Servicegesellschaft Haus Hall mbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Döpker seit 20.6.2024 | Prokura |
Daniel Lemke seit 11.10.2023 | Prokura |
Thomas Dr. Bröcheler seit 26.4.2012 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
unicoe GmbHGescherJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die unicoe GmbH hat ihren Sitz in Gescher und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 13842. Der Jahresabschluss der unicoe GmbH, Gescher, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Auf der Passivseite wurde der Posten "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens" hinzugefügt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die bezüglich der abnutzbaren Sachanlagen um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert werden. Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Anschaffungskosten der geringwertigen abnutzbaren Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) werden jeweils in einem Sammelposten für das betreffende Geschäftsjahr eingestellt. Die Sammelposten werden im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel aufgelöst. Für entsprechende Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) werden die Anschaffungskosten als Aufwand erfasst. Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den bis zum Bilanzsstichtag angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Gemeinkosten. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden mit Nominalbeträgen angesetzt. Bei der Bewertung von Forderungen aus Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens enthalten die für Anschaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenständen entsprechen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zu den Verbindlichkeiten in Höhe von 12.926,42 EUR bestehen Eigentumsvorbehalte. 3. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 14. Kirchliche Zusatzversorgungskasse Die KZVK gewährt für Beschäftigte des kirchlichen und kirchlich-caritativen Dienstes in den Diözesen der Bundesrepublik Deutschland eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung. In seiner Sitzung am 6. September 2016 hat der Verwaltungsrat der KZVK zur Ausfinanzierung von Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 einen Finanzierungsplan beschlossen, der so ausgestaltet war, dass ab 2016 jährlich zu erhebende Finanzierungsbeiträge über einen Zeitraum von 25 Jahren in ausreichendem Umfang erhoben werden sollten, um die zukünftigen Verpflichtungen der KZVK gegenüber den Anspruchsberechtigten dauerhaft erfüllen zu können. Ab dem Jahr 2020 hat der Verwaltungsrat der KZVK erneut eine Anpassung des Finanzierungssystems beschlossen. Ziel des neuen Finanzierungssystems ist die Erhebung einer einheitlichen Umlage zur circa 90 %igen Ausfinanzierung von Versorgungszusagen aus der Zeit vor dem Jahr 2002 und aus der Zeit danach. Hierfür erhebt die KZVK in den Jahren 2020 bis 2026 einen Angleichungsbeitrag, bevor ab dem Jahr 2027 die einheitliche Umlage erhoben werden soll. Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke für die Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 (ehemals Abrechnungsverband S), die durch die Erhebung der Finanzierungsbeiträge geschlossen werden sollte, betrug am 31. Dezember 2019 869,00 EUR. Es ist auf Basis der Erläuterungen und Ausführungen der KZVK davon auszugehen, dass diese Deckungslücke auch im neuen Finanzierungssystem nur langfristig geschlossen werden wird. Unter der Annahme einer linearen Schließung der Deckungslücke bis zum Jahr 2040 beträgt der Barwert dieser Lücke am 31. Dezember 2023 873,00 EUR. Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dargestellten Deckungslücke resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresabschluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine Rückstellung für diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde. Der Barwert der nicht bilanzierten Rückstellung entspricht dem Barwert der oben dargestellten Deckungslücke. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesamtsumme vertraglicher Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB beträgt 82 TEUR. Diese jährlichen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Betriebsgebäude, technische Anlagen sowie Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände.
Gescher, den 10. Juni 2024 Dr. Thomas Bröcheler, Geschäftsführer In der Gesellschafterversammlung vom 28. August 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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