Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Benz seit 4.10.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BENZ AGStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen sowie die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Im Verlauf des Jahres ging die Inflationsrate weiter zurück und der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigte sich. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Die deutschen Exporte setzten ihre Talfahrt bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier machte sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr bemerkbar. Insgesamt kühlte sich die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Notenbanken, Zinsen und Anleihen Die Notenbanken dämpften die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation. Die US-amerikanische Notenbank (Fed) und die europäische Notenbank (EZB) erhöhten mehrmals im Jahr 2023 die Leitzinsen. Das rigide Vorgehen der Notenbanken zeigte Erfolg, denn die Inflation konnte gedämpft werden. Die restriktive Geldpolitik führte über eine abnehmende Kaufkraft zu einer rückläufigen Konjunkturdynamik. Die abnehmende Wachstumsdynamik war vor allem in der Eurozone stark spürbar. Deutschland litt am stärksten unter der globalen Industrieschwäche, den höheren Energiepreisen und damit einhergehend unter der abnehmenden Wettbewerbsfähigkeit. Die US-Wirtschaft hielt sich deutlich besser, da in den USA der Anteil am Konsum höher war als in der Eurozone. Es herrschte ein ausgelasteter Arbeitsmarkt sowie gut aufgestellte Unternehmen unterstützten die Wirtschaftsleistung in einem Umfeld stark steigender Zinsen. Die Entwicklung am Rentenmarkt war stark von der Rhetorik der Notenbanken beeinflusst, war von Zinserwartungen getrieben und verlief damit einhergehend sehr volatil. Allerdings wurde der Trend steigender Renditen aufgrund der restriktiven Geldpolitik der Notenbanken im März kurzzeitig aufgrund der Unsicherheiten rund um die US-Bankenkrise unterbrochen. Die Silicon Valley Bank (SVB), das bevorzugte Geldhaus der US-Tech-Branche, wurde zum Rettungsfall und musste von den US-Behörden gestützt werden. Dieser Umstand hielt jedoch nicht lange an, der Trend steigender Renditen nahm wieder Fahrt auf. Ab November führten Zinsspekulationen aufgrund tiefer als erwartet weiter sinkender Inflationszahlen zu einer starken Gegenbewegung. Die globalen Renditen gingen stark zurück. Aktienmärkte Das Jahr 2023 hinterließ auch am Aktienmarkt seine Spuren. Die US-Bankenkrise im März und ein anhaltend hohes Zinsniveau resultierten immer wieder in zwischenzeitlichen Rücksetzern. Zum Jahresende führten sinkende Leitzinserwartungen und abnehmende Anleiherenditen zu einer Jahresendrallye. Ein Großteil der Aktienmärkte beendete das Jahr deutlich im Plus. Treiber waren Technologiewerte, die stark von den Fortschritten im Bereich Künstliche Intelligenz profitierten. Währungen Der Euro hatte gegenüber vielen Währungen aufgewertet. Die Währungsentwicklung war aber keine Einbahnstraße, sondern verlief höchst volatil. Gegenüber dem US-Dollar legte der Euro leicht zu. Der Schweizer Franken wiederum war in den letzten Monaten als klassischer sicherer Hafen gefragt und konnte trotz der hohen Zinsdifferenz zwischen der Schweiz und der Eurozone gegenüber dem Euro zulegen. Rohstoffe, Öl und Gold Das Rohstoffsegment entwickelte sich gemischt. Industriemetalle und Energierohstoffe litten unter der wirtschaftlichen Abschwächung, die Goldpreis legte gegen Jahresende aufgrund von Zinssenkungserwartungen kräftig zu. Zu Jahresanfang fielen die Ölpreise aufgrund der negativen Erwartungen an eine wirtschaftliche Erholung und eines starken Euros. Allerdings kehrte der Pessimismus aufgrund der Bankenkrise und Rezessionsängste zurück. Der Ölpreis fuhr im Jahresverlauf Achterbahn. Gegen Ende des Jahres zog der Ölpreis kurzfristig kräftig an. Gründe für diese Entwicklung waren Kürzungen der Exportmengen durch die OPEC-Staaten und Russland. Dies hatte nicht nur wirtschaftliche Gründe, sondern war auch ein klares politisches Signal. Darstellung der allgemeinen Geschäftslage Die BENZ AG ist eine unabhängige und inhabergeführte Vermögensverwaltung, die qualitativ hochwertige Dienstleistungen für Ihre Kunden erbringt. Die BENZ AG ist ein Wertpapierinstitut gemäß § 2 Abs. 1 WplG. Die BENZ AG erbringt ausschließlich Wertpapierdienstleistungen im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG (Finanzportfolioverwaltung). Auf der Grundlage einer individuellen Bestandsaufnahme, die gemeinsam unter Berücksichtigung der WpHG- Vorschriften mit dem Anleger erstellt wird, wählt der Kunde unter verschiedenen Rendite- und Risikoprofilen die für ihn geeignete Anlagestrategie aus. Anhand seiner Strategie und dem jeweiligen Gebührenmodell kann der Kunde seine Depotstelle wählen. Das Portfolio wird regelmäßig an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst. Aufgrund ihrer Kernkompetenz, der klassischen Finanzportfolioverwaltung, richtet die BENZ AG ihr Angebot an vermögende Privatkunden, Mittelstandsunternehmen, Stiftungen sowie juristische Personen, die ein professionelles und unabhängiges Management für ihre Vermögensanlagen suchen. Die BENZ AG ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV). Ertragslage Die Gesamtleistung aus normaler Geschäftstätigkeit entspricht den kumulierten Umsatzerlösen und beläuft sich auf TEUR 612 (im Vorjahr TEUR 599). Das Ergebnis der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 23 (im Vorjahr TEUR 38). Die Unternehmensentwicklung im Bestands- und Neukundengeschäft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz volatiler wirtschaftlicher Entwicklungen positiv verlaufen. Da die BENZ AG bis heute keine eigenen Produkte oder Investmentfonds aufgelegt hat, kann der Kunde sicher sein, interessen- und konfliktfrei beraten zu werden. Die Wettbewerbssituation des Unternehmens im Geschäftsjahr ist insbesondere auch aufgrund von Marketing- und Akquisitionsmaßnahmen weiter gefestigt worden. Weiterhin wurde auch im vergangenen Jahr mittels Öffentlichkeitsarbeit (bspw. redaktionelle Beiträge, Börsen- und Webinterviews, etc.) der produktunabhängige und individuelle Vermögensverwaltungsservice kommuniziert. Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit und der damit verbundenen Empfehlungen konnte das verwaltete Kundenvermögen zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden, wodurch die Positionierung der BENZ AG im Markt weiter gefestigt wurde. Die positive Entwicklung des Verwaltungsvolumens sowie konsequentes Kostenmanagement, führte dazu, dass die Gesamterlöse erneut um 2,1 % gesteigert werden konnten. Vermögens- und Finanzlage Der Zuwachs der Erlöse war auf Zuflüsse neuer Anlagegelder und positiver Entwicklungen an den Kapitalmärkten zurückzuführen. In den wichtigsten Geschäftsfeldern konnten die Erlöse aus der Vermögensplanung und der Vermögensverwaltung weiter gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote liegt zum Stichtag 31.12.2023 bei 78,5 % (im Vorjahr 75,0 %). Die Kapitalausstattung der Gesellschaft ist gut. Das wesentliche Vermögen der Gesellschaft sind die ausstehenden Kundenforderungen sowie Forderungen gegen Kreditinstitute. Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich stabil dar. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist unverändert gut. Zum Bilanzstichtag bestanden Bankguthaben in Höhe von TEUR 312 (im Vorjahr TEUR 372). Mit diesen liquiden Mitteln sieht sich die Gesellschaft in der Lage finanziell stabil zu agieren. Kapitalflussrechnung
Investitionen wurden aus eigenen Mitteln getätigt. Entsprechend dem anhaltenden Kundenwachstum und der entsprechend erfreulichen Entwicklung der Umsatzerlöse stellt sich die Finanzlage stabil dar. Risiko- und Chancenbericht Verantwortlich für die Realisation der Risikoüberwachung und Risikosteuerung ist der Vorstand. Dieser nimmt mindestens halbjährlich eine Neueinschätzung der Risiken hinsichtlich Vollständigkeit und Bewertung vor. Die Ergebnisse werden situationsbezogen dem Aufsichtsrat dargestellt. Die Mitarbeiter des jeweiligen Bereiches bilden sich regelmäßig weiter. Die BENZ AG verfügt über eine breit gestreute Kundenstruktur und langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung. Die hohe Kundenbindung und ein stetig wachsender Kundenstamm bieten gute Voraussetzungen für eine stabile Ertragslage und weitere Wachstumschancen durch die Empfehlung zufriedener Mandanten. Risikoanalyse Es wird in unregelmäßigen Abständen unterjährig ein Stresstest sowie eine Risikotragfähigkeitsanalyse zur Beurteilung der Ertragslage durchgeführt. - Unternehmensstrategie Vor dem Hintergrund der erlaubnispflichtigen Geschäftsaktivitäten (Vermögensverwaltung, Vermögensberatung, Anlageberatung und -vermittlung) der Gesellschaft ist es unerlässlich, Risiken effektiv zu identifizieren, zu messen, zu überwachen und zu steuern. - Risikostrategie Für die BENZ AG gilt folgende, durch den Vorstand festgelegte Risikostrategie: Externe Ratings müssen beobachtet werden, die Anlagestrategie muss konservativ und liquiditätsorientiert sein und durch fortlaufende Beobachtung der Märkte müssen Risiken möglichst frühzeitig identifiziert und beherrscht werden. Bei der Ausarbeitung der Risikostrategie wurde durch die Unternehmensstrategie