AKM-TORE
GmbH.
Langenhahn
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
2. Forschung und Entwicklung
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingen
2. Geschäftsverlauf
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
4. Finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
5. Gesamtaussage
III.
Prognosebericht
IV. Chancen und Risikobericht
1. Risikobericht
2. Chancenbericht
3. Gesamtaussage
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumente
I. Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Die AKM-Tore GmbH ist im Handelsregister unter HRB
2770, Amtsgericht Montabaur eingetragen. Der Gegenstand des
Unternehmens ist die Entwicklung, der Vertrieb die
Konstruktion, die Fertigung und die Montage von technisch
hochwertigen Torabschlüssen. Der Firmensitz befindet
sich in 56459 Langenhahn, Zweigniederlassungen werden derzeit
nicht unterhalten.
Das Unternehmen wurde 1983 gegründet und hat im
Geschäftsjahr 2023 34 Angestellte, 55 gewerbliche
Mitarbeiter, 2 Auszubildende und 3 Aushilfen beschäftig.
Das Produktprogramm setzt sich im Wesentlichen aus
Rolltoren, Sektionaltoren, Faltschiebetoren und
Schnelllauftoren zusammen. Diese werden wiederum unterteilt
in einwandige, doppelwandige und thermisch getrennte
Varianten. Verwendung finden die Produkte überwiegend
für die Bauindustrie, aber auch Lösungen für
Maschinenabschlüsse und Einhausungen und Sondertore wie
z.B. Kranklappen gehören zum Programm.
Die AKM-Tore GmbH fertigt zu 85 % für den
deutschen Markt, im Exportbereich ist die Schweiz als
größter Absatzmarkt zu nennen.
2.
Forschung und Entwicklung
Für die Jahre 2024 und 2025 sind weitere
Produktentwicklungen, u.a. im Bereich der Feuerschutztore und
Türen und in die Produktgruppe Brandschutzvorhänge,
sowie Hofschiebetoranlagen geplant.
Im Bereich Forschung sind wir nicht tätig.
II. Wirtschaftsbericht
1.
Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche
a)
Weltwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023
bescheidener als zunächst angenommen. Die Lieferketten
waren jedoch stabil und die Rohstoffpreise sanken leicht.
Die Inflationen im Euroraum und USA sanken wie
erwartet.
Dennoch stieg im Jahr 2023 das globale
Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 3,2 %, im Vorjahr war noch
ein Anstieg um 5,6 % zu verzeichnen. Wenn man dann noch
berücksichtigt, dass 50 % des Wachstums allein auf China
und Indien zurückzuführen sind, lässt sich
daraus die schwache Entwicklung in einigen Regionen ableiten.
Hinzu kamen dämpfende Effekte durch die starke
Verunsicherung aufgrund von weltweiten Konflikten, so z.B. in
der Gaza Region oder in Taiwan und damit auch drohende
negative Auswirkungen auf die Lieferketten.
b)
Branche
Die Torbranche lief im Jahr 2023 recht stabil, trotz
des Einbruchs im privaten Wohnungsbau. Marktbegleiter
versuchen deshalb in die Teilbereiche Industrie und den
Sonderbau einzudringen und mit Preisdruck Geschäfte zu
erlangen.
2.
Geschäftsverlauf
Die AKM-Tore GmbH hatte bereits Ende 2019 die Weichen
zur Verstärkung in verschieden Bereichen: Vertrieb,
Technik und Disposition geplant. Im Juli 2020 erfolgte dann
eine Verstärkung im Außendienstbereich für
die Region Bayern und Österreich. Wir konnten dadurch
bedingt auch im Jahr 2023 unsere Marktstellung halten und
teilweise in bestimmten Regionen noch ausbauen.
Dadurch war unsere Auslastung das ganze Jahr über
gut und auch der Auftragsbestand zum Ende des
Wirtschaftsjahres lag im Bereich des Vorjahres.
3.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Mit rd. 88 % der Bilanzsumme konnten wir unser
Eigenkapital auf gewohnt hohem Niveau halten.
Für die Aufrechterhaltung und Modernisierung
unseres Anlagevermögens wurden im Berichtsjahr rund
T€ 578 investiert, demgegenüber standen
Abschreibungen in Höhe von T€ 340. Unsere
Investitionen konnten wir zu 100 % aus eigenen Mitteln
finanzieren.
Die flüssigen Mittel bewegten sich ebenfalls auf
hohem Niveau. Die Liquiditätslage war damit konstant
gut, Bankkredite mussten wir nicht in Anspruch nehmen.
Das Betriebsergebnis betrug im abgelaufenen Jahr +
T€ 1.205. Dies entspricht einer Rendite bezogen auf die
Gesamtleistung von + 7,5%.
Der Gewinn vor Ertragssteuern betrug T€ 1.145.
4.
Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrendite des Geschäftsjahres betrug
10,2 %, die Umsatzrendite 5,1 %.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
belief sich auf T€ 587, der aus der
Investitionstätigkeit auf -T€ 495 und der aus
Finanzierungstätigkeit auf -T€ 324.
5.
Gesamtaussage
Die Prognosen des Vorjahres wurden erreicht,
sowohl der Auftragseingang als auch die Auslastung und
das Betriebsergebnis waren zufriedenstellend.
Die Firma AKM-Tore GmbH unterhält keine
Zweigniederlassungen.
Es bestehen derzeit keine Beteiligung anderer Firmen an
der AKM Tore GmbH bzw. der Firma AKM-Tore GmbH an anderen
Unternehmen.
Es liegen keine Kooperationen oder wesentlichen
finanziellen Veränderungen vor und es sind auch keine
geplant.
III.
Prognosebericht
Wir rechnen im Geschäftsjahr 2024 mit einem
zufriedenstellenden bis leicht positiven Auftragseingang und
einer zufriedenstellenden Kapazitätsauslastung. Auf dem
Personalmarkt dürfte sich die Lage entspannen. Die hohe
Inflation und die daraus resultierenden Lohn- und
Gehaltsforderungen können nicht unmittelbar auf die
Produkte aufgeschlagen werden. Sinkende Rohstoffpreise wirken
dem etwas entgegen, werden sich jedoch bei unserem hohen
Materialbestand ebenfalls auswirken.
Zu erwarten ist eine Stagnation bei dem privaten
Wohnungsbau. Anzeichen für eine Entspannung sind derzeit
nicht zu sehen, auch fehlen Impulse aus der Politik, die eine
Marktbelebung positiv beeinflussen könnten. Hierdurch
bleibt speziell in diesem Bereich der Druck auf den Markt und
das Preisgefüge.
Um dem Ganzen etwas aus dem Wege zu gehen, wurde im
Jahr 2023 die Entwicklung des Faltschiebetors in
Alu-Rahmenbauweise beschleunigt und bis zur Serienreife
fertiggestellt.
Wir gehen von einem zufriedenstellenden
Betriebsergebnis aus, das leicht unter dem des Vorjahres
liegen wird.
Wir werden weiter unsere Investitionen und
Ersatzbeschaffungen aus eigenen Mitteln finanzieren.
Unsere Wettbewerbs- und Marktposition schätzen wir
als stabil ein.
IV.
Chancen und Risikobericht
1.
Risikobericht
Der Ende Februar 2022 eskalierte Konflikt zwischen
Russland und der Ukraine sowie die hierauf folgenden
Sanktionen gegen Russland haben erhebliche, negative
Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Dennoch haben sich die
Rohstoffpreise und auch die Energiepreise etwas entspannt.
Weitere Konflikte auf der Welt lassen jedoch Investoren
zögerlich agieren.
Risiken sehen wir insbesondere in Teilbereichen der
Wirtschaft. Steigende Zahlen an Insolvenzen sind erste
Alarmzeichen für eine andauernde negative Entwicklung am
Wirtschaftsstandort Deutschland. Daneben sehen wir die immer
noch zu hohe Inflation und daraus resultierende hohe
Lohnforderungen und Preissteigerungen als weiteres nicht
kalkulierbares Risiko an.
Ein weiteres Risiko sehen wir durch die hohen
Energiekosten, insbesondere Strom und Heizöl, für
die Prozessenergie und auch für die Wärmeversorgung
auf uns zukommen.
2.
Chancenbericht
Unsere hohe Eigenfertigungsquote und unser hoher
Lagerbestand können durchaus auch positive Effekte bei
der Versorgung unserer Kunden darstellen und zu
stärkeren Auftragseingängen führen.
Der Auftragsbestand und die Auslastung sind nach wie
vor stabil.
Ausfallrisiken decken wir durch
Warenkreditversicherungen ab. Liquiditätsrisiken
bestehen keine.
Energetische Probleme werden wir durch geplante
Investitionen beispielweise in Photovoltaik und modernere
Heiztechnik reduzieren.
3.
Gesamtaussage
Die AKM-Tore GmbH ist insgesamt sehr liquide
aufgestellt und durch die angestoßenen Entwicklungen
auch in der Lage neue Geschäftsfelder zu
erschließen, sodass wir in den nächsten Jahren mit
einer stabilen Marktlage rechnen.
Die weltweite Verknappung der Rohstoffe und der
Halbzeuge macht sich seit Anfang des Jahres 2021 auch bei der
Firma AKM Tore GmbH bemerkbar. Wir konnten das teilweise mit
Ersatzlieferanten kompensieren. Im laufenden Jahr 2023 ist
die Verfügbarkeit besser geworden, das hohe Preisniveau
hält jedoch nach wie vor an.
Ein Rückgang der Auftragslage in Bauhaupt- und
Baunebengewerbe ist bereits vorhanden, wie stark sich dieser
entwickelt bleibt abzuwarten. Wir gehen aber davon aus, dass
wir mit einem Mix aus Sonderprodukten und der Versorgung von
Nischenmärkten, sowie dem Ausbau der Serviceabteilung
der Entwicklung entgegen steuern können.
Die Annahme, dass sich die Lage am Beschaffungsmarkt
etwas entspannt und es zu keinen wesentlichen
Beeinträchtigungen unserer Geschäftstätigkeit
kommt, hat sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2024
bestätigt.
Langenhahn, den 02. Juli
2024
gez.
Jens Ulrich Schmidt, Geschäftsführer
HANDELSBILANZ
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
935.296,00 |
698.011,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
56.114,00 |
139.141,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
6.250,00 |
12.500,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
49.864,00 |
126.641,00 |
| II.
Sachanlagen |
879.182,00 |
558.870,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
3,00 |
3,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
395.741,00 |
119.609,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
483.438,00 |
439.258,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.912.358,47 |
7.999.825,81 |
| I.
Vorräte |
4.533.862,00 |
4.504.889,90 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.463.412,82 |
1.348.537,25 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.915.083,65 |
2.146.398,66 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.598,50 |
8.620,10 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
424.489,68 |
342.273,81 |
| Aktiva |
9.281.742,65 |
9.048.730,72 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
8.165.874,94 |
7.657.707,58 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
153.400,00 |
153.400,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
7.184.307,58 |
6.431.395,48 |
| III.
Jahresüberschuss |
828.167,36 |
1.072.912,10 |
| B.
Rückstellungen |
273.576,00 |
393.765,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
842.291,71 |
997.258,14 |
| Passiva |
9.281.742,65 |
9.048.730,72 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
8.448.881,30 |
8.952.944,16 |
| 2.
Personalaufwand |
4.959.739,92 |
5.095.960,38 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.124.926,26 |
4.195.803,89 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
834.813,66 |
900.156,49 |
| davon
für Altersversorgung |
33.637,72 |
71.635,81 |
| 3.
Abschreibungen |
340.385,20 |
281.804,15 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
340.385,20 |
281.804,15 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.001.633,20 |
1.989.057,62 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
62.327,63 |
7.828,41 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
365,00 |
146,00 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
57.774,50 |
112.895,34 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
53.238,00 |
57.436,00 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
317.239,51 |
401.356,98 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
834.436,60 |
1.079.698,10 |
| 9.
sonstige Steuern |
6.269,24 |
6.786,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
828.167,36 |
1.072.912,10 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
| Firma: |
AKM-TORE GmbH |
| Firmensitz: |
Langenhahn |
| Registergericht: |
Montabaur |
| Handelsregister-Nr.: |
HRB 2770 |
2. Gliederung des Jahresabschlusses
Die Bilanz ist nach dem gesetzlich vorgeschriebenen
Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB
aufgestellt.
Für die Darstellung der Gewinn- und
Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
a) Angabe der Bilanzierungsmethoden
Alle bilanzierungspflichtigen
Vermögensgegenstände und Schulden sind unter den
gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen.
Ansatzwahlrechte und Ausweiswahlrechte sind nicht in
Anspruch genommen worden.
b) Angabe der Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten und soweit abnutzbar,
vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Der Abschreibungszeitraum entspricht der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird
planmäßig über eine Nutzungsdauer von 4
Jahren abgeschrieben.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 wurden im
Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und der Abgang im
Zugangsjahr unterstellt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
sowie Waren sind zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten bzw.
dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Der Wert der unfertigen und fertigen Produkte ist
retrograd durch Abschlag eines pauschalen Satzes für
Gewinn und Vertriebs- und Verwaltungskosten vom Angebotspreis
ermittelt.
Der Ansatz der Bestände in den Montagebussen
erfolgt in einem Festwert. Die Angemessenheit des Festwertes
wird jeweils im dreijährigen Zyklus überprüft.
Die letzte Prüfung erfolgte zum 31.12.2021.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die
sonstigen Vermögensgegenstände sind
grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener
Einzelabwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zur
Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt.
Darüber hinaus besteht zur Deckung des allgemeinen
Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung.
Im Übrigen sind die Posten des
Umlaufvermögens zu Nominalwerten angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält
Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1
S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen sind Rückstellungen gebildet
worden.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr und die die Vorjahre betreffenden Steuern,
soweit eine Veranlagung nicht durchgeführt ist.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind mit
ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
II. Angaben zur Bilanz
1. Der Brutto-Anlagenspiegel in der nach § 284
Abs. 3 HGB geforderten Form stellt sich wie folgt dar:
|
|
|
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
|
|
|
|
Stand 01.01.23
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand 31.12.23
|
|
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen,
|
|
|
|
|
|
|
gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche
|
|
|
|
|
|
|
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an
|
|
|
|
|
|
|
solchen Rechten und Werten
|
|
|
503.177,13
|
40.464,65
|
0,00
|
543.641,78
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
|
|
25.000,00
|
0,00
|
0,00
|
25.000,00
|
3. geleistete Anzahlungen
|
|
|
34.125,00
|
12.075,00
|
0,00
|
46.200,00
|
|
|
|
562.302,13
|
52.539,65
|
0,00
|
614.841,78
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
|
und Bauten,
einschließlich der Bauten
|
|
|
|
|
|
|
auf fremden
Grundstücken
|
|
|
8.145,06
|
0,00
|
0,00
|
8.145,06
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
|
|
1.137.616,68
|
327.376,72
|
26.660,59
|
1.438.332,81
|
3. andere Anlagen,
Betriebs-
|
|
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
|
|
1.392.683,68
|
198.414,83
|
165.908,01
|
1.425.190,50
|
|
|
|
2.538.445,42
|
525.791,55
|
192.568,60
|
2.871.668,37
|
Summe Anlagen
|
|
|
3.100.747,55
|
578.331,20
|
192.568,60
|
3.486.510,15
|
|
Kumulierte Abschreibungen
|
|
|
Restbuchwerte
|
|
Stand 01.01.23
|
Zuführung
|
Abgänge
|
Stand 31.12.23
|
Stand 31.12.23
|
Stand 31.12.22
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen,
|
|
|
|
|
|
|
gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche
|
|
|
|
|
|
|
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an
|
|
|
|
|
|
|
solchen Rechten und Werten
|
410.661,13
|
129.316,65
|
0,00
|
539.977,78
|
3.664,00
|
92.516,00
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
12.500,00
|
6.250,00
|
0,00
|
18.750,00
|
6.250,00
|
12.500,00
|
3. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
46.200,00
|
34.125,00
|
|
423.161,13
|
135.566,65
|
0,00
|
558.727,78
|
56.114,00
|
139.141,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
|
und Bauten,
einschließlich der Bauten
|
|
|
|
|
|
|
auf fremden
Grundstücken
|
8.142,06
|
0,00
|
0,00
|
8.142,06
|
3,00
|
3,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
1.018.007,68
|
51.239,72
|
26.655,59
|
1.042.591,81
|
395.741,00
|
119.609,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs-
|
|
|
|
|
|
|
und
Geschäftsausstattung
|
953.425,68
|
153.578,83
|
165.252,01
|
941.752,50
|
483.438,00
|
439.258,00
|
|
1.979.575,42
|
204.818,55
|
191.907,60
|
1.992.486,37
|
879.182,00
|
558.870,00
|
Summe Anlagen
|
2.402.736,55
|
340.385,20
|
191.907,60
|
2.551.214,15
|
935.296,00
|
698.011,00
|
2. Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von
EUR 1.000,00 (Vorjahr EUR 2.050,00).
3.
Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf
temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus
handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise
gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und
Steuerentlastungen ergeben saldiert einen aktiven
Steuerüberhang. Das Wahlrecht zur Aktivierung des
Steuerüberhangs wird nicht ausgeübt.
4. Der Erfüllungsbetrag der
Pensionsrückstellung ermittelt sich wie folgt:
- Berechnungsverfahren: Teilwertverfahren
- Rechnungszins:1,82 % (Vorjahr 1,78 %) lt. Mitteilung
der Dt. Bundesbank
- Biometrische Rechnungsgrundlage: Richttafel 2018G
nach Heubeck
- Rententrend: Festzusage ohne Erhöhungsklausel
- Fluktuationswahrscheinlichkeit: keine
Die gemäß § 246 Abs. 2
S. 2 HGB miteinander verrechneten
Altersversorgungsverpflichtungen und sonstigen
Vermögensgegenstände stellen sich vor Saldierung
wie folgt dar:
Rückstellungen für Pensionen
|
|
Wertpapiere / Rückdeckungsversicherungen
|
Erfüllungsbetrag
|
|
AK / Zeitwert
|
31.12.2023
|
|
31.12.2023
|
EUR
|
|
EUR
|
2.966.964,00
|
|
3.391.453,68
|
Die zu den vorstehenden Posten gehörigen
Aufwendungen und Erträge, die ebenfalls gemäß
§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB miteinander zu
verrechnen waren, stellen sich einzeln wie folgt dar:
Aufwand aus Abzinsung
|
|
Ertrag (Vj. Aufwand) aus
|
Pensionsrückstellung
|
|
Rückdeckungsversicherung
|
2023
|
2022
|
|
2023
|
2022
|
EUR
|
EUR
|
|
EUR
|
EUR
|
53.238,00
|
57.436,00
|
|
-1.293,80
|
50.207,84
|
Die Höhe des Deckungsvermögens wurde vom
Versicherer und von der Depotbank mitgeteilt. Die
Versicherungen sowie die Wertpapierdepots sind an die
Berechtigten verpfändet.
Das Deckungsvermögen übersteigt den
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen. Somit
wird ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung ausgewiesen.
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von EUR 22.718,00 (Vorjahr:
EUR 106.593,00). Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag
ist gem.
§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB
für die Ausschüttung gesperrt.
5. Die sonstigen Rückstellungen verteilen
sich im Wesentlichen auf Personalkosten,
Gewährleistungen, Prüfungs- und Abschlusskosten
sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.
6. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beläuft sich auf
EUR 842.291,71 (Vorjahr EUR 997.258,14),
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr bestehen nicht.
7. Am Bilanzstichtag bestehen keine
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als
fünf Jahren.
8. Die Gesellschaft hat für ihre
Verbindlichkeiten keine Sicherheiten gestellt.
9. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten EUR
131.657,72 (Vorjahr 288.554,62) aus Steuern und EUR 23.232,70
(Vorjahr EUR 21.191,57) aus sozialer Sicherheit.
10.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
beruhen auf Leasingverträgen für Kfz und E-Bikes
und betragen EUR 6.446,53. monatlich.
Weiterhin bestehen finanziellen Verpflichtungen in
folgender Art und Höhe:
Art
|
|
EUR
|
|
Laufzeit/ Kündigung
|
Miete Fabrikations- und
Verwaltungsgebäude
|
|
322.113,84
|
|
jährliche
Kündigungsfrist
|
- davon gegenüber
Gesellschaftern
|
|
322.113,84
|
|
|
11. Besondere Haftungsverhältnisse im Sinne
von § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.
Die Gesellschaft haftet nicht für fremde
Verbindlichkeiten.
12. Es existiert ein betriebliches Versorgungswerk
zur Versorgung der Mitarbeiter über eine
Versorgungskasse.
Dem Erfüllungsbetrag der unverfallbaren
Anwartschaften zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR
1.054 steht ein Kassenvermögen zum 31. Dezember 2021 von
TEUR 831 gegenüber. Die Leistungen der Versorgungskasse
werden bis zum Jahre 2040 mit maximal nominal TEUR 291
p.a. fällig. Neuere Werte wurden seitens der Kasse
bisher nicht mitgeteilt.
III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Der Posten "Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen" enthält Abschreibungen auf den
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von
EUR 6.250,00 (Vorjahr EUR 6.250,00).
2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen
sind EUR 26.520,41 (Vorjahr EUR 68.149,79) aus dem Abgang von
Wertpapieren des Deckungsvermögens enthalten.
3. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
sind EUR 79.777,52 (Vorjahr EUR 63.303,87) aus dem Abgang von
Wertpapieren des Deckungsvermögens enthalten.
IV. Sonstige Angaben
1. Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den
Jahresüberschuss per 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung
vorzutragen.
2. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr
durchschnittlich 92 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie teilen
sich in folgende Gruppen auf:
Angestellte
|
|
Arbeiter
|
|
Aushilfen
|
34
|
|
55
|
|
3
|
3. Die Gesellschaft verzichtet auf die Nennung der den
Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans
gewährten Bezüge unter Hinweis auf § 286 Abs.4
HGB.
Die vier Alt-Geschäftsführer sind mit
Erreichen der Altersgrenze aus der aktiven
Geschäftsführertätigkeit ausgeschieden. Alle
erhalten seitdem lediglich Bezüge aus den
Ruhegeldzusagen. Sämtliche Bezüge aus den
Ruhegeldzusagen werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4
HGB nicht angegeben.
4. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgt die
Geschäftsführung der Gesellschaft durch den
Geschäftsführer
- Jens Ulrich Schmidt, Kaufmann
Langenhahn, den 2. Juli
2024
gez.
Jens Ulrich Schmidt, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die AKM-Tore GmbH, Langenhahn
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der AKM-Tore GmbH,
Langenhahn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der AKM-Tore GmbH, Langenhahn, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und · vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 18. Juli 2024
S/W Treuhand Südwestfalen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schulz, Vereidigter Buchprüfer
Wilke, Wirtschaftsprüfer |