Ethic Innovation UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Graia seit 30.1.2024 | Geschäftsführer |
Tomislav Zorc seit 26.1.2023 | Geschäftsführer |
Frank Pütz seit 28.11.2018 | Geschäftsführer |
Wolfgang Schlegel seit 3.9.2013 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spike Reply GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Konjunktur- und Branchenentwicklung Die Spike Reply GmbH, Köln, bietet seit über 30 Jahren in Deutschland IT-Produkte und Dienstleistungen an. Schwerpunkte dabei sind Beratungsleistungen im IT Security Bereich. In den letzten Jahren haben wir uns immer weiter auf die Erbringung von Beratung, IT-Lösungen, IT-Services und Managed Services für mittlere und große Unternehmen fokussiert. Diese Ausrichtung werden wir weiter konsequent verfolgen. Zum 01.01.2022 ist die Ausgründung der Spike Digital GmbH erfolgt. Damit verbunden war unsere Fokussierung als Spike Reply GmbH auf die Themen Netzwerksicherheit, OT/IOT sowie Cyber Defense Services sind klar in ihrer Botschaft an den Markt sowie unsere Kunden und beschreiben ein Portfolio welches zunehmend gesucht wird. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2022 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 101,6 Milliarden Euro. Das waren knapp 33 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2021 (134,3 Milliarden Euro). Die Entlastungen des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen wurden von neuen Belastungen durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine überlagert. Der ITK-Markt in Deutschland hat sich in 2022 positiver als die Gesamtwirtschaft entwickelt und ist von 188,6 Milliarden im Jahr 2021 auf ein Volumen von 196,1 Milliarden Euro in 2022 gewachsen. Das entspricht einer Steigerung in Höhe von 4,0 %. Das Segment IT-Services, dem Reply als IT-Dienstleister zuzuordnen ist, wuchs im gleichen Zeitraum um 5,5 %. 2. Umsatzentwicklung Der Umsatz der Spike Reply GmbH im Geschäftsjahr 2022 belief sich auf 21,6 Mio EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (22,8 Mio. EUR) sind diese um 5,1 % gesunken. Dagegen laufen die Bestandsveränderungen auf Festpreisprojekten von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR), sodass die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% gesunken ist. 3. Mitarbeiterentwicklung Die Mitarbeiterzahl zum 31. Dezember 2022 liegt bei 51 Mitarbeitern. Damit ist der Personalstamm im Vergleich zum Vorjahr (98 Mitarbeiter) gesunken. 4. Investitionstätigkeit Die Spike Reply GmbH hat im Jahr 2022 keine größeren Investitionen getätigt. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 4,8 % auf 17,4 Mio. EUR (Vorjahr: 16,7 Mio. EUR) gestiegen. Das Anlagevermögen sank um 0,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind um 5,2 % auf 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 11,2 Mio. EUR) gesunken. Diese Veränderung resultiert aus
Die Rückstellungen sind um 11,6 % auf 6,8 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr: 6,2 Mio. EUR). Neben dem Anstieg der Rückstellungen für Pensionen um 0,5 Mio. EUR ist dies auch auf die erhöhten Rückstellungen für Personalkosten und ausstehende Rechnungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten stiegen auf 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR). Dieses resultiert aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1,2 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen gingen um 0,7 Mio. EUR zurück auf 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR). Gleichzeitig verminderten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 0,7 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR), davon entfallen 0,1 Mio. EUR auf Steuern. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der MODCOMP GmbH. Die abzuführenden Gewinne in Höhe von 2,0 Mio. EUR sind der wesentliche Posten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Somit blieb auch das Eigenkapital der Gesellschaft mit 2,3 Mio. EUR unverändert. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme zum Ende des Berichtsjahres 2022 ist mit 13,2 % leicht gestunken (Vorjahr: 13,9 %), was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Bilanzsumme zurückzuführen ist. Finanzlage Der Finanzmittelfond der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben in Höhe von 3,3 Mio. EUR auf (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR), davon Guthaben im Cash Pool der Reply Deutschland SE i. H. v. 1,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR), das in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. Zu den Guthaben bei Kreditinstituten von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR) addieren sich die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 10,6 Mio. EUR (Vorjahr: 11,2 Mio. EUR) sowie die Vorräte in Höhe von 3,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Abzüglich der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von 10,5 Mio. EUR (Vorjahr: 10,3 Mio. EUR) ergibt sich somit ein Netto-Umlaufvermögen von 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR). Die Liquiditätslage der Spike Reply GmbH ist daher weiterhin als positiv zu bezeichnen. Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) belief sich auf 23,6 Mio. EUR (Vorjahr: 24,3 Mio. EUR) und ist damit zurückgegangen. Der Materialaufwand der Spike Reply GmbH ist im Geschäftsjahr 2022 auf 12,7 Mio. EUR (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR) gestiegen. Bezogen auf die Gesamtleistung des Unternehmens erhöhte sich die Materialaufwandsquote auf 54,0 % (Vorjahr: 36,7 %). Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2022 sank auf 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: 8,6 Mio. EUR). In Bezug auf die Gesamtleistung verringerte sich die Personalaufwandsquote von 35,4 % auf 24,6 % im Jahr 2022. Das EBT verminderte sich von 3,1 Mio. EUR auf 2 Mio. EUR in 2022. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Mensch steht bei Reply im Mittelpunkt. Die Wertschätzung von Kunden, Mitarbeitern und anderen Geschäftspartnern sind für Reply eine Selbstverständlichkeit. Daher bemühen wir uns an verschiedenen Stellen, auch außerhalb der finanziellen Unternehmenszieleunsere Mitarbeiter wertzuschätzen. Wesentlicher Punkt hierbei ist der Führungsstil, der durch Vertrauen und Kollegialität geprägt ist. Jährlich werden sogenannte Surveys durchgeführt, in denen die Mitarbeiter anonym Feedback zu verschiedenen Fragestellungen geben können. Die Fragen werden in verschiedene Kategorien gebündelt und die Antworten pro organisatorischer Einheit berichtet. Diese Auswertungen werden den Mitarbeitern kommuniziert und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden gemeinsame Ziele definiert und die Zielerreichung des Vorjahrs gemeinsam mit dem Vorgesetzten besprochen. Hierbei ist unerheblich, ob mit diesen Zielen eine variable Vergütung verbunden ist. Ferner werden in diesen Gesprächen Entwicklungsmöglichkeiten besprochen und notwendige Maßnahmen vereinbart. Im Rahmen einer Reihe von internen Schulungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter in unterschiedlichen Formaten zusammengebracht, um gemeinsam Themen zu erarbeiten. Das stärkt neben der inhaltlichen Ausrichtung das Zusammenwachsen der Teams und die Kollegialität zwischen den organisatorischen Einheiten. Die Muttergesellschaft der Reply Deutschland SE erstellt jährlich einen "Environment Report", in dem die Umweltverträglichkeit über die Reply-Gruppe hinweg analysiert wird. Für die Reply Deutschland SE ist dabei herauszuheben, dass neben finanziellen Kriterien der CO 2 -Ausstoß der Firmenfahrzeuge gedeckelt ist. Fahrzeuge mit einem höheren CO 2 -Ausstoß dürfen nicht bestellt werden. Mobilität ist wichtig im Beratungsgeschäft. Zur besseren Umweltverträglichkeit wird so häufig wie möglich die Deutsche Bahn genutzt. In der kompletten Reply-Gruppe existiert ein Ethikcode, mit dem sich sämtlichen Mitarbeiter zu den Grundregeln des menschlichen Miteinanders bekennen. Darüber hinaus gibt es ein Wertesystem der Reply, das den Umgang mit Kunden, Kollegen und sonstigen Geschäftspartnern definiert. Die permanente Sicherstellung der Servicequalität ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren, der sich der Vorstand verpflichtet fühlt. Derzeit sind fast alle Gesellschaften nach ISO 9001 zertifiziert. Dieser Prozess wird in den Folgejahren weiter fortgesetzt werden. 