Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 253322
Vorher
Step Ahead Group GmbH
Eingetragen
6.12.2019
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, Erstellung und Vertrieb von Software, Realisierung und Vermarktung von in- und ausländischen Software- und Technologieprojekten sowie ausschließlich im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und nicht als Dienstleistung für Dritte - Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen der Gesellschaft an anderen Unternehmen und Gesellschaften und Erbringen von Dienstleistungen und Geschäftsleitungsfunktionen für solche Unternehmen oder Gesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Fresi
seit 16.8.2025
Geschäftsführer
Ekkehard Ziesche
seit 6.5.2024
Geschäftsführer
Axel Friedrich
seit 18.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.891 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Step Ahead GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.218,80 465.823,80
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.955,00 164.537,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.013.842,94 6.013.842,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.215.133,36 2.637.434,93
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 390.502,33 370.839,87
8.619.478,63 9.022.117,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.767,67 4.705,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 419.632,41 697.166,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 774.992,23 118.376,75
3. Sonstige Vermögensgegenstände 474.880,05 205.845,85
1.669.504,69 1.021.389,50
III. Flüssige Mittel 77.446,18 145.805,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.805,89 195.778,51
D. Aktive latente Steuern 189.437,09 202.255,56
11.035.613,95 11.222.413,38

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.891,00 26.891,00
II. Kapitalrücklage 41.226.772,79 41.226.772,79
III. Verlustvortrag -35.061.836,86 -31.420.830,37
IV. Jahresüberschluss (i. V. Jahresfehlbetrag) 171.606,41 -3.641.006,49
6.363.433,34 6.191.826,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 687.857,00 681.318,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.514.470,12 1.082.331,99
2.202.327,12 1.763.649,99
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 517.450,35 1.429.313,98
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 9.450,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 386.382,72 517.184,32
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.136.474,91 633.656,31
5. Sonstige Verbindlichkeiten 234.965,44 473.638,32
2.275.273,42 3.063.242,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 194.580,07 203.693,53
11.035.613,95 11.222.413,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.789.114,44 15.132.040,66
2. Sonstige betriebliche Erträge 812.162,86 444.198,44
16.601.277,30 15.576.239,10
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.247.162,93 3.514.855,10
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.874.872,59 7.243.706,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.319.802,53 1.289.714,58
9.194.675,12 8.533.420,70
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 372.107,78 591.911,15
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.585.934,67 6.476.569,32
201.396,80 -3.540.517,17
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.450,35 62.305,82
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.176,90 127.225,74
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 36.466,86 26.416,40
-21.193,41 -91.336,32
10. Ergebnis nach Steuern 180.203,39 -3.631.853,49
11. Sonstige Steuern 8.596,98 9.153,00
12. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) 171.606,41 -3.641.006,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Step Ahead GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 253322 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Step Ahead GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen weitgehend den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Bewegliche Sachanlagen werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um steuerlich zulässige Abschreibungen bilanziert. Mit Einführung des Wahlrechts - entweder die sog. Poolabschreibung oder die "alte" GWG-Vollabschreibung wurden die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu EUR 800,00 im Jahr des Zuganges sofort oder wahlweise über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren darzulegenden Wert bewertet.

Im Rahmen der Verschmelzungen übernommenes Anlagevermögen wurde unter Fortführung der ursprünglichen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen der übertragenden Rechtsträger bilanziert.

Die unfertigen Leistungen wurden mittels der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ausfallgefährdete Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Auf die restlichen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen. Forderungen in Schweizer Franken wurden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Forderungen in fremder Währung bestanden gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.101 T€ und sind in Finanzanlagen unter "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" ausgewiesen. Hiervon ist eine Forderung in Höhe von 2.219K CHF von der Step Ahead GmbH an die Step Ahead Schweiz AG mit einem Rangrücktritt versehen, um dort das bestehende negative Eigenkapital zu kompensieren.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, gebildet.

Aktive latente Steuern werden für unterschiedliche handelsrechtliche und steuerrechtliche Wertansätze für Pensionsverpflichtungen ermittelt und mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern aufgrund der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen gebildet, bei der der Aufwand steuerlich über 10 Jahre zu verteilen ist und somit ein Unterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz entsteht.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Barwertverfahren. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,82 %. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung in Höhe von EUR 16.431 (Unterschiedsbetrag).

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Erträge für eine bestimme Zeit nach dem Bilanzstichtag.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die Finanzanlagen beinhalten nachfolgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Gesellschaft und Sitz Anteil % Währung Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis GJ 2023
Step Ahead Austria GmbH, Wien, Österreich 100% EUR -127.196,64 67.979,77
Step Ahead Schweiz AG, Steinhausen, Schweiz 100% CHF -1.922.930,44 498.319,31

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 774.992,23 (Vj. T€ 4) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 96.805,89 (Vj T€ 196) beinhaltet Aufwendungen, welche auf Zeiträume nach dem Bilanzstichtag entfallen.

4. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden für unterschiedliche handelsrechtliche und steuerrechtliche Wertansätze für Pensionsverpflichtungen ermittelt und mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30 % bewertet. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern aufgrund der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen gebildet, bei der der Aufwand steuerlich über 10 Jahre zu verteilen ist und somit ein Unterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz entsteht. Die aktiven latenten Steuern betragen zum Bilanzstichtag € 189.437,09 (Vj. T€ 202).

5. Rückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen stehen Vermögensgegenstände gegenüber, die in einer Versicherungslösung angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen. Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens wurde vom Versicherungsgeber mitgeteilt.

beizulegender Zeitwert des im Spezialfonds angelegten 390.502
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen (Pensions-RSt) 687.857

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 1.514.470,12(Vj. T€ 1.082) setzen sich wie folgt zusammen:

Inhalt
sonstige Rückstellungen 711.902
Urlaubsrückstellungen 79.082
Personalrückstellungen (Gehälter) 585.885
Rückstellungen für Wareneinsatz 95.600
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 42.000

6. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Verbindlichkeit gegenüber ≤ 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Vj. T€ Vj. T€
1. Kreditinstituten 517.450,35 1.429,3 0 0 0
2. erhaltene Anzahlungen 0 9,4 0 0 0
3. aus Lieferungen und Leistungen 386.382,72 517,1 0 0 0
4. verbundene Unternehmen 487.194,20 0,0 649.280.71 634,0 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 234.965,44 473,6 0 0 0
davon aus Steuern 184.671,93 282,2 0 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.167,34 27,9 0 0 0
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 1.625.992,71 2.429,5 649.280,71 634,0 0
Verbindlichkeit gegenüber durch Pfandrechte o.ä. gesichert Art, Form der Sicherheit
1. Kreditinstituten 0
2. erhaltene Anzahlungen 0
3. aus Lieferungen und Leistungen 0
4. verbundene Unternehmen 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 0
davon aus Steuern 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 407.194,20 (Vj. T€ 0) und Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 729.280,71 (Vj. T€ 634).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von € 649.280,71 (Vj. € 634) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

7. Haftungsverhältnisse

Aufgrund der Überschuldung der österreichischen Tochter Step Ahead Austria GmbH hat die Step Ahead GmbH (als Rechtsnachfolgerin der Step Ahead AG) eine Patronatserklärung, beschränkt auf das negative Eigenkapital der Tochter, erteilt. Die Geschäftsführung geht weiterhin von einer positiven Unternehmensfortführung aus, sodass der Anspruch nicht zum Tragen kommen wird.

Unter der Forderung an verbundene Unternehmen besteht ein Darlehen über 2.219 KCHF mit Rangrücktritt an die Step Ahead Schweiz AG, um dort das bestehende negative Eigenkapital zu kompensieren.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr T€ 1-5 Jahre T€ >5 Jahre
aus Miet- und Leasingverpflichtungen 569 1.863 173
Summe 569 1.863 173

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der in der GuV zusammengefasste Posten "Umsatzerlöse" gliedert sich wie folgt in Tätigkeitsbereiche:

2023 2022 Delta in %
Lizenzerlöse 196.596,23 256.716,98 -23%
Erlöse Softwarewartung 1.498.120,07 2.535.718,60 -41%
Erlöse Dienstleistungen 3.123.965,71 3.921.415,08 -20%
Erlöse Software Miete 7.474.018,54 6.707.911,79 +11%
Erlöse Sonstiges 3.496.413,89 1.710.278,21 +105%
Umsatzerlöse 15.789.114,44 15.132.040,66 +4%

Die Erlöse Sonstiges beinhalten Erträge aus Verwaltungskostenumlagen von verbundenen Unternehmen von € 3.557.909,87 (Vj. T€ 1.747)

Die sonstigen betrieblichen Erträge von insgesamt € 812.162,86(Vj. T€ 444) enthalten periodenfremde Erträge aus verjährten Verbindlichkeiten und Schlusszahlungen aus Insolvenzfällen sowie Ausbuchung nicht mehr fällige Verbindlichkeiten aus Steuern, der verschmolzenen Firmen aus 2020 in Höhe von € 148.157,96. Darüber hinaus sind Erträge aus Versicherungsentschädigung in Höhe von € 609,13, verrechnete sonstige Sachbezüge von € 218.401,72, Investitionszuschüsse € 5.000 sowie Erstattungen aus dem Aufwandsausgleichsgesetz in Höhe von € 15.877,62 enthalten.

Der "sonstige betriebliche Erträge" enthält des Weiteren Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 422.512,04 (Vj. T€ 1).

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von € 17.610,63 (Vj. T€ 32) enthalten.

Im Zuge der operativen Restrukturierung sind Aufwendungen in Höhe von € 311.003 (Vj. T€ 165) entstanden.

Der GuV-Posten "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" enthält außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 III 3 HGB in Höhe von € 0 (Vj. T€ 0,0).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus Ausbuchungen Forderungen von Sozialabgaben aus verschmolzenen Firmen aus 2020 in Höhe von € 36.116,19

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge in Höhe von € 41.071,08 (Vj. T€ 53) aus verbundenen Unternehmen

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von € 15.624,40 (Vj. T€ 15) an verbundene Unternehmen.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Gewerbliche Arbeitnehmer Vollzeit 0
Gewerbliche Arbeitnehmer Teilzeit 0
Angestellte Vollzeit 97
Angestellte Teilzeit 6
Summe 103

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Gerber, Karl, Jetzendorf bis 31.10.2023

 

Schindler, Markus, Neufahrn bei Freising

 

Friedrich, Axel, Pullach

 

Ziesche, Ekkehard, Hamburg ab 01.04.2024

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 171.606,41 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres gab es nicht.

 

München, den 15. Mai 2024

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.107.072,96 0,00 3.259,12 2.103.813,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.096,00 0,00 7.096,00 0,00
2.114.168,96 0,00 10.355,12 2.103.813,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 590.032,68 106.920,78 254.082,02 442.871,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.013.842,94 0,00 0,00 6.013.842,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.637.434,93 114.124,42 536.425,99 2.215.133,36
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 370.839,87 19.662,46 0,00 390.502,33
9.022.117,74 133.786,88 536.425,99 8.619.478,63
11.726.319,38 240.707,66 800.863,13 11.166.163,91
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.641.249,16 260.605,00 3.259,12 1.898.595,04
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.096,00 0,00 7.096,00 0,00
1.648.345,16 260.605,00 10.355,12 1.898.595,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 425.495,68 111.502,78 254.082,02 282.916,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.073.840,84 372.107,78 264.437,14 2.181.511,48
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 205.218,80 465.823,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
205.218,80 465.823,80
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.955,00 164.537,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.013.842,94 6.013.842,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.215.133,36 2.637.434,93
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 390.502,33 370.839,87
8.619.478,63 9.022.117,74
8.984.652,43 9.652.478,54

Lagebericht 2023

der Step Ahead GmbH, München

1. Grundlage des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Als IT-Dienstleister bietet die Step Ahead GmbH seit 1999 ERP- und CRM-Lösungen für verschiedenste Kunden und Branchen erfolgreich am Markt an. Mit knapp 600 aktiven Kunden aus verschiedensten Branchen optimieren und digitalisieren ihre Geschäftsprozesse mit Hilfe von der Software STEPS, Godesys oder Informing und seit 2022 auch mit den neuen innovativen Produkten der mySTEPS Plattform. Der Fokus liegt auf Kunden aus IT, Handel, Service und Produktion. Über 100 Mitarbeiter und 56 Partner an insgesamt 8 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten heute täglich für den Softwarehersteller an dem Ziel, Zehntausende User bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.

Entstanden ist das Unternehmen 2019 aus dem Zusammenschluss der 1999 gegründeten Step Ahead AG (Germering), der godesys AG (Mainz) und der Informing AG (Steinhausen/Schweiz). Sitz der Step Ahead GmbH ist München.

1.2 Step Ahead GmbH - Gruppe

Die Step Ahead GmbH hat folgende Tochtergesellschaften:

Step Ahead Schweiz AG, Steinhausen

Step Ahead Austria GmbH, Wien

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Als IT-Dienstleister für verschiedenste Branchen wird die Step Ahead GmbH von der wirtschaftlichen, technischen und demografischen Entwicklung Deutschlands beeinflusst.

Die deutsche Wirtschaft hat in 2023 unter den diversen globalen Krisen gelitten. Laut den Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 Prozent gesunken.

Für 2024 erwartet die Bundesregierung nur ein leichtes Wachstum.

Der Markt für Software betrug in 2023 laut Bitkom 41,5 Mrd € und ist demnach in 2023 um 9,6 % gewachsen. Für 2024 rechnet der Branchenverband Bitkom Stand Januar 2024 für Deutschland mit einem Wachstum von 9,4 % im Bereich der Ausgaben für Software.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Entwicklung der Step Ahead GmbH ist leicht besser als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Das Jahr war weiter geprägt von der Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Im Jahr 2023 wurde die strategische Umstellung vom Lizenz- zum Mietgeschäft weitestgehend abgeschlossen. Die Entwicklung der neuen Produktplattform blieb hinter den Erwartungen zurück und wird auch noch länger andauern. Damit fehlte ein neues Produkt für die Vermarktung. In der Folge konnte die ambitionierte Planung mit einem Umsatzanstieg von 8 % vor allem aufgrund des noch fehlenden Neugeschäfts nicht erreicht werden. Auch im abgeschlossenen Jahr hat die Step Ahead weitere Aufgaben für Gruppenunternehmen übernommen. Die dafür berechneten Umlagen sind wesentlicher Grund für die Umsatzsteigerung. Das Ergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden.

3. Geschäftsverlauf und Entwicklung der Gesellschaft

3.1 Entwicklung der Erlöse

Im Jahr 2023 konnten Umsatzerlöse von 15.789 T€ erzielt werden, was einem Wachstum von 4 % entspricht. Die Entwicklung im Einzelnen:

2023 2022 Delta in %
Lizenzerlöse 196.596 256.717 -23%
Erlöse Softwarewartung 1.498.120 2.535.719 -41%
Erlöse Dienstleistungen 3.123.966 3.921.415 -20%
Erlöse Software Miete 7.474.018 6.707.912 +11%
Erlöse Sonstiges 3.497.414 1.710.278 +105%
Umsatzerlöse 15.789.114 15.132.041 +4%

Die Umsatzerlöse ohne Verwaltungskostenumlagen waren im Geschäftsjahr 2023 um rund 9 % rückläufig. Dieser Umsatzrückgang wurde bewusst durch einen Abbau von Consultingmitarbeiter herbeigeführt. Dienstleistungsumsätze wurden auf Partnerunternehmen ausgelagert. Außerdem wurde auf margenschwaches Geschäft mit Drittsoftware verzichtet.

Die Umstellung des Lizenz-/Wartungsmodells zum Mietmodell wurde 2023 weiter vorangetrieben und weitestgehend abgeschlossen. Die Erlöse Software Miete konnten erfreulicherweise auf 47 % der Gesamterlöse erhöht werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von 812 T€ beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung (423 T€), Erträge aus der Anpassung von Verbindlichkeiten aus Steuern der verschmolzenen Firmen aus 2020 (148 T€) und verrechnete sonstige Sachbezüge (218 T€).

3.2 Entwicklung des Rohergebnisses

Nach Abzug von Materialaufwendungen in Höhe von 3.247 T€ von den Umsatzerlösen verbleibt ein Rohergebnis von 12.542 T€ (entspricht 79 % des Umsatzes). Der Materialaufwand beinhaltet Kosten für fremd eingekaufte Lizenzen, Softwarepflege, Miet-Software und Dienstleistungen. Im Vorjahresvergleich steigt die Rohergebnismarge leicht (von 77 % auf 79 %).

3.3 Entwicklung der Kosten

Den größten Kostenblock stellen die Personalaufwendungen von 9.195 T€ dar, was einem Anstieg von 661 T€ im Vorjahresvergleich entspricht. Im Jahresdurchschnitt waren 97 Vollzeitkräfte und 6 Teilzeitkräfte beschäftigt. Im Vorjahr waren im Jahresdurchschnitt 108 Vollzeitkräfte und 10 Teilzeitkräfte beschäftigt. Trotz gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl stiegen die Personalaufwendungen um rund 8 % bedingt durch inflationsbedingte Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Aufhebungsverträgen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.585.934,67 € liegen deutlich unter Vorjahr (6.477 T€ wegen Schiedsgerichtskosten in Höhe von 2.944 T€). Bereinigt um die Sonderposition des Vorjahres liegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen trotz Inflation um 53 T€ leicht über Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für die Miete von Geschäftsräumlichkeiten von 467 T€, Kfz-Kosten von 554 T€, Wartungskosten für Hard-/Software 437 T€, Forderungsverluste 272 T€, Gewährleistungen von 142 T€, und Rechts- und Beratungskosten von 188 T€.

3.4 Ergebnisentwicklung

Die Step Ahead GmbH erzielte 2023 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 216.670,25 € und damit deutlich über Vorjahr (VJ -3.605 T€). Auch bereinigt um den Effekt des Schiedsgerichturteils in 2022 liegt das Ergebnis damit um 878.107,34 € besser als das Vorjahresergebnis.

Zusammenfassend können wir sagen, dass sich das operative Bestandsgeschäft in 2023 weiter stabilisiert hat. Im nächsten Schritt sollte das Neugeschäft Wachstumsimpulse geben.

3.5 Finanzierung

Das Unternehmen finanziert sich über kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 55 T€, ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 600 T€, Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von 386 T€ sowie einen Bankkontokorrentrahmen in Höhe von 1.500 T€. Zum 31.12.2023 wurde diese Linie mit 462 T€ zu 31 % ausgeschöpft. Aufgrund der bestehenden Jahresverträge mit Kunden wird diese Linie immer nur in der zweiten Jahreshälfte benötigt, während in der ersten Jahreshälfte Liquiditätsüberschüsse bestehen.

3.6 Personal

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Step Ahead GmbH sind Basis für den Unternehmenserfolg. Ihre Kompetenz, Ihr Engagement und Ihre Leistungen tragen wesentlich zur Kundenzufriedenheit bei. Der Fachkräftemangel im IT-Bereich hat sich in den letzten Jahren zunehmend verstärkt. Die Step Ahead GmbH bietet ihren Mitarbeitern ein innovatives und spannendes Arbeitsumfeld und bildet auch aus.

4. Chancen- und Risikenbericht

4.1 Risiken

Generell können Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung (z.B. Konjunktur, Mitbewerber, Technologien, Preise) die Erreichung der angestrebten Ziele beeinflussen. Entwicklungen wie eine weltweite Wirtschaftskrise, bspw. hervorgerufen durch eine Pandemie, politische Instabilität, Krieg oder eine Konjunkturabschwächung können zu Verzögerungen bei Verkaufsabschlüssen, zu geringerem Umfang des Investitionsvolumens, höheren Kosten oder steigender Anzahl an Insolvenzen mit höherem Ausfallrisiko von Forderungen führen. Durch unsere breite branchenübergreifende Ausrichtung sind wir nicht abhängig von einzelnen Zielbranchen, wodurch das Risiko generell reduziert wird.

Die globale Risikolage birgt substanzielle Risiken für die deutsche Konjunktur und in Folge für die Investitionsbereitschaft der deutschen Industrie. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleibt hoch und bildet sich in den Indikatoren zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage ab. Ende Januar zeigte sich die deutsche Industriekonjunktur in guter Verfassung. Hauptgrund zur Sorge war die nach wie vor hohe Inflationsrate. Die aktuell rücklaufende Tendenz sollte sich unserer Meinung nach fortsetzen und zur Beruhigung beitragen.

Risiken bestehen aus unserer Sicht insbesondere in der Gefahr von Programmierfehlern, Sicherheitsschwachstellen und nicht erkannten Mängeln in neu entwickelter Software. Darüber hinaus bestehen Produktrisiken durch Einschränkungen in den Nutzungsrechten/Funktionalitäten/Service von Drittanbietern, gesetzlichen Änderungen sowie in der Abkündigung von Basistechnologien aufgrund eines schnellen technologischen Wandels.

Als Spezialist für ERP-/CRM Software benötigen wir hoch qualifiziertes Personal mit entsprechendem Fach- und Technologiewissen. Eine marktbedingte erschwerte Mitarbeitergewinnung aufgrund des Fachkräftemangels sowie der Verlust von Schlüsselpersonal können sich wachstumsbremsend auswirken. Grundlage für die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter ist eine hohe Arbeitgeberattraktivität, geprägt durch eigenverantwortliches Arbeiten und die Qualität der Unternehmenskultur mit einer hohen Vereinbarkeit kollektiver und persönlicher Werte. Diverse Maßnahmen wie flache Hierarchien, moderne Arbeitswelt, Vertrauensarbeitszeit sowie das Einbeziehen von Mitarbeitern in Entscheidungsprozesse dienen dazu das Personalrisiko klein zu halten.

Aus heutiger Sicht sind die vorstehend beschriebenen Risiken beherrschbar und haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Als Softwarehersteller halten sich die Energiekosten in Grenzen und da sich das Umsatzvolumen auf viele Kunden aus verschiedenen Branchen verteilt, sollte es auch abgefedert werden können, wenn einzelne Kunden in wirtschaftliche Schieflage geraten.

4.2 Chancen

Durch die Corona-Pandemie hat sich die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft beschleunigt. Als Anbieter geeigneter Lösungen zur Digitalisierung und Automatisierung können sich daraus "Vorzugseffekte" ergeben sowie zusätzliche Verkäufe unserer Lösungen.

Da unsere Produkte sowohl in der Cloud als auch On Premise betrieben werden können und als Mietmodell zur Verfügung gestellt werden, decken wir alle aktuellen Anforderungen ab und sehen uns für die Zukunft gut aufgestellt.

Mit ersten Modulen unserer neuen Produktgeneration mySTEPS werden wir Marktanteile gegenüber alten Bestandssystemen gewinnen.

5. Prognosen

Für das Jahr 2024 gehen wir von einem leichten Rückgang des Umsatzes aus. Ziel ist es, Bestandskunden zu stabilisieren und erste Anbindungen an die mySTEPS Produkte zu verkaufen. Im Vergleich zum Jahr 2023 rechnen wir mit steigenden Kosten des Betriebs und in Folge mit einer leicht schlechteren Ertragslage.

Alle Aussagen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der derzeit zur Verfügung stehenden Informationen und Prognosen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen von den erwarteten Ergebnissen abweichen.

 

München, den 15. Mai 2024

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Step Ahead GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Step Ahead GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Step Ahead GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalte des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 15. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer

Olga Resnik, Wirtschaftsprüferin

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