Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 14412
Eingetragen
10.10.1973
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektrotechnischen Erzeugnissen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ricardo Auge
seit 25.8.2025
Geschäftsführer
Frances Trautmann
seit 2.1.2024
Prokura
Thomas Münch
seit 13.12.2019
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EFEN GmbH

Uebigau-Wahrenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftstätigkeit, allgemeine Wirtschaftslage, Branchen- und Marktentwicklung

Geschäftstätigkeit
Die EFEN GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Uebigau-Wahrenbrück, Land Brandenburg/Deutschland. Der Ursprung der Gesellschaft reicht bis ins Jahr 1922 zurück. Die Eigentümerin der EFEN GmbH ist die uesa GmbH in Uebigau-Wahrenbrück, Land Brandenburg.

100 Jahre Zuverlässigkeit - Qualität - Service. 100 Jahre EFEN!
EFEN ist ein führender Hersteller von Sicherungseinsätzen und Stromverteilungskomponenten nach IEC/ DIN-Standard. Mit diesem Wissen schützen unsere Produkte Menschen und Investitionen - bereits seit über 100 Jahren.
2023 steht für: Mehr Sicherheit und Transparenz im Netz Die Anforderungen an die Energieverteilung ändern sich schnell und umfassend in Bezug auf Nutzung, Funktionalität und Strukturen. Neben den Netzbelastungen, aufgrund stark schwankender Energieflüsse regenerativer Energieerzeuger, kommen künftig verstärkt Belastungen wie zum Beispiel durch Ladestationen hinzu.
Entscheidend für die Netzstabilität ist die Transparenz der Energieflüsse im Verteilnetz. Aufgrund der stark schwankenden Energieflüsse volatiler Energieerzeuger, sowie zunehmenden Lastspitzen für Ladevorgänge, gilt es die aktuellen Netzzustandswerte bedarfsgerecht zu kombinieren, um so Angebot und Nachfrage smart miteinander zu verbinden. Die Sicherstellung der Verteilnetzfunktion, sowie kostenoptimierte strukturelle Anpassungen durch die Versorgungsnetzbetreiber, erfordern ein fortlaufendes Messen und Überwachen der dynamischen Belastungen in den Verteilnetzen. Mit dem mehrstufigen Konzept von EFEN lassen sich in Verteilnetzen einfach und kostengünstig Messpunkte realisieren.
Sicherheit für die smarte Energieversorgung Energie-Verteil-Anlagen sicher machen - das ist EFEN. Ganz gleich, ob Sie in der Industrie, im Bereich Infrastruktur oder in der Energiewirtschaft tätig sind, EFEN bietet Ihnen passende Sicherungs-Systeme nach IEC-/DIN-Standard. Als Spezialist für den sicheren und intelligenten Netzbetrieb bieten wir Systeme und Lösungen aus einer Hand. Unsere Lösungen verteilen elektrische Energie, schützen Menschen und Investitionen und gewährleisten intelligenten Netzbetrieb. Und das auch zukünftig: Lösungen aus dem Hause EFEN sind Smart Grid Ready und garantieren in einer immer komplexer werdenden Welt eine konstante, sichere und intelligente Energieversorgung für aktuelle und auch kommende Anforderungen. So gilt für Ihr Unternehmen jederzeit: Zuverlässiger Netzbetrieb und sicheres Abschalten im Über- last- und Kurzschlussfall.
Grundlegende Zielsetzung der EFEN-Gruppe im Sinne des Gesellschafters ist ein organisches Wachstum. Dies geschieht bei der EFEN-Gruppe an 4 Standorten in 3 Ländern. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion  und  der  Vertrieb  von  NH-Sicherungs-Lasttrennern,  NH-Sicherungs-Lastschaltleisten, NH-Sicherungsleisten, Lasttrennschaltern, Last-umschaltern, Stromwandlern sowie Stromverteilerkomponenten und SMARTGrid-komponenten. Der Vertrieb dieser Geräte unter der Marke EFEN erfolgt durch die EFEN-Gruppe. Gleichzeitig werden auch Geräte für OEM´s gefertigt und verkauft, die die Produkte unter dieser Marke in den Markt bringen. Zusätzlich werden Niederspannungs-Sicherungen (NH) und Hochspannungs-Sicherungen (HH) vertrieben. Zu den bedeutenden Abnehmern der Produkte der EFEN GmbH gehören Unternehmen der Elektrobranche und Industrieunternehmen im In- und Ausland.

Die  Zentrale  der  EFEN GmbH  befindet  sich  seit  Ende  2019  in  brandenburgischen  Uebigau- Wahrenbrück. Das VertriebsServiceCenter mit Produktmanagement und Marketing befinden sich am Standort Eltville im Rheingau
Allgemeine Wirtschaftslage
Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Dennoch ist Deutschland in der globalen BIP-Rangliste der Volkswirtschaften auf Rang drei geklettert und hat Japan überholt. Nach den Daten des Internationalen Währungsfonds belegt Deutschland mit 4,5 Billionen USD hinter den USA (26,7 Billionen USD) und China (21,9 Billionen USD).

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war.

Branchen- und Marktentwicklung
Die deutsche Produktion verzeichnete im Jahr 2023 eine Senkung der realen Produktion um 1,5 % laut stat. Bundesamt. Die deutlichsten Rückgänge waren dabei in den energieintensiven Industriezweigen so- wie der Energieerzeugung zu verzeichnen. Wesentlich beeinflusst wurde das Gesamtergebnis für die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Jahr 2023 auch durch den Rückgang in der Energieerzeugung. Diese war besonders um die Jahresmitte 2023 zeitweise auf ein sehr niedriges Niveau gesunken. Gründe hierfür dürften unter anderem ein niedriger Energiebedarf der Industrie und günstige Stromimportmöglichkeiten gewesen sein. In Deutschland ging vor allem die Stromerzeugung aus Kohle zurück. Auch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke Mitte April 2023 trug zum Rückgang bei. Positiv entwickelte sich dagegen die Stromerzeugung aus Windkraft, die 2023 ihren bisher höchsten Wert erreichte.
Der deutsche Markt für elektronische Bauelemente wird mit einem Umsatz von 20,8 Mrd. Euro zum Jahresende ein Plus von 9,7 % aufweisen und das Vorkrisenniveau von 2019 übertreffen. Der europäische Markt insgesamt wächst um 5,3 % und schließt mit einem Umsatz von 77,7 Mrd. US-Dollar (72,1 Mrd. Euro mit einem Wachstum von 3,5 %) das Geschäftsjahr ab", prognostizierte Nicolas-Fabian Schweizer, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands.

Auf der Jahresauftaktpressekonferenz hat der Branchenverband ZVEI einen Überblick über die aktuelle Situation der deutschen Elektroindustrie gegeben. So werde voraussichtlich ein Umsatz von 242 Milliar- den Euro für 2023 verbucht, ein Plus von 8 % erneut ein Rekordergebnis. Zudem entspräche dieser Wert einem Zehntel aller deutschen Industrieerlöse. ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel bilanziert das vergangene Jahr: "2023 ist für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt recht ordentlich gewesen. Zum dritten Mal in Folge konnte die reale, preisbereinigte Produktion gesteigert werden, auf Basis der Zahlen bis einschließlich November um 1,4 Prozent." Damit habe sich die Branche in einem schwierigen Umfeld als robust erwiesen. "Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Unternehmen noch historisch hohe Auftragsbestände abarbeiten konnten, als die Neubestellungen spätestens ab dem zweiten Quartal bereits zurückgingen."
Ertragslage

Die nachfolgende Tabelle stellt Kerngrößen der geschäftlichen Entwicklung der EFEN GmbH im Jahresvergleich dar:

Bezeichnung
Einheit
2023
2022
2021
Umsatz TEUR 72.161 53.466 42.042
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende) Personen 203 184 177
Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) TEUR 2.787 352 780
Ergebnis vor Steuern TEUR 6.553 4.356 2.552



Umsatzentwicklung/Rohertrag Der Umsatz der EFEN GmbH hat sich im Vorjahresvergleich um 35% auf 72.161 TEUR gesteigert. Der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) weist im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung von TEUR 6.113,9 auf TEUR 23.877 aus. Die Rohertragsspanne ist gleichbleibend zum Vorjahr mit einem Anteil an der Gesamtleistung von rd. 32%.

