Vulidity GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Bauer seit 21.4.2026 | Geschäftsführer |
Bernhard Ehegartner seit 21.4.2026 | Geschäftsführer |
Christian Greil seit 21.11.2024 | Prokura |
Friedrich jun. Kreutzpointner seit 6.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elektro Kreutzpointner GmbHBurghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der Elektro Kreutzpointner GmbH Die Elektro Kreutzpointner GmbH zählt zu den großen mittelständischen Elektro-EMSR-Fachbetrieben in Deutschland und wird seit der Gründung im Jahr 1923 von ihrem Hauptsitz in Burghausen aus als Familienunternehmen geführt. Das Leistungsspektrum erstreckt sich in den fünf Geschäftsbereichen Gebäude-, Industrie-, Ingenieur- und Informationstechnik sowie Schaltanlagenbau auf Beratung, Planung, Ausführung und Instandhaltung. Das Unternehmen ist vorwiegend für Kunden aus den Branchen Chemie, produzierendes Gewerbe, Maschinenbau, sowie für kommunale und private Auftraggeber tätig. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist grundsätzlich als Dienstleister tätig, vertreibt in diesem Rahmen jedoch auch eigene Schaltschränke. Diese Produkte werden entsprechend der Kundenwünsche erstellt; es findet diesbezüglich keine eigene Forschung und Entwicklung statt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Leistung in Deutschland hat im Kalenderjahr 2023 aufgrund des andauernden Kriegs Russlands gegen die Ukraine, der gestiegenen Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklungen und weiterer Faktoren gemessen am Bruttoinlandsprodukt um 0,3% abgenommen. Die Energiepreise sind aufgrund der Reduzierung von Versorgungsengpässen, Verbrauchsoptimierungen und weiterer Faktoren im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas gesunken. Der generelle Preisdruck aufgrund der Energiekrise war und ist jedoch weiterhin deutlich spürbar. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres sprechen wesentliche Faktoren für eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2024. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten jedoch noch nicht auf eine spürbare Belebung zu Jahresbeginn hin. Die Inflationsrate in Deutschland gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Februar 2024 bei +2,5 %. Im Januar 2024 hatte die Inflationsrate bei +2,9 % gelegen, im Dezember 2023 noch bei +3,7 %. Niedriger als im Februar 2024 war die Inflationsrate zuletzt im Juni 2021 (+2,4 %). "Die Inflationsrate hat sich weiter abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Die Preissituation bei Energie entspannt sich weiter. Der Preisauftrieb für Nahrungsmittel hat sich deutlich verlangsamt und liegt nun erstmals seit mehr als zwei Jahren unter der Gesamtteuerung", so Brand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2024 gegenüber dem Vormonat Januar 2024 um 0,4 %. Die Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen dürften auch vor dem Hintergrund des hohen Investitionsbedarfs im Zuge der Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft trotz relativ hoher Nominalzinsen weiter zulegen, wohingegen die Bauinvestitionen im Jahresdurchschnitt weiter zurückgehen dürften. Hintergrund dafür sind die erwartete Wachstumsabschwächung in wichtigen Absatzmärkten wie China, die Geldmarktkosten sowie weitere Faktoren. Die staatliche Investitionsquote liegt auf dem höchsten Niveau seit Mitte der Neunzigerjahre. Wichtige Technologien von der Halbleiterindustrie über die Batteriezellenfertigung bis zur KI siedeln sich an, genauso sehen wir große Investitionen in der Pharmabranche. (Quellen: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_094_611.html) 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit den Planzahlen für das Jahr 2023 wurde bereits eine für das Unternehmen hohe Leistung von 86,9 Mio. Euro prognostiziert, die aber noch um 10,4% übertroffen werden konnte. Das Ergebnis vor Steuern hat mit 5,4% den geplanten Anteil zur Leistung nicht ganz erreicht, liegt absolut betrachtet jedoch etwas über dem Planwert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige langjährige Großprojekte in diesem Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Dies wurde von einem starken operativen Auftrags- und Projektgeschäft in allen Geschäftsbereichen unterstützt und hat so zu dem guten Ergebnis beigetragen. Die beiden leistungsstärksten Quartale waren das dritte und vierte Quartal. Anders als in den Vorjahren, konnten aufgrund der geplanten ERP-Systemumstellung bereits im dritten Quartal einige Großprojekte abgeschlossen werden. Es konnte im Gesamtjahr eine betriebliche Leistung von 96 Mio. Euro erwirtschaftet werden, was zwei Mio. Euro unterhalb des Rekordvorjahres 2022 liegt. Mit Umsätzen von ca. 96 Mio. Euro wurde diese Leistung deutlich bestätigt. Die unfertigen Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1 Mio. Euro zurückgegangen, liegen jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Darin enthalten sind einige Großprojekte, für welche in 2024 und den folgenden Jahren die Projektabschlüsse erwartet werden. Außerdem wurden ca. 1 Mio. Euro Eigenleistungen aktiviert. Im Jahr 2023 konnten wieder in allen Geschäftsbereichen durchschnittliche bis sogar überdurchschnittliche Auftragseingänge verzeichnet werden und zum Geschäftsjahresende hin eine stabile Auslastung gesichert werden. Der leistungs- und umsatzstärkste Geschäftsbereich im Jahr 2023 war, wie bereits in den Vorjahren, die Gebäudetechnik mit 42,4% Leistungsanteil. Die Industrietechnik folgt knapp darauf mit einem Anteil von 40,9% an der Leistung. Das Repertoire von Kreutzpointner wird vervollständigt durch die Bereiche Ingenieurtechnik (5,5%), Schaltanlagenbau (8,0%) und IT-Systeme (1,7%). In der Gebäudetechnik wurden und werden weiterhin gleichzeitig diverse größere Projekte abgewickelt. Neben diesen Einzelprojekten sind genauso die Rahmenverträge mit langjährigen Beziehungen zu unseren Kunden ein wichtiger Baustein unseres Erfolges. Es wurden einige nennenswerte Projekte fertiggestellt, etwa die Sanierung des Deutschen Museums München, oder auch Umbau- bzw. Erweiterungsprojekte in den Kreiskrankenhäusern Altötting und Traunstein. Zahlreiche weitere Aufträge von öffentlicher Hand sowie gewerblichen Investoren rund um Burghausen und dem Großraum München flossen mit erfolgreichem Ausgang in das Jahr 2023 mit ein. Den zweitgrößten Anteil an der Leistung erbringt die Industrietechnik. Schwerpunkt der Industrietechnik ist traditionell Burghausen und das südostbayerische Chemiedreieck, wo in den Werken der Wacker Chemie und der OMV viele hundert Einzelwerksaufträge und Projekte erfolgreich durchgeführt werden konnten. 2023 konnten außerdem erfolgreich einige größere Projekte abgeschlossen werden. Der Industriebereich in Ludwigshafen wurde Ende 2023 nach reichlicher Überlegung und in enger Abstimmung mit dem Kunden geschlossen. Der Fokus der Industrietechnik verbleibt bei der regionalen Ausrichtung. In der Ingenieurtechnik konnte auch in 2023 ein sehr erfolgreiches Jahr abgeschlossen werden. Dies umfasst alle Fachgruppengebiete sowie auch einige Großprojekte - unter anderem ein Projekt für einen langjährigen Kunden mit dem Einsatzort Singapur. Der Bereich konnte außerdem erfolgreich weitere Mitarbeiter aufbauen und so sich für den weiterhin steigenden internen und externen Bedarf rüsten. Mit einer sehr guten Auslastung und erfolgreichem Auftragsabschluss konnte der Bereich des Schaltanlagenbaus mit einem guten Ergebnis vor Steuern aufwarten. Es wurden Schaltschränke sowohl für Stammkunden als auch für Projekte weltweit erstellt. Auch andere Geschäftsbereiche von Elektro Kreutzpointner greifen auf die hausinterne Expertise zurück und lassen für Projekte die Schaltschränke durch den eigenen Schaltschrankbau fertigen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung in allen Bereichen der Wirtschaft nimmt auch die Bedeutung des Geschäftsbereichs IT weiter zu. Dies zeigt sich auch im Ergebnis 2023 des IT-Bereichs. Dies konnte erreicht werden mit dem üblichen Stammkunden- und Rahmenvertragsgeschäft in der Region rund um Burghausen, aber auch mit diversen Sonderprojekten für öffentliche Einrichtungen. Schulen, Kliniken