Berens Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne-Catrin Dipl.-Chemikerin Schürer seit 19.12.2006 | Prokura |
Birgit Dipl.-Ing. Große seit 19.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bio-Circle Surface Technology GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BIO-CIRCLE SURFACE TECHNOLOGY GMBH, GÜTERSLOHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang 2023Bio-Circle Surface Technology GmbH, GüterslohI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die Gliederungsvorschriften gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB als Aufstellungsform angewandt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter HR B 2706 eingetragen. II. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare sowie außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Möglichkeit der Vollabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde genutzt. Die den Abschreibungen zugrundeliegenden Nutzungszeiten halten sich im üblichen Rahmen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten und die sonstigen Ausleihungen mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. In Höhe der zweifelhaften Forderungen erfolgt die Bildung von Einzelwertberichtigungen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den bestätigten Nennwerten bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle sowie Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 3a) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von 754 T€ (Vj. 822 T€). Diese haben in Höhe von 375 T€ (Vj. 495 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen resultieren die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Davon bestehen Forderungen in Höhe von 5.671 T€ (Vj. 4.571 T€) gegen Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 44 T€ (Vj. 158 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der "projected unit credit method" gebildet. Die Sterbenswahrscheinlichkeit ist den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck entnommen. Der Rechnungszinssatz (10-Jahresdurchschnitt) beträgt 1,82 % (Vj. 1,78 %) p. a. Die Rentendynamik ist mit 1,0 % (Vj. 1,0 %) angesetzt. Gehaltssteigerungen werden nicht berücksichtigt. Die Rückstellung betrifft das Ruhegehalt eines ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführers. Bei Anwendung eines Rechnungszinssatzes (7-Jahresdurchschnitt) nach Rückstellungsabzinsungsverordnung in Höhe von 1,74 % (Vj. 1,44 %) ergab sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 2 T€ (Vj. 11 T€). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
Die Gewährleistungsrückstellungen resultieren aus Verpflichtungen im Zusammenhang mit einem 8-jährigen Geräteschutz bei bestimmten Modellen der veräußerten Teile-Reinigungsgeräte und werden anhand von statistischem Material zur Mängelentstehung getrennt nach entstehenden Sach- und Personalkosten ermittelt. Exakte Ermittlungen erfolgen auch für alle das Personal betreffende Rückstellungen wie auch die mit der Jahresabschlusserstellung und -prüfung zusammenhängenden Rückstellungen. Die restlichen Rückstellungen sind nach Erfahrungswerten geschätzt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie Art und Höhe der Sicherheiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3b) zu entnehmen. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Als Geschäftsführerin ist Frau Dipl.-Ing. Birgit Große bestellt. Die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 174 (Vj. 172) Arbeitnehmer beschäftigt. Zudem wurden durchschnittlich 17 (Vj. 15) Auszubildende beschäftigt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der CB Chemie und Biotechnologie AG, Küssnacht (Schweiz). Diese wiederum hält eine Reihe von Beteiligungen an Vertriebsgesellschaften in verschiedenen, in der Mehrzahl europäischen Staaten, über die die Gesellschaft ihre Produkte in diesen regionalen Märkten verkauft. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital der CB Chemie und Biotechnologie AG 3.196 T€ (Vj. 2.024 T€). Das von dieser Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresergebnis beträgt 1.037 T€ (Vj. 775 T€). Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:
Die Haftungsverhältnisse dienen zur Sicherung von Immobilienkrediten der Vermieterinnen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen kann gut verfolgt werden, weil ein sicherer Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse der Schwestergesellschaften und Vermieterinnen besteht. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind stabil. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB existieren in Höhe von 916 T€ (Vj. 788 T€) jährlich aus Mietverträgen. Verpflichtungen aus einzelnen Leasingverträgen sind von untergeordneter Bedeutung. Mutterunternehmen Das übergeordnete Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufzustellen hat, ist die Ulrich Berens Holding GmbH & Co. KG, Gütersloh. Das übergeordnete Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufzustellen hat, ist die Berens Beteiligungs-GmbH, Gütersloh. Latente Steuern Aufgrund von Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergibt sich zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung eines betriebsindividuellen Ertragsteuersatzes von 30,3 % (Vj. 30,3 %) eine rechnerische Steuerentlastung in Höhe von 871 T€ (Vj. 653 T€). Das Wahlrecht des § 274 HGB zur Aktivierung dieser Steuerentlastung als aktive latente Steuern wird nicht ausgeübt. GewinnverwendungsvorschlagAuf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorgetragen und zusammen mit dem Gewinnvortrag als Bilanzgewinn ausgewiesen werden.
Gütersloh, den 28. Juni 2024 Bio-Circle Surface Technology GmbH gez. Dipl.-Ing. Birgit Große Bio-Circle Surface Technology GmbH, GüterslohAnlagenspiegel 2023
Verbindlichkeitenspiegel 2023Bio-Circle Surface Technology GmbH, Gütersloh
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bio-Circle Surface Technology GmbH, GüterslohI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Bio-Circle Surface Technology GmbH steht seit mehr als 3 Jahrzehnten für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb innovativer chemischer und biotechnologischer Produkte rund um die Oberflächentechnologie. Ihr Leistungsspektrum umfasst auch die Lieferung von Reinigungsgeräten zum gezielten Einsatz der eigenen biologischen Produkte. Das Vertriebsgebiet umfasst neben Deutschland die gesamte EU sowie verschiedene Drittländer. Im Geschäftsjahr 2023 entfielen 39,5 % (Vj. 39,3 %) des Umsatzes auf Kunden außerhalb Deutschlands. Zu den Kunden zählen im Wesentlichen gewerbliche Industriebetriebe als Endabnehmer, aber auch Handelsbetriebe. Aufgrund der vorhandenen, diversifizierten Kundenstruktur ist die Gesellschaft gut am Markt positioniert. Es bestehen keine Abhängigkeiten gegenüber Großkunden. Die Gesellschaft hält über ihre 100 % Aktien-Beteiligung an der CB Chemie- und Biotechnologie AG, Küssnacht (CH), eine Reihe von Beteiligungen an Vertriebsgesellschaften in verschiedenen, in der Mehrzahl europäischen Staaten, über die die Gesellschaft ihre Produkte in diesen regionalen Märkten verkauft. Das übergeordnete Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufzustellen hat, ist die Ulrich Berens Holding GmbH & Co. KG, Gütersloh. Die Gesellschaft ist seit 1999 kontinuierlich nach ISO 14001 zertifiziert. Seit dem Jahr 2020 wird außerdem eine jährliche EcoVadis-Zertifizierung durchgeführt. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft sieht sich in einem wettbewerbsintensiven Markt gut positioniert, den Kunden durch ein qualitativ hochwertiges Produktangebot, umfassende Beratung und verlässlichen Service ein starker und kontinuierlicher Partner im Bereich innovativer chemischer und biotechnologischer Produkte rund um die Oberflächentechnologie zu sein. Sie arbeitet bei der Produktentwicklung mit Hochschulen zusammen. Das Produktspektrum wird fortlaufend auch um Systeme erweitert, die auf die Reinigung von Werkstücken und Bauteilen der Kunden zugeschnitten sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Einflüsse durch den Krieg in der Ukraine und den Nahostkonflikt auf globale Handelsbeziehungen beeinträchtigen die Stimmung und auch tatsächlich die Ertragslagen bei Kunden. Die Veränderungen der Vertriebswege als Reaktion auf Einschränkungen der Corona-Pandemie sind nun etabliert. Der Zugang zu Kunden erfolgt stark ausgeweitet über digitale Zugänge. Die Nutzung digitaler Kundenansprache und -beratung wird konsequent fortgesetzt, da sich auch das Kundenverhalten und deren Erwartungen entsprechend verändert haben. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war erneut positiv. Das Umsatzwachstum betrug 7,9 % zum Vorjahr. Die Umsatzerlöse stiegen auf rd. 41.350 T€ (Vj. 38.323 T€). Der Rohertrag (d. h. Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) nahm um 11,9 % zu. Prozentual bezogen auf die Gesamtleistung des Jahres 2023 verbesserte er sich durch verminderten Materialeinsatz auf knapp 64,9 % (Vj. 60,6 %). Das positive Finanzergebnis stieg um 151,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis nach Ertragsteuern und der Jahresüberschuss stiegen gegenüber dem Vorjahr um 30,6 % bzw. 30,1 %. Die Ertragsteuerbelastung des Jahres 2023 beträgt rd. 31 % (Vj. rd. 32 %) des Ergebnisses vor Ertragsteuern. Der Jahresüberschuss beträgt 4.594 T€. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren insgesamt 185 (Vj. 188) Arbeitnehmer beschäftigt. a) Ertragslage Die Summe der betrieblichen Aufwendungen (d. h. Personalaufwand, Abschreibungen, Betriebs- und Verwaltungsaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwand) erhöhte sich um rd. 9,1 % gegenüber dem Vorjahr bei um 4,6 % gestiegener Gesamtleistung. Personalkosten und Betriebsaufwand erhöhten sich um 10,4 bzw. 15,7 %. Die Abschreibungen blieben nahezu konstant. Auch die Verwaltungskosten verharrtem nahezu auf dem Vorjahreswert. Nach einer deutlichen Steigerung im Vorjahr nahm der Vertriebsaufwand um 1,3 % ab. b) Finanzlage Anfallende Verpflichtungen werden stets und unter Erwirtschaftung möglicher Skontoerträge durch vereinbarungsgemäße und fristgerechte Zahlungen erfüllt. Die Liquidität der Gesellschaft wurde durch die Thesaurierung von Jahresüberschüssen gestärkt. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Finanzmittelbestand 10.154 T€ (Vj. 6.949 T€). c) Vermögenslage Die Gesellschaft erwarb gegen Ende des Geschäftsjahres 2023 Markenrechte von der CB Chemie- und Biotechnologie AG zum Kaufpreis von 780 T€. Die Vermögenslage hat sich durch das thesaurierte Jahresergebnis aus 2023 absolut auf ein wirtschaftliches Eigenkapital von 40.188 T€ (Vj. 35.594 T€) verbessert. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 82,7 % (Vj. 81,2 %). 3. Finanzielle Leistungsindikation
4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir bei den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als gut ein. Unsere Leistungsentwicklung ist erfreulich. III. Prognosebericht Die Beeinträchtigungen durch die Kriegssituation in der Ukraine und den Nahostkonflikt sind gegeben. Die europäische Wirtschaft hat sich darauf eingestellt. Unsichere Verfügbarkeit von Vorprodukten und die Preissteigerungen bei Energie und Vorprodukten kann jederzeit wieder eintreten. Die Planbarkeit in den Prozessen der Kunden bleibt weiterhin sehr erschwert. Dieser Umstand verändert das Orderverhalten der industriellen Kunden. Die Geschäftsleitung kann nicht einschätzen, welche Auswirkungen dies auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung haben wird, die sich in den Zeiten der Beeinträchtigungen durch gesamtwirtschaftliche Störungen aber bisher als sehr resilient gezeigt hat. Für die eigenen betrieblichen Prozesse sind flexible Anpassungen an Einschränkungen der Tätigkeit der Mitarbeiter und der Kundenansprache erarbeitet und erprobt. Die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen aus dieser Entwicklung können wir nicht quantifizieren. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung und die Auslastung der Kapazitäten im laufenden Geschäftsjahr 2024 sind bisher erfreulich. Trotz des derzeitigen konjunkturellen Pessimismus für Deutschland und Europa wird aufgrund der positiven wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft selbst und der Mehrzahl der Tochterunternehmen der Firmengruppe davon ausgegangen, dass im laufenden Geschäftsjahr wieder ein guter Jahresüberschuss erwirtschaftet werden kann. Ob die Ertragssituation aus 2023 gehalten bzw. übertroffen werden kann, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Die kontinuierliche Personalentwicklung sowie die umfassendere Erschließung digitaler Vertriebssysteme bleiben die wichtigen strategischen Aufgabenstellungen neben der tieferen konventionellen Marktdurchdringung in dem Bereich neuer Anwendungen und Gewinnung von Kunden außerhalb der Metallbearbeitung. IV. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft hat die individuellen Risiken des Unternehmens identifiziert und gewichtet. Das Risikomanagementsystem wird von der Geschäftsleitung selbst angeleitet. Die zusammengefasste, kontinuierliche Dokumentation des Systems und der installierten Maßnahmen wird fortlaufend gepflegt. Beobachtet werden müssen die Rohstoffpreisentwicklungen und Preissetzungen bei Belieferungen inner- und außerhalb des Euro-Raumes, bei denen der Wettbewerb hart und preissensibel ist. Liquiditätsrisiken aus Zahlungsverzögerungen werden zeitnah verfolgt. Drohende Forderungsausfälle werden frühzeitig aktiv gemanagt und mit Kunden die Absicherung der Forderungen vertraglich geregelt. Die Gesellschaft ist sowohl in der Herstellung als auch im Vertrieb von innovativen chemischen und biotechnologischen Produkten und Systemen in einem Markt tätig, der von einer sensiblen Wettbewerbssituation gekennzeichnet ist. Deshalb wird von einer Bezifferung der Chancen und Risiken abgesehen, weil Reaktionsmöglichkeiten seitens der Wettbewerber auf unsere Ziele nicht ausgeschlossen werden können.
Gütersloh, den 28. Juni 2024 Bio-Circle Surface Technology GmbH gez. Dipl.-Ing. Birgit Große, Geschäftsführerin Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bio-Circle Surface Technology GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bio-Circle Surface Technology GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bio-Circle Surface Technology GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 15. Juli 2024 HLB
SCHUMACHER GMBH
Dr.Tobias Tebben, Wirtschaftsprüfer Ralf Schweers, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde am 10. September 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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