WestFactoring FinancialServices GmbH

Mülheimer Straße 48, 53840 Troisdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 9129
Eingetragen
22.8.2005
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Finanzdienstleistungen im Bereich Factoring: der Ankauf, die Vermittlung, der Weiterverkauf, die Verwaltung und Betreuung von Forderungen gegenüber Unternehmen, denen ein Warenlieferungsoder Dienstleistungsgeschäft zu Grunde liegt, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte und solche, die dem Unternehmensinhalt dienlich sind; ausgenommen sind Bankgeschäfte und Tätigkeiten, die der besonderen Genehmigung, insbesondere nach dem Kreditwesengesetz unterliegen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Rainer Stockhausen
seit 22.8.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

WestFactoring FinancialServices GmbH

Troisdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Barreserve      
Kassenbestand   50,17 0,1
2. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig   55.468,56 12,6
3. Forderungen an Kunden   24.320,42 25,0
4. Immaterielle Anlagewerte      
a) entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   6,00 0,0
5. Sachanlagen   2,00 0,0
6. Sonstige Vermögensgegenstände   180.560,65 240,2
7. Rechnungsabgrenzungsposten   1.300,00 1,3
    261.707,80 279,2

Passiva

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
  T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig   63,39 0,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden      
a) andere Verbindlichkeiten      
täglich fällig   76.476,19 80,9
3. sonstige Verbindlichkeiten   10.329,86 19,9
4. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 6.720,14   4,5
b) andere Rückstellungen 28.746,33 35.466,47 58,0
5. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25,0
b) Bilanzgewinn 114.371,89 139.371,89 90,9
    261.707,80 279,2

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar - 31. Dezember 2018

Geschäftsjahr Vorjahr
T€
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften   149.571,97   158,4
2. Zinsaufwendungen   63.440,90   64,7
      86.131,07 93,7
3. Provisionserträge   12.141,14   12,2
4. Provisionsaufwendungen   0,00   0,0
      12.141,14 12,2
5. Nettoertrag aus Finanzgeschäften     98.272,21 105,9
6. sonstige betriebliche Erträge     217,33 0,4
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen        
a) Personalaufwand        
aa) Löhne und Gehälter 42.247,43     49,1
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.971,01     11,8
    52.218,44   60,9
b) andere Verwaltungsaufwendungen   39.169,38   16,6
      91.387,82 77,5
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00 3,3
9. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     28.623,03 0,0
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     35.724,75 25,5
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     12.260,57 8,6
12. Jahresüberschuss     23.464,18 16,9
13. Gewinnvortrag     90.907,71 74,0
14. Bilanzgewinn     14.371,89 90,9

ANHANG für das Geschäftsjahr 2018

der WestFactoring FinancialServices GmbH, Troisdorf

Allgemeine Angaben

Die WestFactoring GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kleinstkapitalgesellschaft gemäß § 267 a Abs. 1 HGB auf. Es handelt sich bei der Gesellschaft um ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. v. § 1 Abs. la KWG. Die Gesellschaft hat daher gemäß § 340 Abs. 4 HGB i. V. m. § 340a Abs. 1 HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften über die Rechnungslegung anzuwenden.

Die Gliederung des Abschlusses gemäß § 330 Abs. 1 und 2 HGB erfolgte gemäß der maßgeblichen Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKRedV).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Eine Durchbrechung der Darstellungstätigkeit fand grundsätzlich nicht statt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Das Anlagevermögen wird gemäß § 253 Abs. 3 HGB linear abgeschrieben. Es wurde eine Nutzungsdauer von 3 Jahren zugrunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nicht anders vermerkt, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) zum 31. Dezember 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.278,00 0,00 0,00 8.278,00
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.412,00 0,00 0,00 10.412,00
  18.690,00 0,00 0,00 18.690,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.272,00 0,00 0,00 8.272,00
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.410,00 0,00 0,00 10.410,00
  18.682,00 0,00 0,00 18.682,00
Buchwert
31.12.2018 31.12.2017
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 0,0
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2,00 0,0
  8,00 0,0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

davon Restlaufzeit
Gesamt bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€ T€
Forderungen an Kunden 24,3 21,5 0,0 2,8 --
sonstige Vermögensgegenstände (ohne Forderungen gem. § 42 Abs. 3 GmbHG) 3,3 0,0 3,3 -- --

Forderungen gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

davon Restlaufzeit
Gesamt bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 - 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
sonstige Vermögensgegenstände Gesellschafterdarlehen 48,0 -- -- 48,0
Verrechnungskonto Gesellschafter 129,3 129,3 -- --

Das Gesellschafterdarlehen sowie das Verrechnungskonto des Gesellschafters werden jeweils mit 3 % p. a. verzinst.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für das Risiko aus Jahresabschlusskosten, für das Ausfallrisiko bei Factoringforderungen sowie für noch ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

davon Restlaufzeit
Gesamt bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,1 0,1 -- --
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 76,5 76,5 -- --
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,4 2,4 -- --
sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern T€ 1,0 7,9 7,9 -- --
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 1,3        

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge

Die Zinserträge beinhalten die Zinsen und ähnliche Erträge des Factoringgeschäfts. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Geschäftszwecks der Gesellschaft.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Rainer Stockhausen, Kaufmann, Troisdorf

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, beläuft sich am Bilanzstichtag auf 0 TEUR.

Beträge gemäß § 285 Nr. 9a HGB

Von der Ausnahmeregelung des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 5 Angestellte beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis wie folgt zu verwenden:

Bilanzgewinn 31.12.2017 90.907,71
Jahresüberschuss 23.464,18
Bilanzgewinn 31.12.2018 114.371,89

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Verwendung aufgestellt.

 

Troisdorf, den 21. Mai 2019

WestFactoring
FinancialServices GmbH, Troisdorf

Rainer Stockhausen, Geschäftsführer

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2018

hier:

"Geschäftsverlauf

Branchenentwicklung

Lage der Gesellschaft

Risikomanagement

Ausblick ...

Geschäftsverlauf

WestFactoring FinancialServices GmbH ist ein nach §32 KWG zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG) - ID: 121922 I Das Institut ist unter Legal Entity Identifier Register (LEIReg) 391200Z9IO6BOMK3MQ75 registriert.

Die Leistungen der WestFactoring FinancialServices GmbH umfassen für die Kunden (Anschlusskunden) Finanzprodukte im Bereich des Factoring, des Forderungsankaufes. WestFactoring bietet neben dem klassischen Full-Services-Factoring (factoring.pro) seinen Kunden das Auswahlfactoring (selectFactoring.pro), Einzelfactoring (accept Factoring.pro) und weitere, auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Factoring-Varianten. So wird als Standard die 100% Auszahlung, abzüglich der vereinbarten Gebühr (Kosten), ohne Sicherheitseinbehalt angeboten und eingesetzt.

Unverändert liegt das wesentliche Hauptaugenmerk auf der Werthaltigkeit der zu erwerbenden Forderungen und der Überwachung des Adressrisikos. Grundsätzlich sind alle Debitoren im Rahmen einer Warenkreditversicherung gegen Ausfall versichert. Im Jahr 2018 hat die WestFactoring FinancialServices GmbH wie auch in den Vorjahren 2013 bis 2017 durch entsprechende Vorsorge in der täglichen Geschäftsabwicklung keinen gravierenden Forderungsverlust zu verzeichnen.

Auch im Geschäftsjahr 2018 ist die Zusammenarbeit mit der CB-Bank GmbH in Straubing unverändert als sehr erfolgreich in der gesamten Geschäftsbeziehung zu bezeichnen. Die Zusammenarbeit mit der TEBA-Kreditbank als weiteren, zusätzlichen Bankpartner ist im Jahr 2018 in die Umsetzung gegangen.

Wie in den Vorjahren liegt die Fokussierung des Geschäftsfeldes im Besonderen durch die hohe Branchenkenntnis im Dentalbereich (Zahntechnische Laboratorien). Unter Berücksichtigung der Abbildung aller Geschäftsprozesse ist die Veritätssicherheit auf hohem Niveau.

Die Gebührenmodelle der WestFactoring werden vom ,Markt durch die leichtverständliche, transparente Struktur gut angenommen. Kleine und kleinere Unternehmen sind nach wie vor bereit, eine angemessene Factoringgebühr zu akzeptieren, da die Gewissheit einer individuellen und persönlichen Betreuung gegeben ist. Dies ist als Stärke der WestFactoring herauszustellen, da der fallbezogenen Individualität und der Kommunikation mit den Anschlusskunden ein hoher Stellenwert beigemessen ist.

Die virtualisierte Serverlandschaft wurde auch im Jahr 2018 weiter optimiert. Die Replication aller relevanten Daten zum Geschäftsbetrieb erfolgt stündlich auf kompatible Hardware mit virtualisierter Serverstruktur und kann innerhalb weniger Minuten in den Livebetrieb gehen. Das Kunden-Informationsportal hat sich sehr gut etabliert.

Branchenentwicklung

Der Anstieg der bundesdeutschen Factoringumsätze stieg im ersten Halbjahr 2018 um fast 5,00%, rund zwei Prozent weniger als im Vorjahr 2017. Dies veröffentlicht der Deutsche-Factoring-Verbandes e.V., Berlin.

Die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. stiegen somit im ersten Halbjahr 2018 auf 118,8 Mrd. Euro an.

Unverändert ist die Zurückhaltung der Institutsgründung, eine Steigerung der derzeit rund 170 registrierten Institute ist in absehbarer Zeit durch die Anforderungen der rechtlichen Regularien nicht zu erwarten.

Zusammenschlüsse und Übernahmen liegen weiterhin im Trend; die Verdrängung durch Konzentration dürfte das erklärte Ziel sein. Die stark ausgeprägte Spezialisierung erlaubt es der WestFactoring FinancialServices GmbH diesem Trend nicht unterworfen zu sein.

Lage der Gesellschaft

a) Vermögenslage

Das Gesellschaftsvermögen wird mit einem Eigenkapital von TEUR 139,4 per 31.12.2018 notiert. Die Bilanzsumme beläuft sich per 31.12.2018 auf TEUR 261,7

Bis zum 31.12.2018 wurden Rückstellungen für drohende Forderungsausfälle in Höhe von TEUR 1,4 gebildet.

b) Ertragslage

Der Geschäftsverlauf mit den Veränderungen in Bezug auf Markt und Marktfolge tragen dazu bei, dass bei Umsatz und Ertrag für das Jahr 2018 eine positive Entwicklung ausgewiesen wird.

Im Geschäftsjahr 2018 wird ein Gewinn von TEUR 23,5 ausgewiesen.

Die Dentalbranche ist für das Geschäftswachstum eher stetig als sprunghaft, bürgt jedoch für eine hohe Nachhaltigkeit bei geringstem Risiko.

c) Finanzlage

Für den Verlauf des Berichtszeitraumes war die Liquidität stetig gewährleistet. Die Gesellschaft konnte ihren Verpflichtungen jederzeit nachkommen.

Risikomanagement

Das Risikomanagement wird im Organisationshandbuch in einzelnen Risikobereichen beschrieben und im Besonderen in der MaRisk ausführlich behandelt, so z.B. Marktrisiken, Personalrisiken, Finanzrisiken, operative Risiken, Abhängigkeitsrisiken, Klumpenrisiken, und weitere.

Für die operativen Risiken sind im Organisationshandbuch klar definierte Handhabungen, Vorgehensweisen und Prozesse hinterlegt und werden den jeweils neuen Anforderungen angepasst.

Für die Factoringbranche ist die Rechnungsverität, die Werthaltigkeit der angekauften oder anzukaufenden Forderung, ein beträchtliches Risiko. Die hierzu notwendigen Prüfungen sind wesentlicher Bestandteil des täglichen Geschäftes. Hierbei werden Auffälligkeiten außerhalb des Rechnungsdurchschnittes erkannt, falsche Daten oder fehlerhafter, bzw. fehlender Abtretungsvermerk. Die begleitenden Papiere größerer Aufträge dienen ebenso der Veritätsprüfung wie die Saldenbestätigungen seitens des Debitor bei definierbaren Rechnungswerten.

Die Risiken und deren Bewertung ist in einer Matrix des Organisationshandbuches dargestellt und werden im Rahmen der internen Prüfung laufend aktualisiert.

Die Umstellung des Organisationshandbuch auf ein DMS-System war erfolgreich und ist von allen zugelassenen Clients erreichbar, sowie für die Prüfungsprozesse auf USB übertragbar.

Bedeutende Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Bedeutende Veränderungen nach Schluss des Geschäftsjahres 2018 sind nicht zu vermerken.

Ausblick

Unverändert zu den Vorjahren besteht auch für 2019 die Fokussierung auf Abhängigkeits- und Risikovermeidung. Neben dem weiteren Ausbau des Factorings für die Dentalbranche, die für uns ein sehr geringes Risiko darstellt, werden wir auch 2019 jegliche Ballungs-, bzw. Klumpenrisiken vermeiden.

Im Zuge der Aktualisierung der Vertriebsstruktur hat die WestFactoring FinancialServices GmbH, komplett neue Internetauftritte realisiert. Dies erfolgte über einen Zeitraum von ca. November 2018 bis heute (Nachbearbeitung, SEO, etc.).

Klicks und Anfragen sind jetzt bereits schon deutlich gestiegen, woraus sich in Kürze Neugeschäfte generieren werden. Neben der neuen Onlinegestaltung nebst zugehöriger Druckwaren ist seit Mitte März 2019 ein Callcenter mit Neuakquise beauftragt. Auch hier zeichnen sich die ersten Erfolge ab, woraus mittelfristig Neugeschäfte entstehen.

Durch diese Maßnahmen gehen wir für das Jahr 2019 von einer positiven Entwicklung aus, die ggfls. die verhaltene Jahresvorschau übersteigt.

Die aus 2013 (fsp | pcc) übernommenen, eingeschränkt realisierbaren Forderungen wurden wertberichtigt. Einzige Position ist ein vertraglich garantierter Restbetrag über TEUR 5,4 - auf den im Jahre 2018 ein Betrag von TEUR 2,6 als Eingang verzeichnet wurde und somit ein verbleibender Betrag per 31.12.2018 von TEUR 2,8 notiert ist.

Als herausragende Stärke der WestFactoring ist neben der Branchenkenntnis des Dentalbereiches die Kundenkommunikation, Kundenbetreuung und das Kundenmanagement zu bezeichnen. Diese ausgeprägten Stärken werden besonders von inhabergeführten, kleineren Unternehmen geschätzt.

Als Vertriebskanäle sind im Besonderen unsere Internetangebote über die Produktsuche der Browser zu sehen, begleitet von Empfehlungen zufriedener Kunden und die - geringe - Geschäftsvermittlung durch freie Mitarbeiter, bzw. Factoringmakler.

 

Troisdorf, den 02. April 2019

WestFactoring
FinancialServices GmbH, Troisdorf

Rainer Stockhausen, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WestFactoring FinancialServices GmbH, Troisdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WestFactoring FinancialServices GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WestFactoring FinancialServices GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. Mai 2019

HENZE & KOLLEGEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Henze, Wirtschaftsprüfer

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