Friedrich Hofmann GmbH Erlangen

Frauenauracher Straße 73, 91056 Erlangen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 8697
Eingetragen
13.12.2001
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenSammlung gefährlicher AbfälleHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Sammeln, der Transport, die Verwertung und Beseitigung von Abfällen und verwandte Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anke Knebel
seit 8.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Veolia Propreté S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Veolia Umweltservice GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Friedrich Hofmann GmbH Erlangen

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Friedrich Hofmann GmbH Erlangen

Jahresabschluss 2022

1. Grundlagen

Die Friedrich Hofmann GmbH Erlangen ist als klassischer Entsorgungs- und Recyclingbetrieb mit Containerdienst tätig und verfügt am eigenen Standort über eine Umschlaganlage für div. Abfallarten und eine Kanalballenpresse zum Verpressen von Papier, Pappe und Kartonagen sowie Folienabfällen. Außerdem führt die Friedrich Hofmann GmbH Erlangen im Auftrag von Kommunen die Sammlung von diversen Haushaltsabfällen durch.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2022 in Deutschland vor allem durch die Folgen des Ukrainekrieges und den extremen Energiepreiserhöhungen (Inflation) geprägt. Hinzu kamen erschwerend die verschärften Material- und Lieferengpässe, extrem steigende Preise, der Mangel an Fachkräften sowie die noch andauernde, aber im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft weiter stabilisieren, das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dies war vor allem durch den angestiegenen privaten Konsum sowie die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung gestützt.

Die intensiven Kostensteigerungen im Bereich der Energiekosten haben die Entsorgungsbranche in 2022 stark belastet. Die Beschaffungskosten für Treibstoffe, insbesondere Diesel und Ad Blue erreichten im Jahr 2022 ein Allzeithoch. Lieferengpässe bei Fahrzeug- und Behälterbeschaffung sowie der Verfügbarkeit von Verbrauchsmaterialen kamen erschwerend hinzu. Auch der Mangel an Fahrkräften hatte deutliche Auswirkungen auf die gesamte Branche.

Geschäftsverlauf 2022

Durch äußerste Flexibilität und Kreativität der Organisation und der Verantwortlichen ist es unserem Unternehmen gelungen, mit den erschwerten Rahmenbedingungen umzugehen und das Unternehmen zukunftsweisend weiterzuentwickeln. Neben der Umsetzungsgeschwindigkeit den steigenden Kosten entgegenzuwirken, ist es uns vor allem durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse gelungen, das Geschäftsjahr erfolgreich abzuschließen. Des Weiteren führten die durchgehenden Investitionen in unser Personal und den Fuhrpark zum unternehmerischen Erfolg.

Die Basis des Erfolgs ist auch in Zukunft auf der hohen Loyalität der Belegschaft, der damit zusammenhängenden geringen Fluktuation, der modernen technischen Ausstattung, der fortschreitenden Digitalisierung und der richtigen Strategie begründet.

Ertragslage

Die erzielten Umsatzerlöse sowie das Betriebsergebnis sind die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse von EUR 13,8 Mio (VJ EUR 13,4 Mio) erzielt, somit sind die Umsätze um rund 3,25% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Umsatzsteigerung ist einerseits auf durchgeführte Preiserhöhungen in allen Kundensegmenten zurückzuführen als auch andererseits auf die Preisentwicklung der Sekundärrohstoffmärkte, die stete Marktpreisanpassung im Endkundengeschäft, sowie die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden. Die wesentlichen Aufwendungen liegen im Material- und Personalaufwand, die zusammen rund 73,03% (VJ 73,71%) der Gesamtleistung betragen. Das EBITDA erreicht bei gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine Größenordnung von EUR 1,64 Mio (VJ EUR 2,07 Mio). Die Abschreibungen im Anlagevermögen und Sachanlagen in Höhe von EUR 0,34 Mio. sind leicht reduziert zum Vorjahr (EUR 0,40 Mio), wodurch sich ein Betriebsergebnis in Höhe von EUR 1,30 Mio (VJ EUR 1,67 Mio) ergibt. Das Ergebnis nach Steuern betrug EUR 0,88 Mio und war somit um EUR 0,26 Mio. niedriger als im Vorjahr.

Finanzlage

Das wirtschaftliche Eigenkapital des Unternehmens beträgt im laufenden Geschäftsjahr EUR 3,19 Mio (VJ EUR 2,31 Mio) und einer Eigenkapitalquote von 70,9 % (VJ 55,8 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen EUR 0,21 Mio und sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,08 Mio gesunken.

Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Stichtag auf EUR 1,16 Mio (VJ EUR 0,93 Mio).

Ziel des Unternehmens ist es, Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonto auszugleichen. Das Forderungsmanagement ist gut organisiert und achtet konsequent und stringent auf einen pünktlichen und vollständigen Zahlungseingang. Das Ausfallrisiko des Forderungsbestands im Berichtsjahr bewegte sich wie auch in den Vorjahren gen Null.

Vermögenslage

Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen im Geschäftsjahr EUR 0,30 Mio (VJ EUR 0,67 Mio.) und betreffen vor allem die Betriebsausstattung. Das Anlagevermögen ist abschreibungsbedingt auf EUR 1,34 Mio (VJ EUR 1,41 Mio) gesunken; der Anteil an der Bilanzsumme liegt nun bei 29,8 % (VJ 34,0 %).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,15 Mio auf EUR 1,05 Mio gestiegen; der Anteil an der Bilanzsumme beträgt nun 23,3 % (VJ 21,8 %).

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsleitung der Friedrich Hofmann GmbH Erlangen ist mit Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 sehr zufrieden. Trotz des schwierigen Marktumfeldes, vor allem auf dem Beschaffungsmarkt, konnte sich das Unternehmen gut behaupten. Wir beurteilen die Lage des Unternehmens aufgrund der derzeitigen konjunkturellen sowie Unternehmens-Situation als solide und stabil.

3. Prognosebericht

Der Blick ist positiv in die Zukunft gerichtet. Für das Jahr 2023 erwarten wir, bei leicht sinkendem Umsatz auf Grund rückläufiger Rohstoffmärkte das Betriebsergebnis des Vorjahres aufgrund einer verbesserten Umsatzstruktur dennoch moderat zu verbessern, trotz erhöhter sonstiger Gesamtkosten und der nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation.

Chancen- und Risikobericht

Die wichtigste Säule des Unternehmens, die Mitarbeiter*innen, tragen durch ihr Engagement und ihr Knowhow, neben modernster Anlagen- und Fuhrparktechnik, maßgeblich zur guten Geschäftsentwicklung bei. Wir sehen uns daher auch für die Zukunft gut aufgestellt, entschlossen und schnell auf sich veränderte Marktbedingungen reagieren und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln zu können.

Die Chancen, die ein konsolidierender und sich verändernder Markt bietet, gilt es nach wie vor zu nutzen. In einem wieder annähernd gefestigten Marktumfeld sehen wir große Chancen für unser Unternehmen.

Die Themen Nachhaltigkeit, Green Company, die Energiewende und andere deutliche Veränderungen im weltweiten, derzeitigen Wandel unseres Marktumfeldes bergen viele Chancen, die genutzt werden können. Die derzeitige Marktposition kann nur durch stetige Anpassung, Innovation und Investition beibehalten werden. Eine wachsende Suche aller Unternehmen nach Fachkräften muss im Umkehrschluss dazu führen, die Personalpolitik so anzupassen, Mitarbeiter*innen durch gezielte Maßnahmen an unser Unternehmen zu binden und dadurch einen Vorteil im Wettbewerb und den Erhalt von Fachkräften zu gewährleisten.

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich ändernden rechtlichen und wirtschaftlichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen verfolgt. Insbesondere werden anhand von monatlichen Reporting Plan-/Ist-Vergleiche vorgenommen, um frühzeitig drohende Risiken identifizieren zu können.

Die rechtlichen Entwicklungen im Bereich der Entsorgungswirtschaft und Recycling bergen Risiken. Als Stichwort ist hier "Rekommunalisierung" zu nennen. Die Rückabwicklung der Privatisierung zuvor öffentlich-rechtlichen Aufgaben, um diese erneut in kommunale Trägerschaften zu übergeben, macht auch vor der Entsorgungsbranche nicht halt.

Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken ist über betriebliche Versicherungen sichergestellt, dass wesentliche finanzielle Folgen von möglicherweise eintretenden Risiken ausgeschlossen sind. Das Anlagevermögen ist über umfangreiche Sachversicherungen dabei gut abgedeckt. Der Ausfall von Kundenforderungen wird mittels eines stringenten Debitoren-Managements gesteuert und überwacht.

Die Liquiditätsrisiken sind durch angemessene Reserven und freie Kreditlinien abgesichert. Allgemeine Risiken können sich in Zukunft durch die nicht abschätzbare Entwicklung der Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten ergeben.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir derzeit nicht. Unser Blick ist positiv in die Zukunft gerichtet, das Unternehmen auch weiterhin zu weiterem Wachstum und nachhaltigen Erfolg zu entwickeln.

 

Erlangen, den 06. Juni 2023

gez. Markus Hofmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.340.802,00 1.405.680,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.048,00 90.763,00
II. Sachanlagen 1.267.754,00 1.314.917,00
B. Umlaufvermögen 3.097.638,66 2.710.170,93
I. Vorräte 82.818,00 88.642,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.855.261,44 1.692.545,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.159.559,22 928.983,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.551,67 24.461,52
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.500.992,33 4.140.312,45

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.191.421,43 2.309.399,61
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 218.537,91 218.537,91
III. Bilanzgewinn 2.722.883,52 1.840.861,70
B. Rückstellungen 176.412,50 176.355,50
C. Verbindlichkeiten 1.084.744,34 1.611.719,13
D. Passive latente Steuern 48.414,06 42.838,21
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.500.992,33 4.140.312,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 7.143.056,49 6.767.724,41
2. Personalaufwand 3.319.805,54 3.196.528,68
a) Löhne und Gehälter 2.744.337,93 2.647.304,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 575.467,61 549.224,54
davon für Altersversorgung 1.109,00 560,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 341.962,30 404.428,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.165.340,43 1.474.372,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 702,55 829,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.375,74 5.956,11
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 410.168,21 518.904,20
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern 5.575,85 42.838,21
8. Ergebnis nach Steuern 902.106,82 1.168.364,06
9. sonstige Steuern 20.085,00 25.705,54
Jahresüberschuss 882.021,82 1.142.658,52

Ergebnisverwendung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresüberschuss 882.021,82 1.142.658,52
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.840.861,70 1.298.203,18
3. Ausschüttung 0,00 600.000,00
4. Bilanzgewinn 2.722.883,52 1.840.861,70

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

Friedrich Hofmann GmbH Erlangen, Erlangen

I. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Allgemeine Angaben und Gliederung

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Friedrich Hofmann GmbH Erlangen
Sitz laut Registergericht: Erlangen
Registergericht: Amtsgericht Fürth
Register-Nr.: HRB 8697

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert.

Abweichungen zum Vorjahr sind nicht gegeben; Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten im Anhang dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer und der handelsrechtlichen Bestimmungen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode.

Der im Jahr 2021 erworbene Geschäfts- und Firmenwert wir aufgrund der erwarteten Entwicklung bestehender Kundenbeziehungen über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über EUR 250,00 und bis zu EUR 800,00 wurden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Vorratsvermögen

Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden aktivisch abgesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus bei saldierter Betrachtung insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für KSt und GewSt von 31,2 %.

II. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN IN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4), die Bestandteil des Anhangs ist, zu ersehen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:

a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 705.137,74 (Vj. € 727.770,87)
b) sonstige Vermögensgegenstände 0,00 (Vj. € 0,00)
Summe 705.137,74 (Vj. € 727.770,87)

Eigenkapital

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 1.841 (Vorjahr: TEUR 1.298) enthalten.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtsumme der Verbindlichkeiten: T€ 1.084,7 (Vj T€ 1.611,7)
davon bis 1 Jahr: T€ 952,9 (Vj T€ 1.406,9)
davon mehr als 1 Jahr und bis 5 Jahre: T€ 131,9 (Vj T€ 204,8)
davon über 5 Jahre: T€ 0,0 (Vj T€ 0,0)
davon gesichert durch Pfand- oder ähnliche Rechte: T€ 9,1

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung eines Fahrzeugs gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Davon gegenüber Gesellschaftern EUR 24.050,60 (Vorjahr EUR 32.518,34)

Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:

a) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 320.586,34 (Vj. € 278.272,25)
b) sonstige Verbindlichkeiten 0,00 (Vj. € 0,00)
Summe 320.586,34 (Vj. € 278.272,25)

Passive latente Steuern

Den passiven latenten Steuern liegen im Wesentlichen Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen im Anlagevermögen zu Grunde. Der ausgewiesene Wert beinhaltet ausschließlich passive latente Steuern. Die passiven latenten Steuern haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5 erhöht.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB

Aus Miet- und Pachtverträgen mit verbundenen Unternehmen besteht eine Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 7.711, davon entfallen auf 2023 TEUR 496.

Weiterhin bestehen zeitlich befristete Mietverträge für Fahrzeuge mit Verpflichtungen in Höhe von aktuell TEUR 297 pro Jahr.

Angabe gemäß § 327 Nr. 1 HGB

A I 2 Geschäfts- oder Firmenwert: 13.125,00 (Vj. € 14.625,00)
A II 1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 130.957,00 (Vj. € 57.501,00)
A II 2 technische Anlagen und Maschinen: 183.548,00 (Vj. € 257.685,00)
A II 3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 953.249,00 (Vj. € 999.731,00)
B II 2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 705.137,74 (Vj. € 727.770,87)
C 2 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 205.567,84 (Vj. € 291.229,42)
davon bis zu 1 Jahr: T€ 73,7 (Vj T€ 86,4)
davon 1 bis 5 Jahre: T€ 131,9 (Vj T€ 204,8)
C 6 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 320.586,34 (Vj. € 278.272,25)
davon bis zu 1 Jahr: T€ 320,6 (Vj T€ 278,3)
davon 1 bis 5 Jahre: T€ 0,0 (Vj T€ 0,0)

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 66 Arbeitnehmer beschäftigt.

Angaben zu Leitungsorganen

Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum von Herrn Markus Hofmann, Nürnberg wahrgenommen.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet.

Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft

Die Gesellschaft wird in den konsolidierten Jahresabschluss der Friedrich Hofmann GmbH, Büchenbach, (Mutterunternehmen) einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird.

Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses zum 31.12.2022 der Friedrich Hofmann GmbH, Büchenbach, enthalten.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB:

 

Erlangen, den 15. Mai 2023

Friedrich Hofmann GmbH Erlangen
Erlangen

Geschäftsführung

gez. Markus Hofmann

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

01.01.2022
Zugänge U=Umbuchung
Abgänge U=Umbuchung
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.074,82 7.549,00 2.086,42 158.537,40
Geschäfts- und Firmenwert 15.000,00 0,00 0,00 15.000,00
II. Sachanlagen 6.412.235,63 291.701,30 1.077.475,68 5.626.461,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.851,40 80.151,73 4.205,10 155.798,03
2. technische Anlagen und Maschinen 656.000,00 5.100,00 0,00 661.100,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.676.384,23 206.449,57 1.073.270,58 4.809.563,22
Summe Anlagevermögen 6.565.310,45 299.250,30 1.079.562,10 5.784.998,65

Abschreibungen:

01.01.2022
Abschreibungen
Abgänge Z=Zuschreibung
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 62.311,82 25.261,00 2.083,42 85.489,40
Geschäfts- und Firmenwert 375,00 1.500,00 0,00 1.875,00
II. Sachanlagen 5.097.318,63 316.701,30 1.055.312,68 4.358.707,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.350,40 6.694,73 4.204,10 24.841,03
2. technische Anlagen und Maschinen 398.315,00 79.237,00 0,00 477.552,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.676.653,23 230.769,57 1.051.108,58 3.856.314,22
Summe Anlagevermögen 5.159.630,45 341.962,30 1.057.396,10 4.444.196,65

Buchwerte:

31.12.2022
01.01.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.048,00 90.763,00
Geschäfts- und Firmenwert 13.125,00 14.625,00
II. Sachanlagen 1.267.754,00 1.314.917,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.957,00 57.501,00
2. technische Anlagen und Maschinen 183.548,00 257.685,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 953.249,00 999.731,00
Summe Anlagevermögen 1.340.802,00 1.405.680,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Friedrich Hofmann GmbH Erlangen mit einer Bilanzsumme von € 4.500.992,33 und einem Jahresüberschuss von € 882.021,82 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Friedrich Hofmann GmbH Erlangen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Friedrich Hofmann GmbH Erlangen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friedrich Hofmann GmbH Erlangen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 29. Juni 2023

Fürst und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Frank Blacha, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer

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