Diabelli Reederei GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandar Vassilev Vassilev seit 28.3.2025 | Geschäftsführer |
Philipp Rusch seit 3.11.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.38% | |
| 3.04% | |
| 1.19% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sport Alliance GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022der Sport Alliance GmbH, HamburgAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022der Sport Alliance GmbH, Hamburg,
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022der Sport Alliance GmbH, Hamburg1. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDie Sport Alliance GmbH mit Sitz in Hamburg ist in das Handelsregister B beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer 135404 eingetragen. Der Konzernabschluss der Sport Alliance GmbH wurde freiwillig auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung der Obergesellschaft, aufgestellt. 2. Konsolidierungskreis Tochterunternehmen i. S. des § 290 HGBIm Geschäftsjahr 2022 ergaben sich wesentliche Änderungen im Konsolidierungskreis. Die nachfolgenden Angaben dienen der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr.
Auswirkungen auf die Bilanz- und GuV-Posten:Die wesentlichen Auswirkungen aus der Veränderung des Konsolidierungskreises der vollkonsolidierten Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nachfolgend dargestellt:
Die Umsatzerlöse der erworbenen Einheiten betragen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 6.222. Zum Konzernergebnis tragen die Gesellschaften mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.906 (einschließlich Abschreibungen auf Geschäft- oder Firmenwerte und auf aufgedeckte stille Reserven) bei. In den Konzernabschluss wurden neben der Sport Alliance GmbH folgende Unternehmen einbezogen, bei denen die Gesellschaft einen beherrschenden Einfluss ausüben kann:
Die easy Solution GmbH, Krefeld (vormals: Willich), ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 16. August 2022 auf die MagicLine GmbH, Hamburg, verschmolzen worden. Die StarkSolution GmbH, Krefeld (vormals: Willich), wurde in easy Solution II GmbH umfirmiert und ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 16. August 2022 auf die MagicLine GmbH, Hamburg, verschmolzen worden. Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. 3. Konsolidierungsmethodena. Kapitalkonsolidierung von TochterunternehmenDie Erstkonsolidierungen der Zugänge zum Konsolidierungskreis erfolgen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Hierbei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die freiwillige Aufstellung eines Konzernabschlusses erfolgte erstmalig für das Geschäftsjahr 2017. Die erstmalige Kapitalkonsolidierung der damaligen Tochtergesellschaften wurde demzufolge auf den 1. Januar 2017 durchgeführt. Für die Zugänge seit dem 1. Januar 2017 werden die aktivischen Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Aus den oben beschriebenen Erstkonsolidierungen in 2022 resultieren, nach der Neubewertung im Konzernabschluss durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem neubewerteten Eigenkapital folgende Unterschiedsbeträge, die als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen werden:
b. Sonstige Konsolidierungen, WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gemäß § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet. Erträge und Aufwendungen zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden gemäß § 305 HGB verrechnet. Auf eine Zwischenerfolgseliminierung wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, wenn der innerkonzernliche Verrechnungsverkehr für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung war. Der Jahresabschluss der polnischen Konzerngesellschaft wurde nach der modifizierten Stichtagsmethode gem. § 308a HGB umgerechnet. Währungsdifferenzen wurden erfolgsneutral in das Eigenkapital eingestellt. 4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethodena. VorbemerkungDie Bilanzierung und Bewertung wurden im Konzernabschluss im Wesentlichen nach einheitlichen Grundsätzen durchgeführt. Abweichungen sind von untergeordneter Bedeutung. b. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeIm Einzelnen werden die folgenden Grundsätze angewandt: Für selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte wird im Gegensatz zum Vorjahr das Wahlrecht zur Aktivierung gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht mehr ausgeübt und Softwareentwicklungskosten werden daher nicht mehr aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert betrifft den Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Anteile und dem Zeitwert des Vermögens der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben und haben zum 31. Dezember 2022 einen Buchwert von TEUR 28.163 (Vorjahr: TEUR 5.632). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen linearen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten und soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird auf das Anlagevermögen eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Aktive latente Steuern gem. § 274 Abs. 1 HGB wurden nicht aktiviert. Passive latente Steuern werden für zukünftige Steuerbelastungen gebildet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem beigefügten Konzernanlagenspiegel entnommen werden, der integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte von TEUR 250 vorgenommen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 138). Aktive latente Steuern auf die voraussichtlich innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge wurden zum 31. Dezember 2022 in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB nicht aktiviert. Die passiven latenten Steuern basieren auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerlichen Werten von immateriellen Vermögensgegenständen. Für die Ermittlung latenter Steuern wird der unternehmensindividuelle Steuersatz (derzeit: 32%) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen angesetzt und nicht abgezinst. Die Entwicklung der latenten Steuersalden im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar:
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist dem Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen. Der Konzernbilanzverlust von TEUR -30.985 enthält einen Konzernverlustvortrag von TEUR -11.162. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ausstehende Rechnungen, Personalverpflichtungen sowie Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: 2022
2021
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: TEUR 30). Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 350) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 25) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen insbesondere aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bis 2026 und betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 2.566. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 11) enthalten. Honorar des KonzernabschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug für das Geschäftsjahr 2022 TEUR 54. UmsatzerlöseUmsatzerlöse nach geographischen Regionen:
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
PersonalaufwandIn den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 260) für Altersversorgung enthalten. Steuern vom Einkommen und ErtragDie Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Erträge aus latenten Steuern von TEUR 489 (Vorjahr: Aufwendungen von TEUR 85). 6. Sonstige AngabenBefreiung von der Offenlegung, Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGBFolgende Gesellschaften nehmen die Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch und wendete die Vorschriften des Ersten, Dritten und Vierten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts im HGB "Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personengesellschaften" nicht an: MagicLine GmbH, Hamburg Finion FairPay GmbH, Mainz Bedarf.de Großhandel GmbH, Hamburg MySports GmbH, Hamburg E-Trainer Vertriebs GmbH, Hamburg NachtragsberichtMit Gesellschafterbeschluss vom 8. September 2023 wurde die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen; hierin vor allem die Erhöhung des Stammkapitals der Sport Alliance GmbH um TEUR 177 auf TEUR 4.659. Im Dezember 2023 wurde der Geschäftsbereich "MySports Rewards" der MySports GmbH im Rahmen eines Asset Deals veräußert. Mit Vertrag vom 20. Dezember 2023 wurden im Rahmen eines Asset Deals Vermögenswerte der Bedarf.de Großhandel GmbH veräußert. Im April 2024 hat die Sport Alliance GmbH sämtliche Anteile an der PerfectGym Solutions S.A., Warschau, Polen, für ca. 50 Mio. Euro erworben. Hierfür hat die Sport Alliance GmbH ein Darlehen in ähnlicher Höhe aufgenommen. Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses sind der Geschäftsführung keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach dem 31. Dezember 2022 bekannt geworden, die einen Einfluss auf diesen Konzernabschluss haben könnten. GeschäftsführungGeschäftsführer der Sport Alliance GmbH sind:
Zahl der ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 343 Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt. OrganbezügeAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wurde für das Geschäftsjahr 2022 in analoger Anwendung des Rechtsgedankens aus der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Hamburg, 5. September 2024 Daniel Hanelt, Geschäftsführer Philipp Rusch, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022der Sport Alliance GmbH, Hamburg
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022der Sport Alliance GmbH, Hamburg
Konzerneigenkapitalspiegel im Geschäftsjahr 2022der Sport Alliance GmbH, Hamburg,
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Sport Alliance GmbH, HamburgI. Grundlagen des KonzernsDie Sport Alliance GmbH Gruppe (im Folgenden auch: Konzern oder Gruppe) besteht aus der in Deutschland tätigen Sport Alliance GmbH, Hamburg, und zum Bilanzstichtag zehn operativ tätigen Konzerngesellschaften in Deutschland sowie Polen und Österreich. Die Unternehmensgruppe hat sich der Digitalisierung der Fitnessbranche verschrieben und bietet Lösungen rund um die cloudbasierte Fitnessstudio-Software, die Online-Mitgliedergewinnung, Finanzdienstleistungen und den Wareneinkauf für Fitness- und Sportanlagen sowie innovativen Firmensport für Unternehmen an. Die Sport Alliance GmbH ist ein Softwaredienstleister aus Hamburg mit dem Fokus auf die Fitnessindustrie. Das Unternehmen zählt über 8.000 Studios und Sportstätten zu ihren Kunden, darunter McFit (RSG Group), FitX, und clever fit. Mit der MagicLine GmbH (MagicLine) unterstützt die Sport Alliance Gruppe Studiobetreiber vorrangig bei der Optimierung und Digitalisierung ihrer Studios. Mit MagicLine hat der Konzern eine cloudbasierte und mehrfach ausgezeichnete Fitnessstudio Software entwickelt. Zu ihren Kunden zählen kleine und mittlere Sportschulen, Yoga-, Physio-, EMS- und Fitnessstudios bis hin zu den größten Fitnessketten Europas. Der Konzern betreibt über ihre weitere Tochtergesellschaft, die Bedarf.de Großhandel GmbH, das Online-Shopsystem für den Fitnessmarkt Bedarf.de. Die Bedarf.de Großhandel GmbH zentralisiert und vereinfacht den Wareneinkauf von Sport-Studios. Das reicht von komplexen Zutrittskontrollen über Werbeartikeln bis hin zu Verbrauchsgütern. Es werden dabei alle relevanten Lieferanten gebündelt und die Gesellschaft bietet ihren Kunden individuelle Einkaufslösungen an. Zu ihren Kunden zählen Einzelstudios und kleine Ketten aus den unterschiedlichsten Sportbereichen. Das Geschäft der Bedarf.de Großhandel GmbH wurde nach dem Abschlussstichtag in 2023 veräußert. Die Finion Capital GmbH bietet ihren Kunden ein auf die Sportbranche spezialisiertes Finanz- und Mahnwesen an. Zu den Kunden der Finion Capital GmbH gehören Fitnessanbieter unterschiedlichster Größen und mit verschiedenen Anforderungen. Für jeden von ihnen bietet die Finion Capital GmbH mit ihren Services wie MemberCash (Lastschriftmanagement) oder MemberService die besten Produkte und kann damit das gesamte Beitragsmanagement für Fitness-Studios abdecken und die vollständige Integration der Services in die MagicLine Software anbieten. An das von der Finion Capital GmbH angebotene Factoring-Geschäft knüpft die Finion