und Gemeinden spielen hier eine große Rolle als attraktiver Kundenkreis. Da in den letzten beiden Jahren der Fokus auf der internen ERP-Systemumstellung mit damit verbundenen diversen Anpassungs- und Umstellungsthemen notwendig war, wird erst wieder mit dem Jahr 2024 verstärkt Neukundengeschäft angepeilt. a) Ertragslage Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6%-Punkte auf 59,4% gestiegen. Grund hierfür ist, dass der der Materialaufwand um knapp 4 Mio Euro deutlich gesenkt werden konnte. Der Jahresüberschuss vor Steuern entspricht mit 5,2 Mio Euro absolut betrachtet den Planzahlen mit 5,2 Mio Euro. Prozentual zur Leistung liegt der Jahresüberschuss vor Steuern mit 5,4% knapp unter der Planung mit 6,0% Rendite. Das Geschäftsjahr wurde somit gut abgeschlossen. Den Großteil an der betrieblichen Leistung hält weiterhin die Gebäudetechnik. Allerdings fast zu gleichen Teilen gestützt durch den Geschäftsbereich Industrietechnik. Auch die anderen, volumenmäßig vergleichsweise geringeren Geschäftsbereiche, tragen jedoch maßgeblich zum Ergebniserfolg bei. Im Vorjahresvergleich sind die Sachkosten (incl. Abschreibungen) in absoluten Zahlen um ca. 2 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht nun einem Anteil von 10,4% der Leistung (Vorjahr 8,1%). Treibende Faktoren sind neben den erhöhten Fahrtkosten aufgrund mehr zurückgelegter Fahrstrecken und der Preiserhöhungen im Kraftstoffbereich, die Betriebsaufwendungen mit höheren Schulungskosten und Geräte- und Containermieten. Diese Mieten finden sich allerdings auch großteils in der Leistung als HF-Wert wieder. Ebenfalls sind Miet- und Mietnebenkosten um 21% zum Vorjahr angestiegen. Durch den Go-Live des neuen ERP-Systems zum 30.09.2023 und der damit verbundenen Aktivierung im Anlagevermögen sind auch die Abschreibungen in 2023 deutlich angestiegen. Das positive Zinsergebnis von 461 TEuro (Vorjahr: 324 TEuro) resultiert im Wesentlichen aus gewährten Darlehen an verbundene Unternehmen. b) Finanzlage Die finanzielle Lage der Elektro Kreutzpointner GmbH kann erneut als sehr gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten und Rückstellungen von rund 14,8 Mio. Euro stehen liquide Mittel von 5,7 Mio. Euro sowie Forderungen in Höhe von 35,5 Mio. Euro (davon 14,1 Mio. Euro gegen verbundene Unternehmen) gegenüber, so dass stets ausreichend Liquidität vorhanden ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Zum 31.12.2023 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei Bedarf stehen von unseren Bankenpartnern jederzeit ausreichend finanzielle Linien zur Verfügung. c) Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt 52,1 Mio. Euro (77,2%) und konnte somit gegenüber dem Vorjahr absolut betrachtet weiter erhöht werden (Vorjahr: 51,9 Mio. Euro / 77,8%). Ein sehr guter Wert weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.654 TEuro gestiegen. Dabei stehen den Investitionen von 3.044 TEuro im Jahr 2023 Abgänge von 76 TEuro sowie Abschreibungen von 1.314 TEuro gegenüber. Investitionen fanden 2023 im Rahmen des Austausches ausscheidender Anlagegüter, zur Erweiterung des Fuhrparks und in Maschinen und Geräte statt. Außerdem ist in 2023 eine lang geplante ERP-Systemumstellung durchgeführt worden und wurde entsprechend im Anlagenvermögen bilanziert. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt anhand diverser Erfolgskennzahlen, die für die einzelnen Geschäftsbereiche ermittelt und mit Vergleichs-, Vorgabe- und Vorjahreswerten verglichen werden. Bewährte Steuerungsgrößen sind neben der Umsatzrendite der Rohertrag und der Deckungsbeitrag nach Personal der einzelnen Geschäftsbereiche sowie das Projektcontrolling bei Einzelprojekten, in welchem Soll- und IST-Ertrag laufend überwacht werden. Der Rohertrag lag bei 59,4% (Vj. 56,8%). Der Deckungsbeitrag nach Personal lag mit 15,4% unter dem Vorjahreswert (16,5%). Darstellung der Leistungsentwicklung von 2017 - 2023 in Mio. Euro Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Rohertrags sowie des Deckungsbeitrags nach Personal über die letzten sieben Geschäftsjahre.
