Stadtwerke Steinheim GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Kläranlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Starp seit 31.8.2023 | Geschäftsführer |
Frank Hose seit 4.2.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BeSte Stadtwerke GmbHSteinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der BeSte Stadtwerke GmbHI. Die BeSte Stadtwerke GmbH (BeSte)Gegenstand der BeSte mit Sitz in Steinheim ist der Vertrieb von Energie (Strom, Gas und Wärme), weiteren energiewirtschaftlichen Produkten sowie die Erbringung von Dienstleistungen im kommunalen Umfeld. Hauptvertriebsgebiete sind der Kreis Höxter, die angrenzenden Kreise Lippe und Paderborn sowie der Landkreis Holzminden. Darüber hinaus erbringt die BeSte Dienstleistungen für verbundene Unternehmen und Beteiligungen ihrer Gesellschafterin, der EAM Beteiligungen GmbH (EAMB). Die BeSte ist ein zu 100 % kommunales Unternehmen und über die EAMB Teil der EAM-Gruppe. Oberstes Mutterunternehmen ist die EAM GmbH & Co. KG (EAM), die ihren Sitz wie die EAMB in Kassel hat. Die EAM-Gruppe ist der regionale Energie-Partner für rund 1,4 Millionen Menschen in weiten Teilen Hessens, in Südniedersachsen sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Sie sorgt für eine sichere Energieversorgung, entwickelt Zukunftslösungen und gestaltet partnerschaftlich die Energiewende in der Region. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Inflationsrate in Deutschland ist, ausgehend von ihren Höchstständen von fast 9 % zu Beginn des Jahres 2023, im weiteren Verlauf gesunken; dennoch blieb der Jahreswert mit 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %) hoch. Die dadurch ausgelöste Schwächung des Konsums und der weitere deutliche Anstieg des Zinsniveaus trugen dazu bei, dass nach dem Corona-Einbruch 2020 wieder eine Rezession eingetreten ist. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im abgelaufenen Jahr um 0,3 %, nachdem es im Jahr 2022 noch um 1,8 % gewachsen war. 2. Energiepolitisches Umfeld Die Energiepolitik blieb stark im öffentlichen Fokus. Die Gaslieferstopps für die Jamal- und Nord Stream-Pipelines sowie weitere Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ließen insbesondere für das erste Quartal 2023 eine europäische Energiemangellage befürchten. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen wurde diese aber abgewendet. Nach den vorherigen Rekordmarken sanken daraufhin ab Ende 2022 die Börsenpreise für Erdgas und Strom deutlich; sie sind jedoch - auch für Endkunden - noch spürbar höher als vor den Verwerfungen der letzten Jahre. Erhalten blieben auch die Sorgen um die Stabilität unserer kritischen Infrastruktur. Die Bundesregierung will den Energieverbrauch senken und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger erheblich beschleunigen. Der Umstieg zielt nicht nur auf den Strom, sondern auch auf die übrigen und mengenmäßig sogar noch größeren Energiesektoren, das heißt Wärme und Verkehr. Zentrale Wegmarken waren das Energieeffizienz- und das Wärmeplanungsgesetz, die Änderung des Gebäudeenergiegesetzes ("Heizungsgesetz") sowie das sog. Solarpaket I. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts musste die Ampelkoalition jedoch viele Vorhaben ihres Klima- und Transformationsfonds streichen und weitere sind durch den aktuellen Bundeshaushalt nicht gedeckt. Der Zuwachs an Photovoltaik-Anlagen beschleunigte sich deutlich; bei der Windkraft blieb er aber erneut hinter den Zielen zurück aufgrund der langwierigen Verfahren und weil der Zubau in großen Teilen Süddeutschlands bei Null lag. Schließlich endete das Atomzeitalter in der deutschen Stromerzeugung mit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke im April 2023. Die Energiewende stellt wegen der Abnahme grundlastfähiger Stromerzeuger und der deutlichen Zunahme volatiler Stromerzeuger völlig neue Anforderungen an die Strominfrastruktur. Damit diese auch künftig zuverlässig funktioniert, müssen die Netze schnell ausgebaut und modernisiert werden. 