Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 2371
Eingetragen
30.3.2000
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Herstellung und Vertrieb dentalmedizinischer sowie artverwandter Produkte und Dienstleistungen und die Beratung in diesem Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Alireza Assadi
seit 9.7.2024
Geschäftsführer
Ralf Kalthaus
seit 5.1.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (23)

NameAnteil
A. VII Holding GmbHEigenbeteiligung
3.93%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Scheu Holding GmbH
Germany
1.081.181 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheu-Dental GmbH

Iserlohn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

In der dritten Generation liefert unser Familienunternehmen vielseitige Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Kieferorthopädie, Tiefziehtechnik und zahnärztliche Schlafmedizin. In unserem Sortiment setzen wir neben bewährten Produkten der Kieferorthopädie vor allem auf anspruchsvolle Innovationen.

Seit Ende des Jahres 2006 gehört auch der Düsseldorfer KFO-Spezialanbieter SMILE Dental-Handelsgesellschaft mbH zur SCHEU-Familie. Im Bereich der Kieferorthopädie können wir unser Angebot so um die festsitzende Technik erweitern.

Seit dem Jahr 2012 haben wir mit der Gründung der CA-Digital GmbH in Mettmann einen weiteren wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit getan. Die CA-Digital bietet digitale Produkte und Dienstleistungen für die Kieferorthopädie an. Der Sitz der Gesellschaft ist seit September 2017 in Hilden.

Im Jahr 2015 hat unser Tochterunternehmen SMILE die WEST-ORTHO-Dental zu 100 % übernommen und die Produkte in ihr Sortiment integriert. Mit dieser Akquisition konnten wir unseren Marktanteil besonders auf dem Inlandsmarkt deutlich festigen.

Im Sommer 2018 haben wir 50 % der Gesellschaftsanteile der pro3dure GmbH erworben, einem Hersteller lichthärtender Kunststoffe für generative Druckverfahren. Mit dieser Akquisition können wir zukünftig unseren Marktanteil besonders im 3D Druckbereich deutlich verbessern und festigen.

Innovative Produkte aus dem Bereich der zahnärztlichen Schlafmedizin bilden eine weitere Säule im Unternehmen.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage

Das Statistische Bundesamt hat in 2018 ein Wachstum von 1,5 % ermittelt, was jedoch unter den ursprünglichen Erwartungen für das Jahr lag. Im Ergebnis zeigt die gesamtwirtschaftliche Lage für 2018 ein solides Ergebnis und die deutsche Gesamtwirtschaft ist weiterhin gewachsen.

3. Branchen- und Marktentwicklung

Die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der deutschen Dentalindustrie (VDDI) erwirtschafteten in 2018 einen Gesamtumsatz von erstmals mehr als 5,3 Milliarden Euro. Er lag um 0,7 Prozent über dem 2017er-Ergebnis. Davon wurden fast 3,4 Milliarden Euro auf den Exportmärkten erwirtschaftet, ein Zuwachs von 1 Prozent.

Erfreulich ist, dass die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2019 weiterhin positiv ausfallen. 62 Prozent der Unternehmen sind zuversichtlich, - vielleicht sogar mit Rückenwind von der IDS 2019 - Zuwächse im Exportgeschäft erzielen zu können.

Die Nachfrage nach Komplettlösungen für die weitere Digitalisierung der zahntechnischen und zahnmedizinischen Prozesse wird nach unserer Einschätzung zu einer deutlichen Belebung des Geschäfts in diesem Segment führen, während die Nachfrage in den übrigen Geschäftsbereichen eher auf Vorjahresniveau bleiben wird.

4. Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses

Das Jahr 2018 war wiederum durch eine deutliche Umsatzausweitung in Höhe von 35,0 % im Vergleich zum Vorjahr geprägt. Im Wesentlichen haben sich die Umsatzerlöse im Ausland erhöht. Die Inlandserlöse konnten auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und haben sich um 1,3 % erhöht. Insgesamt sind die im Vorjahr prognostizierten Ausweitungen des Umsatzes und Ergebnisses im Berichtsjahr eingetreten.

Die Umsatzerlöse haben sich nahezu analog zum Materialeinsatz entwickelt. Der Rohertrag hat sich demnach gegenüber dem Vorjahr um 33,9 % verbessert. Die Rohertragsquote hat sich aufgrund der erhöhten Umsatzerlöse um rund 1,4 %-Punkte erhöht.

Als Folge der Umsatzerhöhung stiegen der Personalbestand und somit auch die Personalkosten, die sich um die tarifliche Lohn- und Gehaltserhöhung sowie freiwillige Sonderprämien an die Mitarbeiter erhöhten. Insgesamt führte dies zu höheren Personalkosten von 16,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung der Gesellschaft konnte dabei um 3,5 %-Punkte reduziert werden.

Die übrigen, meist fixen Kosten sowie die Vertriebskosten sind um 1,4 Mio. € gestiegen. Das Betriebsergebnis hat sich entsprechend insgesamt um 2,4 Mio. € erhöht. Insgesamt sind wir mit einem Jahresergebnis von rund 5,6 Mio. € zufrieden.

5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage der Scheu-Dental GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 31,7 % gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein entsprechend positiver Cashflow aus dem Ergebnis, der zu einer Erhöhung der liquiden Mittel führte. Die Aufstockung unserer Beteiligung an der CA-Digital GmbH auf insgesamt 75 % sowie umfangreiche Investitionsmaßnahmen in unseren Standort in Iserlohn führten zu einem Anstieg des Anlagevermögens um rd. 2,8 Mio. €. Die Bindung des Vermögens in langfristige Vermögenswerte hat etwas zugenommen.

Das Betriebsergebnis unserer eigenständigen Vertriebstochter Scheu-Dental France SARL war nahezu ausgeglichen.

Die Scheu-Dental GmbH finanziert sich nahezu ausschließlich durch Cashflow-Überschüsse. Der operative Cashflow hat sich ergebnisbedingt im Geschäftsjahr 2018 auf rd. 6,9 Mio. € erhöht.

Unsere Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele zeitnah vereinnahmt. Wir konnten alle Zahlungsverpflichtungen fristgerecht begleichen.

Die Investitionen im Jahr 2018 wurden aus dem Cashflow finanziert. Hierzu gehört auch die Ausstattung der CA-Digital GmbH mit zusätzlichen Finanzmitteln zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes und zur Finanzierung des sehr dynamischen Wachstums. Die CA-Digital hat im Geschäftsjahr 2018 erstmalig einen Jahresüberschuss erzielt. Aufgrund des bestehenden Businessplans gehen wir von einer positiven Geschäftsentwicklung dieser Gesellschaft in den Folgejahren aus.

Die Entwicklung der SMILE Dental-Handelsgesellschaft mbH im Geschäftsjahr zeigt sich positiv. Das Unternehmen hat sich im Markt etabliert und verzeichnet bei leicht reduzierten Umsätzen eine moderate Ergebnisentwicklung.

Die neu erworbene pro3dure GmbH entwickelt sich ebenfalls positiv und hat sich nach Verlagerung des Geschäftsbetriebs an unseren Standort nach Iserlohn gut in unsere Gruppe integriert.

6. Prognosebericht

Bei einer seit nunmehr über 90 Jahren anhaltenden Unternehmensgeschichte sehen wir unsere Geschäftspolitik als bestätigt an. Eine wesentliche Änderung in unserer Geschäftspolitik erwarten wir nicht.

Der Entwicklung für das Geschäftsjahr 2019 sehen wir auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs positiv entgegen. Wir wollen Umsatz und Ergebnis weiter steigern. Im deutschen Markt wollen wir unsere gute Position weiterhin festigen und steigern. Im asiatischen Markt und hier speziell in China sowie im USA-Geschäft erwarten wir eine Fortsetzung der sehr dynamischen positiven Entwicklung.

