Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 107211
Eingetragen
15.12.2016
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und BetriebenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Übernahme der Geschäftsführung und die Vertretung von Unternehmen und deren Verwaltung, die Übernahme der persönlichen Haftung bei Unternehmen, die Beteiligung an Unternehmen sowie die Erbringung von zentralen Diensten für andere Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Leon Meinhardt
seit 25.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALMEWA GmbH

Hofheim am Taunus

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Konzerns

a) Geschäftsmodell

b) Ziele und Strategien

c) Steuerungssystem

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

c) Geschäftsverlauf

d) Ertragslage

e) Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

f) Vermögenslage

g) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

b) Chancenbericht

c) Risikobericht

1. Grundlagen des Konzerns

a) Geschäftsmodell

Unter dem Dach der ALMEWA sind sämtliche operativ tätige Gesellschaften und Beteiligungen der Unternehmensgruppe zusammengefasst. Insgesamt gehörten in 2023 zum ALMEWA-Konzern 13 konsolidierte Tochtergesellschaften und 13 operativ tätige Beteiligungen.

Der ALMEWA-Konzern versteht sich als regionaler Partner in der Entsorgungs- und Abfallwirtschaft für die Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Im Osten wird unser Einzugsgebiet von Aschaffenburg, im Westen von Bingen begrenzt. In dieser Region verfügen wir über zahlreiche eigene Standorte. Den Kommunen wird eine breite Dienstleistungspalette unter ökonomisch attraktiven Konditionen angeboten. Für Industrie, Handel und Gewerbe werden maßgeschneiderte und wirtschaftliche Entsorgungskonzepte entwickelt, die kundenspezifisch die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen und in Dienstleistungen umgesetzt werden.

b) Ziele und Strategien

Der Fokus des ALMEWA Konzerns liegt auf der Aufbereitung und Wiederverwertung großer Abfallströme wie Sperrmüll, Altpapier, Kunststoffe und Leichtverpackungen, Ersatzbrennstoffe. Die Aufbereitungsstandorte liegen in relativer Nähe untereinander, um die einzelnen Abfallströme optimal behandeln zu können. Die Erfassung der Abfälle wird durch einen leistungsfähigen Fuhrpark unterstützt.

c) Steuerungssystem

Mit Hilfe eines gruppenweiten einheitlichen Controllingsystems wird die Einhaltung der Unternehmensziele überwacht. Die unterjährigen Berichtszahlen der Tochter- und Beteiligungsunternehmen werden monatlich zusammengeführt und entsprechend ausgewertet. Es finden regelmäßige Besprechungen mit den operativ Verantwortlichen statt.

Die Geschäftsführung der ALMEWA orientiert sich bei der Führung des Konzerns im Wesentlichen an finanziellen Steuerungsgrößen. Die wichtigsten finanziellen Steuerungsgrößen sind dabei Rohertrag und EVS der einzelnen Gesellschaften. Letzteres ist definiert als das Ergebnis vor Steuern.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Während im Jahr 2022 trotz geopolitischer Spannungen, hohen Inflationsraten und den noch anhaltenden Auswirkungen der Pandemie insgesamt ein Wachstum des BIP um 1,8% verzeichnet werden konnte, führte die wirtschaftliche Abkühlung in 2023 zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3%. Das nach wie vor hohe Preisniveau dämpfte die Konjunktur. Zwar ging die Inflation zurück, blieb aber auf einem hohen Niveau. Die geopolitischen Spannungen und Krisen hatten einen dämpfenden Effekt, die steigenden Zinsen begünstigten die Zurückhaltung bei Investitionen.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entsorgungswirtschaft hatte mit rückläufigen Mengen ihrer Kunden zu kämpfen. Die Rohstoffpreise sind im Jahr 2023 aufgrund der geringeren Inlandsnachfrage sowie der geringeren Nachfrage in den asiatischen Märkten weiterhin unter Druck geraten, wohingegen die Verbrennungsanlagen und weitere Abnehmer für Mengen zur thermischen Verwertung stets gut ausgelastet waren und daher die Preise in diesem Segment auch weitgehend stabil blieben. Der Rückgang der Stromerlöse führte zu einem Verfall der Altholzpreise und die mangelnde Nachfrage für Altpapier reduzierte die Preise im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

c) Geschäftsverlauf

Aufgrund der oben beschriebenen wirtschaftlichen Auswirkungen und dem zumindest teilweisen Einbruch der Verwertungskonditionen reduzierten sich die Roherträge um 4,6 %.

Die Altpapiervermarktungsgesellschaft EMDE Altpapier-Erfassung und Verwertung GmbH musste darüber hinaus verschiedene Vertragsverluste im kommunalen Bereich hinnehmen.

d) Ertragslage

Unsere Erwartungen zur Geschäftsentwicklung des Konzerns haben sich bestätigt. Das Ergebnis vor Steuern bereinigt (Verkauf der Liegenschaft in 2022, Entkonsolidierungseffekt Joint Venture und Abschreibung Beteiligung in 2023) hat sich im Jahr 2023 auf 11,1 Mio. EUR verschlechtert. Neben dem bereits beschriebenen Rückgang des Rohertrages sind die Auswirkungen der Kostensteigerungen sowie die schwierige Anfangsphase der mittlerweile veräußerten Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH als Gründe dafür zu nennen.

Aufgrund des Preisverfalls bei einigen Wertstoffarten und den rückläufigen Mengen sanken die Umsatzerlöse im Jahr 2023 um 10,2 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich in 2023 mit TEUR 2.728 wieder normalisiert. Im Vorjahr war hier ein Ertrag aus dem Verkauf einer Liegenschaft (EUR 11,9 Mio.) enthalten.

Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus geleisteten Vergütungen für bezogene Wertstoffe (Verwertungskosten), Fremdleistungen sowie Entsorgungskosten und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17.886 auf TEUR 73.607 reduziert.

Die Verwertungskosten sind insbesondere aufgrund der oben beschriebenen Preiseffekte aber auch der Mengenrückgänge um mehr als EUR 17,9 Mio. gesunken. Die in den bezogenen Leistungen enthaltenen Entsorgungskosten sind um EUR 1,4 Mio. zurückgegangen. Die Fremdleistungen sind auf EUR 14,3 Mio. um TEUR 835 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Erhöhung des Personalaufwandes um 1,2% auf TEUR 41.931 ist bei fast gleichbleibender Mitarbeiterzahl auf gestiegene Lohn- und Gehaltskosten zurückzuführen. Dagegen sind die ergebnisabhängigen Vergütungsbestandteile der Gehälter gesunken.

Aufgrund der Lieferengpässe in den Vorjahren wurden Investitionen in 2023 nachgeholt, die folglich zu einem Anstieg der Abschreibungen des Anlagevermögens um TEUR 1.565 auf TEUR 13.313 geführt haben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 2.200 auf TEUR 38.196 erhöht, was insgesamt auf allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen ist. Des Weiteren sind insbesondere die Mietaufwendungen, die Rechts- und Beratungskosten für strategische Projekte und die Aufwendungen für Instandhaltung gestiegen. Dagegen sind die Treibstoffkosten gesunken.

Das Finanzergebnis (Saldo aus Beteiligungserträgen, Zinsaufwendungen und -erträgen) ist um TEUR 324 auf TEUR 637 gesunken. Während die Erträge aus den Equity-Gesellschaften um TEUR 990 gestiegen sind und sich das Zinsergebnis TEUR 385 verbessert hat, musste aufgrund der Stilllegung des Biomassekraftwerks in Flörsheim-Wicker eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung der Biomasse Rhein-Main GmbH in Höhe von TEUR 1.700 vorgenommen werden.

Insgesamt sank das EBIT (einschl. Ergebnisse aus Equity-Gesellschaften) um TEUR 21.197 auf TEUR 8.887. Der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft ging um TEUR 14.646 auf TEUR 2.349 zurück. Bereinigt um die genannten Sondereffekte (Verkauf Liegenschaft im Jahr 2022 mit EUR 11,9 Mio., Abschreibung einer Beteiligung mit EUR 1,7 Mio. und der Entkonsolidierung des Joint Ventures mit EUR 2,2 Mio.) hat sich das Ergebnis vor Steuern um rund EUR 7 Mio. verschlechtert.

e) Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Sowohl die Bilanzsumme als auch die Finanzierungsstruktur haben sich nur unwesentlich geändert.

Im Geschäftsjahr wurden fast EUR 18 Mio. ins Anlagevermögen investiert, insbesondere um den Fuhrpark auf einen modernen Stand zu halten. Die Finanzierung erfolgte zum größten Teil aus eigenen Mitteln.

Insgesamt sind die Verbindlichkeiten um TEUR 2.461 gestiegen. Die in den Sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.930, dagegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 344 zurückgegangen. Sämtliche im Vorjahr bereits bestehende Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Ergebnisse der Konzerngesellschaften führten zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um EUR 2,4 Mio. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht um 1,1 % Punkte auf 66 %.

Die unterjährigen Liquiditätsschwankungen und der Investitionsbedarf wurden im laufenden Geschäftsjahr zum größten Teil durch eigene Mittel oder freie Mittel aus anderen Unternehmen der Gruppe finanziert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr gegeben.

Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegt sich mit 5,1 % der Bilanzsumme auf dem Niveau des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skontomöglichkeiten beglichen.

Aus dem laufenden Geschäft wurde ein Cashflow von TEUR 8.771 erwirtschaftet. Der deutliche Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Jahresüberschusses aber auch auf die gegenüber dem Vorjahr um über EUR 6,0 Mio. gestiegenen Ertragssteuerzahlungen zurückzuführen.

f) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Konzerns betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 166.358 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 811 erhöht. Ursächlich hierfür ist das Anlagevermögen, welches sich um TEUR 2.325 bzw. 3,3 % erhöht hat. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 1.140 zurückgegangen.

Das Anlagevermögen macht auf der Aktivseite ähnlich dem Vorjahr 44 % der Bilanzsumme aus. Der Anlagendeckungsgrad beträgt zum Jahresende 148 % nach 150 % im Vorjahr.

Innerhalb des Umlaufvermögens machen die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr 29,4 % aus, diese sind um 11 % gestiegen. Das Debitorenmanagement in den Gesellschaften ist darauf ausgerichtet, die Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen. Der Kundenstamm ist breit aufgestellt; mit den meisten Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Insgesamt werden die Risiken auf der Kundenseite als gering eingeschätzt. Der Ausfall eines einzelnen Kunden wäre für die Unternehmensgruppe nicht existenzgefährdend.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 1.004 auf TEUR 41.982 gestiegen. Sie beinhalten zum Jahresende als wesentliche Posten das Verrechnungskonto MBB KG (TEUR 21.918), welches sich um TEUR 845 reduzierte und zwei Darlehen (TEUR 14.558), davon ein Darlehen an ein nahestehendes Unternehmen für Investitionen in neue Anlagen. Des Weiteren bestehen Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 2.168 (Vj. TEUR 663).

g) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der wirtschaftliche Erfolg der ALMEWA-Gruppe basiert hauptsächlich auf dem Wissen und Können sowie der Zufriedenheit unserer MitarbeiterInnen. Wir bieten unseren MitarbeiterInnen attraktive Rahmenbedingungen sowie individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch unser agiles Karrieremodell an. Neben der fachlichen Fortbildung stehen unsere Unternehmenswerte und unser Führungsleitbild im Fokus.

