Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 8716
Vorher
DB Verkehrsgesellschaft mbH
Eingetragen
22.8.2007
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugePersonenbeförderung im EisenbahnverkehrBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
die Erbringung und Planung von Verkehrsdienstleistungen als Schienenpersonennah- oder Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland und im angrenzenden Raum von Nachbarländern; ferner die Erledigung aller damit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Schumacher
seit 8.9.2015
Geschäftsführer
Jens Kluge
seit 8.9.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

DB Verkehrsgesellschaft mbH

(vormals: WBL GmbH)

Leipzig

(vormals: Berlin)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht

Überblick

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung auf den relevanten Märkten

Ertragslage

Finanz- und Vermögenslage

Mitarbeiter

Nachhaltigkeit

Strategie

Weitere Informationen

Risikobericht

Ausblick

Überblick

Die DB Verkehrsgesellschaft mbH (DB VmbH; vormals: WBL GmbH) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der DB Regio AG. Die DB Regio AG ist eine Tochtergesellschaft der DB Mobility Logistics AG (DB ML AG). Die DB ML AG ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG (DB AG). Innerhalb des Deutsche Bahn Konzerns (DB-Konzern) ist die DB Verkehrsgesellschaft mbH dem Geschäftsfeld DB Bahn Regio zugeordnet. Die Geschäftsfelder DB Bahn Fernverkehr, DB Bahn Regio, DB Arriva, DB Schenker Rail, DB Schenker Logistics und DB Dienstleistungen sind unter der Führung der DB ML AG gebündelt und werden dort geführt.

Im Geschäftsjahr 2011 gab es folgende Änderungen an der Geschäftsfeldstruktur des DB-Konzerns: Seit dem 1. Januar 2011 sind in dem Geschäftsfeld DB Arriva alle Regionalverkehrsaktivitäten des DB-Konzerns außerhalb Deutschlands und im Geschäftsfeld DB Bahn Regio ausschließlich Regionalverkehrsaktivitäten in Deutschland (Bus und Schiene) gebündelt. Das bisherige Geschäftsfeld DB Bahn Stadtverkehr ist im Geschäftsfeld DB Bahn Regio aufgegangen.

Die übrigen drei Geschäftsfelder DB Netze Fahrweg, DB Netze Personenbahnhöfe und DB Netze Energie führt die DB AG direkt. In der Konzernstruktur des DB-Konzerns haben die DB AG und die DB ML AG beide die Funktion einer konzernleitenden Managementholding.

Im Geschäftsjahr 2011 wurde der Geschäftszweck der vormaligen WBL GmbH neu ausgerichtet und die Gesellschaft in DB Verkehrsgesellschaft mbH umfirmiert. Mit der Neuausrichtung ist die perspektivische Ertüchtigung zum Eisenbahnverkehrsunternehmen verbunden. Dabei ist vorgesehen, seitens der DB Verkehrsgesellschaft mbH Produktionsleistungen von Doppelstock-IC-Zügen im Auftrag der DB Fernverkehr AG zu erbringen. Der Betriebsstart der vertragsbasierten Leistungen ist zum "Fahrplanwechsel 2014", d.h. im Dezember 2013 vorgesehen.

Wirtschaftliches Umfeld

Mit der Ausrichtung auf eine Geschäftsaktivität im Personenverkehr sind wir in hohem Maße abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in unserem Heimatmarkt Deutschland. Diese wurde im Jahr 2011 unterstützt durch eine positive Arbeitsmarktentwicklung und steigende Einkommen.

