Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 13471 PI
Vorher
JESA Sander Logistik & Spedition GmbHJeschke & Sander Spedition GmbH
Eingetragen
23.10.2013
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen sowie der Betrieb eines Speditions- und Logistikunternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Sander
seit 19.12.2024
Prokura
Torben Ornfeld
seit 19.12.2024
Prokura
Thorsten Knuth
seit 19.12.2024
Prokura
Bernd Sander
seit 19.12.2024
Prokura
Daniel Wenck
seit 19.12.2024
Prokura
Olaf Stölting
seit 19.12.2024
Prokura
Jörg Dr. Schmeidler
seit 5.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sander Spedition GmbH
Germany
450.000 €
75.00%
Duvenbeck Kraftverkehr GmbH & Co. Spedition KG
Germany
150.000 €
25.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sander Logistics GmbH

Itzehoe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2022

Sander Logistics GmbH, Gasstraße 9, 25524 Itzehoe

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Das Unternehmen Sander Logistics GmbH, (ursprünglich aus der seit fast 100 Jahren bestehenden Sander Spedition hervorgegangen) mit Stammsitz in Itzehoe sowie den weiteren Häusern an den Standorten Hamburg und Rostock, ist ab dem 01.01.2018 für das gesamte operative Geschäft innerhalb der Sander-Gruppe zuständig. Im Jahr 2020 sind Logistikstandorte in Halle (Saale) und Moosburg an der Isar hinzugekommen.

Seit dem Jahr 1925 steht das mittelständische und konzernunabhängige Familienunternehmen für Qualität, Vertrauen und Verantwortung und trägt als dynamisches Rückgrat zur mittelständischen deutschen Wirtschaft bei.

Die Sander Logistics GmbH bietet mit seinen Schwesterfirmen Transporte (Straße, Schiene, Luft und See) und Logistikdienstleistungen an.

Der Geschäftsgegenstand ist weiterhin schwerpunktmäßig die Durchführung nationaler und internationaler speditioneller Dienstleistungen mit eigenen (von den Schwesterfirmen) und fremden Fahrzeugen, sowie die damit verbundene Lagerung und Kommissionierung (Lagerlogistik und Warehousing) von Wirtschaftsgütern.

Der Fokus unserer Tätigkeiten lag auch im Jahr 2022 im Bereich der Stückgut- und Ladungstransporte, der nationalen und europaweiten Beschaffungslogistik. Zusätzlich wurden diese Bereiche durch den Ausbau von neuen Geschäften im Bereich der logistischen Tätigkeiten und im Segment Warehousing.

Das vergangene Jahr 2022 war für die gesamte Transportbranche mehr als durchwachsen, denn durch die Pandemie und den Angriff Russlands auf die Ukraine gab es große Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Dieses spiegelte sich beim enormen Preisanstieg der Strom-, Gas- und Treibstoffkosten wider.

Wer sich auch in Zukunft am Markt behaupten will, muss aus der Vergangenheit lernen. Es gilt für uns mehr denn je, flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Aus diesem Grund sind u. a. digitale und nachhaltige Veränderungen die beste Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen in den Bereichen wie Klimawandel, Pandemie und politische sowie wirtschaftliche Krisen.

Die von uns prognostizierten Unternehmensziele für das Jahr 2022 haben wir trotz der eingetretenen Krisen erreichen können. Das lag an der positiven Entwicklung, gerade in diesen unsicheren Zeiten, durch eine verstärkte Nachfrage nach unseren Angeboten in den Bereichen Transport und Logistik, durch alte und neue Auftraggeber, hat zur Stärkung unserer Gesamtentwicklung beitragen können. Wir konnten dadurch eine große Bestätigung unserer gefestigten Wettbewerbsposition am Markt feststellen. Unsere Mitgliedschaft als Franchisenehmer in der führenden und europaweit tätigen Kooperation CargoLine an den 3 Standorten in Itzehoe, Hamburg und Rostock hat dazu beigetragen, die Leistungsfähigkeit im Transport- und Servicebereich weiter auszubauen. Durch die zusätzlichen Geschäfte im Logistikbereich konnte dieser Bereich kontinuierlich erweitert werden und war ein wichtiger Baustein zum Erfolg im Jahr 2022. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir als mittelständisches Familienunternehmen, stets unser besonderes Augenmerk auf ein organisches, nachhaltiges und profitables Wachstum legen müssen sowie im Ausbau neuer Tätigkeitsfelder, die Basis für stabile und langfristige Partnerschaften mit unseren Kunden und Geschäftspartnern finden müssen.

Strategiezyklus 2020 - 2025

Strategie 2020 - 2025:

Damit wir auch wie unsere Kunden weiterhin nachhaltig und erfolgreich wachsen können, haben wir nach der Einführung im dritten Jahr des Zyklus 2020 - 2025 die Strategie überprüft und können einen positiven Blick auf das zurückliegende Jahr werfen. Der eingeschlagene Weg für insgesamt sechs Jahre fokussiert sich auf profitables Wachstum, die Widerstandsfähigkeit des Portfolios und das Ziel, das volle Potenzial des Unternehmens auszuschöpfen.

Im Jahre des Geschäftsjahrs 2022 haben wir weitere Fortschritte bei der Fokussierung unseres Geschäftsportfolios gemacht.

Dies steht im Einklang mit dem strategischen Gesamtziel von Sander Logistics GmbH, für unsere Kunden Wachstum durch hochwertige Lösungen zu erzielen und der Vision, alle Aspekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Innovation zu berücksichtigen.

Im Jahr 2020 führte Sander Logistics GmbH seine neue und seine in den Jahren 2021/2022 weiterentwickelte Strategie ein.

Unsere Vision stellt unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns. Uns geht es in erster Linie darum, sie so zu unterstützen, um erfolgreich zu sein und Ihre Unternehmungen zu optimalen Ergebnissen zu führen.

Unser Ziel kann nur sein, unsere Unabhängigkeit als Familienunternehmen zu sichern und gemeinsam mit unseren Auftraggebern erfolgreich zu wachsen.

Im Jahr 2022, dem dritten Jahr unseres Strategiezyklus 2020 - 2025, war die Sander Logistics GmbH trotz des komplexen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds wiederum mit einem Gewinn- und Umsatzwachstum, erfolgreich. Gemäß unserem Strategieplan und den Blick auf vielversprechende und widerstandsfähige Märkte, insbesondere jene mit Nachhaltigkeit, hat sich das Ergebnis im gesamten Jahr positiv entwickelt und das Geschäftsmodell der Sander Logistics GmbH unterstützt. Auch der weitere Ausbau der Geschäftsfelder wie Warehousing, Logistik etc. ging permanent voran. Im Jahresverlauf haben sich die Mitarbeitenden der Sander-Gruppe weiter an digitalisierte Arbeitsmethoden angepasst. Durch die anhaltenden und den damit verbundenen restriktiveren und pandemiebedingten Einschränkungen durch COVID 19 im gesamten Jahr mussten wichtige Veranstaltungen wie Kunden- und Unternehmertage, Personalmeetings mit internen Schulungen virtuell durchgeführt werden. Hierfür danken wir unserem IT-Team für das Engagement, die Flexibilität und Begeisterung, mit denen neue und mitunter auch unerwartete Wege beschritten worden sind. Auch konnten wir auf diesem Wege einen engen Kontakt mit unseren Auftraggebern pflegen.