6. Chancen und Ausblick Für die deutsche Gesamtwirtschaft weist das ifo-Institut im Januar 2023 ein Geschäftsklima aus, das mit -2,9 Punkten weiterhin im negativen Bereich bleibt. Die Geschäftslage wird dabei mit 14,4 Punkten etwas schlechter als im Vormonat beurteilt, als sie bei 15,2 Punkten lag. Währenddessen erholen sich die Geschäftserwartungen in der Gesamtwirtschaft von -25,6 auf -18,8 Punkte leicht, bleiben aber weiterhin deutlich im Minus. Nach Untersuchungen des Bitkom Branchenverbands im Januar 2023 laufen die Geschäfte in der Digitalbranche weiterhin deutlich besser als in der Gesamtwirtschaft. Erstmals seit letztem Sommer werden auch die Aussichten wieder überwiegend positiv bewertet. Die aktuelle Geschäftslage der IT- und Telekommunikationsunternehmen liegt im Januar bei 36,4 Punkten und damit 1,2 Punkte höher als noch im Dezember. Die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate verbessern sich nach einem kräftigen Anstieg zum Jahresende noch einmal und klettern von -0,6 auf 2,0 Punkte. Das zeigt der Bitkom-ifo-Digitalindex. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Dieses liegt im Januar 2023 bei 18,5 Punkten, nach 16,6 Punkten im Dezember und nur 5,9 Punkten im November. Die Zeichen in der Digitalbranche stehen damit weiter auf Wachstum. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im laufenden Jahr ein Umsatzplus von 3,8 Prozent, die Umsätze werden mit 203,4 Milliarden Euro erstmal über die 200-Milliarden-Euro-Marke klettern. Zugleich soll die Beschäftigtenzahl um 3,4 Prozent auf 1,352 Millionen steigen. Die Umsätze im Segment IT-Services steigen um 4,7 Prozent auf 47,8 Milliarden Euro und erreichen damit in etwa die Wachstumsraten der Vorjahre. Das Projektgeschäft ist zumeist langfristig angelegt und weniger stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst. Laut Bitkom bleiben auch die Beschäftigungsaussichten in der digitalen Wirtschaft 2023 positiv. 3 von 10 (30 Prozent) der Unternehmen der IT und Telekommunikation wollen in diesem Jahr ihre Beschäftigtenzahl steigern. Rund zwei Drittel (62 Prozent) gehen von einer stabilen Beschäftigtenzahl aus. Nur rund jedes zwölfte Digitalunternehmen (8 Prozent) wird 2023 Arbeitsplätze abbauen. Das zeigt der aktuelle Bitkom-ifo-Digitalindex. Damit sind die Beschäftigungsaussichten in der deutschen Digitalwirtschaft besser als in der Gesamtwirtschaft, in der 19 Prozent der Unternehmen von steigenden, 71 Prozent von unveränderten und 10 Prozent von sinkenden Beschäftigtenzahlen ausgehen. Der Mangel an IT-Fachkräften hat sich seit November 2022 nochmals verschärft - trotz der schwierigen konjunkturellen Lage, weiterer Krisen und der Verwerfungen, die von dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausgehen. Stand Januar 2023 fehlen in Deutschlands Unternehmen 137.000 IT-Expertinnen und -Experten quer durch alle Branchen. Damit liegt die Zahl sogar über dem Vor-Corona-Jahr 2019 mit 124.000 unbesetzten Stellen. Die Corona-Pandemie hatte den Fachkräftemangel in den Jahren 2020 und 2021 leicht abgemildert. 2020 waren 86.000 Stellen für IT-Fachkräfte offen, vor einem Jahr 96.000. Das sind Ergebnisse der neuen Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, für die 854 Unternehmen aus allen Branchen repräsentativ befragt wurden. Wachstumstreiber in der IT-Service Branche ist in 2023, nach Untersuchungen der Analysten von Lünendonk, die fortschreitende Digitalisierung. Investitionsschwerpunkte liegen demnach in den fünf Bereichen: 1) Cyber Security und Informationssicherheit werden 2023 und 2024 das dominierende Thema sein. 84 Prozent der von Lünendonk befragten Digital- und IT-Verantwortlichen forcieren die Absicherung ihrer Unternehmensnetze vor Hackerangriffen und Datendiebstahl. 2) IT-Modernisierung, also die Ausrichtung der IT-Landschaft auf veränderte Anforderungen durch die Digitalisierung. 75 Prozent der untersuchten Unternehmen (Vorjahr: 71 %) planen hier in den kommenden beiden Jahren einen verstärkten Fokus. 3) Nach dem hohen Bedarf an Remote Working seit Ausbruch der Corona-Krise ab März 2020 ebbt die Bedeutung des Digital Workplace erwartungsgemäß in den kommenden Jahren wieder leicht ab. Nach 72 Prozent in der Vorjahresstudie 2021 setzen nun 67 Prozent der untersuchten Unternehmen einen Schwerpunkt auf Investitionen rund um Digital Workplace. 4) Daten spielen bei der digitalen Transformation eine entscheidende Rolle. Damit diese als Entscheidungsgrundlage nutzbringend herangezogen werden können, müssen Unternehmen ihre vorhandenen Datenberge zusammenzuführen, auswerten und Erkenntnisse daraus ableiten. Data Analytics gewinnt damit als Fokusthema für 66 Prozent der Anwenderunternehmen weiter an Bedeutung. 5) Die verstärkte Nutzung von Cloud Services und der Umbau der IT-Architekturen in Richtung Cloud-native sind immer mehr Voraussetzung, um auf veränderte Anforderungen der Kunden an die Nutzung digitaler Kundenschnittstellen und die Effizienz im Betrieb von Geschäftsprozessen reagieren zu können, beispielsweise in Form von Microservices. 53 Prozent der befragten Unternehmen richten 2023-2024 einen stärkeren Fokus auf die Cloud-Transformation. Mit den zunehmenden Aufgaben und den geplanten Investitionen in neue Technologien werden auch die IT-Budgets in den untersuchten Unternehmen im Jahr 2023 mehrheitlich steigen. Die höheren Budgets für IT-Aufgaben zeugen, nach Meinung von Lünendonk, von einem klar erkennbaren Transformationswillen. Aus den daraus resultierenden Anforderungen an die IT von Unternehmen, der positiven Branchenentwicklung und der Investitionsbereitschaft von Anwenderunternehmen ergeben sich Marktpotenziale für IT-Dienstleister wie Reply, die bereits frühzeitig in diese Themen investiert haben und ein Leistungsportfolio am Markt etabliert haben. Ziele 2023 Für 2023 geht die Geschäftsführung erneut davon aus das der IT-Security Markt ein erkennbares Wachstum zeigen wird. Der wachsende Trend für den Dienstleistungsanteil unseres Geschäftes sehen wir unverändert positiv. Das Ergebnis vor Steuern soll verbessert werden. Eine separate Planung des HGB-(Einzelabschluss) Ergebnisses existiert nicht. Die Planung auf Basis der IFRS-Zahlen zeigt für 2023 ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich, sowie eine Verbesserung des EBT ebenfalls im niedrigen einstelligen Bereich. Unsere Themen Netzwerksicherheit, OT/IOT sowie Cyber Security Services sind klar in ihrer Botschaft an den Markt sowie an unsere Kunden. In 2022 wurden solide Grundlagen in den Kernbereichen geschaffen, die in 2023 konsequent ausgebaut werden. Der geplante Umsatz ist insgesamt konstant, zeigt allerdings ein starkes Wachstum im für uns wichtigen Bereich der Dienstleistung und eine gewollte Reduktion im reinen Reselling. Der EBT ist trotz noch andauernder Umstrukturierungen und Erweiterung unseres Basisportfolios konstant gut. Das Jahr 2023 steht im Zeichen einer weiteren Fokussierung und vor allem des Ausbaus vorgenannte Themenbereiche, einem Wachstum im Dienstleistungsbereich sowie dem Aufbau einer neuen dedizierten Business-Unit OT -IoT Security Services. Die gesamtwirtschaftliche Situation in 2023 ist weiterhin durch einige Risiken gekennzeichnet. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges Russlands mit der Ukraine sowie aus den Sanktionen gegenüber Russland hatten schwerwiegende Folgen. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich diese Situation in 2023 nicht ändern wird. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben sich hingegen deutlich reduziert, so dass wir für 2023 von einer normalen Situation ausgehen. Die derzeit starke Inflation wird zu einer Erhöhung unserer Kosten führen. Die Dauer des starken Preisanstiegs ist dabei nicht abzusehen. Einige Experten halten die hohe Inflation für ein vorübergehendes Phänomen, während andere von einem längerfristigen Anstieg der Preise ausgehen. Es existieren ferner eine Reihe weiterer politischer Risiken, insbesondere die Verschlechterung der politischen Stimmung des Westens mit China. Auch birgt weiterhin die Blockbildung der mit Russland befreundeten Staaten ein Risiko für die Weltwirtschaft, das derzeit schwer abschätzbar ist. Sollte ein wesentlicher Teil dieser Risiken eintreten, ist eine Belastung der gesamtwirtschaftlichen Situation wahrscheinlich. Dieses würde auch auf die Branchenkonjunktur im IT-Dienstleistungsbereich ausstrahlen. Die deutsche Reply-Gruppe trägt dem durch eine nachfrageorientierte Personaldisposition Rechnung.
Köln, den 30. März 2023 Spike Reply GmbH Geschäftsführung Wolfgang Schlegel Guiscardo Pin Tomislav Zorc Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Spike Reply GmbH mit Sitz in Köln im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 26899 eingetragen. Mit der Gesellschafterin MODCOMP GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 264a HGB. Von den Erleichterungsvorschriften gem. § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Vorjahres aufgestellt. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten und sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei Ansatz einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren) bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00, welche im Geschäftsjahr 2022 angeschafft wurden, sind im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. Die Vorräte bestehen aus Waren, unfertigen Leistungen und geleisteten Anzahlungen. Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben allen aktivierungspflichtigen Einzelkosten auch Gemeinkosten in Form eines angemessenen Zuschlags auf die Einzelkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen (notwendiger Erfüllungsbetrag) erfolgte gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften (§ 253 Abs. 2 HGB). Nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Zum 31. Dezember 2022 betrug der Rechnungszins mit 10-jährigem Durchschnitt 1,79 % (Vorjahr: 1,87 %). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zum Zinssatz mit 7-jährigem Durchschnitt von 1,45 % beträgt TEUR 228 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Aufgrund von frei verfügbaren Rücklagen greift die Ausschüttungssperre bei der Gesellschaft nicht. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Personalaufwand und Aufwendungen aus der Aufzinsung im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiter wurde bei der Ermittlung des maßgeblichen Erfüllungsbetrages ein Rententrend von 2,60 % (Vj. 1,75 %) sowie die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Da die Anwärter nicht mehr aktiv sind, wurden keine Gehaltstrends berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 97). Die Mitarbeiter der Spike Reply GmbH erhalten in Abhängigkeit von der geleisteten Dienstzeit Jubiläumszuwendungen. Die Gesamtverpflichtung wurde unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,44 % (Vorjahr: 1,35 %) zum 31. Dezember 2022 ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle das abgelaufene Geschäftsjahr betreffenden ungewissen Verpflichtungen, soweit sie bei der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erwarteten Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steueransätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB). Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen betragen TEUR 3.240 (Vorjahr: TEUR 6.428). Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft in Höhe von TEUR 895 wurde vollständig eingezahlt. Von den sonstigen Rückstellungen entfallen TEUR 639 (Vorjahr: TEUR 1.337) auf Personalkosten einschließlich Nebenkosten und TEUR 1.714 (Vorjahr: TEUR 1.003) auf ausstehende Lieferantenrechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 4.721 (Vorjahr: TEUR 3.451) . Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 1.961 (Vorjahr: TEUR 3.149) Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin MODCOMP GmbH. Die Verbindlichkeiten haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. IV. Sonstige Angaben Anzahl Mitarbeiter Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) im Jahr 2022 betrug 62 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 96). Er verteilte sich auf Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Geschäftsführer Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:
Bezüglich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführer und ehemaligen Organmitglieder wird von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Guiscardo Pin erhält keine Vergütung von der Gesellschaft. Konzernzugehörigkeit Die Spike Reply GmbH ist eine 100%-ige Tochter der MODCOMP GmbH. Die MODCOMP GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Reply Deutschland SE, Gütersloh, die wiederum eine 100%-ige Tochter der Reply S.p.A., Turin, Italien, ist. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Reply S.p.A., Turin, Italien, aufgestellt. Dieser wird veröffentlicht und sowohl im Registro delle Imprese di Torino unter der Nummer 97579210011, Partita 08013390011 hinterlegt, als auch im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Iceberg s.r.l., Turin, Italien, aufgestellt. Dieser wird im Registro delle Imprese di Torino unter der Nummer 07011510018 hinterlegt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus PKW Leasingverträgen sowie Mietverträgen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Darin enthalten sind die nachfolgend aufgeführten finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:
Eine Anmietung der entsprechenden Vermögensgegenstände erfolgt zur Vermeidung der Kapitalbindung. Aus den Leasingverträgen entstehen keine wesentlichen Risiken. Der Vorteil aus den Leasingverträgen ist eine erhöhte Flexibilität im Vergleich zu einem Kauf und der Entfall späterer Verwertungsrisiken nach Ende der Nutzungsdauer. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt. Außerbilanzielle Geschäfte Abgesehen von den unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bereits angegebenen außerbilanziellen Geschäften, die nach § 285 Nr. 3 HGB berichtspflichtig wären, bestehen keine weiteren. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da es sich um eine mittelgroße Gesellschaft handelt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Aktuell dominiert der Krieg in der Ukraine alles. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges sowie aus den Sanktionen gegenüber Russland sind nur schwer abschätzbar. Wir gehen derzeit davon aus, dass sich die negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung in Grenzen halten werden.
Gütersloh, 30. März 2023 Spike Reply GmbH - Geschäftsführung - Wolfgang Schlegel Guiscardo Pin Tomislav Zorc Entwicklung des Anlagevermögens Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Spike Reply GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spike Reply GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spike Reply GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung fest- stellen.
Leipzig, den 11. August 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer Dr. Heinz Petermann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. August 2023. |
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