In Deutschland hat sich die konjunkturelle Erholung nach dem schwungvollen Jahresauftakt spürbar abgekühlt. Im Gesamtjahr verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit 3,0 % jedoch einen deutlichen - im Vergleich zu anderen Staaten des Euro-Raums überdurchschnittlichen - Anstieg. Die Wachstumsimpulse kamen vor allem von der Nachfrage aus dem Inland; sowohl die Konsumausgaben als auch die Unternehmensinvestitionen legten spürbar zu. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe stieg trotz nachlassender Dynamik der Auftragseingänge im Gesamtjahr 2011 um 9 % an.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der Konjunkturabschwächung im Jahresverlauf anhaltend positiv. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lagen über dem Vorjahresniveau. Die Beschäftigung stieg im Jahresdurchschnitt um fast 1,5 % an. Die gute Arbeitsmarkt- und Einkommenssituation stützte den privaten Konsum, der in gleicher Größenordnung anzog. Die Lebenshaltungskosten lagen, bedingt durch stark gestiegene Preise für Mineralölprodukte, um 2,3 % über dem Vorjahr. Die Kraftstoffpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um 11 % an, wobei sich die Preise für Dieselkraftstoff mit einem Plus von 15,6 % überdurchschnittlich verteuerten.

Entwicklung auf den relevanten Märkten

Schienenpersonenverkehr in Deutschland legt weiter zu

Die Nachfrage im gesamten deutschen Personenverkehrsmarkt ist im Berichtsjahr um 1,3 % gestiegen. Trotz eines positiven konjunkturellen Umfelds konnten nicht alle Verkehrsträger ihre Verkehrsleistung ausweiten.

Nach dem starken Vorjahresanstieg um 2,2 % hat sich die Entwicklung im Schienenpersonenverkehr in Deutschland im Berichtsjahr zwar abgeschwächt, es konnte aber noch ein Zuwachs von knapp 1 % verzeichnet werden. Hierbei stand den positiven Konjunkturimpulsen eine Reihe von Belastungen gegenüber. Dazu gehörten der Wegfall von positiven Einmaleffekte aus dem Vorjahr (starke Winterwitterung in 2010, Einschränkungen im Flugverkehr durch einen Pilotenstreik und die Vulkanaschewolken), die erhöhte Bautätigkeit im Netz mit zum Teil spürbaren Einschränkungen für die Fahrgäste, das Aussetzen der Wehrpflicht und die Ankündigung und Durchführung von Streiks bei der Deutsche Bahn und den DB-konzernexternen Bahnen.

Die DB VmbH war im Berichtsjahr operativ noch nicht aktiv. Der Fokus lag vielmehr auf den umfassenden Inbetriebnahme-Themen. Der Umfang der Leistungserstellung wird auch zukünftig nur indirekt an der Entwicklung der relevanten Märkte hängen; entscheidend für das Leistungsvolumen wird der noch mit DB Fernverkehr abzuschließende Vertrag über die Erbringung von Produktionsleistungen sein.

Ertragslage

Umsatzentwicklung

Die DB VmbH erzielte im Berichtsjahr keine Umsätze (im Vorjahr: 31.996 T€). Durch die Neuausrichtung ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht gegeben.

Ergebnisentwicklung

Im Berichtsjahr lagen sowohl die Erträge als auch die Aufwendungen auf niedrigem Niveau. Durch die Neuausrichtung ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr strukturell nicht gegeben. Erträge konnten im Wesentlichen aus noch das Altgeschäft betreffenden Schadensersatzleistungen und Kostenerstattungen erzielt werden. Aufwandsseitig bilden sich maßgeblich bezogene Leistungen sowie Beratungs- und Prüfungskosten ab.

Insgesamt liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr mit 7 T€ signifikant unter dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 2.086 T€). Der Jahresüberschuss beträgt 5 T€ (im Vorjahr: 0 T€).

Finanz- und Vermögenslage

Finanzmanagement

Durch die Einbindung in den DB-Konzern kann die DB Verkehrsgesellschaft die Refinanzierungsmöglichkeiten des DB-Konzerns nutzen. Das Finanzmanagement-System des DB-Konzerns ist im Konzernlagebericht des DB-Konzerns ausführlich beschrieben.

Das Treasury-Zentrum für den DB-Konzern ist in der DB AG angesiedelt. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle DB-Konzerngesellschaften zu optimalen Bedingungen Finanzmittel aufnehmen und anlegen können. Vor der DB-konzernexternen Beschaffung von Finanzmitteln wird ein Finanzmittelausgleich innerhalb des DB-Konzerns vorgenommen. Finanzmittel werden den Konzerngesellschaften der DB ML AG im Rahmen eines zweistufigen Treasury-Konzepts über die DB ML AG als Termingelder beziehungsweise Darlehen weitergereicht. Die Infrastrukturgesellschaften des DB-Konzerns sind direkt an das Treasury-Zentrum der DB AG angebunden. Mit diesem Konzept sichert der DB-Konzern einen bereichsübergreifenden Risiko- und Ressourcenverbund. Für den DB-Konzern sowie die DB VmbHliegen die Vorteile in der Bündelung von Know-how, der Realisierung von Synergieeffekten sowie in der Minimierung der Refinanzierungskosten.

Die Kreditwürdigkeit des DB-Konzerns wird von den Rating-Agenturen Standard & Poor's (S&P), Moody's und Fitch laufend überprüft. Im Berichtsjahr haben die Rating-Agenturen im Rahmen ihrer jährlichen Rating-Reviews die guten Bonitätsbeurteilungen der DB AG bestätigt: Moody's "Aa1/stabil", S&P "AA/stabil", Fitch "AA/stabil". Die Ratings von S&P, Moody's und Fitch sind damit seit ihrer ersten Erteilung unverändert.

Am 8. Dezember 2011 hat S&P als Folge der angekündigten Überprüfung des Ratings des Bundes eine Überprüfung des Langfristratings der DB AG angekündigt. Der Ausblick des Ratings der DB AG wurde als Konsequenz wie beim Bund auf "Credit Watch negativ" gesetzt. Dies resultierte aus der Unterstützung des Ratings der DB AG durch das Rating des Bundes, die aus der Sicht von S&P durch die mögliche Herabstufung des Bundes schwächer wird. S&P hat am 17. Januar 2012 die Überprüfung beendet und den Credit Watch beim Rating des Bundes und der DB AG aufgelöst. Das Langfrist-Rating der DB AG bleibt damit unverändert "AA" bei stabilem Ausblick. Das Kurzfrist-Rating der DB AG von S&P bleibt unverändert in der höchsten Kategorie.

Investitionen und Finanzierung des Investitionsprogramms

Die Brutto-Investitionen betrugen im Berichtsjahr 0 T€; insofern ergab sich kein investiv bedingter Finanzierungsbedarf.

Bilanzstruktur

Die Bilanzstruktur wird zum Stichtag maßgeblich durch die vorhandene Liquidität und das Eigenkapital bestimmt.

Bilanzstruktur in % der Bilanzsumme 31.12.2011 31.12.2010
Aktiva    
Anlagevermögen - -
Umlaufvermögen 100,0 100,0
Rechnungsabgrenzungsposten - -
  100,0 100,0
Passiva    
Eigenkapital 99,7 80,9
Rückstellungen 0,3 0,6
Verbindlichkeiten - 18,5
Zinspflichtige Verbindlichkeiten - -
Rechnungsabgrenzungsposten - -
  100,0 100,0
Bilanzsumme in T€ 8.507 T€ 11.979 T€

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB-Konzerns auf Basis von Vollzeitpersonen (VZP) berechnet, um eine bessere Vergleichbarkeit im Zeitablauf zu gewährleisten. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der üblichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

Die DB VmbH hatte im Berichtsjahr keine Mitarbeiter.

Nachhaltigkeit

Durch nachhaltiges Handeln stellen wir die Zukunftsfähigkeit und damit den erfolgreichen Fortbestand unseres Unternehmens sicher. Dazu gehört immer die gesamthafte Betrachtung der Ansprüche des DB-Konzerns profitabler Marktführer, Top-Arbeitgeber und Umwelt-Vorreiter zu sein. Mit Nachhaltigkeit lässt sich Zukunft sichern. Dies gilt nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Unternehmen des DB-Konzerns, denn gerade im Verkehrssektor ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Das Klimaschutzziel schließt daher den gesamten DB-Konzern und alle Verkehrsmittel auf der Schiene, der Straße, zu Wasser und in der Luft ein. Der DB-Konzern hat Dienstleistungsangebote entwickelt, mit denen sich der kontinuierlich wachsende Bedarf an Mobilität und Transport umweltfreundlich und ressourcenschonend decken lässt. Mit seinem Personalmanagement gestaltet der DB-Konzern attraktive und familienfreundliche Arbeitsplätze, fördert die Vielfalt der Belegschaft und stellt die Weichen, damit er trotz demografischen Wandels immer hervorragend motivierte und qualifizierte Mitarbeiter hat. Mit seinem Nachhaltigkeitsmanagement bekennt sich der DB-Konzern zu den Prinzipien nachhaltigen, zukunftsfähigen Wirtschaftens.

Ergänzende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auch im Internetauftritt des DB-Konzerns unter www.db.de/umwelt. Dort wird umfassend dargestellt, welche Beiträge zu einer nachhaltigen Gesellschaft der DB-Konzern als wichtiger Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen sowie als einer der größten Arbeitgeber, Ausbilder und Auftraggeber Deutschlands leistet.

Zum Thema Nachhaltigkeit wird zudem im Konzernlagebericht des DB-Konzerns ausführlich Stellung genommen. Von den Erläuterungen zu § 289 Abs. 3 HGB (Nachhaltigkeitsbericht) wird in diesem Bericht daher abgesehen.

Strategie

Die DB VmbH verfolgt derzeit die Inbetriebnahme von Doppelstock-IC-Verkehren im Auftrag der DB Fernverkehr AG. Perspektivisch wird die Gesellschaft auf Basis eines langfristigen Vertrages die Produktion von IC-Verkehren auf ausgewählten Linien des Fernverkehrs unter Einsatz der in 2013 neu zulaufenden Doppelstock-IC-Züge übernehmen. Die Betriebsaufnahme der Doppelstock-IC-Verkehre ist für Dezember 2013 vorgesehen.

Weitere Informationen

Kunden- und Qualitätsinitiative fortgesetzt

Im Vorjahr wurde DB-konzernweit eine Kunden- und Qualitätsinitiative gestartet, die wir auch im Berichtsjahr fortgeführt haben. In zehn Projekten wurden Maßnahmen für den Fern- und Nahverkehr sowie den Güterverkehr und die Infrastruktur entwickelt, um gerade in schwierigen betrieblichen Situationen, die zum Beispiel aus außergewöhnlichen Witterungsverhältnissen resultieren können, eine möglichst hohe Betriebsqualität sicherstellen zu können. In Hinblick auf den Winter 2011/12 sowie Folgewinter wurden auf Basis umfassender Ursachenanalysen die Maßnahmen aus dem Vorjahr weiterentwickelt und weitere gezielte Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Diese gehen von der betrieblichen Qualitätssteigerung (zum Beispiel Fahrzeug- und Fahrwegverfügbarkeit) bis hin zur Verbesserung von Kundeninformation und Kundenservice.

Risikobericht

Chancen aus eigenen Maßnahmen oder verbesserten Markt- und Umfeldbedingungen

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in einer hohen Leistungs- und Servicequalität für unsere Kunden. Hierin sehen wir Chancen für zusätzliche Verbesserungen des Kundenzuspruchs. Entsprechend ist der Inbetriebnahme-Prozess auf eine zukünftige hohe Betriebsqualität ausgerichtet.

Auch eine über den Erwartungen liegende Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes würde sich positiv auf unsere Entwicklung auswirken.

Wesentliche Risiken und Maßnahmen zu ihrer Begrenzung

Ein Hauptteil der Risiken der Gesellschaft erwarten wir zukünftig im Bereich Produktion und Technik.

Betriebsstörungen und daraus resultierende Zugausfälle und Verspätungen können eingeschränkter Kundenzufriedenheit und Ergebnisbelastungen aus Umsatzausfällen führen. Diesem Risiko begegnen wir mit der Etablierung angemessener betrieblicher Prozesse und dem Einsatz qualifizierter Mitarbeiter.

Die Absicherung der vertraglich vereinbarten Liefertermine für die zum Einsatz vorgesehenen Neufahrzeuge sowie der zeitgerechte Zulassungsprozess seitens des Herstellers sind ein nachhaltiges Risiko für die Gesellschaft. Um dieses Risiko zu begrenzen, wird ein intensiver Qualitätsdialog mit dem relevanten Lieferanten geführt bzw. sind Quality Gates verabredet.

Zusätzliche Risiken stammen aus den Bereichen Markt und Gesamtwirtschaft. Unsicherheiten bestehen auch durch die möglichen Auswirkungen der Staatsschuldenkrise in Europa auf die konjunkturelle Entwicklung in den nächsten Jahren. Für die DB Fernverkehr AG und damit mittelbar die DB VmbH ist insbesondere die Entwicklung der wesentlichen konjunkturellen Einflussfaktoren (hauptsächlich die Zahl der Erwerbstätigen und das verfügbare Einkommen) von Bedeutung.

Finanzwirtschaftliche Risiken, aber auch Beschaffungs-, IT- und Compliance-Risiken werden bereits auf Ebene des DB-Konzerns durch den Einsatz geeigneter Instrumente gesteuert und begrenzt. Darüber hinaus werden innerhalb der DB VmbH weiterführende Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen.

Zusätzlich existieren für die DB VmbH die folgenden Risiken:

Rechtliche Risiken (unter anderem Schadenersatzansprüche oder Rechtsstreitigkeiten)

Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene

Verschärfung geltender Normen und Vorschriften des Eisenbahnwesens und des öffentlichen Personenverkehrs

Teurere Tarifabschlüsse (Entgelt und Produktivität) als Wettbewerber, die einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil in der Personalkostenstruktur bedeuten

Umfassendes Risikomanagement

Die Grundsätze der Risikopolitik werden von der Konzernleitung des DB-Konzerns vorgegeben und durch die DB VmbH umgesetzt. Im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems wird der Gesellschafterin der DB VmbH quartalsweise berichtet. Für zwischen den Berichtsterminen auftretende Risiken und Fehlentwicklungen besteht eine unmittelbare Berichtspflicht.

Im Risikomanagementsystem des DB-Konzerns wird die Gesamtheit der Risiken unter Berücksichtigung von Wesentlichkeitsgrenzen in einem Risikoportfolio sowie einer detaillierten Einzelaufstellung abgebildet. Die im Risikobericht erfassten Risiken sind kategorisiert und nach Eintrittswahrscheinlichkeiten klassifiziert. Die Analyse umfasst neben den möglichen Auswirkungen zugleich die Ansatzpunkte und die Kosten von Gegenmaßnahmen.

Bewertung der derzeitigen Risikopositionen

Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden.

Ausblick

Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts vorliegenden Einschätzungen rechnen wir mit einem hohen Maß an Unsicherheit bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere die Auswirkungen einer weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrise sind im Augenblick nicht absehbar. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes gehen wir insgesamt von einer spürbaren Abschwächung des Wirtschaftswachstums aus, welches in einigen Staaten zu rezessiven Entwicklungen führen dürfte.

Konjunkturelle Aussichten

Die Staatsschuldenkrise belastet zunehmend die deutsche Konjunktur. Die Dynamik der konjunkturellen Expansion wird voraussichtlich auch in Deutschland deutlich an Schwung verlieren und das BIP im Jahr 2012 nur noch moderat zulegen. Infolge der Konjunkturabschwächung in wichtigen Handelspartnerländern sollten die außenwirtschaftlichen Impulse nachlassen. Der Export dürfte sogar etwas schwächer zulegen als die Importe. Der Außenhandel trägt damit voraussichtlich nicht mehr zum Wachstum des BIP bei. Die inländische Verwendung dürfte damit die Konjunktur tragen. Dabei wird der Staatsverbrauch infolge der Konsolidierungsmaßnahmen nur noch gering ausgeweitet. Die privaten Konsumausgaben dürften infolge der anhaltend hohen Verunsicherung bei den Konsumenten ebenfalls geringer zulegen als im Berichtsjahr. Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2012 vor allem von den erwarteten niedrigen Zinsen im Euro-Raum profitieren. Durch niedrige Finanzierungskosten gestützt, dürften die Investitionen gegenüber dem Vorjahresniveau leicht zulegen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt voraussichtlich weiterhin stabil. Wir gehen davon aus, dass die Erwerbstätigkeit im kommenden Jahr aufgrund der schwachen Konjunktur nur noch marginal zunimmt.

Voraussichtliche Entwicklung der relevanten Märkte

Für den Schienenpersonenverkehrsmarkt in Europa und insbesondere im Euro-Raum erwarten wir in Anbetracht der abgekühlten gesamtwirtschaftlichen Perspektive und der Konsolidierungsbemühungen vieler Mitgliedsstaaten eine Entwicklung, die sich annähernd auf dem Vorjahresniveau bewegt. Hierbei werden aber auch weiterhin deutliche regionale Unterschiede zu verzeichnen sein. Vor dem Hintergrund der in einigen Ländern bereits initiierten beziehungsweise geplanten Sparprogramme ist auch von einem erhöhten Streikrisiko mit entsprechend dämpfenden Effekten auf die Verkehrsnachfrage auszugehen. Für den deutschen Personenverkehrsmarkt erwarten wir eine schwächere Entwicklung als im Berichtsjahr.

Entwicklung wesentlicher Rahmenbedingungen

Aus den Rahmenbedingungen erwarten wir für das Jahr 2012 keine wesentlichen Auswirkungen auf unser Geschäft.

Voraussichtliche Entwicklung der DB VmbH im Geschäftsjahr 2012

Im Geschäftsjahr 2012 wird die DB VmbH die Inbetriebnahme der Doppelstock-IC-Verkehre weiter vorantreiben. Hiermit werden im Geschäftsjahr 2012 keine Umsatzerlöse verbunden sein. Da die Aufwendungen oberhalb der Zinserträge liegen werden, wird ein leicht negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartet.

Erwartungen bezüglich der Entwicklung im Geschäftsjahr 2013

In Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 15 geben wir auch eine Einschätzung für das dem laufenden Geschäftsjahr folgende Jahr ab. Diese basieren auf den in unserer Mittelfristplanung hinterlegten Annahmen zu den von uns erwarteten Markt-, Wettbewerbs- und Umfeldentwicklungen sowie dem Umsetzungserfolg von geplanten Maßnahmen. Diese Annahmen und Einschätzungen unterliegen mit zunehmendem Zeithorizont größeren Prognoseunsicherheiten.

Auf Basis der Annahme, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung wie in unseren Annahmen unterstellt darstellt, rechnen wir für das Geschäftsjahr 2013 basierend auf der Geschäftsaufnahme im Dezember 2013 mit einem durch die vorlaufenden Aufwendungen für die Inbetriebnahme erneut negativem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der DB Verkehrsgesellschaft mbHbeziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Die DB Verkehrsgesellschaft mbH übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

    31.12.2011 31.12.2010
  Anhang pos. T€ % T€ %
B. Umlaufvermögen          
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2) 8.507 100,0 11.564 96,5
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   - 0,0 415 3,5
    8.507 100,0 11.979 100,0

Passiva

         
    31.12.2011 31.12.2010
  Anhang pos. T€ % T€ %
A. Eigenkapital          
Gezeichnetes Kapital (3) 25 0,3 25 0,2
Kapitalrücklage (4) 8.452 99,3 8.452 70,6
Gewinnvortrag   - 0,0 1.207 10,1
Jahresüberschuss   5 0,1 - 0,0
    8.482 99,7 9.684 80,9
B. Rückstellungen (5) 25 0,3 75 0,6
C. Verbindlichkeiten   - 0,0 2.220 18,5
    8.507 100,0 11.979 100,0

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhang pos. 2011
T€
2010
T€
Umsatzerlöse   - 31.996
Gesamtleistung   - 31.996
Sonstige betriebliche Erträge (6) 617 1.786
Materialaufwand (7) -751 -30.572
Abschreibungen   - -7
Sonstige betriebliche Aufwendungen (8) -20 -1.263
    -154 1.940
Zinsergebnis (9) 161 146
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   7 2.086
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -2 -
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   - -2.086
Jahresüberschuss   5 -

Anhang

Der Jahresabschluss der DB Verkehrsgesellschaft mbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes in der aktuell gültigen Fassung sowie der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2011 wurden die Firma von WBL GmbH in DB Verkehrsgesellschaft mbH geändert und der Sitz der Gesellschaft von Berlin nach Leipzig verlegt. Diese Änderungen wurden am 09. Januar 2012 in das Handelsregister HRB 27849 des Amtsgerichts Leipzig eingetragen.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Zum Zweck einer größeren Informationstiefe und in Anlehnung an die Berichterstattung im Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG wurden die Angaben zu den Posten der GuV Sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand und Sonstige betriebliche Aufwendungen neu gegliedert. Soweit die Vergleichbarkeit der Untergliederungen mit dem Vorjahr nicht gegeben ist, wurden die Vorjahreszahlen angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist.

Kassenbestände und Bankguthaben sowie Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 2011 davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 2010
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.507 - 11.440
Sonstige Vermögensgegenstände - - 124
Insgesamt 8.507 - 11.564

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Cash-Pooling mit der DB ML AG in Höhe von 8.507 T€. Im Vorjahr wurden hier Forderungen aus einem Verrechnungskonto zu einem verbundenen Unternehmen in Dänemark ausgewiesen.

(3) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der DB Verkehrsgesellschaft mbH beträgt 25 T€. Die Anteile werden vollständig von der DB Regio AG, Frankfurt am Main, gehalten.

(4) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage weist per 31. Dezember 2011 einen Betrag in Höhe von 8.452 T€ aus.

(5) Rückstellungen

in T€ 2011 2010
Steuerrückstellungen 2 -
Sonstige Rückstellungen 23 75
Insgesamt 25 75

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(6) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2011 2010
Erträge aus Schadensersatz und Kostenerstattungen 600 1.713
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 17 -
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Eingänge ausgebuchter Forderungen - 33
Übrige Erträge - 40
Insgesamt 617 1.786
davon periodenfremd (17) (33)

(7) Materialaufwand

Im Materialaufwand sind sonstige bezogene Leistungen in Höhe von 751 T€ (im Vorjahr: 30.572 T€) enthalten.

(8) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2011 2010
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 10 -
Sonstige bezogene Dienstleistungen 8 3
Übrige Aufwendungen 2 1.260
Insgesamt 20 1.263
davon periodenfremd (-) (4)

(9) Zinsergebnis

in T€ 2011 2010
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161 375
- davon aus verbundenen Unternehmen (161) (-)
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 229
- davon an verbundene Unternehmen (-) (-)
Insgesamt 161 146

Sonstige Angaben

(10) Konzernzugehörigkeit

Die DB Verkehrsgesellschaft mbH ist ein Tochterunternehmen der DB Regio AG und wird in den Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG, Berlin, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen, der entsprechend den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den dazu nach § 315a Abs. 1 HGB ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt wird. Die DB Verkehrsgesellschaft mbH ist auch Gesellschaft des Teilkonzerns DB Mobility Logistics AG (DB ML AG), für den der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird. Der Teilkonzernabschluss der DB ML AG wird nicht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der DB AG wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.ebundesanzeiger.de erhältlich.

(11) Beschäftigte

Die DB Verkehrsgesellschaft mbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2011 keine Mitarbeiter.

(12) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2011 an

Jan Haußner Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Produktion und Technik (seit 1. August 2011),
  Wettin
Jürgen Jostmeier Geschäftsführer
  (bis 30. November 2011),
  Dinslaken
Karsten-Udo Nagel Geschäftsführer Finanzen und Personal
  (seit 1. April 2011),
  Berlin

Die Geschäftsführer erhielten im Berichtsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge. Somit entfallen die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB.

(13) Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der DB AG enthalten sind.

(14) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben keine wesentlichen Ereignisse stattgefunden.

 

Leipzig, den 29. Juni 2012

DB Verkehrsgesellschaft mbH

Die Geschäftsführung

Jan Haußner

Karsten-Udo Nagel

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DB Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Frankfurt am Main, den 29. Juni 2012

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus-Dieter Witteler, Wirtschaftsprüfer

Klaus Jäcker, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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