Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 31409
Eingetragen
22.8.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Ist der Handel mit sowie die Produktion und der Vertrieb von technischen Anlagen und Geräten, insbesondere automatischen Türöffneranlagen und Einzelteilen sowie Montage und Service.

Historie

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Management

NameRolle
Harald Gansfuss
seit 28.3.2011
Prokura
Jens-Peter Sprick
seit 1.4.2009
Geschäftsführer
Norbert Schröder
seit 15.11.2007
Prokura
Juan Vargues
seit 22.8.2006
Geschäftsführer
Uwe Eschment
seit 22.8.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Besam GmbH

Dieburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009

Lagebericht

A. Geschäftstätigkeit

Die Besam GmbH vertreibt, repariert und wartet automatische Türanlagen, die im Konzern gefertigt werden. Sie ist ein Tochterunternehmen des schwedischen Konzerns ASSA ABLOY.

Der strategische Fokus in 2009 lag auf der Ausrichtung der Gesellschaft auf die Segmente Non Key Account Retail, Healthcare und Industry.

B. Allgemeine Geschäftsentwicklung

Der für Besam relevante Markt für automatische Türanlagen war 2009 weiterhin rückläufig. Der daraus resultierende zunehmende Wettbewerb brachte einen stärkeren Druck auf die Preise mit sich.

Die Umsatzerlöse gingen im Jahr 2009 auf Grund der schwächeren Konjunkturentwicklung und der nachlassenden Nachfrage um 5 % auf € 22,6 Mio. zurück. Der Umsatzrückgang resultierte im Wesentlichen aus einem schwächeren Geschäft im Bereich Equipment Sales, insbesondere in den Segmenten Industry und Key Account Retail. Der Umsatz sank hier von € 9,8 Mio. in 2008 um 17 % auf € 8,1 Mio. in 2009. Im Service Sales stieg der Umsatz um 4 % auf € 14,4 Mio. Die positive Umsatzentwicklung wurde im Wesentlichen durch höhere Zuwächse bei den Störungsbeseitigungen erreicht. Wartungen und Upgrades entwickelten sich ebenfalls positiv. Insgesamt konnte die Bruttomarge bezogen auf die Umsatzerlöse von 43,5 % auf 43,9 % leicht verbessert werden. Die Umsatzrendite vor Steuern betrug 2,2 % (Vorjahr 2,5 %). In unserer Planung für 2010 gehen wir in allen Produktbereichen von einer Umsatzsteigerung aus. Die Erweiterung der Vertriebsmannschaft wird den derzeit positiven Umsatztrend im Neuverkauf und Service zusätzlich verstärken.

C. Darstellung der Lage

I. Vermögenslage

Die Wesentlichen Posten auf der Aktivseite betreffen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie aus Lieferungen und Leistungen, welche 77 % der Aktiva umfassen sowie die Vorräte, welche 15 % der Aktiva umfassen.

Die Passivseite enthält im Wesentlichen das Eigenkapital in Höhe von T€ 6.292, welches 67 % (Vorjahr 69 %) der Passiva umfasst sowie Rückstellungen von T€ 1.224. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 1.129 (12 % der Passiva). Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auf die Ergebnisabführung an die ASSA ABLOY Deutschland GmbH zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen von T€ 53. Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten sank von 125 auf 116 Personen.

II. Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich vorrangig aus dem gewöhnlichen Geschäftsverlauf (Cashflow der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 1.117) und bedient sich bei Bedarf des Cashpoolings des ASSA ABLOY Konzerns, in welches sie eingebunden ist. Es bestehen keine mittel- bzw. langfristigen Kredite. Der bestehende Avalrahmen für Gewährleistungsbürgschaften hat einen Rahmen von T€ 1.000.

III. Ertragslage

Das Rohergebnis als wesentliche Ergebnisgröße sank gegenüber dem Vorjahr um 12 % auf T€ 11.306. Einsparungen bei Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 747 konnten den Umsatzrückgang von 5 % jedoch nicht kompensieren. Ferner sanken die sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 1.322 bzw. 52 %, was insbesondere auf den Wegfall von Erträgen aus Untervermietung und niedrigeren Erträgen aus Konzernumlagen zurückzuführen ist. Diese beiden Effekte führten zu einem Rückgang des Rohergebnisses.

Die Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten gegenüber dem Vorjahr durch Personalabbau und Kosteneinsparungen deutlich gesenkt werden, so dass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lediglich um 2 % auf T€ 478 gegenüber dem Vorjahr sank.

Das Jahresergebnis von T€ 449 wurde an die ASSA ABLOY Deutschland GmbH aufgrund des 2009 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages erstmals abgeführt.

D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das bestehende Risikomanagementsystem gibt einen permanenten und zeitnahen Überblick über die aktuelle Geschäftssituation sowie über die Chancen und Risiken der künftigen operativen Geschäftsentwicklung. Die strategischen Chancen und Risiken werden zusätzlich auf den turnusmäßig stattfindenden Vertriebs- und Servicetagungen eingehend diskutiert, um so die Gesamtentwicklung des Automatiktürmarktes zu bewerten. Verlässliche Trendaussagen lassen Umfragen innerhalb des Fachverbandes Türautomation (FTA) zu.

Der stärkere Vertriebsfokus auf kleinere und weniger preissensitive Kunden sowie die Forcierung des Absatzes margenstarker Produkte werden dazu beitragen in einem schwächeren konjunkturellen Umfeld unsere Umsätze zu stabilisieren. Ein weiteres wesentliches Merkmal ist hier die kontinuierliche Steigerung der Produktivität des Außendienstes. Der starke Wettbewerb und der daraus resultierende Preisdruck stellen sowohl im Equipment Sales als auch im Service Sales ein wesentliches Risiko dar. Der anhaltende Preisdruck wird im Servicegeschäft noch durch eine wachsende Anzahl kleiner, regionaler Service-Unternehmen verstärkt und wird mittelfristig zu einer Abschwächung der erzielbaren Margen im bestehenden Servicegeschäft führen.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Kunden aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise Fixkosten reduzieren müssen und bestehende Wartungsverträge kündigen. Ob und in welcher Höhe dies eintreten wird und inwieweit sich der verloren gehende Umsatz im Rahmen von Störungsbeseitigungen kompensieren lässt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar.

Dennoch sehen wir im Service Sales Wachstumschancen, denn in Krisenzeiten werden eher lebenserhaltende Maßnahmen getätigt, als in Neuanlagen investiert.

Die Gesellschaft hat Anfragen des Kartellamtes zu verschiedenen Themenbereichen erhalten, die im Geschäftsjahr durch die Gesellschaft beantwortet wurden. Wir haben keinerlei Erkenntnisse darüber, dass es zu weiterer Korrespondenz kommen wird.

E. Ausblick

Die Fokussierung auf die Segmente Non Key Account Retail, Healthcare und Industry und der Austausch von bestehenden Altanlagen wird weiterhin Priorität im Equipment Sales haben. Maßnahmen zum Ausbau des Vertriebes wurden bereits eingeleitet und werden weiter verfolgt.

Im Bereich Service erwarten wir weitere Umsatzsteigerungen durch Umrüstungen von Altanlagen, die Fokussierung auf Service und Wartung von Fremdanlagen sowie durch die Akquisition von Key Accounts und großen Objekten im Bereich Healthcare. Die personelle Verstärkung im Service-Außendienst wird sich ebenfalls positiv auf den Umsatz auswirken. Auch in diesem Jahr werden wir ein besonderes Augenmerk auf das Thema Sicherheit und Kundenzufriedenheit legen.

Die Marktlage hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Der Rückgang der Preise wird sich auch in 2010 fortsetzen und stellt eine Herausforderung für die Erreichung der geplanten Umsätze und Margen dar.

Durch das Projekt Shared Service Zentraleuropa werden bestehende Prozesse im Backoffice in Deutschland und Österreich vereinheitlicht und optimiert. Dies wird dazu beitragen die Kostenstruktur zu verbessern.

Aufgrund des mit der ASSA ABLOY Entrance Systems AB abgeschlossenen Distribution
Agreements rechnen wir in den kommenden Jahren mit moderaten Jahresüberschüssen, die wir im Zuge der Gewinnabführung an ASSA ABLOY Deutschland GmbH transferieren werden.

Auch für 2011 erwarten wir eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

 

Dieburg, den 07. Mai 2010

gez. Jens Peter Sprick

Geschäftsführer

gez. Juan Vargues

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009 31.12.2008
  T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 9.482,00 4
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 60.951,00 72
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.790,46 193
  223.741,46 265
  233.223,46 269
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 909.002,76 1.031
2. Unfertige Aufträge 486.763,69 352
3. Fertige Aufträge 20.010,10 0
  1.415.776,55 1.383
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.419.934,15 2.947
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.811.733,95 4.330
3. Sonstige Vermögensgegenstände 399.480,41 172
  7.631.148,51 7.449
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 50.003,78 20
  9.096.928,84 8.852
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.521,97 10
  9.357.674,27 9.131

Passiva

  31.12.2009 31.12.2008
  T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500
II. Kapitalrücklage 4.345.980,99 4.346
III. Bilanzgewinn 446.491,89 446
  6.292.472,88 6.292
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 79.669,00 75
2. Sonstige Rückstellungen 1.144.682,36 1.238
  1.224.351,36 1.313
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 81.980,52 44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.530,97 474
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.128.937,10 561
4. Sonstige Verbindlichkeiten 288.401,44 447
  1.840.850,03 1.526
  9.357.674,27 9.131

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009 2008
  T€
1. Umsatzerlöse   22.559.795,33 23.702
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen und
fertigen Aufträgen   154.552,90 20
3. Sonstige betriebliche Erträge   1.243.004,95 2.565
    23.957.353,18 26.287
4. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe      
und für bezogene Waren   -12.651.076,99 -13.398
5. Rohergebnis   11.306.276,19 12.889
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -6.615.533,64   -7.325
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für      
Altersversorgung -1.126.801,33   -1.115
(dafür für Altersversorgung      
€ 1.819,52;Vorjahr T€ 2)      
    -7.742.334,97 -8.440
7. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegen-      
stände des Anlagevermögens
und Sachanlagen   -89.140,82 -98
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.996.673,86 -3.865
9. Betriebliches Ergebnis   478.126,54 486
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   7.605,31 118
(davon aus verbundenen Unternehmen      
€ 7.349,30;Vorjahr T€ 118)      
11. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit   485.731,85 604
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -11.856,29 -144
13. Sonstige Steuern   -24.634,89 -12
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages      
abgeführter Gewinn   -449.240,67 0
15. Jahresüberschuss   0,00 448
16. Gewinnvortrag/Verlustvortrag   446.491,89 -2
17. Bilanzgewinn   446.491,89 446

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unverändert zu den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren.

Alleingesellschafterin der Besam GmbH ist die ASSA ABLOY Deutschland GmbH, Berlin/Deutschland.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die aktivierte Software wird zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit 20 % p.a. vorgenommen.

Sachanlagen

Die Zugänge werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen (zwischen 6,7 % p.a. und 33,3 % p.a.). Geringwertige Anlagegüter werden nach der steuerlichen Regelung, in einem Sammelposten erfasst und mit 20 % p.a. abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung anteiliger Bezugskosten und Skonti bewertet, soweit nicht niedrigere Wiederbeschaffungskosten zu berücksichtigen sind. Für wertgeminderte und schwergängige Bestände werden - soweit erforderlich - entsprechende Abschläge vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten (Löhne und Materialkosten zuzüglich angemessener Zuschläge für Fertigungs- und Materialgemeinkosten).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Diese (ausschließlich Euro-Forderungen) werden zum Nennwert und ggf. abzüglich angemessener Einzelabwertungen und abzüglich der Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung wurde unverändert zum Vorjahr in Höhe von 3 % gebildet (nach Abzug der einzelabgewerteten Forderungen und der betreffenden Umsatzsteuer).

Flüssige Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten sowie übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Diese werden zu Nennwerten angesetzt.

Steuer- und sonstige Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten enthalten nur in geringfügigem Umfang Posten, die in fremden Währungen fakturiert wurden; die Umrechnung der Fremdwährungen erfolgte zum Mittelkurs am Bilanzstichtag.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:

Sachanlagen
Immaterielle-Vermögens-gegenstände
EDV-
Software
Bauten auf fremden
Grundstücken
Betriebs und- Geschäfts-ausstattung Insgesamt Anlage-vermögen
insgesamt
  T€ T€ T€ T€ T€
Anschaffungskosten        
Stand 01.01.2009 189 239 1.364 1.603 1.792
Zugänge 7 0 46 46 53
Abgänge 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2009 196 239 1.410 1.649 1.845
Kumulierte Abschreibungen          
Stand 01.01.2009 185 167 1.171 1.338 1.523
Zugänge 2 11 76 87 89
Abgänge 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2009 187 178 1.247 1.425 1.612
Buchwert 31.12.2009 9 61 163 224 233
Buchwert 31.12.2008 4 72 193 265 269

In den Zugängen zur Betriebs- und Geschäftsausstattung sind geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von T€ 40 enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten u.a. eine Forderung in Höhe von T€ 173 (Vorjahr T€ 662) gegen die ASSA ABLOY Entrance Systems Group AB. Es handelt sich dabei um eine ausstehende Zahlung im Rahmen einer Margenausgleich-Vereinbarung (Group Contribution). Ferner besteht eine Cash-Pool-Forderung gegenüber der ASSA ABLOY Deutschland GmbH, (T€ 4.596; Vorjahr T€ 3.561). Bei den übrigen Forderungen handelt es sich ausschließlich um Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen vorausbezahlte Kfz-Steuern und Versicherungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Provisionen und Boni an Mitarbeiter (T€ 314; Vorjahr T€ 167), ERA (T€ 198; Vorjahr T€ 254), Überstunden und Notdienste (T€ 157; Vorjahr T€ 107) sowie Urlaubsverpflichtungen (T€ 140; Vorjahr T€ 134).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2009 sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen sowie mit T€ 449 die Ergebnisabführung an die ASSA ABLOY Deutschland GmbH (Gesellschafterin; Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 170 (Vorjahr T€ 312) Steuern.

