HYDROSAAR GmbH
Hirschbachstraße 7, 66280 Sulzbach/Saar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Georg Max Haering seit 1.3.2022 | Geschäftsführer |
Vera Christmann seit 17.3.2021 | Prokura |
Jens-Holger Fery seit 25.4.2017 | Geschäftsführer |
Gustav Dor seit 6.7.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.55% | |
| 39.55% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hydac Technology GmbHEigenbeteiligung | 10.90% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HYDROSAAR GmbHSulzbach/SaarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht GESCHÄFTSJAHR 2023HYDROSAAR GMBH, SULZBACHGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Unternehmensstruktur Die HYDROSAAR GmbH mit Sitz in Sulzbach/Saar wurde im Jahr 2004 als Familienunternehmen gegründet. Als Teil des HYDAC-Firmenverbunds richtet sich die Gesellschaft an den Anforderungen des Weltmarktes aus. Die Anforderungen des Marktes und deren schnelle Umsetzung sind die Basis unserer unternehmerischen Tätigkeit und wirken in das Tätigkeitsfeld jedes Mitarbeiters hinein. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft produziert Zylinder und übernimmt die Bearbeitung von Rohren. Die Kunden stammen fast ausschließlich aus der Industrie. Der früher starke Bereich Bergbau hat nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Durch unsere langjährige Erfahrung in Entwicklung und Fertigung von individuell ausgelegten Zylindern sind wir ein kompetenter Partner für unsere Kunden. Innovatives Denken, Flexibilität, technische Kompetenz und die Bereitschaft, auch ungewöhnliche Wege zu gehen, sichern unseren Erfolg. Instandsetzung gehört neben der Fertigung leistungsstarker Produkte zu den Stärken unseres Serviceangebots. Da unsere Erfahrung im Umgang mit Zylindern weltweit geschätzt wird, führen wir einen eigenen Dienstleistungsbereich rund um die Reparatur von Zylindern. Die HYDROSAAR GmbH befindet sich auf der einen Seite mit kleineren flexiblen Anbietern im Wettbewerb als auch mit großen weltweit operierenden Produzenten. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind in unserem Hause ständige Herausforderungen. Unsere Entwicklungstätigkeit bezieht sich dabei häufig auf die Lösung spezieller Kundenprobleme und -wünsche. Dazu führt das Unternehmen technische Weiterentwicklungen vorhandener Produkte sowie Neuentwicklungen durch. Diese Weiterentwicklungen werden von den Mitarbeitern (Konstruktion und technischer Vertrieb) betrieben. In Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen werden in Projektarbeit bestehende Unternehmensprozesse der Kunden durch Innovationen optimiert. Ziel des Unternehmens ist es, die Neuentwicklungen schnellstmöglich in marktreife Produkte umzusetzen. Entscheidend hierbei ist die Effizienz der Produkte und Systeme, um im Zusammenspiel mit einem ergänzenden Dienstleistungsspektrum dem Kunden einen entscheidenden Mehrwert und gleichzeitig der Gesellschaft einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung wird ergänzt durch die Vergabe von Forschungsprojekten an Institute und Hochschulen. Darüber hinaus werden punktuell Aufgaben an andere Gesellschaften der HYDAC-Gruppe vergeben. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Deutscher Maschinenbau Die Branche Fluidtechnik als Teilbereich des deutschen Maschinenbaus, der auch die HYDROSAAR GmbH zuzurechnen ist, ist unverändert durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess geprägt. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] Geschäftsverlauf Entsprechend unserer Vorjahresprognose liegt der Umsatz erheblich (28,7 %) über dem Vorjahr. Die Gesamtleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 19,5 %. Das Jahresergebnis (vor Steuern und Ergebnisabführung) liegt - wie erwartet - erheblich oberhalb des Vorjahres und ist stark positiv. Die folgenden wesentlichen Veränderungen führten insgesamt zu einer Verbesserung des Jahresergebnisses (vor Steuern und Ergebnisabführung):
Das Unternehmen stellt Zylinder im Bereich der Mobil- und Stationärhydraulik her. Die Exportquote betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 33 %. Der Auftragseingang in 2023 reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 22,9 %. Dies resultiert zum einen aus 2 Großprojekten aus 2022 die den Auftragseingang des Vorjahres stark erhöhten sowie aus der schwächeren 2. Jahreshälfte, die den Auftragseingang weiter reduzierte. Im Bereich Mobilhydraulik, als Hauptumsatzträger, sank der Auftragseingang um 19,1 %. Des Weiteren reduzierte sich der Auftragseingang im Bereich Energie- und Mühlentechnik um 18,4 %, im Bereich Anlagentechnik/Stationärhydraulik um 32,8 % sowie im Bereich Offshore / Marine um 46,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Gegenläufig stieg der Auftragseingang im Bereich Speicher- und Drucklufttechnik um 9,9 %. Der Umsatz stieg im Gegensatz zum Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr erheblich an. Dies ist auf die 2 Großprojekte zurückzuführen, welche in 2023 den Umsatz stark erhöhten. Im Bereich Mobilhydraulik, als Hauptumsatzträger, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 18 %. In den anderen Produktbereichen stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Hervorzuheben sind hier die Energie- und Mühlentechnik (+12,6 %), Anlagen/ Stationärhydraulik (+44,6) sowie den Bereich Speicher- und Drucklufttechnik (+6,7 %). Im Bereich Offshore / Marine konnte der Umsatz durch die 2 Großprojekte von TEUR 201 im Vorjahr auf TEUR 4.820 am stärksten gesteigert werden. Der Abhängigkeit von bestimmten Zulieferern wurde durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und den Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Ebenso erfolgt eine regelmäßige Auditierung von Zulieferern. Einkaufsseitig sind die Preise für Rohstoffe und Vorprodukte in der 2. Jahreshälfte deutlich gesunken. Hierdurch konnte so in einigen Materialfeldern bereits in 2023 ergebniswirksame Einsparungen erzielen werden. Durch die Beruhigung des Beschaffungsmarktes hat sich auch die Versorgungssituation weiter verbessert. In 2023 wurde ein Betrag von TEUR 309 in das Sachanlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen technische Anlagen und Maschinen (TEUR 180), Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 126) sowie Anlagen im Bau (TEUR 3). Zum 31. Dezember 2023 waren 89 Arbeiter und Angestellte sowie 2 Aushilfen, in Summe 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, das sind 2 Personen oder 2,2 % weniger als vor Jahresfrist. Die Zahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitsnehmer erhöhte in 2023 um 1 Mitarbeiter auf 92. Die Personalaufwendungen erhöhten aufgrund des hohen Tarifabschlusses im Metallbereich im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Im Verhältnis zur Gesamtleistung konnte der Personalaufwand von 29 % im Vorjahr auf 26 % gesenkt werden. Diverse Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Fertigung wurden im Geschäftsjahr 2023 geplant bzw. fortgesetzt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Für die Ertragslage sind die nachfolgend aufgeführten Ergebnisquellen wesentlich:
Der Umsatz erhöhte sich im Wesentlichen absatzbedingt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.903 (+28,7 %) auf TEUR 26.471. Die Verkaufspreise lagen weitestgehend auf Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung stieg um TEUR 4.271 auf TEUR 26.140. Hauptursache hierfür ist das starke Umsatzwachstum. Die Materialaufwendungen erhöhten sich absatzbedingt um 1.091 % (+10,5 %) auf TEUR 11.436. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) reduzierte sich aufgrund geringerer Beschaffungskosten von 47,3 % im Vorjahr auf 43,7 %. Die Personalaufwendungen beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 6.795; sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr wie bereits dargelegt um 7,1 %. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 537 auf TEUR 5.930 (+9,6 %). Ursächlich hierfür sind insbesondere gestiegene Kosten für die Warenabgabe sowie gestiegene Kosten für Leiharbeitskräfte. Das Jahresergebnis (vor Steuern und Ergebnisabführung) verbesserte sich - aus den bereits dargestellten Gründen - im Geschäftsjahr um TEUR 1.912 auf TEUR 1.546. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr TEUR 1.528 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 384) und wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft Hydac Technology GmbH übertragen. Finanzlage Das Anlage- und Umlaufvermögen ist zu rund 60 % durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin finanziert. Die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Schulden (Working Capital) weist einen negativen Saldo von TEUR 2.865 aus, wobei die kurzfristigen Schulden in Höhe von TEUR 7.377 aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen Hydac Technology GmbH bestehen. Der Cashflow aus dem operativen Bereich beträgt TEUR +1.005. Er setzt sich unter anderem aus den Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (TEUR +309) sowie aus der Abnahme der Vorräte, Lieferforderungen und sonstigen Aktiva (TEUR +360) zusammen. Aus der Investitionstätigkeit errechnet sich ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR -640, überwiegend resultierend aus Auszahlung für Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR -309 sowie aus der Veränderung des Forderungs- und Verbindlichkeitenbestandes aus den Finanzverrechnungskonten der HYDAC-Gesellschaften im Inland (TEUR -345). Unter Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -366, im Wesentlichen resultierend aus gezahlten Zinsen, ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelbestandes um TEUR -1. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Ende des Geschäftsjahres TEUR +7. Die Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel und kurzfristige Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 37 % und stieg gegenüber dem Vorjahr (32 %). Bei der HYDROSAAR GmbH wurden in 2023 keine Derivate verwendet. Die flüssigen Mittel (Finanzmittelbestand) betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 7 und setzen sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2023 TEUR 724 und reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 231. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken in 2023 um TEUR 1.524 auf TEUR 7.430. Die Restlaufzeit liegt ebenfalls unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 2023 TEUR 3.003 und sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.455. Die Restlaufzeit liegt unter einem Jahr. Durch die Einbeziehung in den bestehenden Kreditrahmen des HYDAC Firmenverbunds und die Finanzierungsmöglichkeiten über die Muttergesellschaft, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, stehen dauerhaft ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Daher weist die Gesellschaft eine sichere Finanzlage auf. Die Ziele des Finanzmanagements unserer Gesellschaft, die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele, sind gewährleistet. Das Unternehmen ist dadurch solide finanziert. Vermögenslage Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 12 bleibt auf Grund der Gewinnübertragung auf die Muttergesellschaft Hydac Technology GmbH unverändert. Die Bilanzsumme hat sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr minimal (TEUR -16) reduziert. Insbesondere die Vorräte (TEUR -602) und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR -350) reduzierten sich zum Vorjahr. Gegenläufig erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +961). Die Vermögensstruktur zeigt - wie im Vorjahr - ein Verhältnis von Anlagevermögen zu Umlaufvermögen von 23 % zu 77 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag reduzierte sich um TEUR 16 auf TEUR 12.330. Das Unternehmen ist frei von Bankverbindlichkeiten, notwendige Finanzierungen erfolgen über das Mutterunternehmen. So beinhaltet das kurzfristige Fremdkapital Verbindlichkeiten gegenüber der Hydac Technology GmbH in Höhe von TEUR 7.377. Dies entspricht einem Anteil am Fremdkapital von rund 60 %. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Umsatz und die Materialintensität (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) stellen bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unser Unternehmen dar. Der Umsatz erhöhte sich begünstigt durch die Abwicklung zweier Großprojekte gegenüber dem Vorjahr erheblich. Die Materialintensität verbesserte im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozentpunkte auf 43,7 %. Als Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie der Lieferservicegrad herangezogen. Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Der Lieferservicegrad wird monatlich ermittelt als Abweichung des tatsächlichen vom zugesagten Liefertermin. Ziel ist es außerdem, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter durch tarifliche Entlohnung, ein gutes Arbeitsklima sowie durch das Eingehen auf individuelle Belange langfristig an uns zu binden. Unser Erfolg zeigt sich deutlich an der geringen Fluktuation sowie der langen Betriebszugehörigkeit. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 verlief wie von uns prognostiziert. Der Umsatz beträgt TEUR 26.471 und liegt 28,7 % über dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.528 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 384), welcher an die Muttergesellschaft aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags übertragen wurde. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr sehr zufriedenstellend. Aufgrund des Bestandes an Liquiden Mitteln und den uns zur Verfügung stehenden, aber nicht ausgenutzten Kreditlinien, weist unsere Gesellschaft eine sichere Finanzlage auf. Daher bestehen zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe, so dass keine Beeinträchtigung der Innovations- und Investitionsfähigkeit gegeben ist. PROGNOSEBERICHT Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. [Quelle: VDMA Vorlage für den Geschäftsbericht 2023 Stand 12. März 2024] HYDROSAAR GmbH In 2024 erwarten wir wieder ein anspruchsvolles Geschäftsjahr. Die Inflation konnte durch die eingeleiteten Maßnahmen der Notenbanken glücklicherweise abgebremst werden. Die Preiserhöhungsforderungen von Lieferanten haben sich aufgrund sinkender Auftragseingänge verringert, was unsere Verhandlungsposition deutlich verbessert. Jedoch sind wir auch in 2024 mit gestiegenen Preisen für Energie und dem hohen Tarifabschluss im Metallbereich konfrontiert. Auch den Krieg in der Ukraine sowie den Nahostkonflikt beobachten wir weiterhin mit großer Sorge. Insgesamt gehen wir unter Betrachtung der aktuellen Marktentwicklung für 2024 daher von einem Umsatzrückgang in einem Korridor von 5 bis 10 % aus. Die Auftragseingänge der HYDROSAAR GmbH sind von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Die Umsatzentwicklung zeigte in der ersten Jahreshälfte ein negatives Bild mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Die Materialintensität erhöhte sich von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht. Auch für das Gesamtjahr 2024 gehen wir im Vergleich zu 2023 von einem leichten Anstieg aus. Basierend auf unserer Umsatzprognose, der gestiegenen Materialintensität sowie unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten erwarten wir ein Jahresergebnis (vor Steuern und Ergebnisabführung) leicht unterhalb des Vorjahres. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen Risiken und Risikomanagement Unternehmerische Tätigkeit ist stets dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung der sich bietenden Chancen, Risiken einzugehen sind. Beide müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Unser Geschäftserfolg ist daher davon abhängig, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden und die Chancen überwiegen. Daher sind die einzugehenden Risiken umfassend zu erkennen, zu steuern und zu überwachen. Wir verfügen über Planungs- und Kontrollsysteme, die geeignet sind, frühzeitig Risiken zu erkennen. Dies betrifft z. B. Marktbeobachtung, Controlling, Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Personal- und Kapazitätsplanung. Nicht zuletzt im Zuge des Risikomanagements haben Qualitäts- und Produkthaftungsrisiken an Bedeutung gewonnen. Einzelrisiken Marktrisiken / Branchenrisiken Marktrisiken können sich aus den Folgen des andauernden Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes sowie der Forcierung Deutschlands auf Klimaneutralität ergeben, mit der Folge einer Verteuerung von Energie und Rohstoffen, einer erneuten Verunsicherung über die weitere Entwicklung sowie einer höheren und anhaltenden Inflation. Der Fluidtechnikmarkt ist weiterhin durch einen scharfen globalen Wettbewerb mit entsprechendem Druck auf die Verkaufspreise sowie einem zunehmenden Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Zur Verbesserung der Wettbewerbssituation und zur Erschließung neuer Märkte hat das Unternehmen seine Vertriebskapazität in der Fluidtechnik im letzten Geschäftsjahr weiter erhöht. Optimierungsmaßnahmen wurden und werden weiterhin konsequent durchgeführt. Die HYDROSAAR GmbH befindet sich auf der einen Seite mit kleineren flexiblen Anbietern im Wettbewerb als auch mit großen weltweit operierenden Produzenten. Um dem weltweiten Wettbewerb zu begegnen und den international tätigen Kunden eine lokale Präsenz und Kompetenz zu bieten, hat das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2023 seine Auslandsrepräsentanz weiter ausgebaut. Unsere Ausbildungstätigkeit auch mit Unterstützung der dualen Studiengänge, sowie eine Verstärkung der Personalentwicklungsaktivitäten sollen unseren Bedarf an Fachkräften in der Zukunft absichern. So kann gewährleistet werden, dass die Herausforderungen im globalen Wettbewerb mit seinen immer kürzeren Zyklen bewältigt werden können. Qualitätsrisiken Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen einen intensiven und partnerschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zur permanenten Erfüllung von Kundenforderungen nach dem "Null Fehler-Prinzip", hohem Serviceleistungsgrad, Just-in-time-Belieferung und qualitätsgerechten Produkten. Produktions- und Beschaffungsrisiken Im Bereich der Produktion wurde die Möglichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch nachhaltige Investitionstätigkeit, durch regelmäßige Instandhaltung und andere Vorsorgemaßnahmen wie etwa im Brandschutz und im Bereich Hygiene minimiert. Die Versicherungen sowohl im Haftpflicht- als auch Sachversicherungsbereich wurden dem veränderten Geschäftsvolumen angepasst. Eventuelle Produkthaftungsfälle sind durch