2017 53,2% 12,6% Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten, Wertpapiere des Umlaufvermögens und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen, langjährigen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der Negativzinsen der Vorjahre bei unseren Geschäftsbanken wurde ein geringer Teil des Barvermögens in Form eines sogenannten Schatzbriefs angelegt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere Auswertungen über das von uns eingesetzte Personal. Die Fluktuation der eigenen Mitarbeiter ist in letzter Zeit aufgrund der allgemeinen Entwicklung am Arbeitsmarkt etwas angestiegen - konnte sich aber im Jahr 2023 wieder etwas stabilisieren. Aufgrund diverser Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterbindung und aber auch nationaler und internationaler Personalrekrutingmaßnahmen konnte aber auch in 2023 wieder ein Mitarbeiteraufbau verzeichnet werden. Weitere Maßnahmen wurden gestartet und sollen in den kommenden Jahren für Stabilität und Wachstum sorgen. Insbesondere die eigene Ausbildung ist weiterhin stark im Fokus und zeigt viel Erfolg. Das Management-Review im Rahmen der ISO9001:2015, ISO14001:2015, ISO45001:2018 ISO50001:2018, DEKRA SCC-VAZ 2021 wertete weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren, wie zum Beispiel die Ergebnisse interner Audits, die Beurteilung des eingesetzten Fremdpersonals, Energiemanagementsysteme, die Unfälle und Beinaheunfälle, die Mitarbeiterschulungen und Umweltkennzahlen aus und bildet eine weitere Basis zur Unternehmenssteuerung. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Sowohl die Gesamtleistung als auch der Jahresüberschuss vor Steuern lag über den Planzahlen. Der Anstieg der betrieblichen Leistung lag insbesondere aufgrund der Abschlüsse von langjährigen Projekten, aber auch sehr guter Performance der Mitarbeiter auf einem Rekordwert. Der Überhang an Aufträgen wurde damit weiter abgebaut und in den kommenden Jahren wird das Wachstum am Durchschnitt orientiert wieder etwas schwächer aber nachhaltig fortgesetzt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Sofern möglich werden mit unseren Lieferanten Skontovereinbarungen getroffen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind beinahe vollständig durch liquide Mittel gedeckt. Bezieht man die Forderungen mit ein, so übersteigen diese Mittel die Verbindlichkeiten bei weitem. III. Prognosebericht Die Auslastung für das Jahr 2023 war in den Geschäftsbereichen und über den Jahresverlauf gesehen sehr hoch. Es konnten im Jahresverlauf dennoch weitere gute Auftragseingänge verzeichnet werden sowie Rahmenverträge mit entsprechenden Konditionsanpassungen verlängert werden. Zusätzlich wird die Akquise für eine gute Gesamtjahresauslastung weiter vorangetrieben und bereits im Jahr 2023 wurde versucht, Aufträge mit Laufzeiten bis 2024 und darüber hinaus zu erhalten. Durch die Diversifizierung unseres Unternehmens auf verschiedene Geschäftsbereiche, Branchen und Regionen sind wir gut aufgestellt, da wir von keiner speziellen Branche stark abhängig sind. Dennoch gehört ein Großteil unserer Kunden der Chemiebranche, insbesondere im südostbayerischen Chemiedreieck, an. Die Industriestandorte in Burghausen sind aufgrund der aktuellen Marktlage in Bezug auf die Investitionsbereitschaft etwas vorsichtiger. Jedoch ist aufgrund der geplanten konzernweiten Nachhaltigkeitsvorgaben und -ziele sowie geplanter Energieträgeranpassungen (z.B. Wasserstoff) weiterhin von hohen Standortinvestitionen auszugehen. (Quelle: https://www.burghausen.de/wp-content/uploads/2024/03/Energiegipfel-Burghausen.pdf) Für den Standort Gendorf ist derzeit nicht absehbar, was die geplante Schließung von Dyneon/3M Ende 2025 bedeutet. Es drohen dadurch kritische Abhängigkeiten von außereuropäischen Herstellern mit erheblichen Konsequenzen für die europäische Wettbewerbsfähigkeit. Alle bisherigen Versuche der Politik, den Standort zu erhalten sind gescheitert. Für 2024 und 2025 sind jedoch noch keine unmittelbaren