Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Uniccomp GmbH
Bayerwaldstraße 6, 82538 Geretsried, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Leonhard Ruf seit 23.10.2025 | Prokura |
Roland Beckert seit 8.3.2021 | Geschäftsführer |
Monika Christine Dr. Bayat seit 24.7.2012 | Geschäftsführer |
Heinz Laurentius Bauer seit 4.5.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAUER COMP Holding GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021I. Grundlagen des KonzernsDas Geschäft der BAUER GROUP gliedert sich in die Segmente Hoch- und Niederdruckanwendungen. Das Geschäft mit Hochdruckanlagen wird im Wesentlichen von der BAUER KOMPRESSOREN GmbH aus München und der amerikanischen BAUER Gesellschaft gesteuert. Weitere große Montagestandorte in diesem Segment befinden sich in China, Indien, Japan und UK. Das weltweite Netz von Tochtergesellschaften und Vertriebs- und Servicepartnern sorgt für die notwendige Lokalisierung und Marktpräsenz vor Ort und sichert die hohe Servicequalität beim Kunden. Der weltweite Vertrieb und die Entwicklung der Niederdruckanlagen sind bei der ROTORCOMP Verdichter GmbH, Germering, gebündelt. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich auf OEM-Basis. Forschung und EntwicklungBei den Hochdruckkompressoren wird im Kernbereich Atemluft Forschung und Produktentwicklung forciert, um die Wettbewerber weiterhin auf Distanz zu halten. Insbesondere durch unsere hochentwickelte integrierte Messtechnik zur laufenden Kontrolle der Luft- und Gasqualität konnten wir unsere Marktposition nochmals stärken. Ein großer Teil unserer stationären Anlagen wird bereits mit dieser integrierten Technik geordert. Zusätzlich wird schnell auf neue Anforderungen des Marktes reagiert. Wie zum Beispiel mit unserem B-VIRUS FREE Virenfilter. In kürzester Zeit haben wir einen hochwirksamen Atemluftschutz vor SARS-COV-2 und anderen Erregern entwickelt. Um Feuerwehrleute, sowie auch Taucher, Druckkammerbetreiber und medizinisches Personal, vor einer Gefahr im täglichen Einsatz beim Tragen von Atemgerät zu bewahren, hat BAUER KOMPRESSOREN mit B-VIRUS FREE eine Lösung entwickelt, welche die Viren schon beim Ansaugvorgang in den Kompressor eliminiert. Im Industriebereich erschließen wir permanent neue Marktnischen wie aktuell z.B. Boil-off-Kompressoren für die Heliumrückgewinnung. Verstärkt wird neben der Produktentwicklung der Bereich des Value Engineerings. Zukünftige und auch aktuelle Produkte müssen den Anforderungen der Märkte jederzeit auch preislich gerecht werden. Wesentliches Ziel der Produktentwicklung im Bereich der Schraubenverdichter ist die Konstruktion der besten Produkte im stark umkämpften weltweiten Konkurrenzumfeld. Die erfreuliche Entwicklung beim Auftragseingang der im Laufe der letzten Jahre eingeführten EVO®-Baureihe bestätigt die positiven Entwicklungsergebnisse. Die erreichte Leistungsverbesserung stärkt heute unmittelbar unsere Wettbewerbsposition gegen westliche Konkurrenten im High Quality Market. Die Entwicklung konzentriert sich momentan neben der Produktoptimierung auf neue Varianten der Reihe, welche das Leistungsspektrum der Produktpalette in die Breite erweitern bzw. kundenspezifischen Anforderungen entsprechen. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliches Umfeld 1Auf den starken Corona-Einbruch in der ersten Jahreshälfte 2020 folgte eine deutliche Erholung im abgelaufenen Jahr 2021. Die Entwicklung innerhalb des Jahres war jedoch nicht einheitlich. So gab es in der ersten Jahreshälfte einen überraschend starken und schnellen Erholungsprozess, wobei in zahlreichen Ländern die Wachstumsraten durch Basiseffekte überzeichnet wurden. In der zweiten Hälfte des Jahres verlangsamte sich die wirtschaftliche Erholung jedoch deutlich. Pandemie-bedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess. Die Covid-Pandemie beeinflusste die wirtschaftliche Aktivität noch spürbar, jedoch verliefen die Infektionswellen uneinheitlicher und auch die von den betroffenen Ländern ergriffenen Maßnahmenpakete unterschieden sich. Einige Länder tolerierten hohe Infektionszahlen ohne Eindämmungsmaßnahmen, China hingegen verfolgte als Extrembeispiel eine strikte Null-Covid-Politik. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung nach dem tiefen Einbruch um 3,1 % im Jahr 2020 für das Gesamtjahr 2021 auf preisbereinigt 5,9 %. Nach mehreren Jahren mit niedrigen Inflationsraten ging dieser Wachstumsprozess einher mit ungewöhnlich hohen Preissteigerungen. Jenseits von Basiseffekten kam es im zweiten Halbjahr zu hohen Anstiegen, da die Preise für fossile Rohstoffe die Energiekosten und anhaltend hartnäckige Lieferengpässe die Transportkosten sowie die Preise verschiedener Verbrauchs- und Industriegüter trieben. In den entwickelten Volkswirtschaften verlief deshalb der Erholungsprozess weniger reibungslos als erwartet. Die verschärften Belastungen für die globalen Produktionsnetze betrafen diese besonders und hier vor allem das verarbeitende Gewerbe. In mehreren Ländern konnten dadurch die zunächst prognostizierten Wachstumszahlen nicht erreicht werden. In den USA machten sich zum Jahresende die nachlassenden fiskalpolitischen Impulse bemerkbar. Japan zeigte unter den G7-Staaten die schwächste gesamtwirtschaftliche Erholung. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in %
*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand,
Vietnam.
In den Schwellen- und Entwicklungsländern war der Erholungsprozess sehr differenziert. Chinas Wirtschaft wuchs im Gesamtjahr 2021 um 8,1 %, mit einer deutlich nachlassenden Dynamik zum Jahresende. Im vierten Quartal 2021 stieg das BIP nur um 4 %, dem geringsten Quartalswachstum seit anderthalb Jahren. Die Turbulenzen auf dem chinesischen Wohnimmobilienmarkt, Versorgungsengpässe im Energiesektor und die Null-Covid-Toleranz bremsten die Konjunktur. Letztgenanntes störte zudem den globalen Warenfluss erheblich. In den ASEAN-Ländern kam es durch die Ausbreitung der Delta-Variante im Spätsommer zu deutlichen Einschränkungen im Wirtschaftsleben, sodass im dritten Quartal zum Beispiel in Malaysia sowie Thailand die Wirtschaft sogar wieder schrumpfte. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2021 mit 10,3 % zwar kräftig, gleichwohl aufgrund der vielfältigen Logistikprobleme nicht so stark wie im Erholungsjahr 2010 nach der Finanzkrise. Damals beschleunigte sich der weltweite Warenaustausch binnen Jahresfrist um 13,8 %. Die globale industrielle Produktion erhöhte sich im Jahr 2021 laut vorläufigen Daten um 7,9 %. Anders als im äußerst schwachen Vorjahr war das Jahr 2021 somit insgesamt durch positive Impulse des gesamtwirtschaftlichen Umfelds für unser Geschäft geprägt. Entwicklung des Maschinenbaus und der Kompressoren Branche 2Die preisbereinigte Produktion im Maschinenbau im Jahr 2021 in Deutschland hat ihr Vorjahresniveau um 6,4 % übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich größer ausfallen können, wenn Engpässe den Maschinen- und Anlagenbau nicht so stark ausgebremst hätten. Denn der Auftragseingang entwickelte sich mit einem preisbereinigten Plus von 32 % für das Gesamtjahr hervorragend. Doch die rasant anziehende Nachfrage stieß recht schnell auf hartnäckige Engpässe bei Vorprodukten und Rohstoffen. Besonders ausgeprägt zeigten sich diese bei Elektronikkomponenten und Metallerzeugnissen. Der Anstieg der Inlandsaufträge des deutschen Maschinenbaus betrug 18 %. Die Summe der Auslandsaufträge erhöhte sich sogar um 39 %. Der Auftragseingang in unserem Fachzweig Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik erhöhte sich insgesamt etwas geringer um 26 %. Der Anstieg im Auftragseingang aus dem Ausland betrug hier 25 %. Der betragsmäßig geringere Inlandsauftragseingang erhöhte sich in unserem Fachzweig hingegen um 31 %. Geschäftsentwicklung der BAUER GROUPDie Geschäftsentwicklung der BAUER GROUP ist abhängig von der Entwicklung der Tochterunternehmen. Insgesamt konnte im Jahr 2021 ein Umsatz von 206,1 Mio. EUR erzielt