Eurostyle Systems Würzburg GmbH
Selbe AdresseHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Francois Lemasson seit 30.12.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
G.M.D. Plast S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eurostyle Systems Tech Center GmbHWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eurostyle Systems Tech Center GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eurostyle Systems Tech Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eurostyle Systems Tech Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 13. Dezember 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Alexander Karthaus, Wirtschaftsprüfer Angelika Dobslaw, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Eurostyle Systems Tech Center GmbH hat ihren Sitz in Würzburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HR B 14921 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242, 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt.
Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs vollständig im Aufwand erfasst. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den direkten Kostenbestandteilen auch anteilige Gemeinkosten des Produktionsbereiches, einschließlich Abschreibungen, berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden gebildet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden grundsätzlich mit dem am Transaktionstag gültigen Kurs umgerechnet. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraumes und der Vorjahre angesetzt, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt. Sämtliche Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Rückzahlungsbetrag. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Für die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage 1 zum Anhang verwiesen. Umlaufvermögen Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 und ist in voller Höhe erbracht. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 7.400. Im Jahr 2023 betrug das Jahresergebnis TEUR - 6.943. Der Verlustvortrag im Jahr 2023 lag bei TEUR - 2.508. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Rückstellungen für Personalkosten, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Belastungsanzeigen. Die Rückstellungen für Personalkosten belaufen sich auf TEUR 250 (Vorjahr TEUR 215) und bestehen aus Rückstellungen für Erfolgsbeteiligungen, Rückstellungen für Überstunden und Rückstellungen für Urlaubsansprüche. Die Rückstellung für drohende Verluste auslaufenden Projekten wurde in Höhe von TEUR 955 (Vorjahr TEUR 208) ermittelt. Außerdem wurde eine Rückstellung für Jahresabschlussarbeiten über TEUR 45 gebildet. Eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen aus Verzinsungen über 524 TEUR (Vorjahr TEUR 89) sowie eine sonstige Rückstellung über TEUR 0 (Vorjahr TEUR 221) wurde ebenfalls gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 11.510 (Vorjahr TEUR 7.000) haben eine unbestimmte Restlaufzeit. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse vor Bestandsveränderungen betragen insgesamt TEUR 3.258 (Vorjahr TEUR 1.137), davon wurden mit Dritten TEUR 766 (Vorjahr TEUR 0) im Inland und TEUR 379 (Vorjahr TEUR 257) im europäischen Ausland erzielt. Darüber hinaus wurden Umsätze in Höhe TEUR 2.113 (Vorjahr TEUR 444) mit verbundenen Unternehmen erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge summieren sich in 2023 auf TEUR 2.398 (Vorjahr TEUR 1.363) und setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Verrechnung an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.230 (Vorjahr TEUR 1.195) sowie aus der - periodenfremden - Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 28) und Erträgen aus Personal in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 139) zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 18.370 (Vorjahr TEUR 5.113). Die externen Werkzeug- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 10.072 (Vorjahr TEUR 1.572), des weiteren TEUR 3.462 (Vorjahr TEUR 2.223) für Aufwendungen aus Drohverlusten für laufende Projekte, TEUR 373 (Vorjahr TEUR 179) für Aufwendungen aus Personalgestellungen, TEUR 179 (Vorjahr TEUR 37) für Reise- und Werbekosten, TEUR 2.442 (Vorjahr TEUR 233) für Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, TEUR 45 (Vorjahr TEUR 39) für Aufwendungen aus Mieten und Mietnebenkosten, TEUR 68 (Vorjahr TEUR 33) für Aufwendungen für IT inklusive Wartung, TEUR 178 (Vorjahr TEUR 37) für Aufwendungen aus Transporten, TEUR 118 (Vorjahr TEUR 33) für Fahrzeug- und Maschinenleasing, TEUR 1.072 (Vorjahr TEUR 680) für Verwaltungsgebühren von Mutter- und Schwestergesellschaften, TEUR 69 (Vorjahr TEUR 46) für sonstige Aufwendungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Finanzaufwendungen bestehen aus Zinsaufwand für Kontokorrent (sog. "Current account") in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr TEUR 89). Zinsaufwendungen gegenüber externen Banken bestehen nicht. Jahresergebnis Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -6.943 (Vorjahr TEUR -2.508) ist das Resultat der Projektmehraufwendungen, u.a. aufgrund des Personalressourcenmangels sowie einiger Schwierigkeiten bei der Entwicklungsumsetzung. Insbesondere ein SUV Großprojekt mit einem deutschen Kunden trägt mit ca. 73% zu den Projektzusatzaufwendungen bei. Trotz des Anfang 2022 ausgebrochenen Krieges gegen die Ukraine seitens Russlands haben sich die Auftragsbestände so weit erholt, so dass das Niveau seit Jahresbeginn 2023 mit vielen Kunden das Niveau des Budgets übertreffen konnte. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen.
Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um außerbilanzielle Geschäfte im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB zum Zwecke der Finanzierung. Es bestehen keine speziellen Risiken aus diesen Verträgen, die über die üblichen Risiken der Leasingfinanzierung hinausgehen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 44 (Vorjahr 35) Mitarbeiter beschäftigt. Zuordnung
Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft ist gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB von der Pflicht, die Abschlussprüferhonorare anzugeben, befreit. Geschäftsführer Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernabschluss Die Eurostyle Systems Tech Center GmbH wird als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der SA Groupe Mechanique Decoupage, Suresnes (Frankreich), einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Frankreich eingereicht, welcher unter www.infogreffe.fr aufgerufen werden kann.
Würzburg, den 13. Dezember 2024 François Xavier Lemasson, Geschäftsführer Förtsch Torsten, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.1 Geschäftsfeld Als Veredler von Fahrzeuginterieur und Zulieferunternehmen mit Fokus auf Lederoberflächen für Automobilhersteller im Premium-Segment hat sich die Eurostyle Gruppe, nach der Übernahme der Schäfer Oesterle GmbH in Deutschland zum 1. November 2018 eine etablierte Stellung geschaffen. Ende des Jahres 2019, zunächst unter dem Namen Eurostyle & Schäfer Oesterle Engineering GmbH als Design und Entwicklungsgesellschaft neu gegründet, ab dem 19.05.2021 als Eurostyle Systems Tech Center GmbH firmierend, ist diese Gesellschaft im oben genannten Geschäftsfeld bereits ab der Angebotsphase über die Akquisitionsphase, Design und diverse Entwicklungsphasen, Prototypen- und Vorserienphasen bis zum Serienstart des Kundenauftrages für diesen verantwortlich. Danach übernimmt die jeweilige Produktionsgesellschaft mittels einem vom Kunden separat ausgestellten Kundenauftrag. Mit der Kombination der Leistungsfähigkeit einer klassischen kleinen Manufaktur mittels eigenem Prototypenbau einerseits und der Beherrschung aller Projektphasen andererseits versetzt Eurostyle sich in die Lage, ihren Kunden in puncto Sonderausstattungen einen hohen Individualisierungsgrad für ihre Fahrzeuge anzubieten. Hier ist die Eurostyle Systems Tech Center GmbH das Fenster zum Kunden, aber auch das Bindeglied einer gesamtheitlichen Umsetzung mit den Tech Center Schwestergesellschaften, sofern es um die Anschaffung von Equipment und Werkzeugen sowie den entsprechenden Validierungen gegenüber externen Auftragsnehmern, seien es Entwicklungs- Dienstleister oder Maschinen- und Werkzeugherstellern geht. Auch die Bereitschaft, Neuentwicklungen, kreative Ausstattungsvorschläge und ungewöhnliche Designideen umzusetzen, ist charakteristisch für unsere Arbeit. Deshalb sind wir von unseren Kunden als Partner mit hoher Innovationskraft auf dem Gebiet der Oberflächenveredelungsprojekte von Fahrzeug-Interieur geschätzt. 1.2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Die Investitionen im Vorquartalsvergleich in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % deutlich zurück. Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar. Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Einen leichten Anstieg verzeichneten im 4. Quartal 2023 die Unternehmensdienstleister. Die inländische Verwendung insgesamt sank im 4. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 1,1 %. Die Ausrüstungsinvestitionen sanken gegenüber dem Vorjahresquartal nur leicht um 0,4 %. Ein Grund dafür war das Ende der staatlichen Förderung gewerblicher Zulassungen von Elektrofahrzeugen zum 1. September 2023. Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte . 2 Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte. Vor allem die Einfuhr von Waren zeigte mit -8,9 % eine stark negative Entwicklung, bedingt durch Rückgänge vor allem bei Metallen, Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen. Die Dienstleistungsimporte wiesen hingegen ein deutliches Plus von 5,2 % auf, dank eines deutlichen Anstiegs der unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 0,3 % zurück. Dabei verlief die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich insgesamt sehr unterschiedlich. Während die Dienstleistungsbereiche insgesamt einen leichten Zuwachs verzeichnen konnten, sank die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe mit -2,2 % deutlich. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes ging dies vor allem auf die gesunkene Wertschöpfung bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen und im Maschinenbau zurück. Innerhalb der Dienstleistungsbereiche konnten im 4. Quartal 2023 fast alle Branchen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. Die Unternehmensdienstleister verzeichneten im 4. Quartal 2023 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (+0,5 %). Während die sonstigen Unternehmensdienstleister - trotz eines Rückgangs im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung - ihre Wirtschaftsleistung ausweiten konnten, kam es bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern zu einem leichten Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal 2023 von rund 46,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 216 000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. In jeweiligen Preisen gerechnet waren das BIP und das Bruttonationaleinkommen im 4. Quartal 2023 jeweils um 6,0% höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen war um 5,1% höher als im 4. Quartal 2022. Dabei stieg nach vorläufigen Berechnungen das Arbeitnehmerentgelt um 6,0 %, während die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,5 % weniger stark zunahmen. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer verzeichneten im 4. Quartal 2023 ein Plus von 5,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Netto fiel der Anstieg mit +7,8 % noch deutlicher aus, wozu vor allem Zahlungen von abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Die Bruttolöhne und -gehälter insgesamt waren um 6,3 % höher als im Jahr zuvor, da sich auch die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erneut erhöhte. Die Zuwachsrate zum Vorjahresquartal bei den privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen schwächte sich im Jahresverlauf immer weiter ab, im 4. Quartal 2023 lag sie noch bei +3,8 %. Da das verfügbare Einkommen mit +4,4 % im Vorjahresvergleich etwas stärker anstieg, lag die Sparquote mit 10,9 % über dem Vorjahreswert von 10,5 %. Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 abgekühlt. Während Spanien und Italien noch einen Anstieg von 0,6 % beziehungsweise 0,2 % im Vergleich zum 3. Quartal 2023 verzeichneten, stagnierte das preis -, saison- und kalenderbereinigte BIP in Frankreich und auch im Euroraum insgesamt (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit +0,8 % im Vergleich zum Vorquartal und +3,1 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Deutschland liegt im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigten mit -0,2 % deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %). 3 1.3 Branchenentwicklung Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent).. 