negativen Auswirkungen für Kreutzpointner erkennbar. Die Investitionsbereitschaft am Standort Gendorf ist weiterhin hoch. (Quelle: https://www.bayern.de/zur-schlieung-des-dyneon-werks-im-chemiepark-gendorf) In den Planungen für das Geschäftsjahr 2024 sind neben den Industrieprojekten auch diverse Abschlüsse von Großprojekten in der Gebäudetechnik vorgesehen. Die Planungen beinhalten eine Einschätzung zu den weiteren Auswirkungen der allgemeinen Marktsituation, aber auch vorsichtige Annahmen hinsichtlich des Ukraine-Krieges. Es ist nicht abzusehen, ob es zu einer weiteren erheblichen Belastung der Wirtschaft sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kommen kann. Die Geschäftsplanung für das Jahr 2024 wurde von den technischen Leitern (= Geschäftsbereichsleitern) zusammen mit ihren Projektmanagern erneut auf der Ebene einzelner Aufträge erstellt. Zusätzlich wurde für als kritisch identifizierte Projekte die zu erwartende Kosten- und Erlösentwicklung nochmals detailliert durchgeführt. Das so festgelegte monatliche Kostenbudget der Projekte wird zeitnah überwacht, bei eventuellen Abweichungen wird korrigierend eingegriffen. Diese Projektplanung und -überwachung erfolgt in unserem ERP System cc project, das sowohl bei der Elektro Kreutzpointner GmbH als auch bei der AEK GmbH als voll integrierte Softwarelösung im Einsatz ist. Wie in den Vorjahren ist die Implementierung als kontinuierlicher Prozess im Gange, so dass nach wie vor neue Abläufe abgebildet werden. Wir erwarten für das Jahr 2024 eine betriebliche Leistung in Höhe von 93,8 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der Materialpreisentwicklungen, aber auch der erwarteten Schlussrechnungen erwarten wir einen Rohertrag von ca. 64,8% zur Leistung. Der Deckungsbeitrag nach Personal wird auf 16,7% angesetzt, was nah an den durchschnittlichen Vorjahreswerten liegt. Demzufolge ergibt sich eine Ergebniserwartung vor Steuern von ca. 7,1%. Für die weiteren o.g. finanziellen Leistungsindikatoren (Verhältniszahlen) erwarten wir grundsätzlich eine konstante Entwicklung. Bezüglich der Personalsituation erwarten wir für die Zukunft grundsätzlich eine weitere Verschärfung des Fachkräftemangels. Für die Folgejahre streben wir ein gesundes und moderates Wachstum an. Für die kommenden Jahre rechnen wir damit, erneut keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu haben und aus eigenen Mitteln zu wachsen und uns weiterentwickeln zu können. IV. Chancen und Risikobericht Derzeit stufen wir als höchstes Risiko die direkten und langfristigen Auswirkungen der Entwicklung der deutschen Wirtschaft bzw. die Verschlechterung des Weltmarkts und dadurch unmittelbarer Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden ein. In der Beschaffung der Materialien konnten sich die Lieferschwierigkeiten im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verbessern. Außerdem sind die Preissteigerungen der Lieferanten und Hersteller ebenfalls rückläufig. Darüber hinaus gibt es Unsicherheit bei unseren Kunden, wie sich die Lage im Krieg von Russland weiter entwickeln wird. Direkte Auswirkungen aufgrund von Kunden- oder Lieferbeziehungen von/nach Ukraine oder Russland gibt es nicht. Das kritischste Szenario sehen wir darin, dass die Energiepreise wieder deutlich steigen und daher unsere Kunden im Bereich der chemischen Industrie gezwungen werden, die Produktion einzustellen bzw. Investitionen stoppen. Die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar. Wir sehen uns jedoch aufgrund des Auftragsbestandes sowie der nach wie vor positiven Auftragsvergaben und der vielseitigen Ausrichtung der Geschäftsbereiche bestmöglich gerüstet. In Falle eines Auftragseinbruchs im Bereich der Industrietechnik könnte zu einem gewissen Grad mit den derzeit eingesetzten Leiharbeitnehmern ausgesteuert werden. Auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens mit ausreichend Reserven wird unser Unternehmen in der derzeitigen Krise vor ungeplanten kurzfristigen Veränderungen