HAZEMAG
Systems GmbH
Düsseldorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
A. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Firma HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf, - im
Folgenden auch die "Systems" - ist ein
mittelständisches Unternehmen, das Maschinen und
Anlagen für die Aufbereitung von mineralischen
Rohstoffen sowie deren Wiederverwertung verkauft. Die
Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der
HAZEMAG & EPR GmbH, Dülmen.
Die Gesellschaft fokussiert sich ausschließlich
auf den Verkauf von Neumaschinen und Anlagen, wobei das
zugehörige Service Business im Bereich der HAZEMAG
& EPR GmbH angesiedelt ist.
Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung von
Aufbereitungsverfahren für primäre und
sekundäre mineralische Rohstoffe und Abfallprodukte
sowie die Planung, Konstruktion, das Projektmanagement und
der Vertrieb der dafür erforderlichen Maschinen und
sonstigen Anlagen. Die Fertigung erfolgt durch
langjährige Lieferanten von Kernkomponenten, globale
Beschaffung von Zukaufteilen sowie die Nutzung lokaler
Subunternehmer beim Kunden vor Ort. Insbesondere die
Nutzung der HAZEMAG & EPR GmbH am Standort in
Dülmen als Fertigungsbetrieb der zentralen Komponenten
der Aufbereitungsmaschinen ist ein wichtiger Bestandteil
der Firmen- und Konzernstrategie.
Die Systems zeichnet sich durch umfassendes
Expertenwissen, langjährige Erfahrung und spezielles
Anwendungs-Know-how aus. Dieses äußert sich in
Form von maßgeschneiderten Lösungen nach dem
Bedarf und den jeweiligen individuellen Anforderungen der
Kunden. Die Systems steht für individuelle
Systemlösungen von der einzelnen Maschine bis zur
umfassenden Konzipierung und Umsetzung von ganzen
Aufbereitungsanlagen.
Der ressourcenschonende Umgang und Erhalt der Natur
ist ein wesentliches Unternehmensziel der Gesellschaft.
B. Forschung und Entwicklung
Neben den klassischen Produkten zur Aufbereitung von
mineralischen Rohstoffen (wie den Produktlinien im Brechen,
Sieben und Transportieren) setzt die Systems auf innovative
Verfahrenstechniken für die Zukunft, stetige
Optimierungen der vorhandenen Produktlinien sowie die
Entwicklung von weiteren Produkten in diesem Bereich.
Strategisch konzentriert sich das Unternehmen
hauptsächlich auf die ökonomische und
umweltverträgliche Nutzung von Ressourcen sowie auf
die Integration angepasster Anlagen- und Maschinenkonzepte,
wie beispielsweise mobiler Einheiten, in den
Produktionsprozess unserer Kunden.
HAZEMAG Systems konzipiert und vertreibt bereits seit
Jahren modulare Anlagenkonzepte insbesondere für die
Recycling- und Düngemittelindustrie. Die
Weiterentwicklung und Standardisierung der bewährten
Anlagenkonzepte soll der Systems in den globalen
Märkten verbesserte Absatzchancen und
Deckungsbeiträge bringen.
Wie oben bereits erwähnt werden aktuell die
existierenden Produktlinien weiter optimiert, sowie die
Steuerungen und "Intelligenzen" der Maschinen weiter
ausgebaut und kombiniert.
Die Optimierung unserer Produktlinien umfasst die
weltweite Standardisierung des Maschinendesigns, die
Integration globaler Ingenieurskompetenz - beispielsweise
arbeiten unsere Ingenieure aus den USA, Deutschland und
China gemeinsam an der Verbesserung verschiedener
Maschinentypen - und die Implementierung alternativer
Energiequellen für Antriebe und Heizgase.
Maschinensteuerung und Automatisierung insbesondere
der HAZtronic, HAZconnect und HAZoptic sind feste
Bestandteile der weiteren Entwicklungen der von uns
vertriebenen Maschinen, um Energieeffizienz,
Wartungskonzepte und kundenspezifische Anforderungen wie
geringere Produktionskosten zu erfüllen.
Mit Innovationen der HAZEMAG & EPR wie z. B. der
HAZconnect ist es gelungen, unsere Kunden im Bereich der
Effizienzkontrolle der Maschinen und Anlagen nachhaltig zu
unterstützen. HAZconnect ermöglicht das
Monitoring der Aufbereitungsanlagen in Echtzeit sowie die
Datenspeicherung und Analyse, um wichtige Trends oder auch
Abweichungen zu erkennen. Dies ermöglicht effizientere
und damit günstigere Wartungskonzepte beim Kunden zu
entwickeln, wodurch die Kundenbindung im Service- und
Ersatzteilgeschäft gestärkt werden soll. In 2023
wurde damit begonnen die Anlagenkonstruktion mittels
Virtual Reality darzustellen, um globale Review-Prozesse
der Konstruktion zu ermöglichen und die Effizienz der
Anlagenplanung zu erhöhen. Dieser Ansatz ist sowohl
intern z. B. zur Fehlervermeidung aber auch in der direkten
Kommunikation mit dem Kunden sehr gut angenommen worden.
Die Automatisierung und Digitalisierung der
Maschinen, aber auch der Geschäftsprozesse ebnet den
Weg dafür, auch den klassischen Sondermaschinenbau der
Systems an die geänderte und immer digitalere Welt
unserer Kunden und Industrien anzupassen.
C. Personalbereich
Die Systems beschäftigt zum Jahresende insgesamt
53 Mitarbeiter (Ende 2022: 50 Mitarbeiter). Davon entfallen
rund 22 % auf den administrativen Bereich und 36 % auf
den Bereich Auftragsabwicklung. Auf den Bereich Forschung
und Entwicklung entfallen rund 2 % und auf den Bereich
Vertrieb und Marketing rund 40 %.
D.
