Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 14199
Vorher
MCR Mobilraum GmbH
Eingetragen
2.2.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Vermietung, Vermittlung und der Verkauf von Containern, Raumsystemen und Modulbauten, deren Montage sowie der Händel mit Waren jeglicher Art ausgenommen genehmigungspflichtiger Waren. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle den Gesellschaftszweck fördernden und damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte durchzuführen. Sie ist befugt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und andere Unternehmen zu erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Meeuwissen
seit 21.3.2025
Geschäftsführer
Stephanie Hahn
seit 4.4.2022
Prokura
Christian Helleken
seit 9.5.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

55.00% identifiziert45.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ursula LauermannSilhouet Holding GmbH+1
55.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TM Beheer B.V.NLD
45.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AMTRA Mobilraum GmbH

Dernbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die AMTRA Mobilraum GmbH mit Sitz in Dernbach wurde 2001 gegründet. Neben dem Sitz in Dernbach unterhält die AMTRA Mobilraum GmbH Niederlassungen in Köln, Hamburg und Biebesheim.

Geschäftsmodell

Die AMTRA Mobilraum GmbH ist ein Anbieter von mobilen Raumsystemen. Das Angebot umfasst den Verkauf und die Vermietung von mobilen Räumen, den Handel mit mobilen Raumsystemen bis hin zur Erbringung von Serviceleistungen in diesem Bereich.

Forschung und Entwicklung

Die AMTRA Mobilraum GmbH betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung, jedoch sind die Festigung und Entwicklung unserer Standards ein permanenter Prozess im Unternehmen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin durch den andauernden Ukrainekrieg und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen geprägt. Das trotz des unterjährigen Rückgangs weiterhin hohe Preisniveau, steigende Lohn- und Finanzierungskosten sowie eine ausbleibende Erholung der Nachfrage aus dem In- und Ausland haben dazu geführt, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken ist.

Soweit wir einen Eindruck bezüglich der Entwicklung der Branche der mobilen Raumsysteme abgeben können, sehen wir diese, trotz der zuvor genannten Umstände und den daraus resultierenden Herausforderungen, als zufriedenstellend an. Innerhalb unserer Branche sehen wir uns im Vergleich zu unseren Wettbewerbern im Mittelfeld. Es gibt in der Branche Unternehmen, die stärker performen, und andere, deren Entwicklung weniger gut ist.

Geschäftsverlauf

Die Nachfrage nach mobilen Raumsystemen wurde im Jahr 2023 nicht negativ von den zuvor genannten Faktoren beeinflusst. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,3 Mio.€ auf insgesamt 38,9 Mio.€ erhöht.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 4.034,0 T€ erzielt.

Analog zur gestiegenen Betriebsleistung haben sich die Personalaufwendungen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 630,4 T€ (= 10,7 %) erhöht. Der Materialaufwand inkl. der bezogenen Leistungen hat sich um 1.220,5 T€ (= 19,0 %) reduziert. Darüber hinaus sind die Abschreibungen auf das Anlagevermögen um 2.300,9 T€ auf 14.890,9 T€ gestiegen.

Unser anhaltendes Wachstum spiegelt sich in der Veränderung der Bilanzsumme wider, die im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Mio.€ (= 13,0 %) auf 69,1 Mio.€ angestiegen ist. Die Eigenkapitalquote liegt mit 30,0 % um 2,7 %-Punkte über dem Wert des Vorjahres (= 27,3 %).

Im Rahmen unserer Finanzplanung wird vorrangig darauf geachtet, den bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Dieser Verpflichtung sind wir im Jahr 2023 jederzeit nachgekommen. Die Liquidität des Unternehmens war im gesamten Geschäftsjahr sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln stehen uns ausreichende Kreditlinien zur Verfügung.

Die umfangreichen Investitionen führen zu einem Anstieg des Sachanlagevermögens um 6,4 Mio.€ auf 59,5 Mio.€. Das Sachanlagevermögen stellt mit einem Anteil am Gesamtvermögen von 86,2 % unverändert die zentrale Vermögensposition dar.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen am Abschlussstichtag insgesamt 7,9 Mio.€ (+ 0,9 Mio.€). Die Entwicklung des Forderungsbestandes aus Lieferungen und Leistungen resultiert unter anderem aus dem höheren Umsatzvolumen und spiegelt darüber hinaus die Zahlungsmoral wider. Über die gebildeten Wertberichtigungen hinaus sehen wir derzeit keine kritischen Forderungen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen wurden teilweise durch die Aufnahme neuer Bankkredite finanziert. Hieraus resultiert ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6,7 Mio.€ auf insgesamt 39,3 Mio.€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio.€ auf 5,9 Mio.€ gesunken.

III. Prognosebericht

Die in den letzten Wirtschaftsjahren vorangetriebene Ausweitung unseres mobilen Mietparks wird im Jahr 2024 durch weitere Investitionen fortgesetzt. Dabei werden wir hinsichtlich des Umfangs der Investitionen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigen.

Die geschäftliche Entwicklung im I. Halbjahr 2024 zeigt einen zufriedenstellenden Verlauf. Unter der Annahme einer stabilen Gesamtsituation gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von leicht steigenden Umsätzen aus. Wir sehen weiterhin Chancen, unsere Position in dem bestehenden Marktumfeld zu festigen und weiter positive Geschäftsergebnisse zu erzielen. Grundsätzliche Veränderungen im Geschäftsbetrieb sind im Geschäftsjahr 2024 nicht geplant.

IV. Risikobericht

Ziel unserer Risikovorsorge ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei werden sowohl Daten aus dem internen Berichtswesen als auch externe Faktoren berücksichtigt, um auftretende Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und die Einleitung rechtzeitiger Maßnahmen zu ermöglichen.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Auch zukünftig sind keine Engpässe zu erwarten.

