JB GODEL-BETON Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edwin Sailer seit 3.8.2021 | Geschäftsführer |
Stephan Karl Godel seit 16.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Körsch-Beton Verwaltungs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
Godel-Beton Verwaltungs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 51.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Godel-Beton GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die GODEL-BETON GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 22899). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder ggfs. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Der Berechnung liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % (im Vj. 1,78 %) sowie unverändert ein Rententrend von 3 % zu Grunde. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Stichtag 31.12.2023 TEUR 36 und unterliegt der Ausschüttungssperre, das heißt, Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem maßgeblichen, von der Bundesbank vorgegebenen Abzinsungszinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden gemäß der Verbindlichkeitsmethode auf temporäre Differenzen, die aus Unterschieden zwischen dem Steuerwert von Vermögenswerten und Schulden und ihrem Buchwert im HGB-Abschluss resultieren, erfasst. Aktive und passive Latenzen werden verrechnet. Ein aktiver Überhang wird bilanziell nicht erfasst. Zur Berechnung der latenten Steuern werden die Steuersätze verwendet, die am Bilanzstichtag gelten. Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten nachvollzogen. Es wird die Einfrierungsmethode verwendet, d.h. die sich kompensierenden Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft werden außerbilanziell einander gegenübergestellt und saldiert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage im Anhang) dargestellt. Bei der Schätzung der Nutzungsdauer der Firmenwerte haben wir uns an der geplanten Nutzungsdauer der erworbenen Betonmischanlagen, welche die wesentliche Betriebsgrundlage der geschäftlichen Aktivitäten der verschmolzenen Firmen bilden, orientiert. Die Mischanlagen werden mindestens so lange genutzt, wie die Laufzeiten der jeweiligen Pachtverträge der Grundstücke, auf welchen diese aufgebaut sind, ausgestaltet sind. Die vertraglichen Restmietzeiten der Grundstücke betrugen inkl. Verlängerungsoptionen 15 Jahre oder mehr. Dementsprechend wurden die betrieblichen Nutzungsdauern der Firmenwerte auf 15 Jahre geschätzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten beinhaltet Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 5.674 (im Vj. TEUR 3.221). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 913 (im Vj. TEUR 587) enthalten. Latente Steuern Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde die sich insgesamt ergebende aktive Steuerlatenz nicht in der Bilanz angesetzt. Aktive latente Steuern ergeben sich aus temporären Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen für Pensionen sowie sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern ergeben sich aus dem Geschäfts- und Firmenwert. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden mit einem Steuersatz von 30 % ermittelt. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn zum 31.12.2023 ist ein Gewinnvortrag von TEUR 42.624 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Tantiemeansprüche sowie Verpflichtungen für ausstehenden Urlaub und geleistete Überstunden. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 11.002 vollständig durch Sicherungsübereignungen gesichert. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Bürgschaft für die Firma Godel-Rohstoffe GmbH für ein im Jahr 2023 bei der Volksbank Stuttgart aufgenommenes Bankdarlehen in Höhe von nominal EUR 7.000.000,00 (Restschuld zum 31.12.2023: 7.000 TEUR). Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft davon aus, dass die dem Haftungsverhältnis zugrunde liegende Verpflichtung vom Hauptschuldner erfüllt werden kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem aufgeführten Haftungsverhältnis wird als nicht wahrscheinlich angesehen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren überwiegend aus dem Verkauf von Beton und werden ausschließlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 722 (im Vj. TEUR 286), die insbesondere aus dem Verkauf von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 89 (im Vj. TEUR 170) aus der Abschreibung von Forderungen sowie aus der Zuführung von Wertberichtigungen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund von unbefristeten Grundstücksmietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen p.a. von TEUR 1.790. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen p.a. von TEUR 460. Die Restlaufzeiten der Leasingverträge liegen zwischen einem Jahr und vier Jahren. Das Bestellobligo beträgt zum 31.12.2023 TEUR 3.581 und resultiert überwiegend aus der Bestellung von Fahrzeugen. Derivative Finanzinstrumente - Bewertungseinheiten nach § 254 HGB Zum Bilanzstichtag werden keine derivativen Finanzinstrumente in Anspruch genommen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 42 Angestellte (im Vj. 42), 357 gewerbliche Arbeitnehmer (im Vj. 347) und 27 Aushilfen (im Vj. 28) beschäftigt. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer: Herrn Stephan Godel, technischer Geschäftsführer, Stuttgart Herrn Edwin Sailer, kaufmännischer Geschäftsführer, Stuttgart Gesamtbezüge der Organe Auf die Angabe der Bezüge der Unternehmensorgane wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anteilsbesitz
Abschlussprüferhonorar Die Honorare des Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 34. Dabei entfielen TEUR 23 (im Vj. TEUR 22) auf die Abschlussprüfung und TEUR 11 auf Steuerberatungsleistungen (im Vj. TEUR 26). Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.764 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 50.387 auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 29. November 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens I.1 Geschäftsmodell Die GODEL-BETON GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen, welches in der Herstellung von Transportbeton und damit verbundenen Dienstleistungen tätig ist. An 13 Standorten in der Bundesrepublik Deutschland produzieren wir mit stationären Werken alle Arten von Beton. Unsere Stammregion ist hierbei der mittlere Neckarraum. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden bundesweit maßgeschneiderte Lösungen für Groß- oder Sonderprojekte an. Hierbei setzen wir projektbezogen auf mobile Mischanlagen, die es uns ermöglichen, Beton direkt auf der Baustelle herzustellen. Im Geschäftsjahr 2023 waren wieder 9 mobile Betonanlagen (Vj. 9) durchgängig im Einsatz, was die Flexibilität und Effizienz unserer Dienstleistungen unterstreicht. I.2 Steuerungsgrößen Zur Bewertung der finanziellen Geschäftsentwicklung orientieren wir uns an wesentlichen Steuerungskennzahlen. Diese sind der Jahresüberschuss, die Materialaufwandsquote sowie die Eigenkapitalquote. II. Wirtschaftsbericht II.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Baubrache Das Geschäftsjahr 2023 war durch weiter zulegende Zinssätze und stark steigende Baumaterialpreise geprägt. Dies führte in Summe zu steigenden Baupreisen sowie einem Rückgang der Nachfrage und allgemeinen Bautätigkeit. Da die Preise für Leistungen im Bauhauptgewerbe im Schnitt um 7 % stiegen, kam es zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2 %. Dies war der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge, gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 summierte er sich auf 15,3 %. Nominal lag der Umsatz in allen Betrieben des Bauhauptgewerbes laut Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. im Jahre 2023 bei 162,6 Mrd. Euro (Vj. 160,3 Mrd. Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 1,4 % (Vj. 10,7%) zum Vorjahr. Hierbei trugen der Wohnungsbau mit einem Anteil von 57,9 Mrd. Euro (-5,5 % zum Vj.), der Wirtschaftsbau mit 60,0 Mrd. Euro. (+5,5 % zum Vj.) und der öffentliche Bau mit einem Anteil von rd. 44,7 Mrd. Euro (+6,0 %) zum Gesamtergebnis bei. Der starke Anstieg der Baumaterial- und somit auch der Baupreise sowie die steigenden Zinssätze und die dadurch verursachte Verunsicherung der Investoren, verbunden mit einer nach wie vor schlechten Stimmung in den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingen, sorgten weiterhin für ein Nachlassen der Bauinvestitionen. Entsprechend rückläufig entwickelten sich die Pro-Kopf-Investitionen je Einwohner in Höhe von 3.615 Euro in Bauten im Jahr 2023 auf das Niveau von 1991 und 16% weniger als der Höchststand im Jahre 1994. Für das Jahr 2024 prognostizierte der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. ein reales Umsatz Minus von insgesamt 3 %. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe war und ist dabei weiterhin zweigeteilt. Treiber der Nachfrage sind Projekte der Mobilitäts- und Energiewende im Wirtschaftsbau und Öffentlichen Bau. Die Nachfrage im Wohnungsbau wird nach wie vor stark rückläufig eingeschätzt. II.2 Geschäftsverlauf In unserem Kerngebiet, der Region um Stuttgart, schrumpfte die Betonnachfrage in der Form von Ausschreibungen und Angebotsabgaben im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr sehr stark. Dem bundesweiten Trend einer erheblich reduzierten Wohnungsbaunachfrage und einem anhaltenden Rückgang der Nachfrage im Industrie- und Gewerbebau konnten wir uns im Stuttgarter Ballungsgebiet nicht entziehen. Auch der rückläufige Auftragsbestand der Bauunternehmen aus den Vorjahren des Aufschwungs sowie der nur noch geringfügige Bedarf für das Bahnprojekt Stuttgart 21 führten zu einer überproportional reduzierten Betonnachfrage in unserer Stammregion. Aufgrund der weiter gestiegenen Materialpreise, ausgelöst durch die nach wie vor hohen Energiepreise und die dadurch bedingte Inflation und Preisanpassung in allen Beschaffungssegmenten, mussten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Preise für Transportbeton erhöht werden. Trotz schwierigem Marktumfeld konnten wir unsere Marktposition im regionalen Stuttgarter Betonmarkt auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin behaupten und den Umsatz in etwa auf dem Vorjahresniveau halten. An unserem Standort in Gelsenkirchen im zentralen Ruhrgebiet konnten wir die Betonproduktion im Geschäftsjahr 2023 entgegen dem bundesweiten Trend der Schrumpfung leicht ausbauen. Die Betonnachfrage im Ruhrgebiet war im Vergleich zu unseren anderen Standorten im stationären Bereich auf gleichbleibendem stabilem Niveau. Im Geschäftsbereich der mobilen Betonanlagen konnten wir im Geschäftsjahr 2023 aufgrund von fünf neu anlaufenden Aufträgen und dem dadurch bedingten umsetzen der mobilen Betonanlagen die produzierte Betonmenge zum Vorjahr nicht halten. Von 16 (Vj.14) mobilen Betonanlagen in Deutschland waren 9 (Vj. 9) durchgängig im Einsatz und gut ausgelastet. Zusätzlich nahmen im Geschäftsjahr 2023 folgende Neuaufträge im mobilen Geschäftsbereich die Produktion von Beton auf:
Bei einer mobilen Betonanlage lief die Produktion im Laufe des Jahres 2023 aus. Für diese und für zwei neu beschaffte Betonanlagen erhielten wir im ersten Halbjahr 2024 nachfolgende Neuaufträge:
Die polnische Tochtergesellschaft GODEL MOBILBETON Sp. z o.o., welche aktuell einen Abschnitt der Stadtautobahn in Auschwitz für die Firma Budimex S. A mit einer mobilen Betonanlage beliefert, war im Jahre 2023 etwas weniger als im Vorjahr ausgelastet. Trotz rückläufiger Margen konnte immer noch ein deutlich positiver Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden. Auch unsere polnische Beteiligungsgesellschaft GODEL BETON Sp. z o.o. hat sich im Jahre 2023 im Großraum Breslau als namhafter Betonlieferant behaupten können. Alle drei Transportbetonanlagen trugen wieder zum positiven Ergebnis der Gesellschaft bei. Das Joint-Venture mit unserem einheimischen Partner auf den Philippinen und die Ausweitung der Betonproduktion mit mobilen Betonanlagen nahm im Geschäftsjahr 2023 weiter an Fahrt auf. Produktion und Umsatz konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Belieferung der Aufträge für den Bau eines U-Bahntunnels in Manila und für ein Wasserkraftprojekt trugen zur positiven Ergebnisentwicklung der Gesellschaft bei. Mit der GODEL-ROHSTOFFE GmbH verfolgen wir das strategische Ziel, unsere Wertschöpfungskette teilweise besser abzudecken und an der Entwicklung neuer Produkte im Bindemittelbereich teilzuhaben. Seit dem Geschäftsjahr 2022 betreibt die Gesellschaft dafür ein Kieswerk in Speyer. Im Geschäftsjahr 2023 gelang es der Gesellschaft, eine Zementmahlanlage in Mannheim zu erwerben. Durch den Erwerb dieser Mahlanlage ist es möglich, Innovationen im Bereich CO 2 -reduzierter Bindemittel für unsere Kunden zu tätigen. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die GODEL-ROHSTOFFE GmbH bereits einen guten positiven Ergebnisbeitrag. II.2.1 Auftrags- und Umsatzentwicklung Trotz rückläufiger Jahresproduktion konnten die Umsatzerlöse aufgrund von Preissteigerungen nominal um 3,5 % (Vj. 18,6 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Produktionskapazitäten bei den stationären Transportbetonanlagen waren im gesamten Geschäftsjahr deutlich schlechter ausgelastet als im Vorjahr. Obwohl im Geschäftsbereich der mobilen Betonanlagen fünf neue Aufträge im aktuellen Geschäftsjahr 2023 akquiriert wurden, ist die Jahresproduktion im Vergleich zum Vorjahr auch in diesem Geschäftsbereich zurückgegangen. Dies lässt sich unter anderem durch den Umbau der Betonanlagen erklären. Die mobilen Betonanlagen trugen im aktuellen Geschäftsjahr rund 30 % (Vj. 38 %) zur Jahresproduktion bei. Aufgrund der neuanlaufenden Aufträge im Geschäftsbereich der mobilen Betonanlagen rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einer Stabilisierung der Jahresproduktion auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. II.2.2 Geschäftsergebnis Die Einstandspreise für den Wareneinsatz und für die Betriebsstoffe stiegen im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt weiter an. Der Kraftstoffpreis, der maßgeblichen Einfluss auf unsere Transportkosten hat, fiel im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwandsquote, gemessen an der Gesamtleistung, war im Geschäftsjahr 2023 etwas höher als im Vergleich zum Vorjahr 2022. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 ist die Personalaufwandquote des Geschäftsjahres 2023 jedoch besser. Trotz der weiteren Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung und der geringeren Jahresproduktion sowie der dadurch bedingten reduzierten Auslastung unserer stationären und mobilen Werke, konnte ein Gewinn vor Steuern und Zinsen in Höhe von TEUR 11.093 (Vj. TEUR 5.075) erwirtschaftet werden. Dies ist insbesondere auf die Anpassung der Verkaufspreise und gutes Kostenmanagement zurückzuführen. II.2.3 Personal Der Personalstand im Jahr 2023 ist in etwa gleichgeblieben und legte im gewerblichen Bereich nur geringfügig zu. Die Personalaufwendungen stiegen um rund 6 % (Vj. 9,3 %), auf nunmehr TEUR 25.191 (Vj. TEUR 23.770). Dies liegt in der Hauptsache an der inflationsbedingten Steigerung der Lohn- und Gehaltkosten. II.3. Darstellung der Lage II.3.1 Vermögens- und Finanzlage Die Investitionen in das bewegliche Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 14.984 (Vj. TEUR 5.288). Der Buchwert des beweglichen Sachanlagevermögens ist zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der erhöhten Investitionen um TEUR 7.942 auf TEUR 29.438 gestiegen (Vj. TEUR 21.496). Im Geschäftsjahr 2023 wurde für den Neubau unseres Werkes in Schönaich ein Grundstück erworben und der Neubau des Betonwerkes in Weilimdorf fertiggestellt. Aus diesem Grund haben sich die Grundstücks- und Gebäudewerte auf TEUR 2.665 (Vj. TEUR 1.333) erhöht. Hauptsächlich wegen des Abbaus und Verkaufs von Kies und Sand in Speyer verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 die Vorräte von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 4.081 (Vj TEUR 4.267). Bei unseren polnischen und philippinischen Tochtergesellschaften ergaben sich keine Änderungen des Beteiligungswertansatzes. Die Gesellschaften finanzierten ihr Wachstum aus dem generierten Cash-Flow selbst. Aufgrund der positiven Entwicklung der Tochterunternehmen wurden die Beteiligungsbuchwerte beibehalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr hauptsächlich wegen der allgemeinen Preisentwicklung auf TEUR 7.451 (Vj. TEUR 6.381). Wegen der Erhöhung der Debitorischen Kreditoren erhöhten sich unter anderem die sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 4.020 (Vj. TEUR 2.656). Durch das verbesserte Jahresergebnis und wegen geringerer Neuaufnahmen von Darlehen reduzierte sich trotz hoher Investitionstätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 der Bestand an liquiden Mittel nur auf TEUR 17.454 (Vj. TEUR 23.688). Aufgrund der guten Liquiditätslage und der gestiegenen Zinsen im Jahre 2023 wurde nur ein Darlehen in Höhe von TEUR 2.356 (Vj. TEUR 8.837) aufgenommen. Aus diesem Grund konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 11.002 (Vj. TEUR 11.557) verringert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen mit TEUR 4.276 (Vj. TEUR 4.975) geringfügig gegenüber dem Vorjahr zurück. Der positive CashFlow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und den Finanzierungstätigkeiten wurde zur planmäßigen Tilgung der Bankdarlehen und zur Finanzierung der Investitionen sowie dem laufenden Betriebsmittelbedarf eingesetzt. Nicht benötigte Finanzmittel legten wir bei unseren Kreditinstituten kurzfristig an. Durch den guten Geschäftsverlauf ist die Eigenkapitalquote der Gesellschaft weiterhin auf hohem Niveau, sie beträgt nunmehr 69,7 % (Vj. 67,2 %). Unsere Gesellschaft konnte im Berichtsjahr jederzeit allen eingegangenen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. II.3.2 Ertragslage Aufgrund der Preisentwicklung in der Materialbeschaffung und der dadurch bedingten adäquaten Entwicklung der Betonpreise stieg der Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2023 um 3,5% (Vj.18,6 %) auf nunmehr TEUR 153.178 (Vj. TEUR 148.050). Durch die positive Entwicklung der Betonpreise konnte der Rückgang der Betonproduktion zum größten Teil aufgefangen und der Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr in etwa gehalten werden. Trotz intensivem Wettbewerb am Betonmarkt und der Preisentwicklung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe hat sich der Rohertrag im Verhältnis zu den Umsatzerlösen auf 35 % (Vj. 30 %) erhöht, er beträgt TEUR 53.888 (Vj. TEUR 44.955) für das Jahr 2023. Durch gutes Kostenmanagement und partnerschaftlichem Umgang mit unseren Kunden sowie einer guten Performance konnte trotz enormer Preissteigerungen in der Materialbeschaffung ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.763 (Vj. TEUR 3.952) erwirtschaftet werden. Diese Entwicklung übertrifft unsere Erwartungen aus dem Vorjahr. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Trotz zurückgehender Inflation sowie Entspannung in der Zinsentwicklung setzte sich im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 der Rückgang der allgemeinen Nachfrage nach Bauleistungen und Beton aufgrund der immer noch vorherrschenden allgemeinen Konjunkturkrise und hohen Baupreise fort. Insbesondere im Wohnbau aber auch im Wirtschaftsbau sinkt die Nachfrage weiter. Im Wirtschaftsbau werden aufgrund der aktuellen konjunkturellen Schwäche geplante Zukunftsinvestitionen immer öfter geschoben oder ganz gestrichen. Aus diesem Grund rechnen wir in diesem Segment wegen der allgemeinen schlechten wirtschaftlichen Stimmung und geringen Nachfrage im Wohnungsbau mit weiteren Rückgängen. Hauptsächlich im öffentlichen Bau sehen wir bei großen Infrastrukturmaßnahmen für die Mobilitäts- und Energiewende immer noch eine stabile Nachfrage. Insgesamt werden die Impulse aus dem öffentlichen Bau jedoch nicht ausreichen, um den Rückgang der Betonnachfrage ausgleichen zu können. Deshalb erwarten wir, dass das Preisniveau für Beton im stationären Bereich als auch im mobilen Bereich verstärkt unter Druck kommen wird. Wegen der stabilen Nachfrage bei Großprojekten im öffentlichen Bau und zum Teil im Wirtschaftsbau sind wir optimistisch, den weiteren Rückgang der Betonproduktion im Bereich der mobilen Betonanlagen durch unsere überregionalen Aktivitäten auszugleichen zu können. Hierbei setzen wir verstärkt unser spezielles und bei Kunden anerkanntes Know-how zielgerichtet für bundesweite Großprojekte sowie technisch anspruchsvolle Projekte ein. Grundsätzlich werden projektbezogene Chancen und Risiken in der Auswahl und Kalkulation der Projekte angemessen berücksichtigt. Durch den Rückgang der allgemeinen Baunachfrage unterliegen auch diese Projekte jedoch immer mehr dem steigenden Wettbewerbsdruck. In den Betonmärkten in der Region Stuttgart, Berlin-Mitte und dem zentralen Ruhrgebiet rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage. Wegen der Umsetzung bzw. dem Neuanlaufen mehrerer mobilen Betonanlagen im Jahr 2023 erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 eine höhere Betonproduktion im Bereich der mobilen Betonanlagen. Dies wird jedoch den Rückgang der Betonproduktion im stationären Bereich nicht ganz ausgleichen können. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung gehen wir jedoch von einer Stabilisierung der Umsätze auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus. Bei den aktuell vorhandenen und bereits abgearbeiteten Auftragsbeständen für das Jahr 2024 konnte sowohl im mobilen als auch stationären Bereich die aktuelle Preisentwicklung trotz rückläufiger Betonnachfrage immer noch in den Kalkulationen der Projekte berücksichtigt werden. Wegen des weiteren Rückgangs der Nachfrage nach Bauleistungen nimmt der Wettbewerbsdruck immer stärker zu, so dass zunehmend Preiszugeständnisse gemacht werden müssen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem im Vergleich zum Berichtsjahr ähnlichen Jahresergebnis bei einer weitgehend konstanten Materialaufwandsquote. Da der Wettbewerbsdruck in allen Bereichen des Bauens zunehmen wird, gehen wir davon aus, dass das Jahrergebnis für das Berichtsjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024 moderat rückläufig sein wird bei einer moderat steigenden Materialaufwandquote. Diese geplanten Jahresergebnisse 2024 und 2025 werden weiterhin zur Stabilisierung der Eigenkapitalquote auf hohem Niveau beitragen.
Stuttgart, 29. November 2024 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Godel-Beton GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Godel-Beton GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Godel-Beton GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 29. November 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Peter Schill, Wirtschaftsprüfer Jürgen Bechtold, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 5. Dezember 2024. Beschluss über die ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.763.524,42 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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