4 Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Der Export lag im Dezember leicht unter dem Vorjahresniveau. Mit 214.100 Pkw sank das Exportvolumen im vergangenen Monat verglichen mit dem Vorjahresmonat um 1 Prozent. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 Prozent mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 Prozent weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken. Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Deutsche Marken konnten einen Zuwachs von 10% im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 verzeichnen, während ausländische Marken im gleichen Zeitraum nur um 2% zulegen konnten. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. Volkswagen ist weiterhin klarer Marktführer bei den Personenkraftwagen in Deutschland. Insgesamt rund 519.100 Fahrzeuge der Stammmarke konnte der Wolfsburger Autobauer im Jahr 2023 in Deutschland absetzen. Darauf folgten, mit einigem Abstand, Mercedes, Audi und BMW. Die erfolgreichste ausländische Marke in Deutschland war Skoda. Im Dezember 2023 wurden 72.550 Elektrofahrzeuge neu registriert. Dies entspricht einem Rückgang von gut 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen sowohl PHEV (-74 Prozent), als auch BEV (-48 Prozent) unterhalb des Vorjahresniveaus. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 Prozent zulegten, während der Markt für PHEV um 51 Prozent schrumpfte. 5 Marktführer in der EU war mit ca. 1,36 Millionen Autos weiter die Volkswagen-Kernmarke VW. Die VW-Gruppe, zu der unter anderem auch die Marken Seat, Škoda, Porsche und Audi gehören, lag insgesamt mit etwa 3,3 Millionen verkauften Autos auch im Konzernvergleich an der Spitze. Auf dem zweiten Rang lag mit 2,1 Millionen verkauften Autos der Stellantis-Konzern mit seinen Marken Peugeot, Fiat und Opel. 6 Die Situation für die weltweite Automobilindustrie bleibt angespannt, dennoch geht der VDA für das Jahr 2024 für den Pkw-Weltmarkt von einem Plus von 4 Prozent auf 74,9 Mio. Einheiten aus. 7 1.4 Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war durch die Vertiefung der Integration der Eurostyle in den Firmenverbund von GMD gekennzeichnet. Zum 01.01.2023 sind alle Mitarbeiter mit Zentralfunktionen in die Schwestergesellschaft Eurostyle Systems Tech Center GmbH (abgekürzt "ESG"), zuständig für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, von der Eurostyle Systems Würzburg GmbH (abgekürzt "ESWG") überführt worden. Ein in 2022 gestartetes SAP-Projektsystem bei der ESG wird weiterhin mit Daten befüllt. Die Abrechnung von Kundenprojekten erfolgt für sog. Altprojekte weiterhin über die ESWG, unter anderem weil für die Kundenauftragsvergabe der Elektronische Daten Austausch (abgekürzt engl. "EDI") für die späteren Serienbelieferungen entscheidend sind. So wurden die vorbereiteten Intercompany-spezifischen Abrechnungsprozesse für den Einkauf von Materialien und Dienstleistungen und deren Weiterberechnung umgesetzt, genau wie die Weiterberechnung von Werkzeugen und Entwicklungen sowie Vorserienproduktionen an den Kunden und deren Verrechnung mit der ESG. Der Außenumsatz im Vergleich zum Vorjahr konnte um 0,869 Mio. € gesteigert werden. Die stark gestiegenen Bestandveränderungen in Höhe von TEUR 10.164 (Vorjahr TEUR 1.575) spiegeln den Projektfortschritt in den diversen Großprojekten für die Deutschen Automotive Hersteller wider. Hier wirken sich sowohl im Inland als auch Ausland gestiegene Werkzeug- und Entwicklungsumsätze positiv aus. Der Innenumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr weiter um 1,23 Mio. € an, dies liegt an der Verrechnung von Werkzeugen aus Altprojekten an die ESWG.
