Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 78083
Vorher
PROVISTA Vierundachtzigste Vermögensverwaltungs-Aktiengesellschaft
Eingetragen
6.12.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Erstellung oder Weiterentwicklung und der Vertrieb von sowie der Handel mit eigenen oder fremden Hard- und Softwareprodukten sowie die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere Beratungsleistungen, die damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängen.

Historie

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Beteiligungen
Beta

NameAnteil
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Konzern- und Jahresabschlüsse

SYSback AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat der SYSback AG erstattet der Hauptversammlung folgenden Bericht gemäß § 171 AktG betreffend das Geschäftsjahr 2018.

1. Sitzungen

Der Aufsichtsrat kam im Geschäftsjahr 2018 zu drei Präsenzsitzungen zusammen und zwar am 16. Februar 2018, am 4. Mai 2018 und am 21. November 2018.

An zwei der drei Sitzungen nahmen alle Aufsichtsratsmitglieder, in einer Sitzung nur zwei Aufsichtsratsmitglieder teil. In allen Sitzungen war der Vorstand auf Wunsch des Aufsichtsrats anwesend.

2. Rechenschaftsbericht des Aufsichtsrates über seine Tätigkeit

In sämtlichen Aufsichtsratssitzungen und im Rahmen einer Vielzahl von Einzelgesprächen zwischen dem Vorstand und den Mitgliedern des Aufsichtsrats ist der Vorstand den Informationspflichten aus Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung gegenüber dem Aufsichtsrat nachgekommen. Er tat dies durch ausführliche Erläuterungen und, sofern möglich, unter Vorlage von Zahlenmaterial, Organigrammen und sonstigen Unterlagen. Dadurch hat der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über relevante Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung und der wirtschaftlichen Lage sowie über die Rentabilität der Geschäfte und des Eigenkapitals informiert Schwerpunkt der Gespräche mit dem Vorstand war nach wie vor insbesondere die Neuausrichtung des Geschäfts im Bereich Dienstleistungen, das Kostenmanagement, insbesondere der Personalkostenbereich und die Auslastung der Mitarbeiter.

In 2018 war der Restrukturierungsberater, Herr Dr. Olaf Sieker, nicht mehr für die Gesellschaft tätig. Besonderes Augenmerk hat der Aufsichtsrat daher auf die Umsetzung und Fortführung der Erkenntnisse und Strategien gelegt, die durch den Restrukturierungsberater, Herrn Dr. Olaf Sieker angestoßen worden waren.

Im Geschäftsjahr 2018 bestand für den Aufsichtsrat keine Veranlassung, von seinem Einsichtsrecht nach § 111 Abs. 2 AktG Gebrauch zu machen, wonach der Aufsichtsrat die Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie die Vermögensgegenstände, namentlich Bankkonten und Waren, einsehen und prüfen darf.

Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren wäre, sind auch im Berichtsjahr 2018 nicht aufgetreten.

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 durch Gespräche mit dem Vorstand und ferner durch Gespräche mit dem Abschlussprüfer von der Rechtmäßigkeit der Unternehmensführung bei SYSback AG überzeugt. Daraus hat der Aufsichtsrat geschlossen, dass der Vorstand seinerseits die korrekte Handlungsweise der Mitarbeiter von SYSback AG wirkungsvoll überwacht.

3. Schwerpunkte der Überwachung und Beratung

Schwerpunkt der Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats in 2018 war die weitere Konsolidierung der Gesellschaft nach der umfangreichen Restrukturierung in 2016.

Besonderes Augenmerk hat der Aufsichtsrat dabei auf folgende Maßnahmen gerichtet und, sofern und soweit diese einem Zustimmungsvorbehalt unterlagen, seine Zustimmung erteilt:

Prozesse, Auslastung und Profitabilität im Dienstleistungsbereich allgemein und insbesondere im Bereich Managed Services und IT-Service-Management (ITSM); Einführung weiterer Controlling-Instrumente zur Überprüfung der Auslastung im Dienstleistungsbereich;

Ergebnis und Personalentwicklung des ITSM-Bereichs;

Erteilung von Prokura für Herrn Alexander Bello;

Entwicklung und Vermarktung des Produktes Tanly;

Erschließung eines neuen Vertriebsgebietes um München und Stuttgart sowie Expansion nach Österreich und in die Schweiz,

Umstellung der Buchhaltung auf DATEV;

Ausweitung der Fremdfinanzierungsfazilitäten;

Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses 2018 nebst Lagebericht in der Bilanzaufsichtsratssitzung vom 8. Mai 2019.

