Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 144589
Vorher
Gebrüder Peters Elektrotechnik GmbH
Eingetragen
2.10.2002
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Gegenstand
Planungs- und Beratungsdienstleistungen im Bereich der Elektrotechnik, Planung und Installation von Daten- und Telekommunikationsanlagen und Durchführung von Elektroinstallationen, insbesondere Installation von Stark- und Schwachstromanlagen sowie Installation von Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsanlagen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Emilia Lewicka
seit 15.7.2025
Prokura
Christoph Gutmann
seit 22.3.2023
Prokura
Stefan Strauß
seit 22.3.2023
Prokura
Prokura
Veronika Peters
seit 9.2.2015
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

85055 Ingolstadt, Hegnenbergstr. 24
250.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebrüder Peters München GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

GEBRÜDER PETERS MÜNCHEN GMBH, MÜNCHEN

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gebrüder Peters München GmbH wurde 2002 von Fritz Ferdinand Peters übernommen und firmierte zunächst als "Gebrüder Peters Elektrotechnik GmbH". 2012 wurde die Firma endgültig in Gebrüder Peters München GmbH umbenannt und zog 2015 in den jetzigen Hauptsitz am Joseph-Dollinger Bogen 18. Der Geschäftsführende Gesellschafter Fritz Ferdinand Peters hält weiterhin 100 % der Unternehmensanteile.

Als eines der wenigen Unternehmen im Ausbaugewerbe bedient Gebrüder Peters München sowohl die Bereiche Stark- und Schwachstromanlagen, Steuerungstechnik (MSR-Anlagen), dann Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, Gas- und Wasserinstallation mit allen Arten der Wasseraufbereitung, Schwimmbadanlagen usw., und Gebäudemanagement (technisch, kaufmännisch und infrastrukturell).

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war weiterhin von globalen Herausforderungen und Unsicherheiten geprägt, obwohl sich die Wirtschaft nach den Krisenjahren 2020 bis 2022 allmählich stabilisierte. Geopolitische Spannungen, insbesondere die anhaltenden Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, beeinflussten nach wie vor die globalen Lieferketten und die Energiepreise. Zwar waren die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, doch blieben sie weiterhin volatil und ein Unsicherheitsfaktor für die deutsche Wirtschaft.

Die Inflation ging 2023 leicht zurück, blieb jedoch mit einem Durchschnittswert von etwa 5,5% (im Jahresverlauf 5,9%) über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Um die Teuerung weiter einzudämmen, erhöhte die EZB im Verlauf des Jahres den Leitzins, was die Finanzierungskosten, insbesondere für Unternehmen im Bau- und Immobiliensektor, deutlich steigen ließ. Diese Zinserhöhungen belasteten die Investitionsbereitschaft und trugen dazu bei, dass der Bausektor weiterhin unter Druck stand. Für das Gesamtjahr 2023 ergab sich für das deutsche Bauhauptgewerbe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5%. Besonders der Wohnungsbau litt unter den gestiegenen Finanzierungskosten und den weiterhin hohen Materialpreisen, was zu Verzögerungen oder sogar Absagen vieler Projekte führte.

Der Fachkräftemangel blieb auch 2023 ein zentrales Problem, das den Bau- und Handwerkssektor massiv belastete. Viele Unternehmen hatten Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, was die Produktivität einschränkte. Zudem trugen anhaltende lnflationssorgen zu höheren Lohnforderungen bei, wodurch die Personalkosten weiter anstiegen und den Kostendruck auf die Unternehmen verschärften.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war durch eine gute Auftragslage im Bereich Versorgungstechnik gekennzeichnet. Im Bereich Elektrotechnik hingegen zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verschlechterung, bedingt durch Herausforderungen bei der Abwicklung in mehreren Großprojekten. Zum Jahreswechsel wurde die Führung des Elektrobereiches einem langjährigen, erfahrenen Mitarbeiter übergeben, der für die professionelle Abwicklung der Projekte sowie Neustrukturierung des Teams verantwortlich ist. Die Mitarbeiterauslastung konnte trotz der Schwierigkeiten sichergestellt werden.

Die gesamte Betriebsleistung ist im Vergleich zum Ausnahmejahr 2022 um 16,7% auf 19,9 Mio. € zurückgegangen. Auch die halbfertigen Leistungen sind im Jahr 2023 zurückgegangen. Bezogen auf die Betriebsleistung reduzierte sich der Materialeinsatz von 47,2% auf 37,7%, während der Personalaufwand von 23,8% auf 31,1% anstieg. Durch die hohe Auslastung im Bereich Versorgungstechnik erhöhte sich zudem der Einsatz von Fremdpersonal leicht von 17,3% auf 17,6%.

2.3 Ertragslage

Im Jahr 2023 konnte die Prognose eines Ertrags vor Steuern von T€ 300 nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Ertragssteuern sank von T€ 449 im Vorjahr auf T€ -719 im Jahr 2023, was insbesondere auf die Herausforderungen bei einigen wenigen Großprojekten sowie die schwierige Marktlage, z.B. Terminverschiebungen auf den Baustellen sowie auf erhebliche Materialpreissteigerungen zurückzuführen ist. Nach Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von -668 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss 372 T€).

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Mit notarieller Urkunde vom 31.05.2023 hat die Gebrüder Peters München die Firma Seemüller GmbH, einen etablierten Anbieter in München mit 27 Mitarbeitern, übernommen. Dies dient der Stärkung des Bereichs Elektrotechnik. So erhöhte sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.772 auf T€ 2.136 (Vorjahr T€ 364) und betrug somit 21,2 % der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen bedingt durch erfolgte Abrechnungen von größeren Bauvorhaben in 2023 um T€ 1.176. Bezogen auf den Forderungsbestand zum 31.12.2022 in Höhe von T€ 3.938 entspricht das einer Zunahme um 29,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Um die großen Projektvolumina in der Versorgungstechnik vorfinanzieren zu können, wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Banken von T€ 2.507 auf T€ 4.192 erhöht. Durch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien bestand jederzeit die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsbedarfe zu überbrücken. Aufgrund verschiedener Umstrukturierungen musste im Vergleich zum Vorjahr vermehrt Fremdkapital aufgenommen werden.

Durch das negative Ergebnis im Jahr 2023 verringerte sich das Eigenkapital auf T€ 285. Aufgrund des Jahresfehlbetrags und des gewachsenen Fremdkapitalbedarfs reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 2,9% (Vorjahr 11,2 %).

2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere unternehmerische Verantwortung sehen wir nicht ausschließlich in der Generierung von kurzfristigen Erfolgsbeiträgen. Der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit Ressourcen, unserer Umwelt und unseren Mitarbeitern ist schon lange ein integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze von Gebrüder Peters.

2023 wurde wiederum unser Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit veröffentlicht, in dem Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen, sowohl zu Umweltschutzaspekten als auch sozialen Belangen des Jahres 2022 offengelegt wurden.

Zum dritten Mal wurde Gebrüder Peters im Jahr 2023 darüber hinaus von EcoVadis mit einem silbernen Rating für den Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Somit ist unser Unternehmen besser als 86 % aller bei EcoVadis gelisteten Firmen.

Auch unsere Zertifizierung nach Umweltmanagementnorm ISO 14001 bestätigt dies.

Insbesondere vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels stellte uns die Personalakquise vor zunehmende Herausforderungen. Im Jahr 2023 haben wir einen leichten Anstieg im Personalbestand zu verzeichnen. Die Mitarbeiteranzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4 Köpfe auf insgesamt 100 Köpfe zum Jahresende erhöht.

Das vielfältige Schulungsangebot wurde 70 Mal wahrgenommen (Vorjahr 139 Teilnahmen). Mit zusätzlichen Maßnahmen, wie z.B. Einführung einer 4-Tage Woche, reduzierte Wochenarbeitszeit von 40 auf 38 Stunden, Angebot von Dienstradleasing wurden wichtige Schritte in Richtung der Steigerung von Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung angestoßen.

3. Chancen und Risiken

Auch im Jahr 2024 bleibt die deutsche Wirtschaft von Unsicherheit geprägt. Die anhaltend hohe lnflation, steigende Zinsen sowie weiterhin hohe Energie- und Materialpreise dämpfen nach wie vor die Investitionsbereitschaft, insbesondere im Baugewerbe. Der Rückgang der Bautätigkeit setzt sich fort, nachdem das Statistische Bundesamt bereits für Januar 2023 einen realen Rückgang der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe um 21% im Vergleich zum Vorjahresmonat gemeldet hatte. Trotz vereinzelter Entlastungen auf den Energiemärkten bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd, was die Planungen vieler Unternehmen weiterhin beeinflusst.

Auch wenn aktuell die Auftragsbestände von Gebrüder Peters durch Großprojekte eine sehr gute Auslastung bis Ende 2024 sicherstellen, so muss mit einer zeitverzögerten Auswirkung dieser rückläufigen Bautätigkeit auch auf das Baunebengewerbe gerechnet werden. Aufgrund dieser Entwicklung bleibt weiterhin eine hohe Unsicherheit über die weitere Entwicklung bestehen und damit einhergehend eine eingeschränkte Prognosefähigkeit.

Ein weiteres Risiko im Bauhandwerksumfeld ist der oben erwähnte Mangel an Fachkräften. Es fehlt an qualifiziertem Personal, sowohl im administrativen als auch im Bereich der Projektleiter, Bauleiter und Obermonteure auf den Baustellen. Um dies als Chance zu nutzen und die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt zu steigern, werden nun unter anderem Maßnahmen wie die Reduzierung der Arbeitszeit von 40 auf 38 Stunden, flexible Arbeitszeitmodelle (4- bzw.5-Tage Woche), die Möglichkeit zum Dienstrad-Leasing, Fitnesszuschuss oder monatliche Shoppinggutscheine umgesetzt.

Eine weitere große Chance bietet nach wie vor die Professionalisierung des Vertrags- / Claim- Managements. Nachtragspotenziale wurden bereits im Jahr 2022 zunehmend berücksichtigt, allerdings ist die Realisierung der Ansprüche aus den gestellten Claims sehr langwierig.

Aufgrund der sinkenden Zahlungsmoral der Kunden sahen wir uns im Jahr 2023 gezwungen, die Prozesse im Forderungsmanagement zu verschärfen. Gemäß den vertraglichen Regelungen in der VOB, insbesondere in Teil B (S 16 VOB/B), halten wir uns nun verstärkt an die Fristen und Abläufe für Zahlungen und Mahnungen und erheben bei jeder unbegründeten Verspätung Zinsen und Mahngebühren. Diese Maßnahmen sowie hohe Vorauszahlungen, die durch Bürgschaften gedeckt werden, haben unsere Liquiditätssituation merklich verbessert.

Die bereits in den Vorjahren getätigten Investitionen in digitale Systeme und Prozesse belasten nach wie vor die Kostenbasis des Unternehmens. Sie sind ein Grundpfeiler für das weitere effiziente Wachstum der gesamten Firmengruppe. Für die Erreichung von Skaleneffekten wird organisches und akquisitorisches Wachstum benötigt. Trotz der weiterhin kritischen Wirtschaftslage gehen wir im Jahr 2024 von einer deutlichen Verbesserung aus. Kosteneinsparungen, durch klare Priorisierung auf das operative Kerngeschäft und den Turn-Around von ehemaligen Verlustbereichen sollten zur Ertragssteigerung beitragen.

4. Prognosebericht

Trotz der erfreulichen Entwicklung in der Organisation geben wir aufgrund des weiterhin hohen Zinsniveaus und des damit verbundenen Rückgangs der Investitionsbereitschaft, insbesondere im Baugewerbe, eine zurückhaltende Prognose für das Jahr 2024 ab. Ein sehr guter Auftragsbestand, sowie der Abschluss von großen Baustellen im neuen Geschäftsjahr sind ein positiver Indikator für eine zufriedenstellende Gesamtleistung im Jahr 2024. Die schwierige Materialverfügbarkeit und Kreditverfügbarkeit wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahresverlauf zu Verschiebungen von Projekten führen. Wie auch in den Vorjahren bleibt zudem der anhaltende Fachkräftemangel ein limitierender Faktor beim Wachstum des Unternehmens. Wir erwarten konservativ für 2024 eine Gesamtleistung von 20 Mio. €.

Die schwierige Lage in der Baubranche und die damit verbundene Zurückhaltung in Investitionen werden einen maßgeblichen Einfluss auf die Ertragssituation in 2024 haben. Es wird mit einem Ertrag vor Steuern in einer Größenordnung von T€ 100 gerechnet.

 

Ingolstadt, den 07.Oktober 2024

gez. Fritz Ferdinand Peters, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

GEBRÜDER PETERS MÜNCHEN GMBH, MÜNCHEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.135.672,40 364.071,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.796,00 40.604,00
II. Sachanlagen 236.484,00 323.467,00
III. Finanzanlagen 1.886.392,40 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.930.066,14 8.119.111,92
I. Vorräte 2.570.295,62 4.031.956,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.357.266,04 4.085.800,88
- davon gegen Gesellschafter EUR 2.569,18 (Vorjahr: EUR 2.461,61)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.504,48 1.354,48
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.285,00 22.949,48
10.077.023,54 8.506.132,40

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 285.026,14 953.400,00
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 270.000,00 270.000,00
III. Gewinnvortrag 433.400,00 61.655,10
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -668.373,86 371.744,90
B. RÜCKSTELLUNGEN 618.474,00 695.999,00
C. VERBINDLICHKEITEN 9.173.523,40 6.856.733,40
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.404.069,37 (Vorjahr: EUR 6.549.912,68)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR1.769.454,03 (Vorjahr: EUR 306.820,72)
- davon aus Steuern:EUR 469.815,80 (Vorjahr: EUR 552.686,20)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 114,00 (Vorjahr: EUR 154,00)
10.077.023,54 8.506.132,40

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 8.891.785,15 8.629.444,36
2. Personalaufwand -6.182.906,02 -5.691.099,21
a) Löhne und Gehälter -4.967.241,26 -4.698.931,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.215.664,76 -992.167,29
- davon für Altersversorgung und für Unterstützung: EUR 14.022,04 (Vorjahr: EUR 14.015,11)
3. Abschreibungen -150.965,51 -164.595,45
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -150.965,51 -164.595,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.972.320,65 -2.238.102,90
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.002,36 27.646,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -314.367,39 -114.151,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 63.366,46 -63.365,57
8. Ergebnis nach Steuern -656.405,60 385.775,93
9. Sonstige Steuern -11.968,26 -14.031,03
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -668.373,86 371.744,90

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

GEBRÜDER PETERS MÜNCHEN GMBH, MÜNCHEN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gebrüder Peters München GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 144589 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden zu Herstellungskosten bewertet, die sich aus den direkt zuordenbaren Kosten zuzüglich eines Gemeinkostenzuschlags von 21,2 % zusammensetzen. Soweit veranlasst, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt, der sich nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung aus den voraussichtlichen Erlösen abzüglich der nach dem Bilanzstichtag noch anfallenden Kosten errechnet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bilanziert; Wertminderungen wegen Uneinbringlichkeit sowie wegen Kürzung des Rechnungsbetrages wurden im Einzelfall direkt vorgenommen. Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie für Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand ist zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

