Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 729
Eingetragen
18.9.1992
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Das Entwickeln, Planen, die Herstellung und Ausstattung sowie der Vertrieb von Containern jeglicher Art, insbesondere Baustellen-, Material- und Verkaufscontainern, Raumzellen sowie Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Lamprecht
seit 5.8.2021
Prokura
Susann Boehm-Bade
seit 15.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

75.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
42.96%
32.04%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Susann Boehm-Bade
39629 Bismark (Altmark)
11.062 €
42.96%
Carsten Boehm
39624 Kalbe/Milde
8.250 €
32.04%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bismarker Containerbau GmbH

Bismark (Altmark)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

Die Geschäftstätigkeit der Bismarker Containerbau GmbH (Gesellschaft) besteht im Wesentlichen in der Produktion, dem Verkauf und der Vermietung sowie dem Aufbau von Raumzellen (Container) für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Die Produkte der Gesellschaft stellen vielfach Substitute zu Massivbauten dar, sodass die Gesellschaft mit ihrer Tätigkeit wirtschaftlich der Baubranche zuzuordnen sein wird. Der Betrieb erfolgt überwiegend auf der unternehmenseigenen Immobilie in Bismark. Weitere angrenzende Betriebsflächen sind von Personen aus dem Gesellschafterkreis angepachtet. Langjährige Kundin und Hauptabnehmerin der Produkte ist die Siloco GmbH & Co. KG, deren Komplementärin Gesellschafterin der Gesellschaft ist.

II. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft hat sich ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen im Allgemeinen und in der Baubranche im Besonderen im Berichtsjahr sehr positiv entwickelt. Die in der Vergangenheit initiierte Verbesserung der Produktpalette und die Optimierung der Beschaffungs- und Produktionsabläufe haben sich ausgezahlt. Aufgrund der guten Geschäftsbeziehung zur Siloco GmbH & Co. KG war der Absatz des wesentlichen Teils der Produktion gesichert. Im administrativen Bereich und in der Entwicklung wurden die internen Prozesse optimiert, partiell auch durch Veränderungen und Fortbildungen im Personalbestand.

Zwecks Fortführung einer Prosperität der Gesellschaft werden laufend Neu- und Ersatzinvestitionen getätigt, vorrangig zur Verbesserung der Produktpalette und der Produktionsabläufe. Im Berichtsjahr handelte es sich bei den wesentlichen Investitionen um die Anschaffung eines mobilen Solarmoduls, von Hochvakuum Sauf u. Filtereinheiten, einen LKW MB Arocs und verschiedene Container für den Mietpark. Darüber hinaus wurde ein Musterwohnhaus aus Containereinheiten erstellt (zum Jahreabschlussstichtag noch nicht fertiggestellt).

Die Vermögenslage zeigt zum Abschlussstichtag eine im externen Branchen-Benchmark sehr gute Eigenkapitalquote in Höhe von 42,9% und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (Vorjahr 20,4%). Dies begründet sich maßgeblich durch den das Eigenkapital steigernden Jahresüberschuss, aber auch durch die Reduktion der Verbindlichkeiten. Bezüglich der Vermögensstruktur ergaben sich folgende Relationen zum Gesamtvermögen: Anlagevermögen 25%, Vorräte 19%, Forderungen 22%, Guthaben Kreditinst. 34% (Vorjahr Anlagevermögen 29%, Vorräte 13%, Forderungen 40%, Guthaben Kreditinst. 8%). Es ist davon auszugehen, dass im Vermögen der Gesellschaft keine stillen Lasten enthalten sind.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte mit Eigenkapital aus dem Cashflow. Seit Gründung der Gesellschaft wurden keine Gewinnausschüttungen vorgenommen, woraufhin die thesaurierten Jahresüberschüsse als Gewinnrücklage und Gewinnvortag (663 TEuro) neben dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres (1.338 TEuro) den maßgeblichen Eigenkapitalanteil bilden.

Bezüglich der Finanzlage verfügt die Gesellschaft permanent über eine hinreichende Liquiditätsreserve im Wesentlichen als Bestand auf den laufenden Geschäftskonten bzw. einem Barkassenbestand (insgesamt 1.581 TEuro). Für die Finanzierung zur Anschaffung von Vorräten werden nur zum Zweck der Abwicklung der Geschäftsvorfälle kurzfristige Lieferantenkredite in Anspruch genommen.

