EFEN
GmbH
Uebigau-Wahrenbrück
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Geschäftstätigkeit, allgemeine Wirtschaftslage,
Branchen- und Marktentwicklung
Geschäftstätigkeit
Die EFEN GmbH ist ein mittelständisches
Unternehmen mit Sitz in Uebigau-Wahrenbrück, Land
Brandenburg/Deutschland. Der Ursprung der Gesellschaft reicht
bis ins Jahr 1922 zurück. Die Eigentümerin der EFEN
GmbH ist die uesa GmbH in Uebigau-Wahrenbrück, Land
Brandenburg.
100 Jahre Zuverlässigkeit - Qualität -
Service. 100 Jahre EFEN!
EFEN ist ein führender Hersteller von
Sicherungseinsätzen und Stromverteilungskomponenten nach
IEC/ DIN-Standard. Mit diesem Wissen schützen unsere
Produkte Menschen und Investitionen - bereits seit über
100 Jahren.
2023 steht für: Mehr Sicherheit und Transparenz im
Netz Die Anforderungen an die Energieverteilung ändern
sich schnell und umfassend in Bezug auf Nutzung,
Funktionalität und Strukturen. Neben den
Netzbelastungen, aufgrund stark schwankender
Energieflüsse regenerativer Energieerzeuger, kommen
künftig verstärkt Belastungen wie zum Beispiel
durch Ladestationen hinzu.
Entscheidend für die Netzstabilität ist die
Transparenz der Energieflüsse im Verteilnetz. Aufgrund
der stark schwankenden Energieflüsse volatiler
Energieerzeuger, sowie zunehmenden Lastspitzen für
Ladevorgänge, gilt es die aktuellen Netzzustandswerte
bedarfsgerecht zu kombinieren, um so Angebot und Nachfrage
smart miteinander zu verbinden. Die Sicherstellung der
Verteilnetzfunktion, sowie kostenoptimierte strukturelle
Anpassungen durch die Versorgungsnetzbetreiber, erfordern ein
fortlaufendes Messen und Überwachen der dynamischen
Belastungen in den Verteilnetzen. Mit dem mehrstufigen
Konzept von EFEN lassen sich in Verteilnetzen einfach und
kostengünstig Messpunkte realisieren.
Sicherheit für die smarte Energieversorgung
Energie-Verteil-Anlagen sicher machen - das ist EFEN. Ganz
gleich, ob Sie in der Industrie, im Bereich Infrastruktur
oder in der Energiewirtschaft tätig sind, EFEN bietet
Ihnen passende Sicherungs-Systeme nach IEC-/DIN-Standard. Als
Spezialist für den sicheren und intelligenten
Netzbetrieb bieten wir Systeme und Lösungen aus einer
Hand. Unsere Lösungen verteilen elektrische Energie,
schützen Menschen und Investitionen und
gewährleisten intelligenten Netzbetrieb. Und das auch
zukünftig: Lösungen aus dem Hause EFEN sind Smart
Grid Ready und garantieren in einer immer komplexer werdenden
Welt eine konstante, sichere und intelligente
Energieversorgung für aktuelle und auch kommende
Anforderungen. So gilt für Ihr Unternehmen jederzeit:
Zuverlässiger Netzbetrieb und sicheres Abschalten im
Über- last- und Kurzschlussfall.
Grundlegende Zielsetzung der EFEN-Gruppe im Sinne des
Gesellschafters ist ein organisches Wachstum. Dies geschieht
bei der EFEN-Gruppe an 4 Standorten in 3 Ländern.
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion
und der Vertrieb von
NH-Sicherungs-Lasttrennern,
NH-Sicherungs-Lastschaltleisten, NH-Sicherungsleisten,
Lasttrennschaltern, Last-umschaltern, Stromwandlern sowie
Stromverteilerkomponenten und SMARTGrid-komponenten. Der
Vertrieb dieser Geräte unter der Marke EFEN erfolgt
durch die EFEN-Gruppe. Gleichzeitig werden auch Geräte
für OEM´s gefertigt und verkauft, die die Produkte
unter dieser Marke in den Markt bringen. Zusätzlich
werden Niederspannungs-Sicherungen (NH) und
Hochspannungs-Sicherungen (HH) vertrieben. Zu den bedeutenden
Abnehmern der Produkte der EFEN GmbH gehören Unternehmen
der Elektrobranche und Industrieunternehmen im In- und
Ausland.
Die Zentrale der EFEN GmbH
befindet sich seit Ende 2019
in brandenburgischen Uebigau- Wahrenbrück.