und Auswirkungen helfen. Die langfristige Perspektive für unsere Branche sehen wir weiterhin stabil. Der Bereich Elektrohandwerk wird auch weiterhin hohen Bedarf haben und wir sehen sogar Chancen durch - Marktbereinigungen (finanziell belastete Elektrohandwerksbetriebe werden sich auflösen) bzw. - steigenden Investitionsbedarf im Bereich der Infrastruktur sowie alternativer Energieerzeugung bzw. Energiekostenoptimierung, in welchen wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als verlässlicher Partner mit viel Knowhow einen guten Ruf erarbeitet haben. Weiterhin sehen wir ein Risiko in der Knappheit von qualifiziertem Fachpersonal. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit - Stand März 2024 - bei 3,7% (Vorjahr 3,4%) in Bayern. Im Landkreis Altötting pendelt sich die Quote auf 3,3% (Vorjahr 3,1%) ein. Es herrscht also ein weiterhin sehr hoher Beschäftigungsgrad. Die Problematik des Facharbeitermangels wird sich daher unserer Ansicht nach nicht wesentlich entspannen. In den vergangenen Jahren wurde viel in Schulungen und in die Lehrlingsausbildung investiert, ein Konzept, das wir in den kommenden Jahren mit der Kreutzpointner Akademie weiter ausbauen wollen. Auch junge Flüchtlinge wurden von uns in ein Ausbildungsverhältnis bzw. Beschäftigung übernommen, um so zum einen unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, zum anderen, um dem geschilderten Mangel an Arbeitskräften entgegen zu treten. Darüber hinaus werden über Programme der Agentur für Arbeit Fachkräfte aus dem Ausland angeworben. Im zweiten Halbjahr 2023 konnten so 29 Fachkräfte aus Kolumbien für Burghausen gewonnen werden. Ein Folgeprogramm wurde für das Jahr 2024 bereits gestartet. Die Verwerfungen auf dem Rohstoffmarkt sind weiterhin nicht einfach kalkulierbar, und somit für die Kalkulation der Beschaffungspreise nicht immer planbar. Den Unsicherheiten wird mit entsprechenden Kupfereindeckungen bei Projektgeschäften zur Sicherung der Kalkulationsbasis oder Preisgleitklauseln in den Kundenverträgen entgegengewirkt. Darüber hinaus werden Materialien nach entsprechenden Kundenbeauftragungen bestellt und teilweise sogar auf Lager gelegt. Dennoch ist das Risiko durch Veränderungen bei den Beschaffungspreisen aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung hoch - jedoch im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig. Risiken können sich auch aus der allgemeinen politischen Entwicklung ergeben. Insbesondere durch die Sanktionen zwischen den USA/Europa sowie Russland sind die politischen Rahmenbedingungen teilweise durch Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung geprägt worden. Inwiefern sich eine allgemeine politische Stimmung auf das Investitionsverhalten potentieller Kunden auswirken werden, lässt sich dabei nicht abschätzen. Wir stufen dies als geringes Risiko für Kreutzpointner ein, da wir derzeit wenig internationales Geschäft abwickeln. Gute Chancen für unser Unternehmen sehen wir in der dennoch generell nach wie vor hohen Investitionsbereitschaft der langjährigen Unternehmen in Erweiterungen, Optimierungen und neue Produktionsstätten im bayerischen Raum sowie weiterhin in München und dem Münchner Umland. Die Pandemie sowie der derzeitige Krieg in der Ukraine zeigten auf, dass Global-Sourcing sehr schnell zum Nachteil werden kann. Wir glauben daher, dass viele Unternehmen wichtige Produktionsschritte und Fertigungen wieder zurück nach Europa und Deutschland verlagern. Durch die Einführung eines neue ERP-System in der Kreutzpointner Gruppe Ende 2023 konnten die Weichen für weitere Prozessoptimierungen, Digitalisierungen und Schnittstellen-Anforderungen von Geschäftspartnern geschaffen werden. Ein nach ISO9001:2015, ISO14001:2015, ISO45001:2018, ISO50001:2018, DEKRA SCC-VAZ 2021 zertifiziertes Managementsystem dient uns als Grundlage zur Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards, der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter sowie einer möglichst geringen Belastung der Umwelt - alles Faktoren, die für eine gesunde Weiterentwicklung unabdingbare Voraussetzungen sind. Das Thema "Digitalisierung bzw. Industrie 4.0" sehen wir weiterhin als eine Herausforderung in den nächsten Jahren, der wir uns offensiv stellen werden. Insbesondere durch unser neues Schwesterunternehmen, der Kreutzpointner Business Software GmbH, sehen wir hohes Potential um unseren Bestandskunden auf deren Anforderungen einzugehen und damit mittelfristige Chancen für zusätzliche Aufträge. Wir sehen für unser Unternehmen in den nächsten Jahren ein ausgeglichenes Niveau aus Chancen und Risiken. Dennoch sind Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten derzeit nicht erkennbar.
Burghausen, den 15. April 2024 Elektro Kreutzpointner GmbH Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Firma Elektro Kreutzpointner GmbHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Elektro Kreutzpointner GmbH hat ihren Sitz in Burghausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 763 eingetragen. Ein Konzernabschluss für den kleinsten/größten Kreis von Unternehmen, in den die Elektro Kreutzpointner GmbH, Burghausen, einbezogen ist, wird von der Konzernmuttergesellschaft Kreutzpointner Holding GmbH, Burghausen, erstellt und im Bundesanzeiger offengelegt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Auf die Gesellschaft finden die für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des GmbHG Anwendung. Von den ihr nach dem Handelsgesetzbuch eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen linear und im Zugangsjahr pro rata temporis. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800 wird vom Wahlrecht der Sofort-Abschreibung Gebrauch gemacht. Zu außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen bzw. deren Wegfall bestand keine Veranlassung. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Vorjahr mit einem Festwert. Die unfertigen Erzeugnisse sind entsprechend ihrem Fertigungsgrad zu Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der fertigungsbedingten Gemeinkosten angesetzt. Des Weiteren entsprechen diese Wertansätze auch den gemäß den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelbaren Wertansätzen. Erhaltene Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip berücksichtigt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den Bilanzposten in Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB. Eine Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. IV. Erläuterungen zur Bilanz IV.1 Anlagevermögen Anlagespiegel Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB). Beteiligungen Die Elektro Kreutzpointner GmbH hält 50 % der Gesellschaftsanteile an der SIWA-INSTATEC GmbH, Burghausen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEuro 13 und das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEuro 131. IV.2 Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände. Forderungen gegen Gesellschafter sind in Höhe von TEuro 13.891 (Vj. TEuro 13.798) enthalten. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 6.400 (Vj. TEuro 6.400). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 1.496 (Vj. TEuro 1.666). Diese betreffen im Wesentlichen den Aktivwert einer bestehenden Versicherung. IV.3 Eigenkapital Im Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 9.964.035,44 (Vj. Euro 10.464.035,31) enthalten. IV.4 Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Abrechnungskosten, Tantiemen und Prämien, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Altersteilzeit, Prozesskosten, Kosten für die Erstellung/Prüfung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen, Berufsgenossenschaft, Risiken aus Sachmängelhaftung, Projektrestkosten sowie Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen enthalten. Der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde (Gehaltssteigerung 0 % p.a.; durchschnittliche Restlaufzeit 15 Jahren/pauschal; Zinssatz 1,74 %). Für sämtliche Altersteilzeitverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Zum