Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 213362
Eingetragen
29.4.2014
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringen von Service-Dienstleistungen im Bereich Informationstechnologie (IT), insbesondere Verkauf, Vermietung, Support, Installation, Beratung, Schulung und Programmierung in Bezug auf Hardund Software in den Bereichen Netzwerk, Internet, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Security Solution und Webdesign, der Einzel- und Detailhandel mit nicht genehmigungspflichtigen Gütern aller Art, der Betrieb eigener Webseiten und Shops sowie die Förderung von Marketing und Verkaufsaktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Fischer
seit 10.10.2025
Prokura
Lars Immega
seit 24.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
68.17%
25.01%
M***** J** D**********
2.92%

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Lars Immega
Lohne
68.17%
Hanns-Joachim Pagel
Braak
25.01%
M***** J** D**********
2.92%
L***** P***
1.95%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SmartView360 GmbH

Ganderkesee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Jeder will seine Persönlichkeit individuell mit Mode zum Ausdruck bringen. Entsprechend groß ist der Markt: Die Modebranche ist seit vielen Jahren ein wachsender Multimilliarden-Euro-Markt - in Deutschland, der EU und global. In Deutschland gaben laut Statista Verbraucher in 2023 über 68 Milliarden Euro für Bekleidung und Schuhe aus. In Europa wird in 2024 der Umsatz im Bereich Bekleidung bei ca. 451,5 Milliarden Euro liegen. Mit der Mode zu gehen, liegt weiter im Trend: Aktuellen Prognosen von Statista zufolge wächst der Markt bis 2028 in Deutschland auf ca. 74 Milliarden Euro und insgesamt in Europa auf ca. 494 Milliarden Euro. Hier liegt unser primärer Zielmarkt. Von Deutschland aus wollen wir uns unter anderem mit der Internationalisierung breiter aufstellen.

Aber auch andere Branchen, die ebenso im Direktvertrieb und mit umfangreichen Musterbeständen arbeiten, wie bei Accessoires, Schmuck, Kosmetika und vielen mehr, wollen wir mit unserem OrderBook in der Digitalisierung ihrer Supply Chain hin zu 4.0 unterstützen und ihnen unseren Service verkaufen.

Denn diese Branchen stehen international unter immensem Druck: Trends wechseln schnell, die Marge ist gering, die Lagerkosten sind horrend, Produktmuster teuer und durch international weitverzweigte Liefer- und Prozessketten haben Marktteilnehmer kaum Möglichkeiten, Reaktionszeiten zu verkürzen oder ihr gebundenes Kapital für die Entwicklung neuer Trends oder Produkte freizusetzen. Darüber hinaus schaffen Zettelwirtschaft und aufwendiger Direktvertrieb zwischen Hersteller und Großhändler weitere Ineffizienzen.

Unser Geschäftsmodell fußt auf verschiedenen Erlösquellen. Jeder neue Kunde bezahlt eine einmalige Setup-Gebühr. Diese Gebühr deckt die Kosten für die Implementierung von Verzeichnisstrukturen sowie einem markenspezifischen Layout ab. Für darüberhinausgehende Kundenwünsche programmieren wir individuelle Lösungen sowie Schnittstellen zum jeweils genutzten Warenwirtschaftssystem. Für jeden Nutzer bezahlen unsere Kunden eine jährliche Gebühr im Rahmen eines dreijährigen Lizenzvertrages. Aktuell fokussieren wir uns auf Labels mit mehr als fünf Außendienstmitarbeitern. Im Schnitt sind das 15 Vertreter pro Kunde, aber auch 50 bis 100 Nutzerzugänge sind kein Problem und werden bei uns nachgefragt.

Für unser B2B-Shop-Angebot werden ebenfalls einmalige Setup-Gebühren sowie jährliche Lizenzen berechnet. Die Shop-Verträge mit unseren Kunden sind ebenso auf drei Jahre angelegt, die sich automatisch verlängern.

2. Forschung und Entwicklung

Mit dem OrderBook von Smartview360 kann der Vertrieb bereits ab Produkt-Zeichnung starten: Dank unseres innovativen smartProduct-Verfahrens werden gezeichnete Designs in digitale Schnittmuster überführt und an einem 3D-Dummy fotorealistisch dargestellt. Das komplette Sortiment lässt sich mit dem einzigartigen Verfahren digital abbilden und verschiedenste Kollektionen in unserem virtuellen Showroom präsentieren. So können Modemarken oder Designer, darunter auch Karl Lagerfeld, bereits an Händler verkaufen, während Wettbewerber noch mit Produzenten in China, Thailand oder Pakistan Korrekturanpassungen am Muster abstimmen müssen. Damit sind wir der einzige Anbieter, der die Produktmuster deutlich reduzieren und damit immense Kosten einsparen sowie mit dem Verzicht auf die vorherige Fertigung seinen Kunden maximale Zeitersparnisse bieten kann.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Nachfrage nach digitalen Alternativen der Sortimentspräsentation und -vertrieb nimmt stetig zu und Smartview360 bietet hier das optimale Ecosystem mit seinen digitalen Lösungen.

