Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 2770
Eingetragen
6.12.1983
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
ist die serienmäßige Herstellung und der Vertrieb von Roll-, Sektional- und Garagentoren. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen neu zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an bestehenden zu beteiligen und sämtliche einschlägigen Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Gesellschaft zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Pistor
seit 22.2.2018
Prokura
Falko Mann
seit 22.2.2018
Prokura
Jens Ulrich Schmidt
seit 15.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
153.400 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKM-TORE GmbH.

Langenhahn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens
2. Forschung und Entwicklung 

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingen
2. Geschäftsverlauf
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
5. Gesamtaussage
III.  Prognosebericht

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht
2. Chancenbericht
3. Gesamtaussage
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumente

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die AKM-Tore GmbH ist im Handelsregister unter HRB 2770, Amtsgericht Montabaur eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, der Vertrieb die Konstruktion, die Fertigung und die Montage von technisch hochwertigen Torabschlüssen. Der Firmensitz befindet sich in 56459 Langenhahn, Zweigniederlassungen werden derzeit nicht unterhalten.
Das Unternehmen wurde 1983 gegründet und hat im Geschäftsjahr 2023 34 Angestellte, 55 gewerbliche Mitarbeiter, 2 Auszubildende und 3 Aushilfen beschäftig.
Das Produktprogramm setzt sich im Wesentlichen aus Rolltoren, Sektionaltoren, Faltschiebetoren und Schnelllauftoren zusammen. Diese werden wiederum unterteilt in einwandige, doppelwandige und thermisch getrennte Varianten. Verwendung finden die Produkte überwiegend für die Bauindustrie, aber auch Lösungen für Maschinenabschlüsse und Einhausungen und Sondertore wie z.B. Kranklappen gehören zum Programm.
Die AKM-Tore GmbH fertigt zu 85 % für den deutschen Markt, im Exportbereich ist die Schweiz als größter Absatzmarkt zu nennen.

2. Forschung und Entwicklung
Für die Jahre 2024 und 2025 sind weitere Produktentwicklungen, u.a. im Bereich der Feuerschutztore und Türen und in die Produktgruppe Brandschutzvorhänge, sowie Hofschiebetoranlagen geplant.
Im Bereich Forschung sind wir nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

a) Weltwirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 bescheidener als zunächst angenommen. Die Lieferketten waren jedoch stabil und die Rohstoffpreise sanken leicht.
Die Inflationen im Euroraum und USA sanken wie erwartet.
Dennoch stieg im Jahr 2023 das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 3,2 %, im Vorjahr war noch ein Anstieg um 5,6 % zu verzeichnen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass 50 % des Wachstums allein auf China und Indien zurückzuführen sind, lässt sich daraus die schwache Entwicklung in einigen Regionen ableiten.
Hinzu kamen dämpfende Effekte durch die starke Verunsicherung aufgrund von weltweiten Konflikten, so z.B. in der Gaza Region oder in Taiwan und damit auch drohende negative Auswirkungen auf die Lieferketten.

b) Branche
Die Torbranche lief im Jahr 2023 recht stabil, trotz des Einbruchs im privaten Wohnungsbau. Marktbegleiter versuchen deshalb in die Teilbereiche Industrie und den Sonderbau einzudringen und mit Preisdruck Geschäfte zu erlangen.

2.  Geschäftsverlauf
Die AKM-Tore GmbH hatte bereits Ende 2019 die Weichen zur Verstärkung in verschieden Bereichen: Vertrieb, Technik und Disposition geplant. Im Juli 2020 erfolgte dann eine Verstärkung im Außendienstbereich für die Region Bayern und Österreich. Wir konnten dadurch bedingt auch im Jahr 2023 unsere Marktstellung halten und teilweise in bestimmten Regionen noch ausbauen.
Dadurch war unsere Auslastung das ganze Jahr über gut und auch der Auftragsbestand zum Ende des Wirtschaftsjahres lag im Bereich des Vorjahres.

3.  Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Mit rd. 88 % der Bilanzsumme konnten wir unser Eigenkapital auf gewohnt hohem Niveau halten.
Für die Aufrechterhaltung und Modernisierung unseres Anlagevermögens wurden im Berichtsjahr rund T€ 578 investiert, demgegenüber standen Abschreibungen in Höhe von T€ 340. Unsere Investitionen konnten wir zu 100 % aus eigenen Mitteln finanzieren.
Die flüssigen Mittel bewegten sich ebenfalls auf hohem Niveau. Die Liquiditätslage war damit konstant gut, Bankkredite mussten wir nicht in Anspruch nehmen.
Das Betriebsergebnis betrug im abgelaufenen Jahr + T€ 1.205. Dies entspricht einer Rendite bezogen auf die Gesamtleistung von + 7,5%.
Der Gewinn vor Ertragssteuern betrug T€ 1.145.

4.  Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrendite des Geschäftsjahres betrug 10,2 %, die Umsatzrendite 5,1 %.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf T€ 587, der aus der Investitionstätigkeit auf -T€ 495 und der aus Finanzierungstätigkeit auf -T€ 324.

5. Gesamtaussage
Die Prognosen des Vorjahres wurden erreicht, sowohl der Auftragseingang als auch die Auslastung und das Betriebsergebnis waren zufriedenstellend.
Die Firma AKM-Tore GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Es bestehen derzeit keine Beteiligung anderer Firmen an der AKM Tore GmbH bzw. der Firma AKM-Tore GmbH an anderen Unternehmen.
Es liegen keine Kooperationen oder wesentlichen finanziellen Veränderungen vor und es sind auch keine geplant.

III.  Prognosebericht

Wir rechnen im Geschäftsjahr 2024 mit einem zufriedenstellenden bis leicht positiven Auftragseingang und einer zufriedenstellenden Kapazitätsauslastung. Auf dem Personalmarkt dürfte sich die Lage entspannen. Die hohe Inflation und die daraus resultierenden Lohn- und Gehaltsforderungen können nicht unmittelbar auf die Produkte aufgeschlagen werden. Sinkende Rohstoffpreise wirken dem etwas entgegen, werden sich jedoch bei unserem hohen Materialbestand ebenfalls auswirken.
Zu erwarten ist eine Stagnation bei dem privaten Wohnungsbau. Anzeichen für eine Entspannung sind derzeit nicht zu sehen, auch fehlen Impulse aus der Politik, die eine Marktbelebung positiv beeinflussen könnten. Hierdurch bleibt speziell in diesem Bereich der Druck auf den Markt und das Preisgefüge.
Um dem Ganzen etwas aus dem Wege zu gehen, wurde im Jahr 2023 die Entwicklung des Faltschiebetors in Alu-Rahmenbauweise beschleunigt und bis zur Serienreife fertiggestellt.
Wir gehen von einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis aus, das leicht unter dem des Vorjahres liegen wird.
Wir werden weiter unsere Investitionen und Ersatzbeschaffungen aus eigenen Mitteln finanzieren.
Unsere Wettbewerbs- und Marktposition schätzen wir als stabil ein.

IV.  Chancen und Risikobericht

1.  Risikobericht
Der Ende Februar 2022 eskalierte Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die hierauf folgenden Sanktionen gegen Russland haben erhebliche, negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Dennoch haben sich die Rohstoffpreise und auch die Energiepreise etwas entspannt. Weitere Konflikte auf der Welt lassen jedoch Investoren zögerlich agieren.
Risiken sehen wir insbesondere in Teilbereichen der Wirtschaft. Steigende Zahlen an Insolvenzen sind erste Alarmzeichen für eine andauernde negative Entwicklung am Wirtschaftsstandort Deutschland. Daneben sehen wir die immer noch zu hohe Inflation und daraus resultierende hohe Lohnforderungen und Preissteigerungen als weiteres nicht kalkulierbares Risiko an.
Ein weiteres Risiko sehen wir durch die hohen Energiekosten, insbesondere Strom und Heizöl, für die Prozessenergie und auch für die Wärmeversorgung auf uns zukommen.

2.  Chancenbericht
Unsere hohe Eigenfertigungsquote und unser hoher Lagerbestand können durchaus auch positive Effekte bei der Versorgung unserer Kunden darstellen und zu stärkeren Auftragseingängen führen.
Der Auftragsbestand und die Auslastung sind nach wie vor stabil.
Ausfallrisiken decken wir durch Warenkreditversicherungen ab. Liquiditätsrisiken bestehen keine.
Energetische Probleme werden wir durch geplante Investitionen beispielweise in Photovoltaik und modernere Heiztechnik reduzieren.

3.  Gesamtaussage
Die AKM-Tore GmbH ist insgesamt sehr liquide aufgestellt und durch die angestoßenen Entwicklungen auch in der Lage neue Geschäftsfelder zu erschließen, sodass wir in den nächsten Jahren mit einer stabilen Marktlage rechnen.
Die weltweite Verknappung der Rohstoffe und der Halbzeuge macht sich seit Anfang des Jahres 2021 auch bei der Firma AKM Tore GmbH bemerkbar. Wir konnten das teilweise mit Ersatzlieferanten kompensieren. Im laufenden Jahr 2023 ist die Verfügbarkeit besser geworden, das hohe Preisniveau hält jedoch nach wie vor an.
Ein Rückgang der Auftragslage in Bauhaupt- und Baunebengewerbe ist bereits vorhanden, wie stark sich dieser entwickelt bleibt abzuwarten. Wir gehen aber davon aus, dass wir mit einem Mix aus Sonderprodukten und der Versorgung von Nischenmärkten, sowie dem Ausbau der Serviceabteilung der Entwicklung entgegen steuern können.
Die Annahme, dass sich die Lage am Beschaffungsmarkt etwas entspannt und es zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen unserer Geschäftstätigkeit kommt, hat sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2024 bestätigt.

 

Langenhahn, den 02. Juli 2024

gez. Jens Ulrich Schmidt, Geschäftsführer

HANDELSBILANZ

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 935.296,00 698.011,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 56.114,00 139.141,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 6.250,00 12.500,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 49.864,00 126.641,00
II. Sachanlagen 879.182,00 558.870,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 395.741,00 119.609,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 483.438,00 439.258,00
B. Umlaufvermögen 7.912.358,47 7.999.825,81
I. Vorräte 4.533.862,00 4.504.889,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.463.412,82 1.348.537,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.915.083,65 2.146.398,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.598,50 8.620,10
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 424.489,68 342.273,81
Aktiva 9.281.742,65 9.048.730,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.165.874,94 7.657.707,58
I. Gezeichnetes Kapital 153.400,00 153.400,00
II. Gewinnvortrag 7.184.307,58 6.431.395,48
III. Jahresüberschuss 828.167,36 1.072.912,10
B. Rückstellungen 273.576,00 393.765,00
C. Verbindlichkeiten 842.291,71 997.258,14
Passiva 9.281.742,65 9.048.730,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.448.881,30 8.952.944,16
2. Personalaufwand 4.959.739,92 5.095.960,38
a) Löhne und Gehälter 4.124.926,26 4.195.803,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 834.813,66 900.156,49
davon für Altersversorgung 33.637,72 71.635,81
3. Abschreibungen 340.385,20 281.804,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 340.385,20 281.804,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.001.633,20 1.989.057,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.327,63 7.828,41
davon Erträge aus Abzinsung 365,00 146,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.774,50 112.895,34
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 53.238,00 57.436,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 317.239,51 401.356,98
8. Ergebnis nach Steuern 834.436,60 1.079.698,10
9. sonstige Steuern 6.269,24 6.786,00
10. Jahresüberschuss 828.167,36 1.072.912,10

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: AKM-TORE GmbH
Firmensitz: Langenhahn
Registergericht: Montabaur
Handelsregister-Nr.: HRB 2770
2. Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz ist nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Angabe der Bilanzierungsmethoden
Alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden sind unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen.

Ansatzwahlrechte und Ausweiswahlrechte sind nicht in Anspruch genommen worden.

b) Angabe der Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Abschreibungszeitraum entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und der Abgang im Zugangsjahr unterstellt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten bzw. dem  niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Der Wert der unfertigen und fertigen Produkte ist retrograd durch Abschlag eines pauschalen Satzes für Gewinn und Vertriebs- und Verwaltungskosten vom Angebotspreis ermittelt.

Der Ansatz der Bestände in den Montagebussen erfolgt in einem Festwert. Die Angemessenheit des Festwertes wird jeweils im dreijährigen Zyklus überprüft. Die letzte Prüfung erfolgte zum 31.12.2021.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Darüber hinaus besteht zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung.

Im Übrigen sind die Posten des Umlaufvermögens zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen sind Rückstellungen gebildet worden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die die Vorjahre betreffenden Steuern, soweit eine Veranlagung nicht durchgeführt ist.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz

1. Der Brutto-Anlagenspiegel in der nach § 284 Abs. 3 HGB geforderten Form stellt sich wie folgt dar:




Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Stand 01.01.23
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.23





I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen,



gewerbliche Schutzrechte und ähnliche



Rechte und Werte sowie Lizenzen an



solchen Rechten und Werten
503.177,13
40.464,65
0,00
543.641,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert
25.000,00
0,00
0,00
25.000,00
3. geleistete Anzahlungen
34.125,00
12.075,00
0,00
46.200,00

562.302,13
52.539,65
0,00
614.841,78
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte



und Bauten, einschließlich der Bauten



auf fremden Grundstücken
8.145,06
0,00
0,00
8.145,06
2. technische Anlagen und Maschinen
1.137.616,68
327.376,72
26.660,59
1.438.332,81
3. andere Anlagen, Betriebs-




und Geschäftsausstattung
1.392.683,68
198.414,83
165.908,01
1.425.190,50

2.538.445,42
525.791,55
192.568,60
2.871.668,37
Summe Anlagen
3.100.747,55
578.331,20
192.568,60
3.486.510,15

Kumulierte Abschreibungen


Restbuchwerte

Stand 01.01.23
Zuführung
Abgänge
Stand 31.12.23
Stand 31.12.23
Stand 31.12.22







I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen,





gewerbliche Schutzrechte und ähnliche





Rechte und Werte sowie Lizenzen an






solchen Rechten und Werten
410.661,13
129.316,65
0,00
539.977,78
3.664,00
92.516,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert
12.500,00
6.250,00
0,00
18.750,00
6.250,00
12.500,00
3. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
46.200,00
34.125,00

423.161,13
135.566,65
0,00
558.727,78
56.114,00
139.141,00
II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte





und Bauten, einschließlich der Bauten





auf fremden Grundstücken
8.142,06
0,00
0,00
8.142,06
3,00
3,00
2. technische Anlagen und Maschinen
1.018.007,68
51.239,72
26.655,59
1.042.591,81
395.741,00
119.609,00
3. andere Anlagen, Betriebs-






und Geschäftsausstattung
953.425,68
153.578,83
165.252,01
941.752,50
483.438,00
439.258,00

1.979.575,42
204.818,55
191.907,60
1.992.486,37
879.182,00
558.870,00
Summe Anlagen
2.402.736,55
340.385,20
191.907,60
2.551.214,15
935.296,00
698.011,00



2. Am Bilanzstichtag bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.000,00 (Vorjahr EUR 2.050,00).

3.  Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen ergeben saldiert einen aktiven Steuerüberhang. Das Wahlrecht zur Aktivierung des Steuerüberhangs wird nicht ausgeübt.

4. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung ermittelt sich wie folgt:

- Berechnungsverfahren: Teilwertverfahren
- Rechnungszins:1,82 % (Vorjahr 1,78 %) lt. Mitteilung der Dt. Bundesbank
- Biometrische Rechnungsgrundlage: Richttafel 2018G nach Heubeck
- Rententrend: Festzusage ohne Erhöhungsklausel
- Fluktuationswahrscheinlichkeit: keine
Die gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB miteinander verrechneten Altersversorgungsverpflichtungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich vor Saldierung wie folgt dar:

Rückstellungen für Pensionen

Wertpapiere / Rückdeckungsversicherungen
Erfüllungsbetrag

AK / Zeitwert
31.12.2023

31.12.2023
EUR

EUR
2.966.964,00

3.391.453,68


Die zu den vorstehenden Posten gehörigen Aufwendungen und Erträge, die ebenfalls gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB miteinander zu verrechnen waren, stellen sich einzeln wie folgt dar:

Aufwand aus Abzinsung

Ertrag (Vj. Aufwand) aus
Pensionsrückstellung

Rückdeckungsversicherung
2023
2022

2023
2022
EUR
EUR

EUR
EUR
53.238,00
57.436,00

-1.293,80
50.207,84


Die Höhe des Deckungsvermögens wurde vom Versicherer und von der Depotbank mitgeteilt. Die Versicherungen sowie die Wertpapierdepots sind an die Berechtigten verpfändet.
Das Deckungsvermögen übersteigt den Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen. Somit wird ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 22.718,00 (Vorjahr: EUR 106.593,00). Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

5. Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich im Wesentlichen auf Personalkosten, Gewährleistungen, Prüfungs- und Abschlusskosten sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

6. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beläuft sich auf EUR 842.291,71 (Vorjahr EUR 997.258,14), Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

7. Am Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

8. Die Gesellschaft hat für ihre Verbindlichkeiten keine Sicherheiten gestellt.

9. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten EUR 131.657,72 (Vorjahr 288.554,62) aus Steuern und EUR 23.232,70 (Vorjahr EUR 21.191,57) aus sozialer Sicherheit.

10.  Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen auf Leasingverträgen für Kfz und E-Bikes und betragen EUR 6.446,53. monatlich.
Weiterhin bestehen finanziellen Verpflichtungen in folgender Art und Höhe:

Art

EUR

Laufzeit/ Kündigung
Miete Fabrikations- und Verwaltungsgebäude

322.113,84

jährliche Kündigungsfrist
- davon gegenüber Gesellschaftern

322.113,84



11. Besondere Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.
Die Gesellschaft haftet nicht für fremde Verbindlichkeiten.

12. Es existiert ein betriebliches Versorgungswerk zur Versorgung der Mitarbeiter über eine Versorgungskasse.
Dem Erfüllungsbetrag der unverfallbaren Anwartschaften zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.054 steht ein Kassenvermögen zum 31. Dezember 2021 von TEUR 831 gegenüber. Die Leistungen der Versorgungskasse werden bis zum Jahre 2040 mit maximal nominal TEUR 291 p.a. fällig. Neuere Werte wurden seitens der Kasse bisher nicht mitgeteilt.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Der Posten "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" enthält Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR 6.250,00 (Vorjahr EUR 6.250,00).

2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 26.520,41 (Vorjahr EUR 68.149,79) aus dem Abgang von Wertpapieren des Deckungsvermögens enthalten.

3. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 79.777,52 (Vorjahr EUR 63.303,87) aus dem Abgang von Wertpapieren des Deckungsvermögens enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss per 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

2. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 92 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie teilen sich in folgende Gruppen auf:

Angestellte

Arbeiter

Aushilfen
34

55

3



3. Die Gesellschaft verzichtet auf die Nennung der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans gewährten Bezüge unter Hinweis auf § 286 Abs.4 HGB.
Die vier Alt-Geschäftsführer sind mit Erreichen der Altersgrenze aus der aktiven Geschäftsführertätigkeit ausgeschieden. Alle erhalten seitdem lediglich Bezüge aus den Ruhegeldzusagen. Sämtliche Bezüge aus den Ruhegeldzusagen werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

4. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgt die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer
 - Jens Ulrich Schmidt, Kaufmann

 

Langenhahn, den 2. Juli 2024

gez. Jens Ulrich Schmidt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die AKM-Tore GmbH, Langenhahn
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der AKM-Tore GmbH, Langenhahn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKM-Tore GmbH, Langenhahn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund­sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Siegen, den 18. Juli 2024
S/W Treuhand Südwestfalen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schulz, Vereidigter Buchprüfer
Wilke, Wirtschaftsprüfer

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