Prospera Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Joachim Funk seit 7.4.2026 | Geschäftsführer |
Marc Michael Dr. Thiel seit 19.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cubus GmbHVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtCubus GmbH Villingen-Schwenningen1. Grundlagen unseres Unternehmens Die Cubus GmbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen handelt und vertreibt verschreibungspflichtige Arzneimittel hauptsächlich im Bereich Onkologie, Rheumatologie, Nephrologie und Neurologie im Rahmen der Großhandelserlaubnis nach §52a AMG.Der Absatzmarkt ist im Wesentlichen Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht Die wirtschaftliche Lage in Deutschland erlebte im Jahr 2023 einen leichten Rückgang. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. 2.1 Branchensituation Die Situation im Bereich des Pharmagesamtmarktes entspricht nicht der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland. Im Jahr 2023 konnte lt. dem Pharmamarktbericht der IQVIA Commercial GmbH & Co. KG ein Umsatzanstieg im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) von 5,7 % verzeichnet werden bei einem Rückgang des Absatzes um 2,0%. 2.2. Geschäftsverlauf Weiterhin ist der Pharmamarkt gekennzeichnet von hohen Absätzen, steigenden Rohstoffpreisen, zunehmender Konzentration auf Großunternehmen und einer durch die Wettbewerbskonzentration und durch die Einflüsse staatlicher Vorgaben reglementierter Preisstruktur. Unser Fokus liegt auf Arzneimittel im Spezialbereich Onkologie, Rheumatologie, Nephrologie und Neurologie. Durch Patentabläufe bei Originalanbietern kann der entstandene Wettbewerb der Hersteller weiter genutzt werden, im Wareneinkauf Preisvorteile weiter auszubauen. Kundenseitig bleibt der Preisdruck weiterhin hoch aufgrund von staatlich vorgegebenen Regelungen zur Preisbildung. Lieferengpässe und Kontingentierung nehmen zu und limitieren auf Produktebene die Entwicklung. 2.3. Ertragslage Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEuro 2.489 (Vorjahr TEuro 2.412) abgeschlossen. Im Jahr 2023 konnte der Absatz und Marktanteil gesteigert werden. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich um TEuro 18.832. Der Rohgewinn lag mit TEuro 3.571 um 13% unter dem des Vorjahres. Die Umsatzrendite beträgt 4,83% (Vorjahr 7,39%). Die Fixkosten sind leicht gestiegen, dies ist darauf zurückzuführen, dass zusätzliches Personal eingestellt wurde. Eine Abhängigkeit von Lieferanten besteht nicht. Der durchschnittliche Lagerbestand reicht für 1 Monat für die regelmäßig verkauften Produkte. Sonderbestellungen werden in der Regel ohne längere Lagerung abgewickelt. 2.4. Finanzlage Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Wir finanzieren unsere Investitionen durch Eigenkapital. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts steht der Gesellschaft ausreichend Eigenkapital zur Verfügung. Kredite wurden nicht aufgenommen. Die vorhandenen Mittel sind ausreichend, um sämtliche Verpflichtungen vereinbarungsgemäß zu erfüllen, Skontierungsmöglichkeiten bei Lieferanten zu nutzen. 2.5. Vermögenslage Das zum 31.12.2023 erwirtschaftete Jahresergebnis hat zu einer Erhöhung des Eigenkapitals geführt. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um TEuro 4.503 auf TEuro 21.509 erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen eine Erhöhung des Finanzanlagevermögens durch Investition in Wertpapiere sowie der Forderungen. Die Forderungsquote beträgt 38% (Vorjahr 46%). Die Eigenkapitalquote hat sich leicht reduziert und beträgt zum Schluss des Geschäftsjahres 75% (Vorjahr 80%). Das Vorratsvermögen und die Forderungen aus Lieferung und Leistung übersteigen bei weitem die Verbind lichkeiten. 3. Prognosebericht Für das kommende Geschäftsjahr 2024 rechnet die Cubus GmbH gegenüber dem Vorjahr mit steigenden Umsätzen, bei leicht steigenden Fixkosten. In Erwartung einer weiterhin aussichtsreichen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens, trotz dem weiter anhaltenden Kostendruck auf das Gesundheitssystem, sehen wir für unsere Branche auch in der Zukunft gute Wachstumschancen. Die Finanzierung durch Eigenkapital wird weiter fortgesetzt. Wir sind überzeugt, dass die Cubus GmbH so gut aufgestellt ist, dass auch in einem immer schwieriger wer denden Marktumfeld, mit immer wieder neuen Gesetzesänderungen und Preiskämpfen, durch unsere Erfahrungen und Kalkulationen eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung erreicht werden kann. 4. Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Chancen für die Cubus GmbH wären weiter eine vielversprechende Entwicklung im Festigen des bestehenden Kundenstammes, der Gewinnung neuer Kunden und das Halten bzw. Ausweiten des Portfolios. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens kann von einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken betroffen sein. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass entwicklungsbeeinträchtigende Risiken rechtzeitig erkannt werden. Die allgemeine Risikosituation hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Es bestehen derzeit keine wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken, die eine besondere Gefährdungslage erkennen ließen. Externe und damit nicht direkt beeinflussbare Risiken, beispielweise rechtliche und politische Entwicklungen des Markt- und Apothekenumfelds, werden fortlaufend beobachtet. Das größte Risiko liegt in einer nicht direkt zu beeinflussenden Veränderungen der gesetzlichen Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV und Hilfstaxe), die sowohl die Vergütung des Großhandels, als auch der Kunden (Apotheken) regelt. Zusätzlich stellt sich die langfristige Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wesentliche Herausforderung für das Unternehmen dar. Ziel der Gesellschaft ist es auch langfristig als attraktiver Arbeitgeber am Markt wahrgenommen zu werden und somit langfristig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen zu können. Branchenüblich stellt sich für die Cubus GmbH die Herausforderung, die entsprechenden Ressourcen in diesem Bereich vorzuhalten. Weiterhin bauen wir nach wie vor auf unsere schnelle Lieferfähigkeit. Es bestehen grundsätzlich keine wesentlichen Kostenrisiken. Der Fixkostenbereich in den Betriebsausgaben ist stabil. Zusammenfassend bestehen, aus heutiger Sicht, keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden würden. 5. Gesamtaussage Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 als positiv zu beurteilen.
Villingen-Schwenningen, 18.03.2024 Marc Thiel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei den Finanzanlagen wurde eine im Vorjahr durchgeführte außerplanmäßige Abschreibung teilweise (i.H.v. TEuro 360) rückgängig gemacht. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern / verbundenen Unternehmen Es bestehen Forderungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von TEuro 5.641 (Vorjahr TEuro 6.166). Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegeständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 0 (Vorjahr TEuro 0). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Im Wesentlichen handelt es sich um die Abgrenzung von Versicherungsbeiträgen. Sonstige Rückstellungen In dem Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Beitragsnachzahlungen (TEuro 29) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 55) enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Bilanzierte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 5.252 (Vorjahr TEuro 3.160). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEuro 0 (Vorjahr TEuro 0). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mieten Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben folgende Restlaufzeiten:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen In diesem Posten sind im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe (TEuro 39), Buchführungs- und Jahresabschlusskosten (TEuro 46) sowie Versicherungen und Beiträge (TEuro 32) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren 7 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 3 Teilzeitkräfte und 4 Aushilfen. Organe Geschäftsführer ist: Dr. Marc Thiel Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von Euro 16.148.493,56 auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Villingen-Schwenningen, den 28.03.2024 Dr. Marc Thiel, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cubus GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cubus GmbH, Villingen-Schwenningen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cubus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 26.11.2024 HWS
Heilbronn Audit GmbH
Claudia Seybold, Wirtschaftsprüferin |
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