate (Devisentermingeschäfte) eingesetzt, nicht aber für Spekulationszwecke, das heißt, ohne ein entsprechendes Grundgeschäft werden keine Derivate abgeschlossen. Die schwebenden Grundgeschäfte werden mit den Sicherungsgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB in Form von Micro Hedges zusammengefasst, wobei die Devisentermingeschäfte mit den Marktterminkursen zum Abschlussstichtag bewertet werden.

In Zusammenhang mit Devisentermingeschäften wurden folgende Vermögensgegenstände und Schulden aus Grundgeschäften in Bewertungseinheiten zum Stichtag 31. Dezember 2018 nach der Einfrierungsmethode einbezogen:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: EUR 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: EUR 0

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte, die in Bewertungseinheiten mit antizipierten Grundgeschäften hätten einbezogen werden müssen.

Die im Vorjahr gebildete Drohverlustrückstellung in Höhe von EUR 33.874,45 konnte im Geschäftsjahr 2018 vollumfänglich ertragswirksam aufgelöst werden.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten konnte nach § 288 HGB verzichtet werden.

Auf Umsatzerlöse mit nahestehenden Unternehmen entfallen gemäß § 285 Nr.21 HGB EUR 6.076.858,90 (Vj.: EUR 7.411.592,65).

Auf Differenzen aus der Währungsumrechnung entfallen gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB bei den sonstigen betrieblichen Erträgen EUR 3.920,80 (Vj.: EUR 13.124,16) und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR 5.112,84 (Vj.: EUR 61.963,36).

Auf die Angabe der periodenfremden Aufwendungen und Erträge nach § 285 Nr. 32 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer ist der Kaufmann Herr Sönke Hinrichs, Hongkong/China.
  Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
2. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Jahres:
  Arbeitnehmer Inland: 81 (Vorjahr: 83)
  Arbeitnehmer Ausland: 8 (Vorjahr: 9)
3. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Das Jahresergebnis 2018 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bremen, 23. April 2019

Inspirion GmbH

S. Hinrichs

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2018

Name, Sitz Währung Anteil am Kapital Eigenkapital per 31.12.2018 Jahresergebnis 2018
in %
1. Inspirion B.V., Veenendaal / Niederlande EUR 100,0 114.613 21.609
2. Inspirion Polska Sp. Z.o.o., Trebnica / Polen PLN 75,0 3.581.003 21.638
3. SC Bremen Inspiration SRL, Bukarest / Rumänien RON 100,0 1.389.937 495.615
4. Inspirion España S.L.U., Madrid / Spanien EUR 100,0 0 0 *)
6. Inspirion Hungaria Kft., Budapest / Ungarn THUF 100,0 576.222 128.064
7. Inspirion Adria d.o.o., Zagreb / Kroatien HRK 100,0 2.076.213 342.468
8. TOPICO Handels GmbH & Co.KG, Bremen EUR 100,0 930.480 74.572

*) Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der betreffenden Gesellschaft lag zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Inspirion GmbH noch nicht vor.

Anlagenspiegel per 31.12.2018

Anschaffungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.216.249,06 295.185,58 0,00 1.511.434,64
Sachanlagen 911.258,27 179.507,36 8.935,35 1.081.830,28
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.258,27 179.507,36 8.935,35 1.081.830,28
Finanzanlagen 5.103.026,88 0,00 99.000,00 5.004.026,88
davon verbundene Unternehmen 5.103.026,88 0,00 99.000,00 5.004.026,88
Anlagevermögen gesamt 7.230.534,21 474.692,94 107.935,35 7.597.291,80
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 614.123,33 133.754,68 0,00 0,00 747.878,01
Sachanlagen 726.993.27 88.156,36 8.935,35 0,00 806.214,28
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 726.993,27 88.156,36 8.935,35 0,00 806.214,28
Finanzanlagen 2.913.116,75 0,00 0,00 173.572,24 2.739.544,51
davon verbundene Unternehmen 2.913.116,75 0,00 0,00 173.572,24 2.739.544,51
Anlagevermögen gesamt 4.254.233,35 221.911,04 8.935,35 173.572,24 4.293.638,80
Nettobuchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 763.556,63 602.125.73
Sachanlagen 275.616,00 184.265,00
davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.616,00 184.265,00
Finanzanlagen 2.264.482,37 2.189.910,13
davon verbundene Unternehmen 2.264.482,37 2.189.910,13
Anlagevermögen gesamt 3.303.655,00 2.976.300,86

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Inspirion GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Inspirion GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inspirion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDVV) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Der Prüfungsbericht wird gem. §§ 321 Abs. 5 HGB, 32 WPO wie folgt unterzeichnet.

 

Bremen, den 26. September 2019

VERITAS Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marcinek, Wirtschaftsprüfer

Thurm-Meyer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss 2018 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 26. September 2019 festgestellt. Der Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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