Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 3618
Eingetragen
3.1.1991
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Werkzeugbau sowie die Stanz- und Umformtechnik einschließlich der Serienteilfertigung für Komponenten der Antriebstechnik, Ladungssicherungstechnik, Dichtungstechnik sowie für Kupplungselemente. Die Metallfertigung umfast das Stanzen/Biegen, Feinstanzen, Ziehen und Schleifen von Stahl, Messing, Buntmetall, Leichtmetall, Nirosta sowie aller weiteren üblichen Metallarten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christian Hartl
seit 20.6.2016
Geschäftsführer
Aloisia Limmer
seit 30.6.2008
Prokura
Ruth Draxinger
seit 21.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
35.00%
Julia Rosa Elvira Draxinger
25.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ruth Draxinger
94032 Passau
10.500 €
35.00%
Julia Rosa Elvira Draxinger
94051 Hauzenberg
7.500 €
25.00%
Nadja Diana Draxinger
64297 Darmstadt
7.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Draxinger GmbH

Hauzenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Draxinger fertigt technisch modernste Präzisionsteile und konstruiert und entwickelt für deren Herstellung innovative Werkzeuge. Dazu betreuen und pflegen wir intensiv die laufende Optimierung unserer Prozesse, individuelle Logistiklösungen sowie ein perfektes Qualitätsmanagement gemäß jeweils aktuell geforderter Industrienorm.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen haben wir die Philosophie, Tradition und handwerkliches Know-how mit modernster Technik, höchster Servicequalität und einem engen Kundenkontakt zu verbinden.

1. Wirtschaftsbericht

Insgesamt war im Verlauf des Jahres eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik zu verzeichnen, in vielen Regionen belasten nach wie vor die hohen Inflationsraten die Konsumausgaben, die Bauinvestitionen sowie die Immobiliennachfrage, aber auch die Investitionsvorhaben vieler Unternehmen. Die geldpolitische Straffung vieler Zentralbanken mit höheren Zinsen und restriktiverer Kreditvergabe dürfte im Verlauf des Jahres 2023 ihren Höhepunkt erreicht haben, entsprechende Erholungstendenzen für Konsum und Investitionen zeigen sich aber nur sehr zögerlich. Europa und insbesondere Deutschland lagen im weltweiten Vergleich am unteren Rand der Wachstumsskala. Die Entwicklung stand auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter stark unter dem Einfluss multipler negativen Faktoren. Neben den übergeordneten geografischen Spannungen belasteten die Kriegshandlungen in der Ukraine sowie ab dem Herbst im Nahen Osten massiv die Stimmungslage. Des Weiteren waren die globalen Lieferkettenprobleme, angespannte Rohstoffmärkte und die im Vergleich zu den Spitzenwerten aus 2022 niedrigeren, aber im langfristigen Vergleich immer noch hohen Energiepreise weiter anhaltende Belastungsfaktoren, allerdings mit sich abschwächender Negativwirkung auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung.

Die Nachfrage unserer Kunden war über das Jahr hinweg durchgängig hoch. Damit war die Draxinger GmbH ebenfalls gut ausgelastet und konnte die Produktionsrückstände vollständig aufarbeiten. Die Kostenanstiege beim Materialbezug sowie die gestiegenen Energiepreise waren zum größten Teil in den Verkaufspreisen berücksichtigt. Damit spiegelt die gestiegene Unternehmensleistung zu einem großen Teil das erhöhte Preisniveau der Bezugskosten. Dennoch war man aber auch in der Lage preisbereinigt zu wachsen und in Summe ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.

Ertragslage

Rohertrag und Rohergebnis stiegen nicht nur absolut gegenüber dem Vorjahr, sondern auch preisbereinigt. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 8 % (Vj. 17 %), bei leicht gesunkenen Materialanteil. Die Zuwachsraten liegen preisbereinigt bei rund 4 %.

Hier entgegen entwickelten sich die Personalaufwendungen, die absolut und relativ zur Unternehmensleistung stiegen. Neben dem Inflationsausgleich erfolgten auch durchweg reale Lohnanpassungen. Darüber hinaus wurden Nachbesetzungen mit höher qualifizierten Mitarbeitern vorgenommen, wobei der Mitarbeiterstamm auf Vorjahresniveau verblieb. Insgesamt konnte dadurch eine Steigerung der Effizienz sowie Produktivität erreicht werden.

