Imperial Shipping Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pascal Rodius seit 12.9.2024 | Prokura |
Florian Bleikamp seit 14.6.2024 | Geschäftsführer |
Nikolaus Schellenberger seit 15.8.2022 | Prokura |
Andreas Lemme seit 22.2.2021 | Geschäftsführer |
Steffen Bauer seit 24.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Häfen und Güterverkehr Köln AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HGK Dry Shipping GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der HGK Dry Shipping GmbH, Köln(Amtsgericht Köln HRB 103122)I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HGK Dry Shipping GmbH, Köln, ist ein Tochterunternehmen der HGK Shipping GmbH, Köln. Die HGK Dry Shipping GmbH wird im Handelsregister B des Amtsgerichtes Köln unter der Nummer HR B 103122 geführt (vormals: Amtsgericht Duisburg unter der Nummer HRB 18922). Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, größter Konsolidierungskreis, der beim Unternehmensregister unter der Nummer HRB 2115 hinterlegt ist, einbezogen und ist gemäß § 291 Handelsgesetzbuch (HGB) von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB und berücksichtigt somit bei der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Der Abschreibungsdauer für die Firmenwerte liegen grundsätzlich die Laufzeiten der Kundenverträge unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Vertragsverlängerung zugrunde. In Abhängigkeit von der Komplexität des Logistikkonzeptes und der sich daraus ergebenden geringeren Wechselbereitschaft der Kunden (z.B. hohe Investitionen; Risiken in der Anlaufphase) liegen die Nutzungsdauern bei 3 und 10 Jahren. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Mit Ausnahme von geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden Sachanlagen über folgende Zeiträume abgeschrieben:
Zugänge von beweglichen Vermögenswerten werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 250,00, werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand gebucht. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,01 bis einschließlich € 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) werden zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst und mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, bilanziert. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, erkennbare Risiken wurden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs des Entstehungstages erfasst worden. Die Folgebewertung der Währungsposten erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB bei kurzfristigen Forderungen zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bzw. bei längerfristigen Forderungen unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Der Satz der Pauschalwertberichtigungen wurde in diesem Geschäftsjahr wie im Vorjahr mit 0,5 % für Inlands- und Auslandsforderungen angesetzt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Da die HGK Dry Shipping GmbH in die ertragsteuerliche Organschaft der Stadtwerke Köln GmbH eingebunden ist, werden latente Steuern ausschließlich bei dem Organträger Stadtwerke Köln GmbH ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen Rückstellungen für Deputatverpflichtungen. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der projizierten Einmalbeitragsmethode. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: 1,79 %). Für künftige Gehaltssteigerungen wurden 2,50 % p.a. angesetzt (im Vorjahr: 2,50 %) und als Rentendynamik 2,50 % p.a. (im Vorjahr: 2,50 %) sowie als biometrische Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Es wurde ferner eine unternehmensindividuell ermittelte durchschnittliche Fluktuation von 2,55 % p.a. verwendet. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wurde ebenso eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % (im Vorjahr: 1,45 %) angesetzt. Für künftige Gehaltssteigerungen wurden 2,50 % p.a. zugrunde gelegt. Die Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs des Entstehungstages erfasst worden. Die Folgebewertung der Währungsposten erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB bei kurzfristigen Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bzw. bei längerfristigen Verbindlichkeiten unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen dar. Davon sind Erlösschmälerungen und die Umsatzsteuer sowie sonstige mit dem Umsatz verbundene Steuern abzusetzen. Zinsen und ähnliche Erträge werden zeitproportional erfasst. Erträge aus Anlagenabgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs eines Vermögensgegenstandes, als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert, erfolgswirksam erfasst. III. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagengitter, das als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. 2. Finanzanlagen Der nach § 285 Nr. 11 HGB angabepflichtige Anteilsbesitz ist in einer gesonderten Aufstellung (Anlage 2 zu diesem Anhang) aufgeführt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten mit € 0,00 (Vorjahr: T€ 8.750) ausschließlich sonstige Forderungen aus Zahlungsverrechnungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit € 20.207.239,49 (Vorjahr: T€ 4.582) sonstige Forderungen aus Zahlungsverrechnungsverkehr und Finanzierungstätigkeiten. Der gesamte Zahlungsverrechnungsverkehr wird seit November 2023 über die Stadtwerke Köln GmbH abgewickelt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben € 3.856.605,19 (Vorjahr: T€ 4.075) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Liquide Mittel Die liquiden Mittel umfassen Kassenbestände und Bankguthaben. Die HGK Dry Shipping GmbH weist zum 31. Dezember 2022 ein Bankguthaben in Höhe von € 133.974,95 (Vorjahr: T€ 130) aus. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet hauptsächlich vorausbezahlte Aufwendungen für Versicherungen, Berufsschulkurse und Entsorgungsgebühren. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von € 2.950.300,00 ist vollständig eingezahlt. 7. Pensionsrückstellungen Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung und aus der Deputatverpflichtung beträgt € 230.895,00 (Vorjahr: T€ 245). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und Deputate mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag per 31. Dezember 2023 von € 115.968,00 (Vorjahr: T€ 614). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 8. Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Aufwendungen aus dem Personalbereich mit € 1.713.222,00 (Vorjahr: T€ 1.524), externe und interne Jahresabschlusskosten in Höhe von € 46.060,00 (Vorjahr: T€ 60), Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von € 990.000,00 (Vorjahr: T€ 745), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften von € 1.023.500,00 (Vorjahr: T€ 0) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 3.477.051,49 (Vorjahr: T€ 5.026) ausgewiesen. Die Rückstellung für Jubiläumszahlungen wird unter den sonstigen Rückstellungen mit einem Betrag von € 333.563,00 (Vorjahr: T€ 357) ausgewiesen. Der Zinsaufwand aus der Rückstellung für Jubiläumszahlungen beträgt € 4.775,00 (Vorjahr: T€ 4). Darüber hinaus wird die Zuführung in Höhe von € 26.911,00 (Vorjahr: T€ 36) im Personalaufwand ausgewiesen. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 4.053.904,03 (Vorjahr: T€ 4.267) resultieren aus einem langfristigen Darlehen, davon entfallen auf Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr - wie im Vorjahr - € 217.436,34, mit einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren € 916.374,79 (Vorjahr: T€ 898) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 2.920.092,90 (Vorjahr: T€: 3.156). Das Darlehen ist durch Schiffshypotheken besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 8.546.143,76 (Vorjahr: T€ 7.916) bestehen mit € 8.543.143,76 (Vorjahr: T€ 7.916) aus Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 372.860,75 (Vorjahr: T€ 123) bestehen mit € 358.693,99 (Vorjahr: T€ 119) aus Lieferungen und Leistungen und mit € 14.166,76 (Vorjahr: T€ 4) aus der Verlustübernahme der HGK Chemical Logistics GmbH (vormals: HGK Dry Shipping Beteiligungsgesellschaft mbH). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von € 5.950,00 (Vorjahr: T€ 34) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die weiteren Verbindlichkeiten in Höhe von € 5.178.602,94 (Vorjahr: T€ 6.549) bestehen mit € 3.130.107,38 (Vorjahr: T€ 6.122) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit € 2.048.495,56 (Vorjahr: T€ 427) aus sonstigen Verbindlichkeiten, die mit € 1.650.000,00 eine vor Fälligkeit geleistete Zahlung beinhalten, und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind die Verbindlichkeiten wie im Vorjahr unbesichert. IV. Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von € 140.520.550,32 (Vorjahr: T€ 219.260) betreffen mit € 118.624.751,68 das Inland und mit € 21.895.798,64 das Ausland. Die Umsatzerlöse entfallen mit € 97.321.206,58 (Vorjahr: T€ 183.448) auf Transportleistungen sowie mit € 43.199.343,74 (Vorjahr: T€ 35.811) auf Miet- und sonstige Leistungen. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 395.342,50, die mit € 371.464,55 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen, Entschädigungen von Versicherungen in Höhe von € 69.996,60, eine Aufwandspauschale in Höhe von € 550.000,00 sowie Personalkostenzuschüsse in Höhe von € 215.149,32 enthalten. Erträge aus Währungsumrechnungen sind nicht (Vorjahr: T€ 1) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend Kostenumlagen mit € 2.148.079,49, Instandhaltungsaufwendungen mit € 1.813.032,41, Versicherungen mit € 724.094,44, Energiekosten mit € 386.288,18, Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit € 1.023.500,00 sowie Mieten und Pachten mit € 718.809,64. Außerdem sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 310,23 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 1.503.541,14 auf den Geschäfts- oder Firmenwert Alumina enthalten. Die Abschreibungen auf Sachanlagen beinhalten eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 59.850,00 auf das Alumina Pumpboot MS Arnheim. Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind dadurch begründet, dass der Kunde Speira die Produktion am Standort Rheinwerk in Neuss eingestellt und infolgedessen von seinem Sonderkündigungsrecht gem. Logistikvereinbarung Gebrauch gemacht hat. 5. Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 230.560,00 (Vorjahr: T€ 245) und aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Deputate in Höhe von € 335,00 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Der Zinsaufwand aus der Rückstellung für Jubiläumszahlungen beträgt € 4.775,00 (Vorjahr: T€ 4). 6. Ertragsteuern Ab Oktober 2020 gehört die HGK Dry Shipping GmbH zur umsatzsteuerlichen und ertragsteuerlichen Organschaft der Stadtwerke Köln GmbH. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen für die Gewerbsteuer für Vorjahre in Höhe von € 4.049,00 (Vorjahr: T€ 0) sowie für Körperschaftsteuer für Vorjahre in Höhe von € 394.076,00 (Vorjahr: T€ 0). 7. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn / Erträge aus Verlustübernahme Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Oktober 2020 wurde zwischen der alleinigen Gesellschafterin, HGK Shipping GmbH, Köln, und der HGK Dry Shipping GmbH, Köln, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, der ab dem Geschäftsjahr 2020 gilt. Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von € 8.546.143,76 (Vorjahr: T€ 8.763) wird an die Gesellschafterin abgeführt. V. Sonstige Angaben 1. Sonstiges Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB umfasst ausschließlich Abschlussprüferleistungen und beträgt € 69.100,00. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:
3. Haftungsverhältnisse Es bestand im Vorjahr ein Avalkredit gegenüber der Bank für Schiffahrt in Form einer Bankbürgschaft zu Gunsten der Sogenal Societe Generale Alsacienne de Banque in Höhe von € 90.000,00. Die Bankbürgschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 an die Bank zurückgegeben und der Avalkredit ausgeglichen. 4. Personal Im Jahresdurchschnitt wurden Mitarbeiter in folgenden Gruppen beschäftigt:
Außerdem wurden 30 (Vorjahr: 24) Auszubildende beschäftigt. 5. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer bestehen aus einem Jahresfestgehalt, einer leistungsabhängigen Tantieme, einer Versorgungsregelung für sich und ihre Hinterbliebenen sowie sonstigen Vergütungsbestandteilen, insbesondere Dienstwagen und Versicherungsbeiträgen. Die Geschäftsführung erhielt eine Gesamtvergütung in Höhe von € 350.234,85 (Vorjahr: T€ 502). Herr Steffen Bauer erhielt für das Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 erhielt Herr Andreas Lemme Gesamtbezüge in Höhe von € 241.184,00. Diese setzen sich zusammen aus einer Festvergütung in Höhe von € 131.520,00, aus Tantiemen in Höhe von € 105.080,00 und sonstigen Bezügen in Höhe von € 4.584,00. Der Pensionsanspruch von Herrn Andreas Lemme zum Bilanzstichtag beträgt € 400,00. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung in 2023 betrug € 3,00. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 28. Februar 2023 erhielt Herr Joachim Holstein als ausgeschiedener Geschäftsführer Gesamtbezüge in Höhe von € 109.050,85. Diese setzen sich zusammen aus einer Festvergütung in Höhe von € 28.680,00, aus Tantiemen in Höhe von € 75.833,33 und sonstige Bezügen in Höhe von € 4.537,52. Der Pensionsanspruch von Herrn Joachim Holstein zum Bilanzstichtag beträgt € 485.290,00. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung in 2023 betrug € 0,00. Für Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen sind insgesamt € 2.984.820,00 zurückgestellt. An laufenden Bezügen wurden 2023 € 237.356,00 geleistet. VI. Nachtragsbericht Die HGK Dry übernimmt seit vielen Jahren die Binnenschiff-seitige Rohstoffversorgung eines Stahlproduzenten in Duisburg im Rahmen eines langfristigen Transportvertrags. Aufgrund der unvorhersehbaren und signifikanten Entwicklungen der Frachtraten und Kosten im Zuge der Corona- Krise und des Russland-Ukraine-Kriegs sowie der zunehmenden Niedrigwasserphasen auf dem Rhein hat sich die Ergebnissituation des Vertrags deutlich verschlechtert, sodass mit Wirkung zum 1. April ein neuer Vertrag abgeschlossen werden wird mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Der bisherige Vertrag endet zum 31. März 2023. Der Abschluss des neuen Vertrags im Geschäftsjahr 2024 stellt ein wertbegründendes Ereignis dar und hat daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag per 31. Dezember 2023. Aktuell gehen wir davon aus, dass im Rahmen des neu verhandelten Vertrags ein jährlicher Verlust von ca. -2,0 EUR Mio. resultiert, d.h. ein anteiliger Verlust von -1,5 EUR Mio. für die Monate April bis Dezember 2024. Die erwarteten Verluste bis zum 31. März 2024 unter dem alten Vertrag in Höhe -1,0 EUR Mio. wurden im Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 als Drohverlust zurückgestellt.
Köln, den 21. März 2024 HGK Dry Shipping GmbH Die Geschäftsführung Steffen Bauer Andreas Lemme Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anteilsbesitz im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
* Ergebnis gleich
Jahresüberschuss/-fehlbetrag vor Gewinnabführung
bzw. Verlustübernahme
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der HGK Dry Shipping GmbH, Köln1. Grundlagen der Gesellschaft Die HGK Dry Shipping GmbH, Köln (im weiteren Verlauf auch "Gesellschaft" oder "HGK Dry"), ist eine Tochtergesellschaft der HGK Shipping GmbH, Köln, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln ("HGK AG"), ist. Die HGK AG ist in den Konzernabschluss der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, eingegliedert. Gegenstand der HGK Dry Shipping GmbH ist der Betrieb einer Binnenschifffahrtsreederei, insbesondere die Erbringung von Speditionsleistungen und der Transport von Gütern aller Art sowie die Bereederung eigener und fremder Binnenschiffe. Die operative Geschäftstätigkeit lässt sich in drei Segmente aufteilen: Rhine: Binnenschifffahrt mit dem regionalen Schwerpunkt auf das Rheinstromgebiet, hauptsächlich durchgeführt mit gemieteten Binnenschiffen und Partikulierbetrieben. Canal: Binnenschifffahrt mit dem regionalen Schwerpunkt auf das Norddeutsche Kanalgebiet, hauptsächlich durchgeführt mit eigenen und gemieteten Binnenschiffen sowie Partikulierbetrieben. Der Betrieb der Aluminiumoxid-Umschlagsanlage am Hafen Neuss wurde im Zuge der vorzeitigen Kündigung des Vertrags seitens des Kunden im November 2023 beendet. Pushboat: Versorgung eines Stahlerzeugers und des Chemieparks Leverkusen unter Einsatz von gemieteten und eigenen Schubbooten und Schubleichtern, außerdem Vermietung von Schubbooten und Schubleichtern. Ferner vermietet die HGK Dry ein Gasschiff an eine Beteiligungsgesellschaft. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die nachfolgenden Angaben zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung basieren auf eigenen Beobachtungen und wurden den aktuellen Berichten der Deutschen Bundesbank, der Europäischen Kommission sowie dem statistischen Bundesamt entnommen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im Jahr 2022 trotz des Russland-Ukraine-Kriegs um 3,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, war die Entwicklung im Jahr 2023 maßgeblich noch durch den Krieg und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen beeinflusst. Aufgrund der gesunkenen Energiepreise fiel die Inflation für das Jahr 2023 mit 6,4% geringer als im Vorjahr aus (Vorjahr: 9,2%), bleibt jedoch auf einem hohen Stand. Die zunehmende Unsicherheit und die Verringerung der Kaufkraft konnten nicht kompensiert werden, sodass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum im Jahr 2023 gemäß der Europäischen Kommission nur bei 0,8% lag. 1 Die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor die wichtigste Volkswirtschaft für die Unternehmensgruppe der HGK. Nachdem im Jahr 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,8% erreicht wurde, konnte die anhaltende Erholung infolge der Corona-Pandemie nicht fortgeführt werden. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 auf -0,3%. Steigende Zinsen und ein weiterhin erhöhtes Preisniveau führten zu einer geringeren Nachfrage im In- und Ausland sowie geringeren Investitionen. 2 Die Produktion der energieintensiven Industriezweige lag im Dezember 2023 kalenderbereinigt um -3,5% unter dem Niveau des Vorjahres. 3 In den aktuellen Vorhersagen für 2024 spiegeln sich erhöhte Unsicherheiten für die wirtschaftliche Entwicklung wider, unter anderem aufgrund der weiterhin hohen Preis- und Zinsniveaus sowie der zurückhaltenden Prognosen der deutschen Industrie infolge einer schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Für 2024 rechnet die deutsche Bundesbank mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4%. 4
1 Vgl. Winter 2023 Economic Forecast der
Europäischen Kommission, Winter 2023 Economic
Forecast: EU Economy set to avoid recession, but headwinds
persist - European Commission (europa.eu)
Für die Binnenschifffahrt im Allgemeinem stellt sich die Situation wie folgt dar: 5 Nach rückläufigen Beförderungsleistungen in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der Trockengüter (Niedrigwasser 2018, makroökonomische Schwäche 2019, Covid-Krise 2020) hatte sich die Güterbeförderung per Binnenschiff in Deutschland im Jahr 2021 wieder etwas erholt. Gemäß den Daten des statistischen Bundesamts stieg die Beförderungsleistung über alle Gütergruppen hinweg im Jahr 2021 um 3,7%. Im Jahr 2022 waren die Beförderungsvolumen allerdings wieder rückläufig und lagen -3% unter Vorjahr. Dieser negative Trend hat sich im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt. Die kumulierten Beförderungsvolumen liegen per Oktober 2023 um -13,5% unter dem Vorjahr, wobei vor allem Kohle (-29,4%), Getreide (-11%) und chemische und Düngermittelminerale (-34,3%) betroffen waren. Die im Jahr 2022 erfolgte Erholung der Frachtraten im Trockensegment hat sich im Jahr 2023 nicht fortgesetzt und war vor allem im zweiten Halbjahr deutlich rückläufig. Trotz der zuletzt negativen Entwicklungen konnte die HGK Dry die Ergebnisziele im Geschäftsjahr 2023 übertreffen. 2.2. Geschäftsverlauf und Ertragslage der Gesellschaft Zur Steuerung der Gesellschaft werden im Wesentlichen finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Der Umsatz und Operating Profit (Jahresüberschuss vor Gewinnabführung/ Verlustübernahme, Ertragssteuern, Steuerumlage, Zins- und Beteiligungsergebnis sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen und Beteiligungen) dienen hierbei als finanzielle Leistungsindikatoren. Als bedeutsamer nichtfinanzieller Leistungsindikator und Steuerungsgröße wird im Wesentlichen die beförderte Tonnage herangezogen. In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 dargestellt. Als Vergleichsperiode dient das vergangene Geschäftsjahr 2022.
