Clinical Trial Center Nordrhein GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Jakobs seit 3.9.2025 | Geschäftsführer |
Stefan König seit 30.4.2025 | Prokura |
Bernhard Biskupek seit 5.5.2022 | Prokura |
Claudia Grawunder seit 6.10.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EnerSys Holdings (Luxembourg) S.à r.l. | 89.90% |
EnerSys Capital Inc. | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HAWKER GmbHHagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der amerikanischen EnerSys Gruppe, einer der weltweit größten Hersteller und Anbieter im Bereich Energiespeicher-Lösungen für industrielle Batterieanwendungen. Unser Unternehmen berichtet an den Gesellschafter EnerSys (Luxembourg) Holdings (ELF) S.à.r.l. in Luxemburg. Wir verfügen über eine mehr als 135-jährige Erfahrung in der Herstellung, dem Vertrieb, der Entwicklung, der Montage und Wartung von Industriebatterien und industriellen Batteriesystemen. Unsere Produktpalette umfasst Traktionsbatterien, stationäre Batterien und Sonderbatterien sowie ein umfangreiches Paket an Serviceleistungen. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag ihren Sitz und Hauptfertigungsstandort mit Vertrieb in Hagen/Westfalen. Am Fertigungsstandort in Hagen/Westfalen wurden Bleibatterien für das Kerngeschäft Traktionsbatterien als Lohnfertiger für die EH Europe GmbH, Zug/Schweiz, hergestellt. Die Produktion wurde zum 30. Juni 2021 eingestellt. Die Batteriemontage und Batterieendmontage wurden nur anteilig beendet. Somit gibt es am Standort Hagen nun ein Lager sowie Batteriebau und Endmontage. Trotz Schließung des Produktionswerkes in Hagen/Westfalen hat sich der Geschäftszweck der Gesellschaft nicht verändert. Statt der Produktion vor Ort erfolgt nun der Einkauf unserer Produkte im Verbundbereich. Wir sind mit unserem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Batterien für komplette Energie- und Servicelösungen für den Antrieb von Gabelstaplern, einfachen handgeführten Staplern, über Reinigungs- und Kehrmaschinen, Hubarbeitsbühnen, fahrerlose Transportsysteme hin zu Anwendungen im Bereich Bahn und Straßenfahrzeugen einer der führenden Lieferanten im europäischen Markt. Dabei handelt es sich um Kunden aus den Bereichen Fertigung, Handel und Logistik, unabhängig ob sie nur eine Batterie, Batterien für eine komplette Fahrzeugflotte, Ladegeräte, ein Batterie-Handling-System oder ein modernes Flottenmanagementsystem benötigen. Unser Unternehmen bedient mit Traktionsbatterien und stationären Batterien primär den Inlandsmarkt, wohingegen wir Batterien für Sonderanwendungen weltweit verkaufen. Wichtiger Einflussfaktor für unser Geschäft ist die Entwicklung der Blei- und Strompreise, da diese die Einkaufspreise bei unseren Schwestergesellschaften beeinflussen können. 2. Steuerungssystem Unsere Geschäftsprozesse werden gemäß der DIN ISO Zertifizierungen 9001 und 14001 gesteuert. Unter einer ISO 9001 Zertifizierung versteht man die Überprüfung eines Qualitätsmanagementsystems hinsichtlich der Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen. Die ISO 14001 betrifft das Umweltmanagement, d.h. was eine Organisation tut, um ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. 3. Forschung und Entwicklung Die Grundlagenforschung und Entwicklungsarbeit wird auf Konzernebene geplant und durchgeführt. Mitarbeiter unserer Gesellschaft sind in Projekte eingebunden und wir partizipieren an den erzielten Ergebnissen. Hauptschwerpunkte der Entwicklungsaktivitäten an unserem Standort in Deutschland sind die kontinuierliche Verbesserung der Produktperformance und der Produktqualität. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023/2024 (FY24) stand für die Hawker GmbH ganz im Schatten der deutlich reduzierten Investitionen im deutschen Markt. Zusammenfassend kann man feststellen, dass unsere Umsätze mit Dritten um 11,4% oder ca. EUR 12,8 Mio. gesunken sind, was unserer Einschätzung nach primär auf die allgemeine Marktlage zurückzuführen ist. Sekundär ist aus unserer Sicht ebenfalls ausschlaggebend, dass wir mit unseren Li-Produkten bisher einen geringen Erfolg haben. Dies wird teilweise durch die TPPL-Produkte kompensiert. Weiterhin läuft der Markt unserer Wahrnehmung nach in Richtung Elektrifizierung, mit den Schlagworten Nachhaltigkeit, CO 2 -Reduktion und Einhaltung von Klimazielen. Hier sind sicherlich die Stellschrauben der Regierungen gefragt, aber auch in der Branche werden Meilensteine gesetzt. Elektrifizierung, Energieeinsparung, Verlustleistung und Effizienz sind die Schlagworte, welche heute aus unserer Sicht im Vertrieb relevant sind. Fossile Energieträger werden unserer Einschätzung nach in den nächsten Jahren an Bedeutung verlieren, während die Elektrifizierung mit wartungsfreien Energiespeichern vorangetrieben wird. Wir gehen davon aus, dass Lithium neben Reinbleiprodukten eine wichtige Position einnehmen wird. Die Entwicklungen sind jedoch stark von der Wirtschaftlichkeit abhängig, die Verfügbarkeit der benötigten Ressourcen bekommt einen neuen Stellenwert und die Sicherheitsbilanz sowie der Entsorgungsansatz sind von großer Bedeutung. Besondere Herausforderung wird weiterhin die Energiespeicherung in großem Stil sein, um die Verfügbarkeit rund um die Uhr zu gewährleisten. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wird durch die Geschäftsführung nach wie vor als stabil beurteilt. Das positive Ergebnis im Geschäftsjahr wird im Wesentlichen auf die Reduzierung der Herstellkosten in Relation zum Umsatz zurückgeführt. a. Ertragslage Bei den Umsatzerlösen mit Dritten im Inland hatten wir einen Rückgang von EUR 107,1 Mio. auf EUR 95,3 Mio. zu verzeichnen. Der Umsatzrückgang ist primär auf den Mengeneffekt zurückzuführen. Bei den Exporten mit Dritten gab es einen Rückgang von EUR 4,8 Mio. auf EUR 3,8 Mio. Dies sind übliche Schwankungen im Projektgeschäft. Im Verbund-Bereich hatten wir einen Umsatzanstieg von EUR 6,2 Mio. auf EUR 7,0 Mio. Die gesamten Umsatzerlöse sind damit von EUR 118,1 Mio. um 10,1% auf EUR 106,2 Mio. gefallen. Die Reduzierung bei den Gesamtumsatzerlösen ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang im Fahrzeug sowie Stationärem Bereich zurückzuführen. Unser Kerngeschäft, Bleibatterien für Fahrzeuge, verzeichnete einen Umsatzrückgang von EUR 72,4 Mio. auf EUR 65,7 Mio. (-9,2%). Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Stationäre Batterien lagen mit EUR 28,8 Mio. (Vj. EUR 33,9 Mio.) deutlich unter dem Vorjahresniveau (-14,9%). Der Geschäftsbereich Sonderbatterien war geprägt durch ein reines Projektgeschäft. Wir verzeichneten im Berichtsjahr einen Umsatzrückgang von EUR 5,6 Mio. auf EUR 4,5 Mio. (-18,9%). Die Herstellungskosten zur Erzielung der Umsatzerlöse sind mit EUR 81,1 Mio. zu EUR 93,8 Mio. im Vorjahr um EUR 12,7 Mio. gesunken. Der Rückgang der Herstellungskosten ist insbesondere auf deutlich niedrigere Aufwendungen aus dem Transferpreisadjustment mit der Gruppe zurückzuführen. Die von uns im Geschäftsjahr 2023/2024 durchgeführten Personalrestrukturierungsmaßnahmen haben dazu geführt, dass das Ergebnis in diesem Bereich mit rd. EUR 1,5 Mio. belastet wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 3,1 Mio. (Vj. EUR 3,4 Mio.). Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen, welche auf Grund der zum 30. Juni 2021 beschlossenen Werkschließung angefallen sind. Diese betreffen die Schließung des Produktionsstandortes Hagen in Höhe von EUR 2,5 Mio. (Vj. EUR 2,6 Mio.). Zudem entfielen für Aufwendungen aus Anlagenabgängen EUR 0,3 Mio. (Vj. EUR 0,5 Mio.). Im aktuellen Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von EUR 2,8 Mio. erzielt. Verglichen mit einem Vorjahresüberschuss von EUR 2,9 Mio. wurde damit ein minimaler Rückgang des Ergebnisses um EUR 0,1 Mio. verzeichnet. Die Ursache für das unveränderte Ergebnis liegt daran, dass zum einem zwar die Umsätze um 10,1% zurückgingen, diese jedoch der Rückgang der Herstellungskosten zur Erzielung der Umsatzerlöse i.H.v. 13,5% kompensiert wurden. b. Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität) Die Finanzlage ist unserer Einschätzung nach weiterhin unkritisch. Das Eigenkapital befindet sich nach wie vor auf einem soliden Niveau. Die Kapitalrücklage bleibt bei TEUR 120.528 unverändert. Der Anteil des Eigenkapitals vom Gesamtkapital beläuft sich auf 52,4%. Die Eigenkapitalrentabilität lag bei +7,4% und damit um -0,9% verändert zum letzten Geschäftsjahr (8,0%). Unsere kurzfristige Liquidität wird durch den Konzern sichergestellt; die langfristige Liquidität ist durch unsere Forderungen gegen den Gesellschafter garantiert. Die Gesellschaft ist an den Cash-Pool des Konzerns angeschlossen und führt Überschüsse ab bzw. fordert dort Cash-Bedarfe an. Der Cash-Bestand (ohne Cash-Pool Bestand) lag am Bilanzstichtag bei EUR 1,2 Mio. und ist damit um EUR 0,4 Mio. zum Vorjahresniveau (EUR 0,8 Mio.) gestiegen. Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Euro bilanziert. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten mit Schwestergesellschaften sind kurzfristig. Die Zinsstruktur wird durch den Konzern vorgegeben. Die Zinsaufwendungen gegenüber den Banken sind aufgrund der bestehenden Konzernfinanzierung unwesentlich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden EUR 2,3 Mio. (Vj. EUR 1,0 Mio.) ohne Beteiligungsvermögen in das Anlagevermögen investiert und durch Eigenmittel finanziert. Insbesondere ist hier das Batterie-Leasinggeschäft mit EUR 2,1 Mio. zu erwähnen. Alle anderen Zugänge i.H.v. EUR 0,2 Mio. betrafen Ersatzinvestitionen im Sachanlagevermögen, insbesondere im Bereich der Hardware. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen lag mit EUR 6,2 Mio. um EUR 0,5 Mio. über dem Vorjahresniveau. Diese leichte Veränderung resultiert, wie bereits im Vorfeld erwähnt, aus dem starken Zugang im Bereich des Batterie-Leasinggeschäftes. Der Bestand an Vorräten ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR 4,3 Mio. leicht um EUR 0,3 Mio. auf EUR 4,6 Mio. gestiegen. Dies liegt insbesondere an den geleisteten Anzahlungen von EUR 0,7 Mio. Die Vorräte beinhalten ausschließlich Handelswaren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR -4,9 Mio. verändert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte i.H.v. EUR -4,7 Mio. Dieser Rückgang resultiert u.a. aus dem Rückgang der Umsätze im Finanzmonat März 2024 zum Finanzmonat März 2023. Die Forderungen an verbundene Unternehmen haben einen Rückgang von EUR 2,7 Mio. um EUR 1,8 Mio. auf EUR 0,9 Mio. verzeichnet. Der Rückgang resultiert aus zum Vorjahresstichtag erhöhten Forderungen gegen die EH Europe GmbH, Zug/Schweiz, im Kontext der Werkschließung, die im Geschäftsjahr 2023/2024 ausgeglichen wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash-Pool sind um EUR 1,8 Mio. von EUR 45,2 Mio. auf EUR 47,0 Mio. gestiegen Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von EUR 2,9 Mio. um EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,6 Mio. gesunken. Dies resultiert aus dem Rückgang der Steuervorauszahlungen innerhalb der Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 4,7 Mio. um EUR 1,9 Mio. auf EUR 6,6 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Neubildung der Rückstellungen im Garantiebereich um EUR +2,0 Mio. Hier verweisen wir auch auf die Darstellung der sonstigen Rückstellungen im Anhang. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind von EUR 12,9 Mio. auf EUR 12,2 Mio. leicht gesunken (EUR -0,7 Mio.). Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 24,5 Mio. auf EUR 16,5 Mio. gesunken. Dies resultiert aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. EUR 8,0 Mio. Dieser Rückgang wiederum basiert auf dem Rückgang der Transferpreisanpassungen zum Jahresende. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind leicht um EUR 0,2 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind leicht i.H.v. EUR 0,2 Mio. gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind unverändert auf Vorjahresniveau geblieben. d. Realisierung der Vorjahresprognose Insgesamt sind die Umsatzerlöse um 10,1% gesunken. Die Prognose der deutlich sinkenden Umsätze auf Grund der reduzierten allgemeinen Investitionsaktivität ist damit im Wesentlichen eingetroffen. Der Preis für unseren Hauptrohstoff Blei hat sich insgesamt aus Sicht der Gesellschaft positiv entwickelt, so dass wir im abgelaufenen Geschäftsjahr Einkaufspreise weitgehend konstant halten und Margen zum Teil verbessern konnten. Das Jahresergebnis ist auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr geblieben und liegt damit oberhalb der Erwartung. Dies ist insbesondere auf deutlich niedrigere Aufwendungen aus dem konzerninternen Transfer Price Adjustment zurückzuführen, welche den Umsatzrückgang im Wesentlichen kompensieren. e. Gesamtaussage Insgesamt stufen wir den Geschäftsverlauf 2023/2024 als positiv ein. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Finanzkennzahlen der letzten beiden Jahre sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
1) ((Umsatz - Herstellungskosten) /Umsatz) * 100
2) (Jahresüberschuss/durchschnittlicher
Eigenkapitalbestand) * 100
3) (Durchschnittlicher Warenbestand/Umsatz) *
365 Tage
5) Fremdkapital - kurzfristige Forderungen -
liquide Mittel
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung weitere Kennzahlen wie z.B. Umsatz pro Mitarbeiter (Umsatz/Anzahl der Mitarbeiter), Umsatzmarge (Umsatz - Herstellungskosten), Produktivität (erwirtschaftete Stunden im Verhältnis zu Gesamtstunden), Gemeinkosten des Distribution Centers (Fixkosten einschließlich Personalkosten des DC), den handelsrechtlichen Jahresüberschuss, Operating Earnings und den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, Cash Flow aus Investitionstätigkeit und Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit heran. Darüber hinaus sind folgende nicht-finanzielle Leistungsindikatoren für unseren Geschäftsverlauf bedeutsam: Die geltenden Grenzwerte für Blutblei (150 μg/l) wurden bei der HAWKER GmbH eingehalten. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht für den Zeitraum 1. April 2024 bis 31. März 2025 1. Prognosebericht für den Zeitraum 1. April 2024 bis 31. März 2025 Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch innovative Batteriesystemlösungen und Serviceleistungen forcieren. Dabei helfen sollen Batterien vom Typ Nexsys, die auf Basis von Lithium (LI) hergestellt werden. Die entsprechende Anlage zur Produktion der LI-Batterien in Europa ist in unserem Schwesterwerk in Frankreich vorletztes Finanzjahr in Betrieb gegangen. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024/2025 eine weitere Reduktion der Aufträge auf Grund der allgemeinen Zurückhaltung bei Investitionen. Daher gehen wir aktuell - auch angesichts des Verlaufs in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres - von einem Umsatzrückgang in Höhe von etwa 10% im Vergleich zum Vorjahr aus, welchem wir durch Kosteneinsparungen entgegenwirken wollen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 ist damit einhergehend ein Jahresüberschuss von etwa EUR 2,0 Mio. bis EUR 2,5 Mio. zu erwarten. Wir werden aus unserer Sicht auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Dies ist durch die Cash-Pool Einlage an die Muttergesellschaft gewährleistet. 2. Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken) für den Zeitraum 1. April 2024 bis 31. März 2025 a. Branchenspezifische Risiken Sollten sich durch den Ukraine-Krieg bedingt massive Veränderungen an der Börse und an den Finanzmärkten entwickeln und die Konjunktur dadurch abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden insbesondere in der Automobilindustrie und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die Preisentwicklung bei den Energiekosten war in den letzten Monaten relativ stabil. Wir rechnen daher mit keiner Reduzierung bei den Einstandspreisen und erwarten nur unwesentliche Preissteigerungen bei den Materialkosten zwischen 2-3%. Zusätzlich erwarten wir, dass sich die Blei- und Stahlpreise weiterhin leicht reduzieren bzw. stabil bleiben. b. Ertragsorientierte Risiken Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen weiterhin Wettbewerbsrisiken aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten. Daher gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile für added value Produkte mittelfristig weiter ausbauen zu können. Die Restrukturierung hat uns die Möglichkeit gegeben, die verbliebenen Aktivitäten am Standort Hagen zu zentralisieren und effizienter zu gestalten. Etwaige Risiken auf unser Kunden- und Produktportfolio sehen wir nicht, da uns der Konzern mit allen Produkten weiterhin beliefern kann und die Ukraine-Krise aus absatzseitiger Betrachtung nur einen sehr geringen Einfluss auf das Geschäft der HAWKER GmbH hat, da keine wesentlichen Umsätze in den betroffenen Märkten erzielt werden. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage der HAWKER GmbH ist zu jeder Zeit sichergestellt. Dies ist durch unsere Cash-Pool Einlage bei der Muttergesellschaft gewährleistet. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und der Möglichkeit einer Rezession im deutschen Markt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken oder des Ukrainekrieges aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht bekannt. 3. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen Werklabor durch. Wir streben an, dem Wettbewerb am Markt weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Service und ein hohes Maß an Qualität zu begegnen. Diese Wettbewerbsvorteile sollen genutzt werden, die Marktanteile mittelfristig stabil zu halten. Die finanzielle Stärke von Hawker und des Mutterkonzerns EnerSys Inc., Reading, Pennsylvania/US, sollte explizit helfen, Marktanteile in diesen wirtschaftlichen Zeiten zu sichern. IV. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess Das Unternehmen verfügt über ein internes Kontrollsystem. Des Weiteren gibt es im Konzernverbund integrierte Risikofrüherkennungssysteme wie regelmäßiges Reporting, Genehmigungsgrenzen, Investitionspläne und Liquiditätspläne. Für alle wesentlichen Geschäftsvorgänge gilt das 4-Augen-Prinzip. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität potenzieller Kunden.
Hagen, 28. Juni 2024 Magnus Becker, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma HAWKER GmbH mit Sitz in Hagen im Handelsregister des Amtsgerichtes Hagen unter der Nummer HRB 3291 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon - Vermerke im Wesentlichen ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2018 werden die geringwertigen Anlagegüter zwischen EUR 250,01 - EUR 1.000,00 auf einem Konto gesammelt und über die Laufzeit von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Handelswaren sind zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die zu Aufwendungen in kommenden Perioden führen. Die aktiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen temporäre Differenzen bei den Vorräten, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie sonstige Rückstellungen. Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein körperschaft- und gewerbesteuerlicher Verlustvortrag, der zu aktiven latenten Steuern führt. Temporäre Differenzen, die zu passiven latenten Steuern führen, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nicht angesetzt. Die temporären Differenzen der HAWKER GmbH wurden mit einem lokalen Steuersatz von 34,025 % bewertet. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 1. Januar 2024 wirksam. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Berücksichtigung des § 253 Abs. 2 HGB. Nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Zum 31. März 2024 betrug der Rechnungszins mit 10-jährigem Durchschnitt 1,83 % (Vj. 1,79 %). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Zinssatz mit 7-jährigen Durchschnitt von 1,80 % (Vj. 1,50 %) beträgt TEUR 34 (Vj. TEUR 370) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Folgende Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Die Anhebung der Parameter für den Einkommenstrend, die Rentendynamik und die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr gehen allesamt auf die weiterhin erhöhte Inflation in Deutschland im Jahr 2023/2024 zurück. Die Annahme zur Fluktuation resultiert aus historischen Daten. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt und beträgt jährlich TEUR 134. Somit sind über das restliche Jahr noch TEUR 134 zu verteilen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit den aktuellen Zinsleitsätzen der deutschen Bundesbank abgezinst. Zusätzlich wurden die möglichen Auswirkungen der noch laufenden Betriebsprüfung mitberücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Dritte lagen bei TEUR 12.099 (Vj. TEUR 16.811). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.610 (Vj. TEUR 2.852) setzen sich zum größten Teil aus Forderungen aus Steuern in Höhe von TEUR 1.695 (Vj. TEUR 2.331) zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zudem eine Forderung gegen verbundene Unternehmen aus den weiter zu berechnenden Kosten der Werkschließung in Höhe von TEUR 502 (Vj. Verbindlichkeit TEUR 134). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 933 (Vj. TEUR 2.747) und Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 47.004 (Vj. TEUR 45.179). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 47.004 (Vj. TEUR 45.179). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Zum 31. März 2024 sind im Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 0 als unterwegs befindliche Gelder mit Valutadatum nach dem Stichtag enthalten (Vj. TEUR 85). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 511. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich insbesondere zusammen aus solchen für Vorjahren begonnenen Personalrestrukturierungsmaßnahmen TEUR 757 (Vj. TEUR 315), Gewährleistungsansprüche TEUR 3.688 (Vj. TEUR 1.746), ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 707 (Vj. TEUR 815), übrige Personalaufwendungen TEUR 738 (Vj. TEUR 900), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften TEUR 0 (Vj. TEUR 181), Bonuszahlungen TEUR 568 (Vj. TEUR 662), Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 73 (Vj. TEUR 31) sowie für Provisionen TEUR 90 (Vj. TEUR 91). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. in TEUR
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 9.833; Vj. TEUR 17.906). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 1.951 (Vj. TEUR 3.217). Diese setzen sich zusammen aus den Erträgen aus Anlagenabgängen von TEUR 131 (Vj. TEUR 352), Rückführung zur Einzelwertberichtigung von Forderungen TEUR 0 (Vj. TEUR 218) (periodenfremde Erträge), Auflösung nicht benötigter Rückstellungen (periodenfremde Erträge) TEUR 133 (Vj. TEUR 703), sonstigen periodenfremden Erträgen von TEUR 5 (Vj. TEUR 1) sowie den übrigen Erträgen in Höhe von TEUR 1.682 (Vj. TEUR 1.943). Die übrigen Erträge beinhalten mit TEUR 1.610 (Vj. TEUR 1.782) weitere Kostenentlastungen aus der Werkschließung zum 30. Juni 2021. Material- und Personalaufwand Die Materialaufwendungen gliedern sich wie folgt:
Die Personalaufwendungen gliedern sich wie folgt:
Abschreibungen Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betragen im Berichtsjahr TEUR 1.455 (Vj. TEUR 1.085). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen in einer Höhe von TEUR 3.074 (Vj. TEUR 3.435). Diese betreffen im Wesentlichen die Schließung des Produktionsstandortes Hagen in Höhe von TEUR 2.548 (Vj. TEUR 2.568). Zudem entfielen für Aufwendungen aus Anlagenabgängen TEUR 317 (Vj. TEUR 461), periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 20) sowie übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 75 (Vj. TEUR 252). Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren TEUR 134 (Vj. TEUR 134) als Aufwendungen aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen (14. Jahr der Anwendung). Haftungsverhältnisse Aus Insolvenzsicherungen für Altersteilzeitverträge, bei denen die Freistellungsphase ab dem 1. Juli 2004 begonnen hat, resultiert ein Haftungsrisiko in Höhe von TEUR 119 (Vj. TEUR 221). Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme schätzt die Geschäftsführung als äußerst gering ein. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Außerbilanzielle Geschäfte i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB werden getätigt in Form von Operating-Leasing Geschäften. Alle diese Aktivitäten dienen der Verbesserung der Liquidität entweder durch Mittelbeschaffung oder Mittelverwendung. Nach unserer Einschätzung entstehen aus diesen Verträgen keine zusätzlichen Risiken. Die Gesellschaft hat geschäftsübliche Versicherungen und diverse Miet- und Leasingverträge für Mietbatterien, technische Anlagen, Maschinen, Fuhrpark sowie Büroausstattung abgeschlossen. Aus diesen Verträgen werden sich ab dem 1. April 2024 die nachstehenden Verpflichtungen ergeben:
Zudem besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von TEUR 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande kommen, lagen im Abschlussjahr nicht vor. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtszeitraum ist:
Herr Becker ist einzelvertretungsberechtigt und gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder sowie ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. März 2024 auf TEUR 2.780 (Vj. TEUR 3.040). Prüfungs- und Beratungsgebühren gem. § 285 Nr. 17 HGB Die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (zuvor Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) wurde von uns beauftragt, unseren Jahresabschluss zu prüfen. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen wird voraussichtlich im Herbst 2024 durch die EnerSys Gruppe an die Hawker GmbH weiterbelastet. Das erwartete Prüfungshonorar beträgt TEUR 147. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Nach dem derzeitigen Stand sind keine besonderen Ereignisse bekannt, welche für den Nachtragsbericht von Bedeutung wären. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse 89,9 % der Gesellschaft sind im Besitz der EnerSys Holdings (Luxembourg) S.à.r.l., Luxemburg. Die restlichen Anteile besitzt die EnerSys Inc., Reading, Pennsylvania/USA. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der EnerSys Inc., Reading, Pennsylvania/USA, für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der EnerSys Inc. erhältlich. Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HAWKER GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HAWKER GmbH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAWKER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 4. Oktober 2024 EY
GmbH & Co. KG
Ueberschär, Wirtschaftsprüfer Küster, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Hagen, 28. Juni 2024 Magnus Becker, Geschäftsführer Gesellschafterbeschlüsse der HAWKER GmbH1. Vorbemerkung Die EnerSys Capital Inc. mit Sitz in Reading, Pennsylvania, USA, und die EnerSys Holdings (Luxembourg) S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg halten das gesamte Stammkapital der HAWKER GmbH (die "Gesellschaft") mit Sitz in Hagen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 3291. Unter Verzicht auf die Einhaltung jedweder Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung der HAWKER GmbH wird beschlossen was folgt: 2. Gesellschafterbeschlüsse 2.1 Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 (der "Jahresabschluss"), hier als Anlage beigefügt, wird festgestellt. 2.2 Der im Jahresabschluss ausgewiesene Verlustvortrag, reduziert um den im Jahresabschluss ausgewiesenen Jahresüberschuss, wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2.3 Dem im Geschäftsjahr 2023/2024 amtierenden Geschäftsführer, Herrn Magnus Becker, wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 Entlastung erteilt. 2.4 Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das dem Geschäftsjahr 2024/2025 folgende Geschäftsjahr wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, bestellt. Die Prüfung kann durch jedes Büro der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgenommen werden. Die deutsche Fassung ist maßgeblich.
USA, den 04. März.2025 für EnerSys Capital Inc., Andrea Funk, Reading (PA)
Luxemburg, den 04. März 2025 für EnerSys Holdings (Luxembourg) S.á.r.l., Marcel Stephany, Class A Manager
Zug Schweiz, den 04. März 2025 für EnerSys Holdings (Luxembourg) S.á.r.l., Bartosz Maciej Wielicki, Class B Manager |
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