Nach Berücksichtigung von überwiegend Ersatzinvestitionen bei den technischen Anlagen sind die Abschreibungen von TEUR 731 auf TEUR 564 gefallen. Die übrigen sonstigen Aufwendungen unterlagen einer inflations- und umsatzbedingten Erhöhung, die per Saldo bei TEUR 213 liegt. Damit stieg der EBIT und erreichte ein mehr als zufriedenstellendes Niveau von TEUR 1.705 (Vj. TEUR 1.398). Zu beachten ist, dass wie im Vorjahr für einen Teil der Preisanpassungen bei den Produkten bereits Vorkosten in 2022 anfielen.

Mit gestiegener Produktionsleistung erhöhte sich zwar der durchschnittliche Liquiditätsbedarf, das Finanzergebnis sank gegenüber dem Vorjahr dennoch, da im Geschäftsjahr die Realisierung von Neuinvestitionen aufgrund der anstehenden Sprunginvestition eher verhalten war. Die Steuerquote liegt mit 30,5 % über dem Vorjahr, in Summe konnte der Jahresüberschuss auf TEUR 1.151 gesteigert werden.

Mit konstant hoch ausgelasteter Produktion konnte trotz hohem Preisniveau wieder ein wirtschaftlich nachhaltiges Ergebnis erzielt werden und man war wieder in der Lage an die Erfolge in Vorkrisenzeiten anzuknüpfen. Dennoch stellen Preisdynamik sowie hohe Kundenanforderungen eine enorme Herausforderung dar.

Nachfolgend sind die Ertragskennzahlen geschlossen aufgeführt:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Rohertrag 10.815 9.715 8.569
Rohergebnis 10.872 9.767 8.640
EBITDA 2.269 2.129 1.650
EBIT 1.705 1.398 1.053
Jahresergebnis 1.151 944 716

Vermögenslage

Das Anlagevermögen stieg neben Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen aufgrund Anzahlungen auf die anstehende Sprunginvestitionen nach planmäßigen Abschreibungen von TEUR 5.489 auf TEUR 6.149. Neben dem Erwerb werden Betriebsmittel auch mittels Leasingfinanzierung angeschafft. Öffentliche Zuschüsse kürzen die anfallenden Anschaffungs- und Herstellungskosten im Zeitpunkt des Zugangs.

Trotz Leistungssteigerung blieb das Umlaufvermögen auf Vorjahresniveau. Stichtagsbedingt fielen die Kundenforderungen und das Vorratsvermögen bei einem Anstieg der liquiden Mittel.

Die positive Ergebnisentwicklung hält das Eigenkapital von TEUR 6.940 (Vj. TEUR 6.089) weiterhin auf einen überdurchschnittlichen Wert, die Eigenkapitalquote steigt trotz zunehmender Bilanzsumme auf 57,9 % (53,8 %) und belegt einmal mehr die nachhaltige Vermögenslage der GmbH.

Auch vor dem Hintergrund eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ermöglicht die hohe Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft, dass für sämtliche Ausgaben und Investitionen immer ein Eigenanteil zur Verfügung steht. Die Geschäftsleitung verfolgt die Strategie, dass neben eigenfinanzierten Anschaffungen auch für ausgewählte Investitionen Fremdfinanzierungen vorliegen, damit in der Gesamtbetrachtung eine entsprechende Mischfinanzierungquote realisiert wird. Die Steuerung dieser Quote ist abhängig vom Liquiditätsbedarf sowie dem aktuellen Zinsniveau.

Im Berichtsjahr lagen die planmäßigen Tilgungen über den Darlehensneuaufnahmen, gleichzeitig fiele auch stichtagsbedingt die Kontokorrentverpflichtungen, somit nahmen die Bankverbindlichkeiten auf TEUR 1.428 (Vj. TEUR 3.194) ab. Die übrigen Passiva nahmen mit Ausnahme der sonstigen Verbindlichkeiten stichtagsbedingt zu. Dennoch verbleibt es dabei, dass langfristiges Vermögen ausnahmslos durch langfristige Finanzierungsmittel gedeckt wird.

Das eingesetzte Fremdkapital ist hinsichtlich der Laufzeit und Zinsbindung auf die Nutzungsdauer der anzuschaffenden Vermögenswerte ausgerichtet. Dabei liegen die Neuabschlüsse derzeit bei 3,9 %, die bestehenden Niedrigzinsvereinbarungen zwischen 1,0 % und 2,4% bei einer Restlaufzeit von bis zu 4 Jahren. Darüber hinaus werden investitionsabhängig Leasingvereinbarungen getroffen, die ausschließlich den aktuellen Marktkonditionen entsprechen.

Eine Kennzahlenübersicht der Vermögenslage ist nachfolgend dargestellt:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Anlagevermögen 6.149 5.489 5.859
Umlaufvermögen 5.838 5.833 4.523
Eigenkapital 6.940 6.089 5.395
Langfristiges Fremdkapital 1.324 1.566 1.874
Kurzfristiges Fremdkapital 3.723 3.667 3.113
Bilanzsumme 11.987 11.322 10.382
2023
in %
2022
in %
2021
in %
Aktiva
Anlagevermögen 51,3 48,5 56,4
Umlaufvermögen 48,7 51,5 43,6
Passiva
Eigenkapital 57,9 53,8 52,0
Langfristiges Fremdkapital 11,1 13,8 18,1
Kurzfristiges Fremdkapital 31,0 32,4 29,9

Finanzlage

Mit Hilfe des gestiegenen Jahresergebnisses und Abnahme des Nettobetriebsvermögens (operatives Umlaufvermögen ohne Finanzmittel abzüglich kurzfristiger Schulden) konnte ein Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR 4.114 (Vj. TEUR 1.039) erreicht werden.

Bei dem Cash-Flow aus Investitionstätigkeit handelt es sich um Auszahlungen für Ersatz- und Wiederbeschaffungsinvestitionen für Produktionsmittel.

In den Mittelabflüssen für Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus planmäßigen Tilgungen der Kreditverbindlichkeiten und Darlehensneuaufnahmen sowie Abflüsse an die Gesellschafter enthalten.

Insgesamt wurden nicht nur die Ausgaben für Investitionen und Rückführung von Finanzmittel gedeckt, sondern auch die liquiden Mittel um TEUR 914 erhöht.

In nachfolgender Übersicht sind die betroffenen Werte zahlenmäßig aufgeführt:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
2021
in TEUR
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.114 1.039 332
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -1.257 -363 -313
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -2.066 -556 -115
Cash-Flow gesamt 791 120 -96

Gesamt

Das Geschäftsjahr 2023 war für die Draxinger GmbH wiederum ein herausforderndes Jahr. Die hohe Auftragslage sowie das hohe Preisniveau bei den Vorleistungen stellten hohe Anforderungen an Management und Mitarbeiter. Im Berichtsjahr konnte man die Kostenanstiege auch in den Preisen verankern, wobei der Anteil an Vorleistungen stetig steigt und eine Kompensation der Preisentwicklung sich nicht zwangsläufig ergibt. Die GmbH entwickelt hier Strategie, um das Unternehmensrisiko in beherrschbaren Rahmen zu lenken und ausreichend Unternehmensrendite zu erzielen, damit das Unternehmenswachstum nachhaltig gesichert ist.

Die Geschäftsleitung ist mit dem Geschäftsjahr 2023 mehr als zufrieden und man war jederzeit in der Lage, die Verpflichtungen zu erfüllen.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement-System

Zur Umsetzung der Unternehmensstrategie und der damit verbundenen Chancen geht die Draxinger GmbH bewusst beherrschbare Risiken ein. Darüber hinaus ist die Gesellschaft einer Vielzahl von potenziellen Risiken ausgesetzt, die das Geschäft negativ beeinflussen können. Die Risiken werden von der Geschäftsleitung in strategische, operative, finanzielle und rechtliche Risiken unterteilt.

Die Geschäftsleitung definiert Risiken als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer negativen Planabweichung führen können, während Chancen künftige Entwicklungen oder Ereignisse sind, die in einer positiven Planabweichung resultieren.

Die Erfassung und Steuerung von Risiken erfolgen innerhalb der Draxinger GmbH mit Hilfe eines Risikomanagement-Systems. Die unternehmerischen Chancen werden im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Strategiegespräche ermittelt.