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https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240104_PM_Pkw_Produktionszahlen_Dezember_2023
2 Wirtschaftsbericht des Jahres 2023 Die Lage der Gesellschaft stellt sich im Einzelnen wie folgt dar: 2.1 Ertragslage Das Rohergebnis lag im Jahr 2023 bei TEUR 15.561 (Vorjahr TEUR 3.973) und damit deutlich über dem Wert des Vorjahres. Dies liegt in erster Linie an den aufgebauten Projektbeständen für zukünftige Serienproduktionen der Produktionswerke. Der Umsatz durch den Verkauf von Vorserien und Prototypen Pkw-Interieur-Teilen belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 51 (Vorjahr TEUR 7). Der Umsatz im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten summierte sich zum Jahresende auf TEUR 91 (Vorjahr TEUR 251). Mit Werkzeugen wurden TEUR 984 umgesetzt (Vorjahr TEUR 0). Der hohe Betrag der Umsätze für Werkzeug-Projekte liegt, u.a., in der Teilabrechnung von 2 Großprojekten sowie dem Verkauf eines Prototypenwerkzeuges. Der operative Verlust von TEUR -6.420 (Vorjahr TEUR -2.419) ist deutlich über dem budgetierten Wert und ist hauptsächlich auf Mehrkosten für externe Dienstleister sowie interne Projektstundenverrechnungen zurückzuführen, welche aufgrund der erhöhten Komplexität bei der Umsetzung der Projekte auftraten. Die Personalkosten von TEUR 3.534 (Vorjahr TEUR 3.238) sind im Vergleich zu den beiden Vorjahren ein weiteres Mal deutlich gestiegen. Dies liegt unter anderem an den Umgliederungen von Zentralfunktionen, wie Projekteinkauf, Vertrieb, IT sowie einiger weiterer Funktionen in die Eurostyle Systems Tech Center GmbH bis zum Ende Jahres 2022. Dies führte zu einigen Personalabgängen durch Mitarbeiter, die auf einem wieder erholten Arbeitsmarkt sehr gute Jobaussichten nutzen konnten. Die Personalstärke lag durchschnittlich bei 44 Mitarbeitern (ohne Aushilfen) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (35) aus voran genannten Gründen deutlich erhöht. Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -6.943 (Vorjahr TEUR -2.508) ist ursächlich auf die erhöhte Komplexität bei der Projektumsetzung zurückzuführen, die zu deutlichen internen Mehraufwand führte, wobei auch der Mangel an internen Personalressourcen zum wesentlich teureren Einsatz von externen Dienstleistungen führte. So mussten Projektverluste über TEUR -4.730 im Jahr 2023 realisiert werden (Vorjahr: TEUR -2.016). 2.2 Finanzlage Da die Eurostyle Systems Tech Center GmbH Werkzeuge bis zum Serienstart vorfinanzieren muss, sowie zumeist Entwicklungsdienstleistungen erst durch Serienteilamortisation über der Gesamtlebensdauer bis zum Serienendzeitpunkt einen Mittelrückfluss erhält, ist der Vorfinanzierungsbedarf exorbitant. Im Werkzeugbereich erfolgt erst nach ca. 2 - 3 Jahren die Kundenübereignung an die Kunden und somit der Kapitalrückfluss mit einer vorkalkulierten Marge. Bei der Amortisation durch Anteile am Serienpreis dauert der Mittelrückfluss ca. 6 bis 7 Jahre (Serienauftragszeitraum). Die Vorfinanzierung läuft, bis ein ausreichender Serienauftragsbestand aufgebaut werden kann, zunächst durch Bereitstellung von finanziellen Mitteln aus gruppeninternem Kontokorrent (einem sog. Current account). Die Liquidität wird aber noch für einige Jahre durch die Gruppe sichergestellt werden müssen. Gemäß Gesellschafterbeschluss wurde im 4. Quartal 2023 ein kurzfristiger Betrag aus dem Current account Beitrag aus 2023 über MEUR 6 in die Kapitalrücklage gewandelt. Darüber hinaus hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, mit der sie zusichert, die Gesellschaft so mit finanziellen Mittel auszustatten, dass diese bis zum 31. Dezember 2025 all ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Aufgrund der ergriffenen Maßnahmen kann die Finanzlage der Eurostyle jedoch weiterhin als stabil bezeichnet werden. 