Die Tochterfirmen SMILE Dental-Handelsgesellschaft mbH, CA-Digital GmbH, pro3dure medical GmbH und Scheu-Dental France SARL werden sich ebenfalls weiter positiv entwickeln und wir rechnen insgesamt mit positiven Ergebnissen.

Die CA DIGITAL ist Ende 2017 in die neuen Räumlichkeiten nach Hilden gezogen und hat Ende 2018 bereits die Anmietung weiterer Flächen am Standort vorgenommen. In diesen Räumlichkeiten wurden eine Fortbildungsakademie sowie eine hochmoderne digitalisierte kieferorthopädische Praxis errichtet. Zukünftig wird ein weiterer Ausbau der Produktionsflächen geplant.

Seit Sommer 2018 sind wir 50 %-iger Gesellschafter der pro3dure GmbH, einem Hersteller lichthärtender Kunststoffe für generative Druckverfahren. Die Firma pro3dure hat als Untermieter einen Teil unseres Ende 2017 neu erworbenen und komplett renovierten Gebäudes übernommen. Für 2019 ist der Bezug einer neuen im Bau befindlichen weiteren Produktionshalle geplant.

Die Ertrags- und Finanzlage wird stabil bleiben. Auch in Zukunft werden wir allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht unter Nutzung von Skonti nachkommen.

Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir das Jahr 2019 wieder mit einem Umsatz und einem Ergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau abschließen werden. Wir erwarten eine Ergebnissteigerung von rd. 20 %.

Für das Jahr 2020 gehen wir ebenfalls von einer vergleichbaren Entwicklung aus.

7. Risiko- und Chancenbericht

Ausfallrisiken im Bereich Markt, Vertrieb und Finanzen bestehen nicht bzw. sind derzeit nicht erkennbar oder bewegen sich nur in geringem Umfang.

Währungsrisiken sehen wir zurzeit nicht. Der relativ stabile US-Dollar Kurs macht unser Geschäft im Dollarraum planbarer und stabilisiert unsere Wettbewerbssituation. Erfreulicherweise zeigt sich auch die Konjunktur in den USA wieder als sehr robust und die entsprechenden Indikatoren deuten auf wieder anziehende Nachfrage hin.

Mit unseren Lieferanten streben wir langfristige Partnerschaften auf hohem Niveau an, so dass wir von der Beschaffungsseite derzeit keine Risiken erwarten.

Risiken von der Absatzseite entgegnen wir durch eine fortdauernde Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die wir mit unserem qualifizierten Personal in enger Zusammenarbeit mit anerkannten Fachleuten und Universitäten durchführen. Das Ergebnis sind qualitativ hochwertige und innovative Produkte und Anwendungen, die wir unseren Kunden anbieten können. Zusätzlich führen wir regelmäßige interne Meetings im Bereich Forschung, Risikomanagement, Budgetkontrolle sowie internes Reporting durch um früh genug entsprechende Risiken erkennen und entgegenwirken zu können.

Liquiditätsrisiken sehen wir nicht. Über das EDV-gestützte Mahnwesen und unsere Nähe zum Kunden sind wir frühzeitig über mögliche Ausfallrisiken informiert. Mögliche, bisher geringe Forderungsausfälle sind bislang die Ausnahme. Langfristige Investitionen werden über unsere Hausbank finanziert. Mit ihr pflegen wir eine langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung.

Chancen sehen wir insbesondere in unserer Innovationskraft und der Qualität unserer Produkte. Das Qualitätsmanagement ist bei uns ein zentrales Thema. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Kunden können dabei immer wieder neue Ideen entstehen.

