Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Stryker Trauma GmbHLiquidiert
Professor-Küntscher-Straße 1, 24232 Schönkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilo Carstens seit 2.9.2005 | Geschäftsführer |
Hans-Jürgen Dr. Heinemeier seit 18.10.2004 | Prokura |
Bernd Paul Robioneck seit 18.10.2004 | Prokura |
Jean-Pierre Vivian Masson seit 18.10.2004 | Geschäftsführer |
Ronald Prager seit 18.10.2004 | Prokura |
Dirk Langer seit 18.10.2004 | Prokura |
Saleh Amiralai seit 18.10.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Surgical Dynamics GmbH | 94.89% |
Stryker Corporation | 5.11% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stryker Trauma GmbHSchönkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008AllgemeinesDer Schwerpunkt der Stryker Trauma GmbH liegt in der Entwicklung und Produktion von orthopädischen Implantaten und den dazugehörigen Instrumenten. Der Vertrieb erfolgt weltweit über verbundene Unternehmen des Stryker-Konzerns. Der Sitz der Gesellschaft ist Schönkirchen. Die Gesellschaft ist direkt und indirekt (über die Stryker Beteiligungs GmbH, Freiburg) zu 100% Eigentümerin der Stryker Leibinger GmbH & Co. KG, Freiburg. Das Unternehmen fokussiert sich in seinem Produktportfolio auf die Versorgung von Hüftfrakturen und die intramedullare Versorgung von Femur-, Tibia- und Humerus-Frakturen. Geschäftsverlauf und LageDas Geschäftsjahr 2008 verzeichnet für die Stryker Trauma GmbH eine weiterhin insgesamt gute Geschäftslage, allerdings bei einem Rückgang der Verkaufserlöse und des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr, wie im Folgenden dargestellt: Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft der letzten Jahre ist geprägt durch ein stetiges Wachstum der Verkäufe ihrer Produkte am Endmarkt, d.h. die Verkäufe der Vertriebsgesellschaften an Krankenhäuser und Ärzte, insbesondere nach den Markteinführungen der T2-Produktlinie im Jahre 2001 und der Gamma3-Produktlinie im Jahre 2003. Diese Entwicklung hat sich in einem entsprechenden Wachstum der eigenen Umsätze der Gesellschaft an die Vertriebsgesellschaften widergespiegelt. Im Jahr 2008 wirkte sich die weltweit ausgerufene Finanz- mit anschließender Wirtschaftskrise auch im Geschäft mit den Krankenhäusern aus. Während der Absatz mengenmäßig gehalten werden konnte, führte ein erhöhter Wettbewerbs- und Kostendruck auch im Gesundheitswesen zu einer Verringerung der Margen im Endgeschäft. Aufgrund des von der Gesellschaft gemäß OECD-Richtlinien und nationaler einschlägiger steuerlicher Vorschriften gewählten Verrechnungspreismodells, das den verbundenen Vertriebgesellschaften unter weitgehender Freistellung von Risiken eine bestimmte Nettomarge gewährt, schlug diese Verringerung der Margen entsprechend in den Verrechnungspreisen zwischen der Gesellschaft und den Vertriebsgesellschaften durch. Gleichzeitig wurden die Anstrengungen um die Einhaltung regulativer Anforderungen zur Sicherung der Produktqualität, insbesondere regulativer Anforderungen seitens der amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA (Food & Drug Administration), im gesamten Konzern erheblich erhöht. Nachdem die FDA bereits in den vergangenen Jahren in mehreren im Konzern durchgeführten Audits gezeigt hat, dass die von ihr geforderten verwaltungstechnischen Anforderungen für die Herstellung von medizintechnischen Produkten als Voraussetzung an eine Marktzulassung bzw. an einen Marktverbleib erheblich gestiegen sind, hat der Konzern eine allgemeine Qualitätsoffensive ausgerufen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Auch dies wirkte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr zunächst mindernd auf die Margen der von der Gesellschaft vertriebenen Produkte aus, dient insgesamt jedoch der Sicherung der Marktfähigkeit in den kommenden Jahren. In diesem Zusammenhang ist die Gesellschaft insbesondere auch darum