Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 7574
Vorher
Hongfa Elesta Components Europe GmbH
Eingetragen
9.7.2003
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Vertrieb (direkt oder durch Dritte) von Relais und Komponenten der Steuerung und insbesondere der Produkte mit der Marke Hongfa. Marketing von Relais und Komponenten sowie die dazugehörigen Dienstleistungen im europäischen Markt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guo Manjin
seit 13.7.2004
Prokura
Jiaqiang Chen
seit 26.5.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Xiamen Hongfa Electroacoustics Co., Ltd.
China
1.100.000 €
55.00%
Jiaqiang Chen
Bonn
825.000 €
41.25%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hongfa Europe GmbH

Maintal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Firma Hongfa Europe GmbH, im Folgenden auch kurz Hongfa Europe genannt, ist die europäische Vertriebstochtergesellschaft des marktführenden Relaisherstellers Xiamen Hongfa Electroacoustic Co. Ltd., Xiamen/China, im Folgenden auch kurz Hongfa Xiamen genannt.

Hongfa Xiamen ist ein in China ansässiges Unternehmen, welches hauptsächlich im Bereich der Forschung und Entwicklung, in der Herstellung und im Vertrieb von Relais tätig ist. Neben dem Haupt- produkt der Relais bietet das Mutterunternehmen Niederspannungs-Schaltgeräte, Vakuumtrennschalter, Folienkondensatoren, Stromwandler, Klemmleisten, Sensoren und Automatisierungs-Module und -Anlagen an. Hongfa hat seine Aufmerksamkeit auf technologische Innovationen konzentriert und bietet seinen weltweiten Kunden Produkte nach modernsten Fertigungsstandards.

Die Produkte werden in den Branchen Industrie, Automobil, Energie und Haushaltsgeräte eingesetzt. Hongfa Xiamen vertreibt ihre Produkte weltweit.

Hongfa Europe wurde in 2003 mit Sitz in Maintal gegründet und ist die Vertriebshauptzentrale in Europa. Es werden ausschließlich Produkte der Muttergesellschaft bzw. Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft vertrieben.

Hongfa Europe selbst betreibt keine eigene Produktion am Standort Deutschland. Als Handelsunternehmen kauft sie die Produkte des Mutterkonzerns ein und verkauft sie an europäische Kunden.

Der Verkauf der Produkte erfolgt vorwiegend durch eigenes Personal. Hongfa Europe ist mit eigenem Vertriebspersonal in den Ländern Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Polen und Ös- terreich vertreten.

In 2011 hat Hongfa Europe die Vertriebstochter Hongfa Italy s.r.l. (HFI) mit Sitz in Mailand gegründet. HFI ist die Vertreterin des Konzerns in Italien und hat die Betreuung der Kunden übernommen.

Seit 2017 hat Hongfa Europe ein Büro in Paris angemietet, welches im Wesentlichen vertriebsunterstützende Tätigkeiten sowohl für Hongfa Europe als auch für die Muttergesellschaft übernimmt. Der Mietvertrag für das Büro in Wien wurde nicht mehr verlängert und somit wurde im Verlauf des Jahres die Betriebstätte in Österreich beendet. Hongfa Europe unterhält insoweit nur noch die Betriebsstätte in Frankreich.

Neben den direkten Aktivitäten des Vertriebspersonals übernimmt Hongfa Europe die logistische, technische und kaufmännische Abwicklung des Vertriebs. Im Berichtszeitraum hat Hongfa Europe im Durchschnitt rund 88 Angestellte (Vorjahr 82) beschäftigt. Im Berichtsjahr ergibt sich somit eine durchschnittliche Aufstockung des Personals um 6 Arbeitnehmer (+7,3%).

2. Forschung und Entwicklung

Hongfa ist der führende Relaishersteller in China und gehört zu den größten Relaisherstellern weltweit. Die Produkte der Firma Hongfa haben ein hohes, international anerkanntes Qualitätsniveau. Hongfa betreibt einen erheblichen Aufwand zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie zur Entwicklung von neuen Produkten.

Im Bereich Technik besitzt Hongfa Europe eigenes Personal und unterstützt die Entwicklungsaktivitäten, die federführend durch die Muttergesellschaft Xiamen Hongfa Electroacoustic Co. Ltd., Xia- men/China durchgeführt werden. Die Aktivitäten der Muttergesellschaft werden im Wesentlichen im Rahmen der Projektierung neuer Produkte und der Verbesserung bestehender Produkte ständig begleitet. Hongfa Europe und Hongfa Xiamen integrieren die Qualitätsanforderungen der internationalen Kunden an die technische Performance von Relais in die gemeinsamen Entwicklungsprozesse. Durch das technische Know-How am Standort Maintal können die Anforderungen der Kunden unmittelbar entgegengenommen und umgesetzt werden und die effiziente Produktentwicklung der Muttergesellschaft unterstützen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist trotz einiger Belastungsfaktoren gemäß OECD-Prognose in 2023 um 3,0% gewachsen (BIP-Wachstum). Das Wachstum der Weltwirtschaft ist auf einem konstanten Niveau. Im Vorjahr war über einen Zuwachs von 3,5% zu berichten.

Bezogen auf die wichtigsten Handelsregionen ergaben sich in Europa ein Wachstum von 0,6% (im Vorjahr 2,9%), in China 5,1%, in Indien 6,3%, in Amerika 2,2%. In Deutschland, welches sich bisher immer als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa präsentierte, ist die Wirtschaft um 0,3% geschrumpft (im Vorjahr Anstieg von 1,9%). Die Wirtschaft in Europa schwächelt im Vergleich zu den anderen Regionen und liegt deutlich hinter dem durchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft zurück.

Die Corona-Krise scheint überwunden zu sein. Signifikante Restriktionen aufgrund von Corona-Maßnahmen sind nicht mehr erkennbar. Ein großer Belastungsfaktor ist nach wie vor der Ukraine-Krieg und die aufgrund des Krieges entstandenen Spannungen zwischen den auf dem Weltmarkt agierenden Handelspartnern. Die Abgrenzung der eigenen Märkte vor dem Marktzugang der Handelspartner durch Zölle und die Sicherung der Produktionen strategischer wichtiger Produkte und hiermit verbundenen Abschottung nach außen sowie das Autonomiestreben der wesentlichen Handelspartner stellen sowohl für das abgelaufenen Jahr und für die Zukunft ungünstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Weltwirtschaft dar.