4. Vorstandsfragen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden die Geschäfte der Gesellschaft unverändert von dem alleinigen Vorstandsmitglied Alexander Hartmann geführt, dessen Bestellung der Aufsichtsrat bereits im Geschäftsjahr 2016 bis zum Ablauf des 30. September 2019 verlängert hatte.

5. Prüfungsaufträge

Der Aufsichtsrat hat entsprechend der Wahl der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 2. Juli 2018 für das Berichtsjahr die TREUHANSA GMBH DOCTORES VÖLSCHAU, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, mit der Jahresabschlussprüfung von SYSback AG beauftragt. Besondere Vereinbarungen über zusätzliche Prüfungsschwerpunkte oder Berichtspflichten wurden nicht getroffen.

6. Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts von SYSback AG sowie des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers durch den Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2018 hielt die Gesellschaft keine Beteiligungen, so dass auch für das Geschäftsjahr 2018 wie bereits für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 kein Konzernabschluss aufzustellen und zu prüfen war, sondern lediglich ein Einzelabschluss.

Der Jahresabschluss von SYSback AG auf den 31. Dezember 2018 nebst Lagebericht wurde nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Die TREUHANSA GMBH DOCTORES VÖLSCHAU, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, hat den Jahresabschluss der SYSback AG nebst Lagebericht geprüft und erklärt, dass die Grundsätze des HGB vollumfänglich eingehalten wurden. Sie hat dem Einzelabschluss nebst Lagebericht einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss von SYSback AG nebst Lagebericht sowie den Bericht des Abschlussprüfers am 2. Mai 2018 und damit rechtzeitig zur Bilanzaufsichtsratssitzung vom 8. Mai 2019 erhalten. In der Bilanzaufsichtsratssitzung am 8. Mai 2019 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der SYSback AG nebst Lagebericht sowie den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers in Anwesenheit des Abschlussprüfers, Herrn Bert Schiersmann von TREUHANSA GMBH DOCTORES VÖLSCHAU, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, und in Anwesenheit des Vorstands eingehend erörtert. Der Abschlussprüfer informierte den Aufsichtsrat in dieser Sitzung über den Verlauf und die Ergebnisse der Prüfung und stand für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Vorstand und Abschlussprüfer haben sämtliche Fragen des Aufsichtsrates vollumfänglich beantwortet.

Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer stimmt der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung zu.

Der Aufsichtsrat hat bei seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses nebst Lagebericht zum 31. Dezember 2018 keinen Verstoß gegen allgemeine gesetzliche Regeln für den Jahresabschluss und den Lagebericht festgestellt. Insbesondere wurden alle gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften zur Bildung von Rücklagen beachtet. Die vom Gesetz verlangten Angaben und Unterlagen sind nach der Prüfung des Aufsichtsrates übersichtlich und vollständig dargestellt.

Die im Lagebericht für SYSback AG getroffenen Einschätzungen des Vorstands stimmen mit den unterjährigen Berichten des Vorstands an den Aufsichtsrat überein. Auf Basis einer eigenen Beurteilung der Lage der SYSback AG und einer eigenen Prognose für die zukünftige Entwicklung der SYSback AG kommt der Aufsichtsrat zu den gleichen Einschätzungen. Aus Sicht des Aufsichtsrats zeichnet der Lagebericht ein realistisches Bild der Lage der SYSback AG und ihrer Perspektiven.

7. Schlusserklärungen

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2018 und den Lagebericht durch Beschluss gebilligt (§ 171 Abs. 2 Satz 4 und 5 AktG). Der Jahresabschluss der SYSback AG ist damit festgestellt.

 

Hamburg im Mai 2019

Dr. Klaus Kamlah

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

1. Grundlagen des Unternehmens

Die 2002 gegründete SYSback AG mit Firmensitz in Hamburg ("SYSback") ist ein Multivendor Service Provider für holistische Automation, die seinen Kunden Dienstleistungen und Beratung und Betriebsleistung in den Bereichen holistischer Automation (ganzheitliche Automation der Prozesse und der Technologie), IT-Infrastruktur, Systemintegration und Enterprise-Service-Management aus einer Hand anbietet.

In Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern implementiert und berät SYSback AG bei Mittelstands- und Großkunden marktführende Produkte und Lösungen rund um die Unternehmens-IT.

Die zertifizierten Berater der SYSback sind spezialisiert auf Lösungen für holistische Automation, Enterprise-Servicemanagement, bimodale Enterprise Architekturen, Cloud Transitionen und unterstützen so unsere Kunden in allen Belangen hinsichtlich ihrer klassischen und agilen IT. Das Unternehmen verfügt dabei über umfangreiches Wissen aktueller Technologien und bietet seinen Kunden dank intensiver und persönlicher Betreuung Lösungen, die auf ihre Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnitten sind - von der Planung bis zur vollständigen Integration und dem anschließenden Betrieb. Die SYSback AG ist durch die aufgebaute Automations-Methodenkompetenz im Bereich holistische Automation in Deutschland führend. Unser Leitspruch "Wir automatisieren Deutschland" bringt dies eindrucksvoll zum Ausdruck - auch die IT-Fachpresse nimmt dies sehr wohlwollend zur Kenntnis in Form von Berichterstattungen.

Die Kernkompetenzen der SYSback AG spiegeln sich in der Organisation des Unternehmens wider. Die Geschäftsbereiche gliedern sich in die Sparten "Sales" und "Services".

Der Bereich "Sales" ist für den Vertrieb zuständig. Die Betreuung der Kunden erfolgt durch qualifizierte und erfahrene Vertriebsmitarbeiter, die kontinuierlich auf die Services der SYSback AG und deren Vertrieb geschult werden. Im Sales-Bereich ist ebenfalls der Presales-Bereich angeordnet, der bei der qualifizierten Erstellung von passgenauen komplexen Angeboten für unsere Kunden unterstützt.

Der Bereich "Services" unterteilt sich in die Sparten Managed Services, holistische Automation inkl. (IT) SM (IT-Service Management) sowie SDM/PM (Service Delivery Management/Projekt Management). Die Dienstleistungen in den Bereichen werden bundesweit von den Spezialisten der SYSback AG erbracht. Die beratungsintensiven Themen erstrecken sich von komplexen IT-Infrastruktur-Anforderungen bis zur ganzheitlichen IT-Geschäftsprozessberatung, Managed Services, Outtasking und Outsourcing sowie der Umsetzung von Automationslösungen. Der Bereich ITSM und holistische Automation nimmt eine zentrale Stellung im Portfolio ein. Laut einer Studie von PWC könnten bis 2020 35% der Arbeitsplätze in Deutschland automatisiert werden. Die SYSback AG ist für diesen Wachstumsmarkt im Bereich Services und auch mit eigenen Produkten (TANLY: www.ticketanalyser.com) bestens positioniert und in Deutschland in diesem Segment führend.

Die SYSback AG bietet ebenfalls den Betrieb von Rechenzentrumsinfrastrukturen für Kunden an. Hierzu gehört ebenfalls der Betrieb und Wartung der Automationsinfrastruktur der Endkunden. Die SYSback AG übernimmt somit die teilweise oder ganzheitliche Betriebsverantwortung für von SYSback entwickelte oder bereits vorhandene IT-Umgebungen und das vom Rechenzentrum ausgehend bis zur Bereitstellung der Endanwender-Arbeitsplatzsysteme. Zusätzlich werden Wartungsleistungen für Hard- und Software gängiger Hersteller erbracht. Gerade im Bereich hochautomatisierter Managed Services belegen wir in der Kategorie "Kleine Service-Provider mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Millionen Euro" den 5.ten Platz.

Das Unternehmen ist damit als IT-Dienstleister bestens positioniert für die Kunden, die überwiegend aus den Bereichen Financial Services, Manufacturing, Logistik, IT- und TK-Services und dem Segment der Outsourcern kommen.

Die hohe Qualität der internen Prozesse innerhalb der SYSback AG wurde für das Unternehmen 2012 durch eine ISO 9001:2008 Zertifizierung dokumentiert. Seit 25.07.2018 ist die SYSback AG ISO 9001:2015 zertifiziert.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2018 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 1,5% (Vorjahr: 2,2%) gestiegen. Das stetige Wirtschaftswachstum war fast vier Quartale durchgehend stabil (+0,4% im ersten, +0,5% im zweiten Quartal; -0,2% im dritten und 0,0% im vierten Quartal).