Mitarbeiter Bei der EFEN GmbH arbeiteten im abgelaufenen Geschäftsjahr 203 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl hat sich um 19 Mitarbeiter erhöht. Um Leistungsspitzen in der Produktion abzufedern und um eine gewisse Flexibilität zu gewährleisten wird weiterhin auf Leiharbeiter zurückgegriffen.

Investitionen Das Investitionsvolumen in Neu- und Ersatzsachanlagen wie z.B. Maschinen und Werkzeuge sowie immaterielle Vermögensgegenstände betrug im Geschäftsjahr 2.787 TEUR (Vorjahr: 352 TEUR.)

Aufwandsentwicklung
Die Materialaufwandsquote ist gleichbleibend bei 68%. Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung beträgt 13,5%.

Jahresergebnis Im Jahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 4.593 TEUR nach 3.508 TEUR im Vorjahr erwirtschaftet werden.

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Ertragslage und das erzielte Ergebnis der Gesellschaft als sehr gut.

Finanzlage und Vermögenslage

Finanzierung und Cash-Flow
Im Geschäftsjahr 2023 mindert sich die Eigenkapitalquote auf 69,5 %. Im Vorjahr lag eine Eigenkapitalquote von 76,3 % vor.
Der Bestand an Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerte auf 5.253 T EUR per 31.12.2023.
Der Brutto-Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen auf Anlagevermögen) ist von 4.326,4 TEUR auf 5.477,2 TEUR gestiegen.

Zahlungsfähigkeit
Die Finanzlage der EFEN GmbH ist unverändert als stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel und kann auf offene Kreditlinien der Kreditinstitute zurückgreifen.
Die Gesellschaft war und ist in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Forschung und Entwicklung
Im Berichtsjahr erfolgte die Markteinführung der E4 Schaltleiste sowie die Weiterentwicklung der E4 Industrieleiste.
Aktuelle Schaltleisten für Industrieanlagen können weder modular erweitert, noch können die Schalter zur Sicherheit in ihrer Position verriegelt werden. Ziel ist die Entw. einer 1- und 3- poligen Schaltleiste für Stromstärken <1250A aus recyclefähigen Kunststoffen, wie PA oder PBT, die mittels eines Clicksystems mit z.B. einem Analog-Digital-Wandler (ADW) und einem Fusemonitoring modular erweitert werden kann.
Hierfür wird ein neuartiges Design entwickelt, um die Sicherungseinsätze der Schaltleiste mit einem Vorhängeschloss verriegeln zu können, damit ein Wiederzuschalten verhindert wird.
Zudem ermöglicht das neuartige Fusemonitoring erstmals, den Zustand jeder einzelnen Sicherung der Schaltleiste mittels eines Modbuses zu überwachen und Defekte zu identifizieren.

Zertifizierung (Qualität, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umweltschutz)
Die Geschäftsführung bestimmt in Übereinstimmung mit den betreffenden Anforderungen aus den Regelwerken, den geltenden Normen, den Kundenanforderungen und anderen Führungsunterlagen die Qualitäts-, Umwelt, Arbeits- und Gesundheitspolitik.

Die EFEN GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ISO 14001:2015 zertifiziert. Die seit 1993 kontinuierlich bestehende Zertifizierung des Qualitätsmanagements wurde im Berichtsjahr erneut erfolgreich abgeschlossen. Es wurde insbesondere das integrierte Management- und Arbeitsschutzsystem überprüft, welches in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft im Geschäftsjahr 2014 erfolgreich eingeführt wurde. Um einen lückenlosen Anschluss der Auditierungen zu gewährleisten, erfolgte die Auditierung des Qualitätsmanagements im Jahr 2023. Das Arbeitsschutzmanagement ISO 45001 ist 2022 rezertifiziert worden.
2023 beschäftigte sich die EFEN mit der Vorbereitung der Einführung des Informationssicherheitsmanagement nach ISO 27001 sowie der Mitarbeiterqualifizierung zum Security Officer.
Es ist für EFEN selbstverständlich, dass die Produkte und Prozesse mindestens den gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Sicherheit und Umwelt- und Gesundheitsschutz gerecht werden. Die umwelt- und ressourcenschonende Fertigung ist ebenso ein Teil des EFEN-Verständnisses für Umweltschutz, wie die Einbeziehung der Lieferanten, Kunden und Dienstleistungsunternehmen in die Verbesserung des Um- weltschutzes. EFEN ist seit 11.2023 Teil des Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerks und leistet somit einen Beitrag zur Erreichung der klima- energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschlands. Aktuell wird ein Transformationskonzept mit Formulierung eines Klimaneutralitätszieles bis spätestens 2045 erarbeitet sowie das Energieaudit nach 16247 durchgeführt.
Die Durchführung von Umweltschutzaufgaben im Unternehmen erfordert neben einschlägiger Qualifikation auch ein besonderes Maß an Verantwortung. Der betriebliche Umweltschutz nach DIN EN 14001 wird daher vom Management getragen und ist in das bestehende Management -System integriert. EFEN ist Gründungsmitglied im NH/HH-Recycling e.V., einem Verein der deutschen Sicherungshersteller. Die wertvollen Rohstoffe, wie Kupfer, werden zum Rohstofflieferanten zur Aufbereitung zurückgeschickt und anschließend der Wiederverwertung zugeführt.

In 2023 lag der Fokus verstärkt auf IT-Sicherheit, Awarenessschulungen der Mitarbeiter sowie der Umsetzung des Hinweisgeberschutzgesetzes.

Risikobericht und Risikomanagement
Zielsetzung des Risikomanagementsystems ist die vorausschauende Beurteilung aller Risiken im Hinblick auf eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Dabei werden jene Risiken antizipiert, welche die strategischen und operativen Maßnahmen beeinträchtigen können.
Die EFEN GmbH verfügt durch die bestehende Organisation über ein System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die eingesetzten Berichts- und Informationssysteme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems führt die EFEN GmbH eine permanente Risikobetrachtung durch und entwickelt Strategien zur Risikominimierung.

Die Bereiche Umwelt- und Abfallrecht, Rohstoffbeschaffung, Währungsrisiko, IT-Prozesse, Forderungsausfall und Personalrisiken werden permanent analysiert. Angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken werden bewusst getragen; dies gilt insbesondere, wenn sie in Zusammenhang mit dem Aufbau und der Nutzung von Erfolgspotentialen der Kernkompetenzen des Unternehmens stehen und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Ist dies nicht der Fall, wird geprüft, ob diese Risiken auf Dritte übertragen werden können. Chancen sieht die Gesellschaft in der weiteren Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen sowie in einer Erweiterung der Absatzmärkte. Das geschulte Personal verbunden mit einer geringen Mitarbeiterfluktuation stellt ebenfalls eine Chance für das Unternehmen dar.

Darüber hinaus sind im Unternehmen Verhaltensregeln vorgegeben, die in Richtlinien und sonstigen Vorgaben niedergelegt sind und deren Einhaltung durch Schulungs- und Kontrollmaßnahmen unterstützt wird. Das EFEN-Management-Handbuch und das Krisen-Management-Handbuch sowie daraus abgeleiteten Arbeitsanweisungen stellen dafür die Grundlage dar. Als Unterweisungssystem nutzt EFEN u.a. die sam® browser- und datenbankbasierte EHS Software sam® bei Secova.
Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnet die Gesellschaft durch entsprechende Maßnahmen der Qualitätssicherung.
Für Haftungsrisiken und Schadensfälle hat die Gesellschaft entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Risiken werden weiterhin im Bereich der Beschaffung gesehen. Die Herstellung der EFEN-Produkte bedarf unterschiedlicher Rohstoffe. Die Einstandspreise dieser Rohstoffe, vor allem für Kupfer, Silber und Kunststoffe, unterliegen Schwankungsrisiken, so dass daraus Kostenbelastungen für die Gesellschaft resultieren können. Dieses Risiko versucht die Gesellschaft durch Kooperationen mit Lieferanten und effizienter Materialbedarfsplanung zu minimieren.
Operativen Risiken der Produktion begegnet die EFEN GmbH durch systematische Schulungen, LEAN Management, Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien und regelmäßige Wartung der EFEN-Produktionsanlagen.
Kundenforderungen sind grundsätzlich mit Ausfallrisiken behaftet. Zur Minimierung dieses Risikos verfolgt die Gesellschaft ein effizientes Vertriebscontrolling, nutzt die Debitorenüberwachung des IHD und ein strenges Forderungsmanagement.
Die Steuerung der EFEN GmbH ist abhängig von einer Informationstechnologie. Die Optimierung und Aufrechterhaltung der IT-Systeme wird durch den Einsatz qualifizierten internen und externen Personals sowie durch diverse technologische Sicherungsmaßnahmen und Vorgaben gewährleistet und überwacht. Das durch EFEN genutzte ERP-System wird stets optimiert und weiterentwickelt.

Fazit und Ausblick
Die EFEN GmbH hat trotz des hohen Wettbewerbsdrucks und des schwierigen Unternehmens- und Marktumfelds wieder eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Der tatsächliche Umsatz für 2023 lag mit 35% über der geplanten Umsatzsteigerung von 10%. Dies liegt u.a. am beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien, der Elektrifizierung und Modernisierung der Energienetze. Der erwartete Rohertrag von 39,4% konnte mit 31,9% nicht erreicht werden.
Der durchschnittliche Auftragseingang 2023 betrug 5,3 Mio. EUR und lag damit bei unseren Erwartungen. Die Investitionen ins Anlagevermögen sind im Jahr 2023 deutlich höher ausgefallen als prognostiziert.
Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt halten das Risiko einer Rezession in vielen Ländern bis Ende 2024 für beachtlich. In Europa gilt das insbesondere für Deutschland, das Vereinigte Königreich und die Niederlande (jeweils 38%) sowie für die Ukraine (41%). Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen
Der Präsident der dt. Bundesbank Dr. J. Nagel rechnet damit, dass sich die Inflationsrate in 2024 mehr als halbieren wird: Nach unserer Deutschland-Prognose liegt sie in 2023 im Schnitt noch bei 6,1 Prozent, nächstes Jahr fällt sie dann auf 2,7 Prozent.

Die EFEN GmbH befindet sich auch im Jahr 2024 in einem intensiven und nach Lösungen strebenden Wettbewerbsumfeld. Durch die stete Weiterentwicklung des Produktportfolios mit intelligenten Lösungen soll die EFEN-Marktposition abgesichert und ausgebaut werden.
Wir gehen davon aus, dass die Material- und Rohstoffpreise im Jahr 2024 weiter Schwankungen unterliegen werden. Bei einem Großteil der Lieferanten bestehen langfristige Vereinbarungen, um das Risiko der ansteigenden Preise zu minimieren. Materialknappheiten und Lieferengpässe stellen nach wie vor das größte Produktionshemmnis dar.
Im Exportbereich erwarten wir durch geopolitische Krisen und den weltweiten konjunkturellen Abschwung eine schwierige Marktlage. Die Folgen des Ukraine Kriegs und des Sueskanal Konfliktes könnten dies nochmals verschärfen.
EFEN erwartet im Jahr 2024 einen ähnlichen Umsatz wie 2023 und prognostiziert 1 % Umsatzwachstum. Das Rohergebnis soll wieder auf 39,4% gesteigert werden. Das Auftragsvolumen soll um 1% gesteigert werden. Mit einem konsequenten Kostenmanagement und der stetigen Verbesserung in allen Unternehmensbereichen soll das Betriebsergebnis weiterhin kontinuierlich gesteigert werden.
Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 1.277 TEUR budgetiert . Es wird in neue Ma- schinen, WKZ und die Weiterentwicklung der Produkte investiert.
Die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern und wissenschaftlichen Einrichtungen wird fortgesetzt. Ziel bleibt es, Risiken rechtzeitig zu erkennen, ihnen entgegenzuwirken und Reserven des Betriebes auszuschöpfen.
Auf den Gebieten Qualifizierung, Qualitätssicherung und Nachwuchsgewinnung sind stetig Maßnahmen innerhalb des Unternehmensverbundes der UESA Group vorgesehen.

Wir sehen der Zukunft somit insgesamt positiv entgegen.

 

Uebigau, 17.05.2024

gez. Thomas Münch, Geschäftsführer

gez. Ekehard Kohl, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.300.109,92 4.397.475,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 102.229,00 151.295,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.229,00 151.295,00
II. Sachanlagen 5.449.770,68 3.498.070,51
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.172.472,71 2.312.194,71
2. technische Anlagen und Maschinen 2.301.269,00 556.124,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 744.945,80 629.751,80
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 231.083,17  
III. Finanzanlagen 748.110,24 748.110,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 748.110,24 748.110,24
B. Umlaufvermögen 31.105.085,64 26.548.153,43
I. Vorräte 19.996.578,75 16.767.293,94
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.632.373,75 8.933.632,75
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.399.484,18 4.428.583,66
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.862.625,42 2.126.357,33
4. geleistete Anzahlungen 102.095,40 1.278.720,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.010.021,51 9.276.330,55
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.253.111,58 3.821.587,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.117.075,18 5.320.631,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 639.834,75 134.111,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.545,17  
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 98.485,38 504.528,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 121.424,79 120.880,15
Aktiva 37.526.620,35 31.066.509,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 26.085.115,75 23.692.540,51
I. Gezeichnetes Kapital 4.500.000,00 4.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.000.000,00  
1. andere Gewinnrücklagen 2.000.000,00  
III. Gewinn-/Verlustvortrag   15.684.808,36
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   3.507.732,15
V. Bilanzgewinn 19.585.115,75  
davon Gewinnvortrag 16.992.540,51  
B. Rückstellungen 5.110.618,57 3.622.163,62
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.025.436,00 1.963.013,00
2. Steuerrückstellungen 760.000,00 268.999,25
3. sonstige Rückstellungen 2.325.182,57 1.390.151,37
C. Verbindlichkeiten 6.330.886,03 3.751.805,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 743.074,13 427.152,49
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 36.328,32 548.391,70
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.795.128,66 1.287.014,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.685.480,48 1.086.044,53
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.070.874,44 403.202,27
davon aus Steuern 757.846,33 589.379,61
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 104.768,12 5.382,98
Passiva 37.526.620,35 31.066.509,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 72.161.238,35 53.465.674,40
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.668.326,04 1.724.244,46
3. sonstige betriebliche Erträge 197.205,42 161.255,72
4. Materialaufwand 51.027.363,45 37.504.756,31
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 51.027.363,45 33.132.209,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   4.372.547,14
5. Personalaufwand 10.093.739,32 7.556.214,24
a) Löhne und Gehälter 8.166.043,75 6.181.230,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.927.695,57 1.374.984,09
davon für Altersversorgung 108.265,19 52.271,98
6. Abschreibungen 884.698,08 818.734,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 884.698,08 818.734,38
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.727.289,15 5.741.456,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 13,78  
8. Erträge aus Beteiligungen 415.252,98 740.086,15
davon aus verbundenen Unternehmen 415.252,98  
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.568,44 9.199,04
davon aus verbundenen Unternehmen 5.568,44 9.199,04
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.649,00 111.313,06
davon an verbundene Unternehmen 16.432,34  
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.952.350,45 847.992,91
12. Ergebnis nach Steuern 4.600.501,78 3.519.992,27
13. sonstige Steuern 7.926,54 12.260,12
14. Jahresüberschuss 4.592.575,24 3.507.732,15
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 16.992.540,51  
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.000.000,00  
a) in andere Gewinnrücklagen 2.000.000,00  
17. Bilanzgewinn 19.585.115,75  

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht:
EFEN GmbH
Ort des Firmensitzes:
Uebigau-Wahrenbrück
Registereintrag:
Handelsregister
Registergericht:
Amtsgericht Cottbus
Register-Nr.
HRB 14412 CB


Der Jahresabschluss der EFEN GmbH, Uebigau-Wahrenbrück, wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in  § 267  Abs. 3  HGB in  Verbindung  mit  § 267  Abs. 4  HGB  angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand behandelt. Anlagegegenstände mit einem Wert von über 250,00 EUR bis einschließlich 800,00 EUR werden im Jahr des  Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

· Beteiligungen zu Anschaffungskosten · Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
Die  Vorräte  wurden  zu  Anschaffungs-  bzw. Herstellungskosten  angesetzt.  Sofern  die  Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei Eigenerzeugnissen  sind  die  handelsrechtlich  mindestens  anzusetzenden  Herstellungskosten  unter  Einbeziehung angemessener Teile der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des  Anlagevermögens angesetzt. Fertigerzeugnisse werden retrograd, ausgehend vom Verkaufs- preis, bewertet. Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip erfolgen für nur noch eingeschränkt bzw. nicht mehr nutzbare Vorräte sowie bei Minderungen der Anschaffungs- kosten zum Bilanzstichtag. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Bei den grundsätzlich mit ihren Nennwerten angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird speziellen Risiken durch Einzelwertberichtigungen und dem all- gemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die  Guthaben  bei  Kreditinstituten  sowie  die  Kassenbestände  werden  zum  Nennwert  bewertet.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Für  ungewisse  Verbindlichkeiten  aus  Pensionsverpflichtungen  wurden  Rückstellungen  gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Für die Bewertung werden zum 31. Dezember 2023 die folgenden Berechnungsgrundlagen verwendet:

· Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

· Rechnungszinssatz: 1,82%
· Rentendynamik:  2,00%
       Unter Berücksichtigung des verbindlich vorgeschriebenen Diskontsatzes für die bestands- typische Duration resultiert zum 31. Dezember 2023 ein Verpflichtungsbarwert in Höhe von 2.025,4 TEUR. Aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Vorjahr 1,78 %), hat sich kein Aufwand ergeben, der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen werden kann. Daneben wird unter dieser Position ein Aufwand aus der Aufzinsung in Höhe von 38,2 TEUR gezeigt. Das Deckungsvermögen ist zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Die Anschaffungskosten betragen 68,9 TEUR. In 2023 betrugen die Erträge aus Wertänderungen des Deckungsvermögens 2,3 TEUR; die- se wurden mit den Zinsaufwendungen saldiert.

Die Pensionsrückstellungen sind mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Jahren abgezinst worden. Bei Bewertung der Pensionsverpflichtungen  nach  Maßgabe  des  entsprechenden  durchschnittlichen  Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren würde sich ein um 23,5 TEUR niedrigeres Ergebnis ergeben. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Angesetzt ist der Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.




Anschaffungs- oder Herstellungskosten

Stand
Zugänge
Abgänge
Stand

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.473.732,54
31.975,00
0,00
3.505.707,54
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
3.473.732,54
31.975,00
0,00
3.505.707,54
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.717.567,46
23.906,72
0,00
3.741.474,18
2. technische Anlagen und Maschinen
16.032.369,05
2.115.378,16
65.420,16
18.082.327,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.203.499,64
384.989,20
52.363,01
5.536.125,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
231.083,17
0,00
231.083,17
 Summe Sachanlagen
24.953.436,15
2.755.357,25
117.783,17
27.591.010,23
III. Finanzanlagen




Anteile an verbundenen Unternehmen
1.190.246,93
0,00
0,00
1.190.246,93
 Summe Finanzanlagen
1.190.246,93
0,00
0,00
1.190.246,93
 Summe Anlagevermögen
29.617.415,62
2.787.332,25
117.783,17
32.286.964,70

Abschreibungen Buchwerte


Stand
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
Stand
Stand
Stand

01.01.2023


31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen






I. Immaterielle Vermögensgegenstände






1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.322.437,54
81.041,00
0,00
3.403.478,54
102.229,00
151.295,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
3.322.437,54
81.041,00
0,00
3.403.478,54
102.229,00
151.295,00
II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.405.372,75
163.628,72
0,00
1.569.001,47
2.172.472,71
2.312.194,71
2. technische Anlagen und Maschinen
15.476.245,05
370.233,16
65.420,16
15.781.058,05
2.301.269,00
556.124,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.573.747,84
269.795,20
52.363,01
4.791.180,03
744.945,80
629.751,80
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
231.083,17
0,00
 Summe Sachanlagen
21.455.365,64
803.657,08
117.783,17
22.141.239,55
5.449.770,68
3.498.070,51
III. Finanzanlagen






Anteile an verbundenen Unternehmen
442.136,69
0,00
0,00
442.136,69
748.110,24
748.110,24
 Summe Finanzanlagen
442.136,69
0,00
0,00
442.136,69
748.110,24
748.110,24
 Summe Anlagevermögen
25.219.939,87
884.698,08
117.783,17
25.986.854,78
6.300.109,92
4.397.475,75

Angaben über den Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft
Anteil am Kapital %
Eigenkapital in EUR
EFEN Sp.z.o.o.
100,00
2.759.392,00
Siemianowice Slaskie (Polen)*


EFEN Slovakia s.r.o.
99,21
1.286.869,00
Bratislava (Slowakei)**


Eigenkapitalanlagen bzgl. des zum Prüfungszeitpunktes vorliegenden Jahresabschluss:
* 31.12.2022


**31.12.2023



Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 4.359 TEUR (Vorjahr: 5.321 TEUR) enthalten.

Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 23,5 EUR und betrifft den Unterschiedsbetrag aus der Berechnung zur Pensionsrückstellung (§ 253 Abs. 6 HGB).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die  nachfolgenden  nicht  unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
· Verpflichtungen aus dem Personal - und Sozialbereich (1.009,5 TEUR)
· Gewährleistungsverpflichtungen (310,0 TEUR)
· Jahresabschluss (39,7 TEUR)

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:


Gesamtbetrag
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit


bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
Jahre

Vorjahr
Vorjahr
Vorjahr
Vorjahr

EUR
EUR
EUR
EUR
gegenüber Kreditinstituten
743.074,13
728.753,55
14.320,58
0,00

427.152,49
407.373,89
19.778,60
0,00
erhaltene Anzzahlungen
36.328,32
36.328,32
0,00
0,00

548.391,70
548.391,70
0,00
0,00
aus Liefrungen und Leistungen
1.795.128,66
1.795.128,66
0,00
0,00

1.289.597,93
1.289.597,93
0,00
0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen
1.685.480,48
1.685.480,48
0,00
0,00

1.086.044,53
1.086.044,53
0,00
0,00
sonstige Verbindlicheiten
2.070.874,44
1.122.313,17
841.360,55
107.200,72

400.618,55
400.618,55
0,00
0,00

6.330.886,03
5.368.004,18
855.681,13
107.200,72

3.751.805,20
3.732.026,60
19.778,60
0,00

Folgende Angaben können zu den sonstigen Verbindlichkeiten gemacht werden:

· davon gegenüber Gesellschaftern 1.675,92 TEUR (Vorjahr: 1.081,67 TEUR).
· davon aus Steuern 140,0 TEUR (Vorjahr: 61,9 TEUR).
· davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 104,8 TEUR (Vorjahr: 5,4 TEUR)

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen sind von untergeordneter Bedeutung für die Finanzlagen und werden deshalb an dieser Stelle nicht weiter erläutert.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Gewährung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten der uesa GmbH. Die Sicherheiten zum 31. Dezember 2023 umfassen Abtretungen von Außenständen, Raumsicherungsübereignungen von Waren und Inventar sowie ein Grundpfandrecht in Höhe von insgesamt 10 Mio. EUR. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der uesa GmbH als gering eingestuft.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich

Umsatz


EUR
Stromverteilungskomponenten

56.208.783,21
Sicherung

5.098.346,05
VHAS

3.877.771,76
Rohstoffe/Einzelteile

3.372.894,25
Measurement

2.152.350,92
Sonstiges

1.451.092,16


72.161.238,35

Beteiligungserträge
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Beteiligungserträge in Höhe von 415,2 TEUR enthalten. Es handelt sich dabei um Ausschüttungen kumulierter Vorjahresergebnisse bei bestehenden Beteiligungen.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen


Zahl
Arbeiter


152
Angestellte


45
leitende Angestellte


6
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt
203
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter


181
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter


22

Abschlussprüferhonorar

Für die Abschlussprüferleistungen sind folgende Honorare berechnet worden:




TEUR
Prüfung Jahresabschluss


22,1
Steuerberatungsleistung


0
Sonstiges


0



22,1



Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Thomas Münch           Neudeck
Herr Ekkehard Kohl           Uebigau-Wahrenbrück
Konzernzugehörigkeit

Die EFEN GmbH wurde in den Konzernabschluss der uesa GmbH, Uebigau-Wahrenbrück, einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt  in  Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Uebigau-Wahrenbrück, 16. Mai 2024

gez. Thomas Münch, Geschäftsführer

gez. Ekehard Kohl, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die EFEN GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EFEN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EFEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat- sächlichen  Verhältnissen  entsprechendes  Bild  der  Vermögens-  und  Finanzlage  der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen  Grundsätze  ordnungsmäßiger  Abschlussprüfung. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass ei- ne in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)  festgestellten  deutschen  Grundsätze  ordnungsmäßiger  Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder ins- gesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

Bremen, 17. Mai 2024
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