entsprechende Versicherungen - unter Berücksichtigung der üblichen Selbstbehalte - in ausreichendem Maße abgedeckt. Dem Risiko in der Beschaffung wird durch eine Mehrlieferanten-Strategie für wesentliche Materialien und den Abschluss längerfristiger Verträge begegnet. Selbstverständlich werden regelmäßig eine Auditierung von Zulieferern sowie eine aussagekräftige Lieferantenbewertung durchgeführt. Das aktive A-Lieferantenmanagement (Expediting) wurde weiter ausgebaut. Ausfallrisiken Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch die Bildung von Wertberichtigungen in dieser Bilanzposition ist zudem ausreichend Risikovorsorge getroffen worden. Währungsrisiken Aufgrund des Auslandsanteils unserer Geschäfte sind Risiken aus Währungsschwankungen vorhanden. Diese Risiken werden, wenn möglich, durch Abrechnung in EURO vermieden. Liquiditätsrisiken Eine ausreichende Liquiditätsversorgung wird durch eine implementierte Liquiditätsplanung sichergestellt. Außerdem stehen dem Unternehmen ausreichend Kreditlinien zur Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen und einer weiteren Geschäftsausweitung zur Verfügung. Darüber hinaus hat die HYDROSAAR GmbH weitere Maßnahmen ergriffen, um den zukünftigen Finanzbedarf noch genauer abschätzen zu können sowie Liquidität im Unternehmen freizusetzen. Dabei steht im Vordergrund, das Working Capital zu reduzieren. Sonstige betriebliche Risiken Sonstige betriebliche Risiken, außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken, sind nicht zu erkennen. Die internen Kontroll- und Steuerungssysteme wurden unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten weiter verbessert. Zudem wurde durch die Bildung von Rückstellungen für Gewährleistung und Drohverluste zukünftigen Risiken ausreichend Rechnung getragen. IT-Risiken Durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen, Sensoren und komplexen Systemen besteht die Gefahr, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Daten von Geschäfts- und Privatbereichen stellen des Weiteren Computerkriminalität, Spionage und Sabotage von ganzen Netzwerken ein hohes Gefährdungspotenzial dar. Unsere Gesellschaft wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Für kritische Geschäftsprozesse haben wir redundante IT-Systeme angelegt. Chancen und Chancenmanagement Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Die laufende Beobachtung und Analyse der relevanten Produkt-, Technologie-, Markt- und Wettbewerbsentwicklungen im Umfeld des HYDAC-Firmenverbunds sind zentrale Bestandteile des Chancenmanagements. Diese Aufgaben erledigen sowohl die Zentralbereiche als auch die operativen Tochtergesellschaften. Deren Durchführung stellt die Basis für das zeitnahe Erkennen potenzieller Chancen und das Ableiten geeigneter Strategien dar. Unter den im Folgenden dargestellten Chancen verstehen wir mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven Abweichung von unserer Prognose führen können. Umfeld- und Branchenchancen Sollte sich die wirtschaftliche Lage in einzelnen Branchen deutlich positiver als erwartet entwickeln, sehen wir zusätzliche Geschäftschancen. Beschaffungsmarktchancen Dem Risiko von Schwankungen des Beschaffungspreises steht die Chance gegenüber, dass sich die genannten Einflussfaktoren in eine für die HYDROSAAR GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Finanzwirtschaftliche Chancen Den unter finanzwirtschaftlichen Risiken genannten Währungs- und Zinsrisiken steht die Chance gegenüber, dass sich die entsprechenden Einflussfaktoren in eine für die HYDROSAAR GmbH vorteilhafte Richtung entwickeln. Chancen aus Forschung und Entwicklung Durch Entwicklung neuer Produkte und insbesondere auch für neue Anwendungen bestehen Chancen einer überdurchschnittlichen Entwicklung der Gesellschaft im Vergleich zu den im VDMA organisierten Unternehmen der Ölhydraulik. Chancen durch Digitalisierung Durch die zunehmende Digitalisierung (Automatisierung und Flexibilisierung) der Unternehmensprozesse besteht die Chance, Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu erzielen. Des Weiteren können mithilfe der digitalen Technik Arbeitserleichterung und Arbeitsbeschleunigung weiter forciert werden. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der Branchenvielfalt unserer Kunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Gesellschaft fakturiert den größten Teil ihrer Umsätze in Euro, so dass bei diesen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung in Euro, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Für Lieferungen an Kunden sowie von Lieferanten außerhalb Europas in fremder Währung bestehen Währungsrisiken.
