Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 204263
Eingetragen
22.4.1994
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
die Erstellung sanitärer Anlagen, der Gas-, Einzel- und Zentralheizungsbau, der Bau von Lüftungs- und Klimaanlagen und die Bauklempnerei sowie die Ausführung sämtlicher Arbeiten im Elektroinstallationshandwerk

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wiebke Giensch
seit 4.11.2019
Prokura
Thomas Pawelleck
seit 4.11.2019
Prokura
Gunter Anding
seit 27.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GA Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GA Holding GmbH
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dörr GmbH

Saalfeld/Saale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Dörr GmbH wurde 1993 gegründet und zählt regional zu den führenden Full-Service Anbietern in der Energie- und Gebäudetechnik und ermöglicht ihren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand: von der Planung über die technische Ausführung bis hin zum umfassenden Service.

Der Standort des Unternehmens befindet sich in Saalfeld.

Die Dörr GmbH ist in den Bereichen Heizung und Sanitär, sowie Lüftungsanlagen, Klimatechnik und Elektroinstallation tätig.

Sie ist professioneller Partner sowohl für Privat- und Geschäftskunden. Das Leistungsspektrum umfasst die kompetente Beratung, Planung, Installation und Wartung der technischen Anlagen. Hierbei setzen wir uns für Effizienz und Langlebigkeit der Anlagen ein.

Dabei werden die Leistungen sowohl mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal als auch mit ausgewählten Subunternehmern ausgeführt.

Zudem verfügt die Dörr GmbH über das Zertifikat gemäß SCC-VAZ 2021, welches jährlich von der Zertifizierungsstelle des TÜV-Thüringen e.V. durchgeführt und überwacht wird.

Der Umsatz wird deutschlandweit erzielt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt im Geschäftsjahr nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie, während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach.

Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren.Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden.

Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungs-bedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand.Wie Destatis bekannt gab, wurde die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das seien 0,7 Prozent oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor gewesen und somit so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung habe 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zugenommen. Hinzu sei eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung gekommen. Diese positiven Effekte hätten die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels überwogen. Der Beschäftigungsaufbau habe 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen stattgefunden. (1)

(1) Quelle: URL:https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680 (Stand 15.01.2024)

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Destatis machten sich im Baugewerbe neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon sei vor allem der Hochbau betroffen gewesen. Dagegen sei die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert worden. Insgesamt habe das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 Prozent erreicht.

Die Bauinvestitionen sind Destatis zufolge im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 Prozent gesunken. Neben den hohen Baupreisen hätten sich hierbei die spürbar gestiegenen Bauzinsen ausgewirkt, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale seien lediglich vom Ausbaugewerbe gekommen, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - sei dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert worden als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu habe vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen beigetragen, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. (2)

Nach den konjunkturell starken Jahren 2021 und 2022 schließt das vergangene Jahr 2023 [für die SHK-Branche] mit einem negativen Geschäftsklima ab. Bereits im 3. Quartal 2023 rutschte das Geschäftsklima im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik in den negativen Bereich (-3). Im 4. Quartal sank das Geschäftsklima auf -12. Das Geschäftsklima im Bereich Lüftung/Klima liegt bei -23 und im Bereich Sanitär bei -37. Der Bereich Heizung liegt mit +7 im positiven Bereich. Die Ursachen für die eingetrübte Konjunktur liegen u.a. in der starken Verunsicherung im Marktumfeld der deutschen Bauwirtschaft. Steigende Zinsen wirken sich negativ auf das Neubausegment aus und führen zu einer rückläufigen Nachfrage, insbesondere im Wohngebäudeneubau.

Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und die Verunsicherung vieler Eigenheimbesitzer bzw. Auftraggeber führen darüber hinaus zur zeitlichen Verschiebung von Projekten im Sanierungsbereich. (3)

(2) Quelle: URL:https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680 (Stand 15.01.2024))

(3) Quelle: URL: https://www.shk-journal.de/news/default-7e78faf53b.html (Stand 29.01.2024)

3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Der Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2023 war sehr gut. Die Abarbeitung der Projekte und Aufträge erfolgte planmäßig und ohne große Verzögerungen.

