Beteiligungsgesellschaften
J.N.Köbig GmbH
Rheinallee 161, 55120 Mainz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Krüger seit 15.2.2023 | Prokura |
Thomas Kindinger seit 15.2.2023 | Prokura |
Frank Schmitt seit 15.2.2023 | Prokura |
Kai Kaufhold seit 15.2.2023 | Prokura |
Marcus Janzer seit 24.7.2018 | Prokura |
Cornelia Bing seit 6.1.2015 | Prokura |
Oliver Besenbeck seit 6.1.2015 | Prokura |
Hans Georg Roth seit 27.7.2007 | Prokura |
Monika Petra Radermacher seit 27.7.2007 | Prokura |
Reiner Ihrig seit 22.11.2005 | Prokura |
Markus Andreas Thurn seit 22.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.25% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.75% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 11.11% | |
Bauco GmbH VerwaltungsgesellschaftAufgelöst | 6.67% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
J.N.Köbig GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen J.N. Köbig GmbH und hat ihren Hauptsitz in der Rheinallee 161-169 in 55120 Mainz. Daneben unterhalten wir Niederlassungen in:
Sie ist im Handelsregister Mainz ist sie unter HRB 773 eingetragen. Als mittelständisches Handelsunternehmen bietet Köbig seinen Kunden eine vielfältige Auswahl von Produkten in den Bereichen Bauen, Sanieren, Renovieren und Modernisieren. Schwerpunkte bilden Baustoffe für den Hochbau, Innenausbau, Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau, Produkte für die Gewerke Sanitär und Heizung sowie Fliesen. Mit unserer über 130-jährigen Firmengeschichte sind wir im Südwestdeutschen Raum als namhafter Anbieter von Baumaterialien aller Art bekannt. Zu unseren Kunden zählen Bau- und Handwerksbetriebe, Investoren, öffentliche Auftraggeber und Privatabnehmer. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Baubranche befindet sich seit dem Frühjahr 2023 erneut in einer Rezession, wie wir sie so, lange nicht gesehen haben. Multiplen Krisen und ihre Wechselwirkungen führten zu volatilen Veränderungen in den einzelnen Wirtschaftszweigen. Die Weltwirtschaft nimmt hierbei unterschiedlich schnell Fahrt auf. Nach einem preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 von +1,9% startete Deutschland eher verhalten optimistisch in das Jahr 2023.1 Die Bauwirtschaft profitierte von Überhängen aus dem Vorjahr, die aufgrund der gestiegenen Nachfrage, verbunden mit Lieferengpässen und Personalknappheit, nicht vollständig abgearbeitet werden konnten. Der Rückgang der Baugenehmigungen ab Herbst 2022 wirkte sich ab dem Frühjahr 2023 auf dann niedrigere Umsatzzahlen aus. Die Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2023 fiel um -26,6% gegenüber dem Vorjahr und damit auf den niedrigsten Stand seit 2012.2 Bis zum heutigen Tag erfolgte kein wirklicher Anstieg. Ursächlich hierfür waren der dynamische Zinsanstieg, verbunden mit gestiegenen Baukosten und neue gesetzliche Rahmenbedingungen in Form des Gebäudeenergiegesetzes. Das hohe Zinsniveau nach der langanhaltenden Niedrigzinsphase belastete das Geschäftsklima und sorgte für eine stagnierende Nachfrage. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für Deutschland im Jahr 2023 um -0,3% zurück.3 Insbesondere der Hochbau war davon betroffen. Dagegen konnte der Tiefbau und das Ausbaugewerbe einen gegenläufigen Trend verzeichnen. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt ein Minus von -0,2%.3 Aufgrund der hohen Verbraucherpreise sank der private Konsum preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Die Konsumausgaben des Staates reduzierten sich im gleichen Zeitraum um -1,7%.3 Die Bauwirtschaft ist seit dem 3. Quartal 2023 in der Rezession und die hohe Inflation, die erst ab dem 2. Quartal 2024 wieder in die Nähe der 2% Marke rückte, führte zur Zurückhaltung im privaten Konsum, sodass Deutschland im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal schrumpfte und wir im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa hinter einer großen Anzahl unserer Nachbarländer zurückliegen.4 Die nach wie vor hohe Quote an Zuwanderung nach Deutschland stieg nicht zuletzt aufgrund des völkerrechtswidrigen Einmarschs russischer Streitkräfte in das ukrainische Hoheitsgebiet. Entsprechend werden Faktoren wie Wohnraumknappheit und hohe Mietpreisniveaus, vor allem in Ballungszentren, weiterhin die Politik bestimmen und somit auch Ausstrahlungswirkung auf die Baubranche entfalten. Obgleich wir unstrittig Wohnungen brauchen und seit Jahren von einem Bedarf von mindestens 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr gesprochen wird, haben wir selbst im Boomjahr 2022 mit einer Fertigstellung von 295.300 dieses Ziel deutlich verfehlt.5 Im Jahr 2023 werden laut ifo Institut lediglich noch 245.000 Wohnungen erwartet.6 Die Prognosen des ifo Instituts erwarten einen weiteren Rückgang bei den Fertigstellungen. Sie rechnen mit rund 210.000 Wohnungen im Jahr 2024. Im darauffolgenden Jahr soll die Zahl weiter unter 200.000 sinken.6 Die Bauwirtschaft ist eine der wichtigsten, wirtschaftlichen Branchen in Deutschland. Sie ist überwiegend mittelständisch geprägt und hat rund 930.000 Beschäftigte.7 Für 2024 rechnet der Verband der Bauindustrie, vor allem demographisch bedingt, mit einem Rückgang von 10.000 Beschäftigten. Das wäre der erste Beschäftigungsrückgang seit 2008. Langfristig entsteht so das Problem, dass beim Anspringen der Nachfrage das Personal fehlt.8 Laut den aktuellen Zahlen für den Zeitraum Januar bis Dezember 2023 vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) betrug der bauwirtschaftliche Umsatz 112,7 Mrd. € Für den Hochbau wurde ein Umsatzrückgang von -0,3% auf 60,1 Mrd. € verzeichnet. Der Tiefbau konnte hingegen mit einem Umsatzplus von 8,3% auf 52,6 Mrd. € deutlich zulegen. Beim Wohnungsbau fiel der Rückgang mit -5,0% und einem Auftragsvolumen von insgesamt 26,6 Mrd. € am deutlichsten aus. Im Wirtschaftsbau erhöhte sich der Umsatz um 6,5% auf 48,7 Mrd. €. Im öffentlichen Sektor betrug der baugewerbliche Umsatz 37,4 Mrd. €, was einem Anstieg von 6,5% entspricht.9 Das Insolvenzgeschehen reagiert naturgemäß zeitverzögert auf externe Ereignisse. Da sich die deutsche Wirtschaft in einer konjunkturellen Rezession befindet und das Zinsniveau konstant zwischen 3-5% schwankt, haben daraus resultierend die Belastungen für die Wirtschaftsteilnehmer zugenommen, die das Insolvenzgeschehen befeuern. Der Anstieg im Jahr 2023 zum Vorjahr betrug 3,8%. Im Baugewerbe fiel der Anstieg der Insolvenzen mit plus 20,8% gegenüber dem Vorjahr besonders deutlich aus.10 Der Warenkreditversicherer, Allianz Trade, geht für das Jahr 2024 von einer Steigerung der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland von plus 13% im Vergleich zum Vorjahr aus.11 2.2. Geschäftsverlauf und -ergebnis Die J.N. Köbig GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 181.187,2 T€ (Vorjahr: 201.307,8 T€) realisiert. Das entspricht einem Rückgang um 10,0% zum Vorjahr und in absoluten Zahlen von 20.120,6 T€. Der Bestand in Arbeit befindlicher Aufträge unserer Abteilung bauhandwerkliche Leistungen betrug zum Jahresende 213,7 T€ zu 551,1 T€ im Vorjahr. Wir haben somit unsere vertriebsseitigen Planungen für das Jahr 2023 deutlich verfehlt. Gemessen an den oben beschriebenen Rahmenbedingungen befindet sich der Umsatzrückgang jedoch in unserem Erwartungskorridor, was uns dennoch nicht zufriedenstellt. Die Personalkosten sind um 2,0% oder 553,8 T€ auf 27.930,5 T€ gestiegen (Vorjahr: 27.376,7 T€). Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 beträgt 1.478,7 T€ nach 6.233,6 T€ im Vorjahr. Der Rückgang entspricht 4.754,9 T€ oder 76,3%. Der Umsatzrückgang einerseits sowie die Investitionen in unsere neu gebaute Niederlassung in Koblenz andererseits führten im Wesentlichen zu diesem Effekt. Die Abschreibungen stiegen von 1.696,4 T€ im Vorjahr um 650,2 T€ oder 38,3% auf 2.346,7 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 14.699,2 T€ um 205,6 T€ auf 14.904,8 T€ gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um 1,4%. Die einzelnen Bereiche haben sich hierbei sehr unterschiedlich entwickelt. Die Miet- und Raumkosten erhöhten sich um 512,3 T€, bzw. 8,4% auf 6.628,9 T€. Ursächlich hierfür ist die erhöhte Mietzahlung für die neue Niederlassung in Koblenz im letzten Quartal sowie weitere Mieterhöhungen. Infolge neuer Projektarbeiten in den Bereichen Marketing und Expansion erhöhten sich Beratungskosten um 65,1% oder 162,1 T€ auf 410,9 T€. Einen Anstieg konnten wir auch bei den sonstigen Personalkosten in Höhe von 112,6 T€ verzeichnen. Das entspricht einem Plus von 66,3% auf dann 282,4 T€. Die größten Treiber hierbei bildeten die Aus- und Weiterbildungskosten sowie die Aufwendungen für die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter. Eine deutliche Entlastung erfuhren wir im Bereich der Kfz.-Kosten. Hier wurden die Aufwendungen um 593,5 T€ oder 12,1% auf immer noch beachtliche 4.309,9 T€ gesenkt. Die Kostenreduzierung ist durch den gesunkenen Umsatz und die dadurch reduzierten Aufwendungen im Bereich der Ausfuhren zu erklären. Durch die Erneuerung der Kfz-Flotte sanken die Verbräuche und damit die Kosten. Ertragslage Die Erfolgskennziffern entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie nachfolgend dargestellt:
Nach dem erfreulichen Jahr 2022 haben sich die in der Tabelle aufgeführten Erfolgskennzahlen (bspw. EBITDA, Umsatzrendite etc.) deutlich reduziert. Die Zielvorgaben einer Umsatzrendite von 3% und einer Eigenkapitalrendite von 10% konnten im Jahr 2023 mit 2,7% EBITDA zum Umsatz und 4,7% Eigenkapitalrendite nicht realisiert werden. Mittelfristig halten wir an diesen Zielen fest, wenn auch für das Jahr 2024 nicht mit einer Besserung zu rechnen ist. Finanz- und Liquiditätslage Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen langfristige Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 4.530,8 T€ aus. Das sind 492,8 T€ weniger als im Vorjahr, was einer Quote von 7,3% im Verhältnis zur Bilanzsumme entspricht. Die Finanz- und Liquiditätslage ist mit 26.794,0 T€ an Vorräten und 10.877,2 T€ an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 261,4 T€ an flüssigen Mitteln, als ungebrochen gut zu bezeichnen. Im Übrigen entwickelten sich die kurzfristigen Aktiva und Passiva wie folgt:
Unter dem Working Capital verstehen wir den Überschuss der kurzfristig (innerhalb eines Jahres) liquidierbaren Aktiva über die kurzfristigen Passiva. Dieser beträgt 27.268,6 T€ (Vorjahr: 32.799,8 T€) und ist im Stichtagsvergleich um 5.531,2 T€ gesunken. Bei einer Eigenkapitalquote von 51,0% (Vorjahr 50,9%) und einem Working Capital von 27.268,6 T€ betrachten wir unser Unternehmen unverändert als finanziell gut ausgestattet. Das bilanzielle Eigenkapital sowie das Bilanzvolumen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Eigenkapitalquote hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 50,9% auf 51,0% leicht verbessert. Der Rückgang der Bilanzsumme betrug 1.139,9 T€ oder 1,8% und hatte unterschiedliche Ursachen: Infolge unserer Investitionstätigkeit stieg das Anlagevermögen um 42,5% oder 4.394,8 T€ auf 14.742,4 T€ an. Die Vorräte konnten um 6,2% oder 1.771,0 T€ auf 26.794,0 T€ abgebaut werden. Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.576,1 T€ und der Aufbau der Verbundforderungen um 4.717,4 T€ wirkten zum Teil gegenläufig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen damit um 11,0% oder 1.885,5 T€. Aufgrund der bereits beschriebenen Investitionstätigkeit verminderten sich die flüssigen Mittel um 5.657,1 T€. Die Rückstellungen konnten um 2.568,5 T€ oder 19,7% reduziert werden. Im Gegenzug stiegen die Verbindlichkeiten um 1.959,0 T€ oder 11,0%. Die Forderungslaufzeit ist mit 23,4 Tagen nahezu identisch zum Vorjahr mit 23,6 Tagen. Dies ist auf ein gutes Kundenportfolio sowie auf ein effektives Debitoren- und Forderungsmanagement zurückzuführen. 2.3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage der J. N. Köbig GmbH am Ende des Geschäftsjahres 2023 kann als befriedigend bezeichnet werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt in einem schwierigen Marktumfeld 1.478,7 T€. Das EBITDA beläuft sich auf 4.784,8 T€. Die Geschäftsleitung hat das Ziel auch weiterhin eine Umsatzrendite von 3% jährlich zu erwirtschaften. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens hat sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes nicht grundlegend geändert. 2.4. Personal Im Hinblick auf nichtfinanzielle Leistungsindikatoren berichten wir im Folgenden vor allem über Arbeitnehmerbelange: Die Beschäftigtenzahl der J.N. Köbig GmbH ist mit 554 Mitarbeitern im abgelaufenen Jahr zum Vorjahr um 2 Mitarbeiter gesunken. Im Berichtsjahr haben wir 57 Auszubildenden einen Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt. Die Ausbildungsquote betrug 10,3%. Leider konnten wir nicht alle offenen Stellen bzw. Ausbildungsstellen im Unternehmen besetzen. An die Belegschaft wurden im März 2023 erneut 1.000 € pro Vollzeitstelle als steuerfreier Inflationsausgleich ausgeschüttet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert, mithin 174,9 T€ (Vorjahr: 114,4 T€) wurden für externe Maßnahmen ausgegeben. Wir haben somit die Ausgaben in diesem Bereich um 52,9% oder 60,5 T€ gesteigert. Wir sehen die Aus- und Weiterbildung als wichtigen Eckpfeiler unserer Entwicklungsstrategie an und werden hier den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen. Da wir uns mittelfristig mit einem sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel und dem hieraus resultierenden Anpassungsdruck konfrontiert sehen, werden wir unser aufgelegtes Rekrutierungsprogramm "Mensch Köbig" beibehalten und diese Kosten sehr bewusst weiter auf dem Level halten. 2.5. Investitionen Im Jahr 2023 wurden 6.102,9 T€ investiert. Dabei floss etwas mehr als die Hälfte in die Betriebs- und Geschäftsausstattung der neu erbauten Niederlassung in Koblenz (3.505,1 T€). Die restlichen Investitionen erfolgen in unseren Fuhrpark (2.220,0 T€), in die Betriebs- u. Geschäftsausstattung (212,4 T€) sowie in eine Photovoltaikanlage für unsere Niederlassung in Wiesbaden (165,4 T€). Drei weitere große Photovoltaikanalgen sind in Mainz und Koblenz errichtet worden und gingen Anfang 2024 ans Netz. 3. Chancen- und Risikobericht Zwei Meldungen der letzten Zeit erregten unsere Aufmerksamkeit. Der deutsche Export schwächelt und die Stimmung unter Deutschlands Unternehmen ist schlecht; so lautet zumindest das Ergebnis einer großen Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).12 Neben dem Angriffskrieg in der Ukraine ist seit Oktober letzten Jahres ein zusätzlicher Brandherd im Nahen Osten entstanden. Die kriegerische Auseinandersetzung zwischen der Terrormiliz Hamas und Israel spaltet die Region und birgt darüber hinaus erhebliche Gefahren einer Eskalationsspirale. Der Beschuss von Handelsschiffen im Roten Meer durch die Huthi Rebellen kann die sensiblen Logistikketten erneut negativ beeinflussen. Die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft dürfen im Jahr 2024 als stark herausfordernd bezeichnet werden. Der Start in das neue Jahr war witterungsbedingt, durch das nasse erste Quartal, eher verhalten. Die Verbraucher und Entscheider üben sich in Zurückhaltung, was sich insbesondere in der mäßigen Frequenz unserer Ausstellungen ausdrückt. Die Läger sind zwar gut gefüllt, die Absätze sind jedoch eher mäßig. Die Marktteilnehmer reagieren nervös auf die vielfältigen Krisen unserer Zeit. In der Bundesrepublik Deutschland wurden seit Beginn der Baustatistik im Jahr 1950 durchschnittlich 405.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt.13 Der Bedarf ist indes weitaus größer. Die Immobilienweisen gaben Anfang dieses Jahres bekannt, dass in Deutschland 600.000 Wohnungen fehlen. 2025 sollen es schon 720.000 sein und bis 2027 rechnet das Expertengremium sogar mit 830.000 fehlenden Wohnungen.15 Besonders deutlich sank die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (-39,1% auf 47.600) und Zweifamilienhäuser (-48,3% auf 14.300 Wohnungen) im Geschäftsjahr 2023. Diese Gebäudearten werden im Allgemeinen von Privatpersonen errichtet. Etwa zwei Drittel der Neubauwohnungen in Deutschland entstehen im Bereich der Mehrfamilienhäuser, die überwiegend von Unternehmen gebaut werden. Hier sank die Zahl der Bewilligungen um 25,1% auf 142.600 Wohnungen.15 Im Gegenzug gibt es ausgeprägte Wachstumssteigerungen bei den Infrastrukturmaßnahmen. Hiervon profitiert insbesondere der Bereich Tiefbau- und Straßenbau.9,14 Der quantitative Bedarf an Wohnungen ist überdeutlich vorhanden. Hinzu kommen die qualitativen Anforderungen an die Gebäude in Bezug auf Energetik und die geänderten Bedürfnisse der Bevölkerung wie beispielsweise durch den demographischen Wandel. Außerdem benötigt die Infrastruktur in Deutschland eine Erneuerung und Anpassung an die geänderten klimatischen Verhältnisse.14 Hier sehen wir unsere Chancen in den kommenden Jahren unseren Beitrag zu leisten. Die Beschaffungsschwierigkeiten haben sich normalisiert und damit einhergehend auch die Einkaufspreise. Als Ausnahme ist hier der Zementpreis zu nennen, der Ende 2023 gegenüber dem Vorjahr um 23,2% gestiegen ist. Die CO 2 -Bepreisung und weitere Umweltauflagen verteuern die Produkte erheblich.16 Unsere hohen Warenvorräte bergen das Risiko der Abwertung durch nachgebende Preise. Es ist von einer Marktbereinigung durch Liquidationen und Insolvenzen auszugehen. Makroökonomisch gehen wir von einer konjunkturellen Delle aus, die sich bis zum zweiten Halbjahr 2025 hinziehen dürfte. 4. Prognosebericht Im ersten Quartal 2024 sanken unsere Umsätze zum Vergleichsquartal im Vorjahr um 17,1% oder 7.470,8 T€ auf 36.170 T€. Die Bauwirtschaft reagiert verzögert auf Veränderungen und die Rahmenbedingungen ändern sich nur verhalten. Die Bauzinsen stagnieren aktuell und werden in den kommenden Monaten voraussichtlich sinken. Nach Expertenmeinungen werden sie mittelfristig auf 3% fallen.17 Die Inflationsrate in Deutschland ist bereits im 2% Korridor angekommen und bewegt sich nun auf dem Niveau im Frühjahr 2021. Die Nachfrage nach Hypothekenverträgen zieht seit Herbst 2023 wieder leicht an, allerdings mit Schwankungen. Trotz der aktuellen Herausforderungen in Deutschland investieren ausländische Unternehmen weiterhin in den Wirtschaftsstandort Deutschland. So errichtet das US- Pharmaunternehmen Eli Lilly einen neuen großen Standort in der Nähe unserer Niederlassung in Alzey und investiert dort 2,3 Mrd. €.18 Durch unsere Aufstellung als Vollsortimenter in den Sparten Hochbau, Tief- und Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau, Innenausbau, Dach & Fassade, Bauelemente, Fliesen, Sanitär und Heizung sind wir breit aufgestellt und können unterschiedliche Entwicklungen besser kompensieren. Wir sind Ansprechpartner für den Neubau sowie für die Bereiche Sanierung- und Modernisierung und haben hierfür IHK-geprüfte Beratungsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen. Ab 1. Mai 2024 haben wir einen neuen Standort in Friedberg, unweit von Frankfurt, errichten. Auf 13.500 m 2 bringen wir unsere umfassende Stärke als Vollsortimenter ein und bedienen das Rhein-Main-Gebiet vom Norden aus. Als weitere Zukunftsinvestition haben wir die Umstellung unserer ERP-Software angeschoben, die im Frühjahr 2024 begonnen hat. Die die Wahl fiel auf SAP S/4HANA. Als Projektlaufzeit haben wir 15 bis18 Monate vorgesehen. Wir sehen die Umstellung mit vielen Chancen im Bereich der Digitalisierung verbunden und werden dabei unsere Prozesse, Abläufe und Standardisierungen einer kritischen Prüfung unterziehen und somit optimieren. Wir planen für das Jahr 2024 mit einem Jahresumsatz von 190.000 T€ unter Berücksichtigung der neuen Niederlassung in Friedberg. Beim Ergebnis vor Steuern gehen wir von 1.000 T€ aus.
Mainz, den 18. Juni 2024 gez. Markus Thurn, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Hinweise Die J.N. Köbig GmbH hat ihren Sitz in Mainz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRB Nr. 773 registriert. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen wurden im Berichtsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Bei den abnutzbaren beweglichen Anlagegütern, die selbstständig nutzbar sind, werden ab dem Geschäftsjahr 2010 die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von 800 € ohne Umsatzsteuer im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Nachunternehmerbelastungen auch Gemeinkosten berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Die Vorräte (Handelswaren) werden im Wege einer gleitenden Durchschnittsbewertung angesetzt. Nach jedem Zugang wird unter Berücksichtigung der Mengen ein neuer Durchschnittspreis gebildet. Dieser wird dann für die Bewertung des nächsten Abgangs angewandt. Der letzte im Jahr ermittelte Durchschnittspreis wird zur Bewertung des Endbestands herangezogen (§ 240 Abs. 4 HGB Bewertung nach Gruppen). Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerüberzahlungen enthalten Ansprüche aus der Gewerbesteuer 2023. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem 10 Jahresdurchschnitt Markzinssatz unter Anwendung der Vereinfachungsregelung (pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren lt. § 253 Abs. 2 HGB) abgezinst. Eine mögliche Verteilung des Zuführungsbetrags nach Art 67 Abs. 1 EGHGB wurde dabei nicht berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Aktivierte latente Steuern sind grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt und als Anlage beigefügt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz
* 1) Die Angaben beziehen sich auf den Jahresabschluss 2023. * 2) Die Angaben beziehen sich auf den Jahresabschluss 2021. * 3) Die Angaben beziehen sich auf den Jahresabschluss 2022. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich aus dem folgenden Forderungsspiegel:
Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist zum Nennwert bilanziert. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage entstand im Zuge der Verschmelzung mit der Mattheis & Köbig GmbH & Co. KG im Jahre 2006. Gewinnrücklagen Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um "andere Gewinnrücklagen".
Für die Ausschüttung gesperrt im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge in Höhe von 1.121,8 T€. Davon entfallen auf die Aktivierung latenter Steuern T€ 1.018,1 und auf den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB, zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des 10- und 7-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes, 103,7 T€. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen (T€ 475,0), Urlaubsansprüche (T€ 351,0), Berufsgenossenschaftsbeiträgen (T€ 257,2), Aufbewahrung (T€ 75,0), Klagen (T€ 70,0), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 64,4) sowie übrige Personalverpflichtungen (T€ 50,9) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeiten Spiegel:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 87,5 durch Grundschulden lastend auf dem Objekt Bürstadt, Forsthausstr. 10 gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Umsatzsteuerzahllast (T€ 733,8) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entsteht. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,43 % (Vj: 28,43 %) zugrunde gelegt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 3.787,6 p.a. (davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 2.980,0 p.a.). Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Im Rahmen der subsidiären Haftung für Zusagen der Unterstützungseinrichtung e.V. der J.N. Köbig GmbH, Mainz, ergibt sich ein Erfüllungsbetrag für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Artikel 28 Abs. 2 EGHGB in Höhe von T€ 2.499,5, der durch das vorhandene Kassenvermögen über T€ 1.477,2 teilweise gedeckt ist. Das GAP beträgt T€ 1.022,3. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In diesem Posten sind Erträge aus der PKW Eigenverbrauch Versteuerung (T€ 385,8), aus Tätigkeitsvergütungen (T€ 140,2), aus der Herabsetzung der Einzel - und Pauschalwertberichtigungen (T€ 204,5), aus der Ausbuchung von Altguthaben (T€ 140,9), aus dem Verkauf von Anlagegütern (T€ 109,7), aus Erstattungen vom Bundesamt für Güterverkehr und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (T€ 70,2), aus Versicherungsentschädigungen (T€ 69,4), aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 62,9) sowie aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen (T€ 47,9) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 146,3 ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Organe: Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich 2023 wie folgt zusammen: Markus Thurn, Diplom Kaufmann, Mainz Isolde Keck, Kauffrau, Imsweiler Gesamtbezüge a) der Geschäftsführung Angaben zu Gesamtbezügen der Geschäftsführung entfallen nach § 286 Abs. 4 HGB. b) ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge T€ 277,1. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 2.934,5. c) Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft nimmt die Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB in Anspruch. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Bau- und Grundstücksgesellschaft Köbig GmbH & Co. KG, Alzey, einbezogen (Amtsgericht Mainz, HRA 31974). Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses war die J.N. Köbig GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Bau- und Grundstücksgesellschaft Köbig GmbH & Co. KG in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die J.N. Köbig GmbH erstellt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von 1.478.690,68 € keine Ausschüttung vorzunehmen, 1.300.000,00 € in die Gewinnrücklagen einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 178.690,68 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Mainz, den 18. Juni 2024 gez. Markus Thurn gez. Isolde Keck Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023
sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 05. Juli 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die J.N. Köbig GmbH, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der J.N. Köbig GmbH, Mainz, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J.N. Köbig GmbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 18. Juni 2024 Moore
TK Audit & Advisory GmbH
Matthias Rohr, Wirtschaftsprüfer Yannick Stein, Wirtschaftsprüfer |
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