3. Branchensituation In Deutschland werben weit über 1.000 Energieanbieter um Kunden. Darunter sind regionale und überregionale Anbieter, die unter anderem durch Wechselprämien versuchen, Neukunden zu gewinnen. Im Verlauf des Jahres 2023 ist eine Entspannung an den Großhandelsmärkten eingetreten. Allerdings liegen die Preisstellungen immer noch oberhalb der Marken vor der Ukraine-Krise. Die Bundesregierung hatte in 2022 mehrere Entlastungspakete mit einem Gesamtvolumen von über 200 Mrd. € auf den Weg gebracht, von denen für 2023 insbesondere die Umsatzsteuersenkung für Gas- und Wärmelieferungen sowie die Preisbremsen für Strom, Gas und Wärme zu nennen sind. Die systemseitige Umsetzung dieser Maßnahmen in den Abrechnungssystemen der Energieversorger erforderte erhebliche Kraftanstrengungen und wirkt auch noch in das Jahr 2024 in Form von bspw. verspäteten Abrechnungen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. verzeichnete die deutsche Energiewirtschaft im Kalenderjahr 2023 einen weiteren Rückgang des Erdgasverbrauchs um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür waren die Witterungsbedingungen und die Sparanstrengungen auf vielen Ebenen. Im gleichen Zeitraum ist der Stromverbrauch in Deutschland um 3,6 % gesunken. 4. Innovation und Nachhaltigkeit Entsprechend der zunehmenden Veränderungsdynamik analysiert die EAM-Gruppe kontinuierlich die Markt- und Technologietrends. Daraus leiten wir Implikationen für das Bestandsgeschäft sowie Chancen ab, die durch unser Innovationsmanagement in Geschäftsmodelle und Produkte übersetzt werden. Für ihre Innovationskraft wurde die EAM-Gruppe mit dem TOP 100-Siegel 2024 der compamedia GmbH ausgezeichnet. Schon seit Jahren haben wir uns einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben und gestalten diese aktiv, weshalb wir auch ein integriertes Nachhaltigkeitsmanagement aufbauen. Dieses hat zudem den Vorteil, sich besser auf Vorgaben von Banken, Kunden und Gesetzen einzustellen sowie unsere Position in verschiedenen Wettbewerben zu stärken. Die EAM-Gruppe hat im Jahr 2023 die dritte Phase zum Aufbau ihres Nachhaltigkeitsmanagements begonnen, in der unter anderem Prozesse und Verantwortlichkeiten etabliert werden. Schließlich wurde das erste Nachhaltigkeitsmagazin veröffentlicht, das auch als Ergänzung zu unserem Nachhaltigkeitsbericht nach DNK-Standard zu verstehen ist. Bei den Verwaltungsgebäuden der EAM-Gruppe liegt der Fokus aktuell auf der Bewertung und priorisierten Verbesserung der jeweiligen energetischen Situation. Im Fuhrpark verfolgen wir eine kontinuierliche Verbrauchssenkung und einen Umstieg auf E-Mobilität; hinzu kommt eine Ausrüstung der Unternehmensstandorte mit Wallboxen. 5. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsätze sind im abgelaufenen Geschäftsjahr hauptsächlich preisbedingt um 31.840 T€ auf 112.534 T€ gestiegen. Daneben sind in den Umsatzerlösen Strom und Gas positive Effekte durch Rückverkäufe nicht benötigter Energiemengen sowie Mehrmengeneffekte aufgrund des volatilen und gestiegenen Marktpreisniveaus enthalten. Die Umsatzerlöse im Bereich Strom betrugen 61.636 T€ (Vorjahr: 48.485 T€) und im Bereich Gas 50.051 T€ (Vorjahr: 30.412 T€). Im Wärmegeschäft wurden Umsätze von 237 T€ (Vorjahr: 149 T€) erzielt. Die sonstigen Umsatzerlöse von 610 T€ (Vorjahr: 1.648 T€) enthalten erstmalig Erlöse aus Dienstleistungen für Gesellschaften der EAM-Gruppe für den Kundenservice und die Kundenabrechnung sowie für die damit verbundenen Prozesse. Im Vorjahr waren die sonstigen Umsatzerlöse bestimmt durch aperiodische Effekte im Zusammenhang mit dem früheren Netzgeschäft der BeSte. Die Kundenzahlen blieben im Geschäftsjahr 2023 ungefähr auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 289 T€ (Vorjahr: 295 T€) und beinhalteten hauptsächlich Mahnerträge sowie aperiodische Erträge aus Rückstellungsauflösungen. Die Materialaufwendungen sind um 22.034 T€ auf 96.665 T€ gestiegen. Sie enthielten neben den Strom- und Gasbezugsaufwendungen im Wesentlichen Aufwendungen für Netznutzung und für CO 2 -Emissionszertifikate. Der Anstieg ist auf höhere Beschaffungspreise für den Strom- und Gasbezug zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 498 T€ auf 2.913 T€ gestiegen. Dies ist insbesondere auf eine höhere Beschäftigtenzahl im Zuge der Aufnahme des Dienstleistungsgeschäfts für Gesellschaften der EAM-Gruppe zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 4.334 T€ (Vorjahr: 3.376 T€) umfassen im Wesentlichen IT-Dienstleistungen, kaufmännische Dienstleistungen, Werbekosten sowie Mieten, Pachten und Gebühren. Daneben wurden Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen von 391 T€ (Vorjahr: 1.536 T€) vorgenommen. Das Zinsergebnis beträgt + 339 T€ (Vorjahr: + 23 T€) und ist maßgeblich von Erträgen aus dem Cash-Pooling und von steigenden Zinsen auf den Finanzmärkten beeinflusst. Insgesamt beendete die BeSte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 6.807 T€ (Vorjahr: 555 T€), welcher deutlich oberhalb der Prognose aus dem Vorjahr lag. Das Ergebnis wird als sehr gut beurteilt. Das positive Jahresergebnis ist dabei wie oben geschrieben vor allem durch Rückverkäufe nicht benötigter Energiemengen sowie durch Mehrmengeneffekte geprägt. 6. Finanzlage Die Finanzlage der BeSte ist geprägt durch das Cash-Pooling der EAM-Gruppe. Die Forderungen der Gesellschaft aus dem Cash-Pooling stiegen im Geschäftsjahr von 11.474 T€ auf 23.937 T€ an. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss von 12.031 T€. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. 7. Vermögenslage Die Bilanzsumme der BeSte ist zum 31. Dezember 2023 auf 36.794 T€ (Vorjahr: 29.524 T€) angestiegen. Auf der Aktivseite war ein Vorratsbestand an Emissionszertifikaten von 2.292 T€ (Vorjahr: 2.562 T€) zu verzeichnen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 9.080 T€ auf 33.597 T€ angestiegen, was hauptsächlich auf höhere Cash-Pooling Forderungen gegen die EAM von 23.937 T€ (Vorjahr: 11.474 T€) zurückzuführen ist. Gegenläufig sind insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände zum Stichtag auf 122 T€ (Vorjahr: 3.418 T€) gesunken. Das Eigenkapital ist durch den hohen Jahresüberschuss zum Bilanzstichtag erstmalig wieder positiv (5.229 T€; Vorjahr: -1.578 T€). Das negative Eigenkapital konnte somit im Berichtsjahr ausgeglichen werden. Das Fremdkapital von 31.565 T€ (Vorjahr: 29.524 T€) entfiel mit 8.743 T€ (Vorjahr: 3.696 T€) auf Rückstellungen und mit 22.822 T€ (Vorjahr: 25.828 T€) auf Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen beinhalten mit 2.382 T€ (Vorjahr: 2.550 T€) Abgabeverpflichtungen von Emissionszertifikaten und erstmals Steuerrückstellungen von 2.519 T€. Daneben sind insbesondere weitere energiewirtschaftliche Verpflichtungen, Abrechnungsverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 9.357 T€ (Vorjahr: 10.572 T€) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten von 13.171 T€ (Vorjahr: 15.063 T€) sind im Geschäftsjahr leicht gesunken. Demgegenüber sind die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 193 T€ auf 294 T€ angewachsen. 8. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das handelsrechtliche Jahresergebnis stellt die Basis für den finanziellen und die Kundenzahlen stellen die Basis für den nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. Diese Leistungsindikatoren werden aufgrund zuverlässiger Steuerungsinstrumente aus dem Controlling sowie dem Rechnungswesen permanent überwacht, um frühzeitige Hinweise auf die künftige Geschäftsentwicklung zu erhalten. III. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter1. Personalentwicklung Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr neben den Geschäftsführern durchschnittlich 27 (Vorjahr: 20) Vollzeit- und 16 (Vorjahr: 15) Teilzeitbeschäftigte. 