Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 858
Eingetragen
4.2.1981
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Fortführung der Firma Kurt Zecher -Galvanische und Technische Werkstätte -; die Herstellung und Bearbeitung von Druckereiwalzen; Handel hiermit und mit verwandten Artikeln; Hartverchromungen aller Art; Beteiligung an entsprechenden Unternehmungen und verwandte Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Krause Blum
seit 16.3.2026
Prokura
Jörg Rohde
seit 9.3.2012
Prokura
Thomas Eisner
seit 4.4.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 5 angezeigt

Kathrin Schauer und Christoph Schauer in Erbengemeinschaft
Germany
332.698 €
80.00%
Kathrin Schauer und Christoph Schauer zur gesamten Hand
Germany
59.668 €
14.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kurt Zecher GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kurt Zecher GmbH ist als Zulieferer der Druckindustrie und des Druckmaschinenbaus global tätig. Im Einzelnen beliefern wir folgende systemrelevante Branchen im Bereich der Druckindustrie:

- Labeldruck

- flexible Verpackung

- Wellpappe-Vordruck, Wellpappendirektdruck

- Coating

- Zeitungsdruck

- Offset-Veredelung

- Produktion von Non-woven-Materialien

Unser Geschäftsschwerpunkt liegt in der Herstellung und ressourcenschonenden Aufarbeitung von Rasterwalzen zum Farbübertrag in Druckmaschinen. Weitere Dienstleistungen erbringen wir mit galvanischen Lohnveredelungen u.a. durch Oberflächen-Verchromung an geometrisch hochkomplexen Bauteilen für Blaskopf Extruder. Zu unserem Kundenstamm zählen wir namhafte Druckereien, Markenartikler und Maschinenbauunternehmen der Druckbranche.

2. Forschung und Entwicklung

Durch die enge Bindung an unsere Kunden wird uns ermöglicht, gemeinsam mit unseren Kunden eine innovative, praxisorientierte Anwendungstechnik im Bereich des Druck- und Veredelungsprozesses durchzuführen. Natürlich werden in diesem Zusammenhang die wirtschaftlichen und technologisch-qualitativen Anforderungen des Kunden immer berücksichtigt.

Unsere Innovationskraft liegt im hochqualifizierten Team, das die einzelnen Anwendungsprozesse beim Kunden begleiten und somit individuell unterstützen kann. Zu diesem Zweck sind in unserem Hause zwei Mitarbeiter ausschließlich mit den Themen drucktechnische Anwendungen und lasertechnische Weiterentwicklung angestellt. Ein Schwerpunkt unter anderen ist die Erarbeitung eines Substitutionsplans für Chrom VI.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktentwicklung der Druckindustrie wird weiterhin von dem Trend beeinflusst, umweltgerechte, teils kompostierbare Verpackungen anzubieten.

Diese Entwicklung wird immer stärker vom Markt, sowie vom Gesetzgeber forciert. Endkunden, Markenartikler und Handelsketten sind gefordert, diesen Anforderungen unter Berücksichtigung der Lebens- und Hygienevorschriften zu genügen.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren nochmals verschärft. Nach der Corona Pandemie sind die Produktionskapazitäten noch nicht in vollem Umfang wiederhergestellt. Die anhaltende Kriegssituation in Europa ist weiterhin präsent und hat in verschiedenen Bereichen maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung der Wirtschaft.

Die Energiepolitik, die damit verbundenen Preissteigerungen, nationale - und EU-Auflagen sowie der akute Fachkräftemangel erschweren die Zukunftsentwicklung der Industrie. Eine weitere hohe Unsicherheit für die Entwicklung der Industrie ergibt sich durch die weltwirtschaftlichenSpannungen zwischen einzelnen Ländern, Überproduktionen von Volkswirtschaften (z.B. China) und der innenpolitischen Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Das Umsatzziel 2023 konnte um 5,3 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die rückläufige Kaufzurückhaltung aus 2022 beeinflusste einen Teil der Entwicklung 2023. Die Umsatzerlöse erhöhten sich nach den vorliegenden Erkenntnissen wie erwartet gegenüber dem Vorjahr um 5,3%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,469 Mio Euro.

