Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
GGP Metalpowder AG
Kaiserstraße 30, 90763 Fürth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Till Dr. Merkel seit 9.12.2021 | Vorstandsmitglied |
Sabine Krückl seit 23.11.2021 | Prokura |
Markus Hofmockel seit 12.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GGP Metalpowder AGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Nürnberg, HRB 26319BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Das Wahlrecht zur Bildung eines steuerlichen Sammelpostens wurde im Wirtschaftsjahr 2023 auch in der Handelsbilanz ausgeübt. Dieser wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte (Rohstoffe und Handelswaren) werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Unterschiedsbeträge zu einer Bewertung zum Börsenkurs oder dem Marktpreis am Bilanzstichtag sind im Rahmen der Erläuterungen der Vorräte dargelegt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen (gewogener gleitender Durchschnitt) oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB in angemessenem Umfang aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für mögliche Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen mussten keine Rückstellungen gebildet werden. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Darlehensgeber im Umfang von TEUR 66 sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Wirtschaftsjahr 2023 gab es keine unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag bilanziert. Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Die GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der GGP Metalpowder AG. Diese wurde zum 22. Juli 2014 neu gegründet und verfolgt in erster Linie das Ziel, die GGP Metalpowder AG bei der Beseitigung von Markteintrittsbarrieren sowie bei der Marktdurchdringung des asiatischen Marktes zu unterstützen. Aufgrund der kulturellen Bedingungen in Asien hat sich dieser Schritt für uns als unverzichtbar herausgestellt. Insbesondere unsere japanischen Kunden haben in der Vergangenheit mehrfach betont, dass ihnen der enge und direkte Kontakt zu sowie die Betreuung durch einen Muttersprachler, welcher auch mit den japanischen Gepflogenheiten betraut ist, extrem wichtig ist. Daher spielt die GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. insbesondere auch bei der Erschließung des für uns wichtigen, ertragsreichen und zukunftsträchtigen Elektronikmarktes eine entscheidende Rolle. Neben den rein finanziellen Kennzahlen sind somit auch eine Reihe nicht-monetärer bzw. direkt greifbarer Sachverhalte bei der Bewertung unserer Tochtergesellschaft von Belang und wir müssen die Investition in die GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. daher deutlich vielschichtiger betrachten. Nichtsdestotrotz ist uns natürlich daran gelegen, die GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. rentabel zu gestalten und kurz- bis mittelfristig auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen. Trotz der negativen Umweltfaktoren der letzten Jahre, allen voran sei hier die Corona-Pandemie genannt, und dank dem unermüdlichen Einsatz der beiden hochmotivierten Mitarbeiter der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. zeigt der Trend hierbei klar nach oben. Für das Geschäftsjahr 2024 wird seitens unserer Tochtergesellschaft mit einem kleinen Gewinn gerechnet, welcher in den Folgejahren sukzessive ansteigen wird. Vorräte Die Anwendung der Bewertungsmethoden nach §§ 240 Abs. 4, 256 Satz 1 HGB führte im Vergleich zu einer Bewertung auf der Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Börsenkurses oder Marktpreises zu keinen wesentlichen Unterschiedsbeträgen. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind Zahlungen im Zusammenhang mit der durchzuführenden SAP-Migration in Höhe von TEUR 2 sowie anteilige Kfz-Steuer. Eigenkapital Im Gründungsjahr wurde eine Stammeinlage über TEUR 50 eingelegt. In 2010 wurden gem. § 150 Abs. 2 AktG TEUR 5 in die gesetzliche Rücklage eingestellt, die damit den zehnten Teil des Grundkapitals erreicht hat. Im Jahr 2018 fand mittels Gesellschafterbeschluss eine Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 3.472 statt, um das Eigenkapital der GGP Metalpowder AG zu stärken. Hierbei wurden im Rahmen eines Debt-Equity-Swaps exakt definierte Warenverbindlichkeiten gegenüber der GGP Metall AG durch Zuführung zur Kapitalrücklage in Eigenkapital umgewandelt. Bilanzverlust Der Bilanzverlust des Jahres 2023 beträgt TEUR 8.052. Aus dem Vorjahr wurde ein Verlust in Höhe von TEUR 7.225 vorgetragen; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag zur Ergebnisverwendung. Steuerrückstellungen Es wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.144 gebildet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für Urlaubs- und Überstundenansprüche und sonstige Personalkosten sowie für den Bonus des Vorstands in Höhe von TEUR 148 gebildet. Daneben wurden Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 52 gebildet. Für ausstehende Eingangsrechnungen wurden TEUR 340 im Berichtsjahr zurückgestellt. Außerdem wurde eine Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEUR 400 gebildet. Zudem wurde eine Rückstellung für die Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 29 gebildet. Außerdem wurde eine Rückstellung für Sollzinsen, für Berufsgenossenschaft und für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen über insgesamt TEUR 13 gebildet. Die Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde abgezinst. Hier handelt es sich um die Rückstellung der Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 13. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter fünf Jahren. Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 18.424 und resultieren aus Warenlieferungen und Darlehensverbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 66 durch Sicherungsübereignung von Vorräten gesichert. Außerbilanzielle Geschäfte Leasingverträge:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 188. Diese betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Derivative Finanzinstrumente Zum Abschlussstichtag lagen keine finanzderivativen Geschäfte vor. Forschungs- und Entwicklungskosten Im Jahr 2014 wurde im Rahmen der Produktweiterentwicklung ein selbstgeschaffenes immaterielles Wirtschaftsgut in Höhe von TEUR 331 aktiviert. In den Jahren 2015 und 2017 wurden zunächst TEUR 127 und später weitere TEUR 96 in Bezug zu der genannten Produktweiterentwicklung aktiviert. Demgegenüber stehen Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung von mehreren hunderttausend Euro, ein exakter Betrag kann aber aufgrund der fehlenden Abgrenzbarkeit der Tätigkeiten der involvierten Mitarbeiter von "Nichtforschungsarbeiten" nicht angegeben werden. Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB Unter Einbeziehung des selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsguts in Höhe von TEUR 323 nach Abschreibungen ergibt sich ein Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Erträge in eben dieser Höhe. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen, sind Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 25 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.381 und betreffen im Wesentlichen Kursverluste bei Forderungen in Fremdwährung in Höhe von TEUR 41, Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 595, Vertriebsprovisionen und Kosten für Handelsvertreter in Höhe von TEUR 257, Stromkosten in Höhe von TEUR 211, Dienstleistungen und kaufmännische Beratung in Höhe von TEUR 342, Gebühren für Factoring in Höhe von TEUR 32 und Aufwendungen aus Instandhaltungen für Gebäude und Maschinen mit TEUR 180. Währungskursgewinne/-verluste Die Währungsgewinne und -verluste sind rein operativ und somit betriebsgewöhnlich. Dies begründet sich darin, dass diese Erträge und Aufwendungen darauf zurückzuführen sind, dass sich das Verhältnis von EUR/USD zwischen der Verbuchung des Wareneingangs, der Verbindlichkeit und somit auch des Materialverbrauchs auf der einen Seite und der späteren Zahlung in USD auf der anderen Seite zum Teil deutlich verändert. Als Folge dessen ist der Materialverbrauch im Grundsatz um eben diese Währungsgewinne und -verluste zu hoch oder zu niedrig. Vom betriebswirtschaftlichen Grundgedanken sind somit sowohl die Gewinne als auch die Verluste ebenfalls mit dem Materialaufwand zu saldieren. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In 2023 ergab sich bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag ein Ergebnis bzw. Erstattung in Höhe von TEUR 132. Sonstige Angaben Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital von TEUR 50 ist in 50.000 Stückaktien eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Die Aktien lauten auf den Namen. Mitteilung gemäß § 20 Abs. 4 AktG Die GGP Metall AG mit Sitz in Biel/Bienne, Schweiz, hat uns mit Schreiben vom 25. März 2010 mitgeteilt, dass die GGP Metall AG sämtliche Aktien im Rahmen der Gründung der GGP Metalpowder AG, Nürnberg, Dientzenhoferstr. 62 übernommen hat und somit eine mitteilungspflichtige Mehrheitsbeteiligung gemäß § 20 Abs. 4 AktG vorliegt. Die Mitteilung der Mehrheitsbeteiligung von der GGP Metall AG an die GGP Metalpowder AG wurde beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht. Organe Aufsichtsrat
Vorstand
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt dieses die Gesellschaft allein. Ist der Vorstand aus mehreren Mitgliedern zusammengesetzt, wird die Gesellschaft durch zwei Mitglieder des Vorstandes oder durch ein Mitglied des Vorstandes zusammen mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Bezüge des Vorstands Die Anhangsangabe betreffend die Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat erhielt im laufenden Geschäftsjahr keine Bezüge. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Maßnahmen zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung Zur Vermeidung einer möglichen bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft wurde am 1. Dezember 2023 eine neue Rangrücktrittsvereinbarung mit der GGP Metall AG geschlossen, wonach diese mit ihrer Forderung in Höhe der Valutierung des gewährten Darlehens sowie in Höhe von zusätzlich TEUR 3.000 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugunsten anderer Gläubiger im Rang zurücktritt. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 hatte das Darlehen noch einen Restwert in Höhe von TEUR 1.184. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31. Dezember 2026. Zusätzlich wurde uns von der GGP Metall AG eine Finanzierungszusage mit gleichzeitigem Rangrücktritt gewährt. Gemäß dieser Vereinbarung gewährt die GGP Metall AG der GGP Metalpowder AG bei nachgewiesenem Bedarf ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.007 und tritt zugleich in Höhe dieses Betrages im Rang hinter andere Gläubiger zurück. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31. Dezember 2025. Prüfungs- und Beratungsleistungen Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Nürnberg, 12. Juli 2024 gez. Markus Hofmockel, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
LAGEBERICHT 20231. Gesamtwirtschaftliches Umfeld/Branchensituation Corona-Krise, Ukraine-Krieg und Energiekrise haben die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt in jüngerer Vergangenheit nachhaltig beeinflusst. Produktionsausfälle aufgrund gestiegener Krankheitsraten, gestörte Lieferketten, gestiegene Energiekosten und damit einhergehend hohe Inflationsraten sowie erhöhte Zinsen waren die Folge. Ein schwacher Welthandel und schlechtes wirtschaftliches Wachstum sind die logische Konsequenz.
Das weltweite Wachstum wird sich daher, neuester IWF-Prognosen zufolge, im Berichtsjahr im Vorjahresvergleich verlangsamen und nur noch 2,9% betragen. Somit läge das globale Wachstum unterhalb des historischen Durchschnitts der letzten beiden Jahrzehnte. Für die Eurozone rechnet der IWF im Jahr 2023 mit einem Anstieg von 0,7%. Eine ähnliche Einschätzung (0,5%) gibt die EU-Kommission für die europäische Wirtschaft des Jahres 2023 ab, womit diese immerhin knapp einer Rezession entginge. Als Hauptgrund für das schwache Wachstum nennt sie Kaufkraftverluste infolge der hohen Inflation sowie die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank. Nach Angaben der EU-Kommission ist für Deutschland mit einem Rückgang des BIP um 0,3% zu rechnen, was gleichbedeutend mit einer leichten Rezession wäre. Neben den bereits für Europa aufgeführten Gründen, gilt das schwächelnde Wachstum Chinas, Deutschlands wichtigstem Handelspartner, als zusätzliche Begründung hierfür. Der IWF geht hingegen von einem leichten Wachstum der Wirtschaftsleistung in Deutschland (0,1%) aus und korrigiert seine vorherige Prognose damit um 0,4 Prozentpunkte nach oben - demnach könnte eine Rezession knapp vermieden werden. Neben den volatilen Metallpreisnotierungen, insbesondere beim Kupfer, beeinflussten vor allem die Schwankungen an den Währungsmärkten im Jahr 2023 den Geschäftsverlauf der GGP Metalpowder AG erheblich. Aufgrund der Tatsache, dass die Metallpreisnotierungen an der London Metal Exchange in USD erfolgt, ergeben sich durch die Währungsschwankungen entweder ausgleichende oder aber auch verstärkende Effekte auf die Metallpreise in EUR.
Die GGP Metalpowder AG gibt durch ihre Preisgestaltung im Einkauf und Verkauf die Risiken aus den Metallpreisschwankungen an die Kunden weiter. Dabei finden Produkte des Unternehmens wie elektrolytisches Kupferpulver, versilberte und ultrafeine Kupferpulver, wasserverdüste Bronze- und Kupferpulver, Bleibronzen sowie Zinn- und Zinkpulver überwiegend Eingang in die Produktionen der Kohlebürstenindustrie, Sinterindustrie, Brems- und Reibbelaghersteller, Löt- und Schweißindustrie, Hersteller von leitfähigen Lacken und Klebern sowie in die chemische Industrie und dort vornehmlich über mehrere vorgeschaltete Verarbeitungsstufen hinweg. Ein Teil dieser Industrien sind wiederum Lieferanten der Automobilindustrie. Einzigartig ist bei der GGP Metalpowder AG dabei die breitgefächerte Produktpalette mit mehr als 1.000 verschiedenen Spezifikationen, welche speziell für die jeweiligen Kunden und deren Bedürfnisse und Anforderungen hergestellt werden. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die anhaltend schlechte Wirtschaftslage in Deutschland sowie die weltweit kriselnde Gesamtwirtschaft, aber auch die schwierigen Bedingungen auf unseren Beschaffungs- und Absatzmärkten haben sich spürbar negativ auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 ausgewirkt. Aufgrund dessen musste ein massiver Absatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr hingenommen werden (-1.129 Tonnen / -24,8%). Diese Verringerung schlug sich letztlich auch deutlich im Umsatz (T€ -16.803 / -28,2%) sowie im Jahresergebnis (T€ -826) nieder, da sich die getätigten verkaufsseitigen Maßnahmen bei derart hohen Mindermengen nicht ausreichend entfalten konnten. Selbst umfassende Einsparungen auf der Kostenseite konnten somit ein erneutes Abrutschen in die Verlustzone nicht mehr verhindern. Das Zustandekommen des operativen Jahresergebnisses basiert dabei auf mehreren Bausteinen, welche im Folgenden kurz dargestellt werden sollen. Bis etwa zur Hälfte des Geschäftsjahres 2019 erfolgte die Preisfindung unserer Muttergesellschaft - und zugleich unseres größten Zulieferers - auf USD-Basis. Dieser Währungseffekt, bezogen auf den Umarbeitungspreis, konnte jedoch nicht, oder nur in Teilen, an unsere Kunden weitergegeben werden. Im Zusammenspiel mit einem starken US Dollar ergaben sich somit in der Vergangenheit teils starke Wirkungen auf unser Ergebnis. In diesem Zusammenhang konnte mit unserer Muttergesellschaft eine neue Preisgestaltung ausgehandelt werden, welche seit Mai des Geschäftsjahres 2019 Gültigkeit besitzt. Konkret wurde die Preisfindung des Rohstoffeinkaufs bei der Muttergesellschaft dahingehend umgestaltet, dass seither ein fixer Umarbeitungspreis in EUR, statt wie bisher in USD belastet wird. Diese Maßnahme führt insbesondere vor dem Hintergrund eines starken US Dollars zu einer Senkung unserer Einkaufspreise, mildert den teils extremen Währungseffekt auf unsere Ergebnisse ab und stützt somit auch langfristig unsere Marktposition. Auch im Berichtsjahr 2023 konnten wir, bei nach wie vor starken US-Dollarwerten, erneut spürbar von dieser wichtigen Vereinbarung profitieren. Dem erwarteten Durchbruch in der Elektronikindustrie konnte man bereits im Jahr 2016 mit der endgültigen Freischaltung bei den beiden wichtigsten Kunden und durch die Belieferung erster größerer Mengen ein entscheidendes Stück näherkommen. Ab dem Geschäftsjahr 2017 konnten wir Pulver im Tonnenmaßstab an die Elektronikindustrie absetzen und in der Folge wurden die Absatzmengen Jahr für Jahr gesteigert. Im Geschäftsjahr 2022 betrug die abgesetzte Menge bereits 25.920 kg. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt der Absatz in die Elektronikindustrie leider einen gehörigen Dämpfer und es konnte lediglich eine Menge in Höhe von 11.194 kg verkauft werden. Die Gründe für diesen Rückschritt liegen einerseits im Rückgang des Bedarfs beim Endkunden aufgrund schlechter wirtschaftlicher Voraussetzungen. Auf der anderen Seite wirkte sich der im Jahresverlauf schwache japanische Yen negativ auf unsere Verkäufe aus, da die beiden japanischen Marktführer aus diesem Grund vermehrt lokal eingekauft haben. In Zusammenhang mit der Elektronikindustrie war und ist die Gründung der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. im Jahre 2014 von strategisch hoher Bedeutung. Die 100%-ige Tochtergesellschaft der GGP Metalpowder AG dient in erster Linie dazu, nahe am asiatischen Kunden zu sein und somit auf die kulturellen Besonderheiten in angemessener Weise eingehen zu können. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass der asiatische und insbesondere der japanische Kunde präferiert, auf dem asiatischen bzw. japanischen Markt zu kaufen. In diesem Sinne war die Gründung der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. nicht nur ein Türöffner für den asiatischen Markt, sondern ist auch weiterhin essentiell wichtig, um die eigenen Marktanteile auf diesem für die Elektronikindustrie ausgesprochen wichtigen Absatzmarkt zu behalten und weiter auszubauen. Als relativ kleines Unternehmen, fällt es der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. momentan noch schwer, eigene Kreditlinien oder gar Factoring in Japan zu erhalten. Dadurch sind in der Vergangenheit verhältnismäßig hohe Forderungen gegenüber der eigenen Tochtergesellschaft aufgelaufen. Durch den Aufbau weiterer Geschäfts- und Handlungsfelder, aber auch durch interne Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd., mit dem Ziel Kosten zu sparen, soll schnellstmöglich die Gewinnzone erreicht und die Außenstände gegenüber der GGP Metalpowder AG sukzessive abgetragen werden. Neben dem Vertrieb von Kupferpulvern und versilberten Produkten für die Elektronikindustrie, ist es der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. gelungen, ein Handelsgeschäft mit Aluminium Flake Pulver für die Bauindustrie aufzubauen. Der Start der Serienproduktion hat sich leider, insbesondere aufgrund der Corona-Krise, deutlich verzögert. Als Teilerfolg werten wir, dass bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2022 regelmäßig Bestellungen im Tonnenmaßstab platziert wurden. Einer der beiden großen japanischen ALC-Produzenten hat uns bereits seine Zusage erteilt, seine monatliche Abnahmemenge ab Jahresmitte des laufenden Geschäftsjahres auf 2,5 Tonnen zu erhöhen. Beim zweiten großen ALC- Hersteller in Japan befinden wir uns in der finalen Phase des Freischaltungsprozesses. Ebenfalls ab Jahresmitte versprechen wir uns hierbei Verkäufe in der Größenordnung von 6 Tonnen pro Monat. Auch zukünftig liegt das Hauptaugenmerk der Tochtergesellschaft auf der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Ungeachtet dessen verbleibt das Geschäft mit high added value Produkten für die Elektronikindustrie bei der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. Durch hohe Verkaufsmengen bei den beiden großen japanischen Kunden profitiert unser Office in Japan entsprechend. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen und unter Annahme wieder steigender Verkaufsmengen in die Elektronikindustrie rechnen wir weiterhin mit einem kontinuierlichen Abbau der Außenstände und einer deutlichen Ergebnisverbesserung seitens der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd. Leider wurde auch unsere Tochtergesellschaft durch die schlechte gesamtwirtschaftliche Entwicklung in ihren wirtschaftlichen Bestrebungen ausgebremst. Hinzu kommt eine rasante Verschlechterung der EUR-JPY-Währungsparität, was unsere Tochtergesellschaft und dadurch letztlich auch uns Auftragsmengen in der Elektronikindustrie gekostet hat. Per Stichtag betrugen unsere Forderungen gegen das Tochterunternehmen EUR 619.877,10. Hinzu kommt ein Beteiligungswert in Höhe von EUR 200.000,00. Somit beträgt unser Gesamtengagement zum Jahresende EUR 819.877,10. Einen weiteren strategischen Baustein im Zusammenhang mit der Elektronikindustrie stellt für uns das Projekt "Silver Bullet" dar. Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung, welche sich durch die Corona- Krise noch erheblich beschleunigt hat, gehen wir von einem steigenden Markpotential aus, welches sich in der Vergangenheit teils auch schon in den oben beschriebenen Absatzmengensteigerungen im Bereich der versilberten dendritischen Kupferpulver zeigte. Die vorhandenen Kapazitäten werden gemäß den dargestellten Prognosen auf Dauer nicht ausreichen und daher besteht die Notwendigkeit, die bestehende Produktionsanlage auszubauen und neue Produktionsanlagen aufzubauen. In diesem Zusammenhang sind bereits erste Entwicklungskosten für den Auf- und Ausbau einer Anlage zur Versilberung von dendritischem Kupferpulver zur Belieferung der Elektronikindustrie aufgelaufen. Die Notwendigkeit zum weiteren Ausbau der bestehenden Produktionskapazitäten und damit verbundenen Investitionen kann bei weiterhin steigender Nachfrage zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass wir, trotz der Umsetzung einiger wichtiger strategischer Maßnahmen, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen im Unternehmensumfeld sowie der teils widrigen Umstände auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, ein deutlich negatives Jahresergebnis ausweisen. Das Ziel für die Zukunft muss nun lauten, der krisenhaften Wirtschaftsentwicklung zum Trotz, an die gute operative Arbeit der Vorjahre anzuknüpfen und die Verkaufszahlen wieder deutlich zu steigern. Dies kann gelingen durch den Wegfall eines japanischen Mitkonkurrenten. Zugleich sollen aber auch die Stärken der Gesellschaft - hohe Qualität und Kundenservice - wieder vermehrt in den Vordergrund gerückt werden und den verbleibenden Konkurrenten auf diese Weise Mengen abgenommen sowie unsere gute Marktstellung weiter ausgebaut werden. Flankiert durch die bereits getätigten strategischen Maßnahmen der Vergangenheit - Preiserhöhungen auf den Absatzmärkten sowie langfristiger Energieeinkauf- soll das Kerngeschäft wieder lukrativ gestaltet und die Gewinnzone schnellstmöglich erreicht werden, um auf diesem Wege die aufgestauten Bürden der letzten Jahre schrittweise abbauen zu können. Weiterhin lautet die Devise, neben dem Kerngeschäft weitere Standbeine auf- und auszubauen und diese möglichst rentabel zu gestalten. Daneben war es schon immer und ist es auch weiterhin der Plan, die GGP Metalpowder AG auf die Anforderungen globaler Märkte vorzubereiten und neue Absatzkanäle zu erschließen. 3. Aussagen zur Entwicklung der Vermögens- und der Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzposten der Aktivseite fielen im Laufe des Jahres 2023 um T€ 2.963 auf T€ 22.092. Das Anlagevermögen sank um T€ 35 und weist mit T€ 1.592 einen Anteil von 7,2% (Vj. 6,5%) an der Bilanzsumme auf. Das Umlaufvermögen ist stark geprägt durch den Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte. Ihr gemeinsamer Anteil an der Bilanzsumme beträgt 63,0% (Vj. 69,8%). Die Vorräte belaufen sich zum Jahresende auf T€ 11.362, was verglichen zum Vorjahr mit T€ 15.330 zu einer wertmäßigen Abnahme von T€ 3.968 führt. Die Summe der Mengen aus Rohstoffen, Halbfertigwaren und Fertigerzeugnissen sank dabei um 435 Tonnen auf 495 Tonnen (Vj. 930 Tonnen). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 2.549 (Vj. T€ 2.164) und sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 385 gestiegen. Dies liegt daran, dass die Forderungen gegen einen Großkunden, mit welchem wir ein Reverse-Factoring-Verfahren vereinbart haben, aufgrund einer Systemumstellung bei dessen Bank nicht, wie geplant, verkauft werden konnten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag T€ 620 (Vj. T€ 654) und sind somit um T€ 34 gesunken. Das Eigenkapital wird in Höhe von T€ -4.525 (Vj. T€ -3.698) ausgewiesen und liegt damit um T€ 827 niedriger im Vergleich zum Vorjahr. Zur Vermeidung einer möglichen bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft wurde am 09.11.2021 die vorherige Rangrücktrittsvereinbarung mit der GGP Metall AG durch eine aktuelle Vereinbarung ersetzt. Demgemäß tritt die GGP Metall AG mit ihrer Forderung in Höhe der Valutierung des gewährten Darlehens sowie in Höhe von zusätzlich T€ 1.500 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugunsten anderer Gläubiger im Rang zurück. Zum Stichtag 31.12.2023 hatte das Darlehen noch einen Restwert in Höhe von TEUR 1.184. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31.12.2024. Zusätzlich wurde uns von der GGP Metall AG eine Finanzierungszusage mit gleichzeitigem Rangrücktritt bewilligt. Gemäß dieser Vereinbarung gewährt die GGP Metall AG der GGP Metalpowder AG bei nachgewiesenem Bedarf ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.007 und tritt zugleich in Höhe dieses Betrages im Rang hinter andere Gläubiger zurück. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31.12.2025. Die Passivseite wird von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 18.424 (Vj. T€ 19.442) dominiert. Bei einer rein wertmäßigen Gegenüberstellung sind die Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 66 (Vj. T€ 74) durch den Bestand an Vorräten sowie durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mehr als gedeckt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von T€ 1.380 auf T€ 1.449. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Jahresende mit T€ 27 (Vj. T€ 32) bilanziert. Ertragslage Vergleicht man die Geschäftsjahre 2022 und 2023, ist ein deutlicher Abfall des Umsatzes zu beobachten. Nach Umsätzen von T€ 59.582 in 2022 konnten in 2023 nur noch Verkäufe in Höhe von T€ 42.779 realisiert werden, was einer Verminderung um 28,2% entspricht. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist in erster Linie der deutliche Rückgang der Absatzmengen (-1.129 Tonnen / -24,8%). Daneben lag aber auch der Kupferpreis, welcher den entscheidenden Anteil am Gesamtpreis der Produkte ausmacht und welcher sich somit entsprechend stark im Umsatz niederschlägt, die meiste Zeit unterhalb des, insbesondere in der ersten Vorjahreshälfte, sehr hohen Wertes. Nichtsdestotrotz befand sich der Kupferpreis auch im Berichtsjahr immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau, was den ausgewiesenen Umsatz insgesamt immer noch recht hoch erscheinen lässt. Den Rückgang der Absatzmenge machen wir an mehreren Faktoren fest. Neben der Rezession in Deutschland und anhaltenden Problemen bei der globalen wirtschaftlichen Entwicklung hat uns insbesondere die phasenweise schwierige Beschaffung von Rohstoffen aus Russland Probleme bereitet. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich größtenteils aus Kursgewinnen und weiterverrechneten Frachtkosten zusammen, welche beide ausschließlich dem operativen Geschäftsbetrieb zuzurechnen sind. Per Saldo ergibt sich aus der Differenz von Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und Materialaufwand eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 1.495. Diese Ertragsverschlechterung resultiert im Wesentlichen aus den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres in Verbindung mit einer Verteuerung der Rohstoffe. Daran konnte letzten Endes auch die in der Vergangenheit getätigte Umgestaltung der Preisfindung im Einkauf nichts mehr ändern. Der Zukauf beim wichtigsten Lieferanten erfolgt seit dem Jahr 2014 auf Eurobasis, jedoch sind die Metallpreise USD-gebunden und somit wurde dieser Währungseffekt in der Vergangenheit an uns weitergereicht. In diesem Zusammenhang ergab sich durch einen starken Dollar immer automatisch eine negative Auswirkung auf unser Ergebnis. Im Rahmen der Umgestaltung der Einkaufspreise, wurde der Umrechnungskurs auf einen festen Wert von 1,23 fixiert, wodurch der währungsbedingte Einfluss auf unser Ergebnis begrenzt wird. Die Senkung der Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von T€ 662 ist bedingt durch den Einsatz von Kurzarbeit sowie durch den Verzicht der vollständigen Auszahlung von Sonderleistungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 2.381 und sanken somit im Vergleich zu 2022 (T€ 4.213) um T€ 1.832. Saldiert ergibt sich aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Effekt in Höhe von T€ -901. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens kann als jederzeit stabil betrachtet werden. Die Gesellschaft konnte aufgrund ausreichender Liquidität und mit Unterstützung der Finanzierungspartner ihre Verbindlichkeiten stets in der vereinbarten Zahlungsfrist begleichen. Die Finanzierung durch den Gesellschafter ist wirtschaftlich langfristig angelegt und gilt als jederzeit gesichert. 4. Investitionen Immaterielle Vermögensgegenstände In den Geschäftsjahren 2014 und 2015 wurde unter Hochdruck an der Produktweiterentwicklung hinsichtlich der (versilberten) UF-Pulver für die Elektronikindustrie gearbeitet, um schnellstmöglich zur Freigabe für die Massenproduktion zu gelangen. In diesem Zusammenhang wurde bis zum Geschäftsjahresende 2015 eine Eigenentwicklung in Höhe von T€ 458 aktiviert. Im Jahr 2017 wurden in diesem Zusammenhang weitere T€ 96 aktiviert. Unter Berücksichtigung der linearen Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände stehen zum Jahresende 2023 noch T€ 343 (Vj. T€ 357) zu Buche. Sachanlagen Im Jahr 2023 wurden T€ 78 in den Umbau und die Verbesserung der bestehenden Anlagen und Maschinen investiert. Aufgrund unserer Geschäftsbeziehungen zum russischen Beschaffungsmarkt und aus Gründen des Risk Management haben wir im Berichtsjahr die Eigenproduktion gesteigert, um eventuellen Lieferschwierigkeiten aufgrund möglicher Sanktionen gegen russisches Kupferpulver vorzubeugen bzw., um Verzögerungen beim Transport der Rohstoffe entgegenzuwirken. Finanzanlagen Die GGP Metalpowder Japan Co., Ltd., deren alleinige Gesellschafterin die GGP Metalpowder AG ist, ist aktuell mit T€ 200 in den Büchern der GGP Metalpowder AG bilanziert. 5. Beschaffung, Produktion und Absatz Im Rahmen der Beschaffung ist im Wesentlichen zwischen dem Bezug von Kupferkathoden für Eigenproduktion sowie dem Zukauf von bereits gefertigtem Kupferpulver zu unterscheiden. Sämtliche Materialien werden auf Basis der Preisnotierungen an der London Metal Exchange (LME) bezogen und waren somit den zeitweiligen Preisschwankungen im Jahr 2023 unterworfen. Durch die mit Lieferanten und Kunden vereinbarten Preisgestaltungen beim Metall gelingt es der GGP Metalpowder AG unter Berücksichtigung des Produktionsprozesses eine weitestgehende Kongruenz von Einkaufs- und Verkaufspreisen zu erreichen. Die GGP Metalpowder AG arbeitet mit modernsten Produktionsanlagen und einer hoch qualifizierten und motivierten Belegschaft. Mit einer Gesamtkapazität im Firmenverbund von 12.000 Tonnen Pulver pro Jahr hat die GGP Metalpowder AG eine hervorragende Marktposition für zukünftiges Wachstum. 6. Personal- und Sozialwesen Im Durchschnitt waren bei der GGP Metalpowder AG im Geschäftsjahr 2023 57 Mitarbeiter beschäftigt, davon 34 in der Produktion, vier geringfügig Beschäftigte im gewerblichen Bereich sowie 19 in der Verwaltung (inkl. Vorstand). Im Allgemeinen war und ist die Motivation und die Eigenverantwortung der gesamten Belegschaft der GGP Metalpowder AG als herausragend zu beurteilen. Wir setzen auch künftig in verstärktem Maße auf die Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter, insbesondere bei der technischen und fachspezifischen Aus- und Weiterbildung. Die Schulungsmaßnahmen werden in der Regel von externen Experten vorgenommen. 7. Umwelt, Energie, Sicherheit und Gesundheit Der Umwelt- und Gesundheitsschutz, die Sicherheit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit knappen Ressourcen, insbesondere Energie, gehören zu unseren zentralen unternehmenspolitischen Grundsätzen und veranlassen uns zur stetigen Weiterentwicklung unserer Systeme und Abläufe. Diesem Umstand haben wir Rechnung getragen durch die Einführung eines IMS (Integriertes Management System), welches entsprechende Zertifizierungen zur Folge hatte. Hervorzuheben ist hierbei die Zertifizierung nach ISO 14001, die die strengen Umweltstandards der GGP Metalpowder AG belegt. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu erhalten und, sofern erforderlich, zu fördern, ist uns ein zentrales Anliegen. Dazu haben wir ein Arbeitsschutzhandbuch entwickelt, das alle internen Bestimmungen beinhaltet, die zusätzlich zu gesetzlichen und gesetzesähnlichen Regelungen, wie beispielsweise Arbeitsschutzgesetz, Betriebsordnung, UVV, festgelegt wurden. Durch Sicherheitsfachkräfte und -beauftragte wird gewährleistet, dass einerseits alle Bestimmungen erfüllt werden und andererseits die Sicherheit aller Mitarbeiter permanent verbessert wird. 8. Forschung und Entwicklung Bei der GGP Metalpowder AG steht in erster Linie die Entwicklung von neuen Produkten auf Basis bestehender Kundenanforderungen im Vordergrund. Dazu wurden neue Centre of Excellence für die Bereiche versilberter Kupferpulver sowie ultrafeiner Metallpulver aufgebaut. Ziel ist es dabei, die sehr teuren ultrafeinen Silberpulver in der Elektronikindustrie zu substituieren. Auf eine reine Forschung ohne konkrete Kundenbedürfnisse wird seitens der GGP Metalpowder AG verzichtet. Die Versilberung von dendritischen Kupferpulvern (wie auch von Kupfer-Flakepulvern) hat am Standort Trautenfurt eine langjährige Tradition. Diese Produkte wurden hauptsächlich für die Anwendung in der Kohlebürstenindustrie hergestellt. Weitere Absatzmöglichkeiten ergaben sich im Bereich leitfähige Lacke und Pasten. Für diese Anwendungen war das vorhandene Verfahren der cyanidischen Versilberung ein kostengünstiges Verfahren, mit dem die benötigten Produkte in ausreichender Qualität dargestellt werden konnten. Für die seit 2012 angefragten ultrafeinen dendritischen Kupferpulver mit Versilberung für die sog. "EMI shielding film"-Anwendungen stellte sich jedoch heraus, dass mit der cyanidischen Versilberung nicht die hohen Anforderungen bzgl. der elektrischen Leitfähigkeit der versilberten Pulver erreicht werden. Somit war die Weiterentwicklung der Technologie und der Produktionsanlagen in Richtung Versilberung auf Basis Silber-Nitrat unbedingt erforderlich. Die Vielzahl der Anfragen in den unterschiedlichsten Variationen machte die Installation einer Reihe von neuen bzw. die Anpassung von vorhandenen Prozessschritten für das Handling notwendig. Durch zahlreiche Mustersendungen erfolgte die Erprobung und Verfeinerung der neuen Prozessschritte sowie die Anpassung sowohl an die Pulvereigenschaften als auch die Kundenanforderungen. Mithilfe der daraus gewonnenen Erfahrungen sowie durch die bei Kundenbesuchen in Asien gesammelten Informationen konnte die Qualität der versilberten ultrafeinen Kupferpulver sukzessive verbessert und auf das geforderte Niveau gesteigert werden. Mit der versilberten Qualität wurde in 2014 die Freigabe bei den beiden Marktführern erreicht und die ersten Bestellmengen geliefert. Mitte des Jahres 2016 konnten bereits größere Mengen des versilberten ultrafeinen Kupferpulvers an die Elektronikindustrie verkauft werden. Ab dem Jahr 2017 erfolgte der Absatz im Tonnenmaßstab, welcher jährlich Schritt für Schritt gesteigert werden konnte und im Jahr 2022 mit einer verkauften Menge von 25.920 kg seinen vorläufigen Zenit erreichte. Beliefert wurden Kunden in Japan und China. Neben dem Marktführer werden auch einige kleinere Kunden bereits regelmäßig beliefert oder befinden sich zumindest in der Erprobungsphase. Des Weiteren gibt es eine Reihe zusätzlicher Interessenten für unsere EMI Shielding Pulver. Aufgrund der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage und wegen der ganzjährigen Schwäche des japanischen Yen war die Liefermenge im Jahr 2023 stark rückläufig und belief sich auf lediglich 11.194 kg. Der Fokus für das Jahr 2024 liegt auf einer deutlichen Steigerung der Absatzmengen, bei gleichzeitiger Optimierung der Produktionsabläufe und Verstetigung der Produktqualität. Als positives Signal dient uns hierbei, dass bereits im ersten Monat des laufenden Jahres rund 5 Tonnen Elektronikpulver verkauft werden konnten. Anhand der Planungen unserer Kunden ist von einer Absatzmenge jenseits der 20 Tonnen im Jahr 2024 auszugehen. Damit lägen wir nur knapp unterhalb der Menge des bisherigen Rekordjahres 2022. Aufgrund der hohen Kosten für die oben geschilderte Produktweiterentwicklung wurde in diesem Zusammenhang ein selbstgeschaffenes immaterielles Wirtschaftsgut aktiviert. Eine Aktivierungsquote an den Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung kann aufgrund der fehlenden Abgrenzbarkeit der Tätigkeiten der involvierten Mitarbeiter zwischen Forschungsarbeiten und sonstigen operativen Tätigkeiten nicht angegeben werden. 9. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens die Liquiditäts- und Cashflow-Entwicklung sowie das Jahresergebnis herangezogen. Umsatz, Auftragsbestand und Liquidität werden arbeitstäglich verfolgt. Es wurde ein Berichtswesen aufgebaut, das einen monatlichen Überblick zur Unternehmensentwicklung erlaubt. Zur Auftrags- und Umsatzsteuerung werden Deckungsbeiträge und das jeweilige Auftragsergebnis analysiert. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Produktqualität, Produktivitätsdaten, Arbeitnehmerbelange, Personaldaten, Umweltaspekte sowie Produktfortentwicklungen zentrale Bestandteile der Unternehmenssteuerung. 10. Risiko- und Chancenbericht Die wesentlichen Risiken werden bei der GGP Metalpowder AG in einem Risikoportfolio abgebildet und durch Integration der operativen und strategischen Planung in ein unternehmensindividuelles Frühwarnsystem eingebunden. Die Einzelrisiken sowie das Gesamtrisiko werden permanent überwacht, um frühzeitig entsprechend erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Das unternehmensindividuelle Frühwarnsystem wird systematisch in unsere Geschäftsprozesse integriert. Finanziellen Risiken wurden und werden mit starken externen Partnern sowie mit Hilfe des Gesellschafters der GGP Metall AG begegnet. Hier wurde neben der Bereitstellung von Darlehen und Kreditlinien auch Factoring umgesetzt, um Umsatzausweitungen auch für die Zukunft entsprechend finanzieren zu können. Den Risiken, hinsichtlich des Verlustes von Marktanteilen, wurde durch Expansion und Innovation Rechnung getragen, regionalen Risiken durch Internationalisierung, Risiken am Beschaffungsmarkt durch entsprechende Lieferverträge, Schadensrisiken durch wirtschaftlich sinnvolle Versicherungen und IT-Risiken durch entsprechende Security-Prozesse. Um potenzielle Gefahren und Schwachstellen im Unternehmen noch früher erkennen zu können und dann richtig einzuschätzen, wird das System permanent weiterentwickelt. Dadurch soll es dem Unternehmen ermöglicht werden, seine Risiken permanent zu identifizieren, zu analysieren, zu gewichten und zu überwachen. Dieses ganzheitliche Risikomanagementsystem bietet die Chance, mit den Gefährdungspotenzialen, denen die Unternehmung ausgesetzt ist, zeitnah umzugehen und auf Entwicklungen frühzeitig und zielorientiert reagieren zu können, um somit Schaden abzuwenden. Neben den beschriebenen Risiken gibt es natürlich auch eine Reihe von Chancen für die GGP Metalpowder AG, die sich zum einen in den hochmotivierten Mitarbeitern, der internationalen Vernetzung in Einkauf und Vertrieb, hoher Produktqualität und Liefertreue und zum anderen in Kreativität und Innovation begründen. Anders wäre es für die GGP Metalpowder AG nicht möglich gewesen, die nunmehr erlangte Marktstellung zu erreichen und auch weiterhin zu festigen. Gleichzeitig wurde auf den technologischen Wandel reagiert und innovative Produkte entwickelt, die in der Zukunft einen überaus positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg beisteuern werden. Daneben birgt die geographische Erschließung neuer Märkte erhebliche Chancen für die Gesellschaft, aber ebenso Risiken, die dann von einem professionellen Team entsprechend gemanagt werden. 11. Ausblick Deutschland bleibt auch im Jahr 2024 das Konjunktur-Schlusslicht unter den großen Volkswirtschaften weltweit - so lauten die trüben Prognosen des IWF sowie der EU-Kommission. Während der IWF von einem Wachstum um 0,5% im Jahr 2024 ausgeht, malt die EU-Kommision mit seiner Vorhersage (0,3%) ein noch düstereres Bild. Als Gründe hierfür werden aufgeführt, dass Deutschland als Exportnation stärker als andere Länder unter dem geschwächten Welthandel leidet. Daneben habe Deutschland als Industrienation verstärkt mit den hohen Energiekosten zu kämpfen. Innerhalb der EU soll die Wirtschaft in diesem Jahr um immerhin 0,9% wachsen und im Euroraum um 0,8%, so die EU-Kommission. Ausschlaggebend hierfür sei die strenge Geldpolitik der Zentralbank, wodurch langsam aber stetig die Inflation ausgebremst werde. Das nach wie vor schwache Wachstum spiegele laut IWF jedoch auch wider, dass die Zinsanhebungen nicht vor Ablauf des Jahres 2024 ihre volle Wirkung entfalten werden. Die globale Wirtschaft wird gemäß den Schätzungen des IWF in 2024 ein Wachstum in Höhe von 3,1% erreichen und damit leicht oberhalb des Vorjahresanstieges landen. Entscheidend wird hierbei jedoch die Rolle Chinas sein, dessen Wachstum im Jahr 2022 zum ersten Mal seit 40 Jahren hinter dem weltweiten Durchschnitt zurücklag. Wichtig wird in diesem Zusammenhang sein, wie schnell die geldpolitischen Maßnahmen der chinesischen Regierung im Hinblick auf den Bausektor greifen. In diesem Punkt sieht der IWF allerdings auch ein Hauptrisiko, welches den kleinen Aufschwung im weltweiten Wachstum abschwächen könnte - eine Verschärfung der Immobilien-Krise in China könnte dazu führen, dass die chinesische Konjunktur und somit auch das weltweite Wachstum erneut ausgebremst wird. Als weitere Risiken zählt der IWF eine weitere Eskalation des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auf, ebenso wie die Gefahr einer Schuldenkrise als Folge der strengen Geldpolitik. Auch die EU-Kommission zählt geopolitische Spannungen, insbesondere die Gefahr einer Ausweitung des Nahost-Konflikts, zu den Unwägbarkeiten, welche die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend negativ beeinflussen könnten. Daneben listet sie auch Klimakrisen und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse zu den akuten Bedrohungen. Der IWF ergänzt die Liste der potenziellen Gefahren um die Lohn-Preis-Spirale innerhalb Europas. So könne es zu Rückkopplungen kommen, wenn Arbeitnehmer versuchen, die verlorene Kaufkraft durch die Forderung höherer Löhne auszugleichen. In der Folge wäre laut IWF sogar eine Stagflation - ein konjunktureller Stillstand bei gleichzeitig steigenden Preisen - durchaus denkbar. Aufgrund unserer Geschäftsbeziehungen nach Russland im Rahmen des Rohstoffeinkaufs stellt das politische und wirtschaftliche Auseinanderdriften von Russland und der westlichen Welt für die GGP Metalpowder AG im Vergleich zu anderen Unternehmen eine relativ hohe Gefahr dar. Zugleich müssen wir jedoch festhalten, dass Kupferpulver bislang komplett von jeglichen westlichen Sanktionen ausgenommen war und unser Geschäftsmodell somit bis dato von dem oben ausgeführten Konflikt größtenteils unbeeinflusst geblieben ist. Die Versorgung mit Rohstoffen aus Russland war bis zum aktuellen Zeitpunkt stets gesichert, wenngleich die EU-Sanktionen zu einer Angleichung unserer Beschaffungswege führten. Alle unsere Kunden konnten trotz dieser Probleme stets so bedient werden, dass es nirgends zu Lieferausfällen an unsere Abnehmer oder gar zu Produktionsstillständen gekommen wäre. Ferner müssen wir konstatieren, dass das oben gezeichnete Szenario, in welchem wirtschaftliche Beziehungen mit Russland bzw. mit russischen Unternehmen nicht mehr möglich wären, das Risiko einer Bestandsgefährdung für die GGP Metalpowder AG birgt. Zugleich wollen wir jedoch festhalten, dass wir dieses Risiko als unwesentlich erachten. Unserer Einschätzung nach besitzt die GGP Metalpowder AG Systemrelevanz, da sie nicht substituierbare Produkte an eine ganze Reihe unterschiedlicher Wirtschaftszweige, darunter auch die Automobilindustrie, liefert. Folglich müssten ganze Branchen ihre Produktion einstellen, falls sich die Bundesregierung bzw. die Europäische Union auf derart weitreichende Sanktionen gegen Russland, welche zu einem Lieferstopp unseres Vormaterials führen würden, entscheidet. Aufgrund eines erst im August des Jahres 2021 abgeschlossenen und über vier Jahre laufenden Stromabnehmervertrags mit der E.On Deutschland GmbH, in welchem jährlich sinkende Preise vereinbart sind, betrachten wir die immer noch deutlich erhöhten Energiepreise für uns als unwesentlich. Die Gaspreise sind für uns hingegen gänzlich uninteressant, da wir kein Gas für unsere Produktionsprozesse einsetzen. Als Zulieferer der Automobilindustrie wird die GGP Metalpowder AG auch in Zukunft tendenziell eher stärker von den wirtschaftlichen Auswirkungen in Verbindung mit dem Umbau im Automobilsektor (E- Mobilität) betroffen sein. Die stark gestiegenen Kosten in nahezu allen Bereichen mündeten bereits zum Ende des Jahres 2022 in Preissteigerungen auf unseren Absatzmärkten. Der konjunkturelle Abschwung schlug sich im Geschäftsjahr 2023 jedoch deutlich spürbar in unseren Absatzzahlen nieder, wodurch sich die positiven Effekte der erfolgten Preissteigerungen leider nicht ausreichend entfalten konnten. Bereits früh im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir daher mit entsprechenden Gegenmaßnahmen in Form von Kurzarbeit und der Ergreifung weiterer Kosteneinsparpotenziale reagiert. Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres spricht ein verhältnismäßig guter Auftragseingang bislang dafür, dass die getroffenen strategischen Maßnahmen der Vergangenheit sich in Zukunft wieder besser entfalten werden. Positiv kommt hinzu, dass einer unserer Mitbewerber in Japan zum Ende des Jahres 2024 seine Tätigkeit einstellen wird. Durch die Übernahme eines Teils seines Kundenstamms rechnen wir ab dem Jahr 2025 mit einem Zugewinn an neuen Auftragsmengen in der Größenordnung von mehreren hundert Tonnen. Die Bemusterungsphase zur Freiprüfung unser Pulvertypen ist bereits Ende des Jahres 2023 angelaufen. Mit den ersten Lieferungen ist im 4. Quartal 2024 zu rechnen. Ergänzende Preisanpassungen auf unseren Absatzmärkten sowie weitere Maßnahmen zur Kosteneinsparung sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch trotzdem nicht gänzlich auszuschließen, sofern die positiven Mengeneffekte sich nicht ausreichend im Ergebnis niederschlagen sollten. Mit der Unterstützung unseres finanzkräftigen Partners gehen wir allerdings in keinem Fall von einer Bestandsgefährdung des Unternehmens aus. Nichtsdestotrotz sind wir uns der weiterhin bestehenden Risiken bewusst, welche sich aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten ergeben. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die weltweite Konjunktur in Zukunft entwickeln wird. Wir gehen davon aus, dass durch die weitere Intensivierung unserer Vertriebsaktivitäten und durch die Wachstumspotenziale bei den neuen Produktentwicklungen mögliche negative Folgen, aus den dargestellten Risiken in Zukunft deutlich abgemildert werden können. Unser Hauptaugenmerk wird dabei weiterhin auf die Märkte in den BRICS-Staaten sowie auf Asien gerichtet werden, wo noch Marktanteile zu gewinnen sind. Hier werden derzeit Verhandlungen mit möglichen Kooperationspartnern zum Aufbau eines Vertriebsnetzes in diesen Regionen weiter intensiviert bzw. sind bereits abgeschlossen. Besondere Erwähnung hat die Gründung der GGP Metalpowder Japan Co., Ltd., einer 100%-igen Tochtergesellschaft der GGP Metalpowder AG, verdient. Mit diesem Schritt ist es gelungen, noch näher an den asiatischen Kunden zu sein und somit deren Anliegen und Bedürfnisse noch besser befriedigen zu können. Gerade vor diesem Hintergrund werden zusätzliche Wachstumspotenziale bei neuen Produktentwicklungen, wie den versilberten sowie ultrafeinen Kupferpulvern für die Elektronikindustrie, erwartet. Weiterhin werden wir auch zukünftig an unserem, bereits in der Vergangenheit angestoßenem Maßnahmenpaket festhalten. Dieses beinhaltet neben Optimierungen auf der Kostenseite einerseits, auf der anderen Seite auch umfangreiche Preisverhandlungen auf unseren Absatzmärkten. Auch vor dem Hintergrund einer schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage lautet unser Ziel für das Geschäftsjahr 2024, wieder in die Gewinnzone vorzudringen. Für das laufende Jahr rechnen wir mit einem Gewinn im hohen fünfstelligen Bereich. Die aktuelle Auftragslage und die Aussicht auf den Zugewinn erster größerer Mengen aus der Geschäftsaufgabe unseres japanischen Konkurrenten zum Jahresende geben uns Grund zur Annahme, dass wir dieses Ergebnis in 2024 auch erreichen werden. Mittel- und langfristig, beabsichtigen wir, mit den oben genannten strategischen und langfristig ausgerichteten Maßnahmen, an das Ergebnis unseres Rekordjahres 2011 anzuknüpfen und dieses zu übertreffen. 12. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktG Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Nürnberg, 12. Juli 2024 gez. Markus Hofmockel, Vorstand In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GGP Metalpowder AG, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GGP Metalpowder AG, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GGP Metalpowder AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt "Darstellung des Geschäftsverlaufs" des Lageberichts, in denen die Gesellschaft ihre Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden insbesondere hinsichtlich einer Beteiligung in Japan beschreibt. Die Gesellschaft legt die Basis für ihre Auffassung zur Bewertung des Projekts in Japan dar und begründet die Werthaltigkeit des Engagements. Da die Gesellschaft noch nicht Cash-Flowpositiv ist, ist eine Finanzierung durch die Muttergesellschaft weiterhin notwendig. Die Werthaltigkeit des Engagements hängt vom Erfolg der getroffenen Maßnahmen ab. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Maßnahmen zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung Wir verweisen auf die Angabe im Abschnitt "Maßnahmen zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung" des Anhangs sowie die Angaben in den Abschnitten "Aussagen zur Entwicklung der Vermögens- und der Ertragslage des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass zur Vermeidung einer bilanziellen Überschuldung Rangrücktrittsvereinbarungen mit der GGP Metall AG geschlossen wurden. Zusätzlich wurde von der GGP Metall AG eine Finanzierungszusage mit gleichzeitigen Rangrücktritt gewährt. In diesem Zusammenhang weisen wir auch darauf hin, dass im Falle andauernder negativer Planabweichungen eine wesentliche Unsicherheit vorliegt, die, sofern es in dem Falle nicht gelingt, durch Fremd- oder Innenfinanzierung bzw. weitere finanzielle Unterstützung des Gesellschafters ausreichende Zahlungsmittel zu erhalten, bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 12. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer" Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach dem Gesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat ist durch die mündlichen Berichte des Vorstands sowie durch das monatliche Reporting laufend über die wirtschaftliche Lage der GGP Metalpowder AG unterrichtet worden. Im Geschäftsjahr 2023 kam der Aufsichtsrat zu einer Reihe von Sitzungen unter Teilnahme des Vorstands zusammen. Neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung, geprägt durch eine intensive Bearbeitung der Abnehmermärkte und der Gewinnung neuer Kunden, wurden in den Sitzungen vor allem Strategie und Wachstumsperspektiven erörtert. Außerdem wurde über die Auswirkungen des Ukrainekriegs und der anhängigen Rechtsstreitigkeiten auf das Unternehmen, die weitere Entwicklung der Tochtergesellschaft in Japan, der Entwicklung bei der Belieferung der Elektronikindustrie mit versilberten Kupferpulvern, die Volatilität der Devisen- und Rohstoffmärkte (insbesondere Kupfer und USD/EUR) sowie über die Optimierung im Supply-Chain Management und der sich hieraus ergebenden Chancen und Risiken für die Gesellschaft diskutiert und über das weitere Vorgehen entschieden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstand der Gesellschaft standen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen laufend in Verbindung. Der Jahresabschluss der GGP Metalpowder AG ist entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften i.S.d. §264 HGB i.V.m. §267 (2) HGB aufgestellt. Grundsätzlich wurde von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde der Jahresabschlusses 2023 der GGP Metalpowder AG durch einen Abschlussprüfer auf Grundlage der §§242 bis 256a, der §§ 264 bis 288 und der §§317 ff. HGB sowie der Sondervorschriften des Aktiengesetzes geprüft. Der Prüfungsbericht vom 12. Juli 2024 liegt dem Aufsichtsrat vor. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand den Jahresabschluss 2023, der sich hieraus ergebenden Verlustsituation und der Vermeidung einer möglichen bilanziellen Überschuldung durch die am 1. Dezember 2023 geschlossene neue Rangrücktrittsvereinbarung mit der GGP Metall AG intensiv erörtert, wonach die GGP Metall AG mit ihrer Forderung in Höhe der Valutierung des gewährten Darlehens (Restwert zum 31.12.2023: TEUR 1.184) sowie zusätzlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.000 zugunsten anderer Gläubiger im Rang zurücktritt. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31. Dezember 2026. Zusätzlich wurde durch die GGP Metall AG eine Finanzierungszusage mit gleichzeitigem Rangrücktritt gewährt. Gemäß dieser Vereinbarung gewährt die GGP Metall AG der GGP Metalpowder AG bei einem nachgewiesenen Bedarf ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.007 und tritt zugleich in dieser in Höhe im Rang hinter anderen Gläubigern zurück. Diese Vereinbarung endet automatisch zum 31. Dezember 2025. Einwände wurden nach der abschließenden Prüfung durch den Aufsichtsrat nicht erhoben. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2023 der GGP Metalpowder AG hat der Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt.
Schruns, den 09. Dezember 2024 Michael Grünstein, Dipl. Ingenieur, Vorsitzender des Aufsichtsrats HRB 26319, Amtsgericht NürnbergFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 9.12.2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Bilanzverlust 2023 in Höhe von € 8.052.127,23 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
3N Vermögensverwaltung KG
Selbe AdresseEckart & Neidhardt Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Eckart & Neidhardt Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Eckart Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
3N Immoinvest GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHN Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
CFE Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
team apis GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
C.F. Eckart Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
3N Real Estate GmbH & Co. KG
Selbe AdresseECKART PLAZA SERVICE GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
3N Immoselect GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen