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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Ahlrichs seit 8.2.2024 | Geschäftsführer |
Claudia Renate Bennet seit 7.1.2015 | Prokura |
Frank Bennet seit 15.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VPL Leasing GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Der Jahresabschluss der VPL Leasing GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 57734) wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gemäß § 340a Abs. 1 HGB sind die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Formblatt 3 der RechKredV (Staffelform) zugrunde gelegt. Die Bewertung erfolgt unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebes (Going-Concern-Prämisse). 2. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennbetrag bilanziert. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das Leasingvermögen und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Die Zugänge werden für die Geschäftsjahre 2020 bis 2022 analog zu § 7 Abs. 2 EStG degressiv abgeschrieben. Seit dem Jahr 2023 erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von jeweils unter € 800,00 wurden in Anlehnung an die steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2 EStG) voll abgeschrieben. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Der bei einem Forderungsverkauf erzielte Barwert wird als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt progressiv über die Dauer der Forfaitierung. Leasinganzahlungen und die noch nicht realisierten Erlösanteile aus Mietkaufverträgen werden ebenfalls passivisch abgegrenzt und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge linear aufgelöst. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Leasinggeschäft Auf betragsmäßige Angaben, inwieweit Posten der Bilanz auf das Leasinggeschäft entfallen (§35 Abs. 1 Ziffer 3 RechKredV), wurde verzichtet, da die Gesellschaft keine Geschäfte außerhalb des Leasinggeschäfts tätigt und somit sämtliche Posten unmittelbar oder mittelbar das Leasinggeschäft betreffen. 3.2. Entwicklung des Leasingvermögens und des selbstgenutzten Anlagevermögens Die im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzten Grundstücke und Gebäude sind angemietet. Der unter den Sachanlagen ausgewiesene Gesamtbetrag der Betriebs und Geschäftsausstattung beträgt inkl. geringwertiger Anlagegüter TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 35). 3.3. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen an Kunden umfassen Mietkaufforderungen von TEUR 301 (Vj. TEUR 262) sowie kurzfristige Leasingforderungen von TEUR 61 (Vj. TEUR 55). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten auch ein Darlehen an die Geschäftsführung von TEUR 984 (Vj. TEUR 880). Das Darlehen wird mit 1,5 % p.a. verzinst, ist jederzeit kündbar und hat eine unbefristete Laufzeit. Zudem umfassen die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 258 (Vj. TEUR 281), die vollständig auf die Gesellschafterin entfallen. Die Forderungen resultieren überwiegend aus Umsatzsteuer aufgrund der Organschaft. 3.4 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung der refinanzierten Leasingforderungen und durch Sicherungsübereignung der betreffenden Leasingobjekte besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 6) enthalten. Des Weiteren beinhalten die sonstigen Verbindlichkeiten solche aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 790 (Vj. TEUR 941). Die Verbindlichkeiten sind sämtlich unverbrieft. 3.5. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen mit TEUR 2.057 Forderungsverkäufe (Vj. TEUR 2.333). 3.6. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.7. Eigenkapital Das Stammkapital der VPL Leasing GmbH beträgt EUR 130.000,00. Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.127. 3.8. Leasing- und Mietkauferträge Alle Erlöse werden gänzlich im Inland realisiert. 3.9. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 37, die aus Erträgen aus Verjährungen resultieren. 3.10. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 203 betreffen Verluste aus einem vermutlich durch kriminelle Handlung entstandenen Schadensfall. 4. Sonstige Angaben 4.1. Haftungsverhältnisse Aufgrund der zwischen der Gesellschaft und refinanzierenden Banken geschlossenen Rahmenverträge über den Ankauf von Mietkauf- und Leasingforderungen verkauft die Gesellschaft als Leasinggeber die zukünftigen Barwerte á forfait an die Bank, wobei die Gesellschaft den rechtlichen Bestand der Forderungen garantiert. 4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 33 p.a. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen über die Gesamtrestlaufzeit in Höhe von TEUR 4. 4.3. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 28; davon entfallen TEUR 24 auf Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 3 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 1 auf sonstige Leistungen. 4.4. Mitarbeiterzahl Im Berichtsjahr waren ausschließlich des Geschäftsführers durchschnittlich sieben Angestellte beschäftigt. 4.5. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 4.6. Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt: Herr Frank Bennet, Kaufmann, Hamburg Herr Markus Ahlrichs, Kaufmann, Henstedt-Ulzburg, (ab 8. Februar 2024)
Hamburg, den 19. März 2024 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftsbericht Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Nach dem am 01.03.2024 vom Institut der Deutschen Wirtschaft herausgegebenen Leasing-Marktbericht für das Jahr 2023 verzeichnete die Leasingbranche im Bereich Mobilien-Leasing insgesamt ein starkes Volumenswachstum im Neugeschäft. Dies lag vorrangig am Pkw-Geschäft, welches teilweise durch Sondereffekte beeinflusst wurde. In der für die VPL weitgehend relevanten Objektgruppe "IT & Immaterielle Wirtschaftsgüter" lag hingegen das Neugeschäft nahezu auf Vorjahreshöhe. VPL spürte als langjähriger Vertriebspartner für mittelständische IT- und TK-Händler unverändert eine durch pandemie- und kriegsbedingte Kostenschocks verursachte Investitionszurückhaltung ihrer Kunden. Viele entschieden sich für eine längere Nutzung der vorhandenen Anlagen. Dennoch konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Neuvolumen zu Anschaffungskosten von EUR 6,2 Mio. (Vj. EUR 5,6 Mio.) abgerechnet werden. Dieser Wert trifft damit die für das Geschäftsjahr gesetzte konservative Erwartung (Planwert für 2023: EUR 6,0 Mio.). Das im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 0,6 Mio. gesunkene betriebswirtschaftliche Ergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 wieder deutlich erholt und beträgt EUR 1,5 Mio. Erfreulicherweise hat sich die Neugeschäftsmarge gut erholt und flankierend haben die von den Kunden gewünschten Vertragsverlängerungen fehlende Neuinvestitionen kompensiert. Mit diesem Ergebnis ist die Geschäftsführung sehr zufrieden. Ertragslage des Unternehmens Durch die stetigen Neugeschäftserfolge der letzten Geschäftsjahre ist das Leasingergebnis um knapp 2 % von TEUR 8.341 auf TEUR 8.471 gestiegen. Demgegenüber stehen die Abschreibungen auf das Leasingvermögen, die durch den gebotenen Wegfall der degressiven Abschreibung auf die Neuinvestitionen im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer ausgefallen sind, sowie der durch die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen in den Jahren 2022 und 2023 überdurchschnittlich gestiegene Zinsaufwand für die grundsätzlich fristenkongruente Refinanzierung des Vertragsbestandes. Nach Abzug dieser beiden Positionen errechnet sich ein um 27 % gestiegener Rohertrag von TEUR 2.130 (Vj. TEUR 1.674). Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich kosten- und inflationsbedingt um 5 % auf TEUR 1.225, nachdem diese in den Vorjahren stabil gehalten werden konnten. Der Delkredereaufwand wurde im Geschäftsjahr belastet durch vermutlich kriminelle Handlungen zweier neu akquirierter Vertriebspartner, was einen außerordentlichen Aufwand von TEUR 203 (Vj. TEUR 0) verursacht hat. Dennoch liegt der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 liegt mit TEUR 498 über dem Vorjahresergebnis von TEUR 395. Grundsätzlich unterliegt das Leasinggeschäft bei nach HGB bilanzierenden Leasinggesellschaften jedoch einer asymmetrischen Ertrags- und Aufwandsverteilung. Die Ergebnisentwicklung ist daher stets im Zusammenhang mit der Entwicklung des Substanzwertes zu betrachten. Dieser in Anlehnung an das BDL-Schema berechnete Substanzwert des bilanzierten Vertrags- und Objektbestandes hat sich um TEUR 1.034 (Vj. 251) auf TEUR 9.805 (Vj.8.770) erhöht, so dass im Berichtsjahr ein betriebswirtschaftlicher Gewinn von TEUR 1.532 (Vj. TEUR 647) erzielt worden ist. Diese deutliche Ergebnisverbesserung liegt zum einen daran, dass sich die Erhöhungen der Kapitalmarktzinsen beruhigt hat, da solches nur verzögert in den Leasingkonditionen des Neugeschäftes weitergegeben werden konnte, und zum anderen daran, dass viele Kunden die einjährige Verlängerungsoption ihrer Verträge genutzt haben. Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens Die Vermögenslage der VPL ist leasingtypisch geprägt durch einen hohen Bestand an Leasingvermögen resp. Mietkaufforderungen (TEUR 14.216), das unverändert über 80 % der Aktiva repräsentiert. Dem gegenüber stehen im Wesentlichen entsprechende Darlehens-Refinanzierungen sowie die passive Rechnungsabgrenzung für forderungsverkaufte Leasingverträge. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital (handelsrechtliches Eigenkapital zzgl. Substanzwert) ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 % von TEUR 10.028 auf nunmehr TEUR 11.560 angestiegen und bietet damit eine sehr komfortable Risikoabdeckung. Die Liquidität war im Berichtszeitraum jederzeit gesichert, alle Verpflichtungen sind pünktlich erfüllt worden. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 sind Leasingobjekte mit Anschaffungskosten von TEUR 5.997 (Vj. TEUR 5.474) zugegangen. Hinzu kommen Anschaffungen von Mietkaufobjekten in Höhe von TEUR 159 (Vj. TEUR 112). Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 zählten durchschnittlich acht Mitarbeiter zur Belegschaft der VPL Leasing GmbH. Prognose- und Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Die Liquiditätslage ist sehr gut. Im Hinblick auf die frei verfügbare Liquidität in Verbindung mit den bestehenden Refinanzierungslinien sind keine Engpässe zu erwarten. Aus der Art der Refinanzierung bestehen unverändert keine Zinsänderungsrisiken. Die Gesellschaft verfügt über ein stringentes Mahnwesen; Forderungsausfälle bewegen sich unverändert im für die Gesellschaft vertretbaren Rahmen. Verbindlichkeiten werden mit Skonto (sofern gewährt), ansonsten innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Spezieller Risikobericht Die VPL ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG und unterliegt unter der Zulassungsnummer (BAKNR) 122854 in wesentlichen Bereichen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Wesentlicher Bestandteil der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ist die Verpflichtung, die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für Leasinggesellschaften zu erfüllen. Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft im Rahmen der Definition von Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozessen eine Risikoinventur durchgeführt und die verschiedenen für die Gesellschaft relevanten Einzelrisiken identifiziert und qualitativ beschrieben. Aufgrund der Größenordnung der Gesellschaft und der Geschäftstätigkeit erfolgt weiterhin nur eine qualitative Bewertung der Risiken. Bedeutsame Risiken der Geschäftstätigkeit sind unverändert das kundenseitige Adressausfall- und Bonitätsrisiko. Im Geschäftsjahr 2023 waren zwar die Kreditausfälle im vertretbaren Rahmen, dennoch können sich im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der geoökonomischen Lage Liquiditätsrisiken ergeben, da weiterhin mit einem sich ändernden Zahlungsverhalten der Leasingnehmer gerechnet werden muss. Als Leasinggesellschaft konnte VPL hiergegen keine bilanzielle Risikovorsorge bilden. Die Gesellschaft ist dennoch auf ein erhöhtes Volumen von Stundungen und Forderungsausfällen vorbereitet, welches nach derzeitigem Kenntnisstand durch die Liquidität und Substanz des Unternehmens getragen werden kann. Der Stresstest auf Basis der Zahlen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat gezeigt, dass die Risikotragfähigkeit in allen unterstellten worst case-Szenarien gegeben ist, da alle Analyseergebnisse durch das zum Bilanzstichtag ermittelte betriebswirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft abgedeckt werden. Zur Vermeidung möglicher Rechtsrisiken verwendet die Gesellschaft grundsätzlich nur geprüfte Standarddokumente und nutzt ferner die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) für aktuelle branchenrelevante Informationen. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Investitionsperspektiven in Deutschland und damit das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft werden im Jahr 2024 weiterhin von den Auswirkungen der geoökonomischen Konflikte belastet sein. Die Gesellschaft unterstellt in den für sie relevanten Branchen eine eher stagnierende Investitionstätigkeit und erwartet für 2024 ein Neugeschäftsvolumen von etwa EUR 7 Mio. Hierfür benötigte Refinanzierungslinien sind ausreichend vorhanden. Kerngeschäftsfeld bleibt dabei die bundesweit angebotene Absatzfinanzierung für die Branchen ITK sowie Medizin- und Sicherheitstechnik. Das Neugeschäft im ersten Quartal 2024 war hier allerdings sehr schwach. Die risikobewusste Geschäftspolitik wird fortgesetzt. Dabei wird der global zu beobachtende Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit berücksichtigt. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Gesellschaft konzentriert sich derzeit im Wesentlichen darauf, die klimaneutrale Transformation durch entsprechende Finanzierungen voranzutreiben. Intern wurde die Öko-Effizienz der Gesellschaft durch eine weitgehende Digitalisierung der Prozesse und Verträge bereits verbessert. Die Ertragsqualität des Neugeschäftes wird maßgeblich geprägt durch die anzusetzenden Refinanzierungskonditionen. Eventuell wieder stark und/oder schnell steigende Zinsen können auch künftig nur verzögert im Neugeschäft weitergegeben werden. Insofern wird konservativ mit einer niedrigeren Rohertragsmarge budgetiert. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 unterstellt des Weiteren höhere Verwaltungsaufwendungen aufgrund erfolgter Neueinstellungen im Vertrieb und in der IT, durch die zum einen das Neugeschäft neue Impulse erhalten und zum anderen die Software-Umgebung auf eine moderne IT-Oberfläche migriert werden soll. Insofern ist ein Rückgang des Geschäftsergebnisses gegenüber dem außerordentlich guten Ergebnis des Jahres 2023 wahrscheinlich. Eine fundierte Prognose des betriebswirtschaftlichen Ergebnisses ist hingegen derzeit kaum möglich, da die ungewisse Entwicklung von Material- und Finanzierungskosten einerseits sowie ein unsicheres Konsumverhalten andererseits sowohl die Neugeschäftstätigkeit beeinträchtigen als auch ein Verlustpotential in den bestehenden Leasingverträgen bergen kann. Mit Blick auf die robuste Qualität des Vertragsbestandes und die vorhandene Risikoabdeckung sieht sich die Gesellschaft dennoch auch bei schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr gut aufgestellt.
Hamburg, 9. April 2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerks des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VPL Leasing GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VPL Leasing GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VPL Leasing GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.'' Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Münster, den 10. Mai 2024 DR.
VON DER HARDT & PARTNER mbB
Dr. Troost, Wirtschaftsprüfer Dr. Mrzyk, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der VPL Leasing GmbH, Hamburg, wurde am 27.9.2024 festgestellt. Beschluss vom 27.9.2024 über die Gewinnverwendung: Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.2023 in Höhe von 498.443,53 € wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von 1.127.246,60 € auf neue Rechnung vorgetragen. |
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