Als mittelständisches Familienunternehmen ist das Thema soziales Engagement ein wesentlicher Aspekt in der Unternehmensphilosophie.

Verantwortungsvolles, ökologisches Handeln nimmt einen hohen Stellenwert bei uns ein. Es wurden weitere Dächer mit PV-Anlagen belegt und der gewonnene Strom selbst genutzt. Der Fuhrpark hat ein Durchschnittsalter von 4,4 Jahren und ist damit als modern und effizient einzustufen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Während die Automobil- und Bauwirtschaft teils schwere Zeiten durchlebt, kann sich der ALMEWA-Konzern dennoch auf ein breit diversifiziertes Kundenspektrum ohne Klumpenrisiken stützen. Eine Reihe von strategisch bedeutsamen Projekten wird helfen, die alte Ertragskraft wiederherzustellen.

Fallende Preise für Wertstoffe in Kombination mit geringeren Mengen aufgrund rückläufiger Industrieproduktion erschwerten den Anlauf des Geschäftes des Joint Ventures in Grünstadt und haben sich negativ auf die Ertragslage im Konzern ausgewirkt. In 2024 verkaufte der Konzern seine Anteile an diesem Joint Venture und realisierte daraus einen Verlust, der bereits im Ergebnis 2023 enthalten ist und die zukünftige Ertragslage nicht mehr belasten wird.

Die negativen Konjunkturdaten für Deutschland, hohe Energiekosten und zu viel Bürokratie prägte auch die Geschäftslage der Entsorgungswirtschaft in 2024. Aus heutiger Sicht rechnet der Konzern bereinigt um die Entkonsolidierung des Joint Ventures in Grünstadt mit einem deutlichen Umsatzwachstum. Die gesunkenen Kunststoffpreise werden sich jedoch negativ auf das Konzernergebnis auswirken, so dass in 2024 mit einem leichten Rückgang gerechnet wird.

b) Chancenbericht

Sämtliche wesentlichen Verträge in öffentlichen Ausschreibungen konnten auch in 2024 wiedergewonnen werden.

Auch zukünftig wird der Fokus des Konzerns auf Investitionen im Bau von Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen liegen. Es sind weiterhin größere Investitionen in der Planung. Eine Pressstation für künstliche Mineralfaserabfälle wurde in Betriebsstäte Wallau erfolgreich in Betrieb genommen.

Für eine Anlage zur Aufbereitung von Haushaltsbatterien und Elektronik-Schrott wurde ein Joint Venture mit einem mittelständischen Entsorger gegründet. Die Genehmigungsantrag wurde erstellt und im November 2024 eingereicht. Mit einer Inbetriebnahme der Anlage wird Ende 2026 gerechnet.

Da die Biolog GmbH den Standort Büttelborn Ende 2028 verlassen muss, wird derzeit ein neuer Standort gesucht. Durch eine Verlegung des Betriebes in die Nachbarschaft einer Biogasanlage können gegebenenfalls in Zukunft Transportkosten eingespart werden.

Die Digitalisierung ist zudem ein wichtiger Schritt hin zu höherer Effizienz im Verwertungszyklus einzelner Stoffstrome sowie hin zu verbesserten Informationsflüssen.

c) Risikobericht

Risiken erwachsen aus volatilen Rohstoffpreisen und der hohen Konjunkturabhängigkeit sowie der Ungleichbehandlung kommunaler und privater Betriebe.

Während sich das Geschäftsmodell des ALMEWA-Konzerns als sehr stabil erwiesen hat, ist als ein bedeutendes Risiko der Eintritt eines Großbrandes mit dem dadurch entstehenden Produktionsausfall zu sehen. Ein wesentliches operatives Risiko stellen mögliche Brandereignisse in der Entsorgungswirtschaft dar. Aufgrund der Zusammensetzung der Wertstoffe sind diese in der Regel sehr brandgefährdet und da die Betriebsgröße in den letzten 10 Jahren angestiegen ist, kann ein Brand durch Selbst- oder Fremdentzündung zur Vernichtung von Anlagenteilen bzw. ganzen Standorten führen. Da die ALMEWA-Gruppe sich diesem Risiko bewusst ist, wird laufend in frühzeitige Branderkennung, automatische Löschanlagen sowie in Schulungen der Mitarbeiter investiert, so dass wesentliche Brandereignisse verhindert werden konnten. Für sämtliche Anlagen besteht eine Brandversicherung mit einem angemessenen Selbstbehalt, soweit notwendig wurde auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgeschlossen. Auch zukünftig wird die Verminderung des Brandrisikos ein Schwerpunkt in unserer Geschäftspolitik sein.

Dem starken Wettbewerbsdruck begegnen die Gesellschaften des Konzerns mit Investitionen zur Automatisierung der Prozesse und Anlagen, einer Intensivierung der Kundenbetreuung und der Effizienzsteigerung.

Der Fachkräftemangel, insbesondere bei Berufskraftfahrern, stellt auch für den Konzern eine Herausforderung dar, dem durch Aus- und Weiterbildung, interne Personalentwicklungsprojekte sowie aktive Öffentlichkeitsarbeit entgegengewirkt wird. Mittlerweile werden auch die sozialen Medien wie LinkedIn und Facebook genutzt.