Da das Risikomanagement ein integraler Bestandteil der jährlichen strategischen Planung und der Umsetzung der Geschäftsstrategie ist, wird die Risikopolitik durch die Geschäftsleitung vorgegeben.

Die Angemessenheit des Risikomanagementsystems wird laufend überprüft, erforderliche Anpassungen werden umgehend durchgeführt.

Der Prozess des Risikomanagements vollzieht sich als Regelkreislauf und erfolgt in den Phasen Risikoidentifikation, Risikoanalyse/-bewertung, Risikosteuerung und Risikokontrolle/-überwachung.

Strategische Risiken

Zu den strategischen Risiken zählen wir insbesondere Risiken aus Marktveränderungen. Entscheidungen im Rahmen der strategischen Ausrichtung bergen immer das Risiko, dass Marktentwicklungen und technologische Neuerungen nicht rechtzeitig erkannt oder falsch eingeschätzt werden. Um dem vorzubeugen, werden neben einer Marktbeobachtung auch routinemäßig Strategiegespräche mit unseren größten Kunden geführt und hierbei Trends analysiert sowie die Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie untersucht.

Operative Risiken

Zu den operativen Risiken gehören insbesondere die folgenden Risiken:

Absatzrisiko: Die Nachfrage nach unseren Produkten wird maßgeblich durch die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestimmt. Insbesondere die Nachfrage der jeweiligen Branchen und Sektoren, auf denen unsere Kunden tätig sind, geben hierbei die Nachfrage vor. Darüber hinaus besteht ein Absatzrisiko in der Form, dass die Draxinger GmbH den wesentlichen Umsatz mit nur einer begrenzten Anzahl von Kunden umsetzt. Diesem Risiko wird in der Form entgegengewirkt, dass wir zum einen bei dem gleichen Kunden unterschiedliche Unternehmenssegmente beliefern, die nicht der gleichen Branche zugeordnet sind, und zum anderen aufgrund einer hohen fachlichen Qualifikation einen strategisch bedeutsamen Lieferantenstatus erreichen. Darüber hinaus werden weitere strategische Kunden aufgebaut, so dass der wesentliche Anteil der Umsatzzuwächse mit dieser Kundenstruktur stattfindet, im Ergebnis nimmt das Klumpenrisiko ab.

Beschaffungsrisiken: Derartige Risiken entstehen zum einen aus Marktpreisschwankungen, zum anderen aus der fehlenden Verfügbarkeit von Rohstoffen in geeigneter Qualität und Menge. Diesen Risiken wird mit einer systematischen Lieferantenauswahl und -bewertung begegnet. Gegen die Volatilität bei Rohstoffpreisen sichert sich die GmbH durch Rahmenvereinbarungen bei Lieferanten und Preis-Gleitklauseln bei den Kunden ab. Dennoch musste man im Geschäftsjahr einen überproportionalen Anstieg hinnehmen.

Gewährleistungsrisiken: Den Risiken, dass Produkte mit mangelnder Qualität zur Auslieferung kommen und diese zu Kundenreklamationen führen, wird mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement begegnet. Darüber hinaus ist man konsequent dabei, flankierend zur Qualitätssicherung qualitätsverbessernde Prozesse auch in Zusammenarbeit mit dem Kunden anzustoßen.

Personalrisiken: Der nachhaltige Erfolg sowie das weitere Wachstum der Draxinger GmbH hängen vor allem davon ab, geeignetes Personal zu rekrutieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ist nach wie vor groß, was die Anwerbung neuer Mitarbeiter erschwert. Hier setzt die Geschäftsleitung Maßnahmen zur zielgerichteten Personalentwicklung und Weiterbildung ein, die Qualifikation, Motivation sowie Bindung der Mitarbeiter an die Unternehmung fördern. Zur Generierung von weiterem Wachstum wird für die anstehenden Investitionen zusätzlich der Aspekt der Automatisierung vermehrt berücksichtigt, damit sich für die bestehende Belegschaft die Arbeitsbedingungen noch positiver entwickeln und die Abhängigkeit bei der Personalrekrutierung zurückgeführt wird.