Das VertriebsServiceCenter mit Produktmanagement und
Marketing befinden sich am Standort Eltville im Rheingau
Allgemeine Wirtschaftslage
Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf
2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig
hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten
geprägt. Ursächlich für diese schwächer
als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor
allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im
Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum
geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere
Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden
Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. Dennoch ist Deutschland in
der globalen BIP-Rangliste der Volkswirtschaften auf Rang
drei geklettert und hat Japan überholt. Nach den Daten
des Internationalen Währungsfonds belegt Deutschland mit
4,5 Billionen USD hinter den USA (26,7 Billionen USD) und
China (21,9 Billionen USD).
Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des
Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik
im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die
wirtschaftliche Expansion moderat war.
Branchen- und Marktentwicklung
Die deutsche Produktion verzeichnete im Jahr 2023 eine
Senkung der realen Produktion um 1,5 % laut stat. Bundesamt.
Die deutlichsten Rückgänge waren dabei in den
energieintensiven Industriezweigen so- wie der
Energieerzeugung zu verzeichnen. Wesentlich beeinflusst wurde
das Gesamtergebnis für die Produktion im Produzierenden
Gewerbe im Jahr 2023 auch durch den Rückgang in der
Energieerzeugung. Diese war besonders um die Jahresmitte 2023
zeitweise auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Gründe
hierfür dürften unter anderem ein niedriger
Energiebedarf der Industrie und günstige
Stromimportmöglichkeiten gewesen sein. In Deutschland
ging vor allem die Stromerzeugung aus Kohle zurück. Auch
die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke Mitte April 2023
trug zum Rückgang bei. Positiv entwickelte sich dagegen
die Stromerzeugung aus Windkraft, die 2023 ihren bisher
höchsten Wert erreichte.
Der deutsche Markt für elektronische Bauelemente
wird mit einem Umsatz von 20,8 Mrd. Euro zum Jahresende ein
Plus von 9,7 % aufweisen und das Vorkrisenniveau von 2019
übertreffen. Der europäische Markt insgesamt
wächst um 5,3 % und schließt mit einem Umsatz von
77,7 Mrd. US-Dollar (72,1 Mrd. Euro mit einem Wachstum von
3,5 %) das Geschäftsjahr ab", prognostizierte
Nicolas-Fabian Schweizer, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands.
Auf der Jahresauftaktpressekonferenz hat der
Branchenverband ZVEI einen Überblick über die
aktuelle Situation der deutschen Elektroindustrie gegeben. So
werde voraussichtlich ein Umsatz von 242 Milliar- den Euro
für 2023 verbucht, ein Plus von 8 % erneut ein
Rekordergebnis. Zudem entspräche dieser Wert einem
Zehntel aller deutschen Industrieerlöse.
ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel bilanziert das
vergangene Jahr: "2023 ist für die deutsche Elektro- und
Digitalindustrie insgesamt recht ordentlich gewesen. Zum
dritten Mal in Folge konnte die reale, preisbereinigte
Produktion gesteigert werden, auf Basis der Zahlen bis
einschließlich November um 1,4 Prozent." Damit habe
sich die Branche in einem schwierigen Umfeld als robust
erwiesen. "Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die
Unternehmen noch historisch hohe Auftragsbestände
abarbeiten konnten, als die Neubestellungen spätestens
ab dem zweiten Quartal bereits zurückgingen."
Ertragslage
Die nachfolgende Tabelle stellt Kerngrößen
der geschäftlichen Entwicklung der EFEN GmbH im
Jahresvergleich dar:
Bezeichnung
|
Einheit
|
2023
|
2022
|
2021
|
| Umsatz |
TEUR |
72.161 |
53.466 |
42.042 |
| Mitarbeiter im
Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende) |
Personen |
203 |
184 |
177 |
| Investitionen ins
Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) |
TEUR |
2.787 |
352 |
780 |
| Ergebnis vor Steuern |
TEUR |
6.553 |
4.356 |
2.552 |
Umsatzentwicklung/Rohertrag Der Umsatz der EFEN GmbH
hat sich im Vorjahresvergleich um 35% auf 72.161 TEUR
gesteigert. Der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl.
Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) weist im
Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung von TEUR 6.113,9 auf
TEUR 23.877 aus. Die Rohertragsspanne ist gleichbleibend zum
Vorjahr mit einem Anteil an der Gesamtleistung von rd. 32%.
Mitarbeiter Bei der EFEN GmbH arbeiteten im
abgelaufenen Geschäftsjahr 203 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl hat sich um 19 Mitarbeiter
erhöht. Um Leistungsspitzen in der Produktion abzufedern
und um eine gewisse Flexibilität zu gewährleisten
wird weiterhin auf Leiharbeiter zurückgegriffen.
Investitionen Das Investitionsvolumen in Neu- und
Ersatzsachanlagen wie z.B. Maschinen und Werkzeuge sowie
immaterielle Vermögensgegenstände betrug im
Geschäftsjahr 2.787 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR.)