Der deutsche Markt für Informationstechnik, mit einem Marktvolumen von insgesamt 89,9 Milliarden Euro, zeigte erneut ein Wachstum (+3,1%). Mit einem Wachstum von 6,3% (Vorjahr: 6,3%) war im Segment Software das stärkste Wachstum zu verzeichnen. Das Segment Hardware erreichte ein Marktvolumen von 25,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 24,2 Milliarden Euro). IT-Services, mit einem Marktvolumen von 39,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 39,0 Milliarden Euro), wuchs um 2,3% (Vorjahr: 2,3%).

Der Branchenverband Bitkom geht für 2019 davon aus, dass sich, bei einem insgesamt weiterwachsenden Markt, der jeweilige Trend abgeschwächt fortsetzen wird. Im Bereich Hardware erwartet Bitkom für 2019 erstmalig ein Negativ-Wachstum in Höhe von -0,7%, was auf die zunehmende Cloudifizierung zurückzuführen ist

Für 2019 wird erwartet, dass die Informationstechnik auf 92,2 Milliarden Euro und somit um 2,5% wachsen wird. Der Umsatz bei IT-Dienstleistungen soll um 2,3% auf 40,8 Milliarden Euro ansteigen. Dieses Wachstum wird vom Softwarebereich übertroffen, für den ein Wachstum von 6,3% auf 26,0 Milliarden Euro prognostiziert wird. Das Segment IT-Hardware wird leicht auf 25,4 Milliarden Euro schrumpfen.

Geschäftsverlauf 2018

Die in 2013 begonnene Neupositionierung der Gesellschaft, von einem auf den Vertrieb von Hard- und Software orientierten Unternehmen zu einem Multivendor Serviceprovider für holistische Automation mit hoher fachlicher Beratungskompetenz, wurde auch in 2018 konsequent verfolgt, um den sich abzeichnenden Veränderungen des Marktumfelds, der Digitalisierung der Wirtschaft und der Wettbewerbssituation gerecht zu werden. Der sich abzeichnende Trend von Unternehmen, ihre Hardware in Rechenzentren zu bündeln und zunehmend mehr Leistungen (Computerpower und Storage) an Cloudanbieter wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure auszulagern, ist ungebrochen. Das Marktsegment verzeichnet hohes Wachstum. Durch die Digitalisierung und die dadurch entstehende Notwendigkeit, einen hohen Automationsgrad zu erreichen, benötigen alle Kunden zunehmend mehr Experten-Know-how, um diese disruptive Marktveränderung zu meistern. Wir sind durch unser im Jahr 2018 weiter fokussiertes Beratungsportfolio dafür bestens positioniert.

Durch den Einsatz eines auf die SYSback AG ausgerichteten Planungs- und Controlling-Instrumentes (MIS) ist sichergestellt, sehr detaillierte Informationen über die gesamte Lage des Unternehmens über alle Bereiche zu erhalten. Die aktuellen Ergebnisse werden monatlich gegen geplante Werte reportet. Bei Abweichungen vom Plan können somit kurzfristig geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich erstellt der Bereich Finanzen/Controlling eine wöchentliche Liquiditätsvorschau mit Abweichungsanalysen.

Der Bereich Sales entwickelte sich im Berichtsjahr deutlich über Plan im Handelsbereich und unter Plan im Servicebereich. Für den Transformationsprozess zum Dienstleistungsunternehmen konnten zum Ende 2018 wesentliche Projekte gewonnen werden, die sich in der Auslastung 2019 langfristig reflektieren werden. Zu nennen ist eine strategische Partnerschaft mit der Deutschen Telekom zur Erbringung von White-Label Services für die Endkunden der Deutschen Telekom. Wir erweitern durch diese bundesweite Partnerschaft unsere Vertriebsoberfläche um ca. 800 Vertriebsmitarbeiter der Deutschen Telekom die an Ihre Kunden unsere Services (hochautomatisierte ManagedServices, Cloudtransformationen etc.) anbieten. Dadurch wird der Transformationsprozess nachhaltig beschleunigt.

Die Kundenstruktur der SYSback und auch die Kundenbindung konnte in 2018 sowohl erhalten als auch vertieft werden. Gerade im Bereich Automation gewinnen wir zunehmend mehr Neukunden ohne Akquisitionsaufwand. Für 2019 werden wir als SYSback AG unsere Kundenbasis deutlich erweitern können durch:

Die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und die Erbringung unserer White-Label- Services.