Die seit dem Jahr 2022 stark gestiegenen Kreditzinsen stellen weiterhin eine zusätzliche Belastung dar und werden sich in den kommenden Jahresergebnissen niederschlagen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind allenfalls im geringen Umfang zu erwarten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Einzelrisiken, die über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehen und den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind uns nicht bekannt.

 

Dernbach, 01. Juli 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 59.560.986,19 53.131.360,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.544,88 53.373,73
II. Sachanlagen 59.532.401,31 53.076.946,48
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 971.594,74 214.418,72
2. technische Anlagen und Maschinen 43.865,50 20.955,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.503.621,07 51.995.531,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.320,00 846.040,27
III. Finanzanlagen 1.040,00 1.040,00
1. Beteiligungen 1.040,00 1.040,00
B. Umlaufvermögen 9.432.673,23 7.856.955,15
I. Vorräte 832.329,41 785.169,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.903.234,36 7.062.169,76
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.495,76
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.903.234,36 7.050.674,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 697.109,46 9.615,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.564,28 135.460,44
Summe Aktiva 69.053.223,70 61.123.775,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.711.477,56 16.677.523,88
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Gewinnrücklagen 17.500.000,00 14.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 1.686.477,56 1.152.523,88
B. Rückstellungen 1.876.065,09 1.912.266,65
C. Verbindlichkeiten 46.077.553,34 42.146.423,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.341.371,77 32.635.687,90
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.736.181,57 9.510.735,65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 388.127,71 387.561,72
Summe Passiva 69.053.223,70 61.123.775,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 34.117.769,14 28.721.136,43
2. Personalaufwand 6.538.423,94 5.908.019,12
a) Löhne und Gehälter 5.525.063,96 4.988.110,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.013.359,98 919.908,96
davon für Altersversorgung 2.034,94 11.397,15
3. Abschreibungen 14.890.943,26 12.589.958,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.890.943,26 12.589.958,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.816.266,02 5.016.131,96
5. Erträge aus Beteiligungen 124,80 135,20
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.548,93 68.063,98
davon aus verbundenen Unternehmen 350,03 1.903,55
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.142.448,25 479.344,99
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.848.633,29 1.683.007,41
9. Ergebnis nach Steuern 4.050.728,11 3.112.873,14
10. sonstige Steuern 16.774,43 24.073,90
11. Jahresüberschuss 4.033.953,68 3.088.799,24
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.152.523,88 2.063.724,64
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 3.500.000,00 4.000.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 3.500.000,00 4.000.000,00
14. Bilanzgewinn 1.686.477,56 1.152.523,88

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die AMTRA Mobilraum GmbH mit Sitz in Dernbach, die beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HRB 14199 eingetragen ist, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG.

Im Rahmen der Offenlegung wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 325 und 327 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, sind nicht bekannt geworden (Nachtragsbericht).

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgen nach folgenden Grundsätzen:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der steuerlich zulässigen Abschreibungssätze. Sachanlagenzugänge werden entsprechend der steuerlichen Regelung gemäß § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG nach der Pro-Rata-Temporis-Regelung abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Für erkennbare Ausfallrisiken waren Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 237.493,53 (Vorjahr: € 367.396,18) zu berücksichtigen. Zur Absicherung des allgemeinen Ausfallrisikos und verzögerter Zahlungseingänge wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 50.300,00 (Vorjahr: € 63.200,00) gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand werden zum Nominalwert bewertet.

Für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Der Anlagespiegel nach § 268 Abs. 2 HGB ist in der Anlage A zum Anhang dargestellt.

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 (31.12.2022)
bis 1 Jahr
von 1-5 Jahren
über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber 39.341.371,77 11.806.336,77 27.535.035,00 0,00
Kreditinstituten (32.635.687,90) (10.739.723,90) (21.895.964,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus 5.909.253,56 2.668.896,56 3.240.357,00 0,00
Lieferungen und Leistungen (8.522.965,66) (5.435.201,66) (3.087.764,00) (0,00)
3. Sonstige 826.928,01 826.928,01 0,00 0,00
Verbindlichkeiten (987.769,99) (987.769,99) (0,00) (0,00)
46.077.553,34 15.302.161,34 30.775.392,00 0,00
(42.146.423,55) (17.162.695,55) (24.983.728,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Abtretung von Forderungen sowie Sicherungsübereignungen von mobilen Raumsystemen und Fahrzeugen besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 640.634,99 (Vorjahr: € 797.309,71) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 9.561,70 (Vorjahr: € 8.890,18) enthalten.

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Rohergebnis sind Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens in Höhe von € 91.087,50 (Vorjahr: € 161.784,70), Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von € 129.902,65 (Vorjahr: € 16.868,02) sowie Erträge aus Schadenersatzleistungen von Kunden in Höhe von € 59.410,88 (Vorjahr: € 199.009,66) enthalten.

C. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB, die gemäß 268 Abs. 7 HGB im Anhang anzugeben sind, liegen nicht vor.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 1.365.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 100 (Vorjahr: 100) Arbeitnehmer (einschließlich Aushilfskräfte).

3. Geschäftsführer

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 sowie bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung von zwei Geschäftsführern vertreten:

Herr Arno Meeuwissen, Horhausen

Herr Meeuwissen ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Christian Helleken, Koblenz

Herr Helleken ist allgemein vertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Dernbach, 01. Juli 2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

gezeichnet

Arno Meeuwissen

Christian Helleken

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AMTRA Mobilraum GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMTRA Mobilraum GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der AMTRA Mobilraum GmbH zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Köln, 24. Juli 2024

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