* Operating Profit: Jahresüberschuss vor
Gewinnabführung/ Verlustübernahme,
Ertragssteuern, Steuerumlage, Zins- und
Beteiligungsergebnis sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen
und Beteiligungen
Im Betrachtungszeitraum liegen die Umsatzerlöse um TEUR 78.739 (-35,9%) unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Der signifikante Rückgang ist maßgeblich zurückzuführen auf den Wegfall von Sondereffekten aus dem Vorjahr, u.a. die Sonderkonjunktur der Trockenschifffahrt im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg, eine extreme Kleinwasserphase mit hohen Kleinwasserzuschlägen in den Monaten Juli bis September des Vorjahres und sehr hohen Gasölkosten mit hohen Gasölzuschlägen im Vorjahr. Die o.g. Entwicklungen spiegeln sich größtenteils in den Einstandskosten, sodass der Rohertrag nur um -2.129 TEUR unter dem Vorjahr geblieben ist. Der Rückgang im Rohertrag konnte größtenteils durch geringere Personalkosten (+306 TEUR ggü. Vorjahr), geringere Abschreibungen (+875 TEUR ggü. Vorjahr) und erhöhte sonstige betriebliche Erträge (+704 TEUR ggü. Vorjahr) kompensiert werden. Lediglich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen über dem Vorjahr (-209 TEUR), sodass der Operating Profit mit 8.716 TEUR nur um -391 TEUR unter dem Vorjahr liegt. Die geringeren Abschreibungen erklären sich im Wesentlichen durch die geringere Firmenwertabschreibung für das Aluminiumoxid-Umschlagsgeschäft am Hafen Neuss. Die vorzeitige Beendigung des diesem Geschäft zugrunde liegenden Vertrags führte zu einer Einmalzahlung seitens des Kunden, die im Wesentlichen den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ggü. Vorjahr erklärt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die Bildung einer Drohverlustrückstellung in Höhe von -1.024 TEUR für die erwarteten Verluste im Rahmen eines Transportvertrags für einen Stahlproduzent in Duisburg, der Ende März 2024 auslaufen wird. Der budgetierte Umsatz für 2023 wurde nur um EUR -2,1 Mio. verfehlt (-1%). Der Operating Profit lag jedoch um EUR 5,1 Mio. (+58%) über den budgetierten Erwartungen, was im Wesentlichen auf eine höhere Marge zurückzuführen ist. Diese resultiert im Wesentlichen aus einem Vertrag, den man im Rahmen der Sonderkonjunktur im vierten Quartal des Jahres 2022 zu profitablen Konditionen abschließen konnte. Die transportierten Mengen blieben aufgrund geringerer Nachfrage bzw. geringerem Transportbedarf unter dem Budget (-1.638 Tsd. Tonnen) und unter dem Vorjahr (-1.719 Tsd. Tonnen, -10%). 2.3. Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Die Bilanzsumme vom 31.12.2023 ist im Vergleich zum 31.12.2022 um 1.065 TEUR gesunken. Der Rückgang bei den immateriellen Vermögensgegenständen ist mit -2.360 TEUR ggü. dem Vorjahr auf die Firmenwertabschreibung im Zuge der Beendigung des Aluminiumoxid- Umschlagsgeschäftes am Hafen Neuss zurückzuführen. Dem Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter (-8.749 TEUR) sowie dem stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-4.112 TEUR) steht ein Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+15.395 TEUR) gegenüber. Der Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter und der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen stehen im Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Umstellung des Cash Pool-Leaders von der HGKS auf die SWK GmbH. Auf der Passivseite steht dem vor allem ein stichtagsbedingter Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-2.992 TEUR) gegenüber, der nur teilweise durch die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten (+1.622 TEUR) kompensiert werden konnte. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus einer erhaltenen Vorauszahlung für den Verkauf von Anlagevermögen im Zuge der Beendigung des Aluminiumoxid-Umschlagsgeschäftes am Hafen Neuss. Im Vergleich zum Vorjahr stellen sich die Bilanzkennzahlen wie in untenstehender Tabelle dar.
* Langfristiges Fremdkapital =
Pensionsrückstellung + Jubiläumsrückstellung
Die Anlagenintensität sinkt und die Anlagendeckung steigt aufgrund der gesunkenen immateriellen Vermögensgegenstände im Zuge der Firmenwertabschreibung. Die Nettofinanzverschuldung sank um 6.258 TEUR gegenüber dem Vorjahr maßgeblich aufgrund der Abschreibungen, die das Ergebnis und die Ergebnisabführung belasten, aber nicht zahlungswirksam sind, sowie aufgrund der erhaltenen Vorauszahlung für den Verkauf des Anlagevermögens. 2.4. Chancen und Risiken Die HGK Dry ist in das Risikomanagementsystem des SWK-Konzerns eingebunden. Das Risikomanagementsystem verfügt über eine Reihe von Überwachungs- und Kontrollinstrumenten, wie insbesondere Controlling, Revision und ein Regelungssystem interner Kontrollen. Sie unterstützen in Verbindung mit Einzelmaßnahmen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Es besteht ein umfassendes System zur Risikofrüherkennung, das die Risikoidentifikation, -analyse, -kommunikation und -überwachung für alle relevanten Risiken regelmäßig und zeitgerecht sicherstellen soll. Die inventarisierten Risiken unterliegen regelmäßiger Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein Ad-hoc-Meldesystem. Dem Ausfallrisiko von Forderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen und ein aktives Forderungsmanagement Rechnung getragen, das durch ein automatisiertes Kreditlimit- und Ratingsystem innerhalb der SAP-Buchhaltung wesentlich unterstützt wird. Damit wird den generellen, aber auch den individuellen Ausfall- und Insolvenzrisiken durch noch bessere und kurzfristigere Informations- und Reaktionsmöglichkeiten wesentlich entgegengewirkt. Die Risiken sind nachfolgend nach den aktuellen Erkenntnissen absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgelistet. Die potenziellen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Energiekrise und der angestrebten industriellen Transformation stellen ein Risiko für die die HGK Dry und ihre Tochtergesellschaften dar, da bestehende Kunden und transportierte Gütergruppen hiervon negativ betroffen sein können. Neben der Abhängigkeit von Kunden (u.a. Preisverfall, Kundenverluste, etc.) stellen klimatische Veränderungen Risiken für die HGK Dry dar. Insbesondere längere Trockenperioden am Rhein und seinen Nebenflüssen als Hauptfahrgebiete können erhebliche Auswirkungen haben. Für die Einsatzfähigkeit der disponierten Schiffe resultieren Risiken aufgrund des Mangels an nautischem Personal sowie dem Risiko ungeplanter Schiffsausfälle. Chancen für die HGK Dry ergeben sich z.B. durch Neukundengewinnung, Kapazitätsausweitung durch Neubau von Schiffen oder Anmietung zusätzlichen Schiffsraumes, aber auch Produktionsausweitungen bei der relevanten Kundenindustrie. All diese Chancen können zu einer Steigerung des Umsatzes und des Operating Profits führen. 2.5. Ausblick/Prognose Die HGK Dry hat für den Zeitraum 01.01.2024-31.12.2024 ein Jahresbudget und ab einschließlich 2025 einen Vier-Jahresplan erstellt. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 geht die HGK Dry von einer anhaltend geringen Nachfrage und geringeren Frachtraten aus, eine Entwicklung, die bereits im zweiten Halbjahr des Jahres 2023 eingesetzt hat. In diesem Zusammenhang liegen die geplanten Umsatzerlöse für 2024 von 117,7 Mio. EUR um -22,8 Mio. EUR bzw. 16% unter dem Wert des Geschäftsjahres 2023 und der geplante Operating Profit bei 4,5 EUR Mio., d.h. ca. -4,4 EUR Mio. unter Vorjahr. Dabei wird von einer transportierten Tonnage von 13.829 Tausend Tonnen ausgegangen. Diese Prognose kann durch diverse Ereignisse (u.a. ungeplante Schiffsausfälle, Personalmangel, Niedrigwasser, geringe oder höhere Nachfrage, etc.) von der Planung abweichen. Der im Nachtragsbericht im Anhang erwähnte Abschluss eines neuen Vertrags zur Versorgung des Stahlproduzenten mit Wirkung zum 1. April 2024 wird sich gemäß aktuellen, eher konservativen Einschätzungen mit ca. -2,5 EUR Mio. auf die Erreichung des Operating Profit-Budgets auswirken.
Köln, den 21. März 2024 HGK Dry Shipping GmbH Die Geschäftsführung Steffen Bauer Andreas Lemme Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HGK Dry Shipping GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HGK Dry Shipping GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HGK Dry Shipping GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 22. März 2024 KPMG
AG
Ivo Hillesheim, Wirtschaftsprüfer Andreas Günthner, Wirtschaftsprüfer |
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