Die weltweite Verteuerung der Energie- und Produktionskosten, der Anstieg der Inflationsraten, die hieraus resultierende restriktive Geldpolitik der Notenbanken und die Verteuerung von Finanzkrediten sind weiterhin Bremsfaktoren und hemmten die wirtschaftliche Entwicklung in den Industriestaaten. Durch die Eskalation des Nahost-Konfliktes am Gaza-Streifen und die Blockade von Handelsschiffen ist die Gefahr der Unterbrechung der Lieferketten wieder in den Fokus gerückt.

Für das kommende Jahr 2024 rechnet der BDI mit einem Wachstum für die Weltwirtschaft von 2,9%. Insoweit wird eine konstante wirtschaftliche Entwicklung erwartet. Die Entwicklung wird dabei ähnlich wie in 2023 sein, in Deutschland wird ein geringes Wachstum von 0,3% prognostiziert, für Europa wird ein Wachstum von etwa 0,4% erwartet. Die Prognosen sind mit erheblichen Unsicherheiten verbunden und setzt keine unerwarteten Entwicklungen bei den zuvor genannten Krisenfakto- ren voraus. Wir rechnen für unsere Entwicklung im kommenden Jahr mit einem etwa gleichbleibendem Marktumfeld.

Der Anteil der Elektro-Autos am PKW-Bestand in Deutschland als wichtigster Absatzmarkt steigt kontinuierlich und lag 2023 bei 3,9%, die Zulassungsquote bei reinen E-Fahrzeugen blieb dabei unverändert bei 17,7% der Neuzulassungen. Digitale Stromzähler als Grundlage für die Energiewende sind in vielen Ländern Europas bereits Standard, aber z.B. in Deutschland ist die Umrüstung noch in den Anfängen. In Europa ist in den für Hongfa wichtigen Märkten keine Marktsättigung eingetreten.

Es werden keine offiziellen Daten einer neutralen oder übergeordneten Institution über den Relaismarkt in Europa erhoben. Aufgrund dessen basieren die nachfolgend aufgeführten Informationen auf den Einschätzungen unserer Kunden, Marktbegleiter und unserer eigenen Erfahrung.

Im Vergleich zu den Jahren davor gehen wir aktuell davon aus, dass der Relais-Markt in Europa im Jahr 2023 gleichbleibend zum Vorjahr ist. Auch wenn aufgrund der Bemühungen zu einer CO 2 -freien Zukunft einige Bereiche wie Smart-Home und Erneuerbare Energien ein deutliches Wachstum aufzeigen, haben sich die Absatzmärkte einiger unserer größten Industrien nicht wie erwartet entwickelt. Davon besonders betroffen sind der Automobilmarkt sowie der Markt für Haushalts-Geräte.

2. Geschäftsverlauf

Hongfa Europe weist übereinstimmend mit der Gewinn- und Verlustrechnung in 2023 einen Umsatz in Höhe von TEUR 213.301 aus. Bezogen auf den Vorjahresumsatz von TEUR 219.228 ergibt sich ein Rückgang von 2,7%. Auch wenn Hongfa seine starke Position, relativ zur Marktentwicklung, halten konnte, entspricht dieses Ergebnis nicht den Erwartungen der Gesellschaft. Die ambitionierten Wachstumsziele konnten für das Jahr nicht erfüllt werden.

Wichtige Kunden im Bereich des in den Vorjahren am stärksten wachsenden Absatzmarktes Automobil haben ihre Ziele nicht erreicht und ihre Strategie entsprechend angepasst. Das führte dazu, dass geplante Bestellungen nach hinten verlagert wurden und der Bedarf an ihre Zulieferer sich in die Zukunft verschoben hat. Folgend daraus haben sich auch Kunden in der Herstellung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge wesentlich schlechter entwickelt als antizipiert.

Ein weiterer Markt mit großem Einfluss auf unsere Umsätze ist der Markt für Haushaltselektronik. Die Kombination aus rückläufiger Konsumnachfrage und der wirtschaftlich unsicheren Situation führten dazu, dass unsere Kunden in diesem Bereich ihren Bedarf für das Jahr signifikant nach unten korrigieren mussten.

Unabhängig von einzelnen Branchen waren wir mit hohen Lagerbeständen unserer Kunden und den daraus folgend rückläufigen Bedarfen konfrontiert. Basierend auf den Rückmeldungen unserer Kunden ist vieles durch die unsichere geopolitische Lage verschuldet und der großen Vorsicht, die unsere Kunden bei ihren Entscheidungen walten lassen. Auch unsere Marktbegleiter sind mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert, was insgesamt auch zu einem stärkeren Preisdruck bei neuen Projekten führte.

Trotz dieser Herausforderungen hat Hongfa Europe und der Mutterkonzern Hongfa Group weiter in die Zukunft investiert. Wir haben unseren Personalbestand weiter vergrößert und haben die Teams in allen Bereichen verstärkt, um unserem Anspruch nach Qualität und Service gerecht zu werden.

Im Zuge zunehmender Risiken von Cyber-Attacken haben wir im Geschäftsjahr unsere Informationssicherheit unternehmensweit verbessert. Es wurden technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der Daten umgesetzt und auditiert. Hongfa Europe wurde das TISAX-Label (unternehmensübergreifendes Prüf- und Austauschverfahren für die Informationssicherheit in der Automobilindustrie) erteilt und ist nun auch in diesem Bereich als Label-Träger gelistet.

Des Weiteren wird die Erweiterung unseres Bürotraktes planmäßig im Januar 2024 abgeschlossen werden. Durch die Erweiterung haben wir Raum geschaffen, um die zukünftigen Kapazitätserweiterungen meistern zu können. Unsere Schwestergesellschaft Hongfa Group Europe GmbH hat nun parallel mit der Planung einer Fertigungshalle auf unserem Gelände begonnen. Damit hat unsere Muttergesellschaft den Start in eine Produktionsfertigung in Europa eingeleitet. Mit diesem Schritt gehen wir auf unsere Kunden zu und sind zukünftig in der Lage, noch schneller und präziser auf die Kundenwünsche einzugehen.