Ein eigenes SAAS-Offering (www.smaworx.com), welches wir für den deutschen Markt für Microfocus an deren Kunden vertreiben und dadurch eine kostengünstige hochqualitative und moderne cloudbasierte Enterprise-Servicemanagement-Lösung anbieten und so gemeinsam mit Microfocus neue Kunden erschließen.

Wir mit dem eigenen Software-As-a-Service Produkt "TANLY" die eigene Digitalisierung der SYSback AG vorantreiben. Mit TANLY adressieren wir weltweit Kunden, die durch unsere Software sehr schnell in die Lage versetzt werden ihr eigenes Automationspotential zu erkennen. Damit machen wir Automation haptisch und rechenbar. Mit der Entwicklung dieser Software in den letzten Jahren haben wir eine Lösung geschaffen, die im IT-Markt einzigartig ist.

Ertragslage

Auch im Jahr 2018 erfolgten die Beauftragungen unserer Kunden im Bereich Sales im Wesentlichen quartalsabhängig. Ein weiterhin zunehmend hoher Wettbewerbsdruck (durch Cloudservices wird der adressierbare Markt für klassische Systemhäuser zunehmend kleiner) im Hard- und Softwaremarkt und eine erhöhte Transparenz über die Preisbildung lassen allerdings die Handelsmargen weiter sinken. Der Druck der Hersteller, Quartalsziele zu erreichen, wird taktisch von Endkunden in der Preisverhandlung genutzt, um Preiszugeständnisse zu erwirken. Damit sinkt die Vergütung der Beratungsleistung über die Konfiguration von Hard- und Software gleichsam. Die Beratungsleistung unabhängig von der Hard- und Softwaremarge vergütet zu bekommen bzw. zu entkoppeln, ist eine Herausforderung für die SYSback AG, die wir durch unsere Automationskompetenz zunehmend meistern.

Die Umsatzerlöse sind von T€ 22.152 um T€ 1.612 auf T€ 23.764 gestiegen. Im Einzelnen setzen sich die Umsatzerlöse zusammen aus Handelsgeschäft in Höhe von T€ 13.892 (Vorjahr: T€ 13.871), davon Hardware T€ 11.617 (Vorjahr: T€ 10.848) und Software T€ 2.274 (Vorjahr: T€ 3.023), Dienstleistung T€ 7.178 (Vorjahr: T€ 7.171), Wartung T€ 2.456 (Vorjahr: T€ 1.022) und Provisions- und sonstigen Erlösen T€ 262 (Vorjahr: T€ 105). Skonti und Boni beliefen sich auf T€ 23 (Vorjahr: T€ 18).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Sachbezüge in Höhe von T€ 126 und periodenfremde Erträge aus 2017 in Höhe von T€ 21.

Unter Berücksichtigung der dargestellten Entwicklungen hat die Gesellschaft im Jahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 225 erzielt, nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 53 ausgewiesen wurde.

Finanzlage

Im Jahr 2018 konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende abgebaut werden, sodass ein positiver Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 493 erzielt werden konnte. Es bestehen somit keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr T€ 41).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt T€ 9.566 (Vorjahr: T€ 10.212). Das Umlaufvermögen verminderte sich in 2018 von T€ 9.824 auf T€ 9.382.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses sowie von Kapitalmaßnahmen auf T€ 1.232 (Vorjahr: T€ 746). Handelsrechtlich ergibt sich aus dem Jahresabschluss der SYSback AG zum 31. Dezember 2018 ein Ausschüttungspotential (Summe aus anderen Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn) von T€ 531 (Vorjahr: T€ 307). Für das Geschäftsjahr 2018 ist keine Ausschüttung geplant. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nach den Kapitalerhöhungen T€ 440 (Vorjahr: T€ 400).

Die Rückstellungen von T€ 2.415 (Vorjahr: T€ 1.558) betreffen im Wesentlichen Provisions- und Bonusrückstellungen in Höhe von T€ 463 (Vorjahr: T€ 247) und ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 1.853 (Vorjahr: T€ 1.196).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.828 (Vorjahr. T€ 7.428) resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Lieferantenkreditverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.103 (Vorjahr: T€ 6.851). Es bestehen zum Jahresende keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: T€ 41).

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2018 war für die SYSback AG ein erfolgreiches Jahr. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurde ausschließlich aus eigener Unternehmensleistung ohne Sondereffekte erwirtschaftet.