werden. Damit konnte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr 2020 deutlich übertroffen werden, obwohl die Gruppe trotz Corona-Pandemie auch im Vorjahr 2020 keinen Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Jahr 2019 zu verzeichnen hatte. Bei den Tochtergesellschaften stellte sich die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr wie folgt dar: Das Geschäft der BAUER KOMPRESSOREN GmbH ist in die Geschäftsfelder Atemluft, Industrie, FGS (Fuel Gas Systems), Oil & Gas, Defence, Ersatzteile und Service aufgeteilt. Die BAUER KOMPRESSOREN GmbH verzeichnete im Jahr 2021 im Bereich Atemluft einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Geschäftsbereiche Erdgastankstellen und Ersatzteilverkauf waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Haupttreiber der positiven Entwicklung. Rückläufig war hingegen das Servicegeschäft. Verantwortlich hierfür war das Auslaufen eines großen Servicevertrags in Abu Dhabi. Die ROTORCOMP Verdichter GmbH verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg im niedrigeren zweistelligen Prozentbereich. Der Anstieg wird insbesondere von Zuwächsen bei den Umsätzen mit der neuen EVO-Baureihe getragen. Weiterhin wird annähernd 80 % des Umsatzvolumens im Ausland generiert. Die Konzerngesellschaften in der Europäischen Union und in Großbritannien konnten in ihrem Marktgebiet das Umsatzvolumen des Vorjahres in Summe im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigern. Die deutschen Gruppengesellschaften konnten das Umsatzniveau des Vorjahres im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigern. Die Tochtergesellschaft in den USA verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Geringeren Umsätzen im Bereich Atemluft standen betragsmäßig größere Anstiege in den Segmenten Handelswaren und Ersatzteile gegenüber. In Asien erfüllte die Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 nicht in allen Ländern vollumfänglich unsere Erwartungen. Im Emerging Market China konnte das Umsatzvolumen des Vorjahres im niedrigen zweistelligen Prozentbericht gesteigert werden. Im entwickelten Markt Japan hingegen konnte das Umsatzvolumen des Vorjahres nicht wieder erreicht werden. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Umsatz hier im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die australische Gesellschaft konnte von einem verbesserten lokalen Marktumfeld profitieren. Die Wirtschaftsentwicklung in Australien ist sehr stark von der Entwicklung der Rohstoffmärkte abhängig, welche im Jahr 2021 deutlich über dem Niveau des Vorjahres lagen. Die Umsätze der Gesellschaft konnten in 2021 um einen höheren einstelligen Prozentbetrag gesteigert werden. Insgesamt gesehen hat die Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 das Umsatzniveau des Vorjahres 2020 erfreulicherweise deutlich übertreffen können. Der Umsatz hat sich damit besser entwickelt als prognostiziert. Wir hatten nur mit einer Steigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Etwas niedrigeren Anstiegen bei den Umsätzen im Hochdruckbereich stehen stark ansteigende Umsätze im Geschäft mit Schraubenkompressoren gegenüber. Etwas hinter den ursprünglichen Erwartungen blieben die Umsätze vor allem in den meisten Emerging Markets. Im Bereich Atemluft hatten wir durch die rückläufige Entwicklung im Tourismusbetrieb Rückgänge im Bereich Tauchsportkompressoren. Überproportional positiv haben sich hingegen das Geschäft mit Ersatzteilen und mit Erdgastankstellen im Vergleich zum Vorjahr entwickelt. Das Ergebnis vor sonstigen Steuern und Ertragsteuern (EBT) ist unsere wesentliche Zielgröße. Das EBT der Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 übertrifft trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen das Vorjahresniveau in größerem Umfang. Es konnte ein Anstieg im niedrigeren zweistelligen Prozentbereich erreicht werden. Wir konnten unsere Prognose damit deutlich übertreffen. Wir hatten hingegen ein leicht rückläufiges EBT vorhergesagt. Ursachen hierfür waren neben höheren Umsätzen als prognostiziert im Wesentlichen Effizienzsteigerungsmaßnahmen und Verbesserungen im Bereich unserer Kostenstrukturen bei den wesentlichen Gesellschaften in Deutschland und den USA. ErtragslageDas EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern) 2021 liegt bei 18,9 Mio. EUR (Vorjahr 17,0 Mio. EUR). Das ist ein Anstieg um 1,9 Mio. EUR bzw. um 11,2 %. Die Umsatzrendite (vor Steuern) stieg im Jahr 2021 geringfügig von 9,1 % auf 9,2 %. Der Konzernjahresüberschuss betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,6 Mio. EUR (Vorjahr 11,5 Mio. EUR). Wie der Umsatz erhöhte sich auch die Gesamtleistung mit 207,8 Mio. EUR deutlich gegenüber dem Niveau des Vorjahres. Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich in großem Ausmaß um 3,3 %-Punkte auf 42,1 % erhöht. Grund hierfür sind die stark gestiegenen Rohstoffpreise und Preise für Vorprodukte. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich um 2,4 %-Punkte auf 31,6 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr und betrugen 33,6 Mio. EUR. Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. EUR auf insgesamt 7,7 Mio. EUR (Vorjahr 6,3 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert insbesondere aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf geleistete Anzahlungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Aus dem Verkauf von Anlagevermögen resultierte ein Verlust von 2,8 Mio. EUR. Ergebniserhöhend war die Zuschreibung einer abgewerteten Forderung um 0,9 Mio. EUR. Die EBIT-Rendite bezogen auf die Gesamtleistung fiel auf 9,3 % (Vorjahr 9,4 %). FinanzlageAus laufender Geschäftstätigkeit resultierte ein positiver Cash Flow in Höhe von 15,1 Mio. EUR (Vorjahr 24,9 Mio. EUR). Für Investitionen wurden in Summe Mittel in Höhe von 6,8 Mio. EUR (Vorjahr 6,1 Mio. EUR) aufgewendet. Wie im Vorjahr ist darin eine Vielzahl von kleineren Einzelinvestitionen im Sachanlagevermögen enthalten. Der Anstieg zur Vorperiode resultiert hingegen insbesondere aus der fortschreitenden Implementierung des neuen ERP-Systems im Inland. Demgegenüber konnten Veräußerungserlöse für Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 1,0 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr 0,2 Mio. EUR). Auch im Berichtsjahr stand jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung, um die Geschäftstätigkeit weiter zu entwickeln und Investitionen tätigen zu können. Seit dem Jahr 2020 hat die Gruppe keine Nettofinanzverbindlichkeiten mehr. Die Guthaben bei den Kreditinstituten übertreffen seither die verbleibenden meist langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber unseren Hausbanken. Zum Jahresende 2021 betrug die positive Nettofinanzposition der Gruppe 15,5 Mio. EUR. Die im Inland von den Geschäftsbanken zum Jahresende zur Verfügung gestellten kurzfristigen Linien von 27,6 Mio. EUR wurden daher im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahrs zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen. Die Aufnahme von Langfristkrediten erfolgt ausschließlich durch den deutschen und den amerikanischen Teilkonzern. Seit mehreren Jahren erfolgte jedoch keine Neukreditaufnahme von Langfristkrediten in der Gruppe. Die Konditionen der gezogenen Linien als auch der Langfristkredite sind marktgerecht. Per 31.12.2021 wurden durch die Gesellschaften der BAUER GROUP noch Bankkredite in Höhe von 0,9 Mio. EUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Anspruch genommen. Im Wesentlichen betrifft dies die amerikanische und die britische Tochtergesellschaft. Zum Geschäftsjahresende standen Bankdarlehen in Höhe von 8,1 Mio. EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis maximal zum Jahr 2026 zur Verfügung. Die Summe der Bankkredite mit einer noch längeren Laufzeit beträgt zum Geschäftsjahresende 3,0 Mio. EUR. Die Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit uneingeschränkt erfüllt werden und auch für die Zukunft ist nicht absehbar, dass die Liquidität gefährdet sein könnte. VermögenslageDas Eigenkapital ist um 15,2 Mio. EUR auf 103,7 Mio. EUR angestiegen. Eigenkapitalerhöhend wirkte sich insbesondere auch der Anstieg der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung um 2,6 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR aus. Hierin spiegelt sich der deutliche fortwährende Kursverlust des Euros im Laufe des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2021 gegenüber dem Dollar und den Dollar-gekoppelten Währungen wieder. Mit einer Eigenkapitalquote von 63,1 % (Vorjahr 58,8 %) ist die BAUER GROUP weiterhin sehr gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Das Anlagevermögen verringerte sich um 2,0 Mio. EUR auf 43,3 Mio. EUR. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf geleistete Anzahlungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Die planmäßigen Abschreibungen waren im Geschäftsjahr 2021 ungefähr gleich hoch wie die Investitionen ins Anlagevermögen. Der Kreis der voll konsolidierten Unternehmen hat sich im laufenden Berichtsjahr verändert, da die BAUER NEW ENERGY TECHNOLOGY (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai, als Tochtergesellschaft der BAUER KOMPRESSOREN China Ltd., Hongkong, erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen wurde. Im Vorjahr 2020 wurde erstmals die spanische Tochtergesellschaft BAUER KOMPRESSOREN IBERICA S.L. mit Sitz in Barcelona in den Kreis der voll konsolidierten Unternehmen mit einbezogen. Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr um 15,5 Mio. EUR auf 115,4 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in Summe auch um 14,4 Mio. EUR auf 43,1 Mio. EUR gestiegen. Der Vorratsbestand erhöhte sich ebenfalls zum Jahresende 2021 auf 44,8 Mio. EUR (Vorjahr 40,9 Mio. EUR). Leicht reduziert haben sich hingegen die freien Mittel auf 27,5 Mio. EUR (Vorjahr 30,2 Mio. EUR). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Mio. EUR auf 24,5 Mio. EUR gestiegen und berücksichtigen alle bekannten wesentlichen Risiken. Die Rückstellung für den Rechtsstreit mit unserem Vertriebsagenten in Abu Dhabi ist hierin unverändert zum Vorjahr als wesentliche Komponente in Höhe von rund 6,4 Mio. EUR enthalten. Wir wurden trotz vertraglicher Regelung samt fest fixiertem Agentenhonorar auf eine höhere Vergütung verklagt. Für eventuelle Belastungen wurden die Rückstellungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 unverändert belassen. Die Senkung der Verbindlichkeiten um 4,2 Mio. EUR auf 34,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Senkung der Bankverbindlichkeiten um 3,6 Mio. EUR. Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme der BAUER GROUP von 150,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 164,3 Mio. EUR. Dies ist insbesondere auf die Zunahme des Working Capitals zurück zu führen. Die Gesellschaft ist auf Grund der ausreichend vorhandenen Liquidität und einer sehr guten Eigenkapitalausstattung bestens aufgestellt, um sowohl weiteres Wachstum finanzieren zu können als auch bei einem möglichen Eintreten einer erneuten schwierigen weltwirtschaftlichen Lage bestehen zu können. MitarbeiterDie durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig reduziert und beträgt 975. Im Vorjahr waren es noch 984 Mitarbeiter. Die Kosten für Personal erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % von 63,8 Mio. EUR auf 65,6 Mio. EUR. In Deutschland fiel die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Personen von 437 auf 417, umgerechnet 4,6 %. Im Ausland erhöhte sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2021 um 12 Beschäftigte auf 559. Die durchschnittliche Anzahl der Auszubildenden betrug per Geschäftsjahresende in der BAUER GROUP 18 gegenüber 21 zum Vorjahr. Die BAUER GROUP wird auch in Zukunft vor allem in Deutschland weiter in die Ausbildung junger Menschen investieren. Ziel ist es, gut ausgebildete Mitarbeiter selbst aufzubauen, um für einen ausreichenden Bestand an qualifizierten Fachkräften zu sorgen. III. Risiko-/ChancenberichtDie Risikoberichterstattung ist eingebunden in ein monatliches Regelberichtssystem der Konzerngesellschaften. Dieses umfasst alle wesentlichen Steuerungs- und Berichtsprozesse der BAUER GROUP, einschließlich der Unternehmensplanung. Der direkte Zugriff auf Informationen der Tochtergesellschaften wird durch ein internationales Beteiligungscontrolling in der BAUER COMP Holding GmbH gewährleistet. Bei den ausländischen Vertriebsgesellschafen konnte die Ausrollung eines vollumfänglich cloudbasierten ERP-Systems im Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen werden. Dies führt zu maximaler Datensicherheit, Transparenz und auch zur Automatisierung aller Intercompany-Schnittstellen. Ziel ist es, in allen in- und ausländischen Märkten ein hoch effektives, intensives und zeitnahes Frühwarnsystem zu entwickeln. Die BAUER GROUP setzt mit ihrer Geschäftsstrategie auf ein nachhaltiges und profitables Wachstum, das auf einer Vielzahl unterschiedlicher Märkte und Länder basiert, um so die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu minimieren. Um interessante von hohem Investitionsvolumen gekennzeichnete Märkte eigenverantwortlich erschließen zu können, benötigt die BAUER GROUP jedoch ausreichend Kapital, das durch Banken und Lieferanten mitgetragen werden soll. Die zentrale Liquiditätsplanung erfolgt auf Basis der Konzernfinanzierung über mehrere Kredite unter Berücksichtigung der Finanzierung der Gesellschaften im Ausland. Die Ausrichtung des Kreditzinses von Kontokorrentlinien am EURIBOR und EONIA würde grundsätzlich eine Absicherung durch ein abgestimmtes Zinssicherungsgeschäft erfordern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren jedoch durchgehend freie Mittel auf den Kontokorrentkonten im Inland verfügbar. Im Ausland werden im Wesentlichen nur noch bei der amerikanischen Tochtergesellschaft und der britischen Tochtergesellschaft kurzfristige Mittel von den Banken in Anspruch genommen. Das konzernweite Zinsrisiko aus den Linien ist insgesamt aufgrund der deutlich reduzierten Ausnutzung sehr gering. Wesentlicher Baustein der Fremdfinanzierung der BAUER GROUP sind hingegen die langfristigen Bankdarlehen. Alle lang- und mittelfristigen Darlehen sind über die gesamte Laufzeit festverzinslich. Wichtigste Fremdwährung in der BAUER GROUP ist der US-Dollar. An diesen sind auch weitere wichtige Währungen in der Gruppe wie z.B. der Australische Dollar gekoppelt. Schwankungen des US-Dollarkurses stellen somit das größte Wechselkursrisiko für die Gruppe dar. Generell sind unseres Erachtens keine verlässlichen Prognosen über die weitere Kursentwicklung möglich. Die Wechselkursrisiken aus dem Warenstrom an die amerikanische Tochtergesellschaft, welcher volumenmäßig der mit Abstand größte dem Wechselkursrisiko unterliegende Warenstrom in der Gruppe ist, werden fortwährend überwacht. Überschreitungen der Planungswechselkurse der amerikanischen Tochtergesellschaft wird mit dem Abschluss von Lieferchargen-bezogenen Termingeschäften entgegengesteuert. Ein Ansteigen des Dollars gegenüber dem Euro in Richtung Parität kann den Einkauf in Deutschland verteuern, der jedoch mengenmäßig von untergeordneter Bedeutung ist. Als stark exportorientiertes Unternehmen profitieren wir in Summe eher von einem schwachen Euro im Verhältnis zum US-Dollar. Die Aufwertung des Dollars gegenüber dem Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr war eine gute Ausgangsbasis für unser Geschäft. Die Höhe der Aufwertung bewegte sich aber noch im Rahmen der normalen langjährigen Wechselkursbandbreite. Falls der US-Dollar gegenüber dem Euro jedoch auf Werte deutlich unter 1,05 USD/EUR aufwerten würde, würde die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte hieraus auf vielen Auslandsmärkten währungsbedingt grundsätzlich zunehmen. Der starke Anstieg der Produzentenpreise im Inland durch höhere Energiekosten und importierte Inflation würde diesen Vorteil aber wieder weitgehend zunichtemachen. Im Währungsraum des chinesischen Yuan, der zweit wichtigsten Konzernwährung, unterliegen die Intercompany Geschäfte dem Wechselkursrisiko. Die Entwicklung des Yuan wird permanent überwacht, um gegebenenfalls die lokalen Angebotspreise anzupassen. Das Risiko wird mit max. 0,5 Mio. EUR pro Jahr als steuerbar eingeschätzt. Die Wechselkurse sämtlicher weiterer Konzernwährungen werden ebenfalls permanent überwacht. Falls Abweichungen von den Budgetkursen drohen, wird bei Bedarf mit Sicherungsgeschäften eingegriffen. Bei Großprojekten wird zusätzlich bereits ab Verhandlungsbeginn eine intensive Überwachung der Wechselkurse betrieben und falls notwendig mit Sicherungsgeschäften eingegriffen. Die Gruppe unterliegt Beschaffungsmarktrisiken. Sowohl bezüglich der Verfügbarkeit von Vorprodukten als auch im Hinblick auf die Beschaffungspreise für diese Güter. Insbesondere in der zweiten Hälfte des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde es Corona-bedingt eine Herkulesaufgabe die Lieferketten für Vorprodukte aufrecht zu erhalten. Weltweit kam es durch Werksschließungen zu Lieferengpässen. Erfreulicherweise konnten wir unsere Werke durchgehend in Betrieb halten, so dass es in der Produktion im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinen größeren Verzögerungen kam. Seit Ende des Geschäftsjahres 2020 kommt hier noch eine zweite Herausforderung hinzu. Neben der begrenzten Verfügbarkeit vieler Vorprodukte sind seither die Preise für diese weltweit deutlich angestiegen. Die kräftige weltweite Konjunkturerholung hat die Nachfrage nach Commodities deutlich ansteigen lassen, was zu starken Preiserhöhungen geführt hat. Insbesondere die Preise für Metallvorprodukte sind hier für uns von Bedeutung, aber auch die Preise für Elektronikbauteile. Dann kam noch der Anstieg der Energiepreise in Folge des Krieges in der Ukraine verschärfend hinzu. Aktuell sehen wir daher nie gekannte Preisniveaus für sehr viele Zukaufteile verbunden mit größten Lieferschwierigkeiten. Dies wird sich im laufenden Geschäftsjahr und wahrscheinlich auch darüber hinaus margensenkend auswirken. Unklar ist momentan jedoch, ob und in wieweit die Rohstoffpreise mittelfristig wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau sinken werden. Generell rechnen wir jedoch wegen langfristig moderaten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft wieder mit etwas gemäßigteren Rohstoffpreisen. Da die BAUER GROUP aber anders als die Schwerindustrie nur kleinere Mengen an Rohstoffen benötigt und da Energiekosten im Rahmen der Herstellungskosten nur einen sehr geringen Anteil ausmachen, ist das Risiko aus Rohstoffpreisänderungen und Energiekostenanstiegen auf unsere Ertragslage beherrschbar. Die BAUER GROUP, genauer die BAUER KOMPRESSOREN GmbH, ist derzeit in einen Rechtsstreit mit einem Vertriebsagenten (Streitwert rund TEUR 9.000) verwickelt, der einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Ertragslage im Geschäftsjahr 2022 haben könnte. Bisher konnten wir uns auf Ebene aller gerichtlichen Instanzen vollumfänglich durchsetzen. Der Fall ist damit jedoch immer noch offen. Daher haben wir hierfür im Abschluss des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2021 die umfangreiche Risikovorsorge aus den Vorjahren in Höhe von rund TEUR 6.400 beibehalten, die aus unserer Sicht ein absolutes Worst-Case-Szenario bezüglich des weiteren Verfahrensverlaufs darstellt. Weitere Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtsituation des Unternehmens haben können, drohen nicht. Für Gewährleistungsansprüche wurden in den einzelnen Unternehmensabschlüssen der BAUER Gesellschaften ausreichende Rückstellungen gebildet. In vielen Märkten sind weiterhin politische und speziell wirtschaftspolitische Risiken vorhanden. Die Lage in Russland ist auf Grund des Krieges in der Ukraine sehr unsicher. Noch härtere Sanktionen und umfassende Lieferverbote für all unsere Produkte würden vor allem die Tochtergesellschaft in Russland schwer belasten bzw. die Fortführung der Geschäftstätigkeit dieser Gesellschaft in Frage stellen. Die größte Gefahr, die mit diesem Konflikt verbunden ist, ist jedoch die Gefahr eines weltweiten Wirtschaftsabschwungs, falls sich die Eskalationsspirale weiterdrehen würde. Ein weiteres Risiko stellen aus unserer Sicht Handelskriege und mögliche protektionistische Handelseinschränkungen dar. Vor allem der zunehmende wirtschaftspolitische Konflikt zwischen den USA und China stellt bereits heute eine Belastung für uns dar. Unsere Produkte sind zwar bisher nicht von erhöhten Zöllen oder Lieferverboten betroffen. Wir sehen aber bereits heute eine generell abflauende Investitionsbereitschaft in westliche Produkte bei unseren Kunden in China. Die staatlich dirigierte Marktabschottung nimmt hier immer mehr zu. Ganz anders als von westlichen Politikern in der Vergangenheit erhofft. Auch der Iran-Konflikt ist weiter ungelöst. Im mittleren Osten und in Nordafrika bleibt die Lage aufgrund der politischen Instabilität in vielen Ländern ebenfalls weiter von vielen Unsicherheiten geprägt. Als größtes unmittelbares Risiko für die weitere Entwicklung der Gruppe betrachten wir einen größeren lokalen oder weltweiten Konjunktureinbruch aufgrund einer möglichen neuen Corona-Welle, der sich auf unsere Märkte auswirken würde. Dies könnte zum Beispiel in Folge einer sich ausbreitenden neuen gefährlichen Mutation des Virus geschehen, gegen welche die bisher entwickelten Impfstoffe keinen Schutz bieten. Die aktuellen Probleme am Beschaffungsmarkt für Vorprodukte stellen kurz- und mittelfristig ebenfalls ein sehr großes Risiko für unsere Geschäftsentwicklung dar. Auf der einen Seite haben wir es seit dem Jahr 2020 mit enormen Preissteigerungen zu tun, die eine Gefahr für unsere Ertragslage darstellen. Bisher konnten wir jedoch die notwendigen Preiserhöhungen für unsere Produkte am Markt durchsetzen um die Auswirkungen in Grenzen zu halten. Als noch gravierender stellt sich aber das Problem der generellen Verfügbarkeit sehr vieler Vorprodukte dar. Seien es elektronische Steuerungen, Stahl-, Alu- oder Gussteile oder z.B. nur einfachste Kunststoffbauteile, beinahe überall bestehen enorme Lieferschwierigkeiten bei unseren Lieferanten. Hieraus resultieren große Schwierigkeiten unsere hohen Auftragsbestände bedienen zu können. In den Verträgen mit unseren Kunden sind generell keine Vertragsstrafen für Lieferverzug enthalten, aber eine Auswirkung auf die Höhe der Umsätze im laufenden Geschäftsjahr kann nicht ausgeschlossen werden. Wir hoffen auf eine Verbesserung der Liefersituation im zweiten Halbjahr 2022. Als sehr bedrohlich sehen wir in zunehmenden Maße auch politische Risiken, die sich ebenfalls negativ auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken könnten. An vorderster Front sind hier negative Auswirkungen auf unser Geschäft aus dem Krieg in der Ukraine zu nennen. Aber auch der Iran-Konflikt ist ungelöst. Insbesondere eine Ausweitung von Kriegshandlungen auf weitere Länder und Regionen könnte die Weltkonjunktur stark in Mitleidenschaft ziehen. Diese würden auch unsere Märkte sehr negativ beeinflussen. Ein großes Risiko stellen auch die hohen Verschuldungen der öffentlichen Haushalte dar, welche durch die Corona-Hilfsmaßnahmen noch weiter angestiegen sind. Falls die Konjunktur nicht nachhaltig anzieht wie gewünscht, droht dadurch mittelfristig ein Ausufern der Inflation in vielen wichtigen Zielmärkten und ein Auseinanderdriften oder gar Zerfall der Euro-Zone. Wirtschaftliche Depression wäre die Folge, was sich auf unser Unternehmen deutlich negativ auswirken würde. Für BAUER als global agierendes Unternehmen stellen zunehmende wirtschaftspolitische Isolationstendenzen eine weitere große politische Gefahr dar. Gefährlich ist nach unserer Einschätzung hierbei insbesondere eine weitere Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China. Ein hieraus drohender größerer Einbruch der Wirtschaft in China bzw. den USA samt den weltweiten Folgewirkungen würde sich negativ auf unser Geschäft auswirken. Bedeutend vor allem für die Ertragslage der Gruppe ist auch das Wechselkursrisiko. Ein deutlicher Anstieg des Euros würde unser Ergebnis in größerem Umfang belasten. Weitere mögliche Risiken wie technische Risiken oder andere rechtliche Risiken sind für uns von untergeordneter Bedeutung. Nach unserer Überzeugung weisen die vorstehend genannten Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit entwicklungs- bzw. bestandsgefährdenden Charakter auf, auch wenn sie für das Unternehmen eine zunehmende Gefahrenlage darstellen. Wir sind zuversichtlich, den sich aus den genannten Risiken ergebenden Herausforderungen auch zukünftig erfolgreich begegnen zu können. Auch nach Ablauf des Geschäftsjahres 2021 sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung für die Darstellung der Risikolage der BAUER GROUP waren und zu einem anderen Urteil führen könnten. Erfreulicherweise haben die Gruppe die Auswirkungen der Corona-Pandemie bisher nur in beherrschbarem Umfang getroffen. Die Versorgung mit Vorprodukten konnte dank umfangreicher Maßnahmen weitgehend aufrechterhalten werden, der Auftragseingang ist im laufenden Jahr 2022 gruppenweit betrachtet über Plan. IV. PrognoseberichtFür 2022 wird nach Angaben des International Monetary Fund ein Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,6 % erwartet. Für alle Regionen und Länder wird mit einem mehr oder weniger großen Anstieg gerechnet, nachdem es im Vorjahr 2021 bereits zu einem großen Erholungseffekt nach der ersten Corona-Welle kam. Die Vereinigten Staaten von Amerika, die größte Volkswirtschaft der Welt, wird geschätzt um 3,7 % wachsen. Für China wird sogar mit einem Wachstum von 4,4 % gerechnet. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll hingegen nur um 2,8 % wachsen, weil die EU durch den Krieg in der Ukraine deutlich negativ beeinflusst wird. Für Japan wird ebenfalls nur mit einem Wachstum von 2,4 % gerechnet. Für Russland wird mit einem deutlichen Rückgang von 8,5 % gerechnet. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass das gesamtwirtschaftliche Umfeld für die BAUER Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr durchaus positiv gewesen ist, das laufende Geschäftsjahr 2022 stellt hingegen wieder einen schwierigeren gesamtwirtschaftlichen Rahmen für uns dar. Das gilt besonders für China, für die entwickelten westlichen Märkte und für stark rohstoffimportabhängige Länder. Etwas verbessert ist das Umfeld für unsere Niederlassungen mit sehr hohem Tauchsportanteil, da der Tourismus weltweit langsam wieder zunimmt. Das Auslandsgeschäft der BAUER GROUP, welches für ca. 86,8 % des Konzernumsatzes verantwortlich ist, wird gezielt weiter ausgebaut. Neue Märkte werden laufend analysiert. Der weltweite Ausbau unseres Vertriebsnetzes in den vergangenen Jahren hat dafür die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. BAUER deckt aktuell alle wesentlichen Märkte mit den eigenen Niederlassungen ab. Eine Erweiterung des weltweiten Netzes von Tochtergesellschaften und Vertriebsniederlassungen in sich entwickelnde Regionen, in denen die BAUER GROUP bisher nicht ausreichend vertreten ist, wird laufend überprüft. Stark wachsende Märkte in Asien oder afrikanische Länder könnten sich aus heutiger Sicht in Zukunft als wichtige Investitionsziele herausstellen. Im Inland wird die Digitalisierung der Prozesse der BAUER GROUP im Jahr 2022 durch die Einführung eines neuen ERP-Systems auf Basis einer Private Cloud mit einem Single Source of Truth-Datenkonzept konsequent weitergetrieben. Um die notwendigen Kapazitäten hierfür bereit zu stellen und um die Kosten beherrschbar zu halten, unterstützt unser konzerneigenes Software Competence Center bei unserer Tochtergesellschaft in Indien die Implementierung. Das konjunkturabhängige Schraubenverdichter-Geschäft hat sich im Vorjahr im Vergleich zu 2020 weiter positiv entwickelt. Der Umsatz konnte gesteigert werden und auch die Profitabilität der Gesellschaft hat sich weiter deutlich verbessert. Wir rechnen in diesem Segment aufgrund des Krieges in der Ukraine mit eher rückläufigen Umsätzen im laufenden Jahr. Der Rückgang wird allerdings im Vergleich zum Jahr 2021 nicht sehr groß sein. Eine deutliche Konjunktureintrübung im zweiten Halbjahr dieses Jahres könnte den Absatz sogar noch in größerem Maß einbrechen lassen. Die mittel- bis langfristigen Wachstumspläne für die ROTORCOMP Verdichter GmbH gestalten sich im Hinblick auf neue lokale Konkurrenz insbesondere auf den Niedrigpreismärkten generell als herausfordernd. Mittel- bis langfristig wird durch Produktinnovationen und durch Herstellungskostenoptimierung weiteres Wachstum mit entsprechend positiven Ergebnissen angestrebt. Der konjunkturunabhängigere Bereich Kolbenkompressoren war im Wesentlichen dafür verantwortlich, dass die BAUER GROUP vergangene globale Wirtschaftskrisen weitgehend unbeschadet überstehen konnte. Dies trifft vor allem auf die Teilbereiche Atemluft und Industrie zu. Hier ist in den vergangenen Jahren allerdings auf Grund weitgehend gesättigter Märkte nur ein moderates Wachstum möglich gewesen. Dieser Trend wird sich in die Zukunft fortschreiben. Im laufenden Geschäftsjahr haben wir in allen Segmenten einen sehr guten Start mit hohen Auftragseingängen gehabt. Durch das Abklingen der Pandemie sehen wir in unseren Gesellschaften wieder ansteigende Umsätze. Eine Ausnahme stellt hierbei China dar. Dort führt die Pandemie weiter zu großen Belastungen für die Ökonomie vor Ort. Im Bereich Atemluft könnte der Tauchsport nach schwierigen Jahren wieder ansteigen. Im Bereich Industrie hoffen wir durch den aktuell steigenden Ölpreis auf weiterhin ansteigende Nachfrage nach unseren Produkten. Ein sich aktuell andeutender nachhaltiger Ölpreisanstieg, welchen wir in unseren Planungen nicht in großem Maß einkalkuliert haben, könnte in diesem Bereich zu einer überproportional positiven Geschäftsentwicklung führen. Neue Vertriebspotentiale im Bereich Industrie konnten mit Anlagen für die Einspeisung von Biogas in die bestehenden Erdgasnetze verwirklicht werden. Die Nachfrage im aktuellen Geschäftsjahr ist hier weiter ansteigend. Die Vertriebsaktivitäten im Bereich Kolbenkompressoren werden generell weiter forciert. Insbesondere sich auftuende neue Nischenmärkte für unsere bestehenden Anlagenkonzepte werden intensiv bearbeitet. Verstärkte Aktivitäten unserer marktnahen internationalen Vertriebs-Tochtergesellschaften sollen im Jahr 2022 zu einer noch größeren weltweiten Marktdurchdringung in unseren Bestandsmärkten führen. Komplementärprodukte für unsere Anlagen wie unser Viren-Filter B-Virus FREE, oder die integrierte Gasmesstechnik für unsere Atemluftkompressoren stärken die Strahlkraft unserer Marke und bringen neue Vertriebspotentiale. Die Marktbearbeitung in weiteren Ländern des Mittleren Ostens neben den Golfstaaten wird weiter intensiviert. Auch in Amerika, Australien und bestimmten asiatischen Ländern wird versucht, eine größere Marktdurchdringung als bisher zu erreichen. Von den Tochtergesellschaften wird für das laufende Geschäftsjahr 2022 aufgrund des schwierigen aber noch in vielen Regionen von Wachstum gekennzeichneten konjunkturellen Umfeldes und vor allem auf Grund der Performance der Gesellschaften in Summe mit weiterhin positiven Beteiligungserträgen gerechnet. Auch in den Folgejahren wird sich die positive Geschäftsentwicklung bei den Tochtergesellschaften fortsetzen. Unter den Voraussetzungen, dass keine weiteren unvorhersehbaren geschäftsschädigenden Ereignisse eintreten und dass sich die Corona-Pandemie durch die weltweite Impfkampagne tatsächlich kontinuierlich abschwächt, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 nur leicht rückläufige Umsätze. Insbesondere der Bereich Schraubenkompressoren wird rückläufig sein. Vor allem die Folgen des Kriegs in der Ukraine werden wir in diesem Bereich nicht vollständig kompensieren können. Wir rechnen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 mit einem Rückgang des Konzernumsatzes im einstelligen Prozentbereich. Das Vorsteuerergebnis (EBT) des Jahres 2022 wird im Vergleich zum Jahr 2021 ebenfalls rückläufig sein. Wir erwarten hier einen Rückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Insbesondere die seit Ende letzten Jahres ansteigenden Beschaffungsmarktschwierigkeiten werden sich negativ auf unsere Umsätze und Margen auswirken. Voraussetzung für diese im historischen Vergleich unserer Geschäftsjahre aber immer noch sehr hohe prognostizierte Profitabilität ist jedoch, dass der weiter oben erwähnte Rechtsstreit mit dem Vertriebsagenten der BAUER KOMPRESSOREN GmbH in Abu Dhabi weiterhin so erfolgreich verläuft wie in den bisherigen hierzu ergangenen Gerichtsurteilen. In diesem Fall könnte durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen sogar eine deutliche Überschreitung der Prognose resultieren. Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die zu Grunde liegenden Annahmen hinter diesen vorausschauenden Aussagen mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten werden, können wir nicht dafür garantieren, dass sich unsere Annahmen auch als tatsächlich richtig erweisen werden. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, politische Faktoren, Beschaffungsmarktprobleme, Währungs- und Zinsschwankungen, Pandemien, mangelnde Akzeptanz neuer Dienstleistungen und Produkte, sowie Änderungen der Geschäftsstrategie und der Kreditvergabe der Geschäftsbanken. V. Nachhaltigkeitsbericht BAUER KompressorenNachhaltigkeitsreportDie Urkundenüberreichung an die Eigentümerin und geschäftsführende Gesellschafterin Dr. Monika Bayat durch Peter Mühlbauer, Managing Direktor der TÜV SÜD Management GmbH, persönlich dokumentiert den erfolgreichen Abschluss der BAUER Umweltmanagementzertifizierung nach ISO 14001. EinleitungFür zukünftigen Erfolg brauchen wir mehr denn je ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit, das Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft umfasst. Aus diesem Grund integrieren wir auch im Reporting die finanzielle Perspektive und Themen aus dem Bereich Umwelt & Energie und veröffentlichen dieses Jahr erstmalig einen kombinierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht. Was uns antreibtBereits seit vielen Jahren treibt BAUER die Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit konsequent voran. Schon 1995 eröffnete BAUER auf dem damaligen Firmengelände eine Tankstelle zur öffentlichen Betankung von Fahrzeugen mit umweltschonendem CNG. Angesichts der Herausforderungen, die der Klimawandel stellt, ist eine konsequente Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks ein persönliches Anliegen von Frau Dr. Bayat. Gelebte Nachhaltigkeit ist heute per Definition unverzichtbarer Teil der Philosophie als technologieführender Maschinenbaukonzern. Aus dieser Verantwortung heraus startete BAUER 2020 den ISO 14001-Zertifizierungsprozess mit dem Ziel, die spezifischen Umweltauswirkungen sowie die relevanten Rechtsvorschriften zu erfassen, zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern. Abteilungsübergreifende Schulungen unterstützen Mitarbeiter bei der Umsetzung des Ziels eines konsequent nachhaltigen Wirtschaftens innerhalb der gesamten Firma. Denn die wichtigsten Kunden dieses Managementsystems sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie müssen dessen Anforderungen verstehen und leben, denn ohne ihre aktive Einbeziehung funktioniert keine Abfalltrennung, keine Energieeffizienz oder optimale Wassernutzung. Das breite Bündel von bereits ergriffenen oder für die unmittelbare Zukunft geplanten Maßnahmen sichert einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ab. Dazu gehören unter anderem die Vermeidung umweltschädlicher Stoffe, eine Steigerung des Anteils an Recyclingmaterial bei Produkten und Verpackung und nicht zuletzt die schrittweise Umstellung des Firmenfuhrparks auf klimaneutrale Mobilität. Unser ZielbildSeit 2020 wurde der Kontext der Organisation um Themenfelder des Umweltschutzes erweitert. Daraus entwickelte BKM seine Wesentlichkeitsmatrix. Diese setzt den Rahmen für die Aktivitäten in den kommenden Jahren.
BAUER Umwelt - und QualitätskonzeptWir, als Unternehmen, sehen Nachhaltigkeit als einen selbstverständlichen und integrierten Bestandteil unseres Managementsystems. Nachhaltigkeit heißt für uns mit langlebigen Produkten sowohl qualitativ als auch umweltverträglich auf dem globalen Markt zu agieren. Bei all unseren Aktivitäten ist zudem Arbeitsschutz ein wichtiger Bestandteil. Durch zukunftsorientiertes Denken und Handeln wirken wir Risiken entgegen und konzentrieren uns auf die Wahrnehmung, Analyse und Bedienung der Chancen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben und im Sinne unserer Kunden zu handeln. Folgende Grundsätze bilden dabei das Fundament unseres Handelns:
Neben der Einhaltung der Rechtsvorschriften ist es für uns eine Selbstverständlichkeit einen hohen Qualitäts- und Umweltstandard an unsere Produkte, Prozesse und Dienstleistung zu setzen und zu erfüllen.
Mit unseren Mitarbeitern arbeiten wir stets an einer fortlaufenden Verbesserung. Dabei ist es uns wichtig, die Wirksamkeit durchgeführter Maßnahmen anhand Kennzahlen nachzuweisen.
Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital. Durch das hohe Qualitäts-, Verantwortungs- und Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter wird sichergestellt, dass unsere beabsichtigten Ergebnisse erreicht werden. Durch regelmäßige Schulungen wird das Bewusstsein immerzu gefördert.
Kundenorientierung bezüglich Produkt und Dienstleistung sowie hohe Kundenzufriedenheit während der gesamten Produktlebensdauer ist die Grundlage unserer Aktivitäten.
Um unsere Ziele zu erreichen, binden wir unsere Lieferanten mit ein und fordern die Einhaltung gesetzter Qualitäts- und Umweltstandards. Dabei ist es uns wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Entlang der Prozesskette verpflichten wir uns zu einer hohen Qualität und stetiger Reduzierung von Umweltauswirkungen, beginnend bei der Produktentwicklung bis zum Recycling von Altanlagen. Zur Gewährleistung der Qualität und zum Schutz der Umwelt werden in der gesamten Entstehungskette geeignete Verfahren und Techniken angewandt. Wir positionieren uns zunehmend auf Geschäftsfelder, die klimaschonend und -neutrale Technologien bieten.
Wir produzieren und vertreiben Produkte, die langlebig und recyclingfähig sind. Durch den Einsatz nachhaltiger Materialen wollen wir zum Verhindern von Umweltbelastungen beitragen. Des Weiteren setzen wir auf Energieeffizienz, -einsparungen und erneuerbare Energien. Unser Ziel ist es bis hin zur Klimaneutralität CO 2 einzusparen, wo auch immer es möglich ist.
Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, um zeitgerecht zu agieren und dabei positive Beiträge zum Umweltschutz beizutragen. Umweltziele bis 2030 - Verschwendung vermeiden - Ressourcen schonen
Ein Rückblick auf wesentliche Meilensteine im Jahr 2021
Zahlen und FaktenEnergiebedarf, GWhAb 2022 wird in den Werken der Strom 100 % "grün". In der Pandemie ging der Energieverbrauch der Firmenflotte zurück. Um den Verbrauch langfristig zu reduzieren, werden zukünftig sparsamere bzw. E- Fahrzeuge in die Firmen - Flotte aufgenommen. Ein smartes Energiemanagementsystem wird Mitte 2022 seine Arbeit im Standort Bayerwaldstr. 6 - 8 aufnehmen. Durch den Einsatz vernetzter Messstellen sollen signifikante Einsparungsmöglichkeiten erkennbar und hohe Lastspitzen vermieden werden.
Abfallbilanz, TonnenUm die Menge der stofflichen Verwertung beim Abfallaufkommen zu erhöhen, wurde das Müllkonzept in den Werken verbessert. An den Linien und in den Büros wird Verpackungsmüll, Folien & Papier getrennt gesammelt und entsorgt. Trotz der guten Auftragslage konnte der Siedlungsabfall reduziert werden. Dies ist vor allem auch durch Vereinbarungen mit den Lieferanten auf umweltfreundlichere Verpackungen umzustellen und durch das Einführen von Wechselbehälter zurückzuführen.
München, 20 Juni 2022 Dr. Monika Bayat Philipp Bayat Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021I. Allgemeine AngabenDie BAUER COMP Holding GmbH hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister München unter HRB 186 327 eingetragen. Zum Gegenstand der Muttergesellschaft gehören insbesondere die Gründung, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung sowie die Veräußerung von in- und ausländischen Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik (insbesondere im Zusammenhang mit der Verdichtung von Gasen und Flüssigkeiten). Die Gesellschaft übernimmt darüber hinaus auch Serviceleistungen (inkl. Beratung und Schulung) sowie die Leitung und strategische Führung von Tochtergesellschaften. Die BAUER GROUP produziert Hochdruckkompressoranlagen für die Bereiche Atemluft, Industrie und Fuel Gas Systems. Diese werden mit Hilfe des weltweiten Netzes aus Tochterunternehmen vertrieben. Außerdem erstellt und vertreibt die Gruppe Niederdruckkompressoren (Schraubenkompressoren) als OEM-Produkte weltweit über ein inländisches Konzernunternehmen. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Abschlusses des Mutterunternehmens, d.h. den 31. Dezember 2021 aufgestellt und bezieht sich auf den Zeitraum des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Die Aufstellung der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. KonsolidierungsgrundsätzeDie BAUER COMP Holding GmbH, München ist als Mutterunternehmen i.S.d. § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Zum 31. Dezember 2005 wurde erstmalig ein Konzernabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. KonsolidierungskreisDie von der BAUER COMP Holding GmbH in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, deren Beteiligungshöhe sowie deren Kapitale werden in einer gesonderten Aufstellung (siehe Anteilsbesitzliste, Anlage 6.1.4/16) dargestellt. Diese ist gemäß § 313 Abs. 2 HGB Bestandteil des Konzernanhangs. Grundsätzlich werden sämtliche Gesellschaften im Rahmen einer Vollkonsolidierung (Konsolidierungsmethode) in den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding GmbH einbezogen. Veränderung des KonsolidierungskreisesIm Geschäftsjahr 2021 wurde die BAUER NEW ENERGY TECHNOLOGY (Shanghai) Co., Ltd., als 100% Tochter der BAUER KOMPRESSOREN China Ltd. mit Sitz in Hongkong neu gegründet. Im Rahmen des Teilkonzernabschlusses der Chinese BAUER Group, wird die Gesellschaft erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahr ist hierdurch nicht beeinträchtigt. Verzicht auf EinbeziehungWegen Unwesentlichkeit nach § 296 Abs. 2 HGB werden die Tochterunternehmen
nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die nichtkonsolidierten Unternehmen sind ebenfalls in der Anteilsbesitzliste (Anlage 6.1.4/16) aufgeführt. Die bis auf einen Erinnerungswert abgeschriebene 2%-ige Beteiligung der japanischen Tochtergesellschaft an der Kitakami Ryutsu-Center Service AG besteht zum Jahresende 2021 nicht mehr. GeschäftsjahrDas Geschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Mit Ausnahme von BAUER KOMPRESSOREN India Private Ltd. haben sämtliche konsolidierte Tochterunternehmen ein mit dem Kalenderjahr übereinstimmendes Geschäftsjahr. Nach einer Übergangsfrist ist seit dem 31.03.2016 für alle indischen "Private Limited" Gesellschaften zwingend der Geschäftsjahreszeitraum vom 01.04. bis 31.03. zur lokalen Abschlusserstellung vorgeschrieben. Für die indische Tochtergesellschaft wurde ein Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2021 aufgestellt. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a.F.) wurde für die bereits konsolidierten Gesellschaften fortgeführt. Die Konsolidierung der nach dem 1. Januar 2010 erstkonsolidierten Gesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Die Kapitalkonsolidierung wird grundsätzlich gemäß § 301 Abs. 2 HGB zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. Gründung der Tochtergesellschaften durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Buchwert des Eigenkapitals des vollkonsolidierten Unternehmens zum Erstkonsolidierungszeitpunkt aufgerechnet. Ein verbleibender Unterschiedsbetrag wird - soweit es sich um einen aktivischen Unterschiedsbetrag handelt - gesondert gem. § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert auf der Aktivseite ausgewiesen. Aus der Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften ergaben sich aktivische Unterschiedsbeträge bzw. Geschäfts- oder Firmenwerte, die über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben werden. Passivische Unterschiedsbeträge entstanden nicht. Bei den Tochtergesellschaften handelt es sich in erster Linie um Eigengründungen. Die von den Tochtergesellschaften in der Vergangenheit generierten Ergebnisse werden dem Konzerngewinnvortrag zugerechnet, da der Zeitpunkt der Gründung bzw. des Erwerbs im Regelfall bereits lange zurückliegt. SchuldenkonsolidierungForderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Aufwands- und ErtragskonsolidierungUmsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 305 Abs. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. ZwischenergebniseliminierungWesentliche Zwischenergebnisse aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden in Anwendung von § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Die Zwischenergebniseliminierung umfasst den Bereich der Vorratsbestände. Zu eliminierende wesentliche Zwischenergebnisse aus der Lieferung bzw. Verrechnung von Gegenständen des Anlagevermögens liegen nicht vor. FremdwährungsumrechnungDer Bezugszeitraum für die Ermittlung des Durchschnittskurses für die Währungsumrechnung im Rahmen der Konsolidierung umfasst das ganze Berichtsjahr. Es wird keine Gewichtung der unterjährigen in die Berechnung einfließenden Kurse vorgenommen. Der Durchschnittskurs ergibt sich als arithmetisches Mittel dieser Kurse. Wesentliche Differenzen aus Währungsumrechnung im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden aufwands- bzw. ertragswirksam erfasst. Umrechnung von in Fremdwährung lautender Posten der JahresabschlüsseSoweit die Jahresabschlüsse Posten enthalten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, erfolgt die Umrechnung auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Posten der Bilanz werden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Umrechnung von FremdwährungsabschlüssenDie in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden nach der modifizierten Stichtagsmethode gem. § 308a HGB umgerechnet, wobei die Bilanzposten mit dem Devisenkassamittelkurs am 31. Dezember 2021, das Eigenkapital mit historischen Kursen und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres 2021 umgerechnet werden. Unterschiedsbeträge, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften ergeben, werden ergebnisneutral im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" mit dem Eigenkapital verrechnet. Die für den Konzernabschluss relevanten Stichtags- und Durchschnittskurse sind im Folgenden aufgeführt: Umrechnungskurse der Fremdwährungen
III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind - sofern nachfolgend nicht gesondert ausgeführt - entsprechend dem Vorjahr fortgeführt worden. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wird das Wahlrecht des § 306 HGB anders ausgeübt. Demnach wird die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung saldiert mit den künftigen Steuerbelastungen ausgewiesen. Dies soll die zukünftigen Nutzungspotenziale bzw. Steuerbelastungen transparenter herausstellen. Für die in den Konzernabschluss einbezogenen in- und ausländischen Tochterunternehmen werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens zugrunde gelegt. Im Rahmen der Vereinheitlichung der Bilanzierung und Bewertung (§ 308 HGB) werden sämtliche wesentliche Unterschiede angepasst. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die unter Beachtung steuerlicher Vorschriften in der Regel nach der linearen oder degressiven Methode errechnet werden. Der Übergang zur linearen Methode wird gewählt, wenn dies zu höheren Aufwendungen führt. Steuerliche Sonderabschreibungen werden nicht in Anspruch genommen. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis 800 EUR werden im Anschaffungsjahr im Regelfall voll abgeschrieben. Die nichtkonsolidierten Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden ebenfalls zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die geleisteten Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Im Vorratsbereich wird eine konzerneinheitliche Reichweitenabwertung (Abwertung wegen eingeschränkter Verwendbarkeit) nach folgender Maßgabe vorgenommen:
Mit der Umstellung der konzerneinheitlichen Reichweitenabwertung im Geschäftsjahr 2012 (Reduzierung des Abwertungssatzes in der letzten Stufe von 100% auf 90 %) wird dem, aufgrund der höheren Rohstoffpreise gestiegenen, Materialrestwert Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Ausfallrisiko werden die nicht einzelwertberichtigten Forderungen pauschalwertberichtigt. Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Bereits geleistete Zahlungen für Aufwendungen zukünftiger Geschäftsjahre werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen werden für Abweichungen der handelsrechtlichen Wertansätze gegenüber den steuerlichen Wertansätzen auf Basis unternehmensindividueller Steuersätze und für die erfolgswirksame Eliminierung von Zwischenergebnissen sowie für weitere erfolgswirksame Konsolidierungsbuchungen auf Basis eines einheitlichen Konzernsteuersatzes eingestellt. Die Steuerabgrenzungen werden gemäß § 306 S. 5 i.V.m. § 274 Abs. 2 HGB nicht abgezinst. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nicht gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode mit dem Barwert durchgeführt. Der Ansatz der Steuerrückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Rückstellungen sind für sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bereits erhaltene Zahlungen, denen Erträge in folgenden Geschäftsjahren gegenüberstehen, werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt. IV. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens für das Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und die Zusammensetzung zum 31. Dezember 2021 ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 6.1.4/15). Außerplanmäßige Abschreibungen wurden i.H.v. TEUR 1.472 auf geleistete Anzahlungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeVon den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 211 (VJ TEUR 526) eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und TEUR 354 (VJ TEUR 357) eine Laufzeit von über 5 Jahren. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen aus 2018 und den Vorjahren gegen ein mexikanisches Unternehmen i.H.v. TEUR 2.765 enthalten, welche im Vorjahr vollständig einzelwertberichtigt waren. Aufgrund einer Zahlungszusage wurden die Forderungen zum Teil zugeschrieben, so dass zum Bilanzstichtag weiterhin eine Abwertung i.H.v. TEUR 1.920 besteht. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 1.851 (VJ TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 974 (VJ TEUR 798). Sie haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 693 (VJ TEUR 559) sowie sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 281 (VJ TEUR 240). 3. Flüssige Mittel und SchecksDer Gesamtwert der flüssigen Mittel beträgt TEUR 27.541 (VJ TEUR 30.208). 4. RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.567 (VJ TEUR 2.036) betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. 5. Aktive latente SteuernIm Berichtsjahr wurde wie im Vorjahr eine Saldierung der aktiven mit den passiven latenten Steuern vorgenommen. Dabei überstiegen die aktiven latenten Steuern die passiven latenten Steuern um TEUR 3.975. Der Aktivüberhang des Vorjahres betrug TEUR 3.118. Im Folgenden werden die weiteren wesentlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Ansatz erläutert, welche zu latenten Steuern führten. Primäre latente Steuern resultieren aus:
Sekundäre latente Steuern resultieren aus:
Steuersätze
Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:
6. EigenkapitalDas Gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 4.000 ist in voller Höhe eingezahlt. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in einer gesonderten Aufstellung (Anlage 6.1.6) dargestellt. Der innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesene Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung der auf Fremdwährungen lautenden Jahresabschlüsse einbezogener ausländischer Unternehmen. Die Umrechnung erfolgt nach den oben erläuterten Grundsätzen gem. § 308a HGB. Die Veränderungen zum Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus der Währungsumrechnung der amerikanischen Tochtergesellschaft BAUER COMPRESSORS Inc., Norfolk / USA. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss der BAUER COMP Holding GmbH i.H.v. TEUR 7.355 sowie den Gewinnvortrag der BAUER COMP Holding GmbH i.H.v. TEUR 29.765 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. RückstellungenDie zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten ermittelt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected - Unit - Credit - Methode mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,87 % gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB sowie der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck bewertet. Bei der Bewertung wurde ein Rententrend von 2,00 % p.a. angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für das Geschäftsjahr EUR 39.710 (§ 253 Abs. 6 HGB). Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit der Rückdeckungsversicherung verrechnet:
Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die Veranlagungszeiträume bis zum Jahr 2021. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personal (Urlaub, Gleitzeitguthaben, Jubiläen, Altersteilzeit) TEUR 8.139 (VJ TEUR 7.015), für Gewährleistungen TEUR 3.812 (VJ TEUR 4.133), und für abgegrenzte Beratungs- und Prüfungskosten TEUR 239 (VJ TEUR 196). Für Prozessrisiken wurden weiterhin TEUR 6.653 (VJ TEUR 6.998) zurückgestellt. Hiervon entfallen rd. TEUR 6.400 für einen Rechtsstreit bzgl. Provisionsforderungen eines Vertriebsagenten in Abu Dhabi. Trotz letztinstanzlicher erster Klageablehnung hat der Dienstleister - gem. dortigem Recht - erneut Klage eingereicht. Aus der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr resultierten Erträge in Höhe von TEUR 14 (VJ TEUR 48). Aus der Aufzinsung resultieren Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 0). Die Erträge und Aufwendungen sind in den Posten Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. 8. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten (RLZ) der Verbindlichkeiten und deren Besicherung ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von TEUR 3.049 (VJ TEUR 4.289) durch Grundschulden besichert. Die zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt TEUR 5.378 (VJ TEUR 11.878) und betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltszahlungen, Lohn- und Umsatzsteuer und Sozialabgaben. Im Gegensatz zum Vorjahr sind in diesem Jahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vj TEUR 5.034) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Sonstige Verbindlichkeiten. V. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20211. UmsatzerlöseDie in den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding GmbH einbezogenen Gesellschaften sind im Bereich der Herstellung von Kompressoren und Kompressoranlagen sowie sonstiger Anlagen zur Luft- und Gasverdichtung und -aufbereitung tätig. Nach Regionen teilt sich der Konzernumsatz wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie Gesamtsumme der sonstigen betrieblichen Erträge beträgt TEUR 5.780 (VJ TEUR 4.499). Der Posten enthält insbesondere Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.339 (VJ TEUR 1.346) sowie sonstige periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 2.411 (VJ TEUR 920) und Erträge aus der Zuschreibung von Forderungen TEUR 845 (VJ TEUR 0). 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDie Gesamtsumme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beträgt TEUR 33.613 (VJ TEUR 31.619). Der Ausweis betrifft insbesondere Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 2.862 (VJ TEUR 53), Ausgangsfrachten TEUR 3.035 (VJ TEUR 3.045), Raumkosten TEUR 2.197 (VJ TEUR 2.221), Instandhaltungskosten TEUR 2.332 (VJ TEUR 2.400), Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 907 (VJ TEUR 1.919) und Garantieaufwendungen TEUR 2.644. Im Geschäftsjahr 2021 wurden keine periodenfremden Aufwendungen verzeichnet. 4. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Ausweis der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält einen latenten Steuerertrag in Höhe von TEUR 765 (VJ TEUR 708). Die latenten Steuern wurden nach der bilanzorientierten Methode ermittelt. Berechnungsgrundlage sind die Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Steuer- und Handelsbilanz. VI. Sonstige Angaben1. Angaben zum EigenkapitalspiegelDer Betrag, der den Gesellschaftern am Stichtag zur Ausschüttung zur Verfügung steht, beträgt TEUR 37.080 und entspricht dem Jahresüberschuss zuzüglich des verbleibenden Gewinnvortrags der BAUER COMP Holding GmbH abzüglich des ausschüttungsgesperrten Betrags in Höhe von TEUR 40 im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen für das nächste Geschäftsjahr sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mieten in Höhe von insgesamt TEUR 2.878 (VJ TEUR 2.978), bis 2029 bestehen insgesamt TEUR 6.793. Aus diesen Verpflichtungen erwachsen keine weiteren Risiken. Diese werden nach heutigem Kenntnisstand zukünftig jederzeit bedient werden können. Die Chancen aus diesen Geschäften sind im wesentlichen Finanzierungsvorteile. 3. ArbeitnehmerDie durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer beträgt (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende und Praktikanten):
4. Honorar des WirtschaftsprüfersIm Geschäftsjahr 2021 wurde folgendes Gesamthonorar für die Abschlussprüfung berechnet:
5. Geschäfte mit nahestehenden PersonenIm Geschäftsjahr 2021 wurde ein unverändert eigenbetrieblich genutztes Grundstück zu einem Preis von TEUR 780 an der Gesellschafterin nahestehende Firmen verkauft. Der Kaufpreis wurde entsprechend den künftigen Pachtzahlungen für das Grundstück marktüblich festgesetzt. Ein Vergleich mit drittüblichen Grundstückspreisen ist aufgrund der vertraglich vereinbarten langfristigen eigenbetrieblichen Nutzung nicht aussagekräftig. 6. KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfonds umfasst wie im Vorjahr die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten TEUR 27.541 (VJ TEUR 30.208) und die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 305 (VJ TEUR 1.812). 7. SonstigesAufgrund der Regelung des § 264 Abs. 3 HGB sind folgende Gesellschaften von der Erstellung von Anhängen und Lageberichten, der Prüfung sowie von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse befreit:
Der Ergebnisabführungsvertrag vom 2. November 1992 mit der ROTORCOMP VERDICHTER GmbH, Germering und die Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge vom 11. November 2005 mit der BAUER KOMPRESSOREN GmbH, München und der UNICCOMP GmbH, Geretsried sind im Handelsregister hinterlegt. In diesen Verträgen ist auch die Verlustübernahme gemäß § 302 AktG geregelt. Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2021
8. NachtragsberichtIn den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2022 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die zu einer gegenüber dem Jahresende 2021 veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen würden oder wesentliche Auswirkungen auf das operative Geschäft der BAUER GROUP haben. Zu eventuellen Risiken, die sich aus dem Krieg in der Ukraine für die BAUER GROUP ergeben könnten, wird an dieser Stelle auf den Lagebericht verwiesen. 9. Außergewöhnliche GeschäftsvorfälleIm Geschäftsjahr 2021 wurden. folgende außergewöhnliche Geschäftsvorfälle verzeichnet:
10. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr 2021 waren folgende Personen einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer: Frau Dr. Monika Bayat, Pullach, Geschäftsführerin Herr Philipp Bayat, Pullach, Geschäftsführer Auf die Angabe der Organvergütung nach § 314 HGB wird in analoger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
München, den 20. Juni 2022 Dr. Monika Bayat Philipp Bayat Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BAUER COMP Holding GmbH, München PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der BAUER COMP Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BAUER COMP Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die nicht inhaltlich geprüften Angaben im Abschnitt "V. Nachhaltigkeitsbericht BAUER Kompressoren" des Konzernlageberichts, aber nicht den Konzernabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Angaben im Konzernlagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 20. Juni 2022 Rödl
& Partner GmbH
Leupold, Wirtschaftsprüfer Puckl, Wirtschaftsprüfer Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 11. Juli 2022. |
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