Nicht zuletzt haben diese Bemühungen dazu geführt, dass wir trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage Erfolge erzielen konnten. Im Bereich Automotive konnten wir Schlüsselprojekte für die folgenden Jahre gewinnen, unser OEM-Geschäft mit Großkunden hat sich positiv entwickelt und es gibt konkrete Pläne weitere Vertriebskanäle zu erschließen, um unser Geschäft mit u.a. Niederspannungs-Schaltgeräten auf die nächste Stufe zu heben. Die Energiewende und der steigende Grad an Automatisierung sind und werden weiterhin Garanten für eine hohe Nachfrage sein.

Wir selbst, unsere Kunden und auch Branchen-Experten gehen davon aus, dass sich die Lage im Relais-Markt zeitnah wieder erholen und der Markt seinen vorigen Wachstumskurs wieder aufnehmen wird. Daher blicken wir weiterhin positiv in die Zukunft und auf die Entwicklungsmöglichkeiten von Hongfa Europe.

Hongfa Europe verfügt über ein hochwertiges Leistungsportfolio, welches sich in dem hohen Level der angebotenen Qualitätsprodukte als auch in der hervorragenden Bandbreite des Servicespektrums bemerkbar macht.

Die Rohertragsmarge ist neben dem Umsatz ein wesentlicher Leistungsindikator. Die rein auf Warengeschäfte bezogene Umsatzmarge betrug im Geschäftsjahr 18,7% und ist gegenüber der Marge von 18,5% im Vorjahr nahezu unverändert. Hierbei sind allerdings zwei gegenläufige Effekte zu berücksichtigen. Die reinen Materialbezugskosten sind etwa um 1,5%-Punkte bezogen auf den Umsatz angestiegen und haben die Marge entsprechen belastet. Die Transportkosten der Waren von China nach Deutschland haben sich normalisiert, nachdem die Probleme der Transportlogistik diese in den vergangenen Jahren massiv nach oben getrieben hatten. So konnten die zusätzlichen Kosten des Warenbezugs überkompensiert werden und hat zu der leicht verbesserten Marge (0,2%-Punkte) geführt.

Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr um 10,0%. Wie im Vorjahr erfolgte eine weitere Aufstockung des Personalbestandes um weitere Arbeitnehmer. Trotz der unsicheren Wirtschaftslage haben wir im vergangenen Jahr wieder Gehaltserhöhungen vorgenommen und somit die inflationären Tendenzen für unsere Mitarbeiter ausgeglichen. Wir sind stolz darauf, dass wir uns unseren Arbeitnehmern als attraktiver Arbeitgeber präsentieren können. Unser Unternehmen zeichnet sich durch eine geringe Personalfluktuation aus. Die Motivation und die fachliche Qualifikation unserer Mitarbeiter sind überdurchschnittlich.

Die sonstigen Sachkosten sind trotz der Umsatzkonsolidierung angestiegen. Dieser Anstieg zeichnet sich in fast allen Kostenbereichen ab. Ursächlich hierfür sind neben der allgemeinen Preiserhöhung unsere Anstrengungen und Investitionen in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Der Anstieg der Sachkosten zeigt sich bei den Raumkosten, es sind zusätzliche Lagerflächen angemietet worden, bei den Versicherungsprämien, es wurden zusätzliche Risiken versichert, bei den Fuhrpark- und Reisekosten, nach dem Stillstand in der Corona-Pandemie sind die Außendienstaktivitäten wieder angezogen, bei den Beratungskosten, die zunehmende Internationalisierung und umfangreicheren administrativen Auflagen erfordern einen höheren Beratungsbedarf. Die Fixkosten (Personalkosten und sonstige Sachkosten einschließlich Abschreibung) betragen TEUR 14.009 und sind insgesamt im Geschäftsjahr um TEUR 2.217 angestiegen.

Die Vertriebskosten sind entsprechend zur Umsatzentwicklung geringfügig rückläufig (-2,6%).

Das negative Finanzergebnis (TEUR -821, im Vorjahr TEUR -245) ist durch Zinszahlungen für die Finanzierung aus den betrieblichen Darlehen verursacht, während im Vorjahr noch ein Beteiligungsertrag von TEUR 317 vereinnahmt wurde. Die Entwicklung ist durch das gestiegene Zinsniveau geprägt. Im Ergebnis ermittelt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Unternehmensergebnis von TEUR 20.816 (-13,9%).

Ein positives neutrales Ergebnis (TEUR 815) resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung eines im Vorjahr zurückgestellten Ertragszuschusses an die Tochtergesellschaft Hongfa Italy. Eine Inanspruchnahme ist nicht mehr gegeben, da diese die aus einer steuerlichen Prüfung resultierenden Aufwendungen nach Vornahme einer Einzahlung in die Kapitalrücklage decken konnte. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich somit eine Verbesserung des neutralen Ergebnisses um 2.227 TEUR, wodurch im Geschäftsjahr die erhöhten Sachkosten vollständig kompensiert werden.

Die Steuerquote entspricht mit 31% den lokalen Steuersätzen. Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 14.998 (2022 TEUR 15.463). Die Umsatzrendite vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 10,1% (im Vorjahr 10,4%).

Als Gesamtaussage lässt sich feststellen, dass das Umsatzwachstum der letzten beiden Jahre nicht fortgesetzt werden konnte und im Geschäftsjahr ein leichter Umsatzrückgang und eine leicht rückgängige absolute Gesamtmarge erzielt wurde. Die angestiegenen Fixkosten wurden durch das neutrale Ergebnis kompensiert, so dass dies insgesamt zu dem leicht rückgängigen Ergebnis vor Steuern von 21,6 Mio. EUR (Vorjahr 22,8 Mio. EUR) geführt hat. Das hohe Ertragsniveau des Vorjahres konnte bestätigt werden.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Im Einzelnen stellt sich die Ertragslage, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellt wurde, wie folgt dar:

Ertragslage 2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 213.301 100,0 218.948 100,0 -5.647 -2,6
Wareneinsatz 173.451 81,3 178.416 81,5 -4.965 -2,8
Rohertrag 39.850 18,7 40.532 18,5 -682 -1,7
Personalaufwand 10.353 4,9 9.413 4,3 940 10,0
Vertriebskosten 4.204 2,0 4.318 2,0 -114 -2,6
Abschreibungen 450 0,2 399 0,2 51 12,8
Verwaltungskosten 3.206 1,5 1.979 0,9 1.227 62,0
Betriebsaufwand 18.213 8,5 16.109 7,4 2.104 13,1
Betriebsergebnis 21.637 10,1 24.423 11,2 -2.786 -11,4
Finanzergebnis -821 -0,4 -245 -0,1 -576 235,1
Neutrales Ergebnis 815 0,4 -1.412 -0,6 2.227 -157,7
Ergebnis vor Steuern 21.631 10,1 22.766 10,4 -1.135 -5,0
Ertragsteuern 6.633 3,1 7.303 3,3 -670 -9,2
Jahresergebnis 14.998 7,0 15.463 7,1 -465 -3,0

Im Unterschied zum Ausweis in der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung werden in vorstehender Darstellung die Erträge aus Weiterbelastungen an die Muttergesellschaft aus den Umsätzen herausgerechnet und mit dem jeweiligen Aufwandsposten verrechnet.