Noch vor einiger Zeit waren B2B (Business to Business / Großhandel) und B2C (Business to Consumer / Einzelhandel) ähnliche aber völlig unabhängig voneinander laufende Prozesse. Beide Märkte benötigen Produktdaten und -bilder. Diese wurden aber, aufgrund des zeitlichen Versatzes und der vorhandenen Daten mindestens zweimal in die Hand genommen.

Das ändert sich und das unterstützen wir mit unseren digitalen Lösungen. Unsere Kunden investieren nun etwas mehr Zeit am Anfang der Prozesskette, erstellen eCommerce fähige Bilder und Texte und erreichen dadurch einen reibungslosen und viel schnelleren Ablauf in der Prozesskette.

Was sich von Saison zu Saison im B2B Markt ändert ist, dass alle viel weniger Zeit haben und gegen den Kostendruck kämpfen. Es kommen deswegen weniger Einkäufer zu Messen und Showrooms. Unsere Kunden haben mit dem digitalen Showroom, iWorkbook und der Remote Selling die Möglichkeit dem Einkäufer die Produkte zu präsentieren, ohne Reisezeit und -kosten zu investieren.

So werden Kosten und wertvolle Zeit eingespart und die Vertriebseffizienz deutlich gesteigert. Der ROI wird beim Kunden meistens im ersten Jahr erreicht, somit gibt es eigentlich gar kein Argument sich nicht dafür zu entscheiden.

2.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2023 war für die Smartview360 GmbH geprägt von einer weiteren Konsolidierung und Stärkung unserer Marktposition im Bereich maßgeschneiderter IT-Lösungen für B2B-Vertrieb. Die Entwicklungen aus den Vorjahren haben unsere Strategie nachhaltig beeinflusst und wir konnten die in 2022 begonnene Transformation erfolgreich fortsetzen.

Geschäftsverlauf 2023

Der Trend zu digitalen Lösungen hat sich auch in 2023 fortgesetzt und verstärkt. Unternehmen suchen weiterhin nach effizienten Möglichkeiten, ihre Vertriebsprozesse zu optimieren und die Digitalisierung voranzutreiben. Unsere B2B Sales Tool Box, die im letzten Jahr entwickelt und erfolgreich eingeführt wurde, hat sich als ein zentrales Element unserer Produktpalette etabliert. Die Nachfrage nach dieser Lösung, die eine Einsparung von bis zu 85% der Vertriebskosten ermöglicht, ist signifikant gestiegen.

Unsere Vertriebsabteilung hat in diesem Jahr Neukunden akquirieren können und gleichzeitig bestehende Kunden durch Upsell-Strategien weiterentwickelt. Besonders hervorzuheben ist, dass wir durch gezielte Kundenbefragungen und -analysen die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden noch besser verstehen und unsere Lösungen entsprechend anpassen konnten.

Lage 2023

Die Smartview360 GmbH hat sich in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld behauptet und ihre Marktposition weiter ausgebaut. Wir konnten, entsprechend unserer Restruktuierungsmaßnahmen, unsere personellen Ressourcen weiter abbauen, da einige Produktentwicklungen abgeschlossen wurden und unsere internen Prozesse optimiert haben.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen, in Kombination mit einer starken Kundenorientierung und notwendigen Preiserhöhungen, hat zu einer stabilen Umsatzsteigerung geführt. Die Kostenstruktur konnte durch Effizienzmaßnahmen und gezielte Investitionen in Technologie und Personal optimiert werden.

Unsere strategische Entscheidung, den Fokus auf Excellence statt auf Expansion zu legen, hat sich als richtig erwiesen. Durch die Konzentration auf die Qualität unserer Lösungen und die Zufriedenheit unserer Kunden konnten wir uns nachhaltig im Markt positionieren und Wettbewerbsvorteile sichern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2023 für die Smartview360 GmbH vertriebsseitig ein erfolgreiches Jahr war, in dem wir unsere Position als Anbieter von digitalen B2B-Vertriebslösungen weiter stärken konnten. Die initiierten Restruktierungsmaßnahmen, die bereits 2023 für ein ausgeglichenes Ergebnis sorgen sollten, konnten wir nicht vollumfänglich planmäßig umsetzen, erwarten jedoch, das dies nunmehr im Geschäftsjahr 2024 der Fall sein wird. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und sind bestens gerüstet, um in den kommenden Jahren unseren Erfolgskurs zu erreichen.