bemüht, bei der Auswahl von vorgelagerten Lieferanten darauf zu achten, dass auch bei diesen die entsprechenden Standards für die Herstellung medizintechnischer Produkte eingehalten werden. Um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und somit den Standort zu sichern, hat die Gesellschaft im Jahr 2008 eine Kooperation mit einem Unternehmen des Stryker-Konzerns in China begonnen, das sich mit der Herstellung und Lieferung von Instrumenten und deren Komponenten beschäftigt. Es ist geplant, zukünftig Teile, die derzeit von Zulieferern aus Westeuropa und den USA bezogen werden, kostengünstig von diesem Unternehmen zu beziehen, um so dem allgemeinen Kostendruck im Markt besser gerecht zu werden. Allerdings wird die Gesellschaft keinerlei Kompromisse im Hinblick der von ihr in den Verkehr gebrachten Produkte eingehen und so auch diese Partnerschaft einer ständigen Prüfung unterziehen. Bereits im Jahre 2004 hat die Gesellschaft durch die Bildung eines Forschung- und Entwicklungs-Pools mit der Stryker Trauma AG, Selzach/Schweiz, dem 2005 auch die Stryker Leibinger GmbH & Co KG beigetreten ist, entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Durch diesen Pool können Synergien in der Forschung und Entwicklung neuer Produktlinien zwischen den Gesellschaften genutzt und so die Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten erhöht werden. Insbesondere werden von der Stryker Trauma GmbH allgemeine Funktionen bereitgestellt, während die anderen beteiligten Gesellschaften vor allem spezielles Know-How einbringen. Die im Jahre 2006 begonnene Betriebsprüfung für die Jahre 2000 bis 2004, die sich insbesondere auch mit der Frage der Verrechnungspreise beschäftigt, wurde fortgesetzt. Aufgrund der Abhängigkeiten von den laufenden Betriebsprüfungen bei verbundenen Unternehmen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nennenswerten Fortschritte erzielt. Insgesamt wirkten sich insbesondere folgende Einflüsse im Ergebnis aus: - Erheblicher Preisdruck aufgrund der weltweiten allgemeinen wirtschaftlichen Lage - Erhöhung der Aufwendungen für die Einhaltung regulativer Anforderungen sowohl bei der Gesellschaft als auch bei den Vertriebsgesellschaften - Anstieg der Aufwendungen und der entsprechenden Erträge aus Weiterberechnungen im Zusammenhang mit der Erbringung allgemeiner F&E-Leistungen für verbundene Unternehmen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:Bei einem Umsatzrückgang um 7% auf EUR 152mio (Vorjahr EUR 163mio) und Beständen von EUR 15mio (Vorjahr EUR 14mio) ergab sich ein Betriebsergebnis von EUR 50mio (Vorjahr EUR 69mio). Das Finanzergebnis wurde im Wesentlichen durch das Beteiligungsergebnis von der Stryker Leibinger GmbH & Co KG von EUR 15mio (Vorjahr EUR 16mio) geprägt. Unter Berücksichtigung der Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss von EUR 53mio (Vorjahr EUR 59mio). Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten Geschäftsjahre ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, der nachfolgende Sechs-Jahres-Überblick (die beiden Rumpfgeschäftsjahre in 2003 wurden zusammengefasst):
Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftjahr betrugen EUR 5mio (Vorjahr EUR 6mio) und betrafen im Wesentlichen neue Maschinen und Werkzeuge. Die Vorräte (nach Wertberichtigungen) erhöhten sich zum Jahresende auf EUR 15mio gegenüber dem Vorjahr mit EUR 14mio. Die Forderungen betreffen im wesentlichen Forderungen an die konzernverbundenen Vertriebsgesellschaften aus Warenlieferungen. Das Eigenkapital erhöhte sich um EUR 53mio auf EUR 310mio; darin enthalten sind ein Stammkapital von EUR 4mio und eine Kapitalrücklage von EUR 62mio. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 87% (Vorjahr 84%); der Anteil des Eigenkapitals zzgl. der langfristigen Verbindlichkeiten beträgt 90% (Vorjahr 88%). Dem steht langfristig gebundenes Vermögen, inklusive der Beteiligungen, von EUR 52mio (Vorjahr EUR 53mio) oder 15% (Vorjahr 17%) der Bilanzsumme, gegenüber. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen Rückstellungen für Pensionen. Wesentliche Darlehen von Dritten bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pooling des Stryker-Konzerns teil. Die daraus resultierende kurzfristige Forderung gegenüber Stryker IFSC, Dublin/Irland, betrug am Bilanzstichtag EUR 213mio (Vorjahr EUR 169mio). Die Werthaltigkeit dieser Position ergibt sich aus der allgemeinen Liquiditätslage des Stryker-Konzerns: Am 31.12.2008 betrugen die Positionen Cash und Marketable Securities USD 2.196mio, oder 29% der Bilanzsumme von USD 7.603mio. Das Eigenkapital des Konzerns betrug am Bilanzstichttag USD 5.407mio, oder 71% der Bilanzsumme. Die Liquidität der Gesellschaft ist somit als sehr gut anzusehen. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungFür die kurzfristige Entwicklung der Geschäftslage des Unternehmens wird insbesondere die weitere Entwicklung der allgemeinen weltweiten wirtschaftlichen Lage von Bedeutung sein. Der sich bereits im Jahre 2008 abzeichnende Trend zu erheblichem Preisdruck auch in traditionell guten Märkten wie USA, Westeuropa und Japan kann auch mittelfristig zu schwächeren Margen und entsprechend niedrigeren Ergebnissen führen. Auch die Marktstellung in den Wachstumsmärkten der ehemaligen Schwellenländer, wie China und Indien als den großen Märkten der Zukunft, wird erheblich von einer schnellen Erholung dieser Märkte abhängen. Mittel- und langfristig ist allerdings davon auszugehen, dass aufgrund der derzeitigen demografischen Entwicklung die Nachfrage nach hochwertigen Implantaten, wie sie die Gesellschaft herstellt, weiter wachsen wird und somit die Geschäftsgrundlage des Unternehmens sichergestellt ist. Die anhaltenden Bestrebungen im Bereich der Forschung und Entwicklung dienen dazu, durch Verbesserungen bestehender Systeme sowie durch die Entwicklung neuer Konzepte dem wachsenden internationalen Wettbewerbsdruck gerecht zu werden. Hierbei wird insbesondere auch die Zusammenarbeit mit den verbundenen Unternehmen, die sich mit ähnlichen Produkten wie die Gesellschaft befassen, eine entscheidende Rolle spielen. Weiterhin werden die Anstrengungen im Bereich der nicht-metallischen Frakturversorgungen und -ergänzungen fortgesetzt, um so dem behandelnden Arzt eine möglichst umfassende Versorgung seines Patienten aus einer Hand bieten zu können. Der wichtigste Aspekt in der Entwicklung, der Herstellung und des Vertriebes von medizintechnischen Produkten liegt in der Qualität - sowohl in der Übereinstimmung der tatsächlichen mit den zugesicherten Eigenschaften eines jeden einzelnen Artikels als auch die Einhaltung aller qualitätsrelevanten Vorschriften. Die Gesellschaft ist sich ihrer Verantwortung bewusst und tätigt entsprechend alle Anstrengungen und Aufwendungen; ein Schwerpunkt dabei ist die Umsetzung eines den internationalen Standards entsprechenden Qualitätsmanagementsystems. In diesem Zusammenhang setzt das Unternehmen auch auf eine umfassende Ausbildung seiner Mitarbeiter, sowohl in technischer Hinsicht als auch im Bezug auf das Bewusstsein für die mit den Produkten einhergehende Verantwortung für das Leben und die Gesundheit anderer Menschen. Ein ebensolches Bewusstsein in den verbundenen Vertriebsgesellschaften stellt sicher, dass dem Kunden das höchstmögliche Maß an Qualität zur Verfügung steht. PrognoseberichtFür die folgenden Geschäftsjahre rechnen wir mit ähnlichen Ergebnissen wie im Jahr 2008. Die Umsatzentwicklung wird im Wesentlichen von der Nachfrage der Vertriebsgesellschaften sowie von der Entwicklung der Verrechnungspreise abhängen. Die Investitionen werden sich im Produktionsbereich an der tatsächlichen Umsatzentwicklung orientieren. NachtragsberichtBesondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, haben sich nicht ergeben.
Schönkirchen, 1. März 2009 Tilo Carstens, Geschäftsführer Vivian Masson, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. - 31.12.2008Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Handels- und Steuerbilanz enthalten damit identische Herstellungskosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Nutzungsdauern vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wurde für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2008 werden neu angeschaffte Anlagegüter ausschließlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für Teile der Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gebildet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die aktive Steuerabgrenzung basiert auf steuerrechtlich nicht passivierten Rückstellungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27 % zugrunde gelegt. Das Ansatzwahlrecht wurde im Geschäftsjahr 2008 erstmals ausgeübt. Die Rückstellungen für Pensionen werden zu nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Heubeck-Richttafeln 2005 G" ermittelten Teilwerten ausgewiesen. Gemäß § 6a EStG liegt ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit Kurssicherungsgeschäfte bestehen, erfolgt ein Ansatz zum gesicherten Kurs. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Angaben entsprechen dem Stand zum 31. Dezember 2008. Die Steuerrückstellungen betreffen Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2008 und Vorjahre. Die Sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Vorsorge für Garantieverpflichtungen, Rückstellungen für die Zinsen aus Steuernachzahlungen, Lizenzrückstellungen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Darüber hinaus betreffen die Rückstellungen noch offene Abrechnungen mit Lieferanten. Haftungsverhältnisse liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 580. Aus anderen Verträgen entstehen künftige Zahlungsverpflichtungen in den Jahren von 2009 bis 2016 in Höhe von TEUR 2.621. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit TEUR 3.201. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Fremdwährungsverbindlichkeiten waren am Bilanzstichtag 2008 Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal TEUR 2.506 mit einem Marktwert von TEUR -54 abgeschlossen. Die Bewertung erfolgte durch Verwendung der Fremdwährungskurse am Stichtag. Die aus diesen Geschäften am Bilanzstichtag entstandenen Verluste von TEUR 54 aus dem Vergleich von Stichtagskursen und vereinbarten Terminkursen wurden unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen von Konzerngesellschaften erstattete Kosten TEUR 5.117 (Vj.: TEUR 5.214), Lizenzerträge TEUR 4.182 (Vj.: TEUR 4.665) und Währungskursgewinne TEUR 756 (Vj.: TEUR 345). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Position enthält im Wesentlichen Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2008. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum die Herren: Jean-Pierre Vivian Masson, Petit Lancy/Schweiz Tilo Carstens, Seth. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung hat die Gesellschaft unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet, da nur Herr Tilo Carstens Geschäftsführerbezüge von der Gesellschaft erhält. sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge im Geschäftsjahr TEUR 92. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2008 auf TEUR 1.097. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stryker Holdings BV (vormals: Stryker Netherlands BV), Waardenburg/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Stryker Corporation, Kalamazoo, Michigan/USA, als höchste Konzernspitze einbezogen, welcher am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich ist.
Schönkirchen, 1. März 2009 Vivian Masson, Geschäftsführer Tilo Carstens, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stryker Trauma GmbH, Schönkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 20. März 2009 Ernst
& Young AG
Möbus, Wirtschaftsprüfer Hoyer, Wirtschaftsprüfer |
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