Der Umsatz ging im Geschäftsjahr um 5,6 Mio. EUR (-2,6%) zurück. Hierfür verantwortlich ist im Wesentlichen die schlechte gesamtwirtschaftliche Situation in Europa, die unsere Kunden zwingt, ihre Bestellungen in die Zukunft zu schieben. Korrespondierend zum Umsatzrückgang reduzierte sich die Gesamtmarge (Rohertrag) um TEUR 682. Die relative Marge stieg auf 18,7% (im Vorjahr 18,5%) und somit um 0,2%-Punkte bezogen auf den Umsatz. Den zum Umsatz gestiegenen Wareneinkaufkosten standen die deutlich reduzierten Frachtkosten und positive Währungsdifferenzen des Warenbezugs aus China entgegen. Der Deckungsbeitrag aus Warenverkauf und Wareneinkauf war vor allem durch den höheren Konkurrenzdruck und durch höhere Einkaufspreise belastet. Trotzdem verschafft uns die Produktion in Asien nach wie vor Preisvorteile gegenüber der europäischen Konkurrenz. Gegenüber den Wettbewerbern können wir mit unseren Technologievorteilen bestehen.

Die Personalkosten sind nach Aufstockung des Personalbestandes um sechs Mitarbeiter in 2023 gestiegen (+TEUR 940 = 10,0%). Neben den Neuzugängen waren Gehaltserhöhungen Ursache für diesen Anstieg.

Die Vertriebskosten reduzierten sich um TEUR 114 (-2,6%), was auf das geringere Umsatzvolumen zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen sind mit TEUR 450 nach TEUR 399 im Vorjahr etwas angestiegen, was auf die Investitionen für den Erweiterungsbau zurückzuführen ist. Die Wertverluste im Anlagevermögen wurden durch Ersatzinvestitionen kompensiert. Die Investitionen in den Erweiterungsbau haben sich noch nicht ergebniswirksam gezeigt, da die Fertigstellung erst im neuen Jahr erfolgt.

Die Verwaltungskosten mit TEUR 3.206 (im Vorjahr TEUR 1.979) sind gegenüber dem Vorjahr um 62,0% angestiegen. Der Anstieg der Verwaltungskosten resultiert aus gestiegenen Kosten durch Anmietung weiter Lagerflächen, durch den Anstieg unserer Versicherungsprämien, durch die steigenden Fuhrpark- und Reisekosten nach dem Ende der Corona-Einschränkungen und durch den höheren Beratungsaufwand aufgrund zunehmender Internationalisierung und umfangreicherer administrativer Aufgaben der Gesellschaft.

Der Betriebsaufwand beträgt insgesamt TEUR 18.213, dies entspricht 8,5% der Umsatzleistung. Gegenüber dem Vorjahr mit 7,4% hat sich der Betriebsaufwand trotz leicht sinkender Umsätze um TEUR 2.104 deutlich erhöht.

Das Betriebsergebnis wird mit TEUR 21.637 ausgewiesen nach TEUR 24.423 im Vorjahr (-TEUR 2.786) und steht aufgrund des Umsatzrückgangs und der gestiegenen Sachkosten gegenüber dem Vorjahr zurück (-11,4%).

Das Finanzergebnis TEUR -821 (Vorjahr TEUR -245) resultiert aus den Zinsaufwendungen aufgrund der Finanzierung der Betriebsdarlehen. Die gestiegenen Zinssätze haben zu dem Anstieg der Zinsaufwendungen geführt. Im Geschäftsjahr wurde keine Gewinnausschüttung unserer Tochtergesellschaft Hongfa Italy vereinnahmt (im Vorjahr TEUR 317).

Das neutrale Ergebnis des Geschäftsjahres ist mit TEUR 815 positiv (im Vorjahr EUR -1.412). Das positive neutrale Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung eines im Vorjahr zurückgestellten Ertragszuschusses an die Tochtergesellschaft Hongfa Italy. Im Vorjahr belastete die Bildung dieser Rückstellung das neutrale Ergebnis.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Berichtszeitraum TEUR 21.631 (2022 TEUR 22.766 = -1.135). Das Geschäftsjahr 2022 weist einen Jahresüberschuss von TEUR 14.998 (2022 TEUR 15.463) aus.

Insgesamt ist die Ertragslage gekennzeichnet durch einen leichten Umsatzrückgang und durch die deutlich höheren Sachkosten und der Umkehr des neutralen Ergebnisses. Das ausgewiesene Jahresergebnis ist um 3,0% gegenüber dem Vorjahr vermindert.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögensstruktur und Kapitalstruktur zeigen folgendes Bild:

31.12.2023 31.12.2022 +/-
Vermögensstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 179 0,2 194 0,2 -15 -7,7
Sachanlagen 11.265 12,1 6.564 5,8 4.701 71,6
Finanzanlagen 700 0,7 50 0,0 650
Langfristig gebundenes Vermögen 12.144 13,0 6.808 6,0 5.336 78,4
Vorräte 45.291 48,5 64.538 56,8 -19.247 -29,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.214 31,3 36.667 32,3 -7.453 -20,3
Forderungen verbundene Unternehmen 71 0,1 76 0,1 -5 -6,6
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 399 0,4 205 0,2 194 94,6
Kurzfristig gebundenes Vermögen 74.975 80,3 101.486 89,4 -26.511 -26,1
Liquide Mittel 6.262 6,7 5.282 4,7 980 18,6
Summe Vermögen 93.381 100,0 113.576 100,0 -20.195 -17,8

Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) ist auf TEUR 12.144 (+TEUR 5.336) angestiegen. Im Geschäftsjahr wurden die Baumaßnahmen zur Erweiterung des Bürogebäudes durchgeführt. Zum Ende des Geschäftsjahres wurden knapp 6 Mio. in das Gebäude investiert. Die Fertigstellung der Erweiterung des Bürogebäudes wird im Januar des neuen Jahres erfolgen. Neben diesen Investitionen wurden übliche Investitionen in Büroausstattung und IT-Hardware getätigt.

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Grundstücken und Betriebsgebäuden. Das Eigenkapital übersteigt das Anlagevermögen, so dass fristengerecht finanziert wird und diesbezüglich die Finanzlage stabil ist. Zu erwähnen ist darüber hinaus, dass wir unserer Tochtergesellschaft im Geschäftsjahr eine Einlage in die Kapitalrücklage von TEUR 650 gewährt haben, so dass die Beteiligung nun mit TEUR 700 ausgewiesen wird.

Die Vorräte betragen zum 31.12.2023 TEUR 45.291 (-TEUR 19.247), die Kundenforderungen werden zum Stichtag mit TEUR 29.214 (-TEUR 7.453) ausgewiesen. Zum Ende des Jahres war ein vorsichtiges Einkaufsverhalten unserer Kunden zu beobachten, so dass die beiden Positionen deutlich zurückgegangen sind, was zu einer Entlastung des Finanzierungsvolumens geführt hat.

Die Forderungen gegen Verbundunternehmen werden mit TEUR 71 (-TEUR 5) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände inklusive der Rechnungsabgrenzungsposten betragen TEUR 399 (-TEUR 194). Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich insgesamt um -TEUR 26.511 reduziert (-26,1%).

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 6.262 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 980 erhöht.

31.12.2023 31.12.2022 +/-
Kapitalstruktur TEUR % TEUR % TEUR %
Gezeichnetes Kapital 2.000 2,1 2.000 1,8 0 0,0
Gewinnvortrag 28.129 30,1 15.666 13,8 12.463 79,6
Jahresüberschuss 14.998 16,1 15.463 13,6 -465 -3,0
Eigenkapital 45.127 48,3 33.129 29,2 11.998 36,2
Steuer- und sonstige Rückstellungen 4.980 5,3 9.049 8,0 -4.069 -45,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000 5,4 5.500 4,8 -500 -9,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339 0,4 518 0,5 -179 -34,6
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 37.584 40,2 64.880 57,1 -27.296 -42,1
Sonstige Verbindlichkeiten 351 0,4 500 0,4 -149 -29,8
Kurzfristiges Fremdkapital 48.254 51,7 80.447 70,8 -32.193 -40,0
Summe Kapital 93.381 100,0 113.576 100,0 -20.195 -17,8

Die Eigenkapitalquote als wesentlicher Leistungsindikator beträgt 48,3% (2022 29,2%). Das Eigenkapital steigt absolut um TEUR 11.998, bei einer um TEUR 20.195 ermäßigten Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote liegt um 19,1%-Punkte über der im Vorjahr neu definierten Mindestzielquote von 30%. Der wesentliche Faktor für das Ansteigen des Eigenkapitals ist das wieder sehr hohe Jahresergebnis. Unterstützt wird die Verbesserung der Quote durch die gesunkene Bilanzsumme.

Das Fremdkapital besteht ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen gingen um TEUR 4.069 zurück und betreffen mit TEUR 1.978 Steuerverbindlichkeiten und mit TEUR 3.002 sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten wurden auf Grundlage von Rahmenkreditverträgen gewährt. Hongfa Europe verfügt zum Bilanzstichtag über weitere Bankkreditlinien, welche die Liquidität sichern. Zu der finanzierenden Bank besteht eine langfristige Geschäftsbeziehung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr mit TEUR 5.000 (im Vorjahr 5.500) leicht rückgängig. Die Finanzierung durch Verbundunternehmen wurde um TEUR 27.296 zurückgeführt und betragen zum Stichtag TEUR 37.584. Die Rückführung konnte aufgrund des reduzierten Geschäftsvolumens zu Jahresende vorgenommen werden. Notwendige Darlehensmittel werden bei wieder steigendem Finanzierungsbedarf durch die Muttergesellschaft bereitgestellt.

Aufgrund der Ertragskraft des Unternehmens ist die Stabilität der Finanzlage gegeben. Die Finanz- und Ertragslage schätzen wir zusammenfassend weiterhin als sehr zufriedenstellend ein.

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir zu Beginn des Jahres nach vorsichtiger Einschätzung eine Umsatzsteigerung von etwa 17,0% auf 268 Mio. EUR erwartet. Der nun realisierte Umsatzrückgang von 2,7% auf 213 Mio. EUR entspricht nicht unseren Erwartungen. Die Umsatzziele wurden deutlich verfehlt. Unsere Produkte sind zentraler Bestandteil der Energiewende. Trotz aller Bekenntnisse der Politik zieht sich deren Umsetzung in die Länge. Daneben sind im Bereich E-Car auch strukturelle Probleme der europäischen Autobauer zu erkennen. Bereits vor fast zehn Jahren haben wir von der Umstellung der Verbrenner-Technik hin zum E-Mobil berichtet. Ebenso zieht sich die Umstellung auf Smart-Meter im Bereich der Gebäudeversorgung hin. Der Umbau auf die neuen Techniken auf den Märkten schreitet vor dem Hintergrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in Europa nur schleppend voran. Diese Faktoren hatten wir zu Beginn des Jahres anders eingeschätzt, als dass wir durch die Umsatzsteigerung des Vorjahres einen deutlicheren Durchbruch der neuen Technologien erwartet haben.

Trotz des Umsatzrückgangs konnten die ergebnisorientierten Ziele verwirklicht werden. Das Ergebnis wurde mit 12,5 Mio. EUR kalkuliert und ist nun mit 14,9 Mio. EUR über dem erwarteten Ergebnis. Wie zutreffend im Vorjahr berichtet ist unsere Marge unter Druck geraten, welche aber durch den Rückgang der Transportkosten entlastet werden konnte. Der Anstieg der Sachkosten wurde durch das neutrale Ergebnis kompensiert. Das erzielte Ergebnis 2023 liegt somit nur leicht hinter dem Vorjahresergebnis.

Trotz der leicht rückläufigen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte unsere Stellung im Bereich Automotive, Industrie und Smart-Home gefestigt werden. Die von uns bedienten Märkte haben sich statisch mit leicht rückläufiger Tendenz im Jahresverlauf entwickelt.

Für das kommende Jahr 2024 erwarten wir wieder eine Umsatzsteigerung. Wir kalkulieren eine Steigerung des Umsatzes von etwa 9%, was einem Umsatz von 232,6 Mio. EUR entspricht.

Die Steigerung des Umsatzes beruht auf unserer Erwartung, dass der Markt vor allem in den Bereichen Automotive und Smart-Home-Technologien weiter ansteigen wird. Wir gehen aber nun von einem langsameren Wachstum aus, als wir es im Vorjahr erwartet haben. Unsere Markstellung verbunden mit unserem hohen Qualitätsniveau und unserem breiten Leistungsspektrum sind Marktfaktoren, die unsere Prognose stützen.

Unsere Anstrengungen werden darauf ausgelegt werden, die prognostizierte Umsatzsteigerung zu sichern. Aufgrund der Konkurrenzsituation wird der Rückgang der direkten Marge aus Verkauf und Einkauf um drei Prozentpunkte erwartet. Daneben werden die Sachkosten weiter steigen. Das Jahresergebnis nach Steuern für 2024 wird mit 9,9 Mio. EUR prognostiziert und wird trotz der Umsatz- steigerung rückläufig erwartet.

Die Prognose beruht auf der Annahme eines gleichbleibenden Marktumfeldes und bei etwa gleichbleibenden Rohstoffpreisen.

Die Risiken unserer Prognose erläutern wir im Risikobericht.

IV. Chancen- und Risikobericht

a) Allgemeiner Chancen- und Risikobericht

Die Risiken von Hongfa Europe stellen sich im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr dar. Als Tochterunternehmen eines chinesischen Relaisherstellers haben wir die Möglichkeit in Abstimmung mit unseren Kunden Einfluss auf die Entwicklung der Produkte zu nehmen. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden streben wir neben der stetigen Verbesserung bestehender Produkte die Entwicklung neuer Produkte und Technologien an. Wir sind Ansprechpartner für unsere europäischen Kunden. Wir stellen uns den Anforderungen des Kunden und gestalten die Herstellungsprozesse unseres Mutterkonzerns mit und gehen auf die spezifischen Anforderungen unsrer Kunden ein. Wir verbinden die Kostenvorteile asiatischer Produktion mit europäischer Zuverlässigkeit. Wir übersetzen die Wünsche unserer Kunden und bilden die Brücke zur asiatischen Kultur.

Wir bieten dem Kunden die Sicherheit vertrauter Rechtssysteme. Unsere Vermittlerfunktion ist Grundlage unseres Erfolgs.

In dieser Vermittlerfunktion haben wir, die technische Qualität unsere Produkte auf ein weltweit führendes Niveau gebracht und hierbei eine Spitzenposition erreicht. Hierin sehen wir unseren Wettbewerbsvorteil. Die Vermittlerposition ist Aufgabe und Chance.

Allgemeine Risiken für unser Unternehmen sehen wir in der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Corona-Krise scheint überwunden, neue Belastungen ergeben sich nun durch Veränderungen der Blockstrukturen der Industriestaaten ausgelöst durch den Ukraine-Krieg. Das Autonomiestreben der großen Industriestaaten auf den weltmärten birgt das Risiko der Isolierung der Handelsregionen Asien, Europa und Amerika und kann den Handel auf den Weltmärkt abwürgen. Trotzdem sich die Weltwirtschaft insgesamt recht stabil gezeigt. Ein Absturz der Wirtschaft ist nicht zu erkennen. Die Entwicklung des Ukraine-Krieges wird die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft maßgeblich bestimmen. Es bestehen erhebliche Risiken für die Wirtschaft.

Da Märkte oftmals zur Überreaktion neigen, ist ein in der Zukunft liegender Crash jederzeit denkbar. Die Risiken der Staatsverschuldung sind nun verstärkt durch militärische Ausgaben der Staaten ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Geopolitische Spannungen können das wirtschaftliche Gleichgewicht stören. Eine globale Finanzkrise ist aus unserer Sicht jederzeit möglich. Der Geschäftsverlauf von Hongfa Europe ist nicht von der allgemeinen Entwicklung abgekoppelt, so dass die Gesellschaft ebenfalls in eine Krise geraten würde. Hongfa ist als Global Player generell auf funktionierende Weltmärkte angewiesen. Politische Unruhen und internationale Handelshemmnisse blockieren die Entwicklung des Relaismarktes und somit die unseres Unternehmens.

Hongfa hat einige Maßnahmen zur Risikosteuerung bzw. Risikoreduzierung umgesetzt und die Implementierung eines Risikomanagementsystems vorgenommen. Ziel ist die Identifizierung und Reduzierung von Risiken in der Organisationsstruktur. Die Abwendung von Risiken ist von der Funktionsfähigkeit solcher Systeme abhängig.

b) Spezieller Risikobericht

Auch die speziellen Risiken lassen sich nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr berichten. Als Vertriebsgesellschaft für Hongfa Produkte stehen wir in einem Abhängigkeitsverhältnis zur Muttergesellschaft. Unser Markterfolg ist abhängig von der Qualität der Hongfa Produkte sowie der Akzeptanz dieser Produkte in unserem Kundenkreis. Dies sind Chance und Risiko für uns.

Hongfa Europe GmbH besitzt eine Produkthaftungsversicherung, um nach außen gegen die Risiken von Qualitätsdefiziten der vertriebenen Produkte abgesichert zu sein. In der Versicherung sind auch die Risiken der Muttergesellschaft abgedeckt. Die Geschäftsbeziehungen zur Automobilindustrie erfordern eine solche Absicherung. Aber auch Versicherungen gewähren keinen allumfassenden 100%igen Schutz, so dass gewisse Restrisiken verbleiben.

Der Einkauf unserer Waren erfolgt ausschließlich bei der Muttergesellschaft und bei Verbundunternehmen. Die Vertriebserfolge begründen sich daraus, dass wir im Gegensatz zu unserer Konkurrenz günstige Einstandspreise vorweisen können, die wir den Kunden weitergeben können. Gleichzeitig führt die Preisabhängigkeit von einem Lieferanten auch zu einer Risikosituation. Kurzfristige Preissteigerungen könnten die Planergebnisse künftiger Perioden negativ beeinflussen. Die Produktion in Asien verschafft uns einen Kostenvorteil. Aufgrund der Abhängigkeiten der Profitsituation zur Wechselkursentwicklung des Euros und des Dollars, haben wir auch Risiken bei dieser strategischen Aus- richtung erkannt. Produktionsstätten im Euro-Wirtschaftsraum könnten das Währungsrisiko abmildern. Die höheren Kosten der Produktionsfaktoren in Europa können zum Teil mit einer höheren Pro- duktivität kompensiert werden. Daneben sind geringere Transportkosten zu erwarten. Diese Strategie, aus der wir profitieren würden, wird mittel- bis langfristig durch unsere Verbundunternehmen verfolgt werden.

Das Zahlungsverhalten unserer Kunden ist als ausgesprochen gut zu bezeichnen. Die für Zahlungsausfälle gebildete Risikovorsorge dürfte für die bestehenden Risiken ausreichend sein. Der Ausfall von Großkundenforderungen stellt ein Risiko dar, so dass Hongfa Europe zur Abmilderung möglicher Forderungsausfälle Warenkreditversicherungen verfügt. Über die Warenkreditversicherung ist der wesentliche Bestand der Forderungen abgesichert. Risikoforderungen sind allerdings nicht versicherbar. Größere Risikopotentiale sehen wir augenblicklich nicht. Im Rahmen unseres Forderungsmanagements versuchen wir Risikopotentiale von vorneherein zu begrenzen.

Hongfa Europe hat die Vertriebsanstrengungen in den letzten Jahren erheblich intensiviert. Diese Strategie wird beibehalten. Hierzu werden langfristige Verpflichtungen eingegangen. Die Planungen des Unternehmens weisen Steigerungen der Fixkosten aus. Umsatzsteigerungen sind erforderlich, um die steigenden Fixkosten zu decken. Durch die ständige Ausweitung der Vertriebsanstrengungen wird bei gleichbleibenden Umsätzen und Margen ein Ergebnisrückgang zu erwarten sein. Bei Umsatz oder Margenrückgängen wäre auch ein Eintritt in eine Verlustsituation möglich, wie es während der Finanzkrise zu verzeichnen war.

Die Orientierung von Hongfa Europe zu Großkunden kann zu Abhängigkeiten führen. Neben dem Preisdiktat des Kunden ist die Verstetigung der Auftragslage ein zentraler Risikoaspekt. Bei Verschieben von Anschlussaufträgen können z.B. Auftragslücken entstehen, so dass die Kosten für die laufenden Betriebsressourcen, die für die Abwicklung dieser Aufträge bereitstehen, nicht mehr gedeckt werden können. Auch steigt die Abhängigkeit des eigenen Erfolges vom Markterfolg der Großkunden bzw. einzelner Branchen. Entsprechende Entwicklungen wurden in der Vergangenheit beobachtet.

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsverkehrs erfolgte in früheren Jahren wesentlich über das Zahlungsziel unserer Verbundgesellschaften. Durch die Thesaurierung von Teilgewinnen ist und soll eine angemessene Eigenkapitalquote aufgebaut werden. Darüber hinaus bestehende Kreditlinien der Hausbanken sind durch Garantien der Muttergesellschaft besichert. Bei Rücknahme dieser Zusagen oder auch bei einer deutlichen Bonitätsverschlechterung unserer Muttergesellschaft könnten unsere Geschäftsbanken die uns zugesagten Kreditlinien aufkündigen und die Gesellschaft in Liquiditätsengpässen treiben.

Weitere Risiken sehen wir darin, dass wir als internationales Unternehmen uns in den Rechtssystemen unterschiedlicher Länder bewegen. Die bei der Tochtergesellschaft durchgeführte steuerliche Prüfung zeigt die unterschiedliche Beurteilung des gleichen Sachverhaltes durch zwei verschiedene Rechtssysteme auf.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.143.787,97 6.808.402,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 178.845,91 194.403,91
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.845,91 194.403,91
II. Sachanlagen 11.264.942,06 6.563.998,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.698.637,94 4.913.857,17
2. technische Anlagen und Maschinen 61.047,16 67.358,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 603.088,30 483.150,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.902.168,66 1.099.631,79
III. Finanzanlagen 700.000,00 50.000,00
1. Beteiligungen 700.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen 81.037.436,33 106.625.672,76
I. Vorräte 45.291.036,91 64.537.664,69
1. fertige Erzeugnisse und Waren 45.291.036,91 64.537.664,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 29.484.292,95 36.805.579,78
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.213.535,67 36.667.498,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 70.694,83 75.818,58
3. sonstige Vermögensgegenstände 200.062,45 62.262,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.262.106,47 5.282.428,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 199.342,02 141.899,06
Aktiva 93.380.566,32 113.575.973,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 45.126.251,74 33.128.545,21
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 28.128.545,21 15.665.516,04
III. Jahresüberschuss 14.997.706,53 15.463.029,17
B. Rückstellungen 4.980.600,00 9.049.432,73
1. Steuerrückstellungen 1.978.400,00 4.029.400,00
2. sonstige Rückstellungen 3.002.200,00 5.020.032,73
C. Verbindlichkeiten 43.273.714,58 71.397.996,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000.000,00 5.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.000.000,00 5.500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 338.607,92 517.896,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 338.607,92 517.896,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.551.069,35 61.454.461,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 36.551.069,35 61.454.461,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.032.624,42 3.425.442,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.032.624,42 3.425.442,26
5. sonstige Verbindlichkeiten 351.412,89 500.196,46
davon aus Steuern 149.935,33 358.107,72
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 32.063,77 28.642,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 351.412,89 500.196,46
Passiva 93.380.566,32 113.575.973,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 213.300.882,22 219.227.977,02
2. sonstige betriebliche Erträge 3.359.660,33 1.061.214,46
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 1.449.065,62 458.180,36
3. Materialaufwand 174.405.653,02 178.285.531,13
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 174.405.653,02 178.285.531,13
4. Personalaufwand 9.642.277,43 9.277.627,20
a) Löhne und Gehälter 8.447.753,59 8.176.628,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.194.523,84 1.100.998,37
davon für Altersversorgung 11.277,96 10.724,43
5. Abschreibungen 449.836,16 398.541,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 449.836,16 398.541,85
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.625.563,91 9.289.333,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 494.545,38 588.386,45
7. Erträge aus Beteiligungen 316.794,85
davon aus verbundenen Unternehmen 316.794,85
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9,80
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 820.646,87 561.610,67
davon an verbundene Unternehmen 531.494,61 526.162,53
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.633.315,34 7.303.441,60
11. Ergebnis nach Steuern 15.083.249,82 15.489.910,15
12. sonstige Steuern 85.543,29 26.880,98
13. Jahresüberschuss 14.997.706,53 15.463.029,17

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HONGFA EUROPE GMBH, Maintal

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Die Firma Hongfa Europe GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hanau (HRB 7574) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH Gesetzes aufgestellt worden. Der Jahresabschluss umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft erfüllte die Merkmale nach § 267 Abs. 3 HGB und ist im Geschäftsjahr 2023 eine große Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Sämtliche Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert vermindert um Wertberichtungen angesetzt.

Kassen- und Bankbestände werden zu Nominalwerten angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr mit dem Devi- senkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 71 (im Vorjahr TEUR 76) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 191 (im Vorjahr TEUR 0).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen TEUR 1.645 (im Vorjahr TEUR 1.842), ausstehende Frachtkosten TEUR 765 (im Vorjahr TEUR 1.033), ausstehende Gutschriften an Kunden TEUR 182 (im Vorjahr TEUR 610), Rechts- und Beratungskosten einschließlich EDV-Dienstleistungen TEUR 250 (im Vorjahr TEUR 232) sowie übrige Rückstellungen TEUR 160 (2021 TEUR 53). Darüber hinaus war in den sonstigen Rückstellungen des Vorjahres ein zu leistender Ertragszuschuss in Höhe von TEUR 1.250 enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.033 (im Vorjahr TEUR 1.925) aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 19.651 (im Vorjahr TEUR 26.554) Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich gleichzeitig um solche gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie im Vorjahr in Höhe von TEUR 3.000 durch Grundschulden besichert.

Die Umsatzerlöse enthalten nahezu ausschließlich Umsätze aus dem Vertrieb von Relais der Marke Hongfa. Sie verteilen sich auf folgende Vertriebsgebiete:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Inland 69.524 32,6 % 82.108 37,4 %
Europäische Union 117.344 55,1 % 107.795 49,2 %
Drittland 26.433 12,3 % 29.325 13,4 %
213.301 219.228

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 1.668 (im Vorjahr TEUR 300) auf periodenfremde/außergewöhnliche Erträge, wovon TEUR 1.250 (2022 TEUR 0) auf die Auflösung einer Rückstellung für einen im Vorjahr als Aufwand erfassten Ertragszuschuss für ein Tochterunternehmen resultieren. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 712 (im Vorjahr TEUR 1.549) auf periodenfremde/außergewöhnliche Aufwendungen, wovon im Vorjahr TEUR 1.250 auf einen bereitgestellten Ertragszuschuss (Rückstellung) für ein Tochterunternehmen beruhten.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist gemäß § 285 Nr. 11 HGB wie folgt beteiligt:

Anteil am gezeichneten Kapital
%
Jahresergebnis 2023
TEUR
Eigenkapital 31.12.2023
TEUR
Hongfa Italy S.r.l., Mailand, Italien 100,0 -1.337 41

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte, sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzanlage von Bedeutung sind:

Leasingverträge PKW und Büroausstattung TEUR 368 (im Vorjahr TEUR 339)
Mietaufwendungen Büro- und Lagerräume TEUR 556 (im Vorjahr TEUR 57)

Die Miet- und Leasingverträge sind zur Erhaltung der Flexibilität des Unternehmens abgeschlossen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 88 (im Vorjahr 82) Arbeitnehmer (Angestellte). Es wurde der Durchschnitt der jeweils zum Quartalsende beschäftigten Arbeitnehmer ermittelt.

Abschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt in Höhe von TEUR 20 auf Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 25 auf sonstige Leistungen.

Konzernabschluss

Die Hongfa Europe GmbH wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss - für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen - der Xiamen Hongfa Electroacoustic Co. Ltd., Xiamen/China, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Xiamen Hongfa Electroacoustic Co. Ltd., Xiamen/China, einzusehen.

Geschäftsführung

Seit dem 22. April 2004 ist alleiniger Geschäftsführer Herr Jiaqiang Chen (Kaufmann), Bonn.

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Jahresüberschuss einschließlich Gewinnvortrag eine Gewinnausschüttung von TEUR 3.000 vorzunehmen und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Maintal, den 26. Januar 2024

gez. Jiaqiang Chen

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

HONGFA EUROPE GMBH, MAINTAL

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 729.941,64 37.006,37 766.948,01
729.941,64 37.006,37 766.948,01
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
6.876.181,34 6.348,00 6.882.529,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 205.190,21 0,00 205.190,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.702.752,21 289.330,75 1.992.082,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.099.631,79 4.802.536,87 5.902.168,66
9.883.755,55 5.098.215,62 14.981.971,17
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 650.000,00 700.000,00
50.000,00 650.000,00 700.000,00
10.663.697,19 5.785.221,99 16.448.919,18
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 535.537,73 52.564,37 588.102,10 178.845,91 194.403,91
535.537,73 52.564,37 588.102,10 178.845,91 194.403,91
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.962.324,17 221.567,23 2.183.891,40 4.698.637,94 4.913.857,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 137.831,32 6.311,73 144.143,05 61.047,16 67.358,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.601,83 169.392,83 1.388.994,66 603.088,30 483.150,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 5.902.168,66 1.099.631,79
3.319.757,32 397.271,79 3.717.029,11 11.264.942,06 6.563.998,23
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 700.000,00 50.000,00
0,00 0,00 0,00 700.000,00 50.000,00
3.855.295,05 449.836,16 4.305.131,21 12.143.787,97 6.808.402,14

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Hongfa Europe GmbH, Maintal, unter dem Datum vom 26. Januar 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

" Bestätigungsvermek des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hongfa Europe GmbH, Maintal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Hongfa Europe GmbH, Maintal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hongfa Europe GmbH, Maintal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Koblenz, 26. Januar 2024

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