IV. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsätze werden mit geringfügigen Ausnahmen ausschließlich im Inland getätigt. Sämtliche Umsätze betreffen im weitesten Sinne automatische Türanlagen. Dieser unterteilt sich in Equipment Sales (€ 8,1 Mio; Vorjahr € 9,8 Mio) und Service Sales (€ 14,4 Mio; Vorjahr
€ 13,9 Mio).

Sonstige betriebliche Erträge

Dieser Posten enthält die von der ASSA ABLOY Entrance Systems Group AB erhaltene Group Contribution (T€ 576; Vorjahr T€ 1.483) sowie weiterberechnete Personalkosten (T€ 286; Vorjahr T€ 326) und Dienstleistungen (T€ 134; Vorjahr T€ 184).

Personalaufwand

Die sozialen Abgaben betreffen mit T€ 1.099 (Vorjahr T€ 1.130) gesetzliche soziale Aufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten sind im Wesentlichen Vertriebskosten (T€ 1.614; Vorjahr T€ 1.953), Mieten und ähnliche Raumkosten (T€ 568; Vorjahr T€ 631), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 168; Vorjahr T€ 139) sowie übrige Verwaltungsaufwendungen (T€ 84; Vorjahr T€ 250) enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Es ergaben sich keine nennenswerten periodenfremden Erträge und Aufwendungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Nachzahlungen für Vorjahre.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Stefan Harder, Kaufmann, Goldbach (bis 4. Februar 2009)

Jens Peter Sprick, Dipl.-Wirtschaftsingieneur, Oldenburg (seit 4. Februar 2009)

Juan Vargues, MBA Mechanical Engineering, Rydebäck/Schweden

Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit/Stammkapital

Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der ASSA ABLOY Deutschland GmbH gehalten, diese stellt für den kleinsten Kreis der Gesellschaften den Konzernabschluss auf. Diese ist Teil des an der Börse in Stockholm notierten schwedischen ASSA ABLOY-Konzerns, der für den größten Kreis der Gesellschaften den Konzernabschluss aufstellt.

Mit der ASSA ABLOY Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin als herrschendem Unternehmen wurde am 19.11.2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung vom 4.12.2009 zugestimmt. Die Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt erfolgte am 10.12.2009. Der Aufwand aus der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr betrug T€ 449.

Mit der ASSA ABLOY Entrance Systems AB besteht seit Oktober 2002 ein sog. "Distribution Agreement". Der in englischer Sprache abgeschlossene Vertrag legt fest, dass die "Operating Margin" auf Arm's Length Basis der Besam GmbH zwischen 2 % und 3 % der Umsatzerlöse (total Services performed in connection with the marketing, sale and distribution of products) beträgt. Sollte dieser Rahmen, der nach schwedischen Konzern-Vorgaben berechnet wird, unterschritten werden, erhält die Besam GmbH einen entsprechenden Ausgleich ("Group Contribution") von der ASSA ABLOY Entrance Systems AB. Sollte der Rahmen überschritten werden, wird umgekehrt verfahren.

Beschäftigte

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug:

2009 2008
Angestellte 56 61
gewerbliche Arbeitnehmer 60 64
116 125

Finanzielle Verpflichtungen

Die Besam GmbH hat für ihren Geschäftsbetrieb handelsübliche Miet- und Leasingverträge abgeschlossen, im Wesentlichen für Kraftfahrzeuge und für die Verwaltungs- und Lagerräume in Dieburg; der durchschnittliche jährliche Aufwand aus den bestehenden Verträgen beträgt in den kommenden drei Jahren etwa T€ 628 pro Jahr (Vorjahr T€ 706 pro Jahr).

Es bestehen Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 520. Diese resultieren aus den Handelsgeschäften der Besam GmbH und haben größtenteils eine Laufzeit von 2 bis 4 Jahren.

 

Dieburg, den 07. Mai 2010

Juan Vargues

Geschäftsführer

Jens Peter Sprick

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Besam GmbH, Dieburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 7. Mai 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Brigitte Dreßel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Brocker, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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