IV. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

2. Angaben zu den Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Personalkostenrückstellungen 291.625,00 EUR 201.420,00 EUR
Gewährleistungsrückstellung 124.500,00 EUR 86.600,00 EUR
Nachlaufende Kosten für bereits abgerechnete Aufträge 143.200,00 EUR 360.000,00 EUR
Übrige 26.370,00 EUR 15.200,00 EUR
Gesamt 585.695,00 EUR 663.220,00 EUR

3. Angaben zu Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 HGB)

Davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.192.112,24 2.425.235,24 868.500,00 898.377,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.970.916,50 1.970.916,50 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.249,09 34.249,09 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.976.245,57 2.973.668,54 2.577,03 0,00
9.173.523,40 7.404.069,37 871.077,03 898.377,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte gesichert.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Die Gesellschaft hat in München Räume zur Nutzung als Verwaltungs- und Lagergebäude angemietet, Darüber hinaus werden seit 1. Mai 2019 weitere Verwaltungs- und Lagerflächen angemietet. Beide Mietverträge haben eine Laufzeit bis 31.12.2024. Die sich daraus ergebende Verpflichtung beläuft sich auf ca. 77.000,00 EUR.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von ca. 441 TEUR .

2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Jahre 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

58 Arbeiter

42 Angestellte

3. Angaben zur Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Die Geschäftsführung erfolgt durch Herrn Dipl.-Kfm. Fritz Ferdinand Peters. Bis März 2023 war Herr Dipl.-Kfm. (FH) Christoph Gutmann weiterer Geschäftsführer. Die Angabe der Vergütung kann gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben.

4. Angaben zu Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Im laufenden Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Seemüller GmbH mit Sitz in München erworben. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt -1.368.849,43 EUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.443.849,43 EUR erwirtschaftet.

5. Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 10.000,00 EUR und resultiert ausschließlich aus der Jahresabschlussprüfung.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von besonderer Bedeutung sowie besondere Risiken aus den gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten wurden nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Jahresabschlusserstellung nicht bekannt.

7. Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)

Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung lag noch kein formeller Ergebnisverwendungsbeschluss vor.

 

München, den 07. Oktober 2024

gez. Fritz Ferdinand Peters, Geschäftsführer

HISTORISCHE ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.784,13 0,00 0,00 0,00 148.784,13
148.784,13 0,00 0,00 0,00 148.784,13
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 189.057,77 0,00 0,00 0,00 189.057,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 573.005,04 36.225,51 0,00 -13.673,53 595.557,02
762.062,81 36.225,51 0,00 -13.673,53 784.614,79
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 1.886.392,40 0,00 0,00 1.886.392,40
0,00 1.886.392,40 0,00 0,00 1.886.392,40
910.846,94 1.922.617,91 0,00 -13.673,53 2.819.791,32
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.180,13 27.808,00 0,00 135.988,13
108.180,13 27.808,00 0,00 135.988,13
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 126.173,77 44.258,00 0,00 170.431,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.422,04 78.899,51 -13.622,53 377.699,02
438.595,81 123.157,51 -13.622,53 548.130,79
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
546.775,94 150.965,51 -13.622,53 684.118,92
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.796,00 40.604,00
12.796,00 40.604,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.626,00 62.884,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.858,00 260.583,00
236.484,00 323.467,00
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 1.886.392,40 0,00
1.886.392,40 0,00
2.135.672,40 364.071,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gebrüder Peters München GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebrüder Peters München GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebrüder Peters München GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingolstadt, 11.11.2024

KT Kastl & Teschke GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Michael Kastl, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 11. Dezember 2024 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 668.373,86 EUR wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag von 433.400,00EUR verrechnet. Der verbleibende Fehlbetrag von 234.973,86 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

50 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.