Sulzbach, den 26. August 2024 HYDROSAAR GmbH gez. Jens-Holger Fery gez. Wolfgang Haering BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangHYDROSAAR GMBH, SULZBACHALLGEMEINE ANGABEN Die HYDROSAAR GmbH hat ihren Sitz in Sulzbach/Saar und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HR B 14741 eingetragen. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss der HYDROSAAR GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Methodenerläuterungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Soweit ein Investitionszuschuss gewährt wurde, sind die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um diesen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ermitteln sich grundsätzlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände (lineare Abschreibung). Bei Vermögensgegenständen, die vor dem 1. Januar 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, haben wir stattdessen von der Möglichkeit degressiver Abschreibung in steuerlich zulässigem Umfang Gebrauch gemacht, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führte als die lineare Abschreibung. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00, bei Zugängen ab dem 1. Januar 2018 mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind, bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren, zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie auf unfertige und fertige Erzeugnisse sind - soweit notwendig - Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 3,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt. Rückstellungen Die Pauschalrückstellung für Gewährleistungen beträgt 1,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Jahresumsatz. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind auf Vollkostenbasis ermittelt. Bei der Bildung der übrigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinsten Betrag angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf Fremdwährungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet. Die Umrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten, die am Abschlussstichtag auf fremde Währung lauten, wird wie folgt vorgenommen: Ist der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so werden die Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden - ungeachtet des Kurses am Tag ihrer Erstverbuchung - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Eine Umrechnung unterbleibt, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung sind. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Mitzugehörigkeitsvermerk Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr TEUR 572) setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr TEUR 572) und sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0) zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.430 (Vorjahr TEUR 8.954) setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 25) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.414 (Vorjahr TEUR 8.929) zusammen. Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 438). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 7.377 (Vorjahr TEUR 8.933). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Es blieb im Jahr 2023 unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Gewährleistungen (TEUR 458) sowie ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 112). Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Eventualverbindlichkeiten:
Der jeweilige Bestand der Hauptverbindlichkeit des Schuldners am Abschlussstichtag ist grundsätzlich maßgebend für die Angabe der Haftungsverhältnisse. Daher werden nicht genutzte Kreditzusagen - insbesondere nicht genutzte Kontokorrentrahmen - nicht angegeben. Ausnahme bilden die Verbindlichkeiten aus Höchstbetragsbürgschaften, die Kontokorrentverbindlichkeiten und ähnliche Verbindlichkeiten absichern. In diesen Fällen wird der Höchstbetrag der Bürgschaftssumme angegeben. Die Gesellschaft bildet zusammen mit 13 anderen inländischen Gesellschaften der HYDAC-Gruppe einen Haftungsverbund. Soweit die Haftungsverhältnisse in den Haftungsverbund einbezogen werden, haften neben der Gesellschaft auch weitere in den Haftungsverbund einbezogene Gesellschaften gesamtschuldnerisch für diese Verpflichtungen. Unter Berücksichtigung der zum Aufstellungszeitpunkt bestehenden Erkenntnisse über die finanzielle Lage der Hauptschuldner, gehen wir derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Wir schätzen daher eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen als nicht wahrscheinlich ein. Insbesondere die fortlaufende Überwachung der finanziellen Lage der begünstigten Unternehmen und der zeitnahe Informationsaustausch zwischen den in die Haftungsgemeinschaft einbezogenen Unternehmen geben uns die Möglichkeit einer verlässlichen Risikoeinschätzung. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Im Folgenden werden sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen im Inland und Ausland angegeben.
Konzernverhältnisse Die HYDAC Technology GmbH, Sulzbach, ist verpflichtet den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufzustellen. Der Abschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 78. Er resultiert aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen. Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführung und deren Bezüge Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die Herren
Da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält, wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer auf Grund von § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Weitere Angaben Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:
Sulzbach, den 26. August 2024 HYDROSAAR GmbH gez. Jens-Holger Fery gez. Wolfgang Haering Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Oktober 2024. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HYDROSAAR GmbH, Sulzbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HYDROSAAR GmbH, Sulzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDROSAAR GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sulzbach, den 19. September 2024 W
U B Audit GmbH
Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer Andrea Kettern, Wirtschaftsprüferin |
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