 

Iserlohn, den 5. Juli 2019

gez. Christian Scheu, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 10.325.147,55 7.549.831,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 560.629,69 291.485,43
II. Sachanlagen 4.766.276,58 3.860.226,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.103.211,45 1.806.739,21
2. technische Anlagen und Maschinen 891.099,99 649.645,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.625,00 458.617,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 249.340,14 945.224,15
III. Finanzanlagen 4.998.241,28 3.398.119,29
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.693.544,88 3.383.511,68
2. Beteiligungen 304.696,40 14.607,61
B. Umlaufvermögen 19.263.931,09 14.970.460,23
I. Vorräte 4.491.887,35 4.181.796,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.404.203,17 8.652.145,67
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.225.426,22 5.960.141,98
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 443.979,56 0,00
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.734.797,39 2.692.003,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitutens 4.367.840,57 2.136.518,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.357,98 17.300,21
Bilanzsumme, Summe Aktiva 29.691.436,62 22.537.591,86

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 22.599.242,76 17.009.050,45
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 16.009.050,45 11.973.665,79
III. Jahresüberschuss 5.590.192,31 4.035.384,66
B. Rückstellungen 2.917.968,85 1.137.921,50
C. Verbindlichkeiten 4.174.225,01 4.390.619,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.407.360,00 1.703.680,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.047.340,98 1.911.304,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.973,13 83.333,80
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 47.897,50 0,00
5. übrige Verbindlichkeiten 1.657.653,40 692.301,37
davon aus Steuern 210.548,76 164.326,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.342,78 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 29.691.436,62 22.537.591,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 19.575.033,42 14.575.896,67
davon Erträge aus Währungsumrechnung 5.194,17 0,00
2. Personalaufwand 7.666.464,45 6.583.896,48
a) Löhne und Gehälter 6.467.341,83 5.573.636,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.199.122,62 1.010.260,04
davon für Altersversorgung 42.534,15 45.656,97
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 474.310,51 375.609,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.253.997,61 2.842.680,20
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.100.627,13 1.085.257,76
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 195.878,63 152.882,56
davon aus verbundenen Unternehmen 186.374,15 152.728,03
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 14.607,61 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.621,72 56.721,45
davon an verbundene Unternehmen 6.787,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.791.213,96 1.916.272,63
10. sonstige Steuern 24.131,01 3.471,60
11. Jahresüberschuss 5.590.192,31 4.035.384,66

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Scheu-Dental GmbH ist zum 31. Dezember 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Scheu-Dental GmbH mit Sitz in Iserlohn im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter der Nummer HRB 2371 eingetragen.

Die Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befolgt. Ergänzend wurde die Bilanz gemäß § 264c Abs. 1 HGB um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB für die Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung linear abgeschrieben.

b) Sachanlagen

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150,00 € und bis zu 1.000,00 € wurden in Vorjahren in einem Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu 800,00 € im Jahr der Anschaffung oder Fertigstellung in voller Höhe abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

c) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

2. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Wenn der am Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger als die Anschaffungskosten war, wurde der am Abschlussstichtag beizulegende Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten und die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten, die unter Anwendungen der retrograden Methode ermittelt wurden.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Soweit der Jahresabschluss Vermögensgegenstände enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten, erfolgte die Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

4. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und Eigenkapital

Die liquiden Mittel, die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nominalwert bilanziert.

Liquide Mittel in fremder Währung wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss Verbindlichkeiten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten, erfolgte die Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen (Anlagespiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) wird am Ende des Anhangs dargestellt.

2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft besitzt folgende Anteile an anderen Unternehmen, die bestimmt sind,dem Geschäftsbertrieb durch Herstellung einer dauernden Verbindung zu dienen:

Name und Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten vorliegenden Geschäftsjahres
% Jahr T€ Jahr T€
SMILE Dental-Handelsgesellschaft mbH, Ratingen, Deutschland 100 2018 60 2018 0
Scheu Dental France srl, Illkirch Graffenstaden, Frankreich 100 2018 4 2018 -11
CA-Digital GmbH, Hilden, Deutschland 75 2018 -1.912 2018 986
pro3dure medical GmbH 50 2018 237 2018 87

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 183 T€ und 6.043 T€ aus sonstigen Forderungen enthalten.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht entfallen ausschließlich auf sonstige Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenständen haben in volle Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und Überstunden (251 T€) sowie Garantierückstellungen (143 T€).

5. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.

gesamt davon mit einer Restlaufzeit
T€ von bis zu 1 Jahr
T€
von mehr als 1 Jahr
T€
davon mehr als 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.407 296 1.111 0
(Vorjahr) 1.704 296 1.407 222
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.047 1.047 0 0
(Vorjahr) 1.911 1.911 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
(Vorjahr) 83 83 0 0
4. übrige Verbindlichkeiten 1.720 1.720 0 0
(Vorjahr) 693 693 0 0
  4.174 3.063 1.111 0
  4.391 2.983 1.407 222

6. Haftungsverhältnisse

Die Haftungshöchstsumme aus der Mithaftung für fremde Verbindlichkeiten beläuft sich auf 1.000 T€. Diese besteht vollständig gegenüber verbundenen Unternehmen. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den entsprechenden Planungsunterlagen des betreffenden verbundenen Unternehmens derzeit nicht gerechnet.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 139 Mitarbeiter (Vorjahr: 128). Davon sind 80 gewerbliche Arbeitnehmer und 59 Angestellte.

2. Geschäftsführung und Vertretung

Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2018 Herr Christian Scheu, Kaufmann, Dortmund, bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2018 haben sich nicht ereignet.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von 5.590 T€ wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Iserlohn, den 5. Juli 2019

gez. Christian Scheu, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2018
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2018
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 772.815,01 371.963,96 0,00 0,00 1.144.778,97
Summe immaterielle          
Vermögensgegenstände 772.815,01 371.963,96 0,00 0,00 1.144.778,97
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.947.386,88 0,00 0,00 1.356.692,60 4.304.079,48
2. technische Anlagen und Maschinen 2.091.162,74 357.899,52 0,00 0,00 2.449.062,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.954.797,26 276.513,58 36.489,18 0,00 2.194.821,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 945.224,15 660.808,59 0,00 -1.356.692,60 249.340,14
Summe Sachanlagen 7.938.571,03 1.295.221,69 36.489,18 0,00 9.197.303,54
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.383.511,68 1.310.033,20 0,00 0,00 4.693.544,88
2. Beteiligungen 14.607,61 304696,40 0,00 0,00 319.304,01
Summe Finanzanlagen 3.398.119,29 1.614.729,60 0,00 0,00 5.012.848,89
Summe Anlagevermögen 12.109.505,33 3.281.915,25 36.489,18 0,00 15.354.931,40
Abschreibungen
Stand 01.01.2018
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2018
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Summe immaterielle 481.329,58 102.819,70 0,00 584.149,28
Vermögensgegenstände 481.329,58 102.819,70 0,00 584.149,28
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.140.647,67 60.220,36 0,00 1.200.868,03
2. technische Anlagen und Maschinen 1.441.516,75 116.445,52 0,00 1.557.962,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.496.179,91 194.824,93 18.808,18 1.672.196,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.078.344,33 371.490,81 18.808,18 4.431.026,96
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 14.607,61 0,00 14.607,61
Summe Finanzanlagen 0,00 14.607,61 0,00 14.607,61
Summe Anlagevermögen 4.559.673,91 488.918,12 18.808,18 5.029.783,85
Buchwerte
Stand 31.12.2018
Stand 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 560.629,69 291.485,43
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 560.629,69 291.485,43
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.103.211,45 1.806.739,21
2. technische Anlagen und Maschinen 891.099,99 649.645,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.625,00 458.617,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 249.340,14 945.224,15
Summe Sachanlagen 4.766.276,58 3.860.226,70
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.693.544,88 3.383.511,68
2. Beteiligungen 304.696,40 14.607,61
Summe Finanzanlagen 4.998.241,28 3.398.119,29
Summe Anlagevermögen 10.325.147,55 7.549.831,42

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Scheu-Dental GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scheu-Dental GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheu-Dental GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Webseite des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Dortmund, den 5. Juli 2019

audalis
Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch:

gez. Dr. Michael Kohler, Wirtschaftsprüfer

gez. Patrick Andexer, Wirtschaftsprüfer

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