Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 13842
Eingetragen
26.4.2012
Branche
BeteiligungsgesellschaftenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Betrieb und die Unterhaltung von Integrationsunternehmen im Sinne des § 132 Abs. 1 SGB IX sowie die Durchführung aller Maßnahmen, die diesem Zweck dienen. Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht durch die Übernahme von Verpackungs-, Montage- und Produktionsaufträgen, Dienstleistungen, Qualifizierungen und sonstigen geeigneten Aufgaben sowie durch Arbeiternehmerüberlassung und die Überlassung bzw. Vermittlung von Personen im Sinne des § 132 Abs. 1 SGB IX, insbesondere für schwerbehinderte Menschen. Zu den Zielen der Gesellschaft gehört die berufliche Qualifikation und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen mit dem Ziel ihrer Integration sowie die Förderung ihres Übergangs in andere Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Markus Döpker
seit 20.6.2024
Prokura
Daniel Lemke
seit 11.10.2023
Prokura
Thomas Dr. Bröcheler
seit 26.4.2012
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

unicoe GmbH

Gescher

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 26.138,00 27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 0
II. Sachanlagen 26.133,00 27
B. UMLAUFVERMÖGEN 300.190,22 337
I. Vorräte 22.271,65 28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 135.163,38 136
- davon gegen Gesellschafter: EUR 2.922,97 (Vorjahr: TEUR 0)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 142.755,19 173
326.328,22 364

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
TEUR
A. EIGENKAPITAL 267.977,07 301
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 844.793,41 845
III. Verlustvortrag -568.483,82 -626
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -33.332,52 57
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 1.541,00 2
C. RÜCKSTELLUNGEN 41.360,66 30
D. VERBINDLICHKEITEN 15.449,49 31
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 15.449,49 (Vorjahr: TEUR 31)
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 19)
326.328,22 364

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die unicoe GmbH hat ihren Sitz in Gescher und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 13842.

Der Jahresabschluss der unicoe GmbH, Gescher, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Auf der Passivseite wurde der Posten "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens" hinzugefügt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt.

Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die bezüglich der abnutzbaren Sachanlagen um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert werden. Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Anschaffungskosten der geringwertigen abnutzbaren Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) werden jeweils in einem Sammelposten für das betreffende Geschäftsjahr eingestellt. Die Sammelposten werden im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils mit einem Fünftel aufgelöst. Für entsprechende Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) werden die Anschaffungskosten als Aufwand erfasst.

Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den bis zum Bilanzsstichtag angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Gemeinkosten.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden mit Nominalbeträgen angesetzt. Bei der Bewertung von Forderungen aus Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens enthalten die für Anschaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenständen entsprechen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. 

Die Verbindlichkeiten sind jeweils im Einzelnen zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zu den Verbindlichkeiten in Höhe von 12.926,42 EUR bestehen Eigentumsvorbehalte.

3. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 14.

Kirchliche Zusatzversorgungskasse

Die KZVK gewährt für Beschäftigte des kirchlichen und kirchlich-caritativen Dienstes in den Diözesen der Bundesrepublik Deutschland eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung.

In seiner Sitzung am 6. September 2016 hat der Verwaltungsrat der KZVK zur Ausfinanzierung von Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 einen Finanzierungsplan beschlossen, der so ausgestaltet war, dass ab 2016 jährlich zu erhebende Finanzierungsbeiträge über einen Zeitraum von 25 Jahren in ausreichendem Umfang erhoben werden sollten, um die zukünftigen Verpflichtungen der KZVK gegenüber den Anspruchsberechtigten dauerhaft erfüllen zu können.

Ab dem Jahr 2020 hat der Verwaltungsrat der KZVK erneut eine Anpassung des Finanzierungssystems beschlossen. Ziel des neuen Finanzierungssystems ist die Erhebung einer einheitlichen Umlage zur circa 90 %igen Ausfinanzierung von Versorgungszusagen aus der Zeit vor dem Jahr 2002 und aus der Zeit danach. Hierfür erhebt die KZVK in den Jahren 2020 bis 2026 einen Angleichungsbeitrag, bevor ab dem Jahr 2027 die einheitliche Umlage erhoben werden soll.

Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke für die Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 (ehemals Abrechnungsverband S), die durch die Erhebung der Finanzierungsbeiträge geschlossen werden sollte, betrug am 31. Dezember 2019 869,00 EUR. Es ist auf Basis der Erläuterungen und Ausführungen der KZVK davon auszugehen, dass diese Deckungslücke auch im neuen Finanzierungssystem nur langfristig geschlossen werden wird. Unter der Annahme einer linearen Schließung der Deckungslücke bis zum Jahr 2040 beträgt der Barwert dieser Lücke am 31. Dezember 2023 873,00 EUR.

Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dargestellten Deckungslücke resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresabschluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine Rückstellung für diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde. Der Barwert der nicht bilanzierten Rückstellung entspricht dem Barwert der oben dargestellten Deckungslücke.

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesamtsumme vertraglicher Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB beträgt 82 TEUR. Diese jährlichen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Betriebsgebäude, technische Anlagen sowie Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände.

 

Gescher, den 10. Juni 2024 

Dr. Thomas Bröcheler, Geschäftsführer

In der Gesellschafterversammlung vom 28. August 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.