2. Arbeitssicherheit Die Arbeitssicherheit besitzt bei uns einen sehr hohen Stellenwert, wodurch Unfälle von Beschäftigten der EAM-Gruppe und von Partnerfirmen vermieden werden sollen. Eine EAM-Unternehmensrichtlinie definiert Arbeitssicherheit und Umweltschutz neben dem wirtschaftlichen Erfolg als gleichrangige Ziele. Unternehmensübergreifende Themen in diesem Bereich werden zweimal jährlich in einem Lenkungskreis besprochen. IV. PrognoseberichtUnseren Prognosen und Planungen liegen Prämissen zugrunde, die mit Unsicherheiten verbunden sind. So haben wir beispielsweise unterstellt, dass sich aus den militärischen Konflikten insbesondere in der Ukraine sowie um Israel und den Gazastreifen keine wesentlichen Beeinträchtigungen für die wirtschaftliche Entwicklung ergeben. Schließlich kann sich - auch durch solche Ereignisse - die deutliche Entspannung bei den Großhandelspreisen für Erdgas und Strom wieder umkehren. Ziel der BeSte ist es, vor dem Hintergrund der unter II. 3. beschriebenen Branchensituation im Jahr 2024 den Kundenbestand moderat zu steigern. Im Kontext des seit dem 1. Januar 2023 geltenden Gesetzes zur Einführung einer Strompreisbremse (StromPBG) sowie des Gesetzes zur Einführung von Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme (EWPBG) galten Höchstpreisgrenzen für einen wesentlichen Teil der abgenommenen Energiemenge. Dies hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bereitschaft der Kunden zu aktiven Wechseln begrenzt. Im Kontext weiter nachgebender Beschaffungspreise in 2024 ist davon auszugehen, dass die Wechselbereitschaft wieder deutlich zunehmen wird. Dies könnte eine Nachjustierung der Preisstellungen nach sich ziehen. Die BeSte ist bestrebt, zur Akquise weiter auf den hervorragenden persönlichen Kundenkontakt und zusätzlich auch vermehrt auf Online-Tools zu setzen. Zum 1. Januar 2024 hat die BeSte die Strom- und Gaspreise an die Beschaffungspreise angepasst. Dabei ist es je nach Tarif sowohl zu Preissenkungen als auch zu Preiserhöhungen gekommen. Die weitere Preisentwicklung hängt von der weiteren geopolitischen Entwicklung und insbesondere von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges ab. Daher kann bei einer unterjährigen erheblichen Steigerung der Energiebezugskosten eine Preisanpassung in 2024 notwendig werden. Im Geschäftsjahr 2024 wird in Abhängigkeit von der Entwicklung an den Energiemärkten und dem Erfolg der Vertriebsaktivitäten ein Jahresüberschuss erwartet, der deutlich unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. V. Internes Kontrollsystem sowie Risiko- und ChancenberichtFür die Unternehmen der EAM-Gruppe besteht ein rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem, dessen Wirksamkeit unter anderem im Rahmen der Jahresabschlussprüfung geprüft wird. Die BeSte ist in das formalisierte Risikofrüherkennungssystem der EAM-Gruppe nach § 91 Abs. 2 Aktiengesetz eingebunden. Dabei werden eventuelle Risiken zweimal jährlich im Rahmen von Risikomanagementsitzungen bewertet und berichtet. Die Geschäftsführung wird frühzeitig, regelmäßig und bei Bedarf ad hoc über wesentliche Risiken informiert. Als Risiken, die direkten Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben, sind weiterhin Marktrisiken wie geringer Kundenzuwachs sowohl im Strom- als auch im Gasbereich sowie einhergehende Beschaffungsrisiken identifiziert. Weiterhin bestehen IT-Risiken, denen die Gesellschaft unter anderem durch den Einsatz qualifizierter Dienstleistungsunternehmen und die Umsetzung angemessener Sicherheitsvorschriften entgegenwirkt, sowie aus Forderungsausfallrisiken. Nach den aktuell vorliegenden Erkenntnissen bestehen für die BeSte unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeiten keine bestandsgefährdenden Risiken. Chancen für das Geschäft sieht die BeSte weiterhin in der Fokussierung der Vertriebsaktivitäten.
Steinheim, den 14. März 2024 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023der BeSte Stadtwerke GmbHAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der BeSte Stadtwerke GmbH
Anhang 2023A. Allgemeine Angaben(1) Jahresabschluss Die Beste Stadtwerke GmbH (BeSte) hat ihren Sitz in Steinheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Paderborn (HRB 10898). Der Jahresabschluss der BeSte ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt worden. Die BeSte ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und GuV anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. GuV oder im Anhang zu machen sind, insgesamt im Anhang genannt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz oder GuV zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang. Soweit nicht anders vermerkt, sind die Werte in den tabellarischen Aufstellungen in Tausend Euro (T€) angegeben. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Die BeSte ist nach § 3 Nr. 38 EnWG ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen. Die BeSte liefert Strom bzw. Gas an andere im Sinne von § 3 Nr. 18 EnWG und betreibt Energieanlagen gemäß § 3 Nr. 15 EnWG. Somit fällt die BeSte unter § 6b Abs. 1 EnWG und es liegen deshalb unterschiedliche Tätigkeiten im Sinne des § 6b Abs. 3 EnWG vor. Rundungsdifferenzen können aus rechentechnischen Gründen zu Abweichungen führen. (2) Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen ist die EAM Beteiligungen GmbH (EAMB), Kassel, die mit ihren Tochterunternehmen in den befreienden Konzernabschluss der EAM GmbH & Co. KG (EAM), Kassel (HRA 17324 Amtsgericht Kassel), einbezogen wird. Die EAM ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB bei der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.unternehmensregister.de zugänglich. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze(1) Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Zugänge werden zeitanteilig linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei technischer oder wirtschaftlicher Wertminderung. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Zugang und Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € im Jahr des Zugangs in der Regel in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr grundsätzlich voll aufwandswirksam berücksichtigt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechend Zuschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Vorräte Unter den Vorräten sind die Emissionszertifikate zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt; erkennbare Risiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Niedrig verzinste oder unverzinsliche langfristige Forderungen sind abgezinst. Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter branchenüblicher Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit erhaltenen Abschlagszahlungen verrechnet. Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragssteuersatzes von aktuell 30,50 %. Der Ertragssteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer unter Berücksichtigung der Gewerbesteuerzerlegung. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. (2) Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten aus Steuersachverhalten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Abzinsung wird auch für ursprünglich langfristige Rückstellungen vorgenommen, deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag ein Jahr nicht überschreitet. Erträge und Aufwendungen aus der Ab- und Aufzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" und "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter branchenüblicher Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit geleisteten Abschlagszahlungen verrechnet. C. Angaben zur Bilanz(1) Anlagevermögen
* Im Geschäftsjahr fanden keine Umbuchungen statt. (2) Finanzanlagen Ausgewiesen wird unverändert die 0,5 %-Beteiligung an der Trianel GmbH, Aachen, mit einem Ergebnis im Geschäftsjahr 2022 von 27,6 Mio. € und einem Eigenkapital von 117,1 Mio. € zum 31. Dezember 2022. (3) Vorräte Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Emissionszertifikate nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)) ausgewiesen. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(5) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Die BeSte ist in das Cash-Pooling der EAM-Gruppe einbezogen. (6) Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt und wird von der EAMB als Alleingesellschafterin gehalten. (7) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