Der Vollzug der Gewerbeabfallverordnung wird immer noch sehr unterschiedlich gelebt. Die erhoffte Lenkungswirkung ist noch nicht eingetreten.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

 

Hofheim a.Ts., den 9.12.2024

Die Geschäftsführung

Frank-Steffen Meinhardt

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielles Anlagevermögen
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechtne und Werten 101.612,50 € 89.285,00 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 409.825,19 € 497.491,53 €
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 3.303,38 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 27.829.580,29 € 24.955.001,61 €
2. technische Anlagen und Maschinen 19.579.438,49 € 23.290.817,57 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.119.986,82 € 15.241.620,77 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 621.856,91 € 649.165,94 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 € 50.846,10 €
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 5.238.908,49 € 4.032.134,29 €
3. Beteiligungen 861.387,27 € 2.664.676,99 €
4. Genossenschaftsanteile 5.825,57 € 5.825,57 €
Summe Anlagevermögen 73.801.724,91 € 71.476.865,37 €
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.635.730,36 € 2.938.213,15 €
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 964.750,26 € 2.686.530,34 €
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.889.133,58 € 2.652.442,11 €
4. Geleistete Anzahlungen - € 27.257,50 €
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.200.092,97 € 24.373.467,69 €
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - € - €
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 485.044,93 € 304.063,66 €
4. Sonstige Vermögensgegenstände 41.982.498,45 € 40.978.932,11 €
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.234.115,02 € 19.570.179,35 €
Summe Umlaufvermögen 92.391.365,57 € 93.531.085,91 €
C. Rechnungsabgrenzungsposten 165.126,82 € 538.890,01 €
Summe AKTIVA 166.358.217,30 € 165.546.841,29 €

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 € 30.000,00 €
II. Kapitalrücklagen 48.464.286,24 € 48.464.286,24 €
III. Gewinnvortrag 54.347.288,41 € 37.322.711,16 €
IV. Jahresüberschuss 2.349.434,39 € 16.995.180,59 €
V. Nicht beherrschende Anteile 4.400.781,18 € 4.382.316,79 €
Summe Eigenkapital 109.591.790,22 € 107.194.494,78 €
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 265.867,00 € 257.300,00 €
2. Steuerrückstellungen 6.982.151,40 € 10.173.038,60 €
3. sonstige Rückstellungen 9.154.357,07 € 9.984.482,95 €
Summe Rückstellungen 16.402.375,47 € 20.414.821,55 €
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.552.903,95 € 16.896.830,51 €
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.486.165,22 € 8.595.981,61 €
3. Verbindlichkeitengegenüber verbundenen Unternehmen - €
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 93.919,91 € 102.196,26 €
5. sonstige Verbindlichkeiten 14.243.167,95 € 11.319.899,95 €
Summe Verbindlichkeiten 39.376.157,03 € 36.914.908,33 €
D. Rechnungsabgrenzungsposten 472,99 € 464,33 €
E. Passive Latente Steuern 987.421,59 € 1.022.152,30 €
Summe Passiva 166.358.217,30 € 165.546.841,29 €

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 173.381.322,43 € 193.174.361,75 €
2. Erhöhung/ Verminderung Bestand fert. u. unfert. Erzeugnissen - 258.679,08 € 2.652.505,39 €
3. sonstige betriebliche Erträge 2.728.313,02 € 13.945.952,47 €
4. Materialaufwand
a. Aufwendungen für RHB und bez. Waren - 20.278.958,92 € - 38.022.378,86 €
b. Aufwendungen für bez. Leistungen - 53.328.274,48 € - 53.470.483,28 €
- 73.607.233,40 € - 91.492.862,14 €
Rohergebnis 102.243.722,97 € 118.279.957,47 €
5. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter - 34.062.908,53 € - 34.227.332,15 €
b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 7.868.391,01 € - 7.223.201,50 €
- 41.931.299,54 € - 41.450.533,65 €
6. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 13.312.675,16 € - 11.747.642,50 €
b. auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapaitalgeselschaft üblichen Aufwendungen überschreiten - 2.246.500,00 € - €
- 15.559.175,16 € - 11.747.642,50 €
7. sonstige betriebliche Aufwendungen - 38.196.157,67 € - 35.996.048,69 €
8. Erträge aus Beteiligungen 2.337.210,77 € 1.346.900,01 €
9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Erträge 987.721,92 € 128.492,57 €
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens - 1.699.999,50 € - €
11. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen - 988.031,35 € - 513.751,28 €
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4.592.913,50 € - 9.597.999,13 €
13. Ergebnis nach Steuern 2.601.078,94 € 20.449.374,80 €
14. sonstige Steuern 232.849,53 € - 217.395,45 €
15. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft oder eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn - 330,63 € - 5.152,20 €
16. Jahresüberschuss 2.367.898,78 € 20.226.827,15 €
17. nicht beherrschende Anteile - 18.464,39 € - 3.231.646,56 €
18. Jahresüberschuss der Muttergesellschaft 2.349.434,39 € 16.995.180,59 €

KONZERANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben und rechtliche Grundlagen

Das Mutterunternehmen, die ALMEWA GmbH mit Sitz in Hofheim-Wallau (kurz: ALMEWA oder Gesellschaft) ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 107211 eingetragen.

Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile an der Meinhardt Entsorgung Beteiligung GmbH, Hofheim (MEB). Die MEB ist wiederum Mehrheitsgesellschafterin bei den unten aufgeführten Unternehmen. ALMEWA ist verpflichtet, einen Konzernabschluss gemäß §§ 290 bis 314 HGB aufzustellen. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Mit Ausnahme der Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH, Hofheim, (kurz KRG) haben alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wie auch das Mutterunternehmen den 31. Dezember als Abschlussstichtag. Die KRG stellt ihren Jahresabschluss auf den 28. Februar auf. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss erfolgte auf der Grundlage eines Zwischenabschlusses zum 31. Dezember 2023.

II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

1. Konsolidierungskreis

In den konsolidierten Abschluss zum 31. Dezember 2023 werden neben der ALMEWA (1.) als Muttergesellschaft folgende Unternehmen gemäß § 301 HGB einbezogen:

gehalten über Anteil
2. Meinhardt Entsorgung Beteiligung GmbH, Hofheim 1. 100,0 %
3. Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG, Hofheim (1) 2. 100,0 %
4. Meinhardt Rückbau GmbH, Hofheim 2. 100,0 %
5. MERA Personal-Leasing GmbH, Hofheim 2. 100,0 %
6. EMDE Altpapier- Erfassung- und -Verwertung GmbH, Aschaffenburg 2. 90,0 %
7. Urbanminers GmbH, Hofheim 2. 100,0 %
8. Containerservice Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main 7. 100,0 %
9. SUED Umwelt- und Entsorgungsdienste Südhessen GmbH, Gernsheim 3. 100,0 %
10. RVE Reinemer Verwertung und Entsorgung GmbH, Hofheim 2. 100,0 %
11. Greiner GmbH, Frankfurt am Main 2. 60,0 %
12. Meinhardt Holzwerk GmbH, Hofheim 3. 100,0 %
13. Meinhardt Logistik GmbH, Hofheim 3. 100,0 %
14. Meinhardt Südhessen GmbH, Hofheim 3. 100,0 %

(1) Diese Gesellschaft nimmt die Befreiung nach § 264b HGB in Anspruch

In 2023 wurde die Meinhardt Südhessen GmbH erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Mit Vertrag vom 14.02.2023 hat die Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG sämtliche Anteile an der V + M Umwelt GmbH von der Muttergesellschaft erworben. Die Gesellschaft wurde in Meinhardt Südhessen GmbH umfirmiert und nahm ihre Tätigkeit im Juli 2023 auf dem gemieteten Betriebshof in Gernsheim auf.

Die in 2023 erstmals konsolidierte Gesellschaft ist mit folgenden wesentlichen Bilanzposten sowie Aufwands- und Ertragsposten in den Konzernabschluss eingegangen (vor Konsolidierung):

TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 838
Umlaufvermögen 2.716
Aufwendungen
Materialaufwand 2.451
Personalaufwand 1.320
Abschreibungen 77
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.240
TEUR
Passiva
Eigenkapital 252
Rückstellungen 214
Verbindlichkeiten 3.087
Erträge
Umsatzerlöse 5.042

Bei den folgenden Unternehmen handelt es sich um assoziierte Unternehmen zu ALMEWA bzw. deren Tochtergesellschaften:

gehalten über Anteil
14. DRZ Darmstädter Recycling-Zentrum GmbH, Darmstadt (2) 3. 50,0 %
15. AwaTech GmbH, Gernsheim (2) 14. 50,0 %
16. BioLog GmbH, Büttelborn (2) 3. 50,0 %
17. B+M Recycling GmbH, Frankfurt am Main (2) 2. 50,0 %
18. KKM Wertstoffsortiergesellschaft mbH, Flörsheim-Wicker (2) 2. 50,0 %
19. WENTURO Entsorgungs GmbH, Weinheim (2) 2. 50,0 %
20. MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe mbH & Co. KG, Hofheim (2) 2. 50,0 %
21. Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH, Hofheim (2) 2. 50,0 %
22. SAVAG Südhessische Abfallverwertungs GmbH, Büttelborn 3. 33,3 %
23. ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH, Offenbach 3. 49,0 %
24. ESM GmbH, Groß-Gerau 2. 29,5 %
25. MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe Geschäftsführung mbH, Hofheim (3) 2. 50,0 %
26. Wenturo Grundbesitz GmbH, Hofheim (2) 2. 50,0 %

(2) Einbeziehung erfolgt gemäß § 310 HGB
(3) Keine Einbeziehung nach der Equity-Methode aufgrund Unwesentlichkeit

Die im Januar 2023 neu gegründete Wenturo Grundbesitz GmbH hat ein Betriebsgrundstück erworben. Das assoziierte Unternehmen wurde erstmals mit folgenden wesentlichen Bilanzposten, sowie Aufwands- und Ertragsposten quotal in den Konzernabschluss einbezogen (vor Konsolidierung):

TEUR
Aktiva
Anlagevermögen 3.010
Umlaufvermögen 189
Aufwendungen
Abschreibungen 44
Sonstige betriebliche Aufwendungen 10
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93
TEUR
Passiva
Eigenkapital 83
Rückstellungen 13
Verbindlichkeiten 3.104
Erträge
Umsatzerlöse 229

Aufgrund untergeordneter Bedeutung wird die nachfolgende Gesellschaft nicht einbezogen (§ 296 Abs. 2 HGB):

gehalten über Anteil
Meinhardt Städtereinigung Verwaltung GmbH, Hofheim 2. 100,0 %

Bei der Meinhardt Städtereinigung Verwaltung GmbH handelt sich hier um eine Kleinstkapitalgesellschaft, die als Komplementär-GmbH fungiert.