Bilanzstichtag werden die Altersteilzeitverpflichtungen (TEuro 776) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens/Aktivwert (TEuro 428) gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet und saldiert ausgewiesen. Entsprechend werden die zugehörigen Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen (TEuro 11) mit den Erträgen aus dem zu verrechnenden Vermögen (TEuro 1) saldiert ausgewiesen. IV.5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV.6 Bewertung und Bewegung der Passivlatenzen Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasi-permaneten Differenzen zwischen den Bilanzposten in Handelsbilanz und Steuerbilanz gem. § 274 HGB. Die ermittelten passiven latenten Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen unterschiedliche Nutzungsdauern für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und sonstige Rückstellungen. Der anzuwendene Steuersatz beträgt 28,3 %.
IV.7 Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB:
Bürgschaften und Patronatserklärungen werden ausschließlich zugunsten unserer Schwester- und Beteiligungsgesellschaften abgegeben. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von den betreffenden Gesellschaften in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. IV.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte (§ 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB) betreffen ausschließlich in Anspruch genommene Avalkreditlinien sowie Miet-, Leasing- und Wartungsverträge. Der Vorteil dieser Geschäfte besteht im Wesentlichen darin, durch eine kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote zu nutzen und insbesondere durch die Inanspruchnahme von Avalkreditlinien weniger Liquidität zu binden. Des Weiteren kann auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Teil der Neu-/Ersatzinvestitionen risikoneutral finanziert werden. Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht zum Bilanzstichtag keine Risiken.
( *) Die Mietverträge ggü. verbundenen Unternehmen verlängern sich automatisch um ein Jahr, wenn sie nicht von einer der Vertragsparteien spätestens ein Jahr vor Ablauf der gekündigt werden. Da in 2023 keine Kündigung erfolgte, bestehen die Verpflichtungen auch in 2024. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß § 285 Nr. 4 HGB gliedern sich die Umsatzerlöse in die Tätigkeitsbereiche Gebäudetechnik mit TEuro 42.335, Industrietechnik mit TEuro 38.928, Ingenieurtechnik TEuro 4.866, Schaltanlagenbau mit TEuro 7.998, IT-Systeme mit TEuro 1.552 sowie Sonstiges mit TEuro 267 auf. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEuro 0) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEuro 160) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEuro 33) enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben VI.1 Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Herr Friedrich Kreutzpointner (Geschäftsführer Marketing/Vertrieb), Burghausen Herr Markus Nußbaumer (kaufmännischer Geschäftsführer), Burghausen (bis 31. Janunar 2024) Herr Frank Stenger (Geschäftsführer Technik), Stephanskirchen Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI.2 Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren 708 (Vj. 688) Arbeitskräfte (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:
VI.3 Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) setzt sich wie folgt zusammen:
VI.4 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von Euro 3.794.129,34 sowie den Gewinnvortrag des Vorjahres von Euro 9.964.035,44 wie folgt zu verwenden:
Burghausen, den 15. April 2024 Elektro Kreutzpointner GmbH Die Geschäftsleitung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elektro Kreutzpointner GmbH, Burghausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elektro Kreutzpointner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro Kreutzpointner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 17. April 2024 consaris
AG
Dipl.-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen