HTS Textilvertriebs GmbH
Osterfeldstraße 32, 22529 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schröder seit 13.9.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HTS Textilvertriebs GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020HTS TEXTILVERTRIEBS GMBH, HAMBURG1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die HTS Textilvertriebs GmbH (im Folgenden auch Gesellschaft oder HTS genannt) ist im textilen Groß- und Einzelhandel in Deutschland sowie international tätig und vertreibt ausschließlich die Marke khujo™. Die Marke khujo™ sieht sich als starke, innovative Street Fashion Marke mit einer eigenen Handschrift. Die Vielfalt und Einzigartigkeit der Kollektion und die konsequente Aktualisierung und Erweiterung in allen Produktgruppen zeichnen die Kollektion von khujo™ aus. Die Gesellschaft ist auf verschiedenen Vertriebskanälen aktiv. Neben dem klassischen Einzelhändler arbeitet die Gesellschaft auch mit Internetportalen/-shops zusammen und vertreibt khujo™ auch im eigenen Online-Shop. 1.2 Ziele und Strategien Die HTS verfolgt einen Ausbau des B2B Großhandelsgeschäftes in ihren Kernmärkten. Die Gesellschaft hat im Zuge der immer stärker wachsenden Kundennachfrage im Bereich des Internet- und Versandhandels den Handel zum Endkunden, direkt und indirekt, über Internetportale und -shops weiter ausgebaut. Der direkte B2C-Handel erfolgt über eine eigene Abteilung und stellt eine noch stärkere Bindung zum Endkunden her. Des Weiteren kann so direkt aus dem Endkunden Markt ein Kaufverhalten abgeleitet und zielgerichtet darauf reagiert werden. Die HTS verfolgt unverändert eine Strategie der Internationalisierung, die im Wesentlichen über den weiteren Ausbau der Vertriebspartner im europäischen Ausland und Akquise von strategisch wichtigen internationalen Kunden umgesetzt werden soll. Die weitere Schärfung der Marke khujo™, verbunden mit einer konstant hohen, innovativen und aufwendigen Produktqualität, ist Voraussetzung für die Wahrnehmung als Qualitätsmarke und steht als oberstes strategisches Ziel. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im abgelaufenen Corona-Jahr 2020 um 3,1 % geschrumpft. Im Gesamtjahr 2020 ist die Wirtschaft in der Euro-Zone laut Schätzungen des Europäischen Statistikamtes Eurostat um 6,8 % gefallen. Im Jahr 2020 fiel der Umsatz des stationären Bekleidungshandels laut BTE um rund 25 %. Demgegenüber haben die auf den Versand- bzw. Onlinehandel spezialisierten Unternehmen in 2020 rund 16 % mehr Umsatz mit Bekleidung und Textilien erzielt. 2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft In 2020 war pandemiebedingt ein Rückgang der Umsatzerlöse zu verzeichnen. Der Umsatzrückgang entfiel vollständig auf das stationäre Geschäft, während im Onlinegeschäft trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sogar Umsatzzuwächse generiert werden konnten. Gleichzeitig konnte der Deckungsbeitrag deutlich gesteigert werden. Die Eigenkapital-Quote beträgt im Berichtsjahr 43,5 % und ist um 15,0 %-Punkte niedriger als im Vorjahr (58,5 %). Der Geschäftsverlauf ist somit als nicht voll zufriedenstellend zu bezeichnen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl (inkl. Geschäftsführer) beträgt 54. Zum Ende 2020 waren 47 Mitarbeiter für die HTS Textilvertriebs GmbH tätig, davon 10 Teilzeitbeschäftigte. 2.3 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.3.1 Ertragslage Die Rohergebnismarge (Verhältnis des Rohergebnisses zu den Umsatzerlösen inkl. sonstige betriebliche Erträge) hat sich infolge dieser Entwicklung deutlich verbessert. Absolut gesehen ist beim Rohergebnis (Umsatzerlöse inkl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) ein Anstieg um 26,0 % (1.541 TEUR) auf 7.478 TEUR zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 163 TEUR auf 539 TEUR gestiegen. Als Ursachen für diese Entwicklung sind vor allem Sondereffekte zu nennen und betreffen insbesondere höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (142 TEUR) sowie gestiegene Erträge aus der Währungsumrechnungen (110 TEUR). Den höheren Erträgen aus der Währungsumrechnung stehen höhere Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (-224 TEUR) gegenüber. Der Personalaufwand belief sich im laufenden Geschäftsjahr auf 2.068 TEUR und ist um 1.180 TEUR bzw. 36,3 % unter Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 930 TEUR bzw. 8,7 % auf 9.756 TEUR verringert. Die Verluste aus der Forderungsabschreibung sind um 753 TEUR geringer als im Vorjahr. Ursächlich für die Verluste aus der Forderungsabschreibung i. H. v. 831 TEUR ist eine Wertberichtigung i. H. v. 682 TEUR auf eine Darlehensforderung gegenüber einem nahe stehenden Unternehmen. Weiterhin sind die Kosten für Ausgangsfrachten (358 TEUR) sowie die Werbekosten (255 TEUR) deutlich gefallen. Demgegenüber ist eine Erhöhung der Verkaufsprovisionen (220 TEUR), der Kosten für Zeitarbeitsunternehmen (155 TEUR) und der Messekosten (143 TEUR) zu verzeichnen. Diese vorstehend dargestellte Gesamtentwicklung führt, im Vergleich zum Vorjahr, zu einer Verbesserung des Jahresergebnisses um 3.599 TEUR auf -4.474 TEUR. 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von 17.791 TEUR auf 13.656 TEUR um 4.135 TEUR bzw. 23,2 % im Geschäftsjahr 2020 vermindert. Auf der Vermögensseite ist im Wesentlichen eine Verminderung der Vorräte um 2.782 TEUR bzw. ein Anstieg der liquiden Mittel um 345 TEUR zu verzeichnen. Demgegenüber sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 515 TEUR gefallen. Darüber hinaus sanken die sonstigen Vermögensgegenstände deutlich um 996 TEUR aufgrund der Verrechnung von Umsatzsteuerforderungen mit Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (umsatzsteuerlichen Organträger). Der Anstieg der liquiden Mittel trotz Umsatzrückgang erklärt sich wiederum durch den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. 1.420 TEUR. Auf der Passivseite sank das Eigenkapital ergebnisbedingt von 10.418 TEUR auf 5.944 TEUR. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 15,0-Punkte rückläufig und beträgt nunmehr 43,5 % (Vorjahr: 58,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind von 2.834 TEUR auf 4.254 TEUR gestiegen. 2.3.3 Finanzlage Auf Grund der auch zum 31. Dezember 2020 auskömmlichen Eigenkapitalausstattung ist die HTS Textilvertriebs GmbH nicht von Kreditfinanzierungen und damit nicht von Restriktionen bei der Fremdkapitalbeschaffung betroffen. Es sind keine weiteren Finanzierungsmaßnahmen vorgesehen. Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Durch die Höhe der liquiden Mittel ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3. NACHTRAGSBERICHT Die Corona-Pandemie hat die Umsatzentwicklung und das Ergebnis negativ beeinflusst. Die Online-Aktivitäten konnten den Umsatzverlust mit unseren Einzelhandelskunden nicht auffangen. Des Weiteren wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. 4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT, PROGNOSEBERICHT 4.1 Chancen- und Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden, deren Management einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung des Unternehmenswerts darstellt. Zentrales Element hierbei ist das systematische Erkennen und Realisieren von Chancen sowie das Vermeiden von Risiken, die dem Unternehmenserfolg entgegenstehen. Wesentliche gesamtwirtschaftliche Risiken für die zukünftige Entwicklung resultieren zu einem großen Teil aus nationalen und internationalen weltwirtschaftlichen Entwicklungen, den sich ändernden weltpolitischen Rahmenbedingungen und den konjunkturellen Einflüssen. Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen für die Weltwirtschaft führen weiterhin zu Unsicherheiten. Die weiteren Entwicklungen werden genau beobachtet, damit bei Bedarf Maßnahmen zur Risikoreduzierung ergriffen werden können. Die Bekleidungsbranche unterliegt mit ihrem schnellen Wandel nicht unerheblichen Risiken und Schwankungen, aber auch Chancen. Die Märkte, in den HTS tätig ist, sind geprägt durch einen intensiven Wettbewerb. Hinzu kommt die weitere Zunahme der Marktverschiebung in den Online-Markt. Um im weiter steigenden Wettbewerbsdruck bestehen zu können, ist die Gesellschaft auf verschiedenen Vertriebskanälen tätig. Die Gesellschaft erhofft sich durch die Eröffnung von weiteren Auslands-Marktplätzen im E-Commerce neben der Steigerung der Umsätze insbesondere eine Erhöhung der Marken-Visibilität. Die steigenden Online-Umsätze unterstützen die weitere Markenbekanntheit - auch auf internationaler Ebene. Dadurch werden Grundsteine für weitere mögliche internationale Absatzmärkte gelegt. Weitere potentielle Märkte können dadurch identifiziert und ein eventueller Markteintritt vorbereitet werden. Auf der Beschaffungsseite stellen die weiteren Entwicklungen der internationalen Märkte, vor allem in der Zusammenarbeit mit Lieferanten ein bestehendes Risiko dar. Die Gesellschaft versucht hier durch intensive, persönliche und langjährige Kontakte, die Erweiterung des Lieferantenportfolios sowie die Erschließung neuer Beschaffungs-Märkte das Risiko zu minimieren. Ein weiteres Risiko besteht in einer möglichen Störung des internationalen Transportverkehrs. Langjährige, intensive Geschäftsbeziehungen und der Aufbau neuer Lieferanten dienen dazu, einen hohen Standard zu realisieren und die Risiken zu begrenzen. Finanzielle Chancen und Risiken ergeben sich primär aus den Schwankungen des Devisenmarkts. HTS bezieht einen wesentlichen Teil ihres Beschaffungsvolumens in US-Dollar. Eine Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen haben. Zur Reduzierung des Risikos bei Forderungsausfällen aufgrund fehlender Bonität, arbeitet die Gesellschaft mit stringenten Zahlungsbedingungen (Vorkasse). Drohende Zahlungsausfälle werden in Zusammenarbeit mit einem Kreditversicherungsdienstleister abgesichert, um den Forderungsverlust zu minimieren. 4.2 Prognosebericht Während im Coronajahr 2020 laut IWF die Weltwirtschaft um 3,1 % geschrumpft war, ist sie im Jahr 2021 um 5,9 % gewachsen. Das Unternehmen hat in 2021 weiter umfangreiche betriebliche Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt. Auf Basis der vorläufigen Zahlen für 2021 geht das Unternehmen von einem Umsatzanstieg und einem positiven Ergebnis aus. Aufgrund der Vorbestellung im Großhandel und der außerordentlichen positiven Produktresonanz für die Herbst/Winter Saison 2022 im Zusammenhang mit den weitergehenden operativen Kostensenkungsmaßnahmen, rechnet das Unternehmen auch für das Jahr 2022 mit einem signifikanten Umsatzwachstum sowie weiterhin mit einem positiven Ergebnis.
Hamburg, den 27. September 2022 HTS TEXTILVERTRIEBS GMBH Geschäftsführung gez. Tobias Schröder BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020HTS TEXTILVERTRIEBS GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020HTS TEXTILVERTRIEBS GMBH, HAMBURGI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die HTS Textilvertriebs GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg, HRB 84839. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis zu € 1.000,00 wird analog zu den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet und im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebnismindernd aufgelöst. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Berichtsjahr nicht erforderlich gewesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage 3A nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen (§ 268 Abs. 2 HGB). Vorräte Die Bewertung erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Anschaffungskosten ergeben sich retrograd ausgehend vom Veräußerungspreis. Den erkennbaren modischen Risiken, der Altersstruktur und den Verwertungsmöglichkeiten wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Liquide Mittel Die Euro-Bestände werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Forderungen in ausländischer Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Euro-Referenzkurs der EZB) am Bilanzstichtag bewertet. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Berechnung ist im Wege der Einzelermittlung nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung erfolgt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Gem. § 256a HGB wurden die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Veränderung im Geschäftsjahr sind in der beigefügten "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 135) weisen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 689). Sonstige Rückstellungen Sie umfassen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 515), Retouren und Gewährleistungen (T€ 375), Rechtsstreitigkeiten (T€ 76), Rückstellungen im Personalbereich (T€ 84) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 81). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten bestehen rd. 64 % ggü. Gesellschaftern. Es bestanden Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2019 gegenüber Gesellschaftern aus operativer Tätigkeit in Höhe von T€ 363, die im Vorjahresabschluss als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bilanziert wurden. Die Vorjahresspalte wurde im Berichtsjahr 2020 angepasst; der Ausweis erfolgt nun als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern. Darüber hinaus werden zum 31. Dezember 2020 Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 135 saldiert mit entsprechenden Verbindlichkeiten dargestellt. Im Vorjahr bestanden Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 689, die nicht saldiert wurden. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge In der Position sind unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 142), Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 78) sowie der Währungsumrechnung (T€ 110) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In der Position sind Aufwendungen aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen (T€ 703) sowie der Währungsumrechnung (T€ 224) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den Gebäudemietverträgen. Die Mietverpflichtungen hieraus betragen insgesamt ca. T€ 578. Bestellobligo Die Gesellschaft hat am Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von ca. T€ 989. Dem steht ein entsprechendes Kundenvorordervolumen gegenüber, so dass sich hier bei entsprechender Abnahme kein Risiko ergibt. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Tobias Schröder (Kaufmann), Hamburg. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2020 waren im Durchschnitt 53 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfallen 43 auf Vollzeit- und 10 auf Teilzeitkräfte. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die so nicht bereits prognostiziert worden wären. Es wird jedoch auf die allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten verwiesen, die seit dem Ausbruch der Corona-Krise zu Beginn des Jahres 2020 sowie des Ukraine-Kriegs 2022 bestehen. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 Der Abschluss zum 31. Dezember 2019 wurde mit Beschluss vom 24. Mai 2022 festgestellt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen
Hamburg, den 27. September 2022 HTS TEXTILVERTRIEBS GMBH Geschäftsführung gez. Tobias Schröder
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HTS Textilvertriebs GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HTS Textilvertriebs GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HTS Textilvertriebs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, 27. September 2022 Treuhand-Gesellschaft
ppa. gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Dücker, Wirtschaftsprüfer |
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