Das Berichtsjahr 2022 setzte sich die erfolgreiche Weiterentwicklung zur Umsetzung des Strategiezyklus 2020 - 2025 fort. Mit dem weiteren Ausbau unseres strategischen Plans, den Ausbau unseres bisherigen Kerngeschäfts vorantreiben, mit dem Ziel, unseren Blick noch stärker auf die Zufriedenheit unserer Kunden/Lieferanten zu lenken und sehen das im Zusammenhang mit konkreten Wachstums- und Ergebniszielen. Um dieses zu erreichen, haben wir mehrere zusätzliche strategische Programme mit aufgenommen. Nur mit dieser Entwicklung sind unsere ambitionierten Ziele bis zum Jahr 2025 zu erreichen

Vier Schwerpunkte sollen gemäß der Strategie 2025 diese Entwicklung vorantreiben:

§ Zufriedenheit unserer Auftraggeber

§ Forcierung des profitablen Wachstums

§ Steigerung der Robustheit des Unternehmens

§ Weiterentwicklung der bestehenden Kultur

Unsere Mitarbeitenden nehmen bei der Umsetzung des Sechsjahresplans eine zentrale Rolle ein. Damit sie diese entscheidende Rolle ausfüllen können, hat sich bei der Sander Logistics GmbH eine Leistungs- und Lernkultur etabliert. Die im Jahr 2020 zukunftsweisenden Maßnahmen mussten leider im Jahr 2022 ausgesetzt werden und werden im Jahr 2023 wieder neu aufleben. Das gilt im Besonderen für die Road-Shows in allen unseren Häusern. Durch diese neue Kultur sollen alle Mitarbeitenden ermutigt werden, sich an einer gemeinsamen Gestaltung der Zukunft zu beteiligen, um die Strategie 2025 erfolgreich umzusetzen.

Der Fokus liegt darauf, hocheffiziente Teams aufzubauen, basierend auf eine teamorientierte sichere Umgebung und die Bereitschaft zu fördern, offen für Neues zu sein. Dadurch können unsere Mitarbeitenden ihr Potenzial voll entfalten und noch schneller bessere Ergebnisse erzielen.

Unternehmenszentrale

Der GF bildet die Leitung der Unternehmenszentrale. Diese nimmt im Besonderen Einfluss auf Führung, Planung, IT, Kommunikation, Finanzen, Managemententwicklung und Unternehmenskultur. Die Unternehmenszentrale stellt sicher, dass Nachhaltigkeit, Corporate Governance, Risikomanagement und Compliance den Anforderungen der Gesellschafter entsprechen. Darüber hinaus unterstützt sie die Geschäftsleitung und deren Mitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung.

Managemententwicklung

Strategisch wichtige Kompetenzen und Informationen werden durch die Unternehmenszentrale vernetzt und nutzbar gemacht. Die betriebliche Aus- und Weiterbildung, das Talent-Management und die optimale Besetzung aller Managementpositionen genießen einen hohen Stellenwert und werden größtenteils durch langjährig beschäftigte Mitarbeiter besetzt.

Kommunikation

Die Unternehmensgruppe verfügt mit Sander Logistics GmbH über eine starke auf- und konsequent ausgebaute Dachmarke. Das Unternehmen kommuniziert offen und aktiv und schafft so Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitenden, Gesellschaftern und weiteren Anspruchsgruppen.

Unternehmenswerte

Die nachhaltige Gesamtentwicklung der Sander-Gruppe wird von gemeinsamen Unternehmenswerten getragen und gewinnen mit zunehmender Globalisierung weiter an Bedeutung.

Kunden

Die Sander Logistics GmbH will nachhaltige und innovative Produkte, Lösungen und Dienstleistungen anbieten, die den Bedürfnissen seiner Kunden optimal gerecht werden. Deshalb besteht ein enger Kontakt zu unseren Kunden, um einen gemeinsamen diese in die Entwicklungsprozesse mit einzubeziehen. Unser Unternehmen betrachtet seine Kunden als eine klare Quelle von Innovationen.

Für uns ist maßgeblich die Basis einer guten Kundenbeziehung, dass es uns gelingt, eine langfristige Zusammenarbeit, die auf Vertrauen und Offenheit beruht, aufzubauen und zu erhalten. Wir wollen ein zuverlässiger und unterstützender Partner in allen Phasen sein, um mit unserer vorhandenen Branchenkompetenz durch hochwertige Lösungen unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Lieferanten

Die erfolgreichen langfristigen Beziehungen der Sander-Gruppe zu seinen Beschaffungs- und Logistikpartnern sind eine Grundvoraussetzung für die betriebliche Kontinuität. Die Sander-Gruppe legt großen Wert darauf sicherzustellen, dass seine eigenen Grundsätze für nachhaltiges und ethisch einwandfreies Verhalten erfüllt werden. Die Sander-Gruppe betrachtet seine Lieferanten als wertvolle Partner bei der Verbesserung der ökologischen Effizienz.

Nachhaltigkeit

Innerhalb der Sander-Gruppe wird es in einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt zum Erreichen des Geschäftserfolgs immer wichtiger, für alle Anspruchsgruppen einen großen Mehrwert zu erzielen. Dabei stellt die Sander-Gruppe sicher, mit seiner Geschäftstätigkeit einen positiven Beitrag zum Fortschritt der Gesellschaft bei der Einhaltung der vereinbarten Nachhaltigkeitsziele zu leisten.

2. Wirtschaftsbericht

COVID-19-Pandemie beschleunigte die Transformation

Die COVID-19-Pandemie hat das Geschäftsjahr 2022 von Sander Logistics GmbH auch beeinflusst. Das Virus verursacht in fast allen Lebensbereichen nach wie vor Schwierigkeiten. Lieferengpässe, Verknappung von Ressourcen und Fahrer- und Fahrzeugmangel sowie der Anstieg der Personalkosten und der Rohstoffpreise stellten unser Unternehmen vor großen Herausforderungen. Zwar hat sich die Situation im Gegensatz zu den Vorjahren etwas stabilisiert, jedoch mussten wir neue Wege beschreiten, um die Probleme der Pandemie gering zu halten bzw. auszugleichen. Es wurden dank der Digitalisierung verschiedene interne und externe Prozesse etabliert, vereinfacht und beschleunigt, wobei die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeitenden stets oberste Priorität hatte.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2022 war durch geopolitische und wirtschaftliche Turbolenzen gekennzeichnet, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen weltweiten Auswirkungen und trotz intensiver Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 belastete die Pandemie weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Die Ereignisse hatten große Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und im gesamten europäischen Raum. Die bereits im Jahr 2020 begonnenen völlig neuen Herausforderung auf Grund der Pandemie und den damit veränderten Rahmenbedingungen, setzten sich auch im Jahr 2022 fort, weil unsere Auftraggeber rückläufige bzw. schwer zu planende Auftragseingänge zu verzeichnen hatten, die bei unserer Vorausschau für das Jahr 2022 zu Unsicherheiten führten. Zusätzlich kam der Ukraine-Krieg ab Februar 2022 hinzu. Die gesamte wirtschaftliche Lage und ihre Auswirkungen waren nicht vorhersehbar. Nicht nur durch konsequentes Handeln in allen Bereichen des Unternehmens, haben wir auf diese Herausforderungen erfolgreich reagieren können. Es ist uns gelungen, das profitable Wachstum nicht nur durch zusätzliche Auftraggeber, sondern auch durch effektive Kostenreduzierung fortzusetzen. Weiterhin stehen wir zu unserem bisherigen Aussagen und erwarten für die Folgezeit, gemäß unseren Prognosen bis 2025, eine kontinuierliche positive Entwicklung auf allen Geschäftsfeldern. Dadurch haben wir die Voraussetzungen für unser Unternehmen geschaffen, auf die durch die Krisen entstandene wirtschaftliche Problematik kurzfristig zu reagieren.

Hierzu zählen aktuell und auch zukünftig die folgenden Schwerpunkte:

• Starke negative Entwicklung der gesamten Energie- und Rohstoffkosten durch gesetzliche Vorgaben und Reduzierung der Liefermengen

• Mautentwicklung durch Ausweitung des mautpflichtigen Straßennetzes

• Laderaumverknappung durch Reduzierung der Fahrzeuge bei den Unternehmern und der Fahrerpersonalentwicklung, ins besonders durch den Wegfall osteuropäischer Fahrer

• Weiterer Fachkräftemangel im kaufmännischen und gewerblichen Bereich

• Anhaltender Ukraine-Krieg

• Zunehmende Spannungen zwischen den Wirtschaftsblöcken und auftretende Engpässe bei den Lieferketten

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 von Corona und dem Ukraine-Krieg nur bedingt erholt. Laut der ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent gewachsen.

In der aktuellen Jahresprojektion rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um preisbereinigt 0,2 % im Jahr 2023 und 1,8 % im Jahr 2024.

3. Geschäftsverlauf

Trotz der durch die uns im Jahr 2022 begleitenden Krisen, konnte durch die erfolgreiche Fokussierung unseres Geschäfts, das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 2.493 tsd. € abgeschlossen werden.

Anzumerken ist, dass sich die Erhöhung unseres Umsatzes um 15,36 %, bedingt durch neu akquirierte Geschäfte und die ebenfalls erfolgreich durchgeführten Preisanpassungen, eine für das Jahr 2022 mehr als positive Entwicklung mit sich brachten und die budgetierten Zahlen übertrafen. Hierbei haben sich die getroffenen Veränderungen / Anpassungen auf Grund der Krisen im Jahr 2022 ausgewirkt.

Die dramatische gesamte Ölpreisentwicklung im Jahr 2022 entwickelte sich im Gegensatz zu den Vorjahren sehr negativ und trug dazu bei, dass wir die Konditionen mit unseren eingesetzten Unternehmern im Nah- und Fernverkehr anheben mussten, was zusätzliche nicht planbare Kosten hervorgerufen hat. Der mit unseren Auftraggebern vereinbarte Dieselfloater auf die Frachtpreise kam erst mit Verzögerung zur Abrechnung.

Auch die ausgewöhnlich gestiegenen Energiekosten trugen zu einem rasanten Preisanstieg bei den Gebäudekosten bei. Die eingeleiteten diversen Maßnahmen (kompletter Einsatz von LED-Leuchten in allen Umschlagsanlagen und Büroräumen, Reduzierung der Heizkosten durch den Einsatz von modernen Steuerungsanlagen etc.) konnten nur in einem geringen Maß zur Reduzierung beitragen. Durch die von der Bundesregierung angekündigte Preisbremse bei den Energiekosten für das Jahr 2023, hoffen wir auf eine angemessene Reduzierung der Kosten.

Die insgesamt erfreuliche Auftragsentwicklung war die Basis, um ein gesundes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben zu erzielen, damit wir dieses positive Betriebsergebnis erreichen konnten.

Trotz aller schwierigen außerbetrieblichen Umstände, hat sich die erfolgreiche Entwicklung in einem mehr als schwierigen Umfeld, durch das große Engagement und die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft aller Mitglieder unseres gesamten Unternehmens fortgesetzt.

Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, unseren Mitarbeitern auch im Jahr 2022 einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten und wir konnten, trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes, die Maßnahme der Kurzarbeit in allen Betriebsteilen vermeiden und Vollbeschäftigung garantieren.

Wie bereits in den Vorjahren war die Nachfrage nach qualifiziertem Personal in allen Geschäftsfeldern weiterhin deutlich spürbar. In dem ansonsten sehr robusten deutschen Arbeitsmarkt steht das Güterverkehrsgewerbe im Wettbewerb zu Industrie, Handel und Werkverkehr, was immer wieder zu einem erhöhten Kostendruck geführt hat.

Laut der Bundesvereinigung Logistik ist die Logistik der drittgrößte Wirtschaftsbereich mit 3,35 Mio. Beschäftige und einem Umsatz von 319 Milliarden im Jahr 2022. Die Branche rangiert hinter der Automobilwirtschaft und dem Handel, jedoch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau.

Im Jahr 2022 zeichnete Herr Dr. Jörg Schmeidler als alleiniger Geschäftsführer verantwortlich.

Der Gesellschafterkreis setzt sich im Jahr 2022 unverändert wie folgt zusammen:

• Sander Spedition GmbH 300.000,00 €
• Dr. Jörg Schmeidler 150.000,00 €
• Jürgen Wilhelm 150.000,00 €

Alle Stammeinlagen sind voll eingezahlt.

Für das Jahr 2022 konnten die budgetierten Ziele beim Ergebnis übertroffen werden. Durch die eingeleiteten Maßnahmen wie z. B. Preisanpassungen, Kostenreduzierungen, Gewinnung von Neugeschäften etc. wurde die positive Entwicklung des Unternehmens stark beeinflusst.

Bei unseren Planungen / Budgetierungen für das Jahr 2023 haben wir das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Betracht gezogen und die Zahlen mit Augenmaß erstellt.

Unser Unternehmen verfügt weiterhin über eine starke Finanzlage und eine gute Liquidität. Die von unseren Kreditinstituten / Banken eingeräumten Dispositionskredite werden erneut nicht in Anspruch genommen.

Zur Erhaltung der Liquidität waren wir ganzjährig nicht auf Fremdmittel angewiesen und haben unsere Verbindlichkeiten / laufende Zahlungen generell aus Eigenmitteln erfüllen können. Wir nehmen keine Kredite bzw. Bürgschaft in Anspruch. Gegenüber unseren Lieferanten bestehen aus Mietkäufen von Wirtschaftsgütern noch Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 76,0 tsd. €.

Von unseren Schwesterfirmen wurden erneut keine Mittel zur Verbesserung der Liquidität benötigt.

Im Jahr 2022 wickelte unser Unternehmen die speditionellen Tätigkeiten an unseren Hamburger Standorten Am Genter Ufer 6 (nationale Verkehre) und Altenwerder Hauptstraße 17 (internationale Verkehre und Logistikgeschäfte) sowie für zusätzliche Logistikaufträge am Lager Hovestraße 20 ab.

Der Standort in der Hovestraße 20 wurde durch unsere Schwesterfirma Hans Sander GmbH & Co. KG bewirtschaftet. Die weiteren operativen Geschäfte wurden an den Standorten Itzehoe, Gasstraße 9 und Rostock, Hanseatenstraße 4 abgewickelt.

Die Immobilie Am Genter Ufer 6 haben wir seit April 2015 direkt von der Firma PROLOGIS angemietet. Zusätzlich haben wir den Komplex in der Altenwerder Hauptstraße 11-23 (Hallenabschnitt 5.2) von der Firma LZAIII Mobi GmbH, 60327 Frankfurt/M für den Zeitraum vom 01.10.2016 bis zum 30.04.2020 als Mietobjekt erworben. Die Option der beiden Objekte wurde im Jahr 2020 gezogen und es erfolgte eine Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2025.

Für den Bedarfsfall haben wir zusätzliche Anmietungen von Logistikflächen vornehmen müssen, für die dann kurzfristige Verträge abgeschlossen wurden.

Weiterhin problemlos ist die seit November 2015 laufende Zusammenarbeit mit der Frachtenbörse TIMOCOM für den nationalen und internationalen Bereich.

Auch im Jahr 2022 setzte sich der Trend zu neu generierten Geschäften außerhalb unseres Kerngeschäfts fort und diese trugen damit zu einer noch größeren Stabilität in allen Segmenten unserer Geschäftstätigkeiten bei. Es konnten auch die Geschäfte an den Standorten in Moosburg an der Isar und Halle/Saale für die Logistik, Lagerung und Transporte von Geräten eines führenden Gabelstaplerherstellers weiter ausbaut werden.

Wie in den Jahren zuvor, wurde in unserem IT-Bereich zielgerecht in den Ausbau der Systeme investiert und unser Softwaredienstleister GeLOG ist seit August 2017 vollwertiges Mitglied der "Sander-Gruppe". Es fungiert weiterhin als eigenständiges Unternehmen. Durch dieses Unternehmen sind wir in der Lage, kurzfristig auf Kundenanforderungen zu reagieren. Im Personalbereich konnten wir die Gesamtkosten durch Rationalisierungsmaßnahmen im digitalen Bereich (Mehraufträge durch das gleiche Personal abgewickelt) prozentual auf einem stabilen Niveau halten.

Die Restrukturierung des gesamten Unternehmens in den Zentralbereichen Buchhaltung, Personalbuchhaltung, Verwaltung sowie IT ist abgeschlossen worden und wird kontinuierlich auf die Bedürfnisse angepasst. Seit Beginn des Jahres 2020 wird in der Personalbuchhaltung mit dem Datev-Programm gearbeitet und die Umstellung läuft seitdem problemlos. Unsere zum Beginn des Jahres 2018 erfolgte Zusammenlegung im Bereich der Zentralabrechnung für das gesamte operative Geschäft hat sich bewährt und wird ständig verfeinert und ermöglicht eine zeitnahe Rechnungslegung und den schnellen Zugriff zum Vergleich der Kennzahlen. Die Zusammenarbeit im operativen Bereich mit unseren Schwesterfirmen Hans Sander GmbH & Co. KG sowie der Norderstedter Transport & Logistik GmbH, die für die Gestellung von Lagerflächen und Fahrzeugen in Itzehoe, Hamburg und Rostock zuständig sind, hat sich auch im Jahr 2022 als positiv und konstruktiv dargestellt.

Wegen der allgemeinen Wettbewerbssituation im Stückgut- und Ladungssegment im nationalen und internationalen Bereich, waren die Frachtraten auch im Jahr 2022 etwas besser als in den Vorjahren. Durch die allgemeine wirtschaftliche Situation in 2022 wurde die Entwicklung genau beobachtet und konnten zum Anfang des Jahres 2023 entsprechende Preisanpassungen vornehmen.

Auch wird es im Bereich der Gehalts- und Lohnkosten, durch die starke Anpassung des Mindestlohns, sowie den anstehenden Tarifverhandlungen, zu einer nicht unerheblichen Erhöhung der gesamten Personalkosten kommen. Diese zusätzlichen Belastungen haben wir bei unserer Budgetplanung berücksichtigt, um einen negativen Aspekt der Gesamtkosten zu vermeiden.

Auch im Teilladungs- und Ladungsverkehr verzeichnen wir starke saisonale Schwankungen und zusätzlich durch die Treibstoffentwicklung, eine starke Kostenerhöhung bei den Frachtraten im nationalen und internationalen Bereich. Die Beobachtung der Marktentwicklung müssen wir immer im Auge behalten.

4. Darstellung der Gesellschaft

Finanzen & Controlling

Mit leistungsfähigen Informationssystemen sichert der Bereich Finanzen & Controlling die zeitgerechte finanzielle Führung. Das finanzielle Reporting ist für die gesamte Unternehmensgruppe einheitlich und gewährleistet eine umfassende und rasche Transparenz. Die Zins- und Kreditrisiken werden für die gesamte Gruppenstufe erfasst und bewirtschaftet.

Darstellung der Ertragslage

Ergebnisquellen/Umsatzentwicklung

Das Jahr 2022 war geprägt durch die Umstände der "Corona Krise und vom Ukraine-Krieg" bei der Entwicklung unseres Unternehmens und hat Einfluss auf die prognostizierten Zahlen genommen. Da wir eine sehr verhaltene Budgetierung für 2022 vorgenommen hatten, konnten wir uns immer im Rahmen des Budgets und der vorgegeben Zahlen bewegen.

Durch eine insgesamt erfolgreiche Geschäftspolitik ist es uns gelungen, eine Umsatzsteigerung in Höhe von 15,36 % gegenüber dem Vorjahr zu erreichen.

Hier bilden wir die Vergleichszahlen 2021 zu 2022.

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen im Jahr 2022 waren:

2022 2021 Veränderung
in %
Umsatz Eingang: € 9.784 tsd. € 9.676 tsd. +1,12
Umsatz Ausgang national € 22.156 tsd. € 19.597 tsd. +13,06
Umsatz Ausgang international: € 4.095 tsd. € 3.724 tsd. + 9,96
Umsatz Spezialgeschäfte € 28.408 tsd. € 22.739 tsd. + 24,93
Sonstige Erträge (Paletten) € 128 tsd. € 239 tsd. - 46,44
Gesamt: € 64.571 tsd. € 55.975 tsd. + 15,36

Durch die Veränderungen in der Umsatz- / Kostenstruktur konnte eine Steigerung des Rohertrags im Geschäftsjahr 2022 von TEUR 13.944 auf TEUR 16.503 im Vorjahr erreicht werden.

Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 18,35 %, was nur durch eine relative Stabilität bei den Aufwendungen zu erreichen war. Der Personaleinsatz wurde unter diesem Vorzeichen auf dem Vorjahresniveau gehalten.

Wir haben für das Jahr 2022 ein Jahresergebnis nach Steuern von 2.492,7 tsd. € erzielen können.

Dieses Ergebnis ermöglicht es uns, uns auf dieser Grundlage mit zukunftsweisenden Investitionen zu befassen, ohne die Liquidität zu gefährden.

Die gute und profitable Umsatzentwicklung stellt sich positiv zum allgemeinen Branchentrend dar und steht voll im Einklang zu unserem Strategiezyklus 2020 - 2025.

Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen (u. a. Negativzinsen auf den Bankkonten) darstellt, zeigt insgesamt eine mehr als stabile Tendenz. Im Berichtsjahr bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Darstellung der Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 419 433 -14 - 3,23
kurzfristige Vermögenswerte 6.673 5.623 1.050 +18,67
liquide Mittel 4.979 3.290 1.689 +51,34
Aktive latente Steuern Passiva 85 98 - 13 - 13,27
Eigenkapital 4.228 2.545 1.683 +66,13
langfristige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Bilanzsumme 12.379 9.622 2.757 +28,65

Unsere Zielsetzungen für 2022 waren:

Unser Finanzmanagement basiert auf der Sicherung und dem Erhalt der jetzt erreichten Liquidität, der weiteren und nachhaltigen Steigerung des Eigenkapitals und des Unternehmenswerts. Durch eine Verbesserung der Kapitalstruktur und des Risikomanagements, haben wir die Ziele nicht nur erreichen, sondern übertreffen können.

Die Finanzierung unseres Geschäftes basierte im Jahr 2022 im Wesentlichen auf dem von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Eigenkapital sowie der vorhandenen Liquidität. Die uns von unseren Hausbanken eingeräumten Dispositionskredite mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Das Ergebnis für 2022 hat dazu geführt, dass die Gesellschaft seine ausreichende Kapitaldecke weiter ausbauen konnte, welches auf das nicht branchenübliche erfolgreiche Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 zurückzuführten ist. Dadurch haben wir eine weitere Verbesserung der positiven Eigenkapitalquote erreichen können. Wir gehen davon aus, dass sich die gesamte positive Entwicklung im Rahmen des Strategiezyklus 2020 - 2025, fortgesetzt werden kann.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 28,65 % erhöht.

Darstellung der Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen und wird durch das Rating unserer Banken und Creditreform etc. entsprechend bestätigt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 2.566,2 €.

Dadurch erhöhte sich unsere Eigenkapitalquote von 26,45 % im Vorjahr auf 34,15 % im Jahr 2022.

Die Finanzschulden haben sich von TEUR 198,6 im Vorjahr auf TEUR 76,0 € verringert.

Im Jahr 2022 konnte eine mehr als positive Liquiditätslage erzielt werden.

Darstellung der finanziellen Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

1. Kontinuierliche positive Umsatzentwicklung

2. Steigendes Betriebsergebnis und

3. Verhältnis zur Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 413,9 p.a. gegenüber TEUR 358,8 im Vorjahr und ist damit um TEUR 55,1 gestiegen.

Die Umsatzrendite pro Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um 15,36 % gestiegen.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Unternehmungen der Sander-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen können. Die Sicherung der Liquidität wird permanent überwacht. Des Weiteren werden Liquiditätsreserven gehalten, um übliche Schwankungen im Mittelbedarf ausgleichen zu können. Andererseits stehen auch Kreditlinien zur Verfügung, um Schwankungen auffangen zu können. Die Kreditlinien sind auf mehrere Banken verteilt, so dass keine maßgebliche Abhängigkeit von einem einzelnen Bankinstitut besteht. Im Jahr 2022 haben wir diese Kreditlinien zu keinem Zeitpunkt in Anspruch nehmen müssen.

5. Prognosebericht

Der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 haben wir die Erwartungen und Annahmen zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung zugrunde gelegt. Bei der von uns vorgenommen Prognose unterstellen wir, dass die geopolitischen Spannungen nicht weiter eskalieren. Wir erwarten, wie bereits erwähnt, höhere Preis bei den gesamten Energiekosten sowie den Lohnsteigerungen. Diese wollen wir im angemessenen Rahmen durch die Verbesserung der Produktivität und Preisanpassungen auffangen.

Beim Wachstum der Umsatzlöse erwarten wir ein Plus von 3,7 %.

Das Budget für 2023 wurde unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Situation erstellt und hat bereits im Januar 2023 die Basis für den weiteren Verlauf des Jahres gelegt und wir sind zuversichtlich, dass sich die budgetierten Zahlen, trotz des anhaltenden Ukraine Konflikts sowie der negativen weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen, keinen Einfluss auf den erhofften Erfolg unseres Unternehmens für das Jahr 2023 nehmen wird und wir die prognostizierten Zahlen erreichen werden.

Als Basis der Zielsetzung gilt unser Strategiezyklus 2020 - 2025, deren Einhaltung für die Entwicklung von größter Wichtigkeit ist, um wie in den zurückliegenden Jahren auch, unsere gesteckten Ziele zu erreichen. Deshalb werden wir auch im Jahr 2023 die bisherige erfolgreiche Geschäftspolitik fortsetzen. Hierbei setzen u. a. auf die konstruktive Zusammenarbeit mit der innovativen Kooperation CargoLine, des Weiteren arbeiten wir an dem weiteren Ausbau unserer gesamten, bewährten Dienstleistungspalette.

Die enge Zusammenarbeit mit den weiteren Firmen der "Sander-Gruppe" Hans Sander Spedition GmbH & Co. KG und Norderstedter Transporte & Logistik GmbH wird fortgesetzt und ausgebaut.

Auch die Entwicklung bei unserer Schwesterfirma GeLOG im IT-Bereich, hat sich bewährt und dadurch haben wir eine gesunde Basis, alle Kundenanforderungen kurzfristig zu realisieren. Die Voraussetzungen für eine weitere Digitalisierung mit unseren Auftraggebern und innerhalb der gesamten Sander-Gruppe, wird kontinuierlich und konsequent fortgesetzt.

Eine Prognose zum weiteren Verlauf der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung ist zurzeit von einem ungewissen Ausgang der aktuellen Probleme schwer zu beurteilen. Ein gewisser verhaltenen Optimismus sollte uns begleiten verhalten.

In dem für unsere Unternehmen entscheidenden Heimatmarkt Deutschland gehen die Wirtschaftsinstitute und das BMWi nach vorläufigen Schätzungen von einem nur gering steigenden Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,2 % für das Jahr 2023 aus. Für den europäischen Wirtschaftsraum belaufen sich die Prognosen für 2023 auf 0,8 %.

Die Zeit der Null-Zins Politik der EZB ist 2022 ausgelaufen und es muss mit einer angemessenen Steigerung des Leitzinses im Jahr 2023 gerechnet werden. Das wiederum zieht eine Verteuerung bei Kreditaufnahmen und Investitionen nach sich.

Auch im Jahr 2023 wird sich für unser Unternehmen der Wettbewerb um qualifizierte kaufmännische Mitarbeiter noch verschärfen und die Nachfrage nach Logistikmitarbeitern im Lagerbereich wird aktuell bleiben. Durch Ausbildung versuchen wir hier Abhilfe bzw. Unterstützung zu erreichen.

Für das Jahr 2023 planen wir folgende größere Investitionen:

a.) Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im IT-Bereich / Hallen- und Fahrzeugscanner

b.) Ersatz bzw. Erweiterungsinvestitionen insbesondere Flurförderfahrzeuge

c.) Ausbau der Logistik mit zusätzlicher Ausstattung des Equipments am Standort Halle/Saale und Moosburg an der Isar

Die geplanten Investitionen sollen aus Eigen- und Fremdmitteln (Kauf, Leasing bzw. Mietkauf) finanziert werden. Das gilt für die gesamte "Sander-Gruppe", wo Investitionen firmenübergreifend getätigt werden.

Wir werden auch weiterhin an unserer bisherigen und erfolgreichen Geschäftspolitik, die sich nach den Gegebenheiten am Markt orientiert, festhalten. Darauf basieren unsere Planungen auf einen kontinuierlichen angestrebten wirtschaftlichen Erfolg.

Für das Jahr 2023 erwartet die Sander Logistics GmbH, unter Berücksichtigung der konjunkturellen weltweiten Ungewissheiten, einen Umsatz von ca. € 67,0 Mio.

Die weiterhin zeitnah und straff durchgeführte Kostenkontrolle, soll auch weiterhin als Basis für ein erfolgsorientiertes Betriebsergebnis gelten.

Im Zuge dieser gesamten Entwicklung haben wir für das Jahr 2023 einen Gewinn von ca. 2.710 TEUR nach Steuern budgetiert.

Durch die geschilderte allgemeine Wirtschaftssituation haben wir bei der Planung für das Geschäftsjahr 2023 eine verhaltene Prognose abgegeben und unsere gesamten Zielsetzungen daran angepasst.

Eingesetzte Informations- und Kontrollinstrumente zur Erreichung der Ziele

Auf Geschäftsführungs- und Geschäftsleitungsebene wird monatlich umfassend über die Geschäftsvorgänge informiert. Die Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten den Monatsbericht, der nebst einem einführenden Kommentar die wichtigsten Kennzahlen zur aktuellen Geschäftslage und den Monatsabschluss sowie eine Vorschau auf den weiteren Verlauf bis zum Jahresende enthält. Diese Kennzahlen sind aufgeschlüsselt nach den einzelnen Unternehmen der Sander-Gruppe. Auf diesen Sitzungen präsentiert und kommentiert der Geschäftsführer die Geschäftsvorgänge und gibt eine Einschätzung aller wichtigen Themen für die kommenden Monate ab. Einmal jährlich erhält und verabschiedet dieses Gremium das Budget der einzelnen Unternehmen der Sander-Gruppe für das Folgejahr. Zusätzlich informiert dieses Gremium einmal im Jahr bei einer Strategietagung an allen Standorten, über den Geschäftsbericht für das zurückliegende Jahr und über strategische Fragen zur weiteren Entwicklung der Unternehmensgruppe.

6. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die vom GF erfassten Risiken basieren auf einer zweimal jährlich durchgeführten Risk-Mapping-Analyse und werden auf Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzielle Auswirkungen hin geprüft.

Die Risikopolitik unseres Unternehmens entspricht dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern und dabei angemessene Risiken und Chancen zu steuern und unangemessene Risiken zu vermeiden.

Die komplette Risikopolitik wird durch den alleinigen Geschäftsführer vorgegeben.

Eine Prüfung wird aufgrund einer Reihe abgestimmter Risikomanagement- und Kontrollsysteme vorgenommen, um Entwicklungen zur Gefährdung des Fortbestands unseres Geschäfts zeitnah zu erkennen. Dabei hilft uns die strategische Unternehmensplanung und das interne Berichtswesen.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Geschäftsführer zeitnah und vollständig über wesentliche Risiken informiert wird.

Trotz der wirtschaftlichen Ungewissheiten sehen wir durch unsere verbesserte und gefestigte Marktposition große Chancen, in allen von uns bedienten Segmenten die Auftragsanteile weiterhin erfolgreich auszubauen, da ein nicht alltägliches Equipment mit Spezialeinheiten sowie entsprechende Fachkompetenz in allen Geschäftsbereichen vorhanden ist. Durch die weitere Digitalisierung der IT sind wir jederzeit in der Lage, auf spezielle Kundenanforderungen sofort zu reagieren. Das war u. a. die Basis, um ein Neukundengeschäft mit einer großen internationalen Hotelkette zu generieren.

Durch das unternehmensinterne Steuerungssystem, im Wesentlichen basierend aus der Jahresplanung, des unterjährigen Prognose- und Forecast-Systems sowie dem ausführlichen Informations- und Kommunikationsaustausch mit den Ergebnisverantwortlichen, sind kurzfristig und zeitnah alle relevanten Zahlen vorhanden.

Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden Risiken der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennbar.

Folgende Risiken werden gesondert überwacht:

a. Umfeld- und Branchenrisiken

b. Unternehmensstrategische Risiken

c. leistungswirtschaftliche Risiken

d. Personalrisiken

e. Informationstechnologierisiken

f. finanzwirtschaftliche Risiken

g. sonstige Risiken

Durch ein kurzfristiges Planungs- und Berichtswesen (was aus gewonnenen Erkenntnissen ständig aktualisiert wird) ist sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und kurzfristig informiert wird und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Auch zukünftig ist das Thema Compliance ein fester Bestandteil der Zielvereinbarung mit allen Führungskräften. Diese sind aufgrund ihrer Stellung besonders verpflichtet, Vorbild für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein, die Compliance-Regelungen zu kommunizieren und deren Durchsetzung durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicher zu stellen.

a. Umfeld- und Branchenrisiken

Die gesamte Speditions- und Logistikbranche bleibt auch weiterhin abhängig von der gesamten weltwirtschaftlichen Entwicklung. Hier sind im Besonderen der Binnenmarkt und die europäische Entwicklung von Bedeutung. Durch das prognostizierte geringe Wirtschaftswachstum im gesamten europäischen Raum, kann es zu Einbußen kommen.

Die konjunkturelle Dynamik in der deutschen Logistikwirtschaft hat sich abgeschwächt, jedoch sehen wir einer Erholung positiv entgegen. Das geht auch aus den jüngsten Erhebungen zum Logistik-Indikator hervor.

Weiterhin können externe Faktoren wie z. B. Ausfall von Lieferketten, Verknappung der Kapazitäten im gesamten Transportbereich, zu einer spürbaren Verteuerung im Transportbereich führen. Hier sind die Auswirkungen noch nicht einzuschätzen.

b. Beschaffungsrisiken

Wir setzen für einen Teil der im Transportbereich erbrachten Dienstleistungen am freien Markt eingekauftes Equipment ein. Dies könnte, wie bereits in den Vorjahren auch, bei einer wesentlichen Veränderung der Marktstrukturen zu einer Verringerung an freien Kapazitäten, im Besonderen durch Insolvenzen, Firmenübernahmen, Personalmangel (insbesondere Berufskraftfahrer) oder Firmenauflösungen führen. Das kann auch die gesamte Preissituation beeinflussen. Da bei Logistikprojekten immer mehr langfristige Angebote abgegeben werden müssen, haben wir dieses Risiko in der gesamten Preiskalkulation versucht zu berücksichtigen.

Wir werden uns auch weiterhin darum bemühen, die Risiken auf dem gesamten Markt frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden wöchentlich zwischen der Geschäftsführung und der Geschäftsleitung Finanzen abgestimmt und durch tägliche Berichte über die finanzielle Entwicklung zur Kenntnis gegeben.

Zusätzlich gibt es wöchentliche Daten über Ausfallrisiken, ausstehende Forderungen etc., um Liquiditätsrisiken zu vermeiden. Es konnte eine weitere Reduzierung der offenen Posten erzielt werden. Hier wurde zusätzlich zur Risikominimierung eine Zahlungsausfallversicherung abgeschlossen.

c. Personalrisiken und -entwicklungen

Der Wettbewerb um eine vielfältige und hochqualifizierte Belegschaft ist auch weiterhin sehr intensiv. Wir benötigen fortwährend gute und qualifizierte Mitarbeiter.

Going Forward - die Dinge vorantreiben - das war für alle Mitarbeitenden das Motto und danach wurde auch gehandelt. So entstanden neue Lösungsansätze für die erfolgreiche Zusammenarbeit sowie auch für die individuelle berufliche Weiterentwicklung bei der Sander Logistics GmbH.

Wir betrachten gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter als Wettbewerbsvorteil.

Innerhalb der Sander-Gruppe sind wir seit fast 100 Jahren ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb und schulen Lernende in kaufmännischen und gewerblichen Berufen.

Die Ausbildung und kontinuierliche berufliche sowie persönliche Weiterentwicklung der gesamten Belegschaft nimmt einen hohen Stellenwert ein. Durch die Ausbildung von 15 jungen Menschen im kaufmännischen und gewerblichen Bereich sind wir auch im Jahr 2022 unseren unternehmerischen und sozialen Verpflichtungen gerecht geworden.

Unser zukünftiger Erfolg hängt auch davon ab, inwieweit es uns dauerhaft gelingt, Fachpersonal und Talente zu integrieren und sie dauerhaft für uns zu gewinnen.

Wir fördern unsere Talente bei der Ausbildung und in der beruflichen Weiterbildung, durch das Angebot an internen und externen Fortbildungslehrgängen sowie durch duale Studiengänge.

Ziel der Transport- und Logistikbranche muss es sein, sich generell als attraktiver Arbeitgeber gegenüber interessierten Mitarbeitenden darzustellen.

d. Regulierungs- und Umweltrisiken

Die Sander Logistics GmbH ist in mehreren Bundesländern vertreten und hält sich strikt an die dort geltenden Gesetze und Vorschriften. Das Unternehmen ist Mitglied in einer Reihe von Handelskammern und verschiedenen Branchenverbanden.

Durch den Betrieb eigener Anlagen oder die Erbringung von Dienstleistungen im Kundenauftrag gelten in unserem Unternehmen die jeweils gültigen Regeln und gesetzlichen Vorschriften als Basis.

Umweltrechtliche Vorschriften und Auflagen finden in unserem Unternehmen insbesondere in solchen Bereichen Anwendung, in denen die Erbringung von Dienstleistungen den Umgang mit gefährdenden Stoffen einschließt, wie etwa den Umschlag von Gefahrgütern. Wir gehen davon aus, durch konsequente Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und sonstige Maßnahmen die Risiken in diesem Bereich für Mensch und Umwelt weitgehend ausgeschlossen zu haben.

Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist für uns Mindeststandard.

e. Zusammenfassung der Risikolage

Wir haben in den vorstehenden Kategorien - Umfeld- und Branchenrisiken, Beschaffungsrisiken, Personalrisiken- und Entwicklungen, Regulierungs- und Umweltrisiken - die größten Risiken aus unserer Sicht benannt. Durch unsere Einschätzung der individuellen Risiken im Berichtsjahr 2022 aufgrund der Entwicklung der externen Gesamtentwicklung, haben sich durch die Veränderungen unseres Geschäftsportfolios und der Wirkung der von uns vorgenommenen Gegenmaßnahmen, die Gesamtbeurteilung gegen über dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Unser Blick ist zielgerichtet im Hinblick auf das weitere strategische Risiko der wirtschaftlichen, politischen und geopolitischen Rahmenbedingungen. Zusätzlich werden wir den Bereich "Cyber- und Informationssicherheit" als Risiko aufmerksam verfolgen.

Zur Zeit haben wir keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand unseres Unternehmens beeinflussen oder gar gefährden könnten.

Nachhaltigkeit

Innerhalb der Sander-Gruppe wird es in einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt zum Erreichen des Geschäftserfolgs immer wichtiger, für alle Anspruchsgruppen einen großen Mehrwert zu erzielen. Dabei stellt die Sander-Gruppe sicher, mit seiner Geschäftstätigkeit einen positiven Beitrag zum Fortschritt der Gesellschaft bei der Einhaltung der vereinbarten Nachhaltigkeitsziele zu leisten.

Auch Jahr 2022 wurde durch die COVID-19-Pandemie Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt. Wie in den Vorjahren legte die Sander-Gruppe reagierte darauf mit zahlreichen Maßnahmen großen Wert auf die Gewährleistung der Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeitenden. Im Rahmen dieser Initiativen wurden die Homeoffice-Richtlinie, die Aufteilung von Teams, die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung und Testinfrastruktur, das Durchsetzen der Abstandsregeln sowie stetige Kommunikation weiter verbessert. Die Mitarbeitenden der Sander-Gruppe hielten sich an die Sicherheitsbestimmungen des Unternehmens, und dank ihrer Teamarbeit und Kooperation war 2022 für alle Beteiligten ein erfolgreiches Jahr.

Digitalisierung

Digitale Technologien sind tief verwurzelt in allen Geschäftsbereichen.

Mit der vorhandenen Cybersicherheit decken wir die gesamte Informationstechnologie unseres Unternehmens ab, inclusive der Büro-IT, Systeme und Applikationen sowie der Netzwerke der CargoLine.

Die im Zuge der COVID-19-Pandemie beschleunigte Digitalisierung zahlreicher Arbeitsprozesse wurde im Berichtsjahr weiter vorangetrieben, um Mitarbeitenden größtmögliche Flexibilität einzuräumen und die Zusammenarbeit zu erleichtern.

Es wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Arbeit im Homeoffice auf sichere Beine zu stellen.

Ebenso erfolgte die Einführung zu virtuellen Konferenzen.

Die IT-Sicherheit wurde im zentralen Rechenzentrum in Itzehoe weiter verbessert und zu treffende Notfallmaßnahmen vorbereitet.

Unsere Konzeption im IT-Bereich beinhaltet auch weiterhin die nachstehend aufgeführten Maßnahmen und Ziele.

Wir verfolgen, verbunden mit einem weitreichenden Maßnahmenkatalog, die IT-Sicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitskonzeptes der Kooperation CargoLine für die gesamten Standorte immer auf dem neuesten Stand zu halten. Hier erfolgen auch regelmäßige Auditierungen vor Ort.

Zur Vermeidung von Störungen legt die Sander-Gruppe besonderes Gewicht auf eine einheitliche Hard- und Software-Landschaft, auf die Integrität und die Sicherung der Datenbestände sowie auf die Steuerung der Zugriffsberechtigungen. Eine zuverlässige Absicherung der Daten wird durch konsequente Aufklärung und Schulung der Belegschaft in vielfältiger Weise ergänzt.

Diese Maßnahmen werden auch entsprechend dokumentiert und sind in einem Handbuch zusammengefasst. Eine externe Überprüfung wurde und wird seitens der CargoLine durch regelmäßige Audits vorgenommen. Es wurde uns das beigefügte Zertifikat Nr.: CL-ISZ-04255-2022, gültig vom 01.01.2022 bis 31.12.2023 auf Basis von ISO 27001/IT-Grundschutz für alle Standorte ausgestellt.

In dieses Gesamtkonzept sind unsere verantwortlichen Mitarbeiter voll mit eingebunden und tragen zur Überwachung und Einhaltung der Maßnahmen bei.

 

Itzehoe, 9. März 2023

Sander Logistics GmbH

gez. Dr. Jörg Schmeidler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 419.606,18 433.053,52
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.751,40 6.553,40
1. Geschäfts- oder Firmenwert 12,00 12,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.739,40 6.541,40
II. Sachanlagen 250.226,08 262.325,85
1. technische Anlagen und Maschinen 2,00 923,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.224,08 261.402,51
III. Finanzanlagen 165.628,70 164.174,27
1. Beteiligungen 165.628,70 164.174,27
B. Umlaufvermögen 11.856.167,48 9.079.536,76
I. Vorräte 203.358,50 167.102,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.673.361,95 5.622.929,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 108.066,47 34.944,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.565.295,48 5.587.985,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 136.118,64 109.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.979.447,03 3.289.503,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.331,21 9.918,45
D. Aktive latente Steuern 84.661,00 98.995,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.378.765,87 9.621.503,73

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.227.512,22 2.545.359,90
I. gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.134.793,27 0,00
III. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 485.375,29
IV. Jahresüberschuss 2.492.718,95 1.459.984,61
B. Rückstellungen 1.403.048,92 1.021.821,51
C. Verbindlichkeiten 6.748.204,73 6.054.322,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75.997,12 108.601,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 52.509,18 53.055,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 23.487,94 55.546,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 704.298,51 1.370.792,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 704.298,51 1.370.792,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.967.909,10 4.574.928,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.967.909,10 4.574.928,43
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.378.765,87 9.621.503,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 17.183.732,43 14.580.408,34
2. Personalaufwand 5.814.621,19 5.742.136,87
a) Löhne und Gehälter 4.845.902,55 4.793.697,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 968.718,64 948.439,63
davon für Altersversorgung 33.919,65 31.242,18
3. Abschreibungen 73.466,77 63.737,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 73.466,77 63.737,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.530.229,64 6.545.756,92
5. Erträge aus Beteiligungen 2.908,86 531,84
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180,44 133,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.353,62 36.019,19
davon an verbundene Unternehmen 0,00 13.937,16
davon aus Abzinsung 552,00 664,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.233.169,93 729.716,81
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 14.334,00 12.992,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.495.980,58 1.463.705,63
10. sonstige Steuern 3.261,63 3.721,02
Jahresüberschuss 2.492.718,95 1.459.984,61

Anhang

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Firma Sander Logistics GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Sander Logistics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Itzehoe
Registergericht: Pinneberg
Register-Nr.: HRB 13471

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Der aus dem Asset-Deal mit Wirkung zum 1. Januar 2014 bzw. im Jahr 2015 gebildete Geschäfts- und Firmenwert wurde in der Handelsbilanz über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden im Zugangsjahr direkt als Aufwand verbucht, für Gegenstände mit einem Wert zwischen Euro 250,00 und Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, welcher über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Bei den Finanzanlagen wurden bilanzierte Anteilsrechte und sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert vom Bilanzstichtag angesetzt.

Die Roh-/Hilfs/Betriebsstoffe beinhalten die Wertansätze zu Werbemitteln. Bewertet wurden diese höchstens mit den jeweiligen Anschaffungskosten, sofern ihnen am Bilanzstichtag kein niedrigerer Wert beizulegen war. Die begonnenen Transportleistungen wurden mit den Herstellkosten bewertet, sofern nicht nach § 255 Abs. 4 HGB ein um noch anfallende Aufwendungen geminderter Verkaufswert anzusetzen ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß § 249 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 2 und § 246 Abs. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Berechnung des Erfüllungsbetrages erfolgte nach der PUC-Methode (Anwärter) auf Basis eines Rechnungszinses von 1,78 % und den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Gehaltstrend wurde mit 0,00 % sowie der Rententrend wurden gemäß Zusage mit 0,00 % berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz. Der 7-Jahresdurchschnittssatz beträgt 1,44 %. Der sich aus dieser Bewertung ergebende Unterschiedsbetrag beträgt Euro 1.175,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen und entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Latente Steuern ergeben sich wegen des abweichenden Steueraufwandes laut Steuerbilanz. Differenzen bestehen wegen der Bewertung des Geschäfts- und Firmenwertes, der Bewertung der Finanzanlagen und der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden gemäß des bestehenden Wahlrechts in Höhe von Euro 84.661,00 aktiviert. Es besteht in gleicher Höhe eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Weiterhin besteht für den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Bewertung der Pensionsrückstellung eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 1.175,00.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagenspiegel

Stand zum 01.01.2022
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
Stand zum 31.12.2022
Euro
kumulierte Abschreibungen
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konz.,
gew, Schutzrechte und ähnli. Rechte und Werte sowie Liz- enzen an solchen Rechten und Werten 14.619,40 0,00 0,00 14.619,40 -10.880,00 3.739,40
2. Geschäfts- und Firmenwert 639.876,51 0,00 0,00 639.876,51 -639.864,51 12,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 654.495,91 0,00 0,00 654.495,91 -650.744,51 3.751,40
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.477,74 0,00 0,00 4.477,74 -4.475,74 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.085,21 58.565,00 0,00 651.650,21 -401.426,13 250.224,08
Summe Sachanlagen 597.562,95 58.565,00 0,00 656.127,95 -405.901,87 250.226,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 164.174,27 1.454,43 0,00 165.628,70 0,00 165.628,70
Summe Finanzanlagen 164.174,27 1.454,43 0,00 165.628,70 0,00 165.628,70
1.416.233,13 60.019,43 0,00 1.476.252,56 -1.056.646,38 419.606,18
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen auf Anlagevermögen Stand zum 01.01.2022
Euro
Zugang / Abgang
Euro
kumulierte Abschreibungen auf Abgänge
Euro
Stand zum 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen
gew, Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.078,00 2.802,00 0,00 10.880,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 639.864,51 0,00 0,00 639.864,51
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 647.942,51 2.802,00 0,00 650.744,51
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.554,40 921,34 0,00 4.475,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.682,70 69.743,43 0,00 401.426,13
335.237,10 70.664,77 0,00 405.901,87
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
983.179,61 73.466,77 0,00 1.056.646,38

2. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände

Die am 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf Euro 136.118,64 (Vorjahr: Euro 109.000,00) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Pensionsrückstellung

Die Pensions- und ähnlichen Rückstellungen in Höhe von Euro 29.645,00 entsprechen den erteilten Pensions-/Rentenregelungen der begünstigten Personen. Die Aufwendungen aus Abzinsungen für das Jahr 2021 betragen Euro 552,00.

4. Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Gegenüber Gesellschaftern (Sander Spedition GmbH) bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 178,071,75).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Eigentumsvorbehalte besichert.

5. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat im Rahmen einer Kreditrahmenvereinbarung zu Gunsten des verbundenen Unternehmens Hans Sander Güterlinien Nah- und Fernverkehr, Spedition und Lagerung GmbH & Co. KG eine wechselseitige Bürgschaft für Konten beider Gesellschaften von bis zu TEUR 1.100 abgegeben.

Mit einer Inanspruchnahme wird zurzeit nicht gerechnet.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miet-/Leasingverträge) beträgt TEUR 6.129. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf:

TEUR TEUR davon ggü. verbundenen Unternehmen
Restlaufzeit < 1 Jahr 2.063 463
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 3.921 601
Restlaufzeit > 5 Jahre 145 145

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendung für Zinsen bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 14) gegenüber verbundenen Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Kalenderjahr 2022 wurden durchschnittlich 142 Arbeitnehmer beschäftigt.

2022 2021
gewerbliche Mitarbeiter 61 61
kaufmännische Mitarbeiter 95 95
156 156
davon Auszubildende 14 14
142 142

2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer ist Herr Dr. Jörg Schmeidler (Gesamtgeschäftsführung).

Bezüglich der für die Tätigkeit gewährten Gesamtbezüge wurde § 286 Absatz 4 HGB angewendet, wonach die Angabe der Bezüge unterbleiben kann.

3. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorares wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

4. Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen

Die nahestehende Gesellschaft Hans Sander Güterlinien Nah- und Fernverkehr Spedition und Lagerung GmbH & Co. KG verbürgt sich unentgeltlich für Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft.

5. Beteiligungen

Auf eine Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB wird gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet, da die Beteiligungen für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach dem 31. Dezember 2022 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten. Die Corona-Pandemie und auch die Folgen des Ukraine-Krieges haben weiterhin keinen besonderen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.492.718,95. Einschließlich des Gewinnvortrages von Euro 0,00 ergibt sich ein Betrag von Euro 2.492.718,95 der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Betrag wie folgt zu verwenden:

Euro
Ausschüttung an die Gesellschafter 1.246.359,48
Einstellung in die Gewinnrücklagen 1.246.359,47

 

Hamburg, 9. März 2023

Sander Logistics GmbH

gez. Dr. Jörg Schmeidler, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 30. Mai 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sander Logistics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sander Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sander Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den nicht geprüften Erläuterungsbericht auf den 31.12.2022 für die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. Mai 2023

SKN GmbH
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