2.3 Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen über insgesamt TEUR 82 (Vorjahr TEUR 29) getätigt, davon in IT-Software TEUR 41. Investitionen in Technische Anlagen und Maschinen belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 13). Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung belaufen sich auf TEUR 41 (Vorjahr TEUR 16). Zum Stichtag gab es keine geleisteten Anzahlungen auf Sachanlagen und Anlagen im Bau (Vorjahr TEUR 0). Die Projekt-Vorräte belaufen sich zum Ende des Jahres auf TEUR 14.051 (Vorjahr TEUR 5.100) und steigen damit im Vergleich zum Vorjahresniveau deutlich. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber der GMD Group belaufen sich insgesamt auf TEUR 4.407 (Vorjahr TEUR 3). Weiterhin besteht eine Kontokorrentverbindlichkeit gegenüber der GMD PLAST SAS in Höhe von TEUR 11.510 (Vorjahr TEUR 7.000). 2.4 Zusammenfassende Beurteilung Die Gesamtleistung inklusive der sonstigen betrieblichen Erträge betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 15.820 (Vorjahr TEUR 4.075) und resultiert hauptsächlich aus den Bestandsveränderungen der Projekte. Dieser lag damit deutlich über dem budgetierten Wert in Höhe von TEUR 9.378 (+68,9 %). Der operative Verlust von TEUR -6.420 (Vorjahr TEUR -2.419) lag deutlich über den Erwartungen und ist hauptsächlich den Projektmehraufwendungen für ein Großprojekt geschuldet. Insgesamt entwickelte sich der Verlustvortrag auf TEUR -10.543 (Vorjahr TEUR -3.599). Das Geschäftsjahr 2023 war durch die deutlich gestiegene Inflationsrate in 2023, welche durch den durch Russland im Februar 2022 ausgelösten Angriffskrieg auf die Ukraine induziert wurde, geprägt. 3 Risiko- und Chancenbericht 3.1 Chancen- und Risikomanagement Die unternehmerischen Chancen und Risiken aus dem Projekt-Geschäft werden in einem mehrstufigen Planungs-, Informations- und Kontrollprozess erfasst. Die Geschäftsprozesse werden mit einem integrierten ERP-System abgewickelt. Qualitätsmängeln in der Beschaffung und in der Produktion wird durch ein auditiertes einheitliches Qualitätsmanagement begegnet, in das auch wesentliche Lieferanten eingeschlossen sind. Das bestehende Chancen- und Risikomanagementsystem wird laufend auf Vollständigkeit, Effizienz und Transparenz überprüft und die Mitarbeiter über die Bedeutung des Chancen- und Risikomanagements unterrichtet. Hauptrisiken der künftigen Entwicklung können in der Entwicklung der Konjunktur, der Wettbewerbssituation, der Auslastung sowie sonstigen Risiken liegen. 3.2 Chancenbericht Die Gesellschaft hat die Restrukturierung und die Optimierung der Betriebsabläufe als Standort des GMD-Konzerns abgeschlossen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit für zukünftige Aufträge und Umsätze im Premiumsegment sichergestellt. Neue Chancen ergeben sich klimawandelbedingt,
3.3 Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Eurostyle ist wie jedes Automobilzulieferunternehmen in hohem Maße abhängig von der Automobilkonjunktur. Generell können eine schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Überkapazitäten in den Automobilmärkten oder ein zurückhaltendes Abnahmeverhalten der Endverbraucher, die Automobil- und der Zulieferindustrie belasten. Daneben ist die grundlegende Bedeutung der Preisentwicklung von Humankapital und Energie zu beachten. Die Automobilhersteller stehen unter einem hohen Innovations- und Preisdruck, den sie an die Zulieferer weitergeben. Dem Preisdruck wird seitens Eurostyle kontinuierlich mit Maßnahmen begegnet, die die interne Kostenstruktur verbessern und den Mehrwert der Projektentwicklungsdienstleistungen steigern, um eine Ergebniserosion zu vermeiden. 