Aufwandsentwicklung
Die Materialaufwandsquote ist gleichbleibend bei 68%.
Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung beträgt
13,5%.
Jahresergebnis Im Jahr 2023 konnte ein
Jahresüberschuss von 4.593 TEUR nach 3.508 TEUR im
Vorjahr erwirtschaftet werden.
Die Geschäftsführung beurteilt die
Entwicklung der Ertragslage und das erzielte Ergebnis der
Gesellschaft als sehr gut.
Finanzlage und Vermögenslage
Finanzierung und Cash-Flow
Im Geschäftsjahr 2023 mindert sich die
Eigenkapitalquote auf 69,5 %. Im Vorjahr lag eine
Eigenkapitalquote von 76,3 % vor.
Der Bestand an Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen verringerte auf 5.253 T EUR per 31.12.2023.
Der Brutto-Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl.
Abschreibungen auf Anlagevermögen) ist von 4.326,4 TEUR
auf 5.477,2 TEUR gestiegen.
Zahlungsfähigkeit
Die Finanzlage der EFEN GmbH ist unverändert als
stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft verfügt über
ausreichend finanzielle Mittel und kann auf offene
Kreditlinien der Kreditinstitute zurückgreifen.
Die Gesellschaft war und ist in der Lage, ihre
Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Forschung und Entwicklung
Im Berichtsjahr erfolgte die Markteinführung der
E4 Schaltleiste sowie die Weiterentwicklung der E4
Industrieleiste.
Aktuelle Schaltleisten für Industrieanlagen
können weder modular erweitert, noch können die
Schalter zur Sicherheit in ihrer Position verriegelt werden.
Ziel ist die Entw. einer 1- und 3- poligen Schaltleiste
für Stromstärken <1250A aus recyclefähigen
Kunststoffen, wie PA oder PBT, die mittels eines Clicksystems
mit z.B. einem Analog-Digital-Wandler (ADW) und einem
Fusemonitoring modular erweitert werden kann.
Hierfür wird ein neuartiges Design entwickelt, um
die Sicherungseinsätze der Schaltleiste mit einem
Vorhängeschloss verriegeln zu können, damit ein
Wiederzuschalten verhindert wird.
Zudem ermöglicht das neuartige Fusemonitoring
erstmals, den Zustand jeder einzelnen Sicherung der
Schaltleiste mittels eines Modbuses zu überwachen und
Defekte zu identifizieren.
Zertifizierung (Qualität, Arbeits- und
Gesundheitsschutz, Umweltschutz)
Die Geschäftsführung bestimmt in
Übereinstimmung mit den betreffenden Anforderungen aus
den Regelwerken, den geltenden Normen, den
Kundenanforderungen und anderen Führungsunterlagen die
Qualitäts-, Umwelt, Arbeits- und Gesundheitspolitik.
Die EFEN GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ISO
14001:2015 zertifiziert. Die seit 1993 kontinuierlich
bestehende Zertifizierung des Qualitätsmanagements wurde
im Berichtsjahr erneut erfolgreich abgeschlossen. Es wurde
insbesondere das integrierte Management- und
Arbeitsschutzsystem überprüft, welches in
Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft im
Geschäftsjahr 2014 erfolgreich eingeführt wurde. Um
einen lückenlosen Anschluss der Auditierungen zu
gewährleisten, erfolgte die Auditierung des
Qualitätsmanagements im Jahr 2023. Das
Arbeitsschutzmanagement ISO 45001 ist 2022 rezertifiziert
worden.
2023 beschäftigte sich die EFEN mit der
Vorbereitung der Einführung des
Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001 sowie der
Mitarbeiterqualifizierung zum Security Officer.
Es ist für EFEN selbstverständlich, dass die
Produkte und Prozesse mindestens den gesetzlichen
Bestimmungen in Bezug auf Sicherheit und Umwelt- und
Gesundheitsschutz gerecht werden. Die umwelt- und
ressourcenschonende Fertigung ist ebenso ein Teil des
EFEN-Verständnisses für Umweltschutz, wie die
Einbeziehung der Lieferanten, Kunden und
Dienstleistungsunternehmen in die Verbesserung des Um-
weltschutzes. EFEN ist seit 11.2023 Teil des
Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerks und leistet somit
einen Beitrag zur Erreichung der klima- energiepolitischen
Ziele der Bundesrepublik Deutschlands. Aktuell wird ein
Transformationskonzept mit Formulierung eines
Klimaneutralitätszieles bis spätestens 2045
erarbeitet sowie das Energieaudit nach 16247
durchgeführt.
Die Durchführung von Umweltschutzaufgaben im
Unternehmen erfordert neben einschlägiger Qualifikation
auch ein besonderes Maß an Verantwortung. Der
betriebliche Umweltschutz nach DIN EN 14001 wird daher vom
Management getragen und ist in das bestehende Management
-System integriert. EFEN ist Gründungsmitglied im
NH/HH-Recycling e.V., einem Verein der deutschen
Sicherungshersteller. Die wertvollen Rohstoffe, wie Kupfer,
werden zum Rohstofflieferanten zur Aufbereitung
zurückgeschickt und anschließend der
Wiederverwertung zugeführt.
In 2023 lag der Fokus verstärkt auf IT-Sicherheit,
Awarenessschulungen der Mitarbeiter sowie der Umsetzung des
Hinweisgeberschutzgesetzes.
Risikobericht und Risikomanagement
Zielsetzung des Risikomanagementsystems ist die
vorausschauende Beurteilung aller Risiken im Hinblick auf
eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Dabei werden
jene Risiken antizipiert, welche die strategischen und
operativen Maßnahmen beeinträchtigen können.
Die EFEN GmbH verfügt durch die bestehende
Organisation über ein System zur Früherkennung,
Kommunikation und Behandlung von Risiken. Grundlagen der
organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die
betrieblichen Abläufe sind vor allem die
Managementstruktur, das Planungssystem sowie die eingesetzten
Berichts- und Informationssysteme. Mit Hilfe dieses
Risikomanagementsystems führt die EFEN GmbH eine
permanente Risikobetrachtung durch und entwickelt Strategien
zur Risikominimierung.
Die Bereiche Umwelt- und Abfallrecht,
Rohstoffbeschaffung, Währungsrisiko, IT-Prozesse,
Forderungsausfall und Personalrisiken werden permanent
analysiert. Angemessene, überschaubare und beherrschbare
Risiken werden bewusst getragen; dies gilt insbesondere, wenn
sie in Zusammenhang mit dem Aufbau und der Nutzung von
Erfolgspotentialen der Kernkompetenzen des Unternehmens
stehen und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene
Wertsteigerung erwarten lassen. Ist dies nicht der Fall, wird
geprüft, ob diese Risiken auf Dritte übertragen
werden können. Chancen sieht die Gesellschaft in der
weiteren Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen sowie in
einer Erweiterung der Absatzmärkte. Das geschulte
Personal verbunden mit einer geringen Mitarbeiterfluktuation
stellt ebenfalls eine Chance für das Unternehmen dar.
Darüber hinaus sind im Unternehmen
Verhaltensregeln vorgegeben, die in Richtlinien und sonstigen
Vorgaben niedergelegt sind und deren Einhaltung durch
Schulungs- und Kontrollmaßnahmen unterstützt wird.
Das EFEN-Management-Handbuch und das
Krisen-Management-Handbuch sowie daraus abgeleiteten
Arbeitsanweisungen stellen dafür die Grundlage dar. Als
Unterweisungssystem nutzt EFEN u.a. die sam® browser- und
datenbankbasierte EHS Software sam® bei Secova.
Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnet die
Gesellschaft durch entsprechende Maßnahmen der
Qualitätssicherung.
Für Haftungsrisiken und Schadensfälle hat die
Gesellschaft entsprechende Versicherungen abgeschlossen.
Risiken werden weiterhin im Bereich der Beschaffung gesehen.
Die Herstellung der EFEN-Produkte bedarf unterschiedlicher
Rohstoffe. Die Einstandspreise dieser Rohstoffe, vor allem
für Kupfer, Silber und Kunststoffe, unterliegen
Schwankungsrisiken, so dass daraus Kostenbelastungen für
die Gesellschaft resultieren können. Dieses Risiko
versucht die Gesellschaft durch Kooperationen mit Lieferanten
und effizienter Materialbedarfsplanung zu minimieren.
Operativen Risiken der Produktion begegnet die EFEN
GmbH durch systematische Schulungen, LEAN Management,
Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien
und regelmäßige Wartung der
EFEN-Produktionsanlagen.
Kundenforderungen sind grundsätzlich mit
Ausfallrisiken behaftet. Zur Minimierung dieses Risikos
verfolgt die Gesellschaft ein effizientes
Vertriebscontrolling, nutzt die Debitorenüberwachung des
IHD und ein strenges Forderungsmanagement.
Die Steuerung der EFEN GmbH ist abhängig von einer
Informationstechnologie. Die Optimierung und
Aufrechterhaltung der IT-Systeme wird durch den Einsatz
qualifizierten internen und externen Personals sowie durch
diverse technologische Sicherungsmaßnahmen und Vorgaben
gewährleistet und überwacht. Das durch EFEN
genutzte ERP-System wird stets optimiert und
weiterentwickelt.
Fazit und Ausblick
Die EFEN GmbH hat trotz des hohen Wettbewerbsdrucks und
des schwierigen Unternehmens- und Marktumfelds wieder eine
Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Der tatsächliche Umsatz
für 2023 lag mit 35% über der geplanten
Umsatzsteigerung von 10%. Dies liegt u.a. am beschleunigten
Ausbau der erneuerbaren Energien, der Elektrifizierung und
Modernisierung der Energienetze. Der erwartete Rohertrag von
39,4% konnte mit 31,9% nicht erreicht werden.
Der durchschnittliche Auftragseingang 2023 betrug 5,3
Mio. EUR und lag damit bei unseren Erwartungen. Die
Investitionen ins Anlagevermögen sind im Jahr 2023
deutlich höher ausgefallen als prognostiziert.
Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt
halten das Risiko einer Rezession in vielen Ländern bis
Ende 2024 für beachtlich. In Europa gilt das
insbesondere für Deutschland, das Vereinigte
Königreich und die Niederlande (jeweils 38%) sowie
für die Ukraine (41%). Laut der Prognose der
Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr
2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
wachsen
Der Präsident der dt. Bundesbank Dr. J. Nagel
rechnet damit, dass sich die Inflationsrate in 2024 mehr als
halbieren wird: Nach unserer Deutschland-Prognose liegt sie
in 2023 im Schnitt noch bei 6,1 Prozent, nächstes Jahr
fällt sie dann auf 2,7 Prozent.
Die EFEN GmbH befindet sich auch im Jahr 2024 in einem
intensiven und nach Lösungen strebenden
Wettbewerbsumfeld. Durch die stete Weiterentwicklung des
Produktportfolios mit intelligenten Lösungen soll die
EFEN-Marktposition abgesichert und ausgebaut werden.
Wir gehen davon aus, dass die Material- und
Rohstoffpreise im Jahr 2024 weiter Schwankungen unterliegen
werden. Bei einem Großteil der Lieferanten bestehen
langfristige Vereinbarungen, um das Risiko der ansteigenden
Preise zu minimieren. Materialknappheiten und
Lieferengpässe stellen nach wie vor das
größte Produktionshemmnis dar.
Im Exportbereich erwarten wir durch geopolitische
Krisen und den weltweiten konjunkturellen Abschwung eine
schwierige Marktlage. Die Folgen des Ukraine Kriegs und des
Sueskanal Konfliktes könnten dies nochmals
verschärfen.
EFEN erwartet im Jahr 2024 einen ähnlichen Umsatz
wie 2023 und prognostiziert 1 % Umsatzwachstum. Das
Rohergebnis soll wieder auf 39,4% gesteigert werden. Das
Auftragsvolumen soll um 1% gesteigert werden. Mit einem
konsequenten Kostenmanagement und der stetigen Verbesserung
in allen Unternehmensbereichen soll das Betriebsergebnis
weiterhin kontinuierlich gesteigert werden.
Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2024
in Höhe von 1.277 TEUR budgetiert
. Es wird in neue Ma- schinen, WKZ und die
Weiterentwicklung der Produkte investiert.
Die Zusammenarbeit mit Steuerberatern,
Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern und
wissenschaftlichen Einrichtungen wird fortgesetzt. Ziel
bleibt es, Risiken rechtzeitig zu erkennen, ihnen
entgegenzuwirken und Reserven des Betriebes
auszuschöpfen.
Auf den Gebieten Qualifizierung,
Qualitätssicherung und Nachwuchsgewinnung sind stetig
Maßnahmen innerhalb des Unternehmensverbundes der UESA
Group vorgesehen.
Wir sehen der Zukunft somit insgesamt positiv entgegen.
Uebigau, 17.05.2024
gez.
Thomas Münch, Geschäftsführer
gez.
Ekehard Kohl, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
6.300.109,92 |
4.397.475,75 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
102.229,00 |
151.295,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
102.229,00 |
151.295,00 |
| II.
Sachanlagen |
5.449.770,68 |
3.498.070,51 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.172.472,71 |
2.312.194,71 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
2.301.269,00 |
556.124,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
744.945,80 |
629.751,80 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
231.083,17 |
|
| III.
Finanzanlagen |
748.110,24 |
748.110,24 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
748.110,24 |
748.110,24 |
| B.
Umlaufvermögen |
31.105.085,64 |
26.548.153,43 |
| I.
Vorräte |
19.996.578,75 |
16.767.293,94 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
9.632.373,75 |
8.933.632,75 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
6.399.484,18 |
4.428.583,66 |
| 3.
fertige Erzeugnisse und Waren |
3.862.625,42 |
2.126.357,33 |
| 4.
geleistete Anzahlungen |
102.095,40 |
1.278.720,20 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
11.010.021,51 |
9.276.330,55 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
5.253.111,58 |
3.821.587,01 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
5.117.075,18 |
5.320.631,86 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
639.834,75 |
134.111,68 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
3.545,17 |
|
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
98.485,38 |
504.528,94 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
121.424,79 |
120.880,15 |
| Aktiva |
37.526.620,35 |
31.066.509,33 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
26.085.115,75 |
23.692.540,51 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
4.500.000,00 |
4.500.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
2.000.000,00 |
|
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
2.000.000,00 |
|
| III.
Gewinn-/Verlustvortrag |
|
15.684.808,36 |
| IV.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
|
3.507.732,15 |
| V.
Bilanzgewinn |
19.585.115,75 |
|
| davon
Gewinnvortrag |
16.992.540,51 |
|
| B.
Rückstellungen |
5.110.618,57 |
3.622.163,62 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
2.025.436,00 |
1.963.013,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
760.000,00 |
268.999,25 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
2.325.182,57 |
1.390.151,37 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.330.886,03 |
3.751.805,20 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
743.074,13 |
427.152,49 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
36.328,32 |
548.391,70 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.795.128,66 |
1.287.014,21 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.685.480,48 |
1.086.044,53 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.070.874,44 |
403.202,27 |
| davon
aus Steuern |
757.846,33 |
589.379,61 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
104.768,12 |
5.382,98 |
| Passiva |
37.526.620,35 |
31.066.509,33 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
72.161.238,35 |
53.465.674,40 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
2.668.326,04 |
1.724.244,46 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
197.205,42 |
161.255,72 |
| 4.
Materialaufwand |
51.027.363,45 |
37.504.756,31 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
51.027.363,45 |
33.132.209,17 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
|
4.372.547,14 |
| 5.
Personalaufwand |
10.093.739,32 |
7.556.214,24 |
| a)
Löhne und Gehälter |
8.166.043,75 |
6.181.230,15 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.927.695,57 |
1.374.984,09 |
| davon
für Altersversorgung |
108.265,19 |
52.271,98 |
| 6.
Abschreibungen |
884.698,08 |
818.734,38 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
884.698,08 |
818.734,38 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.727.289,15 |
5.741.456,60 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
13,78 |
|
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
415.252,98 |
740.086,15 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
415.252,98 |
|
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
5.568,44 |
9.199,04 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
5.568,44 |
9.199,04 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
161.649,00 |
111.313,06 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
16.432,34 |
|
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.952.350,45 |
847.992,91 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
4.600.501,78 |
3.519.992,27 |
| 13.
sonstige Steuern |
7.926,54 |
12.260,12 |
| 14.
Jahresüberschuss |
4.592.575,24 |
3.507.732,15 |
| 15.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
16.992.540,51 |
|
| 16.
Einstellungen in Gewinnrücklagen |
2.000.000,00 |
|
| a)
in andere Gewinnrücklagen |
2.000.000,00 |
|
| 17.
Bilanzgewinn |
19.585.115,75 |
|
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Firmenname laut
Registergericht:
|
EFEN GmbH
|
Ort des Firmensitzes:
|
Uebigau-Wahrenbrück
|
Registereintrag:
|
Handelsregister
|
Registergericht:
|
Amtsgericht Cottbus
|
Register-Nr.
|
HRB 14412 CB
|
Der Jahresabschluss der EFEN GmbH,
Uebigau-Wahrenbrück, wird auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB
unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen
für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die
Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags
zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 Abs. 3 HGB
in Verbindung mit § 267 Abs.
4 HGB angegebenen Größenklassen ist
die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von 250,00 EUR werden im Jahr der
Anschaffung in voller Höhe als Aufwand behandelt.
Anlagegegenstände mit einem Wert von über 250,00
EUR bis einschließlich 800,00 EUR werden im Jahr
des Zugangs vollständig abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
· Beteiligungen zu Anschaffungskosten
· Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
Die Vorräte wurden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei
Eigenerzeugnissen sind die
handelsrechtlich mindestens anzusetzenden
Herstellungskosten unter Einbeziehung
angemessener Teile der Fertigungsgemeinkosten und des
Werteverzehrs des Anlagevermögens angesetzt.
Fertigerzeugnisse werden retrograd, ausgehend vom Verkaufs-
preis, bewertet. Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip
erfolgen für nur noch eingeschränkt bzw. nicht mehr
nutzbare Vorräte sowie bei Minderungen der Anschaffungs-
kosten zum Bilanzstichtag. Zinsen für Fremdkapital
werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Bei den grundsätzlich mit ihren Nennwerten
angesetzten Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen wird speziellen Risiken durch
Einzelwertberichtigungen und dem all- gemeinen Ausfallrisiko
durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Guthaben bei
Kreditinstituten sowie die
Kassenbestände werden zum
Nennwert bewertet.
Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten
aus Pensionsverpflichtungen wurden
Rückstellungen gebildet. Die
Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2
HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet.
Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Bewertung der
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens.
Für die Bewertung werden zum 31. Dezember 2023 die
folgenden Berechnungsgrundlagen verwendet:
· Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus
Heubeck
|
· Rechnungszinssatz: |
1,82% |
|
· Rentendynamik: |
2,00% |
Unter
Berücksichtigung des verbindlich vorgeschriebenen
Diskontsatzes für die bestands- typische Duration
resultiert zum 31. Dezember 2023 ein Verpflichtungsbarwert in
Höhe von 2.025,4 TEUR. Aus der Änderung des
Rechnungszinssatzes (Vorjahr 1,78 %), hat sich kein Aufwand
ergeben, der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen werden
kann. Daneben wird unter dieser Position ein Aufwand aus der
Aufzinsung in Höhe von 38,2 TEUR gezeigt. Das
Deckungsvermögen ist zum beizulegenden Zeitwert
bilanziert. Die Anschaffungskosten betragen 68,9 TEUR. In
2023 betrugen die Erträge aus Wertänderungen des
Deckungsvermögens 2,3 TEUR; die- se wurden mit den
Zinsaufwendungen saldiert.
Die Pensionsrückstellungen sind mit dem ihrer
Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins aus den
vergangenen zehn Jahren abgezinst worden. Bei Bewertung der
Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe
des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren würde
sich ein um 23,5 TEUR niedrigeres Ergebnis ergeben. Dieser
Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Angesetzt ist
der Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3. Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese
Beträge nicht.
|
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
|
|
Stand
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.473.732,54
|
31.975,00
|
0,00
|
3.505.707,54
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.473.732,54
|
31.975,00
|
0,00
|
3.505.707,54
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.717.567,46
|
23.906,72
|
0,00
|
3.741.474,18
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
16.032.369,05
|
2.115.378,16
|
65.420,16
|
18.082.327,05
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
5.203.499,64
|
384.989,20
|
52.363,01
|
5.536.125,83
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
231.083,17
|
0,00
|
231.083,17
|
Summe Sachanlagen
|
24.953.436,15
|
2.755.357,25
|
117.783,17
|
27.591.010,23
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
1.190.246,93
|
0,00
|
0,00
|
1.190.246,93
|
Summe Finanzanlagen
|
1.190.246,93
|
0,00
|
0,00
|
1.190.246,93
|
Summe Anlagevermögen
|
29.617.415,62
|
2.787.332,25
|
117.783,17
|
32.286.964,70
|
|
Abschreibungen |
Buchwerte
|
|
|
Stand
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Stand
|
Stand
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.322.437,54
|
81.041,00
|
0,00
|
3.403.478,54
|
102.229,00
|
151.295,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.322.437,54
|
81.041,00
|
0,00
|
3.403.478,54
|
102.229,00
|
151.295,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.405.372,75
|
163.628,72
|
0,00
|
1.569.001,47
|
2.172.472,71
|
2.312.194,71
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
15.476.245,05
|
370.233,16
|
65.420,16
|
15.781.058,05
|
2.301.269,00
|
556.124,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.573.747,84
|
269.795,20
|
52.363,01
|
4.791.180,03
|
744.945,80
|
629.751,80
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
231.083,17
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
21.455.365,64
|
803.657,08
|
117.783,17
|
22.141.239,55
|
5.449.770,68
|
3.498.070,51
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
442.136,69
|
0,00
|
0,00
|
442.136,69
|
748.110,24
|
748.110,24
|
Summe Finanzanlagen
|
442.136,69
|
0,00
|
0,00
|
442.136,69
|
748.110,24
|
748.110,24
|
Summe Anlagevermögen
|
25.219.939,87
|
884.698,08
|
117.783,17
|
25.986.854,78
|
6.300.109,92
|
4.397.475,75
|
Angaben über den Anteilsbesitz
Name und Sitz der Gesellschaft
|
Anteil am Kapital %
|
Eigenkapital in EUR
|
EFEN Sp.z.o.o.
|
100,00
|
2.759.392,00
|
Siemianowice Slaskie
(Polen)*
|
|
|
EFEN Slovakia s.r.o.
|
99,21
|
1.286.869,00
|
Bratislava (Slowakei)**
|
|
|
Eigenkapitalanlagen bzgl. des zum
Prüfungszeitpunktes vorliegenden Jahresabschluss:
|
* 31.12.2022
|
|
|
**31.12.2023
|
|
|
Forderungen und Sonstige
Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern
in Höhe von 4.359 TEUR (Vorjahr: 5.321 TEUR) enthalten.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 23,5 EUR
und betrifft den Unterschiedsbetrag aus der Berechnung zur
Pensionsrückstellung (§ 253 Abs. 6 HGB).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen
Rückstellungsarten enthalten:
· Verpflichtungen aus dem Personal - und
Sozialbereich (1.009,5 TEUR)
· Gewährleistungsverpflichtungen
(310,0 TEUR)
· Jahresabschluss (39,7 TEUR)
Angaben zu Restlaufzeitvermerken
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich
wie folgt:
|
Gesamtbetrag
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
|
|
bis 1 Jahr
|
1 - 5 Jahre
|
Jahre
|
|
Vorjahr
|
Vorjahr
|
Vorjahr
|
Vorjahr
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
743.074,13
|
728.753,55
|
14.320,58
|
0,00
|
|
427.152,49
|
407.373,89
|
19.778,60
|
0,00
|
erhaltene Anzzahlungen
|
36.328,32
|
36.328,32
|
0,00
|
0,00
|
|
548.391,70
|
548.391,70
|
0,00
|
0,00
|
aus Liefrungen und
Leistungen
|
1.795.128,66
|
1.795.128,66
|
0,00
|
0,00
|
|
1.289.597,93
|
1.289.597,93
|
0,00
|
0,00
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
1.685.480,48
|
1.685.480,48
|
0,00
|
0,00
|
|
1.086.044,53
|
1.086.044,53
|
0,00
|
0,00
|
sonstige Verbindlicheiten
|
2.070.874,44
|
1.122.313,17
|
841.360,55
|
107.200,72
|
|
400.618,55
|
400.618,55
|
0,00
|
0,00
|
|
6.330.886,03
|
5.368.004,18
|
855.681,13
|
107.200,72
|
|
3.751.805,20
|
3.732.026,60
|
19.778,60
|
0,00
|
Folgende Angaben können zu den sonstigen
Verbindlichkeiten gemacht werden:
· davon gegenüber Gesellschaftern
1.675,92 TEUR (Vorjahr: 1.081,67 TEUR).
· davon aus Steuern 140,0 TEUR (Vorjahr:
61,9 TEUR).
· davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
104,8 TEUR (Vorjahr: 5,4 TEUR)
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen
sind von untergeordneter Bedeutung für die Finanzlagen
und werden deshalb an dieser Stelle nicht weiter
erläutert.
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der
Gewährung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten
der uesa GmbH. Die Sicherheiten zum 31. Dezember 2023
umfassen Abtretungen von Außenständen,
Raumsicherungsübereignungen von Waren und Inventar sowie
ein Grundpfandrecht in Höhe von insgesamt 10 Mio. EUR.
Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen
wirtschaftlichen Situation der uesa GmbH als gering
eingestuft.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Tätigkeitsbereich
|
|
Umsatz
|
|
|
EUR
|
Stromverteilungskomponenten
|
|
56.208.783,21
|
Sicherung
|
|
5.098.346,05
|
VHAS
|
|
3.877.771,76
|
Rohstoffe/Einzelteile
|
|
3.372.894,25
|
Measurement
|
|
2.152.350,92
|
Sonstiges
|
|
1.451.092,16
|
|
|
72.161.238,35
|
Beteiligungserträge
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind
Beteiligungserträge in Höhe von 415,2 TEUR
enthalten. Es handelt sich dabei um Ausschüttungen
kumulierter Vorjahresergebnisse bei bestehenden
Beteiligungen.
5. Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
|
152
|
Angestellte
|
|
|
45
|
leitende Angestellte
|
|
|
6
|
Die Gesamtzahl
der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt
|
203
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
|
181
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
|
22
|
Abschlussprüferhonorar
Für die Abschlussprüferleistungen sind
folgende Honorare berechnet worden:
|
|
|
TEUR
|
Prüfung
Jahresabschluss
|
|
|
22,1
|
Steuerberatungsleistung
|
|
|
0
|
Sonstiges
|
|
|
0
|
|
|
|
22,1
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Herr Thomas
Münch
Neudeck
Herr Ekkehard
Kohl
Uebigau-Wahrenbrück
Konzernzugehörigkeit
Die EFEN GmbH wurde in den Konzernabschluss der uesa
GmbH, Uebigau-Wahrenbrück, einbezogen, welcher im
Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt
in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor,
das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Uebigau-Wahrenbrück, 16.
Mai 2024
gez.
Thomas Münch, Geschäftsführer
gez.
Ekehard Kohl, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
An die EFEN GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der EFEN GmbH - bestehend
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der EFEN GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und · vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar
. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften,
Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig
bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu
ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.
Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass ei- ne in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder ins-
gesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer
IDW) enthält unter
https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie
eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung
ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bremen, 17. Mai 2024
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