Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 87213
Vorher
SAAR Bulk Materials Handling Systems GmbHSaarmag GmbH
Eingetragen
20.12.2010
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Gegenstand
Die Durchführung von internationalen Maschinen- und Anlagenbauprojekten sowie die Produktion und der Vertreib von Maschinen und Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Walter Ndibnu Gang
seit 13.5.2020
Prokura
Marcus Klaus Zeisel
seit 19.7.2019
Geschäftsführer
Erik Bach
seit 19.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HAZEMAG Systems GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens
A. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Firma HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf, - im Folgenden auch die "Systems" - ist ein mittelständisches Unternehmen, das Maschinen und Anlagen für die Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen sowie deren Wiederverwertung verkauft. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der HAZEMAG & EPR GmbH, Dülmen.
Die Gesellschaft fokussiert sich ausschließlich auf den Verkauf von Neumaschinen und Anlagen, wobei das zugehörige Service Business im Bereich der HAZEMAG & EPR GmbH angesiedelt ist.
Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung von Aufbereitungsverfahren für primäre und sekundäre mineralische Rohstoffe und Abfallprodukte sowie die Planung, Konstruktion, das Projektmanagement und der Vertrieb der dafür erforderlichen Maschinen und sonstigen Anlagen. Die Fertigung erfolgt durch langjährige Lieferanten von Kernkomponenten, globale Beschaffung von Zukaufteilen sowie die Nutzung lokaler Subunternehmer beim Kunden vor Ort. Insbesondere die Nutzung der HAZEMAG & EPR GmbH am Standort in Dülmen als Fertigungsbetrieb der zentralen Komponenten der Aufbereitungsmaschinen ist ein wichtiger Bestandteil der Firmen- und Konzernstrategie.
Die Systems zeichnet sich durch umfassendes Expertenwissen, langjährige Erfahrung und spezielles Anwendungs-Know-how aus. Dieses äußert sich in Form von maßgeschneiderten Lösungen nach dem Bedarf und den jeweiligen individuellen Anforderungen der Kunden. Die Systems steht für individuelle Systemlösungen von der einzelnen Maschine bis zur umfassenden Konzipierung und Umsetzung von ganzen Aufbereitungsanlagen.
Der ressourcenschonende Umgang und Erhalt der Natur ist ein wesentliches Unternehmensziel der Gesellschaft.

B. Forschung und Entwicklung
Neben den klassischen Produkten zur Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen (wie den Produktlinien im Brechen, Sieben und Transportieren) setzt die Systems auf innovative Verfahrenstechniken für die Zukunft, stetige Optimierungen der vorhandenen Produktlinien sowie die Entwicklung von weiteren Produkten in diesem Bereich. Strategisch konzentriert sich das Unternehmen hauptsächlich auf die ökonomische und umweltverträgliche Nutzung von Ressourcen sowie auf die Integration angepasster Anlagen- und Maschinenkonzepte, wie beispielsweise mobiler Einheiten, in den Produktionsprozess unserer Kunden.
HAZEMAG Systems konzipiert und vertreibt bereits seit Jahren modulare Anlagenkonzepte insbesondere für die Recycling- und Düngemittelindustrie. Die Weiterentwicklung und Standardisierung der bewährten Anlagenkonzepte soll der Systems in den globalen Märkten verbesserte Absatzchancen und Deckungsbeiträge bringen.
Wie oben bereits erwähnt werden aktuell die existierenden Produktlinien weiter optimiert, sowie die Steuerungen und "Intelligenzen" der Maschinen weiter ausgebaut und kombiniert.
Die Optimierung unserer Produktlinien umfasst die weltweite Standardisierung des Maschinendesigns, die Integration globaler Ingenieurskompetenz - beispielsweise arbeiten unsere Ingenieure aus den USA, Deutschland und China gemeinsam an der Verbesserung verschiedener Maschinentypen - und die Implementierung alternativer Energiequellen für Antriebe und Heizgase.
Maschinensteuerung und Automatisierung insbesondere der HAZtronic, HAZconnect und HAZoptic sind feste Bestandteile der weiteren Entwicklungen der von uns vertriebenen Maschinen, um Energieeffizienz, Wartungskonzepte und kundenspezifische Anforderungen wie geringere Produktionskosten zu erfüllen.
Mit Innovationen der HAZEMAG & EPR wie z. B. der HAZconnect ist es gelungen, unsere Kunden im Bereich der Effizienzkontrolle der Maschinen und Anlagen nachhaltig zu unterstützen. HAZconnect ermöglicht das Monitoring der Aufbereitungsanlagen in Echtzeit sowie die Datenspeicherung und Analyse, um wichtige Trends oder auch Abweichungen zu erkennen. Dies ermöglicht effizientere und damit günstigere Wartungskonzepte beim Kunden zu entwickeln, wodurch die Kundenbindung im Service- und Ersatzteilgeschäft gestärkt werden soll. In 2023 wurde damit begonnen die Anlagenkonstruktion mittels Virtual Reality darzustellen, um globale Review-Prozesse der Konstruktion zu ermöglichen und die Effizienz der Anlagenplanung zu erhöhen. Dieser Ansatz ist sowohl intern z. B. zur Fehlervermeidung aber auch in der direkten Kommunikation mit dem Kunden sehr gut angenommen worden.
Die Automatisierung und Digitalisierung der Maschinen, aber auch der Geschäftsprozesse ebnet den Weg dafür, auch den klassischen Sondermaschinenbau der Systems an die geänderte und immer digitalere Welt unserer Kunden und Industrien anzupassen.
C. Personalbereich
Die Systems beschäftigt zum Jahresende insgesamt 53 Mitarbeiter (Ende 2022: 50 Mitarbeiter). Davon entfallen rund 22 % auf den administrativen Bereich und 36 % auf den Bereich Auftragsabwicklung. Auf den Bereich Forschung und Entwicklung entfallen rund 2 % und auf den Bereich Vertrieb und Marketing rund 40 %.
D.   Umweltbericht
Die von unseren Maschinen bei unseren Kunden aufbereiteten Mineralien und Baustoffe werden für unterschiedlichste Anwendungen eingesetzt, die teilweise auch erhebliche CO2-Emmissionen verursachen, wie z. B. die Zementherstellung. Die Mineralien, die von unseren Maschinen aufbereitet wurden, fließen somit auch in CO2-intensive Produkte ein. Eine zuverlässige Datenerhebung, welchen CO2-Fußabdruck die Produkte unserer Kunden haben, ist nicht möglich. Zum einen erhalten wir trotz technischer Vorrichtung oftmals keinen Ferndatenzugriff auf unsere Maschinen, um verarbeitete Mengen zu erfassen, zum anderen können die gleichen, aufbereiteten Mineralien sowohl für CO2-intensive Zwecke als auch für nachhaltige Zwecke verwendet werden. Als weltweit tätiger Maschinenbauer mit hohem Exportanteil in Drittländer beliefern wir auch Unternehmen, die keine oder nur rudimentäre Angaben zu ihren Nachhaltigkeitskennziffern machen, so dass wir uns bei unserer eigenen Nachhaltigkeitsberichtserstattung auf unsere Lieferkette und den Kundennutzen unserer Produkte fokussieren.
Ein weiteres Ziel zur Steigerung der Umweltfreundlichkeit unserer Produkte ist die Entwicklung wassersparender Aufbereitungsprozesse oder gar die Substitution der Ressource Wasser durch Luft. Hierfür wurden innovative und ressourcenschonende Produkte und Prozesse entwickelt, die gleichzeitig die Produktionskosten optimieren.
Die Entscheidung für die Aufbereitung direkt in der Mine (In-Pit-Beneficiation) hat mehrere positive Auswirkungen auf die Kosten und den Energieverbrauch:
Eliminierung des Abraumtransports · Durch die Durchführung des Trennprozesses direkt in der Mine entfällt die Notwendigkeit eines separaten Standorts für die Aufbereitung.
· Dies reduziert erheblich den zusätzlichen Transport von Abraum zu einem separaten Verarbeitungsbereich, was zu Kosteneinsparungen führt.
Effizienz durch moderne Fördertechnik · Die Kombination mit moderner Fördertechnik optimiert den Materialfluss und trägt zur Effizienzsteigerung des gesamten Prozesses bei.
· Effiziente Förderbänder oder andere moderne Fördertechniken ermöglichen einen kontinuierlichen Materialfluss mit geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu traditionellen Transportmethoden.
Kosteneinsparung und CO2-Reduzierung im Kundenprojekt · Die In-Pit-Beneficiation in Verbindung mit moderner Fördertechnik führt zu erheblichen Kosteneinsparungen und einer effizienteren Ressourcennutzung.
· Die vermiedenen CO2-Emissionen von bis zu 9.000 t/Jahr in einem spezifischen Kundenprojekt unterstreichen den umweltfreundlichen Aspekt dieser Vorgehensweise.
Die direkte Aufbereitung in der Mine zeigt nicht nur ökonomische Vorteile in Form von Kosteneinsparungen, sondern auch ökologische Vorteile durch die Reduzierung von Transportaufwand und CO2-Emissionen. Diese praxisnahe Anwendung von modernen Technologien und Prozessen ist ein Beispiel für nachhaltige Bergbau- und Aufbereitungsmethoden.
Unsere Produkte und Anlagen, kombiniert mit eigens entwickelter Maschinenautomatisierung, tragen zu einem energieeffizienten Betreiben der Anlagen unserer Kunden bei. Zudem ermöglichen unsere digitalisierten, vorausschauenden Wartungskonzepte, unvorhergesehene Produktionsausfälle zu vermeiden und erhöhen somit die Anlageneffizienz. Dies wiederum resultiert in einer Steigerung der Produktivität bei reduziertem Ressourcen- und Energieeinsatz.
Sowohl das Wiederverwenden von Einsatzmaterialien (Recycling in der Bauindustrie), das Aufbereiten und Wiederverwenden gebrauchter Maschinen (Verlängerung des Produktlebenszyklus) als auch unsere Investitionen in weitere umweltschonende Entwicklungen tragen zu einem umweltfreundlichen Ressourceneinsatz und zur effizienteren Produktion bei.
Elektroautos und papierlose Büros sind Bestandteile der Umweltstrategie der Systems.

II. Wirtschaftsbericht
A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 ist die Weltwirtschaft durch moderates globales Wachstum, anhaltende handelspolitische Spannungen und eine vorsichtige Geldpolitik der Zentralbanken geprägt. Technologische Innovationen, besonders in der Digitalisierung, treiben die Wirtschaft voran, während der Fokus auf Klimaschutz und grüne Technologien zunimmt. Geopolitische Unsicherheiten und volatile Finanzmärkte bleiben jedoch bestehende Risikofaktoren. Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen beschränken uns im Vertrieb, der Lieferung und Errichtung von Anlagen und der Durchführung von Servicearbeiten. Somit ist der russische Markt bereits seit 2022 für uns nicht mehr zugänglich. Daraus resultierte die Notwendigkeit, eigene Ressourcen in anderen Gebieten einzusetzen und dort, z. B. in neuen Märkten, in kürzester Zeit entsprechendes Geschäftspotenzial aufzubauen.
Aufgrund der Sanktionen gegen Russland stiegen die Nachfrage nach und die Preise für gewisse Rohstoffe aus anderen Ländern. Dadurch erfuhren Produktionsanlagen bei diesen Kunden bis heute eine hohe Auslastung, womit eine große Abnutzung der Maschinen und Anlagen einher ging.
Es gab nach einem Einbruch in 2021 eine Erholung der Rohstoffpreise in 2022, die auch in 2023 anhielt. Regional konnte insbesondere in China, Europa, aber auch in Nordafrika und Südostasien eine Belebung der Nachfrage nach Aufbereitungsanlagen registriert werden.
In 2023 ist die Investitionsbereitschaft und der damit verbundene Anlagenbau in unseren Zielmärkten der Bergbau-, Kies- und Sand- sowie der Recyclingindustrie im Verlauf des Geschäftsjahres konstant geblieben. Der Fokus vieler Kunden lag weiter auf der maximalen Produktionsauslastung und der Beobachtung des Marktes und der Situation. Es gab jedoch auch neue Kunden in Regionen, die bislang nicht im Fokus standen, z. B. Usbekistan im Bereich der Aufbereitung für Ölschiefer. Auch gab es durch die Fokussierung auf die Region Brasilien neue Geschäftsanbahnungen, von denen wir zusätzliches Geschäftsvolumen für die gesamte Gruppe erwarten. Die Entwicklung von neuen Anlagen rund um unsere altbewährten Maschinen (Feinzermahlung von mineralischen Rohstoffen), eröffnet uns die Möglichkeit, in neue Branchen vorzudringen und Kunden z.B. aus der Düngemittel-, Farb- und Kosmetikindustrie für uns zu gewinnen.
Zudem entwickeln wir derzeit eine Sandproduktionsanlage, von der wir uns bereits in 2024 Absatzchancen erwarten.
Das weitere Wachstum der Weltbevölkerung wird uns zunehmend Möglichkeiten in den Ländern Südostasiens und Afrika ermöglichen. Auch der Bereich Recycling mit den entsprechenden Gesetzgebungen wird uns Möglichkeiten eröffnen, unsere effizienten Maschinen, Anlagen und Prozesse in einer wachsenden Branche einzusetzen.

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
1. Überblick
Bereits in den ersten beiden Quartalen erzielte die Gesellschaft Auftragseingänge von 19,9  Mio. EUR, die oberhalb der eigenen, im Budget berücksichtigten Erwartungen lagen, sodass wir unsere Erwartungen erfüllen und den geplanten Jahresauftragseingang leicht übertreffen konnten (+0,8 Mio. EUR).
Die Vorjahresprognose des Ergebnisses konnte ebenfalls leicht übertroffen werden (+0,1 Mio EUR).
Die Erweiterung der Aktivitäten unseres regionalen Hubs wird konsequent fortgesetzt. Die Vertriebsbüros in Frankreich (Sarreguemines) und in Brasilien (Belo Horizonte) sind in 2023 erwartungsgemäß gewachsen und werden auch in 2024 weiter ausgebaut.
Die mineralische Aufbereitung ist auch weiterhin stark durch Einzelmaschinen, aber auch durch Nachrüstungen und Anlagenoptimierungen geprägt. Auch hier kommt der Systems ihre starke regionale Präsenz inklusive des notwendigen Prozess-Know-hows und technischer Expertise zugute.
Insgesamt ergab sich eine Umsatzsteigerung von +13,0 Mio. EUR, welche hauptsächlich auf ein gewachsenes Business in China und Europa zurückzuführen ist. Damit zeigt sich, dass stabile und langfristige Kundenbeziehungen bestehen und neue Geschäftspotenziale ausgebaut werden konnten. Dies wird auch in 2024 unser Fokus sein und wir sehen auch für die Zukunft wachsende Geschäftspotenziale.
Der Rohertrag von 29,2 % ist besser als ursprünglich geplant (+1,2 % Punkte), hat sich aber erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert (-2,5 % Punkte) und ist das Ergebnis einer strengen Kontrolle der Materialkosten und einer strikten Preispolitik.
Der Auftragsbestand von 25,9 Mio. EUR zum 31. Dezember des Geschäftsjahres (Vorjahr 29,5 Mio. EUR) führt zu einer stabilen Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2024.
Einen zusammengefassten Überblick über die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen vermittelt die folgende Darstellung:


2023
2022
2021
2020
Mehrjahresübersicht
TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
Bilanzsumme
17.784
15.384
13.928
6.757
Anlagevermögen
561
51
54
38
Aktive latente Steuern
84
324
468
642
Umlaufvermögen und aktive Rechnungsabgrenzung
17.139
14.510
12.611
4.895
Eigenkapital
45
0
0
0
Rückstellungen
1.738
1.336
856
374
Verbindlichkeiten
16.000
14.047
13.072
6.383
Umsatz
40.524
28.850
26.177
8.467
Bestandsveränderungen
-3.326
954
1.100
19
Gesamtleistung
37.198
29.803
27.277
8.486
Materialaufwand
26.338
20.358
19.000
5.107
Rohertrag
10.860
9.455
8.277
3.379
Personalaufwand
5.600
4.360
2.558
2.300
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
96
23
9
16
Ertragsteuern
-240
-142
-169
639
Jahresergebnis
544
297
386
-1.405
Cashflow *)
640 
320
395
-1.389
Investitionen ins Sachanlagevermögen und in die immateriellen Vermögensgegenstände
614
21
8
39
Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
52
38
24
23
Eigenkapitalquote
0,25%
0%
0%
0%
Rohertragsquote **)
29%
32%
30%
40%


*)  Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen **)  Rohertrag bezogen auf Gesamtleistung
2. Vermögenslage
In der folgenden Übersicht sind die zusammengefassten Bilanzzahlen zum 31. Dezember 2023 nach der Fristigkeit und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen geordnet und den entsprechenden Vergleichswerten gegenübergestellt.






Veränderung

31.12.2023

31.12.2022

31.12.2023
VERMÖGEN 
TEUR
%
TEUR
%
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
53
0,3
8
0,0
46
Sachanlagen
508
2,9
43
0,3
464
Langfristig gebundenes Vermögen
561
3,2
51
0,3
510
Vorräte
3.677
20,7
5.690
37,0
-2.013
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
11.994
67,2
7.775
50,5
4.169
Liquide Mittel
1.469
8,3
1.014
6,6
454
Rechnungsabgrenzungsposten
50
0,3
31
0,2
19
Latente Steuern
84
0,5
324
2,1
-240
Kurz- bis mittelfristig gebundenes Vermögen
17.223
96,8
14.834
96,4
2.389
Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil
0
0,0
499
3,2
-499
Bilanzsumme
17.784
100,0
15.384
100,0
2.400


Aufgrund des hohen Bestellvolumens im Jahr 2022 und der damit einhergehenden Auslieferung in 2023, sind die Vorratsbestände stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten sind um 3.107 TEUR gestiegen, im Wesentlichen aufgrund der im Dezember gebuchten Umsätze, deren Zahlungsziele erst für 2024 vorgesehen sind. Ebenso sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.349 TEUR gestