Green Building Deutschland GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Knittel seit 28.1.2016 | Geschäftsführer |
Josef Benedikt Haas seit 18.12.2015 | Geschäftsführer |
Irene Hübner seit 18.12.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haacke GmbHBerstelandJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019LageberichtA. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT DES UNTERNEHMENS Die Geschäftstätigkeit der Haacke GmbH (ehemals Architektur in Holz GmbH) ist die Produktion von Holzhaus-Bausätzen, überwiegend für die Muttergesellschaft KAMPA GmbH. Darüber hinaus produziert die Gesellschaft Holzhaus-Bausätze für fremde Drittunternehmen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2018/19 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter und damit das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs. So rechnet die Bundesregierung für das Jahr 2019 mit einem Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent - im Jahr 2020 wird ein Wachstum von 1,0 Prozent erwartet. Gleichzeitig entwickeln sich der Arbeitsmarkt ebenso wie die Löhne weiterhin positiv. Das führt durch Entlastungen bei Steuern und Abgaben zu steigenden privaten Einkommen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). Die Bauwirtschaft läuft weiter sehr gut: Es wird im Jahr 2019 ein Wachstum von 8,7 % erwartet. Das Wachstum betrifft alle drei Bausparten gleichermaßen. Des Weiteren geht das Baugewerbe von einem Anstieg der Beschäftigten auf 855.000 aus. Das sind immerhin 20 % mehr als es 2009 waren. Für das Jahr 2020 geht das Baugewerbe von einem Umsatzplus von 5 % aus. Damit verstetigt sich die Umsatzentwicklung. (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe). Auch nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) setzt sich der Bauboom fort: Bei stärker steigenden Preisen als im Jahr 2017 geht man von einem realen Wachstum von 2 % aus. Treiber der Baukonjunktur bleibt weiterhin der Wohnungsneubau. Im Wohnungsneubau wurden bis Juni 2019 für ca. 142.400 Wohnungen Neubaugenehmigungen im Wohnungsbau erteilt. Das waren ca. 4.500 Wohnungen weniger als vor Jahresfrist, davon gehen ca. 2.700 Wohneinheiten zulasten des Mehrfamilienhausbaus. Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser waren es bis Juni nur ca. 550 Wohneinheiten weniger als vor Jahresfrist. Auch die Fertighausbranche profitiert von dem Wachstum auf dem Immobilienmarkt. Entsprechend der Ergebnisse der aktuellen Wirtschaftsumfrage des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) liegen Holz-Fertighäuser weiter auf Rekordkurs: 91% der befragten Fertighaushersteller bewerten die aktuelle Geschäftslage als gut und 83% rechnen in den kommenden sechs Monaten mit einer gleichbleibenden guten Geschäftslage. 2018 betrug der Branchenumsatz der BDF-Unternehmen insgesamt 2,89 Mrd. Euro. Für 2019 wird ein erneuter Umsatzanstieg um 2,8% auf einen Rekordwert von 2,97 Mrd. Euro erwartet, Auch die Anzahl der Mitarbeiter dürfte weiterwachsen. Hier wird ein Anstieg von 13.328 auf knapp 14.000 bis Ende 2019 erwartet. Viele Unternehmen sind mit ihren Aufträgen bereits für ein Jahr im Voraus ausgelastet. 2019 wurden laut Statistischem Bundesamt von Januar bis Juli 59.397 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 12.208 in Fertigbauweise. Während der Fertigbau gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3% zulegte, verzeichnete der Gesamtmarkt einen Rückgang um 0,7%. Die bundesweite Fertigbauquote stieg dadurch auf einen Höchstwert von 20,6%. Noch deutlich höher liegt der Marktanteil in einzelnen Bundesländern - allen voran in Baden-Württemberg (37,1%) und Hessen (30,5%) sowie in Rheinland-Pfalz (24,7%) und Bayern (23,9). Bei den absoluten Zahlen liegt Bayern mit 3.267 neu genehmigten Fertighäusern an der Spitze, gefolgt von Baden-Württemberg (2.700) und Nordrhein-Westfalen (1.213). Entwicklung der Gesellschaft Die Haacke GmbH ist eine Produktionsgesellschaft der Muttergesellschaft KAMPA GmbH. Diese zeigt sich als vertriebsstarkes Unternehmen, welches die Produktionsstandorte in Bersteland und Werder auslastet. Der Standort Werder wurde im Oktober 2018 eröffnet und produziert seither Decke und Dach der Fertighäuser. Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2018/19 einen Jahresüberschuss von EUR 954.324,04 erzielt. Die Umsatzerlöse der Haacke GmbH für das Geschäftsjahr 2018/19 betrugen 18.834 Mio. EUR (WJ 2018/19 16.155 Mio. EUR). Der Anstieg der Umsatzerlöse beruht unter anderem auf der Eröffnung des Produktionsstandorts Werder. Der Auftragseingang der Unternehmensgruppe KAMPA lag im zurückliegenden Geschäftsjahr bei 152,9 Mio. € und somit - 18,2 Mio. € (- 10,6 %) unter dem Vorjahr (Stornierungen wurden hier bereits berücksichtigt). Im Gegensatz hierzu konnten die Freigaben aus dem Auftragsbestand jedoch um 6,4 Mio. € (+ 4,8 %) auf 140,3 Mio. € gesteigert werden. Der Auftragsbestand zum 30.06.2018 lag bei 278,1 Mio. €. Das Ergebnis der GuV beträgt EUR 954.324,04 (Vorjahr TEUR 954). Zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Zinsaufwendungen ergibt sich ein Erfolg (EBIT) von EUR 1.314.722,41 gegenüber einem Vergleichswert zum 30.06.2018 von EUR 1.300.490,03. Das Eigenkapital hat sich von EUR 1.656.865,85 auf EUR 2.611.189,89 erhöht. Der Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss. Dies ergibt eine Eigenkapitalquote von 55,88 % (Vorjahr 53,33 %). Die Materialaufwandsquote ist von 59,65 % auf 59,26 % leicht gesunken. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2018/2019 betrugen EUR 11.141.932,83 gegenüber EUR 9.729.715,40 im Vergleichszeitraum 2017/18. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass seit Oktober 2018 an zwei Standorten produziert wird. Der Personalaufwand ist von 21,68 % auf 20,53 % der Gesamtleistung gesunken. Der Personalaufwand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 3.860.490,73 (Vorjahr TEUR 3.537). Das Unternehmen verfügt derzeit über ausreichend Mitarbeiter an den beiden Standorten und kann so die Werke optimal auslasten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind angestiegen. Diese belaufen sich nun auf TEUR 2.372 (Vorjahr TEUR 1.701). Dies beruht vor allem auf Investitionskosten für das neue Werk in Werder. Hier waren Reparaturen und Instandhaltungen erforderlich. In allen Bereichen wurde kostenorientiert gearbeitet. Der Haacke GmbH ist es in Zusammenarbeit mit Ihrer Muttergesellschaft im Wirtschaftsjahr 2018/19 gelungen, die definierten Ziele umzusetzen. Diese bestanden insbesondere darin, die Umsatzerlöse zu steigern und das Eigenkapital der Gesellschaft zu stärken. Ferner war es wichtig den neuen Produktionsstandort optimal auszulasten und in die Konzernstruktur mit einzubinden. II. Lage des Unternehmens Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zeigt sich weiterhin als zufriedenstellend. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem vorhergehenden Bilanzstichtag (30.06.2018) von TEUR 3.107 um TEUR 1.565 erhöht und beläuft sich nunmehr auf TEUR 4.672. Auf der Aktivseite zeigen sich Zuwächse im Wesentlichen beim Sachanlagevermögen (TEUR 901, Vj. TEUR 436), maßgeblich begründet durch Investitionen in Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, und gestiegenem Vorratsvermögen (TEUR 1.609, Vj. TEUR 1.561). Der Anstieg des Vorratsvermögens ist stichtagsbedingt und beruht auf höheren Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffbeständen. Ferner sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 788 auf TEUR 1.611 angestiegen. Auf der Passivseite zeigt sich im Wesentlichen ein Anstieg des Eigenkapitals (TEUR 2.611, Vorjahr TEUR 1.657) sowie ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 892, Vorjahr TEUR 521). Das Eigenkapital erhöhte sich um den Saldo aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 955. Die Steuerrückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 0, da ausreichend Vorauszahlungen geleistet wurden. Auch die Ertragslage des Unternehmens ist positiv. Aufgrund der hohen Auslastung der KAMPA GmbH ist bei der Haacke GmbH davon auszugehen, dass der Trend in den folgenden Wirtschaftsjahren anhält. Die Gesamtkapitalrendite beträgt am 30.06.2019 20,57 % (Vorjahr 30,7 %). Der Rückgang ist der gestiegenen Bilanzsumme geschuldet. Die Liquidität war über das gesamte Geschäftsjahr gesichert. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Entwicklung der Gesellschaft in diesem Wirtschaftsjahr, wie auch in den Vorjahren, war gut. Die Auslastung für das Wirtschaftsjahr 2019/2020 ist zum Stichtag 30.06.2019 bereits durch den Auftragsbestand gesichert. C. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Aufgrund des hohen Auftragsbestandes der KAMPA GmbH und der weiterhin positiven Entwicklung in der Baubranche für das Geschäftsjahr 2019/20, erwarten wir konstante Umsatzerlöse und eine gleichbleibend positive Ertragslage. Das Unternehmen wird dabei im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Jahresüberschuss und Umsatzerlöse gesteuert. II. Risikobericht 1. Risikomanagement Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage haben, hinzuweisen. Die Gesellschaft hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die Steuerungs- und Überwachungsinstrumente werden fortlaufend weiterentwickelt und an die sich ändernden Marktverhältnisse angepasst. Das Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, des Debitorenmanagements und der permanenten Finanzplanung/-überwachung - durch die Geschäftsführung. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Materialbeschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Engpässen auf dem Arbeitsmarkt konnte durch Neueinstellungen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr begegnet werden. 2. Risikobericht Risiken ergeben sich für die Gesellschaft aufgrund gesetzlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Hervorzuheben sind hier insbesondere Bedingungen bei Förderungen für den Eigenheimbau, die Versorgung von Privatpersonen mit Bankkrediten sowie ein potentiell ansteigendes Zinsniveau. Ein steigendes Zinsniveau kann aber auch kurzfristig positive Absatzimpulse verursachen. Die Gesellschaft erhält einen Großteil ihrer Aufträge von der KAMPA GmbH. Die Umsatzerlöse der Haacke GmbH sind daher teilweise vom Erfolg des Vertriebs der Muttergesellschaft abhängig. Die Haacke GmbH, zusammen mit Ihrer Muttergesellschaft der KAMPA GmbH, ist allerdings zuversichtlich, dass sie diesen Risiken aufgrund ihrer sehr guten Vertriebsstruktur und des technischen Vorsprungs gegenüber Mitbewerbern im Bereich von Fertighäusern, sehr gut begegnen kann. Insbesondere wird weiterhin auf die Möglichkeiten des energieeffizienten Wohnungsbaus gesetzt. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken hat das Unternehmen ein adäquates Debitorenmanagement. Die Geschäftsführung der Haacke GmbH blickt aufgrund der gefüllten Auftragsbücher positiv in die Zukunft. Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, oder den Bestand der Gesellschaft gefährden, sehen wir derzeit nicht. 3. Chancenbericht Aufgrund der sehr guten Vertriebsstruktur und der positiven Marktpositionierung der KAMPA GmbH, sieht die Haacke GmbH sehr große Chancen nachhaltig zu wachsen. Die gute Kapitalausstattung bietet die Chance die Einkaufskonditionen zu verbessern, insbesondere durch die Inanspruchnahme von Skonti. D. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens sehr positiv. Infolge der bereits gesicherten Produktionsauslastung für das Geschäftsjahr 2019/2020 erwarten wir laut unserer Planung sowohl Umsatzerlöse als auch einen Jahresüberschuss auf gleichbleibendem Niveau und damit verbunden eine weitere Stärkung der Eigenkapitalstruktur. Die Gesellschaft wird sich weiterhin zukünftig auf die Fertigung von Fertighausbausätzen konzentrieren. Für die Darstellung der Risiken verweisen wir auf den Risikobericht.
Bersteland, den 25.11.2019 gez. Josef Haas, Geschäftsführer gez. Robert Knittel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Haacke GmbH hat ihren Sitz in Bersteland. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 12342 eingetragen. Bislang lautete die Firmierung der Gesellschaft Architektur in Holz GmbH. Mit Gesellschafterbeschluss vom 16.05.2019 wurde die Gesellschaft in Haacke GmbH umbenannt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 01.08.2019. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018/2019 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Grundsatz der Bewertungs- und Gliederungsstetigkeit wurde beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Es wurde vorsichtig bewertet. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. UMLAUFVERMÖGEN Die Ro h- Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forderungen
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hier sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit der Aufwand über € 400,00 lag und für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag bezahlt wurde. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrisiken T€ 51 (Vj. T€ 43), Verpflichtungen für noch nicht erbrachte Leistungen T€ 192 (Vorjahr T€ 144), Resturlaub und Arbeitszeitausgleich T€ 253 (Vorjahr T€ 188) sowie Abschluss und Prüfung T€ 18 (Vorjahr T€ 18). Verbindlichkeiten
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Josef Haas, Hauptgeschäftsführer, Frau Irene Hübner, Geschäftsführerin für Fertigung und Produktion, und Herrn Robert Knittel, kaufmännischer Geschäftsführer, geführt. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt. Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Pachtverträgen in Höhe von T€ 850 p.a. VI. Angaben zur Muttergesellschaft Die KAMPA GmbH mit Sitz in Waldhausen und einem Stammkapital von T€ 25 hält 100 % der Gesellschaftsanteile der Haacke GmbH. Die Haacke GmbH wird in den Konzernabschluss der KAMPA GmbH mit einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. VII. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 1.089.016,87 (Vorjahr T€ 698). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen € 0,00 (Vorjahr T€ 0). VIII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresüberschuss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Das Eigenkapital der Gesellschaft umfasst neben dem Stammkapital in Höhe von € 25.000,00 einen Gewinnvortrag in Höhe von € 1.631.865,85.
Bersteland, den 25.11.2019 gez. Josef Haas, Geschäftsführer gez. Robert Knittel, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.11.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Haacke GmbH, Bersteland Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haacke GmbH, Bersteland - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haacke GmbH, Bersteland, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 25. November 2019 DIPLOM-KAUFMANN, JÖRG GEIßELMAIER, Wirtschaftsprüfer DIPLOM-KAUFMANN, PETER MERK, Wirtschaftsprüfer |
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