ALMEWA bzw. deren Tochtergesellschaften halten folgende Beteiligungen gemäß § 271 Abs. 1 HGB:

Bezeichnung Sitz Kapitalanteil Eigenkapital Jahresergebnis
% TEUR TEUR
Arbeitsgemeinschaften
Rhein-Main Hofheim-Wallau 50 32 19
Infraserv Wiesbaden Hofheim-Wallau 50 80 5

2. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB durchgeführt. Soweit die Gesellschaft die Anteile an der Meinhardt Entsorgung Beteiligung GmbH, Hofheim, in 2017 im Wege der Sacheinlage erworben hat, wurden sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten mit dem beizulegenden Zeitwert zum 01.01.2017 angesetzt, da die ALMEWA zu diesem Zeitpunkt bereits ein vertragliches Beherrschungsrecht hatte. Das sich ergebende anteilige Eigenkapital des jeweiligen Tochterunternehmens wurde mit dem Beteiligungsbuchwert, den die Muttergesellschaft ausweist, verrechnet. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde in die Kapitalrücklage eingestellt, da es sich um stille Reserven in den Tochtergesellschaften (technischer passiver Unterschiedsbetrag) handelt.

Die Erstkonsolidierung der in 2018 neu erworbenen Tochtergesellschaften erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Verrechnung des anteiligen Eigenkapitals des Tochterunternehmens mit dem Beteiligungsbuchwert des Mutterunternehmens, führte zu aktiven Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 860, die als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen wurden.

Da auf die in 2020 und 2023 erstmals in den Konzernabschluss aufgenommenen Unternehmen in den Vorjahren § 296 Abs. 2 HGB angewendet wurde, erfolgte für diese Gesellschaften in 2020 bzw. 2023 die Erstkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 Satz 4 HGB zu Beginn des Geschäftsjahres. Der passive Unterschiedsbetrag wurde in den Gewinnvortrag eingestellt.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung in 2017 wurden stille Reserven bei bebauten Grundstücken aufgedeckt. Der Ermittlung der stillen Reserven liegen externe Bewertungsgutachten zugrunde. Soweit diese auf abnutzbare Bestandteile der Grundstücke entfallen, werden diese über die geschätzte Restnutzungsdauer des betroffenen Anlagevermögens abgeschrieben. Zum 31.12.2023 beträgt der Buchwert der aufgedeckten stillen Reserven TEUR 1.726

Die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Kapital, an den Rücklagen sowie am Bilanzgewinn oder -verlust werden als "nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Ergebnisse in der Position "nicht beherrschende Anteile" dargestellt.

Die neun Gemeinschaftsunternehmen, die unter der gemeinsamen Kontrolle mit einem fremden Unternehmen stehen, werden nach der Methode der Quotenkonsolidierung gemäß § 310 Abs. 1 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge wurden nur entsprechend der Beteiligungsquote einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2017 für die sieben bereits bestehenden Gemeinschaftsunternehmen in analoger Anwendung wie bei den einbezogenen Tochtergesellschaften, jedoch bezogen auf die vom Konzern gehaltenen Anteile. Es ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.797, der in die Kapitalrücklage eingestellt wurde. Zum 31.12.2023 beträgt der Buchwert der aufgedeckten stillen Reserven TEUR 1.901.

Wesentliche assoziierte Unternehmen, die nicht unter der gemeinsamen Kontrolle eines einbezogenen Unternehmens und eines fremden Unternehmens stehen, werden nach der Equity- Methode bilanziert. Die Equity-Bewertung erfolgt nach der Buchwertmethode. Die vorliegenden Abschlüsse der assoziierten einbezogenen Unternehmen wurden nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff HGB aufgestellt und auch geprüft.

Die Wertermittlung für die Equity-Methode erfolgte auf den 01.01.2017 und führte zu passiven Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 1.109, die in die Kapitalrücklage eingestellt wurden. Der Aktive Unterschiedsbetrag von TEUR 830 wird über die Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 249 Die Ergebnisse aus der Equity-Bewertung werden in den Erträgen aus Beteiligungen nach der Nettomethode ausgewiesen.

Übrige Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet.

Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge sind mit den entsprechenden Aufwendungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet worden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse der in den konsolidierten Abschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt (§ 308 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und im Allgemeinen über einen Zeitraum von 36 Monaten linear planmäßig abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren mit TEUR 21 aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen und werden zu Anschaffungskosten aktiviert, sowie mit TEUR 389 aus der Kapitalkonsolidierung. Die Abschreibung erfolgt linear, soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte wurden mit jeweils 10 Jahren zugrunde gelegt. In beiden Fällen lassen die Art und Weise der Geschäftsausübung die längerfristige Nutzung erwarten.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt, welche nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt wurden. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 Euro werden sofort als Betriebsausgabe geltend gemacht wird.

Die Finanzanlagen sind mit Ausnahme der wesentlichen assoziierten Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Rückstellungen für Pensionen wurden in gleicher Weise ermittelt wie Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber einer Zusatzversorgungskasse (ZVK). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Jahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Jahren ergibt, abgezinst. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und gegenüber der ZVK erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" bzw. bei der ZVK die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt und von einer Rentensteigerung von 1,0 % p.a. ausgegangen. Der Zinssatz für die Pensionsrückstellung beträgt gemäß § 253 Abs. 2 Satz HGB 1,82 % und für die ZVK Rückstellung 1,73 %. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich, im Vergleich zu der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz (1,74 %) der vergangenen sieben Jahre, ein Unterschiedsbetrag von TEUR 4,8.

Die Pensionsrückstellungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betrugen EUR 170.208. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wird zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 184.016 ausgewiesen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt EUR 449.883.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 9.586 wurden mit den Zuführungen in Höhe von EUR 18.153 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven latenten Steuern wurden gemäß § 306 HGB aufgrund vorgenommener Konsolidierungsbuchungen gebildet und entsprechend der Veränderung der Konsolidierungen aufgelöst.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (siehe Darstellung auf der nachfolgenden Seite) abgebildet.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 7.908,5 eine Restlaufzeit von über einem Jahr, die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuererstattungen in Höhe von TEUR 1.016, Ertragssteuererstattungen von TEUR 5.148 und Stromsteuererstattungen TEUR 61 enthalten, die erst in 2024 rechtlich entstehen.

c) Eigenkapital

Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt EUR 30.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Die Kapitalrücklage enthält zum 31.12.2023 passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 48.084. Davon betreffen TEUR 45.178 die Meinhardt Entsorgung Beteiligung GmbH sowie deren Tochtergesellschaften, TEUR 1.797 die quotal einbezogenen Unternehmen und TEUR 1.109 die nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen.

Konzern-Anlagenspiegel ALMEWA GmbH Hofheim/Ts.-Wallau zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.129.690 51.541 - 133.276 19.931 1.067.886
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.677.761 - - - 3.677.761
3. Geleistete Anzahlungen - 3.303 - - 3.303
4.807.451 54.845 - 133.276 19.931 4.748.951
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.534.805 3.141.383 - 173.681 1.039.132 38.541.639
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.334.527 638.053 - 4.549.175 536.302 52.959.707
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.276.703 11.442.424 - 4.649.288 323.749 88.393.588
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 649.165 2.042.279 - 150.474 - 1.919.114 621.856
172.795.200 17.264.139 - 9.522.619 - 19.931 180.516.789
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.846 - - 20.846 - 30.000
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 6.266.124 2.329.450 - 989.901 - 7.605.672
3. Beteiligungen 2.664.677 501.403 - 604.693 - 2.561.387
4. Genossenschaftsanteile 5.826 - - - 5.826
8.987.473 2.830.853 - 1.615.440 - 10.202.885
186.590.124 20.149.836 - 11.271.335 - 195.468.626
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen / Zuschreibung Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.040.405 59.111 - - 133.241 966.274
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.180.269 87.666 - - 3.267.936
3. Geleistete Anzahlungen - - - - -
4.220.674 146.777 - -133.241 4.234.209
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.579.804 1.149.099 - - 16.844 10.712.060
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.043.709 4.855.106 - - 4.518.547 33.380.268
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.035.081 7.028.920 - - 3.790.401 69.273.600
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
108.658.595 13.033.124 - - 8.325.792 113.365.927
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - -
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 2.233.990 132.774 - - 2.366.764
3. Beteiligungen - 1.700.000 - - 1.700.000
4. Genossenschaftsanteile - - - - -
2.233.990 1.832.774 - - 4.066.764
115.113.259 15.012.675 - - 8.459.033 121.666.900
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.613 89.285
2. Geschäfts- oder Firmenwert 409.826 497.492
3. Geleistete Anzahlungen 3.303 -
514.742 586.777
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.829.579 24.955.001
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.579.439 23.290.818
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.119.988 15.241.622
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 621.856 649.165
67.150.862 64.136.605
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000 50.846
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 5.238.908 4.032.134
3. Beteiligungen 861.387 2.664.677
4. Genossenschaftsanteile 5.826 5.826
6.136.121 6.753.483
73.801.725 71.476.866

d) Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für verschiedene Personalkosten (TEUR 2.978), Rückbauverpflichtungen (TEUR 638), ausstehende Rechnungen (TEUR 821) und noch anfallende Verwertungskosten (TEUR 958), Verpflichtungen gegenüber der Zusatzversorgungskasse (TEUR 3.480) und interne und externe Jahresabschlusskosten (TEUR 260).

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.552.904 8.202.067 6.359.158 1.991.680
Vorjahr 16.896.830 3.820.207 12.816.086 260.537
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.486.165 8.486.165 0 0
Vorjahr 8.595.982 8.595.982 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 93.920 93.920 0 0
Vorjahr 102.196 102.196 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 14.243.168 12.224.668 2.018.500 0
Vorjahr 11.319.900 4.695.239 4.857.161 1.767.500
- davon aus Steuern 1.308.655 1.308.655 0 0
Vorjahr 1.322.017 1.322.017 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.439 21.439 0 0
Vorjahr 21.555 21.555 0 0
Summe 39.376.157 29.006.820 8.377.658 1.991.680
Vorjahr 36.914.908 17.213.624 17.673.247 2.028.037

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 13 (Vj. TEUR 2) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

In Höhe von TEUR 14.169 sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Grundschulden besichert.

f) Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz des Sachanlagevermögens zu Zeitwerten im Rahmen der Erstkonsolidierung. Für die Ermittlung wurden die maßgeblichen Gewerbesteuersätze von 13,3% (bei Personengesellschaften) bzw. Körperschafts- und Gewerbesteuersätze von 30,0% bei Kapitalgesellschaften angesetzt.

In 2023 wurden TEUR 35 passive latente Steuern aufgelöst und sind im Steuerertrag enthalten.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 1.495 aperiodische Erträge aus dem Abgang von Anlagegegenständen.

