Delia Holdings GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katja, geb. Haeck Hoffmann seit 30.10.2006 | Prokura |
Hinderikus Jan Brust seit 14.11.2005 | Geschäftsführer |
Kirsten, geb. Dieterich Drebenstedt seit 14.11.2005 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Senator Hotel GmbHLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BestätigungsvermerkBescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Senator Hotel GmbH, Lübeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, 1. April 2010 Ernst
& Young GmbH
Grummer, Wirtschaftsprüfer Klimmer, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2009Senator Hotel GmbH, LübeckAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009Senator Hotel GmbH, Lübeck
Anhang für 2009Senator Hotel GmbH, LübeckAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Senator Hotel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Senator Hotel GmbH, Lübeck, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Dabei werden die nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen zulässigen Höchstsätze angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00, sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht der Ansatz eines niedrigeren beizulegenden Wertes geboten ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten werden mit Rückzahlungsbeträgen passiviert. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 6 des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen, Abschlusskosten sowie Lizenzgebühren. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten neben unverzinslichen Darlehen, insbesondere die Gewinnabführungsverpflichtung sowie laufende Verrechnungskonten. Ergänzende AngabenArbeitnehmer Die Gesellschaft hatte durchschnittlich 100 während des Geschäftsjahres beschäftigte Arbeitnehmer (ohne Auszubildende (27); Teilzeitkräfte sind wie Vollzeitkräfte ausgewiesen). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund des mit der Rezidor Hotels Management GmbH (vormals: SAS Hotels Management GmbH) in den Vorjahren abgeschlossenen Franchisevertrages hat die Gesellschaft eine "Royalty"- sowie eine "Marketing and Advertising Contribution"-Gebühr abzuführen, die sich jeweils nach einem vertraglich vereinbarten Prozentsatz des Logisumsatzes berechnet. Im Geschäftsjahr 2009 haben beide Gebühren insgesamt TEUR 187 betragen. Der Vertrag wurde in 2002 modifiziert und hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2011. Darüberhinaus bestanden zum Stichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vor dem Stichtag getätigten Bestellungen in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 6). Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Mutterunternehmen i. S. von § 285 Nr. 14 HGB ist die Egon Oldendorff oHG, Lübeck. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Egon Oldendorff oHG und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Gesellschaft wird nach § 294 Abs. 1 HGB in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie Organschaft Mit Datum vom 12. Januar 2000 hat die Gesellschaft mit der Egon Oldendorff oHG, Lübeck, als herrschendes Unternehmen einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag über die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen, der am 15. Februar 2000 ins Handelsregister eingetragen wurde. Die Gesellschaft hat nach diesem Vertrag die Leitung ihrer Gesellschaft der Organträgerin unterstellt. Die Organgesellschaft verpflichtet sich danach, ihren gesamten Gewinn entsprechend § 291 Abs. 1 AktG an die Organträgerin abzuführen. Die Übernahme von Verlusten der Organgesellschaft durch die Organträgerin erfolgt analog § 302 AktG. Der Vertrag konnte erstmalig zum Ablauf des 31. Dezember 2005 unter Wahrung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten schriftlich gekündigt werden. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Es besteht mit der Egon Oldendorff oHG, Lübeck, eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. Die Umsatzsteuersalden werden mithin unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen, die ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber der Egon Oldendorff oHG enthalten. Sonstige AngabenGeschäftsführung und Prokuristen Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Hinderikus Jan Brust, Lübeck. Zu Prokuristen sind bestellt:
Die Gesamtprokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Lübeck, 1. April 2010 Hinderikus Jan Brust, Geschäftsführer Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar ist im Konzernabschluss der Egon Oldendorff oHG, Lübeck, enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens 2009
Lagebericht für 2009Senator Hotel GmbH, LübeckAllgemeine Beurteilung der Branche Das Radisson Blu Senator Hotel ist nach den Richtlinien des DeHoGa im 5-Sterne Segment platziert. Es ist das führende Hotel Lübecks, das einzige 5-Sterne Hotel im Stadtgebiet. Die generelle Marktsituation in Lübeck hat sich geändert. Die Hotels anderer Ketten (Scandic, Mövenpick, Treff, Atlantic) stellen weiterhin nur eine mittelbare Konkurrenz dar. Auf unsere Preisstabilität im vergangenen Jahr in puncto Zimmerrate und Firmenraten reagierten die anderen Häuser in der Regel mit einem kräftigen Preisdumping. Sowohl das Scandic als auch das Mövenpick und das Treff Hotel konzentrieren sich weiterhin auf die Belegung bei gleichzeitig günstiger Rate. Der Preisunterschied zwischen unserem Hotel und unserem Competition Set liegt mittlerweile bei fast netto EUR 30,00. Beurteilung des Standortes Da kaum noch Kongressveranstaltungen in der Hansestadt Lübeck stattfinden und geplant sind, erwarten wir folglich in diesem Segment eher eine Reduzierung der Anzahl verkaufter Zimmer in diesem Segment. In Bezug auf das erweiterte Zimmerangebot in der Hansestadt im 3- und 4-Sterne Segment ist es weiterhin absolut notwendig, dass die Musik- und Kongresshalle eine aktivere Akquise betreibt, um mehr Kongresse für Lübeck zu gewinnen. Die allgemeinen Verkehrsanbindungen, Straßen und Schienen sind gut. Ein Weiterbetrieb des Flughafens ist für die nahe Zukunft unsicher. Geschäftsverlauf und Lage der KapitalgesellschaftInvestitionsmaßnahmen und Standards Es ist erwünscht, ein Hotel der 5-Sterne Kategorie zu betreiben, um deutliche Maßstäbe am Standort zu setzen und eine klare Differenzierung in der Hotellandschaft zu erhalten. Damit eine 5-Sterne Qualität und Servicedienstleistung gewährleistet ist, wurde insbesondere hoher Wert auf eine nachhaltige Personalpolitik gelegt. Durch die erfolgten Modernisierungsmaßnahmen erwarten wir gleichbleibende Zimmerumsätze, nicht in erster Linie durch eine höhere Belegung, aber durch einen konstanten Preis. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage wird unverändert durch das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.113 (Vj. TEUR 7.622) und durch die dazugehörige Gesellschafterfinanzierung in Höhe von TEUR 7.403 (Vj. TEUR 7.927) bestimmt. Mit der Egon Oldendorff oHG, Lübeck, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Im Berichtsjahr ist der Umsatz von TEUR 8.447 um rd. 10 % auf TEUR 7.627 zurückgegangen. Dieser Umsatzrückgang hat zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 466 (Vj. TEUR 913) geführt. An die Gesellschafterin konnten Gewinne in Höhe von TEUR 411 (Vj. TEUR 858) abgeführt werden. Insgesamt schätzt die Geschäftsleitung die Lage der Gesellschaft unter den gegebenen gesamtwirtschaftlichen Umständen weiterhin als positiv ein. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft haben werden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Geschäftsrisiken sehen wir nur im externen Bereich:
Unter Berücksichtigung der weltweiten Wirtschaftskrise bleibt es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, zukünftige Chancen und Risiken optimal zu bewerten. Insgesamt stellt die Geschäftsleitung fest, dass bestandsgefährdende Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich zu beeinträchtigen, derzeit nicht vorliegen. Prognosebericht Das Ziel wird sein, mit vernünftigen und der jeweiligen Finanzlage angepassten Maßnahmen kontinuierlich am Ambiente des Hauses zu arbeiten. Die in den vergangenen Jahren gezeigten Chancen, dieses Haus eigentümergeführt zu leiten, bestätigen diese Pläne. Die Geschäftsleitung geht für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 in Abhängigkeit von der weiteren Konjunkturentwicklung von positiven Jahresergebnissen aus.
Lübeck, 1. April 2010 Senator Hotel GmbH Die Geschäftsführung |
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