3.4 Markt- und Wettbewerbsrisiken Eines der Hauptrisiken besteht darin, dass größere Aufträge am Ende der Serie auslaufen und neue Aufträge abgeschlossen werden müssen. Risikopotenziale sind dabei sowohl in der Gewinnspanne als auch in der anzuwendenden Technik enthalten. Im Falle der Projektamortisation gibt es das zusätzliche Risiko, dass vorfinanzierte Entwicklungsaufwendungen nicht durch das tatsächlich abwickelbare Serienvolumen gedeckelt werden können, so dass mit dem Kunden zeitintensive Kompensationsverhandlungen stattfinden müssen. Grundsätzlich kann sich dieses Risiko auch so auswirken, dass wichtige Aufträge nicht ersetzt werden können oder dass der Produktionsstart seitens der Kunden lagebedingt verschoben wird. Dieses Risiko ist angesichts der aktuellen schwächelnden Konjunktur im Moment stärker vorhanden. 3.5 Auslastungsrisiken Aufgrund der starken Markt- und damit Abnahmeschwankungen bestehen Risiken für die kontinuierliche Auslastung der Fertigungsstätten sowie der Entwicklungszentren. Die Möglichkeiten zur Kostenanpassung, die durch entsprechende Arbeitszeit- und Beschäftigungsmodelle bestehen, werden wahrgenommen. Zudem werden Möglichkeiten genutzt, über In- und Outsourcing von Arbeitsgängen die Projektentwicklung besser auszulasten. 3.6 Bestandsgefährdende Risiken Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.118 aus, nachdem im Geschäftsjahr 2023 bereits TEUR 6.000 der Kontokorrentverbindlichkeit in die Kapitalrücklage gewandelt wurden. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 6.943. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft, Projekte über längere Zeiträume zu entwickeln und erst bei späterer Produktion der Kunden daraus Umsätze zu generieren, wird die Gesellschaft auch weiterhin Verluste erzielen. Daher ist die Gesellschaft auf die weitere Unterstützung durch die anderen Konzerngesellschaften angewiesen. Die Muttergesellschaft hat eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie die Ausstattung der Gesellschaft mit finanziellen Mitteln bis zum 31. Dezember 2025 zusichert, sodass die Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. 3.7 Sonstige Risiken In dieser Kategorie häufig genannte Währungsrisiken für Beschaffung und Vertrieb außerhalb der Euro- Zone sind für Eurostyle nicht signifikant, da die Waren- und Dienstleistungsgeschäfte, die in anderen Währungen als dem Euro abgewickelt werden, von untergeordneter Bedeutung sind. Das Währungsrisiko größerer Zulieferer wird von deren Seite getragen. Ein signifikantes Forderungsausfallrisiko besteht praktisch nicht, da die Kunden der Eurostyle zu den wirtschaftlich größten Konzernen im Marktumfeld gehören. Weitere Risiken, über die hier neu zu berichten ist, stellen natürlich die kurz, mittel- und langfristigen Folgen der zunehmenden Krisen und Kriege in der Welt dar. Hierzu gehört der Nahost Konflikt mit der direkten Konfrontation des Iran mit Israel, die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China bzgl. Taiwan in der Ukraine dar, sowie der nunmehr über 2 Jahre andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine. Auch die EU wird hier in die hybride Kriegsführung Russlands einbezogen, u.a. über Cyber-Attacken auf Infrastruktur sowie in den Medien geschürte Desinformationskampagnen. Hier sind die Auswirkungen durch eine zunehmende Involvierung der EU in das Kriegsgeschehen nicht absehbar, auch im Hinblick auf mögliche Beschaffungs- und Produktionsrisiken unserer Kunden. Die Eurostyle hat jedoch keine Kunden in Russland, wäre also nicht unmittelbar betroffen. Aufgrund der stark angestiegenen Inflation im Jahr 2022, welche seit September 2023 wieder zurückgeht, aber dauerhaft gestiegene Verbraucherpreise für Lebensmittel hinterlässt, mangels staatlicher Investitionen im Wohnungsmarkt, daher zunehmende Wohnungsknappheit und als Folge überdurchschnittlich steigende Mieten, die in geringeren Konsumausgaben der Verbraucher mündet, u.a., beim Kauf eines Neuwagens. Im März 2024 liegt die Inflationsrate wieder bei moderaten 2,2%. Dazu kommt das zunehmende Unbehagen der Bevölkerung über die persönlichen und volkswirtschaftlichen Aussichten Deutschlands in den kommenden Jahren wegen den Bedrohungen durch Kriege, Ressourcen-Verteilungskämpfe, Flüchtlingsbewegungen, ein strukturiertes Verfehlen des 1,5 Grad Zieles des verbindlichen Pariser Klima-Abkommens zur Bekämpfung des weltweiten Klimawandels. Ein inflationsgetriebener Preisdruck von Lieferantenseite, die auch auf der Kundenseite zu Nachverhandlungen führen kann, besteht etwas abgeschwächt, nach wie vor. 3.8 Gesamtaussage Weitere wesentliche Risiken und Chancen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Einflussfaktoren werden für das Jahr 2024 nicht erwartet. 4. Prognosebericht Die Eurostyle Systems Tech Center GmbH wird von den Kunden sehr positiv bewertet. Mit der Fokussierung auf das Projektgeschäft positioniert sich das Unternehmen klar am Markt und kann sich starker Schwestergesellschaften und Produktionsgesellschaften bedienen. Zudem konnte sich das Unternehmen dauerhaft als Systemlieferant von Türverkleidungen etablieren. Die Eurostyle zeigt zum 31.12.2023 ein bereits realisiertes Projekt-Auftragsvolumen von ca. MEUR 18,8 (Vorjahr MEUR 7,1), welches sich aus Aufträgen einiger führenden deutschen OEM-Kunden aus dem Automotive Premiumsegment bildet. Insgesamt beträgt das laufende Projektauftragsvolumen ca. MEUR 28. Im operativen Geschäft wird sich der Trend der Konzentration der Automobilhersteller auf Kernkompetenzen weiter verstärken. Daraus folgt, dass die Zulieferer in immer größerem Umfang Aufgaben und damit auch die Vorfinanzierung der Automobilhersteller übernehmen müssen. Dies betrifft alle Bereiche, angefangen bei der Entwicklung, der Erprobung, der Werkzeugherstellung, der Lagerhaltung über die Produktion bis hin zur Organisation der Lieferkette. Unseren Geschäftsplanungen liegen eigene Erkenntnisse, die Modell- und Abrufplanungen unserer Kunden sowie die aktuellen Annahmen der Branchendienste zur zukünftigen Marktentwicklung zu Grunde. Nach allen uns zugänglichen Prognosen ist in den folgenden Jahren von einem leicht steigenden Markt auszugehen, in welchem das Geschäftssegment der Gesellschaft zunehmen wird. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz vor Bestandsveränderungen MEUR 3,3, getragen durch einige Werkzeugverkäufe (Teilabrechnungen) für weiterhin laufende Projekte. Daher rechnen wir in den Jahren 2024 bis 2026 mit deutlich steigenden Umsätzen gegenüber 2023, schon für 2024 mit einem Umsatz von MEUR 14,7, da das vorliegende Auftragsvolumen von ca. MEUR 28 uns mit spätestens den jeweiligen Serienstarts Umsatz generieren lässt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Ergebnis nach Steuern von TEUR -2.422 geplant.
Würzburg, den 13. Dezember 2024 François Xavier Lemasson, Geschäftsführer Torsten Förtsch, Geschäftsführer |
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