Accuron Real Estate GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Zirkel seit 1.4.2025 | Prokura |
Marc Hieble seit 10.1.2025 | Geschäftsführer |
Bernhard Pfreundner seit 3.7.2018 | Prokura |
Helene Kieffer seit 4.1.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Singapore Aerospace Manufacturing Pte Ltd. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAM GmbHBad TölzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für 2023/241. Grundlagen des Unternehmens Infolge einer strategischen Neuausrichtung der gesamten SAM-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr, den Fokus nicht nur auf die Luftfahrt zu legen, sondern auch um die großen Potenziale der Burkhard GmbH in der Maschinenbauindustrie heben zu können, hat die SAM GmbH die Bereiche Aerospace und Manufacturing in einem Unternehmen vereint, wobei die beiden Standorte Bad Tölz und Mühldorf a. Inn unverändert erhalten geblieben sind. Mit Wirkung zum 1. April 2023 wurde die Burkhard GmbH auf die SAM GmbH (vormals Sitec Aerospace GmbH) verschmolzen. Zum selben Zeitpunkt erfolgte dann auch die Namensänderung der Sitec Aerospace GmbH auf SAM GmbH. Die SAM GmbH entwickelt, produziert und wartet am Standort Bad Tölz seit nun mehr als 50 Jahren Geräte für zivile und militärische Luftfahrzeuge, wobei heute der Schwerpunkt im Bereich der Passagierflugzeuge liegt. Zu ihrem weltweiten Kundenkreis gehören im zivilen Bereich die wichtigsten Flugzeug- und Hubschrauberhersteller und nahezu alle großen Systemlieferanten. Im militärischen Bereich ist die SAM GmbH ein zuverlässiger Partner in vielen europäischen Programmen. Der Schwerpunkt in der Eigenentwicklung liegt im Bereich "Motion Control" mit elektrischen Stellantrieben und Ventilen für Luft-, Wasser-, Hydraulik- und Treibstoffsysteme. Darüber hinaus entwickelt die SAM GmbH auch hydraulische Linearstellantriebe, Stoßdämpfer, mechanische Flugsteuerungssysteme und elektromechanische Sonderlösungen. Im Bereich Auftragsfertigung (Build-to-Print) werden komplexe Hydraulikgeräte, mechanische Flugsteuerungssysteme und Fahrwerke produziert und gewartet. Am Standort Mühldorf a. Inn werden ausschließlich Einzelkomponenten, wie z.B. Hydraulikzylinder, Kolbenstangen und Fahrwerksteile für verschiedene Luftfahrtprogramme hergestellt. Darüber hinaus werden im Kundenauftrag verschiedene Präzisionsteile für andere Industrien, wie z.B. Verteidigungsindustrie, Verfahrenstechnik und Sondermaschinenbau mit ähnlichen Anforderungen produziert. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Boeing und Airbus meldeten im Dezember 2023 starke Auftrags- und Auslieferungszahlen und beendeten das Jahr auf einem hohen Niveau. Airbus hat im vergangenen Jahr gleich drei neue Branchenrekorde aufgestellt: Rekord beim Auftragsbestand (8.598 Flugzeuge), höchster Brutto-Auftragseingang in einem Jahr (2.319 Flugzeuge) und höchster Netto-Auftragseingang in einem Jahr (2.094 Flugzeuge). Außerdem stellte Boeing einen neuen Rekord für den Auftragsbestand des Unternehmens auf (6.216 Flugzeuge). Diese Rekorde sind ein Vorzeichen für die Zukunft. In einigen Jahren wird Airbus der erste Hersteller von Verkehrsflugzeugen sein, der 1.000 Auslieferungen in einem einzigen Jahr verzeichnen kann, und gleichzeitig wird sich die Rivalität zwischen den beiden großen Herstellern von Verkehrsflugzeugen verschärfen, da Boeing alles daran setzen wird, den Rückstand auf seinen europäischen Rivalen aufzuholen. Im Kalenderjahr 2023 lieferten Boeing und Airbus insgesamt 528 bzw. 735 Flugzeuge aus, verglichen mit 480 bzw. 663 im Jahr 2022. Airbus gewann damit 2023 zum fünften Mal in Folge die Krone der Auslieferungen. Nach einem mehr als schwierigen Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie waren die Jahre 2021-23 Erholungsjahre für die beiden größten Hersteller von Verkehrsflugzeugen. Boeing hat noch einen weiten Weg vor sich, bevor das Unternehmen einen neuen Auslieferungsrekord aufstellen kann, während Airbus bereits im nächsten Jahr wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen könnte. Im Jahr 2018, vor COVID-19 und dem ersten 737 MAX-Grounding, lieferte Boeing 806 Jets aus, ein Niveau, das wahrscheinlich nicht vor dem Zeitrahmen 2025-26 wieder erreicht wird. Airbus hat 2019 mit 863 Auslieferungen einen Rekord aufgestellt, der 2024 übertroffen werden könnte, wenn die Lieferketten mithalten können. Außerdem wird erwartet, dass Airbus seinen Vorsprung bei den Auslieferungen auf absehbare Zeit beibehalten wird, da das Unternehmen einen komfortablen Vorsprung bei den Auftragsbeständen gegenüber seinem amerikanischen Rivalen hat. 1 Die Entwicklung der militärischen Luftfahrt hat bei der SAM GmbH nach wie vor keinen allzu großen Einfluss. So gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nennenswerten Anpassungen von Umsätzen in diesem Segment. Die Rahmenbedingungen in der Maschinenbauindustrie haben sich gegenüber dem Vorjahr eher noch verschlechtert. So sind die Auftragseingänge in den Bereichen Industrielle Separation, Bauindustrie und klassischer Maschinenbau leider deutlich hinter den Erwartungen geblieben. Allerdings wird für das kommende Jahr eine Verbesserung erwartet, nicht zuletzt auch durch die zusätzliche Akquisition von neuen Kunden, u.a. auch in der Verteidigungsindustrie, der einzige Bereich, der die Erwartungen erfüllen konnte. Die Entscheidung der Bundesregierung bereits zum Anfang 2022, einen Sonderfonds 2 in der Höhe von 100 Mrd. EUR aufzulegen und im Haushalt zukünftig mehr als 2% Bruttoinlandsprodukt für den Verteidigungsetat zu berücksichtigen, um die Einsatzbereitschaft der Truppe sicherzustellen und als NATO-Partner seinen Verpflichtungen, u.a. bei der Unterstützung der Ukraine nachzukommen, hat noch zu keinem Umsatzplus geführt. Jedoch ist es kurzfristig geplant, die vertrieblichen Aktivitäten im Bereich der Verteidigungsindustrie zu intensivieren. Derzeit besteht keine direkte Geschäftsbeziehung mit dem öffentlichen Auftraggeber und ist auch in Zukunft nicht vorgesehen. Wie die derzeitige Planung der großen Flugzeugbauer und auch der Hauptkunden in der Maschinenbauindustrie aussieht, wird im Abschnitt Chancen, Risiken und Ausblick noch näher betrachtet.
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https://flightplan.forecastinternational.com/2024/01/15/airbus-and-boeing-report-december-and-full-year-2023-commercial-aircraft-orders-and-deliveries/
3. Geschäftsverlauf Die SAM GmbH hat sich im Laufe des vergangenen Jahres gut auf die aktuellen Rahmenbedingungen, wie die weiterhin bestehende Ukraine-Krise, fortwährende Lieferkettenproblematik und zunehmende Ratensteigerung in der Flugzeugproduktion, eingestellt. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der SAM GmbH sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht, die Gesellschaft schloss mit einem positiven Jahresergebnis ab. 4. Ertragslage 4.1. Entwicklung der Umsatzerlöse
Der Umsatzplan für das Geschäftsjahr konnte aufgrund der zuvor beschriebenen schwierigen Rahmenbedingungen nicht erfüllt werden. Der Umsatzerlös lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 45,312 Mio. EUR, somit um -3,035 Mio. EUR oder -6,3% unter dem Plan. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Umsatzwachstum in Höhe von 9,571 Mio. EUR oder 26,8%. In dem Geschäftsbereich Build-to-Print ist aufgrund der Verschmelzung der Burkhard GmbH in die SAM GmbH erstmals ein Betrag in Höhe von 4,050 Mio. EUR enthalten. Die Mieterlöse in Höhe von 0,026 Mio. EUR stammen aus der Vermietung eines Teils des Betriebsgrundstückes in Mühldorf. 4.2. Entwicklung der Umsätze in US-Dollar
In der Luftfahrtbranche ist es üblich, unabhängig vom Standort der Kunden, v.a. in US-Dollar zu fakturieren. Im Berichtsjahr ist der Umsatz in US-Dollar gegenüber dem Vorjahr um 4,090 Mio. USD oder 16,9% gestiegen. Aus dem schwächeren US-Dollar-Durchschnittskurs resultierte ein negativer Umsatzeffekt in Höhe von -0,968 Mio. EUR im Vergleich zum Durchschnittskurs des Vorjahres. Die bereits fakturierten und voraussichtlichen US-Dollar Einzahlungen der ersten 3 Monate des Folgejahres wurden zu einem erheblichen Teil durch Fremdwährungsgeschäfte abgesichert. Die volatile Kursentwicklung des US-Dollar im Geschäftsjahr hat aufgrund der bereits vorhandenen Kursabsicherungen aus dem Vorjahr und Neubewertungen der offenen Forderungen und Verbindlichkeiten zu Kursverlusten und Kursgewinnen geführt, wobei der Netto-Kursertrag im Geschäftsjahr + 0,036 Mio. EUR (Vorjahr Netto-Kursaufwand - 0,539 Mio. EUR) betrug. Grundsätzlich ist ein stärker werdender US-Dollar besser für unsere Geschäftsentwicklung, Umsatz, Cash-Flow und Ertragslage. 4.3. Anteil der Umsätze in US-Dollar am Gesamtumsatz in Euro
Die US-Dollar Abhängigkeit war, wie schon in den Vorjahren, auch im Berichtszeitraum mit 57,40% sehr hoch, Tendenz fallend, da der Umsatzanteil des Standortes Mühldorf ausschließlich in Euro fakturiert wurde. 4.4. Exportanteil Der Umsatz in die EG und Drittländer erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 16,585 Mio. EUR auf 20,858 Mio. EUR. Der Exportanteil hat sich von 52,10% im Vorjahr auf 46,03% im Berichtsjahr reduziert. 4.5. Jahresergebnis vor Steuern Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Ertragssteuern und sonst. Steuern) erhöhte sich nach den weitgehend überstandenen Auswirkungen der Corona-Pandemie, trotz der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Umsätze und Lieferketten, um 1,683 Mio. EUR auf 3,065 Mio. EUR (Vj. 1,382 Mio. EUR). Auch das Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen, Steuern erhöhte sich von 3,752 Mio. EUR auf 5,408 Mio. EUR. Folgende Effekte beeinflussen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: Aufgrund der Verschmelzung der Burkhard GmbH in die SAM GmbH gab es im laufenden Geschäftsjahr keine Verlustübernahme aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mehr (Vorjahr: 1,061 Mio. EUR). Das Ergebnis der SAM GmbH ist durch einen Verlustbeitrag des Standortes Mühldorf in Höhe von 1,123 Mio. EUR belastet. Der Materialaufwand erhöhte sich unterproportional zur Betriebsleistung von 19,237 Mio. EUR auf 21,567 Mio. EUR, was einer Erhöhung von 12,1% entspricht. Der prozentuale Anteil des Materialaufwandes zur Betriebsleistung beträgt 43,5% nach 47,2% im Vorjahr. Der Anteil am Materialaufwand des Standortes Mühldorf beträgt 1,884 Mio. EUR. Der Personalaufwand erhöhte sich von 13.185 Mio. EUR auf 16.725 Mio. EUR, was einer prozentualen Erhöhung von 26,8% entspricht. Der Anteil am Personalaufwand des Standortes Mühldorf beträgt 3,066 Mio. EUR. Der sonstige betriebliche Aufwand, ohne Berücksichtigung der Währungskursverluste, stieg von 3,304 Mio. EUR um 58,7% auf 5,243 Mio. EUR. Der Anteil am sonstigen betrieblichen Aufwand am Standort Mühldorf beträgt 1,339 Mio. EUR. Preissteigerung in allen Bereichen trugen ebenfalls zur Erhöhung des Sonstigen betrieblichen Aufwandes bei. Die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2023/24 konnte nur zu 77% erreicht werden. 4.6. Auftragseingang Der Auftragseingang im Berichtszeitraum lag mit 58,765 Mio. EUR wieder über dem des Vorjahres mit 52,628 Mio. EUR. Die Erhöhung der Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr erfolgte über die Bereiche Eigenentwicklung mit 2,477 Mio. EUR und Build-to-Print mit 3,660 Mio. EUR, davon 2,801 Mio. EUR am Standort Mühldorf. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025 berücksichtigt eine Erhöhung der Umsatzerlöse von 18,2% auf 42,260 Mio. EUR im Vergleich zu den Umsatzerlösen des Berichtsjahres. 4.7. Auftragsbestand Der Gesamtauftragsbestand betrug zum Ende des Wirtschaftsjahres 75,854 Mio. EUR (Vorjahr: 58,106 Mio. EUR). Im Auftragsbestand sind grundsätzlich nur Bestellabrufe enthalten. Abgeschlossene Rahmenverträge, bei welchen die Abnahmemengen und die Liefertermine noch nicht feststehen, werden im Auftragsbestand nicht ausgewiesen. Der darin enthaltene Auftragsbestand für das folgende Geschäftsjahr 2024/25 beträgt zum Bilanzstichtag 46,280 Mio. EUR. Im Vorjahresvergleich betrug der Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2023/24 nur 41,664 Mio. EUR. 4.8. Produktion Die Produktionskapazitäten in Bad Tölz waren während des abgelaufenen Geschäftsjahres wieder gut ausgelastet. Auftretende Kapazitätsengpässe wurden durch Mehrarbeit kompensiert, oder durch externe Beauftragung ausgeglichen. Am Standort Mühldorf kam es durch Umsatzeinbruch und -verschiebungen bei Kunden im Industriebereich teilweise zu Auslastungsproblemen. Notwendige Investitionen und Beschaffungen wurden wie auch bereits im Vorjahr für beide Standorte durchgeführt, zudem wurde weiterhin Personal in verschiedenen Bereichen des Unternehmens eingestellt. Die mittelfristig geplanten und auch auf den bestehenden Geländen möglichen Ausweitungen der Produktionskapazitäten sowohl in Bad Tölz als auch in Mühldorf a. Inn sind nach wie vor gestoppt und werden zu gegebener Zeit neu bewertet. Allerdings wurde an beiden Standorten mit infrastrukturellen Maßnahmen begonnen, um den Materialfluss zu optimieren, die auch im kommenden Geschäftsjahr weiter fort- und umgesetzt werden. 4.9. Einkauf und Beschaffung Im gesamten Geschäftsjahr kam es immer noch zu Engpässen in der Versorgung. Die Auswirkungen der Pandemie und auch der Ukrainekrise sind in der Zulieferindustrie immer noch spürbar und stellen für die gesamte Lieferkette beim geplanten Anstieg der Produktionsraten sowohl im Luftfahrt- als auch im Industriebreich immer noch eine große Herausforderung dar. Drastische Preiserhöhungen für Material und Fremdleistungen sowie teilweise erhebliche Lieferterminverschiebungen durch die Erhöhung von Lieferzeiten von bis zu zwei Jahren bleiben die größte Herausforderung des Supply Chain Managements. Die intensive Kommunikation und entsprechendes Monitoring der Lieferkette bleiben damit oberste Prioritäten bei der Sicherstellung der Versorgung. 4.10. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden 1,424 Mio. EUR (= 3,14% vom Umsatz) für Forschung und Entwicklung eingesetzt, im Vorjahr 1,260 Mio. EUR (= 3,52% vom Umsatz). Der größte Teil dieser Aufwendungen ist in Eigenentwicklungsprojekte geflossen. 4.11. Personal Im Berichtszeitraum wurden bedingt durch die Verschmelzung der Unternehmen Sitec Aerospace GmbH und Burkhard GmbH einige organisatorische und personelle Veränderungen vorgenommen. So wurden u.a. die Verträge der Geschäftsführung und der Betriebsleitung in Mühldorf a. Inn zum 30.06.2023 beendet und die Verantwortung an die Geschäftsführung und -leitung in Bad Tölz übergeben. Der Personalstand erhöhte sich von 177 auf 238 Mitarbeiter (Stichtagsbetrachtung zum jeweiligen Geschäftsjahresende). Auf den Standort Mühldorf entfallen zum Geschäftsjahresende 52 Mitarbeiter. Der Personalaufbau von 9 Mitarbeitern am Standort Bad Tölz erfolgte gleichmäßig in allen Bereichen. Der Personalaufwand betrug 16,725 Mio. EUR gegenüber 13,185 Mio. EUR im Vorjahr, was einer prozentualen Anpassung von 26,85% entspricht. Der Anteil des Personalaufwandes für den Standort Mühldorf beträgt 3,066 Mio. EUR. Die Herausforderungen im Personalbereich haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Der Bedarf an geeigneten Fachkräften ist allerorts hoch, die Verfügbarkeit aber eher gering. Dazu kommen Lohn- und Gehaltsforderungen, die mindestens auf dem Vorjahresniveau liegen werden. Die Aufgabe am Arbeitsplatz, die Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung und auch ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit sowie auch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens entscheiden heute und morgen mehr denn je als nur die finanziellen Anreize beim Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte an beiden Standorten des Unternehmens. In einem mittelständischen produzierenden Unternehmen wie der SAM GmbH ist letzteres nicht immer umsetzbar, dennoch wird bei der Auswahl von Mitarbeiter darauf geachtet. Die SAM GmbH wird auch in den nächsten Jahren weiterhin verstärkt auf die "duale Bachelor Ausbildung" im technischen Bereich setzen, um junge engagierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen. Sowohl in den kaufmännischen Bereichen als auch in der Produktion setzen wir weiterhin auf die innerbetriebliche Ausbildung und anschließende Integration dieser jungen Mitarbeiter in das SAM GmbH-Team, auch wenn es in diesen Bereichen immer schwieriger wird geeignete Kandidaten zu finden. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 52,217 Mio. EUR auf 58,847 Mio. EUR. 5.1 Lagerbestand Der Lagerbestand erhöhte sich im Berichtszeitraum von 23,764 Mio. EUR auf 28,664 Mio. EUR. Die Erhöhung des Vorratsvermögens fand sowohl bei Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffen, Unfertigen Erzeugnissen als auch bei den Fertigen Erzeugnissen statt. Der Anteil des Vorratsvermögens am Standort Mühldorf beträgt 2,025 Mio. EUR. Zum einen spiegeln sich die gestiegenen Einkaufspreise im höheren Lagerbestand wieder, zum anderen erhöhte sich aufgrund gestörten Lieferketten von Lieferanten und Materialveredlern die Durchlaufzeit der Aufträge und damit der Bestand an Unfertigen Erzeugnissen. Dazu wurden als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der gestörten Lieferketten die in den Vorjahren aufgebauten Bestände nicht wieder abgebaut. Die Höhe der Wertberichtigung im Lager stieg von 5,694 Mio. EUR auf 6,036 Mio. EUR, wobei der Anteil der Wertberichtigungen für das Vorratsvermögen in Mühldorf 0,365 Mio. EUR beträgt. Unser hoher Lagerbestand ist aufgrund der teils großen Abhängigkeiten von Lieferanten weiterhin Teil unseres Geschäftsmodells und dient der Absicherung unserer Lieferfähigkeit. Dies insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Beschaffungsprobleme. 5.2 Forderungen Die Forderungen reduzierten sich unwesentlich von 9,833 Mio. EUR auf 9,804 Mio. EUR. Dabei erhöhten sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung von 7,275 um 26,3 % auf 9,186 Mio. EUR entsprechend zum Umsatzanstieg des Geschäftsjahres. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen nur noch 0,017 aus Lieferbeziehungen innerhalb des Konzernes. Das Darlehen zur Finanzierung der Burkhard GmbH im Vorjahr in Höhe von 2,359 Mio. EUR wurde durch die Verschmelzung eliminiert. 5.3 Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 2,129 Mio. EUR durchgeführt, davon 0,089 Mio. EUR in Software, 0,013 in grundstücksgleiche Rechte, 1,217 Mio. EUR in technische Anlagen und Maschinen und 0,297 Mio. EUR in andere Anlagen investiert. Des Weiteren wurden Anzahlung in Höhe von 0,231 Mio. EUR für Betriebseinrichtungen, eine gebrauchte Maschine und die Erstellung einer neuen Webseite getätigt. Die Vorrichtungen im Bau betrugen 0,282 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2024/25 sind Investitionen in vergleichbarer Größenordnung geplant. Als Grundlage einer möglichen Expansion auf dem firmeneigenen Grundstück in Bad Tölz ist eine Ausweitung der Büro- und Produktionsflächen um weitere bis zu 10.000 m 2 möglich. In Mühldorf a. Inn stehen weitere 3.921 m 2 zur Verfügung, die derzeit vermietet sind. 5.4Eigenkapital Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses von 35,145 Mio. EUR auf 37,307 Mio. EUR. Trotz der Thesaurierung des Jahresüberschusses verringert sich die Eigenkapitalquote aufgrund der höheren Bilanzsumme von 67,3% auf 63,4%. 5.5Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die im Wesentlichen kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich von 2,882 Mio. EUR auf 4,568 Mio. EUR. Der Anteil der kurzfristigen Rückstellungen für den Standort Mühldorf beträgt 0,364 Mio. EUR. Die darin enthaltenen Steuerrückstellungen erhöhten sich aufgrund des positiven Ergebnisses vor Steuern von 0,311 Mio. EUR auf 1,174 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund des Anstiegs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung und der Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen von 14,190 Mio. EUR auf 16,971 Mio. EUR. Der Anteil der Verbindlichkeiten für den Standort Mühldorf beträgt 1,179 Mio. EUR. Von den gesamten Verbindlichkeiten haben 2,638 Mio. EUR (Vj. 2,125 Mio. EUR) eine Restlaufzeit über einem Jahr. 6. Finanzlage 6.1 Kapitalflussrechnung
6.2 Finanzierungsrahmen
Die zur Verfügung stehenden Kreditrahmen betragen 3,000 Mio. EUR, je 1,500 Mio. EUR verteilt auf 2 Geschäftsbanken. Die Kreditrahmen sind mit 0,233 Mio. EUR (Vorjahr 0,924 Mio. EUR) in Anspruch genommen. Der Kreditrahmen für Money Market Loans in Höhe von 3,000 Mio. EUR steht weiter zur Verfügung, und ist wie im Vorjahr mit 0,500 Mio. EUR genutzt. Der Zinsaufwand für die langfristigen Darlehen beträgt 0,081 Mio. EUR (Vorjahr 0,053 Mio. EUR), für die kurzfristigen Darlehen, Überziehungen und Gesellschafterdarlehen 0,381 Mio. EUR (Vorjahr 0,076 Mio. EUR). 6.3 Finanzierungsinstrumente Unsere Muttergesellschaft stellt als Finanzierungsinstrument Eigenkapital vor Gewinn- /Verlustverwendung in Höhe von 35,145 Mio. EUR (Vorjahr 34,218 Mio. EUR) zur Verfügung. Dazu stellt unsere Muttergesellschaft ein verzinsliches Darlehen in Höhe von 8,500 Mio. EUR (Vorjahr 4,000 Mio. EUR) zur Verfügung, dessen Zins in regelmäßigen Abständen den Marktpreisen angepasst wird. Das im Vorjahr bestehende Darlehen des Tochterunternehmen Accuron Real Estate GmbH in Höhe von 1,850 Mio. EUR wurde getilgt. Es gibt weiterhin langfristige Bankdarlehen, die durch Grundschulden sowohl mit dem Grundstück in Bad Tölz als auch in Mühldorf gesichert sind. Diese Darlehen werden nach Tilgungsplan getilgt. Die Eigenkapitalquote ist trotz des positiven Jahresergebnisses, aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme von 52,217 Mio. EUR auf 58,647 Mio. EUR, von 67,3 % auf 63,4 % zum Ende des Geschäftsjahres gesunken. 7. Neuigkeiten aus der SAM GmbH Gruppe Die Accuron Real Estate GmbH, bislang als Grundstücksverwaltungsgesellschaft für die Liegenschaften in Grafenau verantwortlich, verbleibt auch nach dem Jahresabschluss bis auf weiteres in der SAM GmbH Gruppe. Die Liegenschaften wurden allerdings zum 31.03.22 vollständig veräußert. Die Entscheidung über die Zukunft der Gesellschaft ist noch nicht endgültig getroffen. 8. Chancen, Risiken und Ausblick Die SAM GmbH ist heute an fast allen modernen Verkehrsflugzeugen mit ihren Eigenentwicklungen beteiligt. Die weitere mittel- und langfristige Entwicklung des zivilen Luftverkehrs wird allseits weiterhin als stabil bis sehr positiv beurteilt. Bei den Flugzeugbauern wurden im Verlauf des letzten Kalenderjahres die Produktionsraten der nächsten Jahre mehrfach in beiden Richtungen überarbeitet und in der Lieferkette kommuniziert sowie auch diskutiert. Die Kunden der Industriesparte planen ebenfalls ein deutliches Wachstum, trotz der anhaltender schwieriger Rahmenbedingungen. Für das Kalenderjahr 2024 erwarten die Analysten von Forecast International, dass die Flugzeugbauer Airbus und Boeing ihre Auslieferungen erneut steigern werden und damit über alle zivilen Programme 852 bzw. 633 Verkehrsflugzeuge ausliefern werden. 3 Airbus arbeitet aktuell auf eine Produktionsrate von 65 Flugzeugen der Single Aisle Familie (A320) pro Monat bis Ende 2024 und 75 Flugzeugen bis zum Jahr 2026 hin. 4 Im Februar dieses Jahres wurde die erste A321XLR ausgeliefert und bis März 2025 gemäß dem Motto "kleiner, schneller, weiter" dann bereits 9 Flugzeuge dieses Typs pro Monat zur Auslieferung geplant. Boeing hat im Januar 2024 seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2023 und das Gesamtjahr veröffentlicht. Da sich das Unternehmen derzeit auf die Verbesserung der Qualität nach dem Zwischenfall mit Alaska Airlines Flug 1282 5 konzentriert, wird Boeing vorerst keine Prognose für 2024 abgeben. Es ist aber davon auszugehen, dass auch hier eine Ratensteigerung erfolgen wird, sobald man die Qualitätsthemen im Griff hat. Die notwendigen langfristigen Verträge für die Unterstützung der geplanten und zum Teil schon umgesetzten Produktionssteigerungen bei den Flugzeugherstellern sind vorhanden und bilden eine gesunde Basis für weiteres Wachstum. Darüber hinaus konnte im Bereich der A320-Familie ein großer Auftrag gewonnen werden, der allerdings erst im kommenden Geschäftsjahr umsatzwirksam sein wird. Zum Ende der Kalenderjahres 2025 wird sich das Unternehmen aus dem Fahrwerksgeschäft von Pilatus PC12 und PC/24 zurückziehen, um sich verstärkt auf sein Kerngeschäft "Ventile und Aktuatoren" zu konzentrieren. Die dann freiwerdenden Ressourcen und Fertigungskapazitäten sowie erforderliche infrastrukturelle Maßnahmen werden bereits heute neu eingeplant. Take Off to Zero heißt das große Thema der diesjährigen Luftfahrtshow ILA in Berlin. Wie auch schon im vergangenen Jahr in Paris wird das klimaneutrale Fliegen das Kernthema sein und zukünftige Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Ob Wasserstoff- oder E-Antrieb, klimaneutrale Kraftstoffe oder Emissionsreduktion durch Digitalisierung - alles Themen, die auch bei der SAM GmbH mehr und mehr in den Fokus rücken. Dazu kommt die neue Mobilität - Advanced Air Mobility (AAM), umgangssprachlich auch "Flugtaxis" bekannt. Senkrecht startende und landende Fluggeräte, den eVTOLs, bis zu unbemannten Luftfahrtsystemen bieten eine neue Plattform für die Produkte der SAM GmbH. 6
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Angesichts der eingetrübten Geschäftsaussichten sowie der gestiegenen geo- und innenpolitischen Unsicherheiten ist eine eingeschränkte Investitionsbereitschaft bei Unternehmen spürbar. Auch der Maschinenbau kalkuliert mit geringeren, zurückhaltenden Zukunftsausgaben - belastet durch die schwierige Auftragslage sowie nach wie vor hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Ein schwieriges Jahr zeichnet sich für den deutschen Maschinenbau ab. Es werden fehlende Aufträge beklagt und ein zu schnelles Abschmelzen des Auftragsbestandes. Es wird insgesamt mit einem leichten Rückgang der Produktion. 7 Um die Erwartungen nachhaltig zu erfüllen, gilt es im Industriebereich für SAM GmbH die Möglichkeiten bei den Bestandskunden konsequent zu nutzen, aber auch die Kundenbasis zu verbreitern, um mehr Volumen zu schaffen. Der Fokus liegt hier klar auf der Verteidigungsindustrie, die nach wie vor einen hohen Bedarf signalisiert. Entsprechend werden auch kurzfristig die vertrieblichen Aktivitäten intensiviert. Die größten Risiken für die SAM GmbH bestehen weiterhin im akuten Fachkräftemangel und den immer noch sehr labilen Lieferketten, die die seitens der OEM geplanten Ramp-Up-Szenarien noch alle nicht mitgehen können. Immer wieder auftretende Engpässe lassen sich nur durch die kontinuierliche Kommunikation mit Geschäftspartnern und konsequentes Supply Chain Management aufweiten, um Risiken zu minimieren, kalkulierbarer zu machen oder ganz zu eliminieren. Die immer noch andauernde Ukraine-Krise wurde im letzten Jahr bereits eher als geringes Risiko eingestuft und auch im kommenden Jahr ist nicht damit zu rechnen, dass es Probleme geben wird, da es derzeit keine Geschäftsbeziehungen mit Russland mehr gibt weder mit Kunden noch mit Lieferanten. Die Ermittlung des Liquiditätsbedarfes erfolgt nach wie vor über eine integrierte Liquiditätsplanung, zur Sicherstellung der laufenden Liquidität hat die Muttergesellschaft ausreichend Darlehen zur Verfügung gestellt, kurz- und mittelfristige Liquiditätsspitzen können über Kontokorrentlinien bei Banken abgedeckt. Aufgrund der guten Liquidität und ihrer Reserven bestehen für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken. Auch wenn die Ukraine-Krise noch andauert, so ist der Ausblick für die Bereiche Luftfahrt und Industrie doch sehr positiv. Die Geschäftsentwicklung wird von der Geschäftsführung insgesamt als stabil, aber auch herausfordernd eingeschätzt. Für das Wirtschaftsjahr 2024/25 wird mit einer Steigerung des Umsatzes in der Höhe von ca. 10% bei einem positiven Ergebnis vor Steuern im mittleren vierstelligen Bereich gerechnet. Dies unter der Annahme, dass der durchschnittliche US-Dollar Wechselkurs für diese Periode 1,10 USD beträgt. Für das Wirtschaftsjahr 2025/26 wird mit einem weiteren Umsatzanstieg von 21,7% mit einem Ergebnis im mittleren vierstelligen Bereich gerechnet. Die SAM GmbH wird ihre Chancen weiter nutzen und die in den vergangenen Jahren gestarteten Optimierungen ihrer Prozesse kontinuierlich vorantreiben, um für die Zukunft entsprechend aufgestellt zu sein und damit auch ihre sehr gute Marktstellung zu behaupten. Allgemeine Risiken werden auch weiterhin, so weit als möglich, durch geschäftsübliche Versicherungen abgedeckt.
Bad Tölz, den 20.3.2025 Harro Harms, Geschäftsführer Marc Hieble, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für 2023/2024Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgrund der zum 01.04.2023 wirksam gewordenen Verschmelzung der Burkhard GmbH auf die SAM GmbH sind die Geschäftszahlen der SAM GmbH zum Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar. Durch die Verschmelzung sind zum 01.04.2023 folgende Vermögenswerte und Schulden auf die SAM GmbH übergegangen:
Aus der Verschmelzung der Burkhard ist ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von 600 T€ entstanden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft SAM GmbH Sitecpark 1 83646 Bad Tölz Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma SAM GmbH (vormals Sitec Aerospace GmbH) mit Sitz in Bad Tölz im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 48027 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bis zum 31. März 2016 wurden für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Ab dem 1. April 2016 wurde für Neuzugänge das Sammelpostenverfahren nicht mehr angewandt. Stattdessen werden Zugänge von geringwertigen Anlagegütern bis zu einem Wert von EUR 410,00, ab dem 1. Januar 2018 bis zu einem Wert von EUR 800,00 voll abgeschrieben und im Berichtsjahr als Abgang ausgewiesen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem laufzeitäquivalenten Zinssatz, wie er von der deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Beim erstmaligen Ansatz langfristiger Rückstellungen werden diese nach der Netto-Methode eingebucht. Zinssatzveränderungen werden im Zinsergebnis erfasst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vom Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuer wird Gebrauch gemacht. Aktive und passive latente Steuern werden miteinander verrechnet und der Aktiv-Saldo ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die erstmalige Einbuchung von Vermögensgegenständen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag. Die davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB aufgrund vorhandener ökonomischer Sicherungsbeziehungen gebildet werden, kommt die "Durchbuchungsmethode", bei der die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko in der Gewinn- und Verlustrechnung brutto erfolgswirksam erfasst werden, zur Anwendung. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Im Geschäftsjahr wurde zum 01.04.2023 die Burkhard GmbH auf die SAM GmbH verschmolzen. Weitere Änderungen beim Anteilsbesitz ergaben sich nicht. Der Anteilsbesitz zum 31. März 2024 ergibt sich somit wie folgt:
Zwischen der SAM GmbH und der Accuron Real Estate GmbH, vormals SLE electronic GmbH, wurde ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Vertrag wurde fristgerecht mit Wirkung zum 31. März 2020 gekündigt und kam somit zum letzten Mal zum 31. März 2020 zur Anwendung. Die Beendigung des Gewinnabführungsvertrages zum 31.03.2020 wurde am 1. April 2020 in das Handelsregister eingetragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich aufgrund der Verschmelzung der Burkhard GmbH (Vj. TEUR 2.365) auf TEUR 17 und enthalten nur mehr kurzfristige Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber ausländische Konzernunternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 927 wurde mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Gewinnvortrag beträgt nun TEUR 26.345. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind in der folgenden Übersicht dargestellt.
Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 1.174 (Vj. TEUR 311). Aus dem laufenden zu versteuernden Einkommen des Geschäftsjahres errechnet sich eine Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 863, aus dem zu versteuernden Einkommen des Vorjahres resultiert die Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 261 und die Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 50 wurde für eine Kapitalertragssteuerschuld gebildet, die aus der Ausgliederung der SLE electronic GmbH aus dem Jahre 2018 resultiert. Die Rückstellungen sind kurzfristig. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten Spiegel im Einzelnen dargestellt.
Bei der Besicherung handelt es sich um Buchgrundschulden in Höhe von TEUR 2.037 und TEUR 1.743 aus Mietkaufverträgen für Dreh- und Fräszentren in Bad Tölz und Mühldorf. Das Darlehen gegenüber Gesellschaftern wurde im Laufe des Geschäftsjahres aufgestockt, das Darlehen valutiert mit TEUR 8.500 (Vj. TEUR 4.000). Das Darlehen ist ein kurzfristiges Darlehen, das in voller Höhe fortlaufend verlängert wird. Das Darlehen in Höhe von TEUR 1.850, das von der Accuron Real Estate an die SAM GmbH im Vorjahr zur Verfügung gestellt wurde, wurde im Berichtsjahr zurückbezahlt. Die im Vorjahr existierenden Verbindlichkeiten aus Lieferbeziehungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.061 aus der Ergebnisübernahme aus dem Gewinnabführungsvertrag sind mit der Verschmelzung der Burkhard GmbH eliminiert. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 1.048 an Bankdarlehen planmäßig zurückbezahlt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 321 (Vj. TEUR 145) aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Die Miet- und Leasingverträge enden in den Jahren 2024 bis 2027. Leasingverträge werde u.a. abgeschlossen, um die Kapitalbindung zu verringern. Aufgrund der finanziellen Situation der Gesellschaft bestehen hieraus keine Risiken. Derivative Finanzinstrumente Währungsgeschäfte Zum Bilanzstichtag existieren Devisentermingeschäfte, um sich gegen das US-Dollar Kursrisiko für Zahlungen aus dem Verkauf der Produkte und beim Kauf von Material abzusichern. Aus diesen Geschäften ergeben sich Verpflichtungen, insgesamt TUS-Dollar 6.300 (Vj. TUS- Dollar 6.200) für TEUR 5.814 (Vj. TEUR 5.905) zu bestimmten Terminen in einem Zeitraum vom April 2024 bis einschließlich Juni 2024 zu verkaufen. Die Termingeschäfte haben zum Stichtag einen negativen Zeitwert in Höhe von TEUR 19 (Vj. positiver Zeitwert TEUR 221). Der Zeitwert wird auf Basis zum Stichtag bewerteter Umrechnungskurse der Europäischen Zentralbank berechnet. Die Währungsgeschäfte bilden mit den geplanten Umsätzen sowie Materialaufwendungen der zukünftigen Geschäftsjahre, die in USD fakturiert bzw. eingekauft werden, eine Bewertungseinheit. In der Bilanz wird der negative Marktwert aufgrund dieser Sicherungsbeziehung mit einem Betrag von TEUR -8 (Vj. positiver Marktwert mit einem Betrag von TEUR 170) berücksichtigt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen die Erträge aus der Verschmelzung der Burkhard GmbH in Höhe von TEUR 670 (außergewöhnliche Bedeutung), Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 653 (Vj. TEUR 758), Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 95 (Vj. TEUR 0), Erlöse aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 1), Erlöse aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 298 (Vj TEUR 1) und Erlöse aus Zuschüssen zu Forschungsaufträgen in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 28). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen u.a. die Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 617 (Vj. TEUR 1.297). Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen Aufgrund der zum 01.04.2023 wirksam gewordenen Verschmelzung der Burkhard GmbH auf die SAM GmbH ist der Gewinnabführungsvertrag nicht mehr anwendbar. Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme betrugen im Vorjahr noch TEUR 1.061. Der Gewinnabführungsvertrag mit der Accuron Real Estate GmbH wurde mit Wirkung zum 31.03.2020 gekündigt, so dass kein Ausgleich des Ergebnisses mehr stattgefunden hat. Steuern vom Einkommen und Ertrag Das Ergebnis aus dem Geschäftsjahr ergab einen Steueraufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 864 (Vj. Ertrag in Höhe von TEUR 414). Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet. Nachtragsbericht Das Vertrauen der Kunden in das Verkehrsmittel Flugzeug ist nach dem Ende der Corona- Pandemie wieder zurück und die Passagierzahlen steigen wieder. Die Flugzeughersteller planen Stückzahlen, die vergleichbar mit den Vor-Corona-Niveau sind. Der Fachkräftemangel und die immer noch sehr labilen Lieferketten sind hohe Risiken für das Erreichen des geplanten Niveaus. Wir verweisen auf die weitere Berichterstattung im Lagebericht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zusammen mit ihrem Mutterunternehmen, der Singapore Aerospace Manufacturing Pte Ltd., Singapur, wird sie in den Konzernabschluss der Accuron Technologies Ltd., Singapur, einbezogen. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Temasek Holdings (Private) Limited, Singapur, als oberste Konzernspitze einbezogen, welcher auf der Internetseite der Temasek Holdings (Private) Limited abrufbar ist. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.163 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Tölz, den 20.3.2025 Harro Harms, Geschäftsführer Marc Hieble, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024(Anlagespiegel)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SAM GmbH (vormals: Sitec Aerospace GmbH), Bad Tölz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SAM GmbH (vormals: Sitec Aerospace GmbH), Bad Tölz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAM GmbH, Bad Tölz, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. März 2025 Rödl
& Partner GmbH
Hager, Wirtschaftsprüfer Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer SONSTIGE BESTANDTEILEErgebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.162.651,76 und der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 26.344.832,77 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 21. März 2025 festgestellt. |
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