3. Sonstige Angaben

a) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

gewerbliche Arbeitnehmer kaufmännische Angestellte
2023 644 168

Insgesamt sind 209 Mitarbeiter, davon 162 gewerbliche und 47 kaufmännische bei den quotal einbezogenen Unternehmen angestellt.

b) Finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden Haftungsverhältnisse:

- Wiesbadener Volksbank (MLG, MGB, MBB KG) TEUR 5.883
- Schuldbeitritt Deutsche Bank (MLG KG) TEUR 4.697
Insgesamt TEUR 10.580

Zum 31.12.2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aufgrund von Miet- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 32.502. Davon entfallen TEUR 1.132 auf die quotal einbezogenen Unternehmen.

c) Abschlussprüferhonorar

Das für die einbezogenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt berechnete Abschlussprüferhonorar betrug für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 110 und für steuerliche Beratungsleistung TEUR 59.

d) Angaben zum Geschäftsführungsorgan der Muttergesellschaft

Geschäftsführer der ALMEWA GmbH ist Herr Frank-Steffen Meinhardt, Wiesbaden - Nordenstadt, Kaufmann.

e) Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens wurde vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.349.434,39 auf neue Rechnung vorzutragen.

f). Ereignisse nach dem Stichtag

Die Beteiligung an der Kunststoff Recycling Grünstadt GmbH wurde im November 2024 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.03.2024 verkauft. Im vorliegenden Konzernabschluss ging die KRG mit einem Vermögen von EUR 17 Mio., Umsätzen von EUR 7 Mio., Schulden von EUR 20,3 Mio. und Aufwendungen von EUR 12 Mio. ein. Aus diesem Verkauf hat der Konzern einen Verlust von EUR 2 Mio. realisiert, der bereits in diesem Abschluss in den Abschreibungen enthalten ist und zukünftig das Ergebnis des Konzerns nicht mehr belasten wird.

 

Hofheim, den 09.12.2024

Die Geschäftsführung

Frank-Steffen Meinhardt

Kapitalflussrechnung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
TEUR
Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 4.614 20.227
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 15.013 11.748
+ Zunahme der Rückstellungen -825 956
- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 339 -500
- Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- und Finanzierungstätigkeit) -2.237 -2.555
- Abnahme (+Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- und Finanzierungstätigkeit) -125 -2.348
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -974 -12.645
- Zinsaufwendungen / Zinserträge 0 385
- Beteiligungserträge -2.337 -1.347
+ Ertragsteueraufwand 4.628 9.633
- Ertragsteuerzahlungen -9.325 -3.307
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.771 20.246
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2.776 12.936
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -55 -66
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -17.264 -12.958
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -502 -1.136
- Auszahlungen (+Rückzahlungen) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 855 4.285
+ Erhaltene Dividenden 998 1.840
+ Erhaltene Zinsen 988 128
Cashflows aus der Investitionstätigkeit -12.204 5.029
+ Einzahlungen aus der Darlehensaufnahme 5.798 5.036
- Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -3.211 -5.588
- Auszahlungen für gewährte Darlehen -2.556 -9.417
- Gezahlte Zinsen -988 -514
Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit -957 -10.483
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -4.390 14.792
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -54 0
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 19.570 4.778
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 15.234 19.570

Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich Kassenbestände und Bankguthaben. Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, bestanden weder am Bilanzstichtag noch zum 31.12.2022.

Der Anteil der Gemeinschaftsunternehmen am Finanzmittelfonds beträgt TEUR 2.182

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalrücklage
Gezeichnetes Kapital § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB passiver Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 30.000,00 380.000,00 48.084.286,24 48.464.286,24
Stand am 01.01.2022 30.000,00 380.000,00 48.084.286,24 48.464.286,24
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 30.000,00 380.000,00 48.084.286,24 48.464.286,24
Stand am 01.01.2023 30.000,00 380.000,00 48.084.286,24 48.464.286,24
Änderungen im Konsolidierungskreis (Einbeziehung von Tochtergesellschaften) 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2023 30.000,00 380.000,00 48.084.286,24 48.464.286,24
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss des Mutterunternehmens Summe
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 21.797.661,42 15.525.049,74 85.816.997,40
Stand am 01.01.2022 37.322.711,16 0,00 85.816.997,40
Konzernergebnis 0,00 16.995.180,59 16.995.180,59
Stand am 31.12.2022 37.322.711,16 16.995.180,59 102.812.177,99
Stand am 01.01.2023 54.317.891,75 0,00 102.812.177,99
Änderungen im Konsolidierungskreis (Einbeziehung von Tochtergesellschaften) 29.396,66 0,00 29.396,66
Konzernergebnis 2.349.434,39 2.349.434,39
Stand am 31.12.2023 54.347.288,41 2.349.434,39 105.191.009,04
nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
EUR EUR
Stand am 31.12.2021 1.150.670,23 86.967.667,63
Stand am 01.01.2022 1.150.670,23 86.967.667,63
Konzernergebnis 3.231.646,56 20.226.827,15
Stand am 31.12.2022 4.382.316,79 107.194.494,78
Stand am 01.01.2023 4.382.316,79 107.194.494,78
Änderungen im Konsolidierungskreis (Einbeziehung von Tochtergesellschaften) 0,00 29.396,66
Konzernergebnis 18.464,39 2.367.898,78
Stand am 31.12.2023 4.400.781,18 109.591.790,22

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALMEWA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ALMEWA GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ALMEWA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kriftel, 5. Februar 2025

Klug & Engelhard GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Andreas Klug, Wirtschaftsprüfer

Simone Leithoff, Wirtschaftsprüferin

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