Paket 24 GmbH
Regattastraße 55, 12527 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Ahlers seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Maximilian Andreas Grosch seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Yvonne, geb. Pioch Faragó seit 17.6.2021 | Prokura |
Marc-André Mahdi Balló seit 2.3.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paket 24 GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1 Grundlagen der Gesellschaft Die Paket24 GmbH (im Folgenden Paket24) ist ein mittelständischer, europaweit agierender Händler für Gartenmöbel. Das wesentliche Merkmal der Geschäftstätigkeit sind die eigendesignten, Gartenmöbel, die unter der Marke "ARTELIA" im Internet vertrieben werden (www.artelia.de). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin-Grünau. Neben dem Geschäftssitz unterhält die Gesellschaft noch einen Showroom (auch Outlet) in Fredersdorf-Vogelsdorf und mehrere Lager in Linthe. Der Geschäftssitz, der Showroom und die Lager sind angemietet. Die Paket24 verfügt über langjährige Geschäftsbeziehungen zu asiatischen Händlern und Herstellern. In den letzten Jahren ist die Gesellschaft dazu übergegangen, Gartenmöbel selbst zu designen und in Asien produzieren zu lassen. Die Designs werden regelmäßig rechtlich geschützt, so dass diese Möbel nur bei Paket24 erworben werden können. Verstöße gegen den Designschutz werden stringent verfolgt, um die Alleinstellung zu behaupten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Trends bei Materialien, Formen und Verarbeitungstechniken früh erkannt werden und aktuelle bzw. zukünftige "Top-Seller" in ausreichender Quantität bestellt und vorrätig sind. Mit den eigenen Designs konnte Paket24 unter der Marke Artelia aus Sicht der Geschäftsführung in den letzten Jahren Trends setzen oder verstärken. So war Polyrattan vor ein paar Jahren noch das dominante Material und beherrschte das Sortiment von Paket24. Mittlerweile wurden andere, wetterbeständige Stoffe und Materialien (bspw. Aluminium, Polywood, Quick Dry Foam) in das Sortiment aufgenommen und verdrängten sukzessive Polyrattan. Der Fokus der Paket24 liegt auf der Kreation von einzigartigen und unverwechselbaren Gartenmöbeln für den gehobenen Anspruch. Neben klassischen Gartenmöbeln als Schwerpunkt, werden auch Outdoorwellnessprodukte (z.B. Whirlpools), Grills und Zubehör, wie z.B. Bezüge, Auflagenboxen und Sonnenschirme, angeboten. Paket24 expandierte in den letzten Jahren in verschiedene europäische Länder. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) werden auch die Märkte in Frankreich, Italien, Polen, Spanien und das Vereinigte Königreich (UK) bearbeitet. Die Märkte außerhalb der DACH-Region werden über Webshops unter der Webadresse "Artelia" in den lokalen Netzen in der jeweiligen Landessprache erschlossen. Der Kundenkontakt erfolgt über E-Mails oder über Service-Hotlines, die von jeweiligen Native Speakern, betrieben werden. Der Kunde erhält somit den gleichen Service, als würde er lokal einkaufen. Alle Servicemitarbeiter erbringen ihre Dienstleistung am Kunden vom Geschäftssitz bzw. auch vom Homeoffice aus. Lieferungen an den Kunden erfolgen von den eigenen Lagern (DACH-Kunden) bzw. von beauftragten Logistikern (andere Länder) mit auf Stückgut spezialisierten Speditionen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach zwei von der weltweiten COVID-19-Pandemie geprägten Geschäftsjahren, war das Berichtsjahr insbesondere vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen Folgen beeinflusst. Besonders die energiepreisgetriebene Inflation in Europa drohte das Konsumklima zu belasten. Mit Blick auf die abebbende COVID-19-Pandemie hatte sich die Gesellschaft bereits für das Berichtsjahr auf eine sinkende Nachfrage eingestellt und war somit, wenn auch aus anderen Gründen, vorbereitet. Trotz der hohen Energiepreise und der damit verbundenen Inflation wuchs die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um +1,9 % [Vorjahr +2,6 %].1 Nach dem starken Einbruch in 2020 (-3,7%) konnte zunächst eine mehrere Jahre andauernde Rezession abgewendet werden. Für 2023 wird allerdings eine Abkühlung der Konjunktur und ein Rückgang des BIP um 0,4% erwartet, bevor die Wirtschaft in 2024 wieder wachsen soll (+1,4%).2 Die ab Ende 2020 drastisch gestiegenen Containerfrachtraten, hatten im Herbst 2021 ihren Höhepunkt erreicht. Im Berichtsjahr waren die Raten dann ab dem 3. Quartal deutlich rückläufig und haben Ende 2022 fast wieder das Niveau vor der COVID-19-Pandemie erreicht.3 Im Jahr 2023 stabilisierten sich die für das Geschäftsmodell der Gesellschaft relevanten Frachtraten auf einem Niveau von unter 2.000 $. Die Transportpreise, die bei den Höchstständen der Containerraten über 50% des Importpreises zum Warenwert im Container ausmachten, belasten die importierten Produkte zwischenzeitlich wieder deutlich weniger. Aufgrund der Saisonalität im Gartenmöbelmarkt wirkte sich die Reduzierung jedoch noch nicht vollständig im Berichtsjahr aus, da im Jahr 2022 mehrheitlich Möbel veräußert wurden, die noch zu höheren Frachtraten importiert wurden bzw. Ende 2021 bereits im Lagerbestand waren. Entgegen den Vorjahren kam es im Berichtsjahr nicht mehr zu wesentlichen Lieferkettenproblemen, u.a. auch, weil die Bestellvolumen teilweise drastisch reduziert wurden. Teilweise konnte Ende 2022 Ware auch wieder zu niedrigeren Einkaufpreisen erworben werden, da die Lieferanten Bestände oder Vorprodukte abbauen wollten oder Auslastung für Fabriken gesucht haben. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben, die für Paket24 mit entscheidend sind, im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019.4 Allerdings führten im Jahresverlauf die steigenden Energiepreise zu einem deutlichen Kaufkraftverlust, den die privaten Haushalte jedoch - nach Auffassung des Sachverständigenrates - durch eine Reduzierung der Sparquote ausglichen und daher der Konsum aufrechterhalten wurde.5 Für das Jahr 2023 trübt sich die Konsumlaune leider wieder ein und drückt auf die Konjunktur der Möbelindustrie.6 Auch die Kerninflationsrate bleibt weiter auf einem hohen Niveau und war im Oktober 2022 mit 10,4% auf einem historisch hohen Niveau.7 Die für Paket24 relevanten Produktgruppen "Gartenmöbel" und "Sonnenschirme" erlebten sogar eine Preissteigerung, die sich oberhalb des allgemeinen Anstiegs der Verbraucherpreise bewegten. So stiegen die Preise für Gartenmöbel um 13% und die für Sonnenschirme um 13,1%.8 Wir gehen davon aus, dass sich hier die enorm gestiegenen Logistikkosten stärker auswirken als bei anderen Gütern. Nach dem sehr guten Gartenmarkt-Jahr 2020 mit einem Wachstum von 10,2% (Vorjahre zwischen 0% und 1,7%)9 stabilisierte sich der Gartenmarkt 2021 auf dem hohen Niveau. 2022 betrug das Gesamtvolumen in Deutschland rund 20,5 Mrd. € (2021 20,8 Mrd. €).10 Nach dem der Onlinehandel in den pandemiegeprägten Jahren 2020 und 2021 von den weitreichenden Eindämmungsmaßnahmen, insbesondere den Lockdowns bei Baumärkten u.ä. profitierte, erlebte der Internetvertriebsweg im Gartenmarkt 2022 einen deutlichen Rückgang um 21,2%.11 Hier scheinen die stationären Vertriebskanäle, wie Baumärkte, von den aufgehobenen Einschränkungen zu Lasten des Onlinehandels partizipiert zu haben. Der Rückgang soll insbesondere die reinen Online-Spezialisten, wie Paket24, betroffen haben, was jedoch als einmaliger Effekt angesehen wird und keinen allgemeinen Trend darstellt.12 Aufgrund des oben angeführten Rückgangs liegt der Marktanteil des Vertriebswegs "Internetvertrieb" innerhalb des Gartenmarktes nur noch bei einem Anteil von 3,9% (2021 noch 4,9%).13 Nach Endverbraucherpreisen (inkl. Umsatzsteuer) repräsentiert der E-Commerce-Bereich allerdings immer noch ein Volumen von rd. 1,3 Mrd. €.14 Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Bereich neben den Aktivitäten von reinen Onlinehändlern ("Pure Player", wie Paket24) auch die Internetvertriebsaktivitäten der stationären Händler beinhalten. Im Online-Vertriebsweg sank allerdings der Marktanteil bei den reinen Distanzhändlern stärker als der der Online-Shops von großen Bau- und Heimwerkermärkten.15 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Vertrieb/Umsatz Die unter 2.1 beschriebene Markt- und Branchensituation in 2022 führte im Berichtsjahr zu einem Umsatzrückgang von rd. 26% und liegt damit leicht über dem Branchendurchschnitt.16 Wir gehen davon aus, dass die teilweise drastischen Preiserhöhungen dazu geführt haben, dass verschiedene Käufergruppen die eigendesignten Loungemöbel (gibt es nur bei Paket24) als für sich zu teuer wahrgenommen haben und damit jetzt nicht mehr kaufen. Das Sortiment wurde weiterhin regelmäßig erweitert und den Trends und Kundenwünschen angepasst. 2.2.2 Einkauf Die im Jahr 2021 teilweise drastisch gestiegenen Materialpreise und vor allem auch die Seefrachtraten verteuerten die Importe der Produkte erheblich. Aufgrund der Saisonalität und der längeren Beschaffungszeiten aus Asien, wirkt dieser Effekt auch im Berichtsjahr. Erst zum Ende des Jahre 2022 und dann im Jahr 2023 sanken die Seefrachtraten und teilweise reduzierten sich auch die Einkaufspreise für verschiedene Produkte bzw. Materialien. Diese Effekte werden sich voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2024 vollständig auswirken. 2.2.3 Personal Auch das Jahr 2022 war anfänglich noch geprägt von der Notwendigkeit alle relevanten Prozesse auch vom Home-Office aus betreiben zu können. Der Geschäftsbetrieb (ohne Lager) war durch die Home-Office-Tätigkeit nicht beeinträchtigt. Mit Beginn der Pandemie wurde signifikant in die mobile IT und die Ausstattung der Mitarbeiter im Home-Office investiert. Es wurden technische Lösungen für die zentrale Kunden-Hotline und den externen Zugriff auf das System geschaffen, wobei hier die Datensicherheit und der Datenschutz im Vordergrund standen. Nach einem signifikanten Anstieg im Personalbereich in 2020 und einer Konsolidierung in 2021, wurde im Berichtsjahr Personal abgebaut. Der Abbau betraf vorrangig den Kundenservice und das Lager. Hier wurde das aufgrund der höheren Umsätze notwendige Mehrpersonal wieder reduziert und dem aktuellen Auftragsniveau angepasst. Alle notwendigen bzw. gewünschten Stellenneubesetzungen konnten im Wesentlichen umgesetzt werden. Die entsprechenden Fachkräfte (im Kundenservice multilinguale Mitarbeiter und im Lager) konnten gefunden und eingestellt werden. Das Unternehmen hat im Berichtsjahr 2022 insgesamt durchschnittlich 66 Mitarbeiter, davon 54 Mitarbeiter in Vollzeit und 12 Mitarbeiter in Teilzeit (inkl. Minijobs) beschäftigt. 2.2.4 IT/ERP/Prozesse Im Berichtsjahr wurde ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt, welches seitdem permanent weiterentwickelt wird. Die vollständige Implementierung aller geplanten Funktionalitäten und Automatisierungen wird voraussichtlich bis Ende 1. Quartal 2024 erfolgen. Ziel der Neueinführung war die Eliminierung von Schnittstellen von aktuell verschiedenen Systemen bzw. Tools, die schnellere, redundante Kundenkommunikation und Prozessabwicklung, die bessere Nutzung der Systemdaten für Einkaufs- und Sortimentspolitik und eine vollständige Digitalisierung und teilweise Automatisierung von Logistikprozessen. Durch Investitionen in neue Softwarelösungen erwartet die Geschäftsleitung neben den optimierten und auch weiter automatisierten Prozessen eine noch umfänglichere und tagesaktuelle Informationslage in allen Abteilungen und über weitere wesentliche Erfolgs- und Leistungsfaktoren. Eine Evaluation der Zielerreichung soll Mitte 2024 erfolgen. 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Das Berichtsjahr war von den Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine geprägt. Mitte des Jahres stiegen die Frachtraten für die Warentransporte aus China enorm an und auch viele weitere Waren und Dienstleistungen verteuerten sich infolge steigender Energiepreise bzw. der allgemein hohen Inflation. Die Gesellschaft steuerte mit eigenen Preiserhöhungen dagegen. Der Mix aus hohen Preisen und einer Verunsicherung der Konsumenten führte im Berichtsjahr zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Das Rohergebnis sank infolge des niedrigeren Umsatzes im Berichtsjahr um 19% auf 15,2 Mio. €, liegt aber mit 3 Mio. € über der Prognose des Vorjahres. Strukturelle Anpassungsmaßnahmen wurden ab Mitte 2022 umgesetzt, diese wirken allerdings nachlaufend. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass auf absehbare Zeit nur deutlich niedrigere Umsätze realisiert werden können und die Organisation und die Kapazitäten daher neu ausgerichtet und auf das neue Niveau eingestellt werden müssen.
Der Personalaufwand hat sich aufgrund von vorgenommenen Anpassungsmaßnahmen von 3.330 TEUR auf 2.966 TEUR verringert. Die Personaleinsatzquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Rohergebnis) stieg, wie prognostiziert, jedoch insbesondere infolge des gesunkenen Umsatzes von 8,5% (2021) auf 10,1% (2022) an. Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Kosten sind Werbekosten (i.W. Google) und die Logistikkosten zum Kunden. Diese Kosten stehen normalerweise in einer im Wesentlichen proportionalen Abhängigkeit zum Umsatz und sinken bzw. steigen mit der entsprechenden Entwicklung. Die Logistikkosten sind entsprechend dem Umsatzrückgang in 2022 leicht unterproportional gesunken, wohingegen die Werbekosten aufgrund verstärkter Werbemaßnahmen gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Insgesamt haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 10,5 Mio. € auf 10,2 Mio. € reduziert. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich insbesondere infolge des gesunkenen Umsatzes von 3,4 Mio. € auf 1,2 Mio. € liegt aber über der Prognose des Vorjahres. 2.3.2 Vermögenslage
Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den erfolgten EDV-Investitionen und aus dem Anstieg der Ausleihungen des Finanzanlagen. Der aufgrund der Saisonalität und der längeren Wiederbeschaffungszeiten notwendige und geschäftsmodellimmanente hohe Warenlagerbestand bindet erheblich Kapital. 75% des Vermögens entfallen auf Vorräte. Die Reduzierung des Vorratsvermögens gegenüber dem Vorjahr ist auf den Rückgang des Geschäftsvolumens zurückzuführen. Insbesondere die nur teilweise fremdfinanzierten Investitionen und der Abbau von Verbindlichkeiten und die gesunkenen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen führten zur Reduzierung der Bankguthaben ggü. dem Vorjahr.
Das Unternehmen weist Ende 2022 eine Eigenkapitalquote von 45% aus. Die Reduzierung der Rückstellungen geht im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme der Steuerrückstellung zurück. Der deutliche Anstieg der Verbindlichkeiten ggü. Bank korrespondiert mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus L&L, da die Gesellschaft die Verbindlichkeiten unter Nutzung der vorhandenen Kontokorrentlinien zum Bilanzstichtag deutlich reduziert hat. Die Verbindlichkeiten ggü. Bank beinhalten kurzfristige und langfristige Finanzierungen (Vorjahr nur langfristige). Von den ausgewiesenen 3,7 Mio. € entfallen 0,3 Mio. € auf Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 5 Jahren, 0,4 Mio. € auf Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und die restlichen Verbindlichkeiten (3 Mio. €) haben eine Laufzeit bis 1 Jahr bzw. handelt es sich hier im Wesentlichen um stichtagsbezogene Inanspruchnahmen der Kontokorrentlinien. Die Finanzierung des Lagerbestandes erfolgt zu rund 26% (Verbindlichkeiten aus L&L im Verhältnis zum Vorratsbestand) durch die Lieferanten (Vorjahr 44%) und zu 27% über die finanzierenden Hausbanken (Vorjahr 5%). Die in der Bilanz zum 31.12.2022 ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind mit Beginn der Hochsaison im März/April 2023 vereinbarungsgemäß weitestgehend ausgeglichen worden. Zur unterjährigen saisonalen Vorfinanzierung stehen der Gesellschaft aktuell Kontokorrentlinien in Höhe von insgesamt 6,6 Mio. € (Vorjahr 3,6 Mio. €) bei verschiedenen deutschen Geschäftsbanken zur Verfügung. Die bestehenden Linien wurden Ende 2022 u.a. zur Reduzierung von Lieferantenverbindlichkeiten und der Finanzierung des Warenlagerbestandes teilweise in Anspruch genommen (Ausnutzung 45%). Die Veränderung der erhaltenen Anzahlungen ist auf eine entspanntere Lieferkettensituation Ende 2022 sowie den niedrigeren Umsatz zurückzuführen. 2.3.3 Finanzlage Insbesondere aufgrund der deutlichen Reduzierung von Verbindlichkeiten weist die Paket24 im Berichtsjahr einen hohen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit aus. Dieser negative Cashflow wird i.W. durch die teilweise Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien finanziert, mindert aber auch den vorhandenen Barmittelbestand zum Abschlussstichtag. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Barmittelreserven von rund 0,5 Mio. € bzw. unter Berücksichtigung der genutzten Kontokorrentlinien von -2,5 Mio. € aus. Im Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Der Cashflow der Investitionstätigkeit spiegelt die Investitionen in das Sachanlagevermögen und das Finanzanlagevermögen wider. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Berichtsjahr durch die Auszahlungen für den ordnungsgemäßen Kapitaldienst negativ. Alle Kapitaldienste wurden im Berichtsjahr ordnungsgemäß geleistet. 2.3.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Geschäftslage Trotz der vorgenannten aktuellen negativen Einflüsse bewertet die Geschäftsführung die aktuelle Situation als zufriedenstellend und als gute Basis für eine weitere positive Entwicklung. Die Paket 24 GmbH weist nach unserer Ansicht eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Sämtliche Verbindlichkeiten werden im Rahmen ihrer Zahlungsfristen beglichen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die zukünftigen Ziele der Gesellschaft werden zum Ende der laufenden Saison für das nächste Geschäftsjahr festgelegt. Im Rahmen der Planungserstellung werden die Ziele bzw. auch die Prämissen definiert und festgelegt. Die Unternehmensplanung wird mindestens quartalsweise anhand der tatsächlichen Entwicklung und der Zielerreichung geprüft (Plan-Ist-Vergleich). Abweichungen werden analysiert und ggf. mit Maßnahmen weiterverfolgt. Operativ werden wöchentlich insbesondere die Umsatzentwicklung, die Auftragseingänge nach Ländern, die Lagerbestände in Relation zu den Verkäufen (Lagerreichweite/Produkt) und die Liquiditätssituation durch die Geschäftsleitung mit Hinblick auf die Planung und die gesetzten Ziele geprüft. Die Bearbeitung des Sortimentes und die Entwicklung neuer Produkte erfolgt ganzjährig. Anfang des laufenden Jahres beginnt die Produkt- und Absatzplanung für die übernächste Saison. Für die Steuerung der Paket 24 GmbH nutzt die Geschäftsführung verschiedene finanzbezogene Kennzahlen, insbesondere das Rohergebnis und das Ergebnis nach Steuern. 3 Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risiken Das Geschäftsmodell der Paket24 unterliegt einer erheblichen Saisonalität. Die umsatzstärksten Monate liegen regelmäßig im Sommer bzw. zwischen März und August. Zur Bedienung der Kundenbedarfe in der Hauptsaison ist eine gute Warenverfügbarkeit über das gesamte Sortiment von entscheidender Bedeutung. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten von der Bestellung über die Fertigung in Asien und den Transport nach Deutschland über den Seeweg ist ein hoher Lagerbestand zum Jahreswechsel zwingend erforderlich. Nur Ware die vor Chinese New-Year (Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar) im Bestand ist oder mindestens verschifft wird, steht für die Hauptsaison in Europa zur Verfügung. Die Geschäftsleitung sieht grundsätzlich potenzielle Risiken in den Bereichen "Beschaffung", "Absatz", "Wechselkurse" und "Liquidität". Bestandsgefährdende Risiken aus vergangenen oder künftigen Entwicklungen sind nach gegenwärtigem Erkenntnisstand nicht erkennbar. 3.1.1 Beschaffung Die Geschäftsleitung sieht ein Risiko in möglichen Insolvenzen chinesischer Fabriken und verfolgt daher weiterhin konsequent eine Mehrlieferantenstrategie. Insbesondere durch die Zusammenarbeit mit chinesischen Agenten / Tradingfirmen, die das Einkaufsvolumen auf verschiedenen Fabriken verteilen. Die Schwierigkeiten in den Lieferketten und die weltweiten Logistikprobleme haben sich zwischenzeitlich gelöst bzw. normalisiert. Gegenüber dem Vorcoronaniveau haben sich die Einkaufspreise stabilisiert bzw. sind bei einigen Produkten auch zurückgegangen. Teilweise kann die Situation zu einer Fertigung und Abnahme von Sonderkontingenten zu Sonderkonditionen genutzt werden. Die Containerfrachtraten sind temporär wieder auf das Vorcoronaniveau gesunken und unterliegen normalen Schwankungen. Aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten und vor der Küste von dem Horn von Afrika und dem Jemen besteht jedoch das Risiko, dass sich die Warenbezugsnebenkosten erhöhen, was das Ergebnis der Gesellschaft belasten würde, wenn die erhöhten Kosten nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. 3.1.2 Absatz Der Absatz ist insbesondere in Deutschland stark vom Wetterverlauf im Sommer abhängig. In der Vergangenheit konnten aufgrund interner Analysen signifikante Zusammenhänge zwischen sehr sonnigen und warmen Wochenenden (hoher Auftragseingang Sonntagabend und Montag) und kühlen, verregneten Sommerwochenenden (unterdurchschnittlicher Auftragseingang) hergeleitet werden. Insbesondere durch die erfolgte Expansion ins europäische Ausland und vor allem nach Südeuropa konnte das allgemeine Wetterrisiko reduziert werden. Im Berichtsjahr und auch im Jahr 2023 hat die hohe Inflation den privaten Konsum negativ beeinflusst und führte zu sinkenden Umsätzen. Diesem Risiko trat die Geschäftsleitung mit einer vorsichtigen Umsatzplanung für 2023 und 2024 und einer engen Abstimmung mit den Lieferanten zur Vorproduktion entgegen. Aufgrund der nach Ansicht der Geschäftsführung guten Marktpositionierung und Wahrnehmung von Artelia-Möbeln als hochwertiges Markenprodukt konnten Preisanstiege beim Material und bei den Frachtkosten durch Preiserhöhungen kompensiert werden. Die Weitergabe von weiteren Preissteigerungen bzw. Wechselkurseffekten sieht die Geschäftsleitung zunehmend kritisch, da die wesentlichen Produkte mittlerweile ein Preisniveau erreicht haben, dass für bestimmte Käuferschichten nicht mehr attraktiv sein könnte bzw. einige Produkte kein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mehr haben könnten und selbst der Kernzielgruppe der gutverdienenden Mittelschicht zu teuer werden könnte. Dadurch könnte der Absatz negativ beeinflusst negativ beeinflusst werden. Die Geschäftsleitung analysiert weiterhin regelmäßig die Verkaufszahlen und den Lagerbestand der einzelnen Produkte und passt die Preise ggf. an, was dann jedoch im Regelfall zulasten der Marge geht. 3.1.3 Wechselkurse Der Wareneinkauf inkl. des Transports von Asien nach Deutschland findet in U$-Dollar statt. Die Verkaufspreise bzw. die Produktmarge werden u.a. mit einem festen Wechselkurs kalkuliert. Sollte sich der Wechselkurs zwischen Kalkulation, Lieferung/Rechnungsstellung des Lieferanten und Bezahlung zu Ungunsten der Gesellschaft verändern, so können sich aus der Änderung der Marktpreisrisiken (hier Wechselkursrisiken) Wechselkursverluste realisieren und ggf. die Marge belasten. Regelmäßig erfolgen jedoch auch Anpassungen des Verkaufspreises, welche die Verluste (teilweise) kompensieren. Zur Reduzierung des Wechselkursrisikos sichert die Geschäftsleitung Teile des Einkaufsvolumens durch Makro-Kurssicherungsgeschäfte ab. Zum Bilanzstichtag bestehen Rückstellungen im Zusammenhang mit Risiken aus Kurssicherungsgeschäften (Nominalvolumen: 0,5 Mio. $) in Höhe von 36 TEUR. 3.1.4 Liquidität Die hohe Saisonalität im Verkauf und die frühzeitige Bevorratung (Lieferzeiten und Warenverfügbarkeit) belasten die Liquidität im Winter und setzen Kapital im Sommer wieder frei. Die Vorfinanzierung fußt auf drei Säulen. Eigenkapital, Fremdkapital von Banken und Lieferantenkredite. Insbesondere die Vorproduktion ohne Anzahlung und die längeren Zahlungsziele der Lieferanten sichern die laufende Liquidität der Gesellschaft bzw. ermöglichen die hohen Warenbestände vor der Saison. Im Jahr 2023 und 2024 werden die positiven Liquiditätseffekte aus einem geplanten Bestandsabbau weiter zum Abbau von Verbindlichkeiten genutzt. Die Gesellschaft ist mit den bestehenden Kreditlinien von insgesamt 6,6 Mio. € sehr gut finanziert und gegen eventuelle kurzfristige Liquiditätsengpässe abgesichert. 3.2 Chancen Chancen liegen nach Ansicht der Geschäftsführung u.a. im Produktsortiment der Eigendesigns und in einer Verbesserung des Konsumklimas. Das Alleinstellungsmerkmal der eigenen Designs führte nach unserer Ansicht bereits zu einem nachhaltigen Umsatzwachstum. Die Topseller waren im Berichtsjahr im Wesentlichen neue eigendesignte Produkte. Hier könnten die nach unserer Ansicht hochwertigen und trendigen Gartenmöbel zu einem größeren Absatz führen als geplant. Aktuell verfügt die Gesellschaft über einen Warenlagerbestand der zusammen mit dem noch geplanten Zulauf für die Saisons 2023 und 2024 auch einen höheren Umsatz als geplant ermöglichen würden. Durch die pandemiebedingten Schließungen des Einzelhandels, der Möbelhäuser und der Gartencenter setzte sich unserer Ansicht nach in breiteren Käuferschichten durch, dass auch Produkte aus dem Sortiment von Paket24 einfach und unkompliziert online erworben werden können. Dies, sowie der allgemeine Trend weg vom stationären Einzelhandel hin zum Internetvertrieb unterstützt das Geschäftsmodell der Gesellschaft nachhaltig. 4 Prognosebericht Die Jahre 2023 und voraussichtlich 2024 sind - wie das Berichtsjahr 2022 - stark negativ vom Ukraine-Krieg und seinen unmittelbaren Folgen beeinflusst. Die Inflation bleibt mit zuletzt 5,9% für 2023 weiterhin deutlich erhöht. Zwar hat sich das Konsumklima ggü. dem Berichtsjahr verbessert, entwickelte sich aber auf einem nachhaltig niedrigen Niveau.17 Der Sachverständigenrat geht in seinem Jahresgutachten 2023/2024 vom 8. November 2023 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um -0,4% zurückgegangen ist und sich erst im Jahr 2024 mit +0,7% leicht erholen wird.18 Die größte Bedrohung für die Konjunktur geht von den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten und der schleppenden Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, aus. Der Trend "Freizeit, Garten und Natur" wird sich grundsätzlich auch nach der Pandemie fortsetzen, aber aufgrund der schwierigen volkswirtschaftlichen Lage erwartet die Geschäftsleitung ein vorerst niedrigeres Niveau. Die weitere Entwicklung ist ebenfalls von der konjunkturellen Situation mit einer anhaltend hohen Inflation abhängig, welche den für die Gesellschaft wichtigen privaten Konsum von Gütern/Produkten aus dem Gartenmarkt belastet. Entsprechend hat die Geschäftsleitung für die Saison 2023 und 2024 eher vorsichtig eingekauft und sich auf TOP-Seller und Neuprodukte fokussiert, wobei insbesondere die TOP-Seller weiter in ausreichend hoher Menge vorrätig gehalten werden. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem nochmals deutlich niedrigeren Umsatz (ca. 5 Mio. €) abgeschlossen. Die Geschäftsleistung erwartet dadurch einen Rückgang des Rohergebnisses von rund 20% ggü. 2022 auf ca. 12 Mio. €. Im Vergleich zum Vorpandemiejahr 2019 mit einem Rohertrag von 6,4 Mio. € entspricht dies immer noch einer deutlichen Steigerung. Aufgrund der ergriffenen Maßnahmen und der erfolgten Strukturanpassungen erwartet die Geschäftsleitung jedoch nur einen leichten Rückgang des Ergebnisses nach Steuern auf 850 T€ bis 1 Mio €. Für 2024 plant die Geschäftsleitung mit einer grundsätzlich stabilen Umsatzentwicklung und erwartet nur noch einen leichten Rückgang ggü. dem Vorjahr. Auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung wird ein Rohergebnis von 11,4 Mio. € und ein Ergebnis nach Steuern von rd. 300 T€ erwartet. Der deutliche Rückgang des Ergebnisses nach Steuern ist auf einen konservativen Planungsansatz zurückzuführen. Die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft kann aufgrund der beschriebenen Chancen und Risiken oder für den Fall, dass die Erwartungen und Annahmen nicht eintreten, sowohl positiv als auch negativ von den Prognosen abweichen. 1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html 2 https://www.ifo.de/fakten/2023-09-07/ifo-konjunkturprognose-herbst-2023-konjunktur-deutschland-kuehlt-weiter-ab 3 https://www.statista.com/statistics/1250636/global-container-freight-index/ 4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html 5 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 6 https://www.zeit.de/news/2023-08/21/deutsche-moebelindustrie-leidet-unter-gesunkener-kauflust 7 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 8 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 9 IVG-Jahresbericht 2022 (Industrieverband Garten e.V.) 10 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 11 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 12 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 13 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 14 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 15 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 16 IVG-Jahresbericht 2023 (Industrieverband Garten e.V.) 17 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html 18 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_Gesamtausgabe.pdf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Weiterhin wird von den Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB wird Gebrauch gemacht und die Posten Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, Sonstige betriebliche Erträge und der Materialaufwand unter dem Posten Rohergebnis zusammengefasst.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzerungs- und Bewertungsmethoden unverändert übernommen werden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen wurden Anteilsrechte mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert und Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Abschlussstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden insoweit berücksichtigt, als die Ausgaben Aufwand für einen bestimmten Zeitraum darstellen, der nach dem Bilanzstichtag endet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden insoweit berücksichtigt, als die Einnahmen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum darstellen, der nach dem Bilanzstichtag endet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst. Gewinne werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Unter den Finanzanlagen wird ein dem Gesellschafter gewährtes Darlehen in Höhe von 750 TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 285 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen inhaltlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Hiervon bestehen 4 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) gegen die Gesellschafterin. Vermögensgegenstände in Höhe von 22 TEUR haben wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen (192 TEUR, Vorjahr: 354 TEUR), Rückstellung für Gewährleistungen (143 TEUR, Vorjahr: 192 TEUR) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (106 TEUR, Vorjahr: 194 TEUR), Abschluss- und Prüfungskosten (62 TEUR, Vorjahr: 58 TEUR) und Rückstellungen für Währungsrisiken (36 TEUR, Vorjahr: 0 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen inhaltlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 811 TEUR (Vorjahr: 995 TEUR). Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge (Ausweis im Rohergebnis) sind Erträge in Höhe von 161 TEUR (Vorjahr: 120 TEUR) aus der Währungsumrechnung enthalten. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Auslandsgeschäften wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und Bestellobligo bestehen wie folgt:
Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Marc-André Balló, Kaufmann, geführt. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Dem Geschäftsführer wurde im Vorjahr ein Darlehen in Höhe von 285 TEUR gewährt mit einer Verzinsung von 1% und Endfälligkeit zum 31.12.2022. Ein weiteres Darlehen wurde im Vorjahr in Höhe von 340 TEUR gewährt, welches mit 1% verzinst wird und eine Laufzeit bis zum 31.12.2030 hat. Für beide Darlehen sind keine Sicherheiten bestellt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von 1.183 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 22. März 2024 gez. Marc-André Balló, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Paket 24 GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Paket 24 GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paket 24 GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 22. März 2024 W+P
Wagemann Baumgardt + Partner mbB
Jens Baumgardt, Wirtschaftsprüfer Kai Kim, Wirtschaftsprüfer |
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