festgelegt, wie Risiken effektiv zu identifizieren, zu messen, zu überwachen und zu steuern sind. Dies wird durch den Einbau von Kontrollen - durch die Überwachungs- und Warnfunktion des Portfoliosystems - sowie durch risikoorientierte Verhaltensvorschriften zur Begrenzung möglicher Risiken, durch fortlaufende Überwachung der Märkte sowie zeitnahe und transparente Informationen gewährleistet. Überwachung Risikostrategie: Bei der Anlage in Wertpapieren werden externe Ratings wie S&P und Moodys beachtet. Unabhängig davon bildet sich die Gesellschaft aufgrund verfügbarer Unternehmens- und Bilanzkennzahlen zusätzlich eine eigene Einschätzung zur Situation des Unternehmens und deren Möglichkeiten die anstehenden Zahlungsverpflichtungen zeit- und fristgerecht bedienen zu können. Da die Anlagen in Form von Forderungen gegen Kreditinstitute sowie in Wertpapieren auch Grundlage für eine zeitnahe Ausschüttung bilden, ist die Anlagestrategie der Gesellschaft konservativ und liquiditätsorientiert. Darüber hinaus werden täglich die Märkte beobachtet, um zeitnah Veränderungen in der Risikostruktur zu erkennen. Durch die festgelegten Geschäftsbereiche ist eine Funktionstrennung gewährleistet. So sind bei wesentlichen Entscheidungen oder Aufgaben immer mindestens zwei Personen involviert, um das 4-Augen-Prinzip zu gewährleisten. c) Risikocontrolling Der Vorstand ist dauerhaft in die tagesaktuellen Geschäfte involviert. Der Vorstand Frank Benz als Risikocontroller informiert sich laufend über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, und kontrolliert regelmäßig das Zahlenwerk. Des Weiteren erhält der Aufsichtsrat regelmäßige Informationen hierüber. In regelmäßig stattfindenden Besprechungen des Vorstands mit den Aufsichtsräten werden Vorgehensweisen besprochen und festgelegt. Durch diese Vorgehensweise ist ein effizientes Risikocontrolling gewährleistet. Der Verwaltungsaufwand, bedingt durch höhere Kosten für regulatorische Maßnahmen wird leicht gesteigert werden. Es wird zukünftig mit einer zunehmenden Belastung durch ansteigende Beiträge für die EdW gerechnet. Der aus Verbrauchersicht sinnvolle Anlegerschutz für Privatanleger wird weiterhin zu einer gesetzlichen, tendenziellen Überregulierung und entsprechenden Erschwernissen führen. Das Risikomanagement- und -steuerungssystem der BENZ AG wird auch in 2024 gewährleisten, dass die notwendigen Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung sowie die Liquidität jederzeit erfüllt werden. Unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, werden im Rahmen der strategischen Gesamtsteuerung die Chancen- und Risikofaktoren in regelmäßigen Abständen mittels Kontroll- und Überwachungslisten markt- und zeitnah identifiziert. Es wird von Zeit zu Zeit ein Stresstest auf Veränderungen der Ertragslage durchgeführt Darstellung der wesentlichen Einzelrisiken Im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft werden folgende Risiken unterschieden: das Adressenausfallrisiko, das Marktrisiko (in Form von Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Risiken aus Aktien und sonstigen Eigenkapitalpositionen), das Liquiditätsrisiko, das Ertragsrisiko, sowie das operationelle Risiko in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken. Adressausfallrisiko Es stellt das Risiko eines Verlustes oder entgangenen Gewinns aufgrund des Ausfalls oder der Zahlungsunwilligkeit eines Geschäftspartners dar. Adressausfallrisiken bestehen lediglich hinsichtlich Honorarforderungen gegenüber Kunden und Kooperationspartnern. Die Kundenforderungen der Gesellschaft weisen eine breite Streuung auf und unterliegen einer kurzfristigen Fälligkeit. Hierdurch sowie durch die Struktur der wesentlichen übrigen Aktiva erhält das Adressausfallrisiko nur eine untergeordnete Bedeutung. Zur Risikosteuerung achtet die Gesellschaft auf eine breite Streuung der Adressen und bei wesentlichen Kooperationen auf die Bonitätsentwicklung der Geschäftspartner. Eine wesentliche Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko wird hauptsächlich durch operative Risiken oder externe Ereignisse bestimmt. Es ist das Risiko, seinen Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können. Jedes Institut muss angemessene Systeme für die Messung, Überwachung und Kontrolle des Liquiditätsrisikos haben. Die Gewährleistung einer ausreichenden Liquidität wird laufend durch den Vorstand überwacht Marktpreisrisiko Das Marktpreisrisiko ist der potenzielle Verlust aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen bzw. preisbeeinflussenden Parametern. Hierzu zählen insbesondere Kurs- und Währungsrisiken sowie mögliche Zinsänderungsrisiken. Da die Verwaltungshonorare von der Entwicklung der betreuten Mandate abhängen, kann dies zu rückläufigen Erlösen führen. Externe Ratings wie bspw. S&P, Moodys, etc. dienen der Einschätzung und Bewertung. Die Gesellschaft ist als Nichthandelsbuchinstitut eingestuft und betreibt keinen Eigenhandel. Operationale Risiken Unter dieser Risikokategorie sind auch Rechts- und Reputationsrisiken sowie z.B. der Verlust, der durch menschliche Fehler, kriminelle und unautorisierte Handlungen, fehlerhafte Prozesse, Ausfall von Mitarbeitern, unzureichende Vertriebspraktiken, Natur- und sonstige Katastrophen, Technologieversagen o.ä. eintreten könnte, eingeordnet. Das Management operationeller Risiken wird durch die Aufbau- und Ablauforganisation sichergestellt. Operationelle Risiken werden über die Beschränkung des Produkt-/ Dienstleistungsangebots sowie durch die umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen begrenzt. Diese entstehen hauptsächlich durch die hohen Anforderungen an die Qualität der Mitarbeiter. Für weiteres Wachstum ist die Gewinnung von Personal für die einzelnen Aufgabengebiete auch weiterhin wichtig und maßgeblich. Sonstige Risiken aus Pflichtmitgliedschaften und Sonderbeiträgen Die Gesellschaft ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnet. Die EdW finanziert sich durch Beiträge und bei Bedarf über Sonderbeiträge. Somit können Ertragsrisiken im Bereich der Finanzportfolioverwaltung für zukünftige Jahre durch Sonderumlagen der EdW entstehen. Zusätzlich können Risiken und Chancen, die heute noch nicht bekannt sind oder als unwesentlich eingestuft werden, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beeinflussen. Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikolage Im Geschäftsjahr 2023 traten keine besonderen Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft tangierten oder gefährden konnten. Ziel der BENZ AG ist es, alle identifizierbaren Chancen und Risiken transparent darzustellen und somit eine Steuerung zu ermöglichen und unter angemessener Berücksichtigung der Chancen- und Risikosituation weiterhin erfolgreich zu wachsen und den Zuwachs an Vermögenswerten zu steigern. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, sind für das laufende Jahr nicht ersichtlich. Die BENZ AG verfolgt das strategische Ziel, ein nachhaltiges Geschäftswachstum zu realisieren. Prognosebericht Das Unternehmen dürfte auch weiterhin von einer anziehenden Nachfrage nach kompetenter und bankenneutraler Vermögensbetreuung profitieren. Aufgrund starker Verunsicherung der Kunden Banken gegenüber und dem Wunsch nach objektiver und neutraler Beratung, kann eine Steigerung des verwalteten Vermögens erfolgen. Mit konsequentem Kostenmanagement in Verbindung mit der Gewinnung weiterer Neukunden, wird die Ertragskraft maßgeblich gesteigert und die Kapitalbasis erneut stabilisiert. Der Aus- und Aufbau der Kundenbeziehungen für die individuelle Vermögensverwaltung wird auch im Jahr 2024 weiterhin das Hauptanliegen des Unternehmens sein. Diese Basis erlaubt ein nachhaltiges Wachstum bei gleichzeitig hoher Qualität. Marketingaktivitäten werden auch in den kommenden Geschäftsjahren konsequent weitergeführt. Die Gesellschaft ist auch zukünftig in einer guten Ausgangsposition, um in diesem Umfeld in den kommenden Jahren weiter profitabel zu wachsen. Eine durchschnittliche jährliche Steigerung von 2 % bis 3 % des verwalteten Anlagevolumens sowie der Kundenanzahl wird für die Jahre 2024 bis 2025 angestrebt. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird ein Jahresergebnis erwartet, welches ungefähr auf gleicher Höhe bzw. welches leicht über dem vom Jahr 2023 liegt. Ausgehend von der derzeitigen Planung ist die Risikotragfähigkeit für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025 gegeben. Die für diese wichtigen Aufgaben verantwortlichen Mitarbeiter werden auch künftig in internen und externen Trainingsmaßnahmen geschult. Nachtragsbericht - Sonstige Angaben Die geoökonomische und weltpolitische Lage aufgrund des Ukraine-Russland-Konflikts können im Geschäftsjahr 2024 möglicherweise Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens haben Bericht über Zweigniederlassungen Die BENZ AG unterhält keine Zweigniederlassungen. Zusammenfassende Erklärung gem. § 312 AktG zu den Beziehungen zu verbundenen Unternehmen: Die BENZ AG unterhielt bei den Rechtsgeschäften keine Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Stuttgart, 23. Mai 2024 Frank Benz, Vorstand BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der BENZ AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, des Aktiengesetzes, sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft finden gemäß §§ 340, 340a HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften Anwendung, weil die Gesellschaft ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 1 Abs. 1a KWG ist. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die Aufgliederung, die Restlaufzeit ist aus folgendem Forderungsspiegel ersichtlich.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.
Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30 %. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 23.680 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich fünf Angestellte beschäftigt. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Dr. Volker Steinhübel. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB zu den Gesamtbezügen von Vorstand und den Mitgliedern des Aufsichtsrats können gem. § 286 IV HGB unterbleiben. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Vorstands beläuft sich auf Euro 18.797. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsjahr keine angefallen. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 12.300,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Die geoökonomische und weltpolitische Lage aufgrund des Ukraine-Russland-Konflikts können im Geschäftsjahr 2024 möglicherweise Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens haben. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 22.912,04 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 23. Mai 2024 Frank Benz, Vorstand Anlagenspiegel vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BENZ AG, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BENZ AG, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BENZ AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagerbericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohe Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckartailfingen, den 23. Mai 2024 Neckar
Wirtschaftsprüfung GmbH
Michael Klein, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat erklärt hiermit, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegende Aufgaben gewissenhaft wahrgenommen hat. Er hat die Arbeit des Vorstands der Gesellschaft im Berichtszeitraum regelmäßig und sorgfältig überwacht und diesen beratend begleitet. Der Aufsichtsrat wurde durch den Vorstand durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte informiert gehalten. Neben diesen Berichten zum Geschäftsverlauf hat der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend über die Lage des Unternehmens, die Veränderungen und die Umsetzung der Unternehmensstrategie unterrichtet. Gegenstand der Informationen waren zudem Einzelheiten zur strategischen Ausrichtung der Gesellschaft einschließlich der Investitions- und Finanzplanung des Unternehmens. Insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende stand mit dem Vorstand darüber hinaus in einem regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch. Der Aufsichtsrat war in dieser Weise ständig über die geschäftspolitische Ausrichtung und strategischen Ziele des Unternehmens, die Unternehmensplanung einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, die Rentabilität der Gesellschaft und den Gang der Geschäfte insgesamt informiert. Sitzungen des Aufsichtsrates im vergangenen Geschäftsjahr: Sämtliche Geschäftsvorfälle, die einer Prüfung und Genehmigung bedürfen, hat der Aufsichtsrat im Rahmen von regelmäßigen Sitzungen intensiv erörtert und umfassend behandelt. Das Gremium tagte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 2 Sitzungen online. An diesen Sitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teil. Weitere Beschlüsse wurden darüber hinaus im Umlaufverfahren beschlossen. Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der BENZ AG für das abgelaufene Geschäftsjahr ist von dem Vorstand ordnungsgemäß erstellt worden und dem Aufsichtsrat zur Prüfung überlassen worden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft hat allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vorgelegen, ist von diesen geprüft, ausführlich um Umlaufverfahren besprochen und beraten worden. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind vom Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt hiermit den aufgestellten Jahresabschluss der BENZ AG für das Geschäftsjahr 2023. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnverwendung für das abgelaufene Geschäftsjahr schließen wir uns an. Die Prüfung der Risikosituation ergab, dass derzeit keinerlei Risiken bestehen, die den Fortbestand der Aktiengesellschaft gefährden.
Prof. Dr. Steinhübel, Aufsichtsratsvorsitzender |
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