Umweltbericht
Die von unseren Maschinen bei unseren Kunden
aufbereiteten Mineralien und Baustoffe werden für
unterschiedlichste Anwendungen eingesetzt, die teilweise
auch erhebliche CO2-Emmissionen verursachen, wie z. B. die
Zementherstellung. Die Mineralien, die von unseren
Maschinen aufbereitet wurden, fließen somit auch in
CO2-intensive Produkte ein. Eine zuverlässige
Datenerhebung, welchen CO2-Fußabdruck die Produkte
unserer Kunden haben, ist nicht möglich. Zum einen
erhalten wir trotz technischer Vorrichtung oftmals keinen
Ferndatenzugriff auf unsere Maschinen, um verarbeitete
Mengen zu erfassen, zum anderen können die gleichen,
aufbereiteten Mineralien sowohl für CO2-intensive
Zwecke als auch für nachhaltige Zwecke verwendet
werden. Als weltweit tätiger Maschinenbauer mit hohem
Exportanteil in Drittländer beliefern wir auch
Unternehmen, die keine oder nur rudimentäre Angaben zu
ihren Nachhaltigkeitskennziffern machen, so dass wir uns
bei unserer eigenen Nachhaltigkeitsberichtserstattung auf
unsere Lieferkette und den Kundennutzen unserer Produkte
fokussieren.
Ein weiteres Ziel zur Steigerung der
Umweltfreundlichkeit unserer Produkte ist die Entwicklung
wassersparender Aufbereitungsprozesse oder gar die
Substitution der Ressource Wasser durch Luft. Hierfür
wurden innovative und ressourcenschonende Produkte und
Prozesse entwickelt, die gleichzeitig die Produktionskosten
optimieren.
Die Entscheidung für die Aufbereitung direkt in
der Mine (In-Pit-Beneficiation) hat mehrere positive
Auswirkungen auf die Kosten und den Energieverbrauch:
Eliminierung des Abraumtransports · Durch
die Durchführung des Trennprozesses direkt in der Mine
entfällt die Notwendigkeit eines separaten Standorts
für die Aufbereitung.
· Dies reduziert erheblich den
zusätzlichen Transport von Abraum zu einem separaten
Verarbeitungsbereich, was zu Kosteneinsparungen führt.
Effizienz durch moderne Fördertechnik
· Die Kombination mit moderner
Fördertechnik optimiert den Materialfluss und
trägt zur Effizienzsteigerung des gesamten Prozesses
bei.
· Effiziente Förderbänder oder
andere moderne Fördertechniken ermöglichen einen
kontinuierlichen Materialfluss mit geringerem
Energieverbrauch im Vergleich zu traditionellen
Transportmethoden.
Kosteneinsparung und CO2-Reduzierung im Kundenprojekt
· Die In-Pit-Beneficiation in Verbindung mit
moderner Fördertechnik führt zu erheblichen
Kosteneinsparungen und einer effizienteren
Ressourcennutzung.
· Die vermiedenen CO2-Emissionen von bis
zu 9.000 t/Jahr in einem spezifischen Kundenprojekt
unterstreichen den umweltfreundlichen Aspekt dieser
Vorgehensweise.
Die direkte Aufbereitung in der Mine zeigt nicht nur
ökonomische Vorteile in Form von Kosteneinsparungen,
sondern auch ökologische Vorteile durch die
Reduzierung von Transportaufwand und CO2-Emissionen. Diese
praxisnahe Anwendung von modernen Technologien und
Prozessen ist ein Beispiel für nachhaltige Bergbau-
und Aufbereitungsmethoden.
Unsere Produkte und Anlagen, kombiniert mit eigens
entwickelter Maschinenautomatisierung, tragen zu einem
energieeffizienten Betreiben der Anlagen unserer Kunden
bei. Zudem ermöglichen unsere digitalisierten,
vorausschauenden Wartungskonzepte, unvorhergesehene
Produktionsausfälle zu vermeiden und erhöhen
somit die Anlageneffizienz. Dies wiederum resultiert in
einer Steigerung der Produktivität bei reduziertem
Ressourcen- und Energieeinsatz.
Sowohl das Wiederverwenden von Einsatzmaterialien
(Recycling in der Bauindustrie), das Aufbereiten und
Wiederverwenden gebrauchter Maschinen (Verlängerung
des Produktlebenszyklus) als auch unsere Investitionen in
weitere umweltschonende Entwicklungen tragen zu einem
umweltfreundlichen Ressourceneinsatz und zur effizienteren
Produktion bei.
Elektroautos und papierlose Büros sind
Bestandteile der Umweltstrategie der Systems.
II. Wirtschaftsbericht
A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 ist die Weltwirtschaft durch moderates
globales Wachstum, anhaltende handelspolitische Spannungen
und eine vorsichtige Geldpolitik der Zentralbanken
geprägt. Technologische Innovationen, besonders in der
Digitalisierung, treiben die Wirtschaft voran, während
der Fokus auf Klimaschutz und grüne Technologien
zunimmt. Geopolitische Unsicherheiten und volatile
Finanzmärkte bleiben jedoch bestehende Risikofaktoren.
Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen
beschränken uns im Vertrieb, der Lieferung und
Errichtung von Anlagen und der Durchführung von
Servicearbeiten. Somit ist der russische Markt bereits seit
2022 für uns nicht mehr zugänglich. Daraus
resultierte die Notwendigkeit, eigene Ressourcen in anderen
Gebieten einzusetzen und dort, z. B. in neuen Märkten,
in kürzester Zeit entsprechendes
Geschäftspotenzial aufzubauen.
Aufgrund der Sanktionen gegen Russland stiegen die
Nachfrage nach und die Preise für gewisse Rohstoffe
aus anderen Ländern. Dadurch erfuhren
Produktionsanlagen bei diesen Kunden bis heute eine hohe
Auslastung, womit eine große Abnutzung der Maschinen
und Anlagen einher ging.
Es gab nach einem Einbruch in 2021 eine Erholung der
Rohstoffpreise in 2022, die auch in 2023 anhielt. Regional
konnte insbesondere in China, Europa, aber auch in
Nordafrika und Südostasien eine Belebung der Nachfrage
nach Aufbereitungsanlagen registriert werden.
In 2023 ist die Investitionsbereitschaft und der
damit verbundene Anlagenbau in unseren Zielmärkten der
Bergbau-, Kies- und Sand- sowie der Recyclingindustrie im
Verlauf des Geschäftsjahres konstant geblieben. Der
Fokus vieler Kunden lag weiter auf der maximalen
Produktionsauslastung und der Beobachtung des Marktes und
der Situation. Es gab jedoch auch neue Kunden in Regionen,
die bislang nicht im Fokus standen, z. B. Usbekistan im
Bereich der Aufbereitung für Ölschiefer. Auch gab
es durch die Fokussierung auf die Region Brasilien neue
Geschäftsanbahnungen, von denen wir zusätzliches
Geschäftsvolumen für die gesamte Gruppe erwarten.
Die Entwicklung von neuen Anlagen rund um unsere
altbewährten Maschinen (Feinzermahlung von
mineralischen Rohstoffen), eröffnet uns die
Möglichkeit, in neue Branchen vorzudringen und Kunden
z.B. aus der Düngemittel-, Farb- und Kosmetikindustrie
für uns zu gewinnen.
Zudem entwickeln wir derzeit eine
Sandproduktionsanlage, von der wir uns bereits in 2024
Absatzchancen erwarten.
Das weitere Wachstum der Weltbevölkerung wird
uns zunehmend Möglichkeiten in den Ländern
Südostasiens und Afrika ermöglichen. Auch der
Bereich Recycling mit den entsprechenden Gesetzgebungen
wird uns Möglichkeiten eröffnen, unsere
effizienten Maschinen, Anlagen und Prozesse in einer
wachsenden Branche einzusetzen.
B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
1. Überblick
Bereits in den ersten beiden Quartalen erzielte die
Gesellschaft Auftragseingänge von 19,9 Mio. EUR,
die oberhalb der eigenen, im Budget berücksichtigten
Erwartungen lagen, sodass wir unsere Erwartungen
erfüllen und den geplanten Jahresauftragseingang
leicht übertreffen konnten (+0,8 Mio. EUR).
Die Vorjahresprognose des Ergebnisses konnte
ebenfalls leicht übertroffen werden (+0,1 Mio EUR).
Die Erweiterung der Aktivitäten unseres
regionalen Hubs wird konsequent fortgesetzt. Die
Vertriebsbüros in Frankreich (Sarreguemines) und in
Brasilien (Belo Horizonte) sind in 2023
erwartungsgemäß gewachsen und werden auch in
2024 weiter ausgebaut.
Die mineralische Aufbereitung ist auch weiterhin
stark durch Einzelmaschinen, aber auch durch
Nachrüstungen und Anlagenoptimierungen geprägt.
Auch hier kommt der Systems ihre starke regionale
Präsenz inklusive des notwendigen Prozess-Know-hows
und technischer Expertise zugute.
Insgesamt ergab sich eine Umsatzsteigerung von +13,0
Mio. EUR, welche hauptsächlich auf ein gewachsenes
Business in China und Europa zurückzuführen ist.
Damit zeigt sich, dass stabile und langfristige
Kundenbeziehungen bestehen und neue
Geschäftspotenziale ausgebaut werden konnten. Dies
wird auch in 2024 unser Fokus sein und wir sehen auch
für die Zukunft wachsende Geschäftspotenziale.
Der Rohertrag von 29,2 % ist besser als
ursprünglich geplant (+1,2 % Punkte), hat sich aber
erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr
leicht verschlechtert (-2,5 % Punkte) und ist das Ergebnis
einer strengen Kontrolle der Materialkosten und einer
strikten Preispolitik.
Der Auftragsbestand von 25,9 Mio. EUR zum 31.
Dezember des Geschäftsjahres (Vorjahr 29,5 Mio.
EUR) führt zu einer stabilen Umsatzprognose für
das Geschäftsjahr 2024.
Einen zusammengefassten Überblick über die
wichtigsten betrieblichen Kennzahlen vermittelt die
folgende Darstellung:
|
2023
|
2022
|
2021
|
2020
|
Mehrjahresübersicht
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Bilanzsumme
|
17.784
|
15.384
|
13.928
|
6.757
|
Anlagevermögen
|
561
|
51
|
54
|
38
|
Aktive latente Steuern
|
84
|
324
|
468
|
642
|
Umlaufvermögen und
aktive Rechnungsabgrenzung
|
17.139
|
14.510
|
12.611
|
4.895
|
Eigenkapital
|
45
|
0
|
0
|
0
|
Rückstellungen
|
1.738
|
1.336
|
856
|
374
|
Verbindlichkeiten
|
16.000
|
14.047
|
13.072
|
6.383
|
Umsatz
|
40.524
|
28.850
|
26.177
|
8.467
|
Bestandsveränderungen
|
-3.326
|
954
|
1.100
|
19
|
Gesamtleistung
|
37.198
|
29.803
|
27.277
|
8.486
|
Materialaufwand
|
26.338
|
20.358
|
19.000
|
5.107
|
Rohertrag
|
10.860
|
9.455
|
8.277
|
3.379
|
Personalaufwand
|
5.600
|
4.360
|
2.558
|
2.300
|
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
|
96
|
23
|
9
|
16
|
Ertragsteuern
|
-240
|
-142
|
-169
|
639
|
Jahresergebnis
|
544
|
297
|
386
|
-1.405
|
Cashflow *)
|
640
|
320
|
395
|
-1.389
|
Investitionen ins
Sachanlagevermögen und in die immateriellen
Vermögensgegenstände
|
614
|
21
|
8
|
39
|
Durchschnittliche
Arbeitnehmerzahl
|
52
|
38
|
24
|
23
|
Eigenkapitalquote
|
0,25%
|
0%
|
0%
|
0%
|
Rohertragsquote **)
|
29%
|
32%
|
30%
|
40%
|
*) Jahresergebnis zuzüglich
Abschreibungen **) Rohertrag bezogen auf
Gesamtleistung
2. Vermögenslage
In der folgenden Übersicht sind die
zusammengefassten Bilanzzahlen zum 31. Dezember 2023 nach
der Fristigkeit und nach den wirtschaftlichen
Verhältnissen geordnet und den entsprechenden
Vergleichswerten gegenübergestellt.
|
|
|
|
|
Veränderung
|
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
31.12.2023
|
VERMÖGEN
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
53
|
0,3
|
8
|
0,0
|
46
|
Sachanlagen
|
508
|
2,9
|
43
|
0,3
|
464
|
Langfristig gebundenes Vermögen
|
561
|
3,2
|
51
|
0,3
|
510
|
Vorräte
|
3.677
|
20,7
|
5.690
|
37,0
|
-2.013
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
11.994
|
67,2
|
7.775
|
50,5
|
4.169
|
Liquide Mittel
|
1.469
|
8,3
|
1.014
|
6,6
|
454
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
50
|
0,3
|
31
|
0,2
|
19
|
Latente Steuern
|
84
|
0,5
|
324
|
2,1
|
-240
|
Kurz- bis mittelfristig gebundenes
Vermögen
|
17.223
|
96,8
|
14.834
|
96,4
|
2.389
|
Nicht durch
Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil
|
0
|
0,0
|
499
|
3,2
|
-499
|
Bilanzsumme
|
17.784
|
100,0
|
15.384
|
100,0
|
2.400
|
Aufgrund des hohen Bestellvolumens im Jahr 2022 und
der damit einhergehenden Auslieferung in 2023, sind die
Vorratsbestände stichtagsbedingt gegenüber dem
Vorjahr gesunken.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
gegenüber fremden Dritten sind um 3.107 TEUR
gestiegen, im Wesentlichen aufgrund der im Dezember
gebuchten Umsätze, deren Zahlungsziele erst für
2024 vorgesehen sind. Ebenso sind die Forderungen gegen
verbundene Unternehmen um 1.349 TEUR gestiegen,
aufgrund der gesteigerten Kooperation mit den verbundenen
Unternehmen in China und Marokko. Zudem sind die sonstigen
Vermögensgegenstände um 287 TEUR gesunken,
im Wesentlichen durch ausgeglichene
Vorsteuerüberhänge aus dem Vorjahr.
|
31.12.2023
|
|
31.12.2022
|
|
Veränderung
|
KAPITAL
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
Eigenkapital
|
45
|
0,3
|
0
|
0,0
|
45
|
Rückstellungen
für Pensionen
|
122
|
0,7
|
122
|
0,8
|
0
|
Langfristige Finanzierung
|
167
|
0,9
|
122
|
0,8
|
45
|
Sonstige
Rückstellungen / Steuerrückstellungen
|
1.616
|
9,1
|
1.215
|
7,9
|
401
|
Bankverbindlichkeiten
|
1.438
|
8,1
|
1.316
|
8,6
|
122
|
Erhaltene Anzahlungen
|
5.044
|
28,4
|
9.283
|
60,3
|
-4.239
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
2.844
|
16,0
|
2.204
|
14,3
|
640
|
Kurzfristige
Verbindlichkeiten im Verbundbereich
|
6.451
|
36,3
|
611
|
4,0
|
5.840
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
223
|
1,3
|
633
|
4,1
|
-411
|
Kurzfristige Finanzierung
|
17.617
|
99,1
|
15.262
|
99,2
|
2.354
|
Bilanzsumme
|
17.784
|
100,0
|
15.384
|
100,0
|
2.400
|
Zum 31. Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe
von 499 TEUR ausgewiesen. Durch das Jahresergebnis von 544
TEUR wird der Fehlbetrag kompensiert.
Die Erhöhung der Rückstellungen resultiert
im Wesentlichen aus der Anhebung der
Nachleistungsverpflichtungen um 333 TEUR. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen
zum Bilanzstichtag 1.438 TEUR. Hierbei handelt es sich
um eine Projektfinanzierung.
Das Berichtswesen der Gesellschaft umfasst eine
Liquiditätsplanung und -kontrolle sowie eine
regelmäßige und zeitnahe Analyse von
Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen.
3. Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem
Jahresüberschuss von 544 TEUR. Im Folgenden wird die
Ertragslage der Gesellschaft mit den einzelnen Komponenten
des operativen EBT im Vorjahresvergleich dargestellt. Die
Ertrags- und Aufwandsposten wurden nach
betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert. Dabei
wurden nicht operative Erträge und Aufwendungen
isoliert und zu einem Neutralen Ergebnis
zusammengefasst.
|
|
|
|
|
Ver-
|
|
2023
|
|
2022
|
|
änderung
|
Ertragslage
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
%
|
TEUR
|
Umsatzerlöse
|
40.524
|
108,9
|
28.850
|
96,8
|
11.674
|
Bestandsveränderung
|
-3.326
|
-8,9
|
954
|
3,2
|
-4.280
|
Gesamtleistung
|
37.198
|
100,0
|
29.803
|
100,0
|
7.395
|
Materialaufwand
|
26.338
|
70,8
|
20.358
|
68,3
|
5.980
|
Rohertrag
|
10.860
|
29,2
|
9.455
|
31,7
|
1.405
|
Sonstige betriebliche
Erträge
|
1.558
|
4,2
|
0
|
0,0
|
1.558
|
Personalaufwand
|
5.692
|
15,3
|
4.360
|
14,6
|
1.332
|
Abschreibungen
|
96
|
0,3
|
23
|
0,1
|
73
|
Andere betriebliche
Aufwendungen
|
6.414
|
17,2
|
4.559
|
15,3
|
1.855
|
Betriebliche Aufwendungen
|
12.203
|
32,8
|
8.942
|
30,0
|
3.261
|
Betriebsergebnis
|
216
|
0,6
|
503
|
1,7
|
-287
|
Finanz- und
Beteiligungsergebnis
|
-6
|
0,0
|
-3
|
0,0
|
-3
|
Ergebnis aus normaler
Geschäftstätigkeit
|
210
|
0,6
|
502
|
1,7
|
-292
|
Neutrales Ergebnis
|
576
|
1,5
|
-63
|
-0,2
|
639
|
Ergebnis vor Steuern
|
785
|
2,1
|
439
|
1,5
|
346
|
Ertragsteuern
|
240
|
0,6
|
142
|
0,5
|
98
|
Ergebnis
|
544
|
1,5
|
297
|
1,0
|
247
|
Die aktuelle Krise in der Ukraine und die Baukrise in
China haben einen geringen Einfluss auf den
Geschäftsverlauf 2023 gehabt. So sind für den
wirtschaftlichen Erfolg vieler Systems-Kunden
maßgebende Rohstoffpreise stark gestiegen. Der in
2023 wieder gestiegene Umsatz (+11.674 TEUR im
Vergleich zu 2022) lag über den Erwartungen. Obwohl es
absehbar ist, dass die Baukrise in China und die Krise in
der Ukraine auch 2024 noch Einfluss auf die Weltwirtschaft
haben werden, wodurch es zu weiteren Verzögerungen bei
der Umsetzung von Großprojekte kommen wird, erwarten
wir als wesentliche Leistungsindikatoren für 2024
einen stabilen Umsatz von 40 Mio. EUR sowie ein
positives Jahresergebnis auf dem Niveau von 2022.
Durch IT-Verknüpfungen und Kontrollmechanismen
sollen Planabweichungen frühzeitig erkannt und
mögliche Auftragsverluste vermieden werden. Hierzu
wird auch eine umfassende und hinreichend präzise
Auftragsvorkalkulation vor Vertragsabschluss vorgenommen
und ein Controlling auf Basis einer tagesaktuellen Business
Intelligence Lösung durchgeführt.
4. Finanzlage
Die nachfolgende Zusammenstellung zeigt die
Kapitalflussrechnung:
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Jahresergebnis
|
544
|
297
|
Abschreibungen
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen
|
96
|
23
|
Zinsergebnis
|
6
|
3
|
Veränderung der
Rückstellungen
|
402
|
480
|
Sonstige nicht
zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
|
240
|
144
|
Veränderung der
Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva
|
-2.175
|
-2.070
|
Veränderung der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Passiva
|
1.831
|
-341
|
Mittelabfluss aus laufender
Geschäftstätigkeit
|
944
|
-1.464
|
Auszahlungen für
Investitionen in das immaterielle Vermögen
|
-44
|
0
|
Auszahlungen für
Investitionen in das Sachanlagevermögen
|
-562
|
-21
|
Mittelzufluss aus der
Investitionstätigkeit
|
-606
|
-21
|
Gezahlte Dividende
|
0
|
0
|
Gezahlte Zinsen
|
-6
|
-3
|
Mittelabfluss aus der
Finanzierungstätigkeit
|
-6
|
-3
|
Zahlungswirksame
Veränderung des Finanzmittelbestands
|
333
|
-1.487
|
Finanzmittelbestand am
Anfang der Periode
|
-302
|
1.186
|
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
|
31
|
-302
|
Die Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes ergibt
sich wie folgt:
Finanzmittelbestand am Ende der
Periode
|
TEUR
|
TEUR
|
Liquide Mittel
|
1.469
|
1.014
|
Passive Kontokorrente
|
-1.438
|
-1.316
|
|
31
|
-302
|
Die leicht verbesserte Liquidität im
Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die Veränderung
des Working Capital inkl. der konzerninternen
Verbindlichkeiten für Lieferungen
zurückzuführen. Im Geschäftsjahr waren wir
stets in der Lage, unsere fälligen Verbindlichkeiten
fristgerecht zu bedienen.
5. Zusammenfassende Beurteilung
Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem
Verlauf des Geschäftsjahres angesichts der
Herausforderungen auf dem Weltmarkt operativ zufrieden. Die
flexible Anpassung an sich ständig ändernde
Gegebenheiten hat zudem viele neue Möglichkeiten
eröffnet. Viele strategische Maßnahmen und
Initiativen der letzten Jahre spiegeln sich in der
aktuellen Geschäftsentwicklung wider.
Neben einer Vielzahl von Aufträgen in der Kies-
und Sandindustrie in China zeigt sich auch auf anderen
Märkten eine verbesserte Nachfrage, z. B. in der Kohle
Industrie in Indonesien sowie in der Salzindustrie und
Feinzermahlung.
Die häufigeren Kundenanfragen für
Feinzermahlungsanwendungen, insbesondere aus
Südamerika und Europa, lassen die Systems positiv auf
das Jahr 2024 blicken.
Die Fokussierung auf die Kerntechnologien im
Einzelmaschinenvertrieb sichert aktuell einen stabilen
Auftragseingang mit einem Auftragsbestand zum Ende des
Jahres 2023 von 25.938 TEUR. Der Auftragseingang
für Einzelmaschinen lag über den Erwartungen
für 2023, was im Wesentlichen
Einzelmaschinenaufträgen aus Deutschland, China und
Indonesien geschuldet ist. Aber auch die Nachfrage nach
größeren Anlagen wächst zurzeit,
insbesondere in Europa, hier vor allem in Frankreich und
Deutschland, und in Südamerika.
Der Ausbau neuer Technologien für unsere mobilen
Aufbereitungsanlagen ist in 2023 weiter vorangetrieben
worden. Die finale Entwicklung der marktreifen Maschine ist
abgeschlossen und die vertrieblichen und organisatorischen
Aktivitäten rund um den Bereich Mobilanlagen haben
begonnen.
Der Bereich Recycling (sowohl mobil als auch
stationäre Anlagen und Maschinen) entwickelte sich
positiv und soll das Kernbusiness künftig stärker
ergänzen.
Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem
Verlauf des Geschäftsjahres trotz sich ständig
ändernder globaler Herausforderungen zufrieden.
III. Prognosebericht
Durch den stabilen Auftragsbestand kann die Systems
zuversichtlich in das nächste Jahr starten. Das
Potenzial der Gesellschaft liegt im Ausbau von bestehenden
Kundenbeziehungen der Unternehmensgruppe und der
Stärkung der Synergien mit den Gesellschaftern.
Insbesondere ergeben sich durch die Entwicklung des Mobile
Maschinen Geschäfts neue Absatzmöglichkeiten.
Die Produktpalette der Systems wird kontinuierlich
erweitert und optimiert, um den Lieferanteil im
Anlagengeschäft zu erhöhen und weltweit als
kompetenter Partner wahrgenommen zu werden.
Die Systems hat schon frühzeitig das Portfolio
durch nachhaltige Anlagenkonzepte wie z. B.
In-Pit-Beneficiation ergänzt. Darauf aufbauend ist die
Fokussierung auf nachhaltige Anwendungen sowie eine
gezielte Erweiterung des Anwendungsspektrums unter stetiger
Optimierung der Anlagen ein wesentlicher Bestandteil der
Unternehmensplanung. Darüber hinaus wurden
Anwendungskonzepte entwickelt, um den Bedarf in diesem
Bereich weiter zu decken und neues Umsatzpotenzial zu
generieren. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf nach
umweltfreundlichen und nachhaltigen Technologien in den
kommenden Jahren steigen wird und die Systems ihre gute
Position ausspielen kann.
Das Neumaschinengeschäft wird kontinuierlich
verstärkt und durch zusätzliche
Dienstleistungsprodukte seitens unseres Gesellschafters der
Hazemag & EPR GmbH ergänzt, wodurch auch das
konzernweite Ersatzteil- und Servicegeschäft
gestärkt wird. Die neuen Produkte konnten bereits
erfolgreich im Markt etabliert werden und wir gehen davon
aus, dass sich die Weiterentwicklung von digitalen und
automatisierten Prozessen immer weiter durchsetzen wird.
Es soll mehr Verantwortung in die einzelnen Regionen
verschoben und durch direkte Kundennähe die
Geschäftsbeziehung verbessert werden. Der weitere
Ausbau der Büros in China, Frankreich und Brasilien
soll dazu beitragen, diese Märkte effektiver zu
erschließen. Die Geschäftsführung sieht die
Gesellschaft für die konsequente Weiterführung
ihrer internationalen Wachstumsstrategie für die
Zukunft gut aufgestellt.
Insgesamt gehen wir davon aus, dass der Umsatz in
2024 auf dem gleichen Niveau liegen wird wie 2023. Ziel ist
es, das Niveau des Ergebnisses vor Steuern von 2022 zu
erreichen.
Für die Folgejahre gehen wir davon aus, dass
unser diversifiziertes Herangehen an unterschiedliche
Branchen und Industrien zusammen mit dem weiteren Ausbau
der regionalen Aktivitäten für uns gute
Aussichten auf steigende Umsätze bei gleichzeitiger
Margenverbesserung und einem positiven Ergebnis vor Steuern
bringen wird.
IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Risikomanagement, Ziele und Methoden
Entsprechend den gesetzlichen Anforderungen wurden
geeignete Maßnahmen getroffen, um
unternehmensgefährdende Entwicklungen frühzeitig
zu erkennen. Gleichzeitig wurde die interne Kontrolle durch
einen dritten Geschäftsführer mit Fokus Finanzen
/ Cashflow / Risk Management verstärkt. Das auf die
Unternehmensgröße abgestimmte interne
Kontrollsystem ermöglicht die rechtzeitige
Identifizierung wesentlicher Risiken und die Ergreifung
geeigneter Maßnahmen.
Das konzernweite einheitliche Planungs-, Berichts-
und Steuerungswesen hilft, Risiken frühzeitig zu
erkennen und ihre Ursachen zu analysieren bzw. zu bewerten.
Das Berichtswesen des Konzerns beinhaltet eine
regelmäßige und zeitnahe Analyse von
Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen. Dies
ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Anpassung
an sich ändernde Risikosituationen.
Unternehmensrisiken
Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte
ergeben sich Risiken unterschiedlicher Art, zu denen neben
den branchenspezifischen Risiken auch ertragsorientierte
Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken gehören.
Diese Risiken können im Wesentlichen durch die oben
angeführten Kontrollmechanismen erkannt und verringert
werden.
Unternehmensrisiken
Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte
ergeben sich Risiken unterschiedlicher Art, zu denen neben
den branchenspezifischen Risiken auch ertragsorientierte
Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken gehören.
Branchenspezifische Risiken
Für das Jahr 2024 wird es darauf ankommen, dass
es keine größeren weltweiten Krisen gibt, die
einen direkten Einfluss auf unser Projektgeschäft
haben. Insbesondere die angespannte Lage rund um Taiwan und
China könnte Einfluss auf das Geschäft der
Systems haben. Zudem können die
Präsidentschaftswahlen in den USA je nach Entwicklung
den Export unserer Maschinen erschweren.
Ein derzeit nicht vorhersehbarer, deutlicher
Konjunktur- bzw. Rohstoffpreisrückgang kann die
wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die
Nachfrage nach unseren Produkten und Anlagen negativ
beeinflussen. Daraus können für uns dann Umsatz-
und Ergebnisrisiken entstehen.
Ertragsorientierte Risiken
Ertragsorientierte Risiken können sich aus der
nicht ausreichenden Auslastung von Kapazitäten
ergeben. Diesem Risiko wird durch eine vorausschauende
Ressourcenplanung und durch verstärkte
Vertriebsaktivitäten begegnet. Auftragsimmanente
Risiken werden durch kontinuierliche
Projektüberwachung und -steuerung ebenso reduziert wie
durch eine detaillierte Vorkalkulation und Projektplanung.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Die Finanzierung für das kommende
Geschäftsjahr und darüber hinaus ist über
ausreichende Kontokorrentlinien im Konzernverbund
gesichert.
Nach der heute bekannten Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind konkrete
Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Das
Berichtswesen der Gesellschaft beinhaltet zurzeit eine enge
Liquiditätsplanung und -kontrolle sowie eine
regelmäßige und zeitnahe Analyse von
Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen.
2.
Chancenbericht
Nach den schwierigen Jahren mit schwacher
Investitionsgüternachfrage sehen wir wieder eine sehr
gute Entwicklung in den verschiedenen Märkten. Auch
die Preise und Lieferzeiten der Unterlieferanten haben sich
normalisiert. Insgesamt führt die weiterhin hohe
Nachfrage nach diversen Rohstoffen zu einer erhöhten
Nachfrage für unsere Aufbereitungsanlagen.
Mit den Maßnahmen zur Stärkung des
Vertriebes der vorangegangenen Geschäftsjahre und der
strategischen Entscheidung, die Bereiche mobile
Aufbereitungstechnik und Recycling weiter zu stärken,
sehen wir uns für 2024 und die Folgejahre gut
aufgestellt. Durch die Einbettung in die
Konzernverbünde unserer beiden Anteilseigner und das
daraus resultierende Netzwerk, insbesondere in
Wachstumsregionen, ergeben sich deutliche Vorteile im
Wettbewerbsvergleich.
Durch unser deutlich erweitertes internationales
Netzwerk, insbesondere in Asien, Europa und in Nordafrika,
sehen wir uns sowohl im Vertrieb als auch im Einkauf
flexibel und in Kundennähe aufgestellt. Aus unserer
Sicht wird dies eine entscheidende Rolle in der Zukunft
spielen.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft als
Ganzes auf kurze Sicht gefährden könnten, sind
derzeit für uns nicht erkennbar.
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Es werden keine Hedge-Instrumente eingesetzt.
Disclaimer
Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene
Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen
basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind
naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten
behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse
können von den hier im Lagebericht formulierten
Aussagen abweichen.
Düsseldorf, den 23.
Februar 2024
gez.
Marcus Zeisel
Geschäftsführer
gez.
Erik Bach
Geschäftsführer
gez.
Petr Lenz
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
561.087,00 |
51.025,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
53.338,00 |
7.690,00 |
| II.
Sachanlagen |
507.749,00 |
43.335,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
439.393,00 |
|
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
68.356,00 |
43.335,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.089.451,57 |
14.479.174,88 |
| I.
Vorräte |
3.676.879,30 |
5.690.373,91 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
11.943.864,53 |
7.774.547,14 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
6.009.277,18 |
4.660.028,72 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
5.934.587,35 |
3.114.518,42 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.468.707,74 |
1.014.253,83 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
49.937,63 |
30.684,59 |
| D.
Aktive latente Steuern |
83.615,98 |
323.764,95 |
| E.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
|
499.049,60 |
| Aktiva |
17.784.092,18 |
15.383.699,02 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
45.174,73 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
25.000,00 |
25.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
624.049,60 |
921.311,88 |
| IV.
Jahresüberschuss |
544.224,33 |
297.262,28 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
|
499.049,60 |
| B.
Rückstellungen |
1.738.428,60 |
1.336.329,80 |
| C.
Verbindlichkeiten |
16.000.488,85 |
14.047.369,22 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.438.000,09 |
1.316.000,18 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.438.000,09 |
1.316.000,18 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
6.451.382,75 |
610.972,73 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
6.451.382,75 |
610.972,73 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
8.111.106,01 |
12.120.396,31 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
8.111.106,01 |
12.120.396,31 |
| Passiva |
17.784.092,18 |
15.383.699,02 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
12.952.753,41 |
10.372.815,18 |
| 2.
Personalaufwand |
5.599.917,48 |
4.359.889,63 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.662.995,98 |
3.597.135,89 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
936.921,50 |
762.753,74 |
| davon
für Altersversorgung |
9.388,68 |
52.809,23 |
| 3.
Abschreibungen |
95.615,95 |
23.070,24 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
95.615,95 |
23.070,24 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen |
4.811,92 |
5.571,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.466.399,79 |
5.549.879,12 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
40.439,87 |
17.252,92 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
5.940,89 |
280,16 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
240.148,97 |
142.126,76 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
240.148,97 |
144.092,86 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
544.730,33 |
297.569,27 |
| 8.
sonstige Steuern |
506,00 |
306,99 |
| 9.
Jahresüberschuss |
544.224,33 |
297.262,28 |
Anhang
1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf
und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf
unter der Nummer HR B 87213 eingetragen.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der
Jahresabschluss wurde nach den § 242 ff und den §
264 ff des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften
des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit
beschränkter Haftung (GmbHG) unter Anwendung des
Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und
Verlustrechnung vor Ergebnisverwendung aufgestellt.
Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der
für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs-
und Bewertungsgrundsätze nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den
ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge
enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der
Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen
verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des
§ 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des
Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz
des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei
der Bewertung wurde von der Fortführung des
Unternehmens ausgegangen. Die
Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln
bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum
Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt
worden, selbst wenn diese erst zwischen dem
Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des
Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur
berücksichtigt worden, wenn sie bis zum
Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und
Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig
vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Anlagevermögen
Entgeltlich erworbene Immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
bilanziert. Die Abschreibung erfolgt linear über die
voraussichtliche Nutzungsdauer über
regelmäßig drei Jahre, wenn sich nicht im
Einzelfall eine längere Laufzeit ergibt.
Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen
Nutzungsdauer, bewertet. Im Zugangsjahr werden
Vermögenswerte des Sachanlagevermögens
zeitanteilig abgeschrieben. Die Herstellungskosten der
selbst erstellten Anlagen enthalten sämtliche direkt
zurechenbaren Kosten wie Leistungen an Arbeitnehmer, Kosten
der Standortvorbereitung, projektbezogene Montage- und
Installationskosten sowie produktionsbezogene
Verwaltungskosten.
Auf die Gegenstände des Anlagevermögens
wurden außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen, wenn voraussichtliche Wertminderungen
vorliegen. Bei Anzeichen für eine über die
planmäßige Abschreibung hinausgehende
Wertminderung werden die entsprechenden Anlagegüter
einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Soweit die
Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht
mehr bestehen, werden Zuführungen bis zur Höhe
der fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten
Vorräte werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren
Nettoveräußerungswerten angesetzt. Die
Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen zu
durchschnittlichen Einstandspreisen, die auf Basis des
gleitenden Durchschnitts errechnet werden. Die
Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren
Material- und Fertigungskosten sowie produktionsbezogene
Verwaltungskosten, die angefallen sind, um die Vorräte
an den Ort der geplanten Verwendung zu bringen und in ihren
gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen. Die Ermittlung
der Herstellkosten erfolgt auf der Basis einer
Normalauslastung. Fremdkapitalkosten werden nicht in die
Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen.
Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter
Verwertbarkeit usw. ergeben, werden bei Bedarf durch
Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch
angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Darüber hinaus wurden zur Deckung des allgemeinen
Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen.
Die Liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts
angesetzt.
Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit
sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem
Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten
abgegrenzt.
Latente Steuern
Auf temporäre Differenzen zwischen den
handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung noch
nicht genutzter steuerlicher Verlustvorträge wird ein
Überhang an passiven Latenten Steuern angesetzt, wenn
insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen
Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine
künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der
Ansatz von aktiven Latenten Steuern.
Rückstellungen
Rückstellungen wurden auf der Grundlage des
§ 253 HGB zum nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Bildung der
Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und
ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen
worden.
Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als
einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz
abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Dabei wurde bei
langfristigen Pensionsrückstellungen ein Zinssatz von
1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) für Pensionen angesetzt. Die
Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den
versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der
"Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der
Rückstellungsbetrag ist dabei definiert als der
versicherungsmathematische Barwert der
Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu
diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und
Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der
Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden
ist.
Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die
"Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt.
Der Gehaltstrend wurde mit 3,0 % p. a., der
Rententrend mit 1,0 % - 2,00 % p. a. angenommen.
Fluktuation wurde nicht berücksichtigt.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen
Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.
Währungsumrechnung
Auf fremde Währung lautende Posten der Bilanz
werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag in EUR umgerechnet.
3 Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Anlagevermögen
|
Anschaffungskosten
|
|
Stand
|
|
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
II. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
37.421,10
|
52.934,40
|
12.997,88
|
77.357,62
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
506.992,48
|
0,00
|
506.992,48
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
75.391,60
|
54.520,34
|
15.219,77
|
114.692,17
|
|
75.391,60
|
561.512,82
|
15.219,77
|
621.684,65
|
|
112.812,70
|
614.447,22
|
28.217,65
|
699.042,27
|
|
Abschreibungen
|
Buchwerte
|
|
Stand
|
|
|
Stand
|
Stand
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
II. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
29.731,10
|
4.811,92
|
10.523,40
|
24.019,62
|
53.338,00
|
7.690,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
67.599,48
|
0,00
|
67.599,48
|
439.393,00
|
0,00
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
32.056,60
|
23.204,55
|
8.924,98
|
46.336,17
|
68.356,00
|
43.335,00
|
|
32.056,60
|
90.804,03
|
8.924,98
|
113.935,65
|
507.749,00
|
43.335,00
|
|
61.787,70
|
95.615,95
|
19.448,38
|
137.955,27
|
561.087,00
|
51.025,00
|
3.2 Umlaufvermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter
einem Jahr.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene
Unternehmen in Höhe von 6.138 TEUR, davon 364 TEUR
gegen Gesellschafter, entfallen ausschließlich auf
solche aus Lieferungen und Leistungen. Diese Forderungen
sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die ausgewiesenen Sonstigen
Vermögensgegenstände haben sämtlich eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr.
3.3. Aktive Latente Steuern
Die Aktiven Latenten Steuern betreffen
Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und
steuerlichen Wertansätzen sowie noch nicht genutzte
steuerliche Verlustvorträge. Die Latenten Steuern
ergeben sich unter Anwendung eines Steuersatzes von rund
31,2 %.
3.4 Ausschüttungssperre
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Beträge i. S. v. § 253 Abs. 6 HGB
|
|
|
Unterschiedsbetrag
Pensionsrückstellungen
|
2
|
8
|
Beträge i. S. v. § 268 Abs. 8 HGB
|
|
|
Aktive Latente Steuern
auf steuerliche Verlustvorträge
|
61
|
295
|
Aktive Latente Steuern
auf Sonstige Rückstellungen
|
22
|
29
|
|
85
|
332
|
3.5 Sonstige Rückstellungen
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Rückstellungen mit nicht unerheblichem
Umfang
|
|
|
Nachlaufkosten
|
774
|
441
|
Pensionen
|
122
|
121
|
Personalkosten
|
724
|
639
|
Übrige
|
118
|
135
|
|
1.738
|
1.336
|
3.6 Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sind durch gewöhnliche
Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 6.451 TEUR
entfallen vollständig auf Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und besitzen eine Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr.
4 Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
4.1 Umsatzerlöse
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
Umsatzerlöse nach Ländern
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Erlöse
|
|
|
|
Inland
|
2.635
|
3.831
|
-1.196
|
Europäische Union
|
19.697
|
17.981
|
-8.039
|
Übriges Ausland
|
18.194
|
7.038
|
11.156
|
|
40.524
|
28.850
|
11.674
|
4.2 Außergewöhnliche sowie
periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen
|
2023
|
2022
|
Veränderung
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Neutrale Erträge
|
|
|
|
Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen
|
307
|
289
|
18
|
Periodenfremde
Erträge
|
187
|
75
|
112
|
Privatnutzung PKW
|
92
|
51
|
41
|
Erträge aus der
Herabsetzung der Einzelwertberichtigung von
Forderungen
|
39
|
0
|
39
|
Kursgewinne
|
3
|
27
|
-24
|
Sonstige Erträge
verbundene Unternehmen
|
0
|
281
|
-281
|
Sonstige Erträge
fremde Unternehmen
|
0
|
195
|
-195
|
Erstattung AAG
|
0
|
9
|
-9
|
Sonstige
|
0
|
1
|
-1
|
|
628
|
928
|
-300
|
Neutrale Aufwendungen
|
|
|
|
Kursverluste
|
40
|
17
|
23
|
Periodenfremde
Aufwendungen
|
9
|
221
|
-212
|
Aufwand aus dem Abgang
von Gegenständen des Anlagevermögens
|
2
|
0
|
2
|
Zuführung
Einzelwertberichtigung
|
0
|
753
|
-753
|
|
52
|
991
|
-939
|
5 Sonstige Angaben
5.1 Organe der Gesellschaft
Es sind bestellt als:
Technischer
Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Marcus Zeisel,
Bochum Kaufmännischer
Geschäftsführer: Petr Lenz, Duisburg
Operativer Geschäftsführer: Dipl.-Ing.
Erik Bach, Saarwellingen
Auf die Angabe der Organbezüge wird
gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
5.2 Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 52
(Vorjahr: 38) Arbeitnehmer im Sinne von § 267
Abs. 5 HGB in folgenden Gruppen beschäftigt:
|
2023
|
2022
|
Administration
|
10
|
5
|
Sales & Marketing
|
23
|
19
|
Production &
Services
|
18
|
14
|
Forschung &
Entwicklung
|
1
|
0
|
|
52
|
38
|
5.3 Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden Avale bei
Kreditinstituten in Höhe von 1.981 TEUR im Rahmen der
Auftragsabwicklung.
Haftungsverhältnisse werden nur nach
sorgfältiger Risikoabwägung und
grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen
Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit
verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum
Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen
Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen,
die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den
jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können.
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen
Haftungsverhältnissen wird als sehr gering
eingeschätzt.
5.4 Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Miet- und Leasingverpflichtungen
|
|
|
bis ein Jahr
|
381
|
136
|
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
194
|
95
|
ein bis fünf Jahre
|
1.021
|
434
|
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
787
|
382
|
mehr als fünf Jahre
(jährlich)
|
198
|
95
|
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
198
|
95
|
5.5 Konzernabschluss
Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den
Konzernabschluss
für den größten Kreis der
Gesellschaften aufstellt:
China National Building Material Company Limited,
Peking, VR China.
Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den
Konzernabschluss
für den kleinsten Kreis der Gesellschaften
aufstellt:
HAZEMAG & EPR GmbH, Dülmen.
5.6 Nahestehende Personen/Unternehmen
Marktunübliche Bedingungen für nicht
unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen
und/oder Personen haben im Geschäftsjahr nicht
vorgelegen.
Soweit dieser Anhang keine Angaben über
sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB
angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im
Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Düsseldorf, den 23.
Februar 2024
gez.
Marcus Zeisel
Geschäftsführer
gez.
Erik Bach
Geschäftsführer
gez.
Petr Lenz
Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
An die HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der HAZEMAG Systems
GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.
V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten Internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im Internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Düsseldorf, den 23.
Februar 2024
NIEHAUSPARTNER
Treuhand GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
Enck
Wirtschaftsprüfer
gez.
Evers
Wirtschaftsprüfer
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