Windpark Rafflenbeul Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Ulrike Dr. Peltzer seit 31.10.2022 | Prokura |
Henning Karl seit 2.10.2020 | Geschäftsführer |
Helge Schmidt seit 2.10.2020 | Geschäftsführer |
Ralf Reininghaus seit 2.10.2020 | Prokura |
Anke Bittner seit 5.3.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENERVIE Service GmbHHagenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die ENERVIE Service GmbH, Hagen, im Folgenden ESG genannt, ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen, im Folgenden Mark-E genannt. Zwischen beiden Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Die ESG ist als Dienstleister für Aufgaben im Abfall- und Stoffstrommanagement, für die Erbringung von Netzdienstleistungen bzw. netznahen technischen Dienstleistungen sowie für Beratungs- und sonstige Dienstleistungen tätig. Die Verträge zur konzerninternen Arbeitnehmerüberlassung sind aktuell ruhend, bestehen aber unverändert fort. Die unbefristete Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung gilt weiterhin. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen werden weiterhin vom Krieg Russlands gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg") beeinflusst. Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang war im Wesentlichen auf ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland zurückzuführen 1. Die für die ESG relevanten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind, aufgrund des Konzernverbundes mit der ENERVIE, maßgeblich beeinflusst durch die wirtschaftliche Entwicklung an den Energiemärkten. Vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland ist diese wiederum geprägt durch:
1 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024. Geschäftsverlauf Geschäftsfeld technische Dienstleistungen Die technischen Dienstleistungen umfassen die netznahen Dienstleistungsaktivitäten sowie das Themenfeld der Marktraumumstellung (MRU), d.h. die Umstellung der Gasnetze von L-Gas auf H-Gas. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 7.866 (im Vorjahr T€ 5.849) wurden neben der MRU im Wesentlichen in den Bereichen Straßenbeleuchtung, Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation, Elektromobilität sowie im Geschäftsbereich der IoT ("Internet of Things") erwirtschaftet. Geschäftsfeld Abfall- und Stoffstrommanagement Im Geschäftsfeld Abfall- und Stoffstrommanagement konnten die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.318 (im Vorjahr T€ 897) im Wesentlichen durch konzerninterne Dienstleistungsverträge zur Ver- und Entsorgung von Betriebsstätten und Erzeugungsanlagen generiert werden. Auf Grundlage von pauschalierten Vergütungsansätzen sind diese Erlöse langfristig und planbar für die nächsten Jahre vertraglich gesichert. Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsjahr 2023 ist positiv verlaufen. Die Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ertragsteuern unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern (EBT) die für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Steuerungsrelevante nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden durch die ESG nicht verfolgt. Die ESG hat im Geschäftsjahr 2023 ein EBT in Höhe von T€ 1.262 (Vorjahr T€ 1.751) erwirtschaftet. Der Ergebnisrückgang begründet sich überwiegend in gestiegenen Materialaufwendungen im Bereich der technischen Dienstleistungen.Im Vergleich zum geplanten EBT von T€ 1.942 liegt das Ergebnis von T€ 1.262 um T€ 680 niedriger. Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 9.242 liegen mit T€ 2.950 über den geplanten Umsatzerlösen in Höhe von T€ 6.292. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Ergebnis des Geschäftsjahres wird aufgrund des mit Mark-E bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags gemäß § 2 Absatz 1 des Vertrags zu 100 Prozent an die Gesellschafterin Mark-E abgeführt. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.751 um T€ 489 auf T€ 1.262 im Geschäftsjahr verringert. Den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 9.242 (im Vorjahr T€ 6.772) stehen im Wesentlichen Materialaufwendungen in Höhe von T€ 5.463 (im Vorjahr T€ 3.042), Personalaufwendungen in Höhe von T€ 1.968 (im Vorjahr T€ 1.447) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 630 (im Vorjahr T€ 547) gegenüber. Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 in Höhe von T€ 9.242 sind gegenüber den geplanten Umsatzerlösen in Höhe von T€ 6.292 um T€ 2.950 höher ausgefallen. Die Erlöse aus dem Geschäftsfeld der technischen Dienstleistungen in Höhe von T€ 7.866 fielen im Gegensatz zum Planwert (T€ 4.860) um T€ 3.006 wesentlich höher aus. Ursächlich hierfür sind die Erlöse aus der MRU sowie aus dem Geschäftsbereich der IoT, die in der Wirtschaftsplanung für das Jahr 2023 deutlich geringer angesetzt worden waren. Dagegen lagen die Umsatzerlöse, die im Zusammenhang mit den Ver- und Entsorgungsaktivitäten stehen, in Höhe von T€ 1.318 mit T€ 87 unter dem Planwert in Höhe von T€ 1.405. Die sonstigen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 58 sind gegenüber dem Planwert von T€ 27 mit T€ 31 höher ausgefallen. Die Bilanzsumme hat sich von T€ 1.596 zum 31. Dezember 2022 um T€ 183 auf T€ 1.413 zum 31. Dezember 2023 verringert. Die Entwicklung der Bilanzsumme ist hauptsächlich durch die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Mark-E beeinflusst. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital in Höhe von T€ 205 / Gesamtkapital in Höhe von T€ 1.413) liegt bei 14,5 Prozent (im Vorjahr 12,9 Prozent). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist in der Verringerung der Bilanzsumme begründet. Die Vermögenslage ist zum Bilanzstichtag geordnet. Die ESG konnte im Geschäftsjahr stets ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf T€ 2.099 (Vorjahr T€ 1.228) erhöht. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Mittelzufluss) ist von T€ -65 auf T€ 16 im Wesentlichen aufgrund geringerer Investitionen gestiegen. Die Verringerung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit (Mittelabfluss) von T€ -1.552 auf T€ -1.756 ergibt sich vor allem aus dem Anstieg der Ergebnisabführung des Vorjahres an die Gesellschafterin Mark-E. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt verfügt die ESG über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Chancen- und Risikobericht Wirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 durch eine hohe Inflation (+5,9 Prozent), steigende Zinsen, volatile Märkte sowie einer schwachen konjunkturellen Entwicklung in der Welt geprägt. Das deutsche BIP sank um 0,3 Prozent ab und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus 2. Die Vorhersagen für das Jahr 2024 schwanken teilweise sehr stark. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein leichtes Wachstum in Höhe von rund 0,2 Prozent erwartet 3. Trotz der leicht positiven Erwartungen bestehen jedoch weiterhin auch hohe Unsicherheiten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie weltweit. So zog beispielweise die Inflation zuletzt wieder leicht von 3,2 Prozent im November auf 3,7 Prozent im Dezember 2023 an. Die durchschnittliche Teuerungsrate lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei rund 5,9 Prozent 4. Für das Jahr 2024 wird aktuell von einer Inflationsrate von rund 2,3 Prozent ausgegangen 5. Damit bleibt sie auch im längerfristigen Vergleich zunächst überdurchschnittlich hoch. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben sich die Zinsen in Europa deutlich erhöht. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank kletterte auf 4,5 Prozent. Die gestiegenen Zinsen führen aktuell dazu, dass sich die angespannte Lage in einigen Branchen wie zum Beispiel der Baubranche weiter verschärft. Zudem ist die Gefahr hoch, dass die hohen Zinsen negativ auf die Konjunktur wirken, wenn zum Beispiel verschuldeten Akteuren Grenzen aufgezeigt werden und in der Folge die Insolvenzzahlen in die Höhe schnellen oder wichtige Investitionen ausbleiben. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist im Jahr 2023 ins Stocken geraten, für das Jahr 2024 besteht das Risiko, dass sich diese Entwicklung entgegen aktuellen Prognosen fortsetzt und in einer Rezession münden könnte. Die beschriebenen wirtschaftlichen Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die ESG. Die hieraus resultierenden wesentlichen Risiken für die ESG werden in der nachfolgenden Risikolage dargestellt. 2 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024/Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. 3 Statista. <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/. 4 Destatis. <https://Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 020/24 vom 16.01.2024/Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 %. 5 Statista. <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5851/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-inflationsrate-in-deutschland/. Risikolage Die Entwicklungen auf den Energiemärkten mit extremen Energiepreisen und hohen Volatilitäten hatten bislang keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der ESG. Die politischen Unsicherheiten aus dem weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine, aus den haushaltspolitischen Turbulenzen der Bundesregierung und aus einem unklaren politischen Kurs mit sich ändernden politischen Rahmenbedingungen in Deutschland bringen das grundsätzliche Risiko mit sich, dass sich die für die ESG bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren negativer als in der gesellschafterseitig genehmigten Planung verarbeitet entwickeln. Die Risikowirkung stuft die ESG als gering ein. Weitere wesentliche quantifizierbare Einzelrisiken der ESG lauten wie folgt: Risiken aus technischen Dienstleistungen Die ESG generiert die hauptsächlichen Umsätze und Ergebnisse aus den netznahen technischen Dienstleistungen. Die dienstleistenden Aktivitäten für die Beteiligungsanlagen BVA Hagen-Kabel GmbH, Hagen, und WFA Elverlingsen GmbH, Werdohl, werden durch ESG ohne besondere Risiken fortgeführt. Prinzipiell ist ein Risiko für das Geschäftsfeld Abfall- und Stoffstrommanagement der ESG weiterhin in der strategischen Positionierung der ENERVIE vorhanden. Langfristig wird dieses Risiko durch einen stärkeren Fokus auf die externe Vermarktung von Dienstleistungen minimiert. Die ESG stuft die Risikowirkung als mittel ein. Risiken aus Projekten Die ESG generiert des Weiteren Umsatzerlöse aus dem Projekt MRU. Es besteht allgemein das Risiko des Ausfalls von Umsatzerlösen aus dem Projekt MRU. Die ESG stuft die Risikowirkung als mittel ein. Bestandsgefährdende Risiken aus der wirtschaftlichen Situation der ENERVIE Gruppe werden aktuell nicht gesehen. Darstellung der wesentlichen Chancen Chancen können sich grundsätzlich im gesamten Umfeld der ESG eröffnen. Chancen liegen insbesondere im verstärkten Ausbau der auf extern ausgerichteten Vertriebsaktivitäten in den Geschäftsfeldern der technischen Dienstleistungen und des Abfall- und Stoffstrommanagements sowie in der Entwicklung des Bereichs Digitalisierung (IoT). Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird erwartet, dass eine schwache Konjunktur und hohe geopolitische Unsicherheiten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägen werden. Diverse Wirtschaftsforschungsinstitute und Organisationen sagen für Deutschland ein leichtes bis rückgängiges Wirtschaftswachstum voraus. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein leichtes Wachstum in Höhe von rund 0,2 Prozent erwartet 6. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet für 2024 kein Wachstum 7. Als Gründe hierfür werden im Wesentlichen die fehlende Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem In- und Ausland und Veränderung der Inflation durch die Entwicklung der Energiepreise und Arbeitskosten genannt. Die Europäische Zentralbank hat eine erste Zinssenkung im Juni 2024 in einem Umfang von einem viertel Prozentpunkt signalisiert, welches das Wirtschaftswachstum anregen könnte 8. Es ist zu erwarten, dass die vorherrschenden geopolitischen Konflikte weiterhin großes Eskalationspotenzial haben werden. Hervorzuheben ist hierbei der Russland-Ukraine-Krieg, der Nahostkonflikt und die strategische Rivalität zwischen den USA und China. Dies kann einen negativen Einfluss auf Energiepreise und Lieferketten haben und grundsätzlich zu einer weiteren Umgestaltung der globalen Handelsbeziehungen führen. Des Weiteren steht 2024 das größte Wahljahr der Geschichte an. Insgesamt betrifft dies 40 Länder mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 3 Mrd. Menschen. Hervorzuheben sind hierbei die Wahlen in den USA, der Europäischen Union, Indien und Taiwan. Hieraus kann es ebenfalls zu weiteren außenpolitischen Verschiebungen kommen. Allgemein ist festzuhalten, dass für 2024 ein weiteres herausforderndes wirtschaftliches Jahr zu erwarten ist. Das Geschäftsfeld der netznahen technischen Dienstleistungen wird auf der Basis der bestehenden Verträge mit externen Dritten wie Industriekunden, Stadtwerken und Kommunen zukünftig die Geschäftsentwicklung der ESG bestimmen. Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten für die netznahen Dienstleistungen in der Region Südwestfalen wird auch für das Geschäftsjahr 2024 vorangetrieben. Im Fokus sind hierbei fortwährend zukunftsweisende Projekte im Bereich der Digitalisierung, der kommunalen Wärmeplanung sowie der Ausbau der Rolle als Energie Service Anbieter (ESA) innerhalb der Marktkommunikation am Energiemarkt. Die ESG als ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E wird von der Lage des Mutterunternehmens bzw. der ENERVIE Gruppe (Konzern) beeinflusst. Die aktuelle wirtschaftliche Situation der ENERVIE Gruppe und damit auch der ESG ist hinsichtlich der Ertrags- und Liquiditätsentwicklung stabil. 6 Statista. <https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5851/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-inflationsrate-in-deutschland/. 7 Institut der deutschen Wirtschaft (IW). <https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-groemling-fast-alle-wachsen-deutschland-nicht.html. 8 Handelsblatt. < https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-ezb-signalisiert-zinssenkung-um-einen-viertel-prozentpunkt/100039416.html Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Wie in weiten Teilen der Wirtschaft sind auch in Deutschland die Auswirkungen der dynamischen Regierungspolitik, des Russland-Ukraine-Kriegs, des Nahostkonflikts, von Engpässen auf den Beschaffungsmärkten und der verstärkten Fokussierung auf den Klimaschutz nur begrenzt abschätzbar. Diese Faktoren begünstigen volatilere Rahmenbedingungen. Daher ist die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ähnlich wie für 2023 mit größeren Unsicherheiten behaftet. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die ESG auf Basis ihrer gesellschafterseitig genehmigten Wirtschaftsplanung Umsatzerlöse in Höhe von T€ 6.227 sowie ein EBT in Höhe von T€ 1.287. Insgesamt erwartet die ESG für das Geschäftsjahr 2024 eine unverändert solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der ENERVIE Gruppe und der am 11. Dezember 2023 durch den Aufsichtsrat der ENERVIE gebilligten Mittelfristplanung kann dabei von einer ausreichenden Liquiditätsausstattung der ESG im Planungszeitraum ausgegangen werden.
Hagen, 4. Juli 2024 Henning Karl Helge Schmidt Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die ENERVIE Service GmbH, im Folgenden ESG genannt, hat ihren Sitz in Hagen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB Nr. 5568). Die ESG ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Mark-E Aktiengesellschaft, Hagen (Handelsregister beim Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 10), im Folgenden Mark-E genannt. Die ESG wird gemäß § 290 HGB in den Konzernabschluss der ENERVIE - Südwestfalen Energie und Wasser AG, Hagen (Handelsregister beim Amtsgericht Hagen, HRB Nr. 7436), im Folgenden ENERVIE genannt, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die ESG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 1 HGB. Nach § 11 Absatz 4 des Gesellschaftsvertrags sind Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufzustellen, festzustellen und zu prüfen. Der mit Datum vom 27. Oktober 2004 abgeschlossene und seit dem 1. Januar 2004 geltende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen Mark-E und ESG wurde durch Vertrag vom 11. Dezember 2014 geändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Geschäftsjahr 2023 bestand eine umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft mit der Mark-E. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen drei Jahre. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ebenfalls vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauern betragen:
Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear. Für sogenannte geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu T€ 1 wird ab dem Geschäftsjahr 2008 jährlich ein Sammelposten gebildet, der jeweils über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben wird. Im Umlaufvermögen sind die Vorräte zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten bzw. gemäß dem handelsrechtlichen Niederstwertprinzip bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden wertberichtigt, uneinbringliche ausgebucht. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden, soweit möglich, aufgerechnet. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit seinem Nominalwert bilanziert. Passiva Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach den Bewertungsvorgaben des § 253 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 HGB zum laufzeitäquivalent abgezinsten Erfüllungsbetrag der zugrunde liegenden Verpflichtung. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Berechnung nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssätzen bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen werden für das Jahr 2024 in Höhe von 2,0 Prozent und für Folgejahre in Höhe von 1,75 Prozent, ein Rententrend in Höhe von 1,75 Prozent sowie eine Fluktuationsrate in Höhe von 1,0 Prozent berücksichtigt. Den Verpflichtungen liegen die Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck zugrunde, bei einem Rechnungszinssatz von 1,82 Prozent (im Vorjahr 1,78 Prozent). Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen, die alle bis zum Aufstellungszeitpunkt erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigen, erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach kaufmännischer Beurteilung vernünftig und notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist in der Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" dargestellt, die Bestandteil des Anhangs ist. (2) Vorräte Im Berichtsjahr werden erstmalig Vorräte ausgewiesen. Die Vorräte beinhalten ausschließlich die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 682 (im Vorjahr T€ 1.456) resultieren überwiegend aus der Erbringung von technischen Dienstleistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 536 (im Vorjahr T€ 1) bestehen im Wesentlichen gegen die Mark-E, gegen die Stadtwerke Lüdenscheid GmbH, Lüdenscheid, gegen die ENERVIE Vernetzt GmbH, Hagen, und gegen die ENERVIE. Sie sind in Höhe von T€ 1.244 (im Vorjahr T€ 1.261) mit den Verbindlichkeiten gegenüber diesen verbundenen Unternehmen, soweit möglich, aufgerechnet worden. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Mark-E in Höhe von T€ 1.706 (im Vorjahr T€ 1.210), die überwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen aus einem Tagesgeldkredit bestehen, betragen nach Aufrechnung mit den Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.262 (im Vorjahr T€ 1.210) nun T€ 444 (im Vorjahr T€ 0). Die übrigen Forderungen gegen die verbundenen Unternehmen Stadtwerke Lüdenscheid, ENERVIE und Mark-E Effizienz GmbH, Hagen, in Höhe von T€ 116 (im Vorjahr T€ 16), die nach Aufrechnung in Höhe von T€ 24 (im Vorjahr T€ 15) nun T€ 92 (im Vorjahr T€ 1) betragen, resultieren überwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen aus Vorsteuern. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (4) Guthaben bei Kreditinstituten Bei dem Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich um ein Bankguthaben bei der UniCredit Bank AG, Düsseldorf, in Höhe von T€ 12 (im Vorjahr T€ 5). (5) Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der ESG beträgt zum Bilanzstichtag unverändert T€ 200 und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Mark-E. (6) Rückstellungen Der Rückstellungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 206 (im Vorjahr T€ 197). Gemäß durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre würde der Rückstellungsbetrag T€ 209 (im Vorjahr T€ 213) betragen. Somit ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 3 (im Vorjahr T€ 16). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 104 (im Vorjahr T€ 76) umfassen eine Rückstellung für Gehaltsbestandteile (T€ 36, im Vorjahr T€ 1), eine Rückstellung für eine leistungsbezogene variable Vergütung (T€ 30, im Vorjahr T€ 31), eine Rückstellung für Versicherungsprämien (T€ 12, im Vorjahr T€ 12), eine Rückstellung für noch nicht abgeführte Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 9, im Vorjahr T€ 8), eine Rückstellung für die Jahresabschlusskosten (T€ 9, im Vorjahr T€ 8), eine Rückstellung für nicht genommenen Urlaub (T€ 6, im Vorjahr T€ 1) und eine Rückstellung für die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe (T€ 2, im Vorjahr T€ 2). (7) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt T€ 645 (im Vorjahr T€ 954). Sie bestehen unter anderem gegenüber der Mark-E in Höhe von T€ 1.262 (im Vorjahr T€ 1.751) und sind mit den Forderungen in Höhe von T€ 1.262 (im Vorjahr T€ 1.210) aufgerechnet worden. Sie beinhalten fast ausschließlich die Gewinnabführung an die Mark-E. Des Weiteren bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber der ENERVIE Vernetzt in Höhe von T€ 466 (im Vorjahr T€ 321) und betragen nach Hinzurechnung der negativen Forderungen in Höhe von T€ 42 (im Vorjahr Aufrechnung in Höhe von T€ 35) nun T€ 508 (im Vorjahr T€ 286). Sie resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Daneben bestehen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern gegenüber der ENERVIE in Höhe von T€ 156 (im Vorjahr T€ 142). Nach Aufrechnung der Forderungen in Höhe von T€ 24 (im Vorjahr T€ 16) gegenüber dieser betragen die Verbindlichkeiten nun T€ 132 (im Vorjahr T€ 126). Alle Verbindlichkeiten zum Stichtag 31. Dezember 2022 hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren vor allem aus dem Geschäftsfeld der technischen Dienstleistungen mit T€ 7.866 (im Vorjahr T€ 5.849), davon T€ 4.110 (im Vorjahr T€ 1.973) aus der Marktraumumstellung. Hinzu kommen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.318 (im Vorjahr T€ 897), die im Zusammenhang mit den Ver- und Entsorgungsaktivitäten stehen. Davon resultieren T€ 271 (im Vorjahr T€ 160) aus den Lieferungen der aufbereiteten Holzmengen an die BVA Hagen-Kabel GmbH, Hagen. (9) Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 28 (im Vorjahr T€ 0) beinhalten fast ausschließlich den Materialverbrauch aus dem eigenen Lager. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen überwiegend die Aufwendungen für die technischen Dienstleistungen in Höhe von T€ 4.538 (im Vorjahr T€ 2.846). (10) Personalaufwand
(11) Abschreibungen Zu den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wird auf die Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" verwiesen. (12) Finanzergebnis
(13) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne Aufgrund des mit Mark-E bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss gemäß § 2 des Vertrages in Höhe von T€ 1.262 (im Vorjahr T€ 1.751) zu 100 Prozent an die Gesellschafterin Mark-E abgeführt. Sonstige Angaben Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer Bezüge erhalten hat. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der ENERVIE angegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 187 (im Vorjahr T€ 171), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 102 (im Vorjahr T€ 102). Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ESG haben, haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht ergeben. Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an: Henning Karl, Hagen (Dipl.-Wirt.-Ing.), Abteilungsleiter/Prokurist Hochspannung und Zählermanagement ENERVIE Vernetzt GmbH Helge Schmidt, Lünen, Geschäftsführer für den Geschäftsbereich Abfall- und Stoffstrommanagement
Hagen, 4. Juli 2024 Henning Karl Helge Schmidt Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ENERVIE Service GmbH, Hagen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENERVIE Service GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENERVIE Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 5. Juli 2024 KPMG
AG
Winkeler, Wirtschaftsprüfer Schier, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 9. Juli 2024 festgestellt. |
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