Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 22768
Eingetragen
20.7.2007
Branche
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Produktion und Handel mit Stahlkeilen und Normteilen aller Art. Die Gesellschaft kann auch andere Erzeugnisse herstellen, bearbeiten und vertreiben, soweit dies keiner staatlichen Genehmigung bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Meixner
seit 13.3.2024
Geschäftsführer
Christine Ludley
seit 1.2.2019
Prokura
Prokura
Gregor Hermann Ludley
seit 20.7.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

81.50% identifiziert7.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
46.50%
35.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
7.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Gregor Ludley
Ziegeleistraße 17, 89420 Höchstädt a.d. Donau
186.000 €
46.50%
Frederic Ludley
Amselstraße 2, 89420 Höchstädt a.d. Donau
140.000 €
35.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nosta GmbH

Höchstädt a.d. Donau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A) Grundlagen des Unternehmens

Nosta ist der globale Spezialist für technisch hochwertige Komponenten und Engineering-Lösungen. Mit Branchenlösungen im Bereich öffentlicher Verkehr, Individualverkehr, Land- und Baumaschinen, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt und Medizintechnik haben wir uns in wachstumsstarken Märkten als Qualitätslieferant positioniert.

B) Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 von einer Reihe ungünstiger Faktoren geprägt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Das Wachstum des BIP war bereits im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr 2021 mit einem Anstieg von 1,8 Prozentpunkten leicht rückläufig. Die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Pandemie im Jahr 2022, in dem das preisbereinigte BIP um 3,2% stark anstieg, wurde im Februar 2022 mit Beginn des Ukrainekriegs und der Lieferkettenproblematik wieder geschwächt. 1)

Dies löste extreme Preissteigerungen bei Rohstoffen, Lebensmitteln und Energiepreisen und nicht zuletzt eine hohe Inflationsrate aus, welche im Jahr 2022 bei +7,9% lag. 2) Die hohe Inflation bremste den Privatkonsum als wichtige Konjunkturstütze. Zwar ging der Wert im Jahr 2023 auf +5,9% leicht zurück, lag aber auf einem Niveau so hoch wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. 3) Der Außenhandel sorgte dennoch für einen positiven Beitrag, weil die Importe noch stärker sanken als die Exporte.

Währenddessen erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf bis zu 4,5% im September 2023, um die hohe Inflation zu bekämpfen. 4) Höhere Zinsen bedeuten höhere Finanzierungskosten für die Unternehmen. Das dämpft die Investitionen. Auch die Bauwirtschaft wird angesichts gestiegener Bauzinsen ausgebremst.

Im vergangenen Jahr gab der deutsche Fiskus erneut mehr Geld aus, als er einnahm. Nach vorläufigen Daten belief sich das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung auf 82,7 Milliarden Euro. Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung betrug das Defizit den vorläufigen Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr 2,0 Prozent. 2022 waren es 2,5 Prozent.

Zum einen scheint sich die Weltwirtschaft von den angehäuften Widrigkeiten der letzten Jahre zu regenerieren, zum anderen werden die Folgen der hohen Inflation durch die durchgeführten Maßnahmen nur bedingt abgemildert. Im Januar 2023 lag der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland als Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Wirtschaftsbereich verarbeitendes Gewerbe noch bei -3,1, im Dezember 2023 wurde der Wert auf -11,2 verringert. Die Erwartungen deutscher Unternehmen auf künftige Konjunkturentwicklungen werden demzufolge zunehmend pessimistischer bewertet. 5)

1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

2)https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html1https://
de.statista.com/statistik/daten/studie/4917/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-seit-1948/

3) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4917/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-seit-1948/ 4)https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/key_ecb_interest_rates/html/index.en.html 5) https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023

C) Entwicklung unserer Gesellschaft - Geschäftsverlauf und Lage

1. Umsatzentwicklung

Aufgrund der schwierigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte im Geschäftsjahr 2023 die angelegte Wachstumsstrategie lediglich stabil gehalten werden. Sowohl der Jahresumsatz wie auch die Gesamtleistung haben sich leicht gemindert.

Das Rohergebnis konnte jedoch von 19.885 TEURO in 2022 auf 22.394 TEURO gesteigert werden.

2. Vermögenslage

Fundament für die Geschäftstätigkeit waren die Sachinvestitionen der Vorjahre. Abschreibungsbedingt zeigt das Sachanlagevermögen einen leichten Rückgang von bisher 9.187 TEURO auf nunmehr 8.833 TEURO. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich von 1.451 TEURO auf 269 TEURO reduziert. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus einer Sale-and-lease-back-Transaktion in Höhe von TEURO 2.900. Die Anlagenintensität beträgt 51 % (Vj: 59%).

Die Finanzanlagen haben mit 4.261 TEURO im Vergleich zu 4.250 TEURO ein ähnliches Niveau wie im Vorjahr.

Beim Umlaufvermögen ist ein Anstieg von bisher 10.323 TEURO auf 12.796 TEURO festzustellen. Das Vorratsvermögen mit 23,0 % (Vj.: 25,7 %) der Bilanzsumme als auch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 25,65 % (Vj.: 15,1 %) der Bilanzsumme sind dabei prägende Positionen.

Die Bilanzsumme hat sich mit 26.238 TEURO gegenüber dem Vorjahr (25.293 TEURO) erhöht.

3. Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 11.384 TEURO auf 9.921 TEURO reduziert. Zum 31.12.2023 haben die Gesamt-Verbindlichkeiten einen Wert von 11.904 TEURO (Vorjahr 13.353 TEURO).

Die Nosta GmbH weist eine überzeugende Eigenkapitalquote von 48,84 % (Vj. 43,20 %) aus.

Die Anlagendeckung hat sich erhöht im Vergleich zum Vorjahr von 73,4 % auf 95,9 %. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

4. Ertragslage

Bei einem gestiegenen Rohergebnis von 22.394 TEURO wurden die Personalkosten von 12.447 TEURO auf 12.916 TEURO erhöht. Die Materialaufwandsquote hat sich aufgrund geringerer Rohstoffpreise von 40,7 % auf 35,1 % reduziert.

Bedingt durch die größeren Investitionen in den Vorjahren zeigten die Abschreibungen eine leicht fallende Tendenz und minderten sich von 1.834 TEURO auf 1.503 TEURO.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich von 4 TEURO auf 439 TEURO erhöht.

5. Personalbereich

Zum Bilanzstichtag hatten wir insgesamt 216 Mitarbeitende. Im Jahresschnitt betrug die Mitarbeiterzahl durchschnittlich 222.

Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz ist das Unternehmen nach OHRIS auditiert. Die Alterspyramide ist als sehr gut zu bezeichnen und wir arbeiten laufend daran, jungen und motivierten Nachwuchs auszubilden. Wir legen in unserem Hause sehr großen Wert auf die Ausbildung und die berufliche Weiterbildung unserer Mitarbeitenden.

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Jahresüberschuss beträgt 1.889 TEURO (Vj. - 839 TEURO). Das EBITDA hat sich von 1.169 TEURO im Vorjahr auf 4.210 TEURO in 2023 erhöht. Die ergebniswirksamen Effekte aus der Sale-and-lease-back-Transaktionen in Höhe von TEUR 1.131 begründen einen wesentlichen Anstieg des EBITDA. Die EBITDA-Marge ist auf 13,0% (Vj. 3,5%) gestiegen. Die Vorjahresprognosen für das Geschäftsjahr 2023 wurden auch auf einer um außerordentliche Erträge bereinigter Ertragslage übertroffen.

D) Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die nachfolgende Prognose sowie der Chancen- und Risikobericht geben die voraussichtliche Entwicklung der Nosta GmbH mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken aus der Sicht der Geschäftsführung für den Verlauf des Geschäftsjahres 2024 wieder. Die darin enthaltenen Angaben basieren auf gegenwärtigen Einschätzungen und Erwartungen, die von zukünftigen, unerwarteten Ereignissen sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden können.

Unter den wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zählen zu den Unwägbarkeiten aktuell ein gestiegenes Zinsniveau, hohe Teuerungsraten, sowie politische Spannungen.

Ökonomen des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) prognostizieren für das Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozentpunkte und damit eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft. 6) Mit Blick auf die breiten Diversifikation der Nosta GmbH ist trotz der eher zurückhaltenden Konjunkturaussichten insgesamt von einem Wachstum auszugehen.

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen: Die zukünftigen Chancen unseres Unternehmens sehen wir vor allem in einer weiteren Diversifikation. Somit können wir eine gewisse Unabhängigkeit von einzelnen Marktereignissen sicherstellen.

Des Weiteren sind wir durch unser zertifiziertes Managementsystem und ein bestens aufgebautes Controlling-System in der Lage, agil auf Marktgegebenheiten zu reagieren. Damit setzen wir uns das Ziel, im Hinblick auf zukünftige Trends wie demografischer Wandel, Ressourcenknappheit, Preisentwicklungen, Automatisierung und Digitalisierung, den daraus resultierenden künftigen Anforderungen gerecht werden zu können. Durch die ständige Weiterentwicklung und Optimierung unserer Organisation und Prozesse beabsichtigen wir gleichzeitig nachhaltige Lösungen für unsere Kunden und die Stärkung unserer eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus wollen wir dadurch unsere Kostenstrukturen verbessern und die Fertigungskapazitäten durch kürzere Durchlaufzeiten effizienter gestalten.

Ferner ist Qualität das Kennzeichen von nosta und besitzt für uns oberste Priorität. Wir sind nach ISO 9001:2015, IATF 16949:2016, EN 9100:2018, DIN EN ISO 13485, ISO 14001:2015 , ISO 50001:2018 zertifiziert und nach OHRIS auditiert.

Unsere Inhouse-Technologien sichern außerdem die typische nosta-Güteklasse quer durch alle Prozesse und Produkte. Es wird unverändert davon ausgegangen, dass wir mit kontinuierlicher Optimierung des Angebots, der Prozesse und Vertriebstätigkeiten sowie der angepassten Unternehmensstrukturen und den äußerst hohen Qualitätsansprüchen erfolgreich in den Märkten agieren werden.

6)Quelle:https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/bip-schrumpft-2024-um-halbes-prozent.html

Risiken: Im Allgemeinen sehen wir die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zunehmend optimistischer. Wir rechnen mit einer stabilen Gesamtleistung im Jahr 2024.

Eine große Herausforderung stellt unter anderem der demografische Wandel in Verbindung mit dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden dar. Der Wettbewerb um eine qualifizierte Belegschaft ist weiterhin stark ausgeprägt. Trotz fortschreitender Automatisierung an unserem Standort ist unser künftiger Erfolg mitunter auch von der erfolgreichen Rekrutierung und Bindung von Fachpersonal abhängig. Dies findet bei uns sowohl bei der Personalbeschaffung als auch bei der Nachfolgeplanung Berücksichtigung, sodass wir Strategien entwickelt haben, welche die Erfüllung der jeweiligen Anforderungsprofile sicherstellen soll.

Die Cyber- und Informationssicherheit stellt auch im Jahr 2024 ein zunehmendes Risiko dar. Wir beobachten eine Zunahme von Cyberkriminalität sowie eine größere Professionalität bei derartigen Angriffen. Vorbeugend haben wir zahlreiche Schutzmaßnahmen zur Cybersicherheit implementiert.

Weiter stellen die Verfügbarkeit und die Preisentwicklung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ein Risiko für unser Absatzpotenzial dar. Lieferengpässe und Störungen der Lieferketten können die Beschaffungspreise weiter steigen lassen. Im Jahr 2024 rechnen wir nach der Trendwende und der Beruhigung im Energiesektor im Vorjahr nur noch mit einer leichten Entlastung. Im Hinblick auf die weltwirtschaftlichen und geopolitischen Themen nehmen die Unsicherheiten zu. Bereits im vergangenen Jahr haben sich der Israel-Gaza-Konflikt sowie der Ukrainekrieg mit den damit verbundenen Unterbrechungen der Lieferketten und Energieversorgung oder Lieferengpässen eher negative Auswirkungen auf die Produktions-, Einkaufs- und Logistikprozesse gezeigt. Diese könnte sich verschärfen und weitere Parteien involvieren. Eine Ausweitung würde die Inflation sicherlich negativ beeinflussen.

Sofern die Inflation nicht durch die Zentralbanken gesenkt werden kann, könnte dies zu einer Rezession führen und somit durch weiter steigende Finanzierungskosten ein weiteres Risiko darstellen. Variabel verzinsliche und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten unterliegen Risiken und Chancen aus Zinsschwankungen. Zur Steuerung und Reduzierung daraus resultierender Zinsänderungsrisiken werden zum Teil Zinsswaps eingesetzt. Die Risiken werden als möglich, zum Bilanzstichtag 2023 jedoch als nicht wesentlich eingeschätzt.

Den bestehenden Ausfallrisiken, aufgrund der Forderungsbestände gegen externe Kunden, wird durch Vereinbarung und Überwachung von Zahlungszielen sowie durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Deshalb sind die tatsächlichen Forderungsausfälle sehr gering.

Bestandsgefährdende, wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögen,- Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten möglichen konjunkturellen Entwicklung erscheint uns zum aktuellen Zeitpunkt leicht positiv. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen geopolitischen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Nosta GmbH.

Für das aktuelle und die künftigen Geschäftsjahre am meisten entwicklungsbeeinträchtigend und vom Verlauf her kaum abzuschätzende Ereignisse sind der Israel-Gaza-Konflikt, der Ukrainekrieg und zunehmende Spannungen zwischen China und Taiwan. Es ist damit zu rechnen, dass sich abhängig von der Dauer der Beeinträchtigungen ein Rückgang der Gesamtleistung und des Rohertrags ergeben kann. Einem möglicherweise schwächeren Marktumfeld tritt die Gesellschaft mit Anpassungen von Kapazitäten und Kosten entgegen, um die Belastung des Geschäftsergebnisses einzugrenzen.

Bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht auszumachen. Insbesondere ist der Auftragsbestand des Jahres 2024 zufriedenstellend, so dass wir von einem leicht positiven Jahresergebnis 2024 ausgehen.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Die Geschäftsleitung geht für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr von einem leicht gestiegenen EBITDA , einem leichten Anstieg der EBIT-Marge im positiven Bereich und einem leichten Anstieg des positiven Cashflow aus.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Höchstädt, den 26. April 2024

gez. Gregor Ludley, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.362.816,78 14.887.729,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 269.370,00 1.450.794,85
1. Geschäfts- oder Firmenwert 150.574,00 162.163,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 118.796,00 1.288.631,85
II. Sachanlagen 8.832.933,28 9.187.088,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.202.820,94 6.507.980,94
2. technische Anlagen und Maschinen 1.410.774,25 1.689.592,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 526.042,00 480.188,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 693.296,09 509.327,07
III. Finanzanlagen 4.260.513,50 4.249.846,33
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.760.213,50 1.749.546,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.500.000,00 2.500.000,00
3. Beteiligungen 300,00 300,00
B. Umlaufvermögen 12.796.163,82 10.323.124,12
I. Vorräte 6.030.138,48 6.502.172,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.730.965,67 3.818.486,32
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 367.620,37 264.529,64
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.363.345,30 3.553.956,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 35.059,67 2.464,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.134,75 82.265,65
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.238.115,35 25.293.119,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.815.555,59 10.926.394,96
I. gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 1.134.600,00 1.134.600,00
III. Gewinnrücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 8.280.955,59 6.391.794,96
B. Rückstellungen 1.518.555,32 1.013.426,03
C. Verbindlichkeiten 11.904.004,44 13.353.298,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.920.644,32 11.384.401,22
2. übrige Verbindlichkeiten 1.983.360,12 1.968.897,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.238.115,35 25.293.119,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.393.929,98 19.885.159,37
2. Personalaufwand 12.916.375,67 12.447.021,98
a) Löhne und Gehälter 10.846.301,33 10.462.170,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.070.074,34 1.984.851,94
3. Abschreibungen 1.503.294,64 1.834.961,89
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.503.294,64 1.834.961,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.334.836,21 6.335.235,97
5. Erträge aus Beteiligungen 4,42 4,42
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 75.000,00 75.000,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.881,27 15.917,36
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 378.856,67 169.679,91
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 438.919,00 3.900,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.913.533,48 -814.718,60
11. sonstige Steuern 24.372,85 24.372,85
Jahresüberschuss 1.889.160,63 -839.091,45

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.889.160,63 -839.091,45
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.391.794,96 7.230.886,41
3. Bilanzgewinn 8.280.955,59 6.391.794,96

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Nosta GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Höchstädt a.d. Donau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: HRB 22768

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einnahmen / Ausgaben gebildet, welche erst in folgenden Geschäftsjahren als Ertrag / Aufwand realisiert werden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionszusagen, bei denen eine zeit- und leistungskongruente Rückdeckungsversicherung vorliegt, werden als wertpapiergebundene Versorgungszusage behandelt und mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung bewertet. Sofern die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung zusätzlich an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind, werden diese auf der Passivseite entsprechend den Regelungen für Deckungsvermögen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Beteiligung und Ausleihung im FAV

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betragen 1.760.213,50 Euro (Vorjahr 1.749.546,33 Euro) zum 31.12.2023. Darüber hinaus betragen die Ausleihungen an eine Tochtergesellschaft zum 31.12.2023 2.500.000,00 Euro (Vorjahr 2.500.000,00 Euro). Es wird auf die Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen.

Angaben zu Forderungen

Die Forderungen enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 337.500,00 Euro (Vorjahr: 264.529,64 Euro). Diese bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Alle weiteren Forderungen weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264 c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Verbindlichkeiten 97.307,14 96.777,69

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Gewinn- / Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.391.794,96 Euro einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Mit den als wertpapiergebundenen Versorgungszusagen bilanzierten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 216.256,72 Euro (Vorjahr: 199.972,45 Euro) wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit 216.256,72 Euro (Vorjahr: 199.972,45 Euro) verrechnet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1-5 Jahre
31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.466.955,33 € 4.864.830,60 € 4.142.762,33 € 3.923.460,82 €
2. übrige Verbindlichkeiten 1.968.897,00 € 1.983.360,12 € 0,00 € 0,00 €
Summe 8.435.852,33 € 6.848.190,72 € 4.142.762,33 € 3.923.460,82 €

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von 8.792.502,42 EUR und mit der Sicherungsübereignung einer Photovoltaikanlage sowie der Abtretung der Einspeisevergütung besichert.

Verbindlichkeiten mehr als 5 Jahre Summe
31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 774.683,56 € 1.132.352,90 € 11.384.401,22 € 9.920.644,32 €
2. übrige Verbindlichkeiten 0,00 € 0,00 € 1.968.897,00 € 1.983.360,12 €
Summe 774.683,56 € 1.132.352,90 € 13.353.298,22 € 11.904.004,44 €

Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 17.540,14 Euro (Vorjahr: 31.351,37 Euro).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 3.500.324,96 Euro (Vorjahr: 124.675,92 Euro); davon sind Leasingverpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 784.532,96 Euro (Vorjahr: 29.388,09 Euro).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 75.000,00 Euro (Vorjahr: 75.000 Euro) enthalten.

Beträge aus Währungsumrechnung

In den sonstigen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 0 Euro (Vorjahr: 67,52 Euro).

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Form von Anlagenverkäufen im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Transaktion in Höhe von 1.131.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 159
Angestellte 62
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 221

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Gregor Ludley ausgeübter Beruf: Dipl. Ingenieur (FH)

Bezüglich der Angaben der Geamtbezüge der Organmitglieder wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.889.160,63 Euro

Auf neue Rechnung werden 1.889.160,63 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Höchstädt, den 27. April 2024

gez. Gregor Ludley, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 173.751,78 0,00 0,00 0,00 173.751,78
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.884.183,82 710.385,73 -1.860.648,97 0,00 733.920,58
2.057.935,60 710.385,73 -1.860.648,97 0,00 907.672,36
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 12.498.285,31 14.903,07 0,00 0,00 12.513.188,38
2. technische Anlagen und Maschinen 24.056.673,08 226.035,25 -856.499,94 434.387,78 23.860.596,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.943.691,72 193.455,04 -274.850,07 39.972,77 2.902.269,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 509.327,07 741.329,57 -83.000,00 -474.360,55 693.296,09
40.007.977,18 1.175.722,93 -1.214.350,01 0,00 39.969.350,10
Finanzanlagen -88.133,92
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.749.546,33 10.667,17 0,00 0,00 1.760.213,50
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.500.000,00 0,00 0,00 0,00 2.500.000,00
3. Beteiligungen 300,00 0,00 0,00 0,00 300,00
4.249.846,33 10.667,17 0,00 0,00 4.260.513,50
46.315.759,11 1.896.775,83 -3.074.998,98 0,00 45.137.535,96
Abschreibungen
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023,00
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 11.588,78 11.589,00 0,00 0,00 23.177,78
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 595.551,97 111.276,70 -91.704,09 0,00 615.124,58
607.140,75 122.865,70 -91.704,09 0,00 638.302,36
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.990.304,37 320.063,07 0,00 0,00 6.310.367,44
2. technische Anlagen und Maschinen 22.367.080,83 873.059,08 -791.093,94 0,00 22.449.045,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.463.503,72 187.306,79 -273.807,10 0,00 2.377.003,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
30.820.888,92 1.380.428,94 -1.064.901,04 0,00 31.136.416,82
Finanzanlagen -88.133,92
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
31.428.029,67 1.503.294,64 -1.156.605,13 0,00 31.774.719,18
Buchwert Stand 31.12.2023
Euro
Buchwert Stand 31.12.2022
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 150.574,00 162.163,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 118.796,00 1.288.631,85
269.370,00 1.450.794,85
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.202.820,94 6.507.980,94
2. technische Anlagen und Maschinen 1.411.550,20 1.689.592,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 525.266,05 480.188,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 693.296,09 509.327,07
8.832.933,28 9.187.088,26
Finanzanlagen 0,00
1. Anteile an verbundene Unternehmen 1.760.213,50 1.749.546,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.500.000,00 2.500.000,00
3. Beteiligungen 300,00 300,00
4.260.513,50 4.249.846,33
13.362.816,78 14.887.729,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nosta GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nosta GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nosta GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 14. Juni 2024

SONNTAG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wörlein, Wirtschaftsprüfer

gez. Kanus, Wirtschaftsprüfer

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