Das Liquiditätsmanagement ist risikoavers ausgerichtet. Die restriktive Ausschüttungspolitik führt nicht nur zu einer sukzessiven Steigerung des Eigenkapitals, sondern belässt auch hinreichende Liquiditätsreserven im Unternehmen. Somit war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft fortlaufend gegeben. Darüber hinaus Bedarf es für die geplanten Produktionserweiterungsinvestitionen (siehe unten) flüssiger Mittel um entsprechende Eigenkapitalanteile für zur Investitionsfinanzierung notwendige Fremdkapitalien erbringen zu können Die Ertragslage der Gesellschaft konnte im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr durch die oben bereits benannten Einflüsse stark verbessert werden. Dies nicht nur durch die erhebliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr, sondern auch durch die unterproportionale Steigerung des Materialaufwands. Die Steigerung im Bereich des Personalaufwands ist zum Teil der Arbeitsmarktlage geschuldet, dürfte jedoch angemessen im Verhältnis zur Produktionssteigerung ausgefallen und für die Bindung und Motivation des Personals erforderlich sein.

III. Analyse und Prognose des Geschäftsverlaufs

Die Entwicklung der Kennzahlen in den vergangenen Jahren lassen darauf schließen, dass die Maßnahmen der Geschäftsführung geeignet waren, in allen Bereichen des Unternehmens eine Verbesserung herbeigeführt zu haben. Ungeachtet dessen sind weiterhin Entwicklungspotentiale vorhanden. Um der derzeit eher mäßigen gesamtwirtschaftlichen Situation und einer partiellen Flaute im Bausektor entgegen zu wirken, ist von der Geschäftsführung beabsichtigt, weiterhin geschäftsfeld- und geschäftsvolumenerweiternde Investitionen zu tätigen. Im auf das Berichtsjahr folgenden Jahr soll daher in eine neue Trafostation zur störungsfreien Stromversorgung errichtet werden (Ansch.Kost. ca. 165 TEuro). Weiterhin sind im auf das Berichtsjahr folgenden Jahr Investitionen in eine Photovoltaikanlage (Ansch.Kost. ca. 450 TEuro), in ein Freiluftlager (Ansch./Herst. Kost. ca. 200 TEuro), in den Erwerb eines weiteren angrenzenden Grundstücks (Ansch.Kost. ca. 35 TEuro) und in die Sanierung des Tischlereigebäudes (Ansch.Herst. Kost. ca. 120 TEuro) geplant. Weiterer Aufwand wird durch Maßnahmen zur Personalentwicklung und zur Rationalisierung der administrativen Bereiche, insbesondere der Unterstützung durch entsprechende EDV-Produkte und durch eine weitere Entwicklung der Digitalisierung der Informationsquellen und der Abläufe.

Unter diesen Voraussetzungen geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch im auf das Berichtsjahr folgenden Jahr ein Umsatz in ähnlicher Höhe wie im Berichtsjahr zu erzielen sein wird. Im Personalaufwand dürfte eine weitere Steigerung unvermeidbar sein. Die Materialkosten haben sich nach den negativen Einflüssen der Vorjahre konsolidiert und werden auf dem Niveau des Berichtsjahrs entstehen. Der Absatz der im Rahmen der gegebenen Kapazitäten möglichen Produktion scheint gesichert. Marktanalysen dürften eher dafürsprechen, dass eine Nachfrage auch nach erheblich höherer Produktion vorhanden ist. Die Gesellschaft hat sich durch die Flexibilität in der Produktion und eine überdurchschnittliche Produktqualität eine gute Marktposition erarbeitet.

Daher plant die Gesellschaft kurz- bis mittelfristig eine Erweiterung der Produktionskapazitäten qualitativ und quantitativ. Dazu sollen, soweit verfügbar, an das Betriebsgrundstück angrenzende Grundstücke erworben werden und sodann eine Erweiterung der Produktionshallen erfolgen. Dies auch im Hinblick darauf, sukzessive eine Automatisierung der derzeit eher manufakturellen Produktion erreichen zu können. Eine aktuelle Kalkulation zeigt ein diesbezüglich erforderliches Investitionsvolumen von ca. 4.500 TEuro.

Neben den bisherigen, vorwiegend für den gewerblichen und öffentlichen Bereich konzipierten Containeranlagen steht zukünftig auch der Privatsektor mit Wohnhausbedarf im Fokus der Gesellschaft. Entsprechende Produkte können derart ausgeführt werden, dass sie optisch kaum von Massivhäusern zu unterscheiden sind. Aufgrund des allgemeinen Trends zu Flexibilität und Nachhaltigkeit kann eine Steigerung der Nachfrage nicht nur für den gewerblichen, sondern auch für den privaten Sektor prognostiziert werden. Unter einer Erweiterung der qualitativen Produktion wird auch das Thema "Hybridcontainer" zu betrachten sein. Diesbezüglich soll die Produktion möglichst ressourcenschonend erfolgen und regenerative und recyclebare Materialien Verwendung finden. Um diese zum Teil durch die Gesellschaft bereits realisierten Produktionsstrukturen zu verbessern und auch gegenüber den Kunden dokumentieren zu können, sind Investitionen in entsprechende Qualitätsmanagementsysteme geplant, die zu Zertifizierungen wie Umweltsiegel oder ISO 9001 führen (Invest.Volumen 25 TEuro).

IV. Chancen und Risiken

Aus der Basis der vorhandenen Strukturen und der finanziell als auch technisch möglichen Expansionsvorhaben ergeben sich für die Gesellschaft erfolgversprechende Zukunftsszenarien, da bezüglich der Produktpalette der Gesellschaft mit einem Marktwachstum und bezüglich der Stellung der Gesellschaft am Markt mit einer Steigerung des Marktanteils zu rechnen ist.

Mit den geplanten Strukturen wird jedoch auch der Fixkostenanteil ansteigen. Dies erfordert entsprechende Umsatzsteigerungen die über die Kostenträgerstückrechnung einen adäquaten Rohgewinnaufschlag zulassen. Daraus erbeben sich Risiken bezüglich der Kostendeckung, wenn sich die Marktsituation erheblich ändern sollte. Anzeichen dafür sind jedoch nicht erkennbar.

Weiterhin hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ca. 92 % des Umsatzes mit der Hauptkundin Siloco GmbH & Co. KG realisiert. Sollte diese Kundin als Abnehmer ausfallen, wäre es nur mit zeitlichem Verzug möglich, Substitute für diese Kundin am Markt zu akquirieren. Dies könnte partiell zu einer Ertrags- und Liquiditätskrise führen. Da der Handel mit den Produkten der Gesellschaft einen interessanten Geschäftsbereich für Siloco GmbH & Co. KG darstellen wird und auch aus technischen Gründen ein Ersetzen der Produkte der Gesellschaft durch Konkurrenzprodukte erschwert sein sollte, dürfte das bezeichnete Risiko des Wegfalls der Hauptkundin eher unwahrscheinlich sein. Dies auch, weil mit der Siloco GmbH & Co. KG ein langjähriges Geschäftsverhältnis und wie oben bereits angedeutet auch eine gesellschaftsrechtliche Bindung besteht. Darüber hinaus sollte der Siloco GmbH & Co. KG eine sehr gute unternehmerische Bonität und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zuzuschreiben sein, sodass auch ein ungewolltes Wegfallen auszuschließen ist.

Weitere Risken könnten aus einem fortschreitenden Fachkräftemangel insbesondere in der eher strukturschwachen Region des Betriebssitzes der Gesellschaft entstehen. Die gute Ertragslage wird es jedoch auch in Zukunft zulassen, dass den Mitarbeitern eine für die Region überdurchschnittliche Vergütung gezahlt werden kann und die Gesellschaft darüber hinaus Sozialleistungen gewährt sowie gut ausgestattete, ergonomische Arbeitsplätze vorhält. Dies wird die Gesellschaft als attraktiven Arbeitgeber adressieren und damit einen Wettbewerbsvorteil bei der Akquise von Fachpersonal im sich aus Arbeitgebersicht problematisch entwickelnden Arbeitsmarkt sichern. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, gutes Personal für alle Bereiche der Gesellschaft im Bedarfsfall zu akquirieren und den vorhandenen Personalstamm zu halten. Diesbezüglich ist das Personalmanagement der Gesellschaft personalpsychologisch qualifiziert und es sind entsprechende Anreizsysteme installiert, die permanent einer Fortentwicklung unterliegen. Die in einem externen Benchmark als sehr gut zu bezeichnende, durch entsprechende Vorsorge geschaffene Vermögens- und Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft dürfte eine hinreichende Absicherung gegen allgemeine wirtschaftliche Risiken darstellen. Ungeachtet dessen beobachtet und dokumentiert die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend Kennzahlen und Szenarien, die zu negativen Entwicklungen für die Gesellschaft führen könnten. Prophylaktisch sind für derartige negative Szenarien kompensierende Gegenmaßnahmen ausgearbeitet und durchführbar.

V. Zusammenfassung

Die Geschäftsführung der Bismarker Containerbau GmbH sieht durch den kostenminimierten Produktionsstandort und der interessanten und laufend modernisierten Produktpalette sowie der guten Geschäftsbeziehung zu der Siloco GmbH & Co. KG gepaart mit dem unternehmensindividuellen lokalen Wettbewerbsvorteil eine zukunftsträchtige Basis für einen nachhaltig erfolgreichen Betrieb der Raumzellenproduktion. Im Gesellschafterkreis aus Familienmitgliedern der Gesellschaftsgründer einerseits und einer Gesellschafterin mit gesellschaftsrechtlicher Bindung zur Hauptkundin andererseits besteht Konsens darüber, dass eine Prosperität der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Priorität vor der Ausschüttung von Gewinnen an die Gesellschafter einnimmt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.183.417,50 977.296,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.038,00 118.868,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 76.195,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 32.038,00 42.673,00
II. Sachanlagen 1.149.919,50 856.968,57
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.438,12 136.211,57
2. technische Anlagen und Maschinen 147.329,00 124.946,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 748.683,00 595.811,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.469,38
III. Finanzanlagen 1.460,00 1.460,00
B. Umlaufvermögen 3.521.129,71 2.383.135,21
I. Vorräte 888.455,85 757.556,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.051.117,32 1.343.032,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.581.556,54 282.546,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.861,33 7.363,08
Aktiva 4.715.408,54 3.367.794,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.076.072,48 688.796,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.750,00 25.750,00
II. Gewinnrücklagen 62.365,85 62.365,85
III. Gewinnvortrag 600.680,99 337.331,10
IV. Jahresüberschuss 1.387.275,64 263.349,89
B. Rückstellungen 1.671.439,45 1.204.435,84
C. Verbindlichkeiten 967.896,61 1.474.562,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 12.317,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 12.317,43
2. sonstige Verbindlichkeiten 967.896,61 1.462.244,75
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 967.896,61 1.462.244,75
Passiva 4.715.408,54 3.367.794,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.924.310,62 5.697.264,97
2. Personalaufwand 4.358.893,49 3.769.896,73
a) Löhne und Gehälter 3.463.423,66 3.025.562,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 895.469,83 744.334,60
davon für Altersversorgung 33.655,08 53.622,58
3. Abschreibungen 246.870,25 283.893,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 246.870,25 283.893,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.387.517,98 1.244.632,84
5. Erträge aus Beteiligungen 15,00 2,76
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.419,57 30.719,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 514.696,33 100.874,65
8. Ergebnis nach Steuern 1.390.928,00 267.251,04
9. sonstige Steuern 3.652,36 3.901,15
10. Jahresüberschuss 1.387.275,64 263.349,89

Anhang

. Allgemeine Angaben

a) Die Bismarker Containerbau GmbH, mit Sitz in Bismark, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter HRB 729 eingetragen

b) Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entsprechen den Vorschriften des HGB und dem GmbH Gesetz.

c) Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

d) Nach den in § 267 Abs. II HGB umschriebenen Größenklassen handelt es sich bei der vorliegenden Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

e) Es wird von der größenabhängigen Erleichterung zur Aufstellung des Anhangs gem. §288 II HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

f) Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

a) Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

b) Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als Euro 800,00 betrugen, wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr sind nicht auszuweisen

3. Rückstellungen

Rückstellungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit größer 5 Jahren bestehen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00)

2. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in beigefügtem Anlagespiegel dargestellt.

D. Erläuterungen zur GuV

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungsbeträge nach § 253 Abs. 3 S.5 HGB in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00) angesetzt.

E.

Sonstige Angaben

1. 1. Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB über Mitglieder der Gesellschaftsorgane

a) Geschäftsführerin:

Susann Boehm-Bade, Angestellte bei der Bismarker Containerbau GmbH

b) Gesellschafter(-in): Susann Boehm-Bade, Carsten Boehm, Siloco Baumaschinen GmbH

c) Bezüge: Unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023 gemäß § 267 Abs. 5 HGB 92 davon 82 gewerblich und 10 kaufmännisch (im Vorjahr 95, davon 80 gewerblich und 15 kaufmännisch

Bericht des Aufsichtsrats

Ein Aufsichtsrat existiert nicht.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bismark, gen 11. Dezember 2024

gez. Susann Boehm-Bade

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 05. Dezember 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Bismarker Containerbau GmbH, Bismark, Altmark, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wie dergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bismarker Containerbau GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Bismarker Containerbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.

Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bismarker Containerbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften gelten den handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 so wie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie enthält die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

 

Braunschweig, den 05. Dezember 2024

Auditax GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. Kfm. Markus Wien, Wirtschaftsprüfer

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