Das strategische Ziel, sich im Dienstleistungssegment mit hoher fachlicher Beratungskompetenz zu positionieren und damit unabhängiger vom Handelsgeschäft zu werden, hat die SYSback AG in 2018 konsequent weiterverfolgt. Durch erfreulich hohe Umsätze im Wartungsbereich konnte die Abweichung im Dienstleistungsbereich nahezu kompensiert werden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYSback AG stellt sich im Berichtsjahr zusammengefasst als geordnet dar.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Entlang unserer Unternehmensstrategie wurde das interne Steuerungssystem ausgeweitet und geeignete Kontrollgrößen definiert. Die relevanten finanziellen Steuerungsgrößen sind die Umsatzerlöse sowie das EBIT/EBT. Die Deckungsbeiträge der einzelnen Unternehmenssegmente werden monatlich nach Umsatzart gegliedert reportet. Die jeweils aktuellen Ergebnisse werden monatlich mit der Unternehmensplanung abgeglichen, um zeitnah reagieren zu können.

3. Prognosebericht

Der für das Jahr 2018 ursprünglich geplante Umsatz- und Ertragsanstieg konnte im Berichtsjahr nicht vollständig erreicht werden. Positiv zu bemerken ist, dass das zweite Jahr in Folge ein operativer Gewinn erwirtschaftet wurde.

Unserem Ziel, unabhängig vom reinen Handelsgeschäft zu werden, sind wir in 2018 teilweise nähergekommen. Unser Unternehmensplan weist für 2019 ein Wachstum der Umsatzerlöse im Dienstleistungsbereich in Höhe von T€ 4.892 aus. Insgesamt wird ein Umsatzwachstum von T€ 1.851 prognostiziert. Entscheidend hierbei ist, dass in 2019 die Realisierung und Beauftragung der durch die Telekom-Partnerschaft entstehenden Opportunities erfolgt sowie die Durchdringung unserer Bestandskunden mit weiteren Serviceleistungen stattfindet. Das geplante Ergebnis für 2019 zeigt einen leichten Anstieg zum Vorjahr.

Im Bereich Personal wird es in 2019 ein geplantes Wachstum im Dienstleistungsbereich geben sowie im Bereich Sales. Im Rahmen der Kostenkontrolle werden auch die Ergebnisse der einzelnen Standorte analysiert und in Bezug auf die Zukunftsträchtigkeit überprüft.

Als Basis für ein nachhaltiges Wachstum sehen wir in erster Linie den engen Kontakt zu unseren Kunden, neue Produkte wie smaworx und tanly, die strategische Partnerschaft mit der Deutschen Telekom sowie intensive Marktbeobachtungen.

Der Vorstand geht von einem operativen Gewinn in vergleichbarer Höhe zu 2018 für das Gesamtjahr 2019 aus.

4. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Die Risikopolitik der SYSback AG orientiert sich an dem Ziel, den Unternehmenswert zu sichern.

Die Risikominimierung erfolgt durch ein etabliertes Risiko-Management. Die Handhabung von geschäftlichen Risiken ist Teil der unternehmerischen Verantwortung unseres Managements und fester Bestandteil der Planung und Geschäftsstrategie. Maßgebliche Faktoren für das Erkennen und Reagieren auf Risiken sind Kompetenzen und Engagement der Fach- und Führungskräfte. Das Unternehmen wird sich weiterhin als interessanter Arbeitgeber positionieren.

Einzelne Risiken ergeben sich aus nachstehender Aufzählung:

Unvorhersehbare Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen können die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unseres Unternehmens negativ beeinflussen.

Im Segment der IT-System- und Handelshäuser erwarten wir auch für 2019 eine stärkere Konsolidierung, was auch bei den Kunden zu Unruhe und damit für uns zu neuen Chancen führen kann.

Die Handelsmärkte sind unverändert durch einen harten Wettbewerb geprägt. Die Großkunden kaufen ihre Commodity Dienstleistungen zu sinkenden Preisen oder verlängerten Zahlungszielen ein.

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird dadurch begegnet, dass wir hauptsächlich mit Partnern von hoher Bonität zusammenarbeiten. Dies wird bei Neukunden bereits in der Angebotsphase überprüft.

Die für 2019 identifizierten Ertragspotentiale könnten aufgrund der umgesetzten bzw. verabschiedeten Personal- und Sachkosteneinsparungen nur unzureichend realisiert werden. Für das weitere Wachstum und die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes ist das Unternehmen auf ausreichende Kreditlinien bei Banken und Lieferanten angewiesen.

Die Gesellschaft ist damit weiterhin Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt. Dies wird durch das Wachstum im Dienstleistungsgeschäft verschärft, da der Gewinn von langlaufenden Managed-Service-Verträgen hohe Investitionen in Form von Presales-Leistungen erfordert, die seitens der Endkunden nicht bezahlt werden und dementsprechend vorfinanziert werden müssen.

Derzeit liegen keine Rechtsstreitigkeiten oder Schadensersatzansprüche vor.

Entwicklungen, die darüberhinausgehend die wirtschaftliche Situation der SYSback AG wesentlich beeinträchtigen bzw. die für die SYSback AG bestandsgefährdend sein könnten oder dazu führen, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig wesentlich beeinträchtigt würde, sind gegenwärtig nicht festzustellen.

Chancenbericht

Die anstehende Konsolidierung im Segment der IT-System- und Handelshäuser liefert uns als unabhängigem Haus gute Chancen. Wichtig bleibt dabei unsere Herstellerneutralität, denn nur so können wir schnell auf die Wünsche unserer Kunden reagieren.

Wünsche nach neuen Lösungen außerhalb des reinen Handelsgeschäftes können von uns aufgrund unserer Größe und flachen Organisationsstruktur zeitnah erkannt und schnell umgesetzt werden.

Desweiten plant die Gesellschaft die Eröffnung eines Nearshoring Standorts in Bulgarien um IT- Services kostengünstiger produzieren zu können.

Die SYSback AG hält unverändert den Transformationskurs vom handelswaren-orientierten Systemhaus zum Serviceprovider fest.

Gesamtaussage

Von entscheidender Bedeutung bleibt weiterhin die nachhaltige Pflege der produktiven und profitablen Geschäftsbeziehungen sowohl zu Hauptkunden als auch Partnern. Nur so können wir anstehende Veränderungen schnell erkennen und meistern sowie eine ausreichende Finanzierung unseres nachhaltigen Wachstums.

Insgesamt ist festzustellen, dass wir unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 erfüllen konnten. Die umgesetzten Maßnahmen dienen aber Effizienzsteigerungen sowie einer konsequenten und nachhaltig realisierbaren Verfolgung unserer geplanten Strategie, auf Basis derer wir eine weitere nachhaltige positive Entwicklung erwarten.

 

Hamburg, den 15. April 2019

Alexander Hartmann

Bilanz zum 31. Dezember 2018

(Amtsgericht Hamburg, HRB 78083)

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   13.070,78 24.725,11
II. Sachanlagen      
Betriebs- und Geschäftsausstattung   128.158,93 139.025,09
    141.229,71 163.750,20
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. unfertige Leistungen 317.574,87   109.189,11
2. Waren 2.173,05 319.747,92 2.173,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.707.937,17   9.207.687,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 586.762,83 8.294.700,00 336.017,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   767.822,41 168.436,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten   42.263,32 224.743,61
    9.565.763,36 10.211.996,62

PASSIVA

     
  Vorjahr
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   440.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage   220.000,00 0,00
III. Gewinnrücklagen      
1. gesetzliche Rücklage 40.000,00   40.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 321.616,31 361.616,31 321.616,31
III. Bilanzgewinn/-verlust   209.563,77 -15.145,03
    1.231.180,08 746.471,28
B. Rückstellungen      
sonstige Rückstellungen   2.414.886,35 1.557.518,36
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   40.615,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.102.939,37   6.850.585,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 725.232,58   537.020,25
davon aus Steuern: € 643.934,63 (Vorjahr: € 519.184,29)   5.828.171,95  
D. Rechnungsabgrenzungsposten   91.524,98 479.785,69
    9.565.763,36 10.211.996,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

Vorjahr
1. Umsatzerlöse   23.764.490,31 22.151.946,05
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen   208.385,76 32.562,96
3. sonstige betriebliche Erträge   168.156,27 259.913,81
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren -12.508.345,37   -11.999.098,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.853.356,88 -15.361.702,25 -2.744.171,26
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -5.438.693,21   -4.918.654,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -839.724,32   -795.217,92
davon für Altersversorgung: € 37.135,39 (Vorjahr: € 45.517,13)      
    -6.278.417,53  
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -84.468,41 -101.342,18
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.179.950,34 -1.824.652,46
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.748,06 218,20
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -14.533,07 -8.509,38
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 1,06
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss   224.708,80 52.996,03
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   -15.145,03 -68.141,06
13. Bilanzgewinn/-verlust   209.563,77 -15.145,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundsätze der Rechnungslegung

Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung (Going- Concern-Prinzip).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauern linear vorgenommen. Die geringwertigen Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis € 800 (netto) werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu einem entsprechend niedrigeren Marktpreis bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben beziehungsweise Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben beziehungsweise Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von T€ 213 (Vorjahr: T€ 91).

Das Grundkapital der SYSback AG beträgt zum 31. Dezember 2018 T€ 440 und ist in 440.000 Stück stimmrechtsgleiche nennwertlose Stammaktien eingeteilt. Mit der Ausgabe von 40.000 stimmrechtsgleiche nennwertlose Stammaktien ist das Grundkapital in 2018 um T€ 40 auf T€ 440 gestiegen. Zum 31. Dezember 2018 besteht eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 220, davon werden T€ 40 in 2019 und 2020 geleistet. Die Gewinnrücklagen setzen sich unverändert aus der gesetzlichen Rücklage in Höhe von T€ 40 und anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 322 zusammen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen Ausgaben für Schulungs- und Versicherungsleistungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 1.853), Personalaufwendungen (T€ 463) und Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 35).

Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.103 (Vorjahr: T€ 6.851) sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 725 (Vorjahr: T€ 537) und haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen das Handelsgeschäft in Höhe von T€ 13.892 (Vorjahr T€ 13.871), davon Hardware T€ 11.617 (Vorjahr: T€ 10.848) und Software T€ 2.274 (Vorjahr: T€ 3.023) sowie Dienstleistungen T€ 7.178 (Vorjahr T€ 7.171), Wartung T€ 2.456 (Vorjahr: T€ 1.022), sonstige Umsätze in Höhe von T€ 262 (Vorjahr: T€ 105) und ergeben abzüglich gewährter Skonti und Boni von T€ 23 (Vorjahr: T€ 18) in Summe T€ 23.764 (Vorjahr: T€ 22.152).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen mit T€ 126 die Erträge aus Sachbezügen sowie die periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 21.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung bestehen in Höhe von T€ 419 (Vorjahr: T€ 747) aus den abgeschlossenen Mietverträgen für die Büroräume in Hamburg, Darmstadt, Köln und Dresden. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 161 (Vorjahr: T€ 260).

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 78 (Vorjahr: 71) Mitarbeiter beschäftigt.

Mitglieder des Vorstandes

Zu Mitgliedern des Vorstandes waren im abgelaufenen Geschäftsjahr bestellt:

Herr Alexander Hartmann, Dipl.- Betriebswirt, Hamburg

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a und b HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Aufsichtsrat

Folgende Damen und Herren gehörten im Geschäftsjahr 2018 dem Aufsichtsrat der Gesellschaft an:

Herr Dr. Klaus Kamlah, Hamburg, Rechtsanwalt (Vorsitzender),

Frau Prof. Michaela Dickgießer, Karlsruhe, CEO der ITUS GmbH, Karlsruhe (stellvertretende Vorsitzende),

Herr Tobias Meibom, Hamburg, Dipl.- Kaufmann.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2018 betrugen T€ 20 (Vorjahr: T€ 20).

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und den resultierenden Bilanzgewinn von € 209.563,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 15. April 2019

Alexander Hartmann

Anlage zum Anhang der SYSback AG, Hamburg

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2018
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 538.242,66 368,91 0,00 538.611,57
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 963.962,38 61.579,01 2.044,49 1.023.496,90
  1.502.205,04 61.947,92 2.044,49 1.562.108,47
  kumulierte Abschreibungen
  Stand 1.1.2018
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 513.517,55 12.023,24 0,00 525.540,79
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten        
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 824.937,29 72.445,17 2.044,49 895.337,97
  1.338.454,84 84.468,41 2.044,49 1.420.878,76
      Netto-Buchwerte
      Stand 31.12.2018
Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     13.070,78 24.725,11
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung     128.158,93 139.025,09
      141.229,71 163.750,20

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 wurde im Mai 2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der SYSback AG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SYSback AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 17. April 2019

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Klaus Beckmann, Wirtschaftsprüfer

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

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