Den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 konnte man auf Grund der gegebenen Umstände als relativ stabil bezeichnen, da man auch im 1.Quartal 2023 die staatlichen Mittel zur Regulierung des Ergebnisses und Sicherung der Arbeitsplätze genutzt hat. Die Prozessoptimierungen wurden trotz der Einschränkungen weiter durchgeführt. Zur Ergebnisverbesserung bleiben die Kostenstrukturen und Produktionsoptimierungen im Fokus.

3. Lage

Ertragslage

Die Ergebnisquellen haben sich nicht verändert, es handelt sich weiterhin um die Fertigung und den Vertrieb von Rasterwalzen im Bereich der flexiblen Verpackung. Zusätzlich ist noch ein geringer Anteil der technischen Hartverchromung für den Ertrag verantwortlich.

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %.

Der Exportanteil veränderte sich auf 51,4 % (Vorjahr 50,2%) des Gesamtumsatzes. Der größte Anteil des Exportumsatz fand im Drittlandsgeschäft statt, hierbei gab es eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 4,6%. Die Lieferungen an Kunden in der EU stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,7%. In der Fertigung waren die Auslastungsgrade 2023 entsprechend des Umsatzes und der Anwesenheit der Mitarbeiter gut.

Mit TEUR 305 wurde ein positives Betriebsergebnis erzielt. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei TEUR 303 (Vorjahr TEUR -167).

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist, wie im Vorjahr, weiterhin als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, stets alle Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 83,9 % (Vorjahr 84,2 %) und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Es bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die bereitgestellte Kontokorrentkreditlinie wurde nicht in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen wie im Vorjahr 3,6 % der Bilanzsumme.

Mit Eigenmitteln wurden die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 562 (Vorjahr EUR 422) realisiert. Für das folgende Geschäftsjahr sind weitere Ersatz- und Neuinvestitionen geplant. Im Bereich der Finanzanlagen werden TEUR 3.025 aus den liquiden Mitteln über eine Vermögensverwaltung in Investmentfonds verwaltet.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich bis auf die Anlage der liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir weiterhin für stabil.

Resultierend aus einem solventen und langjährigen Kundenstamm, sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Neukundengeschäfte werden landesüblich abgesichert. Die Gesellschaft finanziert sich im kurzfristigen Bereich überwiegend aus dem Barvermögen.

Bei den finanziellen Vermögenswerten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen, sofern ein Ausfall- oder Bonitätsrisiko erkennbar ist. Das vorhandene Debitorenmanagement trägt zur Minimierung der Ausfallrisiken bei. Durch eine funktionierende Warenkreditversicherung werden die Risiken zusätzlich abgesichert. Jede Geschäftsanbahnung von Neukunden wird von einer Bonitätsprüfung begleitet.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

GJ 2023
TEUR
GJ 2022
TEUR
GJ 2021
TEUR
GJ 2020
TEUR
Umsatzerlöse 20.844 19.788 21.151 19.274
Betriebsergebnis 305 -60 758 447

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis heran. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % gestiegen und entsprach den vorliegenden Umständen nicht vollständig unserer Planung. Das Betriebsergebnis hat sich zum Vorjahr um TEUR 365 erhöht und entsprach der Prognose für das Geschäftsjahr.

III. Prognosebericht

Ziel im laufenden Geschäftsjahr 2024 ist es, den Jahresüberschuss aus dem Jahre 2021 durch gezielte Maßnahmen wieder annähernd zu erreichen. Das 1. Quartal 2024 verlief im Vergleich zum Vorjahr etwas besser.

Der Geschäftsverlauf 2024 wird durch politische Entscheidungen seitens der EU und nationalen Vorgaben sowie wirtschaftlichen Verflechtungen stark beeinflusst. Die kontinuierliche Optimierung der Fertigungsplanung wird die erhaltenen Aufträge unter der optimalen Auslastung aller Ressourcen, vor allem der Mitarbeiter, kundenorientiert fertigen.

Der Bereich Beschaffung ist ein wichtiger Baustein in unserer Unternehmensentwicklung. Wir zählen auf gute Lieferantenbeziehungen und auf qualitativ hochwertige Produkte. Darüber hinaus werden strategisch wichtige Lieferanten weiterhin auditiert um sicherzustellen, dass die Performance der einzelnen Lieferanten auch zukünftig unseren Ansprüchen genügt.

Unseren Zahlungsverpflichtungen werden wir auch zukünftig fristgerecht nachkommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die geopolitische Lage im Umfeld des Ukraine-Russland Konfliktes ist nicht mehr das einzige Risiko. Hinzu kommen erschwert die Konflikte einzelner Nationen, sowie Auflagen und Vorschriften aus der Europäischen Union. Ferner ist auch festzustellen, dass die Überproduktionen von Produkten aus dem asiatischen Markt die heimischen Märkte überfluten.

Die Geschäftsführung der Firma Zecher versucht dem durch die Erschließung bislang ungenutzter Marktpotenziale, sowie einer optimierten Marktbearbeitung entgegenzuwirken.

Trotz dieser Bemühungen bestehen mittelfristige Risiken.

Ertragsorientierte Risiken

Den ertragsorientierten Risiken durch die Reduzierung des Auftragseinganges wird durch eine straffere Durchlaufplanung und eine optimierte Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen weiter Rechnung getragen. Der Arbeitsplatzsicherung wird weiterhin hohe Priorität eingeräumt. Umsatzrückgänge sollen durch natürliche Fluktuation und Altersteilzeitmodelle kompensiert werden.

Die Wettbewerbsrisiken sind wie in den Vorjahren allgegenwärtig und verändern sich laufend. Wir werden daher weiterhin auf die Optimierung unserer Vertriebs-, Produktions- und Administrationsprozesse Wert legen, um die vorhandenen Marktanteile zu erhalten und auszubauen.

Das aktuelle rasante Fortschreiten der Digitalisierung in einzelnen Bereichen wird weiterhin Einfluss auf Strukturen und Kosten nehmen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Auch das finanzwirtschaftliche Risiko wird durch die geopolitischen Ereignisse gezeichnet. Die aktuell gute Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens kann das Risiko einen gewissen Teil selbst und darüber hinaus mit staatlicher Unterstützung eine Zeit überbrücken. Engpässe zeichnen sich zurzeit keine ab.

2. Chancenbericht

Trotz der geopolitisch schwierigen Situation können wir mit erweiterten Vertriebsaktivitäten in der Kommunikation zum Kunden und in der Zusammenarbeit mit Partnern weiteres Marktpotenzial erschließen.

Die Qualifikation und die hohe Flexibilität der Mitarbeiter bekommen immer mehr Gewicht und bringen weiteres Potenzial zur Ergebnisverbesserung.

3. Gesamtaussage

Die künftige Entwicklung der Kurt Zecher GmbH wird stark durch die Dauer und Intensität des militärischen Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine beeinflusst. Auswirkungen wie behördliche Auflagen, steigende Rohstoffpreise, massiv gestörte Logistikketten und damit verbundene Beschaffungsrisiken, Lohnforderungen sowie die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal sind weiterhin präsent.

Der Fokus der Anstrengungen liegt aktuell auf der Sicherstellung einer Grundauslastung der Produktion, dem Erhalt der finanziellen Stabilität des Unternehmens sowie der Weiterbeschäftigung aller Mitarbeiter.

Die aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere die der Europäische Union wird das Geschäftsmodell für eine noch nicht absehbare Zeit stark beeinflussen. Der Fokus der Anstrengungen der Kurt Zecher GmbH liegt in der Verbesserung der aktuellen Auftragssituation und Lieferketten, um mögliche negative Ergebnisse abzuwenden.

Das Bestreben der Kurt Zecher GmbH liegt weiterhin in der Stabilisierung und dem Abwenden eines negativen Betriebsergebnisses. Als oberstes Ziel gilt die Sicherung von Beschäftigungsverhältnissen.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist aktuell nicht gefährdet. Zu dieser Einschätzung gelangt man durch die langfristig stabile finanzielle Lage, den nicht existenten Bankverbindlichkeiten, sowie eine hohe Eigenkapitalquote.

Das aktuelle Risiko wird beobachtet und geeignete Gegenmaßnahmen werden eingeleitet.

 

Paderborn, den 30.05.2024

gez.

Rüdiger Wand, Geschäftsführer

Thomas Eisner, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KURT ZECHER GMBH, PADERBORN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.520.074,89 6.481.382,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 233.823,00 8.327,00
II. Sachanlagen 2.708.426,49 2.971.806,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.685,00 63.188,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.749.803,01 2.068.077,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.414,51 712.164,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 365.523,97 128.377,39
III. Finanzanlagen 3.577.825,40 3.501.248,09
- Ausleihungen an verbundene Unternehmen (Vorjahr: EUR 550.000) 550.000,00 550.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.624.947,46 8.243.969,99
I. Vorräte 2.579.863,89 2.851.886,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.476.540,97 2.483.695,69
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 272.911,48 (Vorjahr: EUR 428.937,08) 272.911,48 428.937,08
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.568.542,60 2.908.387,53
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 107.251,21 111.887,43
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 260.276,00 261.090,00
15.512.549,56 15.098.329,42

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 13.008.579,07 12.705.855,72
I. Gezeichnetes Kapital 818.101,00 818.101,00
II. Kapitalrücklage 110.360,43 110.360,43
III. Gewinnrücklagen 35.000,00 35.000,00
IV. Gewinnvortrag 11.742.394,29 11.909.703,62
V. Jahresüberschuss (Vj. -fehlbetrag) 302.723,35 -167.309,33
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.174.736,50 1.319.238,73
C. VERBINDLICHKEITEN 1.329.233,99 1.064.815,97
- davon aus Steuern: EUR 129.886,12 (Vorjahr: EUR 116.645,27)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 172,07 (Vorjahr: EUR 169,34)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 8.419,00
15.512.549,56 15.098.329,42

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Personalaufwand 8.805.509,28 8.513.471,06
a) Löhne und Gehälter 7.303.787,61 7.055.533,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.501.721,67 1.457.937,66
- davon für Altersversorgung: EUR 46.878,57 (Vorjahr: EUR 34.618,93)
2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 691.622,28 865.755,87
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.708.294,71 4.656.384,68
4. Betriebsergebnis 305.872,19 -60.074,57
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 66.174,67 58.698,57
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 20.625,00 (Vorjahr: EUR 20.625,00)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.028,06 15.547,34
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 14.235,22 (Vorjahr: EUR 14.124,34)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 188,92 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.668,00 12.301,50
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 4.611,00 (Vorjahr: EUR 12.299,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 81.591,65 165.506,17
- davon Ertrag aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern: EUR 814,00 (Vorjahr: EUR 32.054,00)
10. Ergebnis nach Steuern 305.626,35 -163.636,33
11. sonstige Steuern 2.903,00 3.673,00
12. Jahresüberschuss (Vj. -fehlbetrag) 302.723,35 -167.309,33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet Kurt Zecher GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 858 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Paderborn. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Bei Betriebsvorrichtungen wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 5 und 19 Jahren zugrunde gelegt.

Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 2 und 20 Jahren.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 2 und 20 Jahren.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Für den seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleich bleibenden Bestand an Diamanten und galvanischen Bädern wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt.

Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet.

Unfertige Erzeugnisse, deren Verkäuflichkeit infolge längerer Lagerung eingeschränkt ist, wurden mit dem Teilwert nach einer Gängigkeitsstafel bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit den versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwerten angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden nach dem PUCM-Verfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet.

Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre von 1,74 % angesetzt. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5.

Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Bei Vorliegen von Rückdeckungsversicherungen mit gleichlaufenden Zahlungsströmen wurde der Wertsatz gem. IDW RH FAB 1.021 nach dem Primat der Passivseite gewählt.

Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:

31.12.2023
%
31.12.2022
%
Rechnungszinssatz 1,82 1,78
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0 0
erwartete Rentensteigerungen 0 0
erwartete Fluktuationsrate 0 0

Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vom Aktivierungswahlrecht der aktiven latenten Steuern wurde Gebrauch gemacht.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Kurt Zecher GmbH dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 56 (Vorjahr TEUR 56) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

3. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf TEUR 265 (Vorjahr TEUR 282) und betrifft die aktiven latenten Steuern mit einem Volumen von TEUR 260 (Vorjahr TEUR 261) und die Pensionsrückstellungen mit einem Betrag von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 21).

4. Rückstellungen

Die Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen wurden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde auf Grundlage des Marktwertes ermittelt. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.636. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 1.636. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 1.636.

Die miteinander verrechneten Aufwendungen aus der Zuführung der Pensionsrückstellung (TEUR 64) und dem Ertrag aus der Zuführung zum Deckungsvermögen (TEUR 24) betragen TEUR 40.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Ausscheidungsvereinbarungen in Höhe von TEUR 425, Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub von TEUR 80 und Garantierückstellungen in Höhe von TEUR 112.

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3 + 3a HGB

Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2023
TEUR
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 624
Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen 120
744

Von den oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 624 gegenüber verbundenen Unternehmen.

IV. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 96 98
Angestellte 47 46
143 144

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Herr Rüdiger Wand, technischer Geschäftsführer Schlangen
Herr Thomas Eisner, kaufmännischer Geschäftsführer Borchen

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von TEUR 303 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 11.742 ein Bilanzgewinn von TEUR 12.045. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Paderborn, den 30. Mai 2024

Kurt Zecher GmbH

gez.

Rüdiger Wand, Geschäftsführer

Thomas Eisner, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 450.092,38 235.800,00 0,00 898,00 684.994,38
Geschäfts- oder Firmenwert
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Betriebsvorrichtungen 354.432,55 3.558,68 0,00 0,00 357.991,23
354.432,55 3.558,68 0,00 0,00 357.991,23
2. technische Anlagen und Maschinen 12.042.867,06 106.099,76 45.770,30 0,00 12.194.737,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.973.090,27 18.804,36 0,00 59.259,45 1.932.635,18
b) Fuhrpark 177.991,47 0,00 0,00 21.840,00 156.151,47
c) geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 17.577,18 0,00 0,00 17.577,18
2.151.081,74 36.381,54 0,00 81.099,45 2.106.363,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) für technische Anlagen und Maschinen 128.377,39 282.916,88 -45.770,30 0,00 365.523,97
128.377,39 282.916,88 -45.770,30 0,00 365.523,97
14.676.758,74 428.956,86 0,00 81.099,45 15.024.616,15
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 550.000,00 0,00 0,00 0,00 550.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.944.682,95 137.659,25 0,00 56.676,80 3.025.665,40
sonstige Ausleihungen 6.405,14 700,00 0,00 5.105,14 2.000,00
Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
3.501.248,09 138.359,25 0,00 61.781,94 3.577.825,40
18.628.099,21 803.116,11 0,00 143.779,39 19.287.435,93
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 441.765,38 10.303,00 897,00 451.171,38
Geschäfts- oder Firmenwert
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Betriebsvorrichtungen 291.244,55 12.061,68 0,00 303.306,23
291.244,55 12.061,68 0,00 303.306,23
2. technische Anlagen und Maschinen 9.974.790,05 470.144,06 0,00 10.444.934,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.288.428,27 173.690,36 48.243,45 1.413.875,18
b) Fuhrpark 150.488,96 7.846,00 21.838,00 136.496,96
c) geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 17.577,18 0,00 17.577,18
1.438.917,23 199.113,54 70.081,45 1.567.949,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) für technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
11.704.951,83 681.319,28 70.081,45 12.316.189,66
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
12.146.717,21 691.622,28 70.978,45 12.767.361,04
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.823,00 8.327,00
Geschäfts- oder Firmenwert
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Betriebsvorrichtungen 54.685,00 63.188,00
54.685,00 63.188,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.749.803,01 2.068.077,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 518.760,00 684.662,00
b) Fuhrpark 19.654,51 27.502,51
c) geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
538.414,51 712.164,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) für technische Anlagen und Maschinen 365.523,97 128.377,39
365.523,97 128.377,39
2.708.426,49 2.971.806,91
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 550.000,00 550.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.025.665,40 2.944.682,95
sonstige Ausleihungen 2.000,00 6.405,14
Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
3.577.825,40 3.501.248,09
6.520.074,89 6.481.382,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kurt Zecher GmbH, Paderborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kurt Zecher GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kurt Zecher GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. Mai 2024

Linn Goppold Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Goppold, Wirtschaftsprüfer

VERMERK NACH § 328 ABS. 1a SATZ 1 HGB

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

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