Die Preissteigerungen im Bereich des Material- und Subunternehmereinsatzes konnten weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden.

Weiterhin wurden mehrere Großprojekte finalisiert und abgenommen. Aus diesem Grund konnte mit 20,4 Mio. EUR der höchste Umsatz der Firmengeschichte verzeichnet werden.

Im Gegenzug ist es zu einer Bestandsminderung der unfertigen Leistungen gekommen, so dass die Gesamtleistung des Unternehmens 18,3 Mio. EUR betrug. Dies ist aber ebenfalls die höchste Gesamt-leistung, die in der bisherigen Unternehmensgeschichte erzielt wurde.

In allen Bereichen des Unternehmens konnten stabile Umsätze erzielt werden. Die Verfügbarkeit von Material und Zubehör hat sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich entspannt.

Die weitere Eintrübung der Konjunktur im Bausektor hat im Jahr 2023 keine Auswirkungen auf die Geschäftslage des Unternehmens gezeigt. Durch die energiepolitischen Vorschriften und Maßnahmen des Gesetzgebers ist gerade der Austausch von Heiztechnik weiterhin ein stabiler Umsatzfaktor. Auch der umfangreiche Geschäftsbereich der Sanierung der Autobahnraststätten ist weiterhin stabil.

Die Personalverfügbarkeit war gut, wie der langjährig konstante Personalbestand begründet beweist. Hier wurden wie in den Vorjahren entsprechende Gehaltsanpassungen vorgenommen.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis konnte im Vorjahresvergleich aufgrund der Steigerung der Gesamtleistung und der prozentualen Reduzierung des Waren- und Fremdleistungseinsatzes von TEUR 7.066,5 auf TEUR 8.101,1 deutlich gesteigert werden.

Die Personalkosten erhöhten sich dabei von TEUR 4.386,6 auf TEUR 4.727,5 und beinhalten neben der allgemeinen Lohnerhöhung auch Sonderprämien für die Mitarbeiter.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen TEUR 91,3 im Vergleich zu TEUR 76,6 im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich mit TEUR 1.458,7 in etwa auf dem Vorjahresniveau in Höhe von T€ 1.506,4. Trotz der gestiegenen Gesamtleistung konnten die Kosten sogar leicht reduziert werden. Dies hängt auch mit geringeren Fahrzeugkosten durch geringere Kraftstoffpreise zusammen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betrugen TEUR 44,2 und liegen somit über dem Vorjahreswert von TEUR 41,3.

Auf Basis des so erwirtschafteten Betriebsergebnisses ergeben sich Steuern für Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 514,5.

Die sonstigen Steuern liegen mit TEUR 8,0 in etwa auf dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 8,4.

Schlussendlich konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 1.264,4 erzielt werden, der das Vorjahres-ergebnis von TEUR 712,7 noch einmal deutlich übertroffen hat.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der deutlich erhöhten Bilanzsumme von 64,8 % auf 51,8 % gesunken. Sie liegt damit aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt von Unternehmen in der Branche und des Mittelstandes.

Die liquiden Mittel waren zu jederzeit ausreichend vorhanden und die Zahlungsfähigkeit immer gegeben. Das Unternehmen zahlt im Skonti-Bereich.

Die liquiden Mittel betragen TEUR 710,5 (Vorjahr TEUR 937,7).

Die Gesamt-Fremd-Verbindlichkeiten (ohne Gesellschafter) betragen 19,5 % der Bilanzsumme.

Der erwirtschaftete vereinfachte Cash-Flow, bestehend aus Jahresüberschuss und Abschreibungen betrug TEUR 1.355,6.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöhte sich von TEUR 180,9 im Vorjahr auf TEUR 298,2 im aktuellen Geschäftsjahr. Die Erhöhung ist in der Anschaffung von auslaufenden Leasingfahrzeugen begründet.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist von TEUR 163,6 auf TEUR 123,9 gesunken.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind von TEUR 3.606,1 im Vorjahr auf TEUR 1.508,0 im aktuellen Geschäftsjahr gesunken. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass einige langjährige Großprojekte abgeschlossen und schlussgerechnet wurden. Von den Vorräten werden die erhaltenen Anzahlungen für diese Projekte saldiert: Saldierte Erhaltene Anzahlungen Vorjahr: TEUR 3.259,0; Erhaltene Anzahlungen Geschäftsjahr: TEUR 1.006,2.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit TEUR 4.715,6 deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 2.923,0. Dies resultiert aus der Abrechnung der Großprojekte, die erst im Jahr 2024 erfolgt ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 364,2 (VJ: TEUR 105,3).

Die Kassen- und Bankbestände betragen TEUR 710,5 (VJ: TEUR 937,7).

Das Eigenkapital konnte trotz der durchgeführten Gewinnausschüttung von TEUR 3.145,1 im Vorjahr auf TEUR 3.609,4 gesteigert werden.

Die Steuerrückstellungen wurden entsprechend des Betriebsergebnisses sowie der bereits voraus-gezahlten Beträge mit TEUR 515,3 eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 527,0 auf TEUR 684,6. Dabei stiegen die Rückstellungen für Personalkosten um ca. TEUR 124,0, die Rückstellungen für Restleistungen / ausstehende Rechnungen um TEUR 55,0 und die Rückstellung für Gewährleistungen um TEUR 28,0. Die Rückstellung für Drohverluste sank um TEUR 40,0.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen TEUR 106,8 (VJ: TEUR 21,3). Diese beinhalten diverse Fahrzeugfinanzierungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit TEUR 314,1 unter dem Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 470,1.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der beschlossenen Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 800,0 ist in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 518,1 auf TEUR 888,3 gestiegen. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus höheren Umsatzsteuerverbindlichkeiten der Monate Dezember und November, aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse.

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 6.963,9 und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 4.856,9.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Fokus lag im Geschäftsjahr weiterhin auf der Verbesserung des Betriebsergebnisses. Dies gelang durch die verbesserte Preisgestaltung und die Möglichkeit, gestiegene Preise an die Kunden weiterzugeben. Auch durch die Fertigstellung einiger Großprojekte konnten Gewinne realisiert werden.

Die Lieferfähigkeit und Preisgestaltung beim Material haben sich weiter verbessert, so dass die Bevorratung wieder auf ein normales Niveau gesunken ist.

Das Hauptaugenmerk liegt nun speziell auf der Reduzierung des Zahlungsziels bei Kunden und eine deutlich schnellere Abrechnung der Projekte.

Es ist gelungen den Personalbestand konstant zu halten bzw. sogar noch zu erweitern. Dies erfolgte durch verschiedene Maßnahmen der Mitarbeiterbindung. Die Fortbildung und weitere Qualifikation des Personals ist ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor, der zukünftig weiter im Fokus steht.

Der Kundenbestand wächst sowohl im Privat- als auch im Gewerbekundenbereich.

5. Gesamtaussage

Das Unternehmen ist wirtschaftlich und strategisch sehr gut aufgestellt. Die geringe Fremd-verschuldung und die hohe Eigenkapitalausstattung bietet die Basis für die weitere positive Geschäftsentwicklung.

Durch die geringe Fluktuation und das qualifizierte Personal können sowohl Großprojekte als auch die Endkundengeschäfte profitabel abgewickelt werden.

Verbesserungspotential besteht weiterhin noch bei der Abrechnung und beim Forderungs-management.

Durch das stabile Zahlungsverhalten bei Lieferanten und Subunternehmern ergibt sich hier eine sehr gute Marktposition.

Aufgrund des breiten Leistungsspektrums und die Entwicklung hin zu einem Full-Service-Anbieter im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik entsteht eine optimale Marktposition.

III. Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken

Prognosen sagen eine weitere Abkühlung der Baukonjunktur voraus. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken bzw. sich seitwärts bewegen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt wohl auch in diesem Jahr leicht zurückgehen. Weiterhin ist die Entwicklung des Weltmarktes aufgrund der unsicheren Lage bezüglich der Zölle und deren Auswirkungen aktuell schwer abschätzbar.

Der Umsatz im Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik ist im Jahr 2024 um 3,2 Milliarden Euro gesunken. Der Gesamtumsatz der Branche betrug 77,1 Milliarden Euro, was einem realen Rückgang von -6,6 % entspricht. Für 2025 wird ein weiterer Rückgang von -2,2 % erwartet.

In den vergangenen Jahren konnten die Umsätze kontinuierlich gesteigert werden. 2024 zeigte sich jedoch erstmalig eine rückläufige Entwicklung. Der Großhandel verzeichnete den stärksten Rückgang. Inlandsgeschäfte fielen stärker als das Auslandsgeschäft.

Gründe für den Umsatzrückgang sind die Abkühlung der Neubaukonjunktur in Deutschland und Europa, der Einbruch der Heizungsverkäufe sowie die Zurückhaltung bei Investitionen in den Gebäudebestand.

Im Jahr 2024 waren insgesamt 48.900 Unternehmen im Wirtschaftsbereich tätig, was einem Rückgang von -0,6 % im Vergleich zu 2023 entspricht. Die Beschäftigtenzahl stieg zwischen 2021 und 2023, fiel jedoch 2024 aufgrund der konjunkturellen Abkühlung auf knapp 540.000 Beschäftigte.

Der Bereich Heizung war 2024 am stärksten betroffen. Positive Impulse gab es nur im Ersatzteil-geschäft. Der Absatz von Heizungswärmepumpen und Wärmeerzeugern brach ein. Vorzieheffekte bei Heizungssanierungen und der Rückgang im Neubau führten zu Umsatzrückgängen.

"Die Modernisierung der Heizsysteme birgt eine enorme Chance für eine klimafreundlichere Zukunft. Warum stockt es dann? Die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage der VdZ sprechen eine klare Sprache: 72 Prozent der Eigenheimbesitzer fordern von der neuen Bundesregierung eine langfristige Planungssicherheit bei gesetzlichen Vorgaben zur Heizungsmodernisierung. Nun liegt es an Politik, Handwerk und Verbrauchern, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und den Weg für nachhaltige Heizinnovationen zu ebnen. Der grundsätzliche Wille der Verbraucher ist da!", sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer von VdZ und VDS.

Die Investitionszurückhaltung bei privaten Eigenheimbesitzern, insbesondere im mittleren Einkommenssegment, beeinträchtigt die Sanierungsmärkte. Viele Eigenheimbesitzer haben aufgrund steigender Lebenshaltungskosten auf Badsanierungen verzichtet.

"Unsere aktuelle Grundlagenstudie #germanbathrooms zeigt deutlich, wie groß der Sanierungsbedarf im privaten Bereich aufgrund der Überalterung der deutschen Bäder ist. 18 % der Bäder in Deutschland sind sogar dringend renovierungsbedürftig - das sind anteilig rund 7 Mio. Bäder. Mehr als jeder vierte Wohneigentümer (27 %) rechnet für die nächsten Jahre mit einer Badezimmer-Renovierung - bei den seit 35 Jahren nicht mehr renovierten Bädern ist es jeder zweite (52 %). Die Nachfrage wird also anziehen. Auch der dringende Bedarf an neuen, altersgerechten Bädern und der Wunsch nach mehr Wohnqualität im Badezimmer sind zentrale Themen, von denen Impulse für den Sanierungsmarkt zu erwarten sind", so Jens J. Wischmann.

Die Sanierungsmaßnahmen der Wohnungswirtschaft blieben stabil. Aufgeschobene Maßnahmen wurden teilweise 2024 nachgeholt, was im 1. Halbjahr 2025 zu steigenden Absätzen bei Sanitär-produkten führen dürfte.

Quelle:https://www.vdzev.de/pressemitteilungen/ruecklaeufige-umsaetze-im-wirtschaftsbereich-haus-und-gebaeudetechnik-2024/

Aufgrund dieser aktuellen Branchendaten wird unsererseits auch in Zukunft weiterhin am Ausbau unserer Full-Service Bereiche gearbeitet, um alle Bereiche der Energie- und Gebäudetechnik anbieten zu können. Es wird weiterhin an der Energiewende gearbeitet und daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand energetisch zu sanieren.

Da die Dörr GmbH diesbezüglich über jahrelange Erfahrung und Know-how verfügt, sieht die Geschäftsleitung dort nach wie vor ein großes Potenzial für das Unternehmen. Der anhaltend positive Stimmungstrend wird auch durch das aktuelle Auftragsvolumen untermauert. Für 2024 ergab sich eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung, die sich auch aktuell in 2025 fortsetzt.

Die Auswirkungen durch den russischen Angriff auf die Ukraine mit den daraufhin vom Westen verhängten Sanktionen waren erfreulicherweise für unser Unternehmen nicht nennenswert.

Die dargestellte voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist mit den folgenden wesentlichen Risiken im Prognosezeitraum verbunden:

Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Unsere Kundenstruktur ist mit ca. 3000 Privat-kunden und einer Vielzahl gewerblicher Kunden stark diversifiziert. Da unsere Geschäftstätigkeit nahezu ausschließlich in Deutschland besteht, sehen wir auch keine Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten.

Im gewerblichen Bereich gibt es aber Hauptkunden, die einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Hierbei handelt sich oft um Großprojekte, die über einen längeren Zeitraum laufen. Als Verbesserungspunkt ist die zeitnahe Abrechnung, Nachkalkulation und das Forderungsmanagement zu erwähnen.

Hier kann es auch zu Unwägbarkeiten in der Angebotsphase und Preisbindung kommen. Dieses Risiko sehen wir aber vor dem Hintergrund der Erfahrungswerte und der Organisationstruktur der Mitarbeiter jedoch als gering an.

Die aktuelle Unsicherheit bezüglich des Weltmarktes aufgrund der Zollpolitik der USA und deren Auswirkungen kann Einfluss auf den Beschaffungsmarkt und die Preisvolatilität haben. Diese ist derzeit nicht abschätzbar.

Aufgrund der Produktunabhängigkeit können wir auf eine Vielzahl von Lieferanten zurückgreifen. Hier haben wir durch unsere sehr gute Zahlungsmoral und jahrelange Tätigkeit eine sehr gute Marktposition. Jedoch ist die Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise sowie angebotsseitige Engpässe insbesondere bei langlaufenden Projekten ein Kalkulationsrisiko.

Unsere Qualitätsansprüche und die der Kunden werden durch die Zusammenarbeit mit namenhaften, soliden, verlässlichen und ebenso qualitätsbewussten Partnern gesichert.

Das größte Risiko für die Unternehmensentwicklung der nächsten Jahre ist die Verfügbarkeit von Fachkräften. Dies betrifft nicht nur unser Unternehmen, sondern die gesamte Branche. Hierauf haben wir schon in den letzten Jahren ein Hauptaugenmerk gelegt und werden dies weiter forcieren.

Besonders hervorzuheben ist der Bereich digitales Marketing/Headhunting zur Gewinnung von neuem Personal, aber auch die Bindung des bestehenden Personals durch verschiedenste Maßnahmen. Den Fokus legen wir daher auch in Zukunft weiterhin verstärkt auf die Aus- und Fortbildung eigener Fachkräfte sowie die Integration ausländischer Arbeitnehmer. Wir arbeiten permanent daran, die Dörr GmbH nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren.

Die vorstehend dargestellten Risiken haben aber derzeit weder einzeln noch kumuliert bestands-gefährdenden Charakter.

Die Risikolage des Unternehmens beurteilen wir insgesamt - mit den skizzierten Unsicherheiten und Einschränkungen - vor dem dargestellten gesamtwirtschaftlichen Umfeld als minimal. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in organisatorische Strukturen, in die Aufstellung als Full-Service Anbieter sowie in Prozessmanagement und IT, welche laufend den aktuellen Situationen angepasst werden, sehen wir uns gut für die Zukunft aufgestellt.

Wir rechnen für das Wirtschaftsjahr 2024 und 2025 mit einer Gesamtleistung, die etwas unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen wird.

Für diese Jahre wird ein Jahresüberschuss von rund 500 TEUR erwartet.

 

Saalfeld, den 10.04.2025

Gunter Anding

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.353,00 13.899,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8.353,00 13.899,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.078,00 3.634,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.760,00 3.480,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.685,00 127.621,00
Summe Sachanlagen 256.523,00 134.735,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 33.272,44 32.281,24
Summe Finanzanlagen 33.272,44 32.281,24
Summe Anlagevermögen 298.148,44 180.915,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 625.719,02 510.725,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.222.743,95 3.152.613,45
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 710.464,82 937.723,18
Summe Umlaufvermögen 6.558.927,79 4.601.062,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.027,64 19.746,83
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 76.840,00 55.215,00
SUMME AKTIVA 6.963.943,87 4.856.939,25

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 3.583.871,22 3.119.498,86
Summe Eigenkapital 3.609.435,81 3.145.063,45
B. Rückstellungen 1.199.912,59 689.619,01
C. Verbindlichkeiten 2.154.595,47 1.022.256,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 151.719,41 21.349,02
- davon aus Steuern in EUR: 688.250,44 (302.551,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 1.479,22 (7.844,24)
SUMME PASSIVA 6.963.943,87 4.856.939,25

Hinweis nach § 328 Absatz 1a Satz 2 HGB:

Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im Rahmen der Offenlegung wurden die Erleichterungsvorschriften des § 327 HGB in Anspruch genommen.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.101.128,40 7.066.504,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.613.915,87 -3.518.527,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.113.550,76 -868.048,90
- davon für Altersversorgung in EUR: -73.575,21 (-10.089,31)
Summe Personalaufwand -4.727.466,63 -4.386.576,86
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -91.269,86 -76.597,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.458.734,94 -1.506.370,03
5. Erträge aus Beteiligungen 5.288,64 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.040,83 18,10
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -527,80
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.165,68 -41.268,68
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: -19.547,00 (-18.165,00)
Finanzergebnis -36.836,21 -41.778,38
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -514.463,19 -334.125,89
10. Ergebnis nach Steuern 1.272.357,57 721.055,67
11. sonstige Steuern -7.985,21 -8.379,65
12. Jahresüberschuss 1.264.372,36 712.676,02
13. Gewinnvortrag aus Vorjahr 3.119.498,86 2.906.822,84
14. Ausschüttungen -800.000,00 -500.000,00
15. Bilanzgewinn 3.583.871,22 3.119.498,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Rechnungslegung

Die Dörr GmbH hat ihren Sitz in Saalfeld und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (Registernummer 204263).

Der Jahresabschluss der Dörr GmbH für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und denen des Aktiengesetzes.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Die Finanzanlagen wurden mit dem Zeitwert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellkosten umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Wie im Vorjahresabschluss wurden die Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung nicht aktiviert.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird - wie im Vorjahr - kein Gebrauch gemacht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem zeitanteiligen, die bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffenden Betrag angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten alle ungewissen Verbindlichkeiten sowie sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und sind mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Allgemeine Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 287,5 (Vj. TEUR 175,6) eine Restlaufzeit größer einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 25.564,59 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Handelsregister ist es mit DM 50.000,00 eingetragen.

Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt EUR 3.119.498,86.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten (Überstunden, Urlaubs-ansprüche und Tantiemen), für Archivierungsverpflichtungen, für Gewährleistungen, für noch zu erbringende Leistungen / ausstehende Rechnungen, für Jahresabschlussprüfung und Erstellung der Steuererklärungen sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellung (Sollwert) wurde in analoger Anwendung nach IAS 19 berechnet.

Die Berechnungen erfolgten gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, § 253 Abs. 2 HGB sowie § 246 Abs. 2 HGB.

In Übereinstimmung mit den Regeln der IAS 19 wird als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Hiernach werden die in den einzelnen Jahren verdienten Teile der Versorgung als Bausteine angesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtung ergeben:

Die bei der Bewertung verwandten Annahmen ergeben sich wie folgt:

Bewertungsverfahren: PUC-Methode
Deckungskapitalverfahren; Passivprimat
Sterbetafeln: "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck
Rechnerisches Pensionsalter: 65 Jahre
Rechnungszins: 1,82 %
(Restlaufzeit 15 Jahre, Stand: 31.12.2023)
(10-jähriger Durchschnittszins)
Fluktuation: Keine
Rententrend: 0,00 %
Anwartschaftstrend: 0,00 %

Es ergeben sich per 31.12.2023 die folgenden bilanziellen Buchwerte:

Rückstellung (Sollwert): 1.093.572 EUR
Saldierte Vermögensgegenstände: 1.093.572 EUR
Rückstellung nach Saldierung per 31.12.2023: 0 EUR
Zuführung aus Änderung der Rückstellung (Sollwert): 54.875 EUR
Saldierte Erträge/Differenz aus Vermögensgegenständen: 76.500 EUR
Gesamtzuführung per 31.12.2023: -21.625 EUR
Aktivischer Überhang per 31.12.2023: 76.840 EUR
Zinsaufwand: 19.547 EUR
Personalaufwand: 35.328 EUR
Verteilungsbetrag: 0 EUR
(Aufwand nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB)
Offener Verteilungsbetrag: 0 EUR

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2023] davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 2.154,6 2.033,7 120,9 0,0
DAVON:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 151,7 30,8 120,9 0,0
31.12.2022] davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 1.022,3 1.008,8 13,5 0,0
DAVON:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21,3 7,8 13,5 0,0

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um Fahrzeugfinanzierungen, bei denen die Fahrzeuge sicherungsübereignet sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind vollumfassend durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 800,0 (Vj. TEUR 12,8) enthalten.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

3.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen i.H.v. TEUR 273,4 p.a.

Diese bestehen für die Anmietung des Betriebsgeländes sowie der Leasing- und Mietverträge für Fahrzeuge und weitere Wirtschaftsgüter.

Hierin sind finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEUR 143,6 p.a. gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten.

4. Sonstige Pflichtangaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 86,25 Mitarbeiter beschäftigt.

davon gewerbliche Mitarbeiter 59,25
davon angestellte Mitarbeiter 27,00

Die Ermittlung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Beteiligung als Komplementär

Die Dörr GmbH ist Komplementärin bei der GA Verpachtung GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Saalfeld. Sie hält keine Anteile am Kapital.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Gunter Anding, Geschäftsführer. Ort ist Saalfeld.

Ausschüttungssperre

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

Pensionsrückstellung (mit dem 7-Jahres-Durchschnittszins 1,74 %) 1.106.341 EUR
Pensionsrückstellung (mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins 1,82 %) 1.093.572 EUR
Unterschiedsbetrag: 12.769 EUR
./. Aktivischer Überhang: -76.840 EUR
Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB 0 EUR

Aufgrund der Tatsache, dass der aktivische Überhang den Unterschiedsbetrag übersteigt, existiert keine Ausschüttungssperre.

Angaben der Gesamtbezüge der Organe

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Saalfeld, den 10. April 2025

Gunter Anding

1.

nlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.952,94 3.300,00 0,00 84.252,94
80.952,94 3.300,00 0,00 84.252,94
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.125,71 0,00 0,00 73.125,71
Technische Anlagen und Maschinen 3.600,00 0,00 0,00 3.600,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 438.012,62 219.211,86 45.349,46 611.875,02
514.738,33 219.211,86 45.349,46 688.600,73
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 35.116,42 991,20 0,00 36.107,62
35.116,42 991,20 0,00 36.107,62
630.807,69 223.503,06 45.349,46 808.961,29
ABSCHREIBUNGEN
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.053,94 8.846,00 0,00 75.899,94
67.053,94 8.846,00 0,00 75.899,94
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.491,71 1.556,00 0,00 71.047,71
Technische Anlagen und Maschinen 120,00 720,00 0,00 840,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.391,62 80.147,86 30.349,46 360.190,02
380.003,33 82.423,86 30.349,46 432.077,73
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.835,18 0,00 0,00 2.835,18
2.835,18 0,00 0,00 2.835,18
449.892,45 91.269,86 30.349,46 510.812,85
BUCHWERTE
31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.899,00 8.353,00
13.899,00 8.353,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.634,00 2.078,00
Technische Anlagen und Maschinen 3.480,00 2.760,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.621,00 251.685,00
134.735,00 256.523,00
FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 32.281,24 33.272,44
32.281,24 33.272,44
180.915,24 298.148,44

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die Dörr GmbHDörr GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dörr GmbH Saalfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dörr GmbH, Saalfeld für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Erfurt, den 2. Mai 2025

ETG Schneider & Zien GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Danny Oppermann, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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