a) Ertragslage

Die Ertragslage 2023 ist geprägt von den geplanten Maßnahmen mit Kostenreduktion im Entwicklungsteam und einer Ende des Jahres umgesetzten Preiserhöhung bei den Kunden. Diese Maßnahmen wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Weiterentwicklung der Unternehmung ist immer mit Kosten in den Umsetzungsjahren verbunden. Die Ergebnisse dieser Maßnahmen spiegeln sich erst zeitlich verzögert in den Folgeperioden in den Betriebsergebnissen wieder. Entsprechend ist das Jahresergebnis 2023 in Höhe von -135 TEUR maßgeblich ursächlich beeinflusst. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 205 TEUR, welche durch die nachfolgenden wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr geprägt sind:

Gesamtleistung +308 TEUR
Sonstige Erträge - 22 TEUR
Bezogene Leistungen +138 TEUR
Abschreibungen + 20 TEUR
Personalaufwand - 31 TEUR
Sonstiger Aufwand - 50 TEUR
Zinsaufwand + 4 TEUR
Veränderung +205 TEUR

Die initialisierten Maßnahmen zeigen Wirkung und werden 2024 erstmalig zu einem positiven Jahresergebnis führen.

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Betriebsergebnis -91 -301 +210 69,8
Zinsergebnis -44 -39 -5 12,8
Jahresergebnis -135 -340 +205 60,3

Die Gesamtleistung konnte auf TEUR 1.506 gesteigert werden. Sie entfallen im Wesentlichen auf die Umsatzerlöse aus Lizenzgebühren und auf die Umsatzerlöse aus Neuprojektimplementierungen.

Der Materialaufwand (TEUR 686) betrifft im Wesentlichen die Programmierungskosten. Die Erhöhung in Höhe von TEUR 138 korrespondiert mit der gesteigerten Gesamtleistung.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich in 2023 auf TEUR 76, nach TEUR 56 im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 50 gesunken. Die Minderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der verschiedenen betrieblichen Kosten.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte zum 31.12.2023 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 175 . Diese ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21 gestiegen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf TEUR -66. Aus ihrer Investitionstätigkeit erzielte die Gesellschaft einen Cash-Flow von TEUR -46. Aus ihrer Finanzierungstätigkeit erzielte die Gesellschaft einen Cash-Flow von TEUR 134.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 92 105 -13 -12,4
kurzfristige Vermögenswerte 106 94 12 +12,8
liquide Mittel 175 154 21 +13,6
Passiva
Eigenkapital -1.679 -1.544 -135 +8,7
langfristiges Fremdkapital 0 0 0 0
mittelfristiges Fremdkapital 1.466 1.323 143 +10,8
kurzfristiges Fremdkapital 586 574 12 +2,1

Das Anlagevermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen wie Software, Geschäfts- und Firmenwerten. Das Sachanlagevermögen besteht aus Pkws sowie EDV-Hardware.

Die kurzfristigen Vermögenswerte der Gesellschaft setzt sich aus den Forderungen aus Lieferung und Leistungen (TEUR 88), den Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 1), den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 11) sowie dem Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 6) zusammen.

Die Gesellschafter haben im Rahmen einer Gesellschafterversammlung am 20.12.2022 die Erhöhung des Nennkapitals um 670,00 Euro auf 25.670,00 Euro beschlossen. Im Rahmen dieser Gesellschafterversammlung wurde ebenfalls eine Einzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von 129.831,83 Euro beschlossen.

Das Fremdkapital setzen sich aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 65), den erhaltenen Anzahlungen (TEUR 16), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 75), den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (TEUR 450), den Verbindlichkeiten aus Nachrangdarlehen (TEUR 1.039) sowie den übrigen Verbindlichkeiten (TEUR 125) und dem Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 231) zusammen.

Darüber hinaus beinhaltet das Fremdkapital die sonstigen Rückstellungen. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 23 erhöht.

Die Gesellschaft weist am Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.679.112,72 Euro auf. Für die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen bis zur Höhe von 1,594 Mio. Euro. Unter Einbeziehung einer zusätzlichen verbindlichen Finanzierungszusage von einem Darlehensgeber in Form von einem Nachrangdarlehen über insgesamt TEUR 150 sind durch diese Maßnahmen eine insolvenzrechtliche Überschuldung zum Bilanzstichtag nach InsO beseitigt.

Neben der Bereitstellung von zusätzlichem Nachrangkapital besteht eine rollierende Planungsrechnung, welche auf den geplanten Restrukturierungsmaßnahmen fußt. Die Maßnahmen sind ausführlich im Chancen- und Risikobericht erläutert.

III. Prognosebericht

Die Digitalisierung und Optimierung der B2B-Vertriebsprozesse, die unsere Kernkompetenz darstellt, gewinnt für die Industrie und insbesondere für die Fashion- und Sportindustrie weiterhin an Bedeutung. Unternehmen müssen in diesen Bereich investieren, um wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Unser Konzept als SaaS-Dienstleister wird sich zukünftig auch international und in weiteren Branchen positiv auswirken.

Unsere Fünfjahresplanung ist weiterhin auf Wachstum ausgelegt. Basierend auf der Optimierung des Vertriebskonzeptes und der Kooperation mit strategischen Partnern, erreichen wir unter anderem:

- Steigende Umsätze und Erträge pro Kunde

- Erweiterung des Vertriebs auf weitere Branchen (Schmuck, Sport, Möbel etc.)

- Eine höhere Anzahl an Vertretern bei größeren Kunden

Langfristige Verträge mit automatischer Verlängerung bieten uns Planungssicherheit für die kommenden Jahre.

Innerhalb der nächsten drei Jahre rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung um 1 Mio. Euro auf ca. 2,5 Mio. Euro in 2026. Durch ein optimiertes Kostenmanagement und die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen rechnen wir ab 2024 mit einem positiven Betriebsergebnis.

Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch den Einsatz von Freelancern in der Entwicklung kosteneffizient steuern und aufrechterhalten. Diese Flexibilität erlaubt es uns, auf Marktentwicklungen schnell zu reagieren und gleichzeitig unsere Qualität und Effizienz zu steigern.

Grundlage unserer Prognose bildet die unternehmensinterne Planungsrechnung. Die Planung beruht auf prognostischen Angaben, deren Eintritt von verschiedenen Faktoren abhängt.

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dieser Strategie unsere Marktposition weiter ausbauen und langfristig nachhaltiges Wachstum sichern können.

Strategie 2024+

In 2023 haben wir die Entwicklung diverser Produkte abgeschlossen und konnten so die Umsätze steigern und die Kosten planmäßig reduzieren, was das Ergebnis des Jahres 2023 positiv beeinflusst hat. Die Restrukturierungsmaßnahmen sind nun abgeschlossen. Es sind keine neuen Investitionen in diesem Bereich geplant, was für 2024 ein positives Ergebnis erwarten lässt.

Wir haben unser Produktportfolio auf die Anforderungen des Marktes und der Marktveränderungen zugeschnitten und erweitert, was zu einem konstanten Wachstum geführt hat. Über unsere Plattformen werden aktuell über 650 Mio. € Großhandelsumsatz abgewickelt - Tendenz steigend.

Ab 2024 erfolgt eine Neuaufstellung des Vertriebsteams unter der Leitung des Gründers und Geschäftsführers Lars Immega. Herr Immega wird wieder aktiv im Vertrieb tätig sein und durch modernste KI Technologie und externe Vertriebsexperten unterstützt, die Termine im europäischen Ausland, beginnend mit Italien, Spanien und Portugal, organisieren. Dieses externe Vertriebsteam arbeitet zu 100% erfolgsbasiert auf Provisionsbasis und belastet somit nur bei Vertragsabschluss das Unternehmensergebnis.

Unser Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahren den Umsatz signifikant zu steigern. Dies wollen wir unter anderem durch folgende Maßnahmen erreichen:

- Upsell neuer Features bei bestehenden Kunden

- Expansion mit dem bestehenden Produktportfolio nach Europa

Unsere Strategie für 2024+ ist darauf ausgerichtet, unsere Marktposition weiter zu festigen und auszubauen um ab 2024 nachhaltig positive Betriebsergebnisse zu erwirtschaften

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen und Stärken der Unternehmung Smartview360 GmbH

Die Kundensegmente Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Brillen und viele weitere wachsen stetig. Gleichzeitig steigt im Zuge der Digitalisierung der Handlungsdruck für die genannten Branchen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zusätzlich erfordern immer schnellere Trendwechsel und die Vielzahl an potenziellen Absatzmärkten ein immer reaktiveres Handeln für diese Branchen. Auf diese Chancen kann die Gesellschaft mit ihrem erprobten Geschäftsmodell, welches als Startup den Break-Even bereits erreicht hat, unmittelbar eingehen.

Mit unserem skalierbaren Geschäftsmodell können Kunden schnell modulare Features und Services hinzubuchen. Kollektionsanpassungen aufgrund von schnellen Trendwechseln können einfach und kostenschonend durch den Kunden selbst vorgenommen werden. Dies spart Kosten, Zeit und Ressourcen und hebt gleichzeitig die Qualität der Kollektionen. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt für den Kunden ist die Einsparung von Reisezeiten und -kosten der Vertriebsmitarbeiter. Die Einfachheit und Transparenz des Lizenzmodells sind neben den genannten Punkten klare Stärken der Smartview360 GmbH.

In den letzten Jahren hat sich Smartview360 eine beeindruckende Nutzerzahl von über 15.000 aktiven Einzelhändlern im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Mit dem neuen Produkt B2B Connect haben wir eine Möglichkeit geschaffen, internationalen Brands sich auf dieser Orderplattform vorzustellen und Händleranfragen zu generieren. Dies ist einzigartig und die neue digitale Alternative zu teuren und nicht mehr effizienten Messeauftritten.

Die Kombination aus einem erprobten, skalierbaren Geschäftsmodell und der Einführung innovativer Produkte wie B2B Connect positioniert Smartview360 hervorragend, um die Chancen des sich wandelnden Marktes optimal zu nutzen und weiterhin stark zu wachsen.

Risiken und Schwächen

Für die Smartview360 GmbH bestehen mehrere Risiken, die das Unternehmen beeinträchtigen können:

1. Wettbewerbsdruck: Es besteht die Gefahr, dass neue Wettbewerber in unser Marktsegment eintreten oder dass bestehende Wettbewerber unser Konzept kopieren und möglicherweise mit zusätzlichen Features oder einem besseren Service aufwarten. Dies könnte unseren Marktanteil und unsere Wachstumschancen beeinträchtigen.

2. Marktentwicklung: Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die von uns bedienten Kundensegmente (Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Brillen etc.) sich rückläufig entwickeln oder dass bestehende Kunden/Labels eigene Inhouse-Lösungen zur Vertriebsoptimierung entwickeln und dadurch unsere Dienste nicht mehr benötigen.

3. Cybersecurity: Elektronische Angriffe auf unsere Plattform stellen ein erhebliches Risiko dar. Eine mangelnde Verfügbarkeit der Plattform sowie die Gefahr von Datendiebstählen könnten zu einem Rückgang der Kundenzahl oder zu rechtlichen Verfahren führen. Die Gesellschaft mindert dieses Risiko durch kontinuierliche IT-Sicherheitsmaßnahmen. Bisher sind in diesem Zusammenhang keine erwähnenswerten Ereignisse vorgefallen. Smartview360 hat eine Cyber Versicherung abgeschlossen um sich und seine Kunden zu schützen.

4. Kapital- und Personalstruktur: Aufgrund der aktuellen Kapital- und Personalstruktur sind der Gesellschaft selbst Grenzen gesetzt, sodass mögliches Wachstumspotenzial nicht schnell genug ausgeschöpft werden kann. Dieses Risiko wirkt sich direkt und unmittelbar auf das Ergebnis der Gesellschaft aus.

Zusammengefasst sind die beschriebenen Risiken und Schwächen ernst zu nehmen, jedoch ist die Smartview360 GmbH durch ihre ständige Anpassung und Verbesserung der internen Prozesse, sowie durch die Einführung innovativer Produkte und Dienstleistungen, gut aufgestellt, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

Restrukturierungsmaßnahmen

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 1.679 aus. Um diesen Fehlbetrag auf mittlere Sicht zu beseitigen und die wirtschaftliche Lage, in der sich das Unternehmen befindet, zu verbessern, hat sich die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 dazu entschlossen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die Maßnahmen sind im Lagebericht 2022 umfangreich dargestellt, sodass im Folgenden die einzelnen Auswirkungen der Maßnahmen im Jahr 2023 erläutert:

1. Preiserhöhungen

Per Oktober 2023 wurden die Preise für Lizenzen bei den bereits bestehenden Kundenbeziehungen um 10% angehoben. Zu einer vollen Auswirkung der Preisanpassung wird es erst im Jahr 2024 kommen. Für das Jahr 2024 wird bei den Kunden, die ihre Lizenzen im jährlichen Turnus bezahlen (Jahreszahler) mit einer Umsatzsteigerung und einem Liquiditätszuwachs in Höhe von TEUR 66 gerechnet. Bei den Kunden, die ihre Lizenzen monatlich bezahlen (Monatszahler) wird mit einer Umsatzsteigerung und einem Liquiditätszuwachs in Höhe von TEUR 80 gerechnet. Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen zu einem Großteil der Kunden und den bisherigen Erfahrungen mit durchgeführten Preisanpassungen wird nicht mit der Kündigung einer signifikanten Anzahl an Kunden gerechnet.

Diese Maßnahme ergibt eine nahezu vollständige Ergebnissteigerung um ca. TEUR 146 in 2024.

2. Reduzierung der Personalkosten

Die Freisetzung einer Junior-Produktmanagerin in 2023 hat sich bereits positiv bei den Personalkosten ausgewirkt. Die Freisetzung eines weiteren Vertriebsmitarbeiters in 2024 wird die Personalkosten zusätzlich entlasten. Negative Auswirkungen auf die Ertragslage durch die Entlassungen haben sich, erwartungsgemäß, nicht ergeben. Die Vertriebsaufgaben der Mitarbeiter werden durch die Geschäftsführung wahrgenommen werden. Dies hat gleichzeitig den positiven Nebeneffekt, das der Geschäftsführer als Gründer und Kopf der Unternehmung im Vertrieb anders wahrgenommen wird. So wird im Rahmen der Kundenanbahnung beispielsweise die Ernsthaftigkeit des Interesses nochmals unterstrichen.

Die Entlastung der Liquidität und des Ergebnisses wird für 2024 auf TEUR 100 geschätzt.

3. Reduzierung der Kosten für Fremdfirmen

Die Entwicklungsarbeit an der Software des Unternehmens sowie den technischen Kundendienst lässt das Unternehmen durch Fremdfirmen erledigen. Für die Entwicklung und den Kundendienst werden zurzeit etwa TEUR 60 im Monat aufgewendet. Ab März 2024 werden bei den Fremdfirmen zwei Programmierer nicht mehr weiterbeschäftigt, da die Entwicklung bestimmter Anwendungen für die Software des Unternehmens vorläufig abgeschlossen ist. Die Software ist mittelfristig auch ohne weiteren Programmieraufwand durch die Kunden nutzbar. Pro Programmierer werden monatlich Kosten in Höhe von TEUR 9 eingespart.

Die Kosten für Fremdfirmen sollen auf mittlere Sicht durch die Freistellung von weiteren Mitarbeitern dieser Firmen von monatlich TEUR 60 auf dann monatlich TEUR 40 gesenkt werden. Die Hälfte dieses Einsparungspotentials wurde bereits mit der Freistellung der beiden genannten Programmierer realisiert. Zudem soll der Ertrag aus der Abarbeitung der Kundenanfragen im technischen Kundendienst gesteigert werden, indem die Anfragen zeitlich und sachlich genauer erfasst werden und damit eine verlässliche Basis für ihre Abrechnung bilden.

Für das Jahr 2024 ergibt sich damit eine Entlastung der Liquidität in Höhe von TEUR 162. Perspektivisch (2025ff.) wird es auf mittlere Sicht zu einer weiteren Kosteneinsparung von TEUR 240 kommen.

4. Reduzierung des Entwicklungsaufwands

Die Software des Unternehmens hat einen aus Sicht der Geschäftsführung ausreichenden Reifegrad erreicht, um mit den Produkten in Zukunft auch ohne größere Anpassungen bzw. größeren Programmieraufwand die Umsatzerlöse halten bzw. leicht ausbauen zu können. Die technische Entwicklung beschränkt sich in dieser Zeit auf die Behebung von Programmfehlern und durch Kunden gemeldete Fehler.

5. Außerplanmäßige Aufwendungen

In den Restruktierungsmaßnahmen wurde zusätzlich ab 2024 ein Jahresaufwand von TEUR 250 eingeplant um auf Umstände aus den Restrukturierungsmaßnahmen (z.B. Abfindungen), aus ungeplanten Maßnahmen im Bereich der Softwareanpassung (z.B. zwingend erforderliche iOS-Anpassungen zur Aufrechterhaltung der Systemplattform) reagieren zu können. Zusätzlich soll dieser Jahresaufwand etwaige Rückforderungsansprüche aus Fördermitteln (Digitalbonus) und ungeplante Kosten abdecken. Die Kostenschätzung erfolgte konservativ. Mit einer Rückzahlung von Fördermitteln wird nicht gerechnet.

Das Unternehmen rechnet damit, die beschriebenen Maßnahmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 vollständig umsetzen zu können. Für 2024 wird damit eine Verbesserung des Jahresergebnisses auf TEUR +150 erwartet.

Das durchschnittliche organische Umsatzwachstum von ca. TEUR 100 pro Jahr und die zuvor genannten Maßnahmen, werden das Betriebsergebnis nochmals zusätzlich positiv beeinflussen.

V.

Zusätzliche Angaben nach VermAnlG

Angaben nach § 24 Absatz 1 Satz 3 Nr. 1 VermAnlG

Es bestehen Verträge mit diversen Begünstigten in Form von Investmentverträgen. Diese sind ausgestaltet als partiarische Nachrangdarlehen. Die Verträge umfassen stets eine ertragsunabhängige Verzinsung (Festvergütung), einen jährlichen gewinnabhängigen Bonuszins (variable Vergütung) und einen Bonuszins bei Kündigung bzw. nach einem Exitereignis (variable Vergütung). Die Auszahlung der festen und variablen Vergütungen erfolgen grundsätzlich bei Kündigung des Vertrages oder nach einem Exitereignis endfällig an die Investoren.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden, abweichend von der vorgenannten vertraglichen Praxis, feste Vergütungen in Höhe von 6.600,00 Euro an Begünstigte gezahlt. Aufgrund von Kündigung der Investmentverträge seitens der Investoren wurden im Geschäftsjahr 4.444,67 Euro als Festverzinsung an die ausgeschiedenen Investoren ausgezahlt.

Die variablen Vergütungsvereinbarungen des gewinnabhängigen Bonuszinses partizipiert am Jahresüberschuss der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr sowie in den Vorjahren ausschließlich Verluste erzielt.

Die variablen Vergütungsvereinbarungen des Bonuszinses bei Kündigung bzw. nach einem Exitereignis ermittelt sich nach dem der Investmentquote entsprechenden Anteils am Ergebnis EBT (bei Kündigung) bzw. am Exiterlös korrigiert um den gewährten Darlehensbetrag. Ein negativer Bonuszins ist ausgeschlossen. Die Investmentverträge der ersten Generation haben eine unkündbare Grundlaufzeit bis zum 31.12.2019 und verlängern sich sodann automatisch um ein Jahr mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres. Wesentliche Kündigungen der Investmentverträge erfolgten bis zur Aufstellung des Lageberichtes nicht. Ein Exitereignis im Sinne der Investmentverträge ist bis zur Aufstellung des Lageberichtes nicht eingetreten.

Es ergaben sich insoweit im Geschäftsjahr keine Zahlungen für variable Vergütungen.

Angaben nach § 24 Absatz 1 Satz 3 Nr. 2 VermAnlG

Die im Geschäftsjahr 2023 gezahlten Vergütungen betrugen ca. TEUR 489 und enthalten ausschließlich Personalkosten (ohne Sozialabgaben). Sie entfallen auf den Geschäftsführer als Führungskraft und sieben kaufmännische Angestellte. Eine Aufteilung der Personalkosten nach Mitarbeiter unterbleibt in Anlehnung an §286 (4) HGB. Die Vergütung besteht ausschließlich aus festen Komponenten. Variable Vergütungen werden nicht gewährt.

Nach meiner Auffassung vermittelt der Lagebericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken (§ 289 Abs. 1 Satz 5 HGB).

 

Ganderkesee, den 9. Juli 2024

Lars Immega, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 92.244,00 105.183,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.332,00 6.333,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 5.325,00 6.326,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 7,00
II. Sachanlagen 86.912,00 98.850,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.912,00 98.850,00
B. Umlaufvermögen 274.983,25 230.526,76
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 100.409,96 76.518,99
1. sonstige Vermögensgegenstände 100.409,96 76.518,99
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 174.573,29 154.007,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.392,81 17.608,91
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.679.112,72 1.543.579,73
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.052.732,78 1.896.898,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.670,00 25.670,00
II. Kapitalrücklage 129.831,83 129.831,83
III. Verlustvortrag 1.699.081,55 1.358.822,02
IV. Jahresfehlbetrag 135.533,00 340.259,54
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.679.112,72 1.543.579,73
B. Rückstellungen 50.988,46 28.693,27
C. Verbindlichkeiten 1.770.876,71 1.637.027,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.390,13 40.559,08
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.706.486,58 1.596.468,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 230.867,61 231.177,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.052.732,78 1.896.898,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 856.891,05 708.983,68
2. Personalaufwand 587.730,72 618.701,70
a) Löhne und Gehälter 489.307,71 518.683,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 98.423,01 100.018,41
davon für Altersversorgung 13.405,50 13.188,00
3. Abschreibungen 75.809,54 56.251,93
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 75.809,54 56.251,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 283.613,35 333.930,64
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 -356,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61,48 263,94
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.509,72 39.285,07
7. Ergebnis nach Steuern -133.710,80 -338.921,72
8. sonstige Steuern 1.822,20 1.337,82
Jahresfehlbetrag 135.533,00 340.259,54

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SmartView360 GmbH, 27777 Ganderkesee

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister Oldenburg in Abteilung B unter der Nummer 213 362 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Ganderkesee.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242ff., 264ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen sieben und fünfzehn Jahren), bewertet.

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird ab dem Zugangsjahr (2014) über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren) angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert.

Im Übrigen wurden Forderungen und Verbindlichkeiten mit ihrem Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

III. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

1. Forderungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit
Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
zwischen 2 und 5 Jahren
EUR
über 5 Jahren
EUR
a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 87.636,03 87.636,03 0,00 0,00
b) Forderungen gegenüber Gesellschafter 614,12 614,12 0,00 0,00
c) sonstige Vermögensgegenstände 12.159,81 12.159,81 0,00 0,00
100.409,96 100.409,96 0,00 0,00

Die Forderungen gegen Gesellschafter werden fremdüblich mit 3 % p.a. verzinst.

2. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
zwischen 2 und 5 Jahren
EUR
über 5 Jahren
EUR
davon besichert
EUR
a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten 64.390,13 37.813,94 26.576,19 0,00 64.390,13
b) erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.208,10 16.208,10 0,00 0,00 0,00
c) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 75.399,36 75.399,36 0,00 0,00 0,00
d.) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 450.373,15 50.373,15 400.000,00 0,00 0,00
e) sonstige Verbindlichkeiten 1.164.505,97 125.180,82 1.039.325,15 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter werden fremdüblich mit 5 % p.a. verzinst.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 beträgt 7.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 21.006,00 Euro aus einem Miet- und Pachtverhältnis.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Der Russland-Ukraine-Krieg und die allgemeine angespannte Wirtschaftslage werden zu wirtschaftlichen Auswirkungen führen. Eine Schätzung der finanzielle Auswirkung für die Gesellschaft ist nicht möglich.

Notwendige Erläuterungen (§ 264 Absatz 2 Satz 2 HGB)

Die Gesellschaft weist am Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.679.112,72 Euro auf. Für die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen bis zur Höhe von 1,594 Mio. Euro. Unter Einbeziehung einer zusätzlichen verbindlichen Finanzierungszusage von einem Darlehensgeber in Form von einem Nachrangdarlehen über insgesamt TEUR 150 sind durch diese Maßnahmen eine insolvenzrechtliche Überschuldung zum Bilanzstichtag nach InsO beseitigt.

Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung wird wahrgenommen durch:

Herrn Lars Immega, Ganderkesee

Auf die Angabe der Höhe der gewährten Gesamtbezüge an die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nach meiner Auffassung vermittelt der Jahresabschluss, ergänzt um die notwendigen Erläuterungen im Anhang, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. (§ 264 Abs. 2 Satz 3 HGB)

 

Ganderkesee, den 9. Juli 2024

SmartView360 GmbH
Ganderkesee

Lars Immega, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.300,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 15.000,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 61.300,00 0,00 0,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 253.000,94 98.192,54 95.851,36
Summe Sachanlagen 253.000,94 98.192,54 95.851,36
Summe Anlagevermögen 314.300,94 98.192,54 95.851,36
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 46.300,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 15.000,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 61.300,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 255.342,12
Summe Sachanlagen 0,00 255.342,12
Summe Anlagevermögen 0,00 316.642,12
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.293,00 0,00 0,00 0,00 46.293,00
Geschäfts- oder Firmenwert 8.674,00 1.001,00 0,00 0,00 9.675,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 54.967,00 1.001,00 0,00 0,00 55.968,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 154.150,94 74.808,54 60.529,36 0,00 168.430,12
Summe Sachanlagen 154.150,94 74.808,54 60.529,36 0,00 168.430,12
Summe Anlagevermögen 209.117,94 75.809,54 60.529,36 0,00 224.398,12
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7,00
Geschäfts- oder Firmenwert 5.325,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.332,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 86.912,00
Summe Sachanlagen 0,00 86.912,00
Summe Anlagevermögen 0,00 92.244,00

sonstige Berichtsbestandteile

Bilanzeid

Nach meiner Auffassung vermittelt der Jahresabschluss, ergänzt um die notwendigen Erläuterungen im Anhang, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Bestätigung zum Lagebericht

Nach meiner Auffassung vermittelt der Lagebericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chacnen und Risiken (§ 289 Abs. 1 Satz 5 HGB).

 

Ganderkesee, den 9. Juli 2024

Smartview360 GmbH
Ganderkesee

Lars Immega, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SmartView360 GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SmartView360 GmbH, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Smartview360 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023,

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 25 VermAnlG i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage der Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Anhang sowie die Angaben des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist und dass ausgehend von der aufgestellten Planungsrechnung von einer positiven Fortführungsprognose ausgegangen werden kann. Wie im Lagebericht beschrieben, enthält eine Planungsrechnung prognostische Angaben, deren Eintritt von einem oder möglicherweise mehrerer Faktoren abhängig ist. Die von der Gesellschaft aufgestellte Planungsrechnung führt dabei ab dem Geschäftsjahr 2024 positive Betriebsergebnisse auf. Das Ausbleiben entsprechender Betriebsergebnisse führt zu einer Verschärfung der bilanziellen Überschuldung und ggf. auch zu einer insolvenzrechtlichen Überschuldung. Unter den gegebenen Umständen deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Hanungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Hamburg, 9. Juli 2024

Blömer & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Blömer, Wirtschaftsprüfer

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