FairPay GmbH als Inkassopartner an und bietet vorrangig den Kunden der Fitness- und Gesundheitsbranche digitale und integrative Lösungen zum Forderungs- sowie Beitreibungsmanagement. Die Tochtergesellschaft MySports GmbH hat mit einer Firmensportförderung ein digitales und aktivitätsbasiertes Anreiz- und Belohnungssystem für Arbeitnehmer als digitale Lösung für die betriebliche Gesundheitsförderung entwickelt. Bestandteile des Angebots sind ein cloudbasiertes Arbeitgeberportal und eine Firmensport-App für die Mitarbeiter der Kunden. Dieses Geschäft des Arbeitgeberportals und der Firmensport-App wurde nach dem Abschlussstichtag in 2023 veräußert. Die MySports GmbH führt jedoch das Angebot im Bereich App-Lösungen für Fitnessstudios weiter. Nach dem Erwerb der easy Solution GmbH-Gruppe, Willich, wurden weiterhin die UGLY GmbH, Würzburg, sowie die E-Trainer Vertriebs GmbH, Hamburg, in 2022 erworben. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen und GeschäftsverlaufDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % höher als im Jahr 2021. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Verlauf des Jahres 2023 stark geprägt von den Folgen des Ukraine Kriegs und den extremen Energiepreiserhöhungen. Nachdem im gesamten Jahr 2022, im Gegensatz zu 2020 und 2021, behördlich angeordnete Schließungsperioden ausblieben (mit Ausnahme vom Bundesland Sachsen im Januar), konnte der deutsche Fitnessmarkt trotz umfangreicher Zugangsbeschränkungen zu Jahresbeginn wieder eine positive Entwicklung einschlagen. Dies spiegelt sich in einer Steigerung des Umsatzes um 122,7 % auf EUR 4,9 Milliarden und der Mitgliedschaften um 10,8 % auf 10,3 Millionen wider. Im Gegensatz hierzu ging jedoch die Anlagenzahl um 343 auf insgesamt 9.149 Anlagen zurück, was u.a. auf mehr Betriebsaufgaben und Insolvenzen infolge der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie auf die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist. 1 Die Sport Alliance GmbH Gruppe beschäftigte zum Jahresende insgesamt 389 (Vorjahr: 242) Angestellte inklusive Teilzeit Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilunga. ErtragslageAuch im Geschäftsjahr 2022 hat sich die Geschäftstätigkeit des Konzerns aufgrund der guten Lieferanten- und Kundenstruktur vor dem Hintergrund der sehr schwierigen Rahmenbedingungen umsatzseitig positiv entwickelt. Die vorteilhafte Mischung aus organischem Wachstum im Bestandsgeschäft, aber auch zusätzlichem anorganischem Wachstum haben den Konzernumsatz entsprechend der Prognose im Vorjahr deutlich auf TEUR 38.039 (Vorjahr: TEUR 24.078) steigern können. Der Rohgewinn in Höhe von TEUR 29.355 (Vorjahr: TEUR 17.289) ist zum Vorjahr entsprechend proportional gestiegen. Dem Umsatzwachstum von 58,0 % steht ein Anstieg des Rohgewinns von 69,8 % gegenüber. Die Umsatzerlöse durch das im Berichtsjahr akquirierte Geschäft betragen TEUR 6.222. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Konzernjahresfehlbetrag entgegen der ursprünglichen Prognose mit TEUR -19.823 (Vorjahr: TEUR -7.729) jedoch durch Investitionen in Personal und höhere Beratungskosten sowie höhere Forderungsverluste bei der Finion Capital GmbH deutlich negativ entwickelt. Auch die Erwerbe Anfang 2022 haben zu erheblichen Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie aufgedeckte stille Reserven in immateriellen Vermögensgenständen geführt. Die Personalkosten in Höhe von TEUR 23.058 (Vorjahr: TEUR 13.059) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 19.622 (Vorjahr: TEUR 10.419) sind zum Vorjahr deutlich gestiegen. Die Personalkostensteigerung ist überwiegend auf hochqualifiziertes, neu eingestelltes Personal in verschiedenen Gesellschaften unserer Gruppe zur Sicherstellung unserer Wachstumspläne zurückzuführen. Seit dem Geschäftsjahr 2022 wird auf die Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände verzichtet, was zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beitrug. Der starke Anstieg der Abschreibungen auf TEUR 7.212 (Vorjahr: TEUR 2.007) ist im Wesentlichen auf Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte und der aufgedeckten stillen Reserven in immateriellen Vermögensgenständen der in 2022 neu erworbenen Tochtergesellschaften zurückzuführen (TEUR 3.993). In 2022 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 250 vorgenommen. b. Finanz- und VermögenslageDie Vermögenslage und Kapitalstruktur der Sport Alliance Gruppe ist solide und entwickelt sich erfreulich. Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr um 11,5 % auf TEUR 48.302 (Vorjahr: TEUR 54.599). Der Anstieg des Anlagevermögens betrifft im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie aufgedeckte stille Reserven in immateriellen Vermögensgegenständen in Folge der Erstkonsolidierungen in 2022. Im Zuge der Erwerbe neuer Tochtergesellschaften in 2022 verringern Auszahlungen in Höhe von TEUR 27.730 die flüssigen Mittel. In 2022 wurde das gezeichnete Kapital um TEUR 878 auf TEUR 4.482 erhöht. Im Zuge der Erhöhungen des gezeichneten Kapitals wurde die Kapitalrücklage um TEUR 39.122 erhöht. Die Einlagen zur Erhöhung des gezeichneten Kapitals und der Kapitalrücklage wurden in Höhe von TEUR 10.000 in 2022 sowie in Höhe von TEUR 30.000 bereits im Vorjahr geleistet. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag bei gesunkener Bilanzsumme 77,6 % (Vorjahr: 86,6 %). Grundsätzlich arbeitet der Konzern mit Erfolg daran, alle Gesellschaften innerhalb der Gruppe bei anhaltendem Wachstum in ausreichendem Maße mit Eigenkapital auszustatten. Dieses wird durch eine vorausschauende Finanzierungspolitik mit Eigen- als auch Fremdkapital erreicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit insgesamt TEUR 2.891 über dem Vorjahr (Vorjahr: TEUR 2.070), bedingt durch den Umsatzanstieg im Berichtsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich auf TEUR 759 (Vorjahr: TEUR 800) leicht verringert. Trotz des erhöhten Geschäftsvolumens im Berichtsjahr haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von TEUR 2.412 auf TEUR 2.283 reduziert. 3. Finanzielle LeistungsindikatorenUnser Geschäft ist primär abhängig von der Umsatzentwicklung. Die Sport Alliance Gruppe nutzt daher die Umsatzerlöse und die Roherträge jeweils im Zeitverlauf als finanzielle Leistungsindikatoren für den Zweck der Überwachung der Unternehmensziele. Ferner wird die Liquidität zur Steuerung der Gruppe laufend überwacht. Weitere Leistungsindikatoren sind die Anzahl der Mitarbeiter und die Personalkosten. Der Konzern nutzt darüber hinaus die Anzahl der Kunden als nichtfinanziellen Leistungsindikator. 4. GesamtaussageInsgesamt ist das Geschäftsjahr 2022 trotz der Inflation und den Krisen der Welt umsatzseitig positiv verlaufen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsführung der Sport Alliance GmbH als stabil eingeschätzt. Die Ertragslage (Umsatz- und Ertragsentwicklung) war geprägt vom vorgenannten Umsatzanstieg bei einer gesunkenen Materialaufwandsquote sowie den höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Personalaufwendungen, was sich in dem deutlich höheren Konzernjahresfehlbetrag widerspiegelt. Das langfristige Vermögen der Gruppe ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. III. NachtragsberichtZu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraums 2022 eingetreten sind, wird auf die Erläuterungen im Nachtragsbericht in Abschnitt 6. des Konzernanhangs verwiesen. IV. Prognosebericht1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche EntwicklungGemäß der Winterprognose der Europäischen Kommission vom 15. Februar 2024 hat die europäische Wirtschaft schwächer in das Jahr 2024 gestartet. Im Jahr 2023 wurde das Wachstum der EU-Wirtschaft durch Faktoren wie Kaufkraftverlust, geldpolitische Straffungen und sinkende Auslandsnachfrage gebremst. Die Aussichten für das erste Quartal 2024 sind trübe, aber es wird erwartet, dass sich die Wirtschaftstätigkeit im weiteren Jahresverlauf allmählich beschleunigen wird. Investitionen könnten von Lockerungen der Kreditbedingungen und der Aufbau- und Resilienzfazilität profitieren, und der Außenhandel normalisiert sich voraussichtlich nach einem schwachen Jahr. Das Wachstumstempo dürfte sich ab dem zweiten Halbjahr 2024 stabilisieren. Im Jahr 2023 ging die Gesamtinflation aufgrund sinkender Energiepreise schneller als erwartet zurück. Die schwächere Wirtschaftstätigkeit führte auch bei anderen Waren und Dienstleistungen zu einem Nachlassen des Preisauftriebs. Obwohl die Inflationsrate in den letzten Monaten unter den Erwartungen lag, wird erwartet, dass sie sich aufgrund von Entlastungsmaßnahmen im Energiebereich und höheren Transportkosten nicht wesentlich vom Abwärtspfad entfernen wird. Die Winterprognose der Europäischen Kommission korrigiert das Wachstum für 2023 auf 0,5 % (von 0,6 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,9 % (EU) und 0,8 % (Euro-Währungsgebiet) erwartet. Die Inflation dürfte sich ebenfalls schneller abschwächen als im Herbst projiziert: In der EU von 6,3 % (2023) auf 3,0 % (2024) und 2,5 % (2025), im Euroraum von 5,4 % (2023) auf 2,7 % (2024) und 2,2 % (2025). (Quelle: Pressemitteilungen der Europäischen Kommission) 2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung (ohne unvorhergesehene Sondereffekte)Mit der Vision "More Sports" verfolgt die Sport Alliance Gruppe das Ziel, die globale Fitnessbranche weiter zu digitalisieren. Während die Gruppe in der DACH-Region bereits über 6.000 Sport- und Gesundheitsanlagen zu seinen Kunden zählt, sollen nun weitere im Ausland folgen. Die Wachstumsinvestition unseres Gesellschafters PSG Equity zielt darauf ab, die internationale Expansion der Gruppe zu unterstützen. Das Produktportfolio der Tochtergesellschaft MagicLine GmbH ist derzeit unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien erhältlich. In 2023 wurde trotz der negativen Einflüsse des Ukraine-Konfliktes sowie der hohen Inflationsrate ein gegenüber 2022 stark gestiegener Umsatz erzielt. Das Konzernergebnis vor Sondereffekten ist nach vorläufigem Stand deutlich besser als in 2022 aber weiterhin negativ. Der Konzernfehlbetrag hat sich jedoch aufgrund der Sondereffekte gegenüber 2022 leicht erhöht. Der Konzern befindet sich weiterhin in einer Phase der Kostensteigerung, da vor allem nach den erfolgreichen Kapitalerhöhungen und dem geplanten Wachstum erhöhte administrative Anforderungen vorliegen und hierfür Fachpersonal eingestellt werden musste. Durch die kundenspezifische Produktorientierung und den hohen Dienstleistungsanteil wird die Sport Alliance Gruppe auch im Geschäftsjahr 2023 den hohen Marktanforderungen gewachsen sein und eine sehr gute Wettbewerbsfähigkeit garantieren können. Die Investitionen in die Verbesserung der MagicLine Software halten weiterhin an und sorgen für eine nachhaltige Entwicklung der Produkte der Sport Alliance Gruppe. V. Chancen- und Risikobericht1. BegriffsbestimmungDie Sport Alliance Gruppe ist verschiedenen allgemeinen und spezifischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Das Ziel ist es, diese Risiken so früh wie möglich zu erkennen und die daraus resultierenden Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts und die wirtschaftliche Lage führen zu bislang nie dagewesenen Herausforderungen. Die Gruppe ist aber gegenwärtig gut gerüstet und aufgestellt. 2. Diskussion einzelner Chancen und Risikena. Marktchancen und -risikenDie Sport Alliance Gruppe unterliegt zunächst den allgemeinen Chancen und Risiken des Dienstleistungsgeschäftes. Daneben bestehen die allgemeinen Risiken der Marktakzeptanz der Produkte der Sport Alliance Gruppe sowie des Markteintritts neuer Wettbewerber. Zur Risikominimierung beobachten wir laufend den Wettbewerb und die Marktentwicklung, um schnell reagieren zu können. Besondere Bedeutung kommt der Ausweitung des Produktportfolios und der ständigen Verbesserung des Leistungsspektrums auf höchstem Qualitätsniveau zu. Chancen werden insbesondere auch in der geplanten weiteren Internationalisierung gesehen. Die Bedeutung der Risiken von Umsatzausfällen durch den Wegfall einzelner Projekte ist gering. b. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie Finanzierung wird im Wesentlichen durch die Gesellschafter übernommen, so dass die Finanzierung des bestehenden Geschäfts sowie des künftigen Wachstums gewährleistet sind. Der Konzern unterliegt im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit keinen wesentlichen Währungsrisiken. Das Kreditrisiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird in Übereinstimmung mit den festgelegten Richtlinien, Verfahren und Kontrollen in Bezug auf das Kreditrisikomanagement von Kunden gesteuert. Die durchschnittliche Kreditlaufzeit aus ihren Dienstleistungen variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Das Kreditrisiko ist aufgrund der großen und vielfältigen Kundenbasis begrenzt. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig auf Ausfall überprüft und bewertet. Die oberste Verantwortung für das Liquiditätsrisikomanagement liegt bei der Geschäftsführung der Sport Alliance GmbH, die ein angemessenes Liquiditätsrisikomanagement für die Steuerung der kurzfristigen Anforderungen an die Finanzierung und das Liquiditätsmanagement des Konzerns eingerichtet hat. Der Konzern steuert das Liquiditätsrisiko durch das Halten angemessener Bankbestände, indem er die prognostizierten und tatsächlichen Cashflows kontinuierlich überwacht und die Fälligkeitsprofile der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aufeinander abstimmt. Unser Risikomanagement verfolgt das Ziel, die Risiken effizient zu überwachen und zu kontrollieren, um einen regelmäßigen und dauerhaften Betrieb sicherzustellen. c. Informationstechnologie (IT)Das anhaltende Umsatzwachstum der letzten Jahre forderte auch im Geschäftsjahr 2022 weitere Investitionen in die technische Infrastruktur der Sport Alliance Gruppe. Der Fokus lag dabei auf unterschiedlichen Aspekten, die unter folgenden Stichworten zusammengefasst werden können:
Auf Gruppenebene wird zunehmend ein Augenmerk auf das sogenannte "Content-Management" und die effiziente Bereitstellung von Daten und Inhalten für Mitarbeiter und Kunden bzw. Lieferanten gesetzt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Entwicklung von IT-Strukturen zunehmend gleichbedeutend mit der Entwicklung neuer Geschäftsbereiche ist. Auch die Fähigkeit, Innovation und neue Produkte bzw. Dienstleistungen zu entwickeln, hängt stark vom Ausbau- und Nutzungsgrad der Informationstechnologien ab. Die Bedeutung der Informationstechnologie für die Geschäftsmodelle der Sport Alliance Gruppe wird auch in den kommenden Jahren steigen und bedarf zunehmend einer besonderen Betrachtung und Steuerung. d. PersonalrisikenUnsere Mitarbeiter sind ein wesentliches Kapital der Gruppe. Eine nicht ausreichende Besetzung offener Stellen oder das Fehlen einer langfristigen Bindung von qualifizierten Mitarbeitern könnte die künftige Entwicklung des Konzerns beeinträchtigen. Aus diesem Grund wird versucht durch gezielte Rekrutierung qualifizierter Fach- und Führungskräfte, frühzeitige Nachfolgeplanung, Überarbeitung der Anforderungsprofile, permanente Qualifizierung der Mitarbeiter, regelmäßige Schulungsmaßnahmen und ein Bonussystem die Mitarbeiter langfristig an uns zu binden und damit die Personalrisiken weitgehend zu reduzieren. e. Rechtliche und sonstige RisikenDerzeit sind uns keine Ansprüche Dritter bzw. sonstige Risiken bekannt, aus denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage der Sport Alliance Gruppe erwarten. 3. Gesamtbild der Chancen- und RisikolageVor dem Hintergrund unserer guten Eigenkapitalausstattung und voraussichtlichen Ergebnisentwicklung sehen wir derzeit keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden können. Zusammenfassend werden die Chancen und Risiken als ausgewogen gesehen.
Hamburg, 5. September 2024 Daniel Hanelt, Geschäftsführer Philipp Rusch, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sport Alliance GmbH, HamburgPrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Sport Alliance GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sport Alliance GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. September 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Sabine Dührkop, Wirtschaftsprüferin |
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