Rechtliche Risiken

Aus der Geschäftstätigkeit entstehen rechtliche Risiken, die z. B. aus der Nichtbeachtung von für die Geschäftstätigkeit relevanten Vorschriften resultieren können. Derzeit bestehen, wenn überhaupt Rechtsstreitigkeiten, die nur eine geringe Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Verbleibende Restrisiken durch Entscheidungen der Gesellschaft wird durch eine D&O Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Finanzielle Risiken

Zu den finanziellen Risiken gehören u. a. Liquiditäts- und Zinsrisiken.

Das Risiko, dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht erfüllen kann, wird als Liquiditätsrisiko bezeichnet. Für mittel- und langfristige Liquiditätsrisiken werden bei der Draxinger GmbH Eigenkapital, Festzinskredite und Kreditlinien zur Verfügung gestellt. Zur Sicherstellung ausreichender kurzfristiger Liquidität verfügt die GmbH zum Bilanzstichtag über Kreditlinien in Höhe von insgesamt 4,0 Mio. EUR, die sich aus verschiedenen Geschäftsbanken zusammensetzen. Die Verzinsung lag zwischen 2,95 und 3,75 %. Die Linie ist zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzt.

Nur bei den Kreditlinien werden durch die Gesellschaft variable Zinsvereinbarungen abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen ausschließlich Festzinsvereinbarungen.

Strategische und operative Chancen

Das Know-how, auf sich schnell wandelnde Anforderungen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld flexibel und dynamisch zu reagieren, stärkt unsere Position als Lieferant gegenüber den Kunden.

Ein gut funktionierendes Qualitätsmanagementsystem ist für uns eine Grundvoraussetzung, die an unsere Leistungen und unsere Lieferanten gestellten Qualitätsanforderungen zielgenau und wirtschaftlich zu erfüllen.

Unser integriertes Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 wird seit Jahren durch anerkannte Akkreditierer in allen Führungs-, Schlüssel- und Unterstützungsprozessen auditiert und zertifiziert. Moderne Qualitätsmanagementmethoden wie z. B. Paret-Analyse, PDCA-Zyklen, FMEA, MFU ́s sind für uns selbstverständliche Praxis und fester Bestandteil unseres Qualitätsverständnisses. Die Gesellschaft verfügt über die QM-Zertifizierung IATF 16949 des Automobilbereichs. Darüber hinaus arbeiten wir derzeit an der Zertifizierung im Bereich Umwelt (DIN EN: 14001:2005) und des Energiemanagements (EN 16001), damit auch in diesem Bereich die Nachhaltigkeit unsere Unternehmensleistung gewährleistet wird.

Erwartete gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Gesamtwirtschaftlich bleibt der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 verhalten. Die Inflation geht nur allmählich zurück und ist in vielen Regionen noch über dem Ziel der Zentralbanken, was eine schnelle und deutliche Senkung der Zinsen unwahrscheinlich macht. In der Folge ist eine anhaltende Schwäche der Kaufkraft sowie Investitionstätigkeit zu befürchten. Insbesondere Europa und Deutschland dürften weiter vergleichsweise schwach performen. Die hohe Verbraucherpreisinflation wirkt sich negativ auf den Privatkonsum aus, der auch durch die gesunkenen real verfügbaren Einkommen belastet wird.

Ausblick

Für die Draxinger GmbH startete das Geschäftsjahr 2024 mit weiterhin guten Auftragseingängen und einer hohen Auslastung der Produktionskapazität. Der Mitarbeiterbestand ist ausreichend, jedoch besteht bei konstant hoher Auslastung ein Erweiterungsbedarf, insbesondere, wenn sich der Krankenbestand signifikant erhöht. Die Bezugskosten für Rohstoffe haben sich auf einem hohen Niveau stabilisiert, gleiches gilt für die Energiekosten.

Für das Geschäftsjahr 2024 steht eine Erweiterung der Produktionsfläche am Standort an. Finanzierung sowie die Zusagen für öffentliche Zuschüsse liegen vor, gleiches gilt für die prognostizierte Auftragslage bei den Kunden. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Ukrainekrise und Lieferkettenproblematik bleibt man verhalten positiv. Offen ist auch, ob sich bei den Kunden eine konjunkturelle Abschwächung einstellt und damit die Auftragslage stagniert oder abnimmt.

Mittelfristig ist es für die GmbH jedoch geboten, die Produktionskapazität zu erhöhen, damit man weiterhin bei den Kunden als Partner bestehen kann. Vor diesem Hintergrund erwartet man für 2024 zwar eine gleich hohe Unternehmensleistung wie im Berichtsjahr jedoch bei leicht abnehmenden Erträgen.

 

Hauzenberg, den 25. August 2024

Geschäftsleitung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.148.847,61 5.488.379,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.187,00 33.823,50
II. Sachanlagen 6.110.660,61 5.454.555,77
B. Umlaufvermögen 5.798.133,36 5.780.784,75
I. Vorräte 1.764.781,67 2.243.444,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.119.146,15 3.414.111,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 914.205,54 123.228,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.154,00 37.011,00
D. Aktive latente Steuern 6.599,13 16.052,90
Summe Aktiva 11.986.734,10 11.322.227,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.940.006,25 6.089.017,83
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 248.500,00 248.500,00
III. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 5.661.506,25 4.810.517,83
B. Rückstellungen 1.974.099,18 971.510,00
C. Verbindlichkeiten 3.072.628,67 4.261.700,09
Summe Passiva 11.986.734,10 11.322.227,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.871.944,70 9.766.895,22
2. Personalaufwand 6.355.490,58 5.603.083,20
a) Löhne und Gehälter 5.289.599,63 4.633.767,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.065.890,95 969.315,81
davon für Altersversorgung 17.606,54 18.364,31
3. Abschreibungen 564.309,62 730.792,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 564.309,62 730.792,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.247.182,21 2.035.739,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8,46 455,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.162,42 101.449,59
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 4.057,00 4.330,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 504.819,91 352.550,21
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.453,77 1.245,40
8. Ergebnis nach Steuern 1.150.988,42 943.734,76
9. Jahresüberschuss 1.150.988,42 943.734,76
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.810.517,83 4.116.783,07
11. Ausschüttung 300.000,00 250.000,00
12. Bilanzgewinn 5.661.506,25 4.810.517,83

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Draxinger GmbH hat ihren Sitz in Hauzenberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau HRB 3618.

Der Jahresabschluss wurde aufgestellt auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie ergänzend den Regelungen des GmbH-Gesetzes.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den gewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 18 Jahren abgeschrieben.

Gebäude werden linear mit einer Nutzungsdauer bis zu 33 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagengegenstände bis EUR 800 Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden sofort abgeschrieben.

Öffentlichen Zuschüsse werden im Zeitpunkt der Anschaffung des geförderten Sachanlagevermögens von den Anschaffungskosten gekürzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung, Fremdkapitalzinsen sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen.

Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert vermindert um notwendige Wertberichtigungen ausgewiesen.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Latente Steuer werden gebildet für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes von aktuell 27,21 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert und der Saldo entsprechend ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren. Für die Abzinsung wird, der von der Bundesbank veröffentliche, durchschnittliche Marktzinssatz berücksichtigt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden grundsätzlich ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Die Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert, Ausnahmen werden gesondert erläutert.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum 1.1. - 31.12.203 ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Vorräte

2023
EUR
2022
EUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 581.460,62 714.204,15
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 536.951.26 681.091,17
fertige Erzeugnisse und Waren 646.369,79 848.149,36
gesamt 1.764.781,67 2.243.444,68

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023
EUR
2022
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.962.795,53 3.364.731,73
sonstige Vermögensgegenstände 156.350,62 35.240,65
gesamt 3.119.146,15 3.414.111,10

4. Aktive latente Steuern

Entwicklung der aktiven/passiven latenten Steuern
Stand Beginn Geschäftsjahr
EUR
Zugang im Geschäftsjahr
EUR
Verbrauch im Geschäftsjahr
EUR
Stand Ende Geschäftsjahr
EUR
aktiv 16.052,90 0,00 9.453,77 6.599,13
aktiv (Vj. 17.298,30) (Vj. 0,00) (Vj. 1.245,40) (Vj. 16.052,90)

5. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.661.506,25 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.810.517,83 (Vj. EUR 4.116.783,07) enthalten.

6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Erfüllungsbetrag wurde auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Der Bewertung lagen neben den Heubeck-Richttafeln (2018 G), der von der Bundesbank veröffentlichte Marktzins von 1,74 % (Vj. 1,44 %) zu Grunde. Bei den bestehenden Vereinbarungen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie jährliche Lebenshaltungskostensteigerungen ausgeschlossen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung beim Marktzins und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung beträgt für den Erfüllungsbetrag am Stichtag 2.081,00 EUR (Vj. 9.688,00 EUR).

7. Rückstellungen

2023
EUR
2022
EUR
Rückstellungen für Pensionen 225.190,00 232.582,00
Steuerrückstellungen 411.035,00 292.042,00
sonstige Rückstellungen 1.337.874,18 446.886,00
gesamt 1.972.670,18 971.510,00

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Personalkosten, Aufwendungen für Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und Gutschriften sowie notwendige Instandhaltungsaufwendungen.

8. Verbindlichkeiten

Gesamt mit einer Restlaufzeit davon durch
TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren
TEUR
von mehr als 5 Jahren
TEUR
Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert
TEUR
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.428 327 1.013 88 1.428 1)
Vj. 3.194 1.860 1.076 258 1.602 1)
2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.205 1.205 0 0
Vj. 356 356 0 0
3 Sonstige Verbindlichkeiten 440 440 0 0
Vj. 712 712 0 0
3.073 1.972 1.013 88
Vj. 4.262 2.928 1.076 258

1) Sicherungsübereignung, Grundschulden

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

• Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen TEUR 95 (Vj. TEUR 114)

Bei den Verpflichtungen handelt es sich um Fahrzeug-, Maschinen und Geräteleasingverträge mit einer Laufzeit bis maximal 2026.

C. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG

1. Allgemeines

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 1 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Mitarbeitersachbezüge 31 37
Sonstige Erträge 25 15

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
TEUR
2022
TEUR
Raumkosten 262 243
Versicherungen, Beiträge, Abgaben 164 177
Reparaturen, Instandhaltungen 619 620
Fahrzeugkosten 130 117
Kosten der Warenabgabe 492 373
verschiedene betriebliche Kosten 563 475

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführer

Ruth Draxinger

Kaufmännische Geschäftsführerin

Christian Hartl

Technischer Leiter

2. Personal

Im Geschäftsjahr waren 123 (Vj. 124) Mitarbeiter beschäftigt.

2023 2022
Angestellte und Arbeiter 123 124
Auszubildende 7 8

3. Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.150.988,42 EUR nach Verrechnung mit ordentlichen Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr auf neue Rechnung vorzutragen.

Aus dem Bilanzgewinn 2023 in Höhe von 5.661.506,25 wird eine Ausschüttung von 300.000,00 EUR vorgeschlagen.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet werden.

 

Hauzenberg, den 23. August 2024

Geschäftsleitung

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten Buchwerte
01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung 31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 580.396,13 55.952,12 636.348,25 38.187,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.695.841,77 4.695.841,77 3.274.079,88
2. technische Anlagen und Maschinen 6.256.420,73 542.537,49 31.779,00 6.767.179,22 2.001.015,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.250.859,86 84.014,51 8.803,76 1.326.070,61 162.252,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.260,36 574.052,84 673.313,20 673.313,20 12.302.382,72
1.200.604,84 40.582,76 0,00 13.462.404,80 6.110.660,61
12.882.778,85 1.256.556,96 40.582,76 0,00 14.098.753,05 6.148.847,61
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Abschreibungendes Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.572,63 51.588,62 598.161,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.294.351,89 127.410,00 1.421.761,89
2. technische Anlagen und Maschinen 4.441.214,23 324.949,49 4.766.163,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.112.260,83 60.361,51 8.803,76 1.163.818,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 99.260,36 6.847.826,95
0,00
7.351.744,19 5.454.555,77 7.394.399,58 564.309,62
31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.823,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.401.489,88
2. technische Anlagen und Maschinen 1.815.206,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.599,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 512.721,00 8.803,76
8.803,76 0,00 7.949.905,44 5.488.379,27

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Draxinger GmbH, Hauzenberg.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Draxinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Draxinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Webadresse:

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Eging am See, den 25. September 2024

Nirschl, Grössl & Koll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

G. Nirschl, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.