(8) Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verpflichtungen gegenüber der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main, aus dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) von 216 T€ und erstmalig nach dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) von 1.884 T€ ausgewiesen. Daneben bestehen Verpflichtungen nach dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG) von 1.425 T€. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von 1.776 T€ (Vorjahr: 2.361 T€) haben Laufzeiten bis zum Jahr 2027 und betreffen im Wesentlichen Dienstleistungsverträge von 1.568 T€ (Vorjahr: 1.776 T€). Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen 973 T€ (Vorjahr: 840 T€) auf verbundene Unternehmen. BeSte ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Preisrisiken auf den Beschaffungsmärkten ausgesetzt. Bei den schwebenden Beschaffungsgeschäften handelt es sich um physisch zu erfüllende Warentermingeschäfte, die der Marktpreissicherung für zukünftige Energielieferverpflichtungen dienen. Es erfolgt eine portfoliobezogene Deckungsbeitragsrechnung, in der die Portfolien sachgerecht voneinander abgegrenzt und bewertet werden. Für die Liefermengen SLP (Standardlastprofil) und RLM (registrierende Leistungsmessung) erfolgt eine strukturierte Beschaffung in Tranchen, bei der Energieliefermengen in branchenüblichen Zeiträumen für Strom und für Gas bis 2026 beschafft werden. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtung aus schwebenden Energiebeschaffungsgeschäften beträgt 66.837 T€. Die BeSte ist Mitglied bei der kvw Kommunale Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe, Münster. Für unverändert 38 Mitarbeiter sind an die kvw Umlagen in Höhe von 161 T€ (Vorjahr: 136 T€) zur betrieblichen Altersvorsorge geleistet worden. Der Umlagesatz beträgt unverändert 4,5 % der umlagepflichtigen Gehälter (2.082 T€; Vorjahr: 1.755 T€). Zuzüglich wird unverändert ein Sanierungsgeld von 3,25 % zur Bildung eines Kapitalstocks erhoben. Zur Höhe dieser nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB mittelbaren Versorgungsverpflichtungen kann die BeSte mangels Informationen seitens der kvw keine Angaben machen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen aus dem Strom- und Gasgeschäft sind periodenfremde Mehrerlöse von 4.695 T€ (Vorjahr: 513 T€) enthalten. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. (2) Sonstige betriebliche Erträge
(3) Materialaufwand
Der Materialaufwand betrifft hauptsächlich Aufwendungen für den Strom- und Gasbezug sowie für Netznutzung. In den Materialaufwendungen sind periodenfremde Minderaufwendungen von 179 T€ (Vorjahr: Mehraufwendungen von 216 T€) enthalten. (4) Personalaufwand
Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BeSte wie folgt entwickelt:
Daneben werden zwei Auszubildende beschäftigt. (5) Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind im Anlagenspiegel einzeln dargestellt. (6) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 4.334 T€ (Vorjahr: 3.376 T€) beinhalten kaufmännische und IT-Dienstleistungen, zum Teil von verbundenen Unternehmen erbracht, sowie Fremd- und Beratungsleistungen. Außerdem sind im Wesentlichen Aufwendungen für Mietzahlungen, Portokosten und Werbemaßnahmen sowie Kosten für Abrechungsverpflichten enthalten. Periodenfremde Wertberichtungen auf bzw. Ausbuchungen von Forderungen sind mit 391 T€ (Vorjahr: 1.536 T€) enthalten. (7) Erträge aus Beteiligungen Die Beteiligungserträge betreffen Dividenden von der Trianel GmbH. (8) Zinsergebnis
(9) Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit 1.171 T€ Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag sowie mit 1.410 T€ Gewerbesteuer. (10) Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern beinhalten mit 287,00 € (Vorjahr: 1 T€) die Kraftfahrzeugsteuer. (11) Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen sind zu nennen:
Die Leistungen wurden zu marktüblichen Konditionen erbracht. E. Ergänzende Angaben(1) Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers wird verzichtet, da diese im Konzernanhang der EAM angegeben werden. (2) Geschäftsführung
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (3) Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und den danach verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. (4) Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Abschlussstichtag, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten, haben sich nicht ergeben.
Steinheim, den 14. März 2024 Die Geschäftsführung Frank Hose Michael Starp BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BeSte Stadtwerke GmbH, Steinheim VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BeSte Stadtwerke GmbH, Steinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BeSte Stadtwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Kassel, den 22. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Schwarze-Gerland, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die ErgebnisverwendungDie Gesellschafterversammlung der BeSte Stadtwerke GmbH hat am 2. Mai 2024 dem Vorschlag der Geschäftsführung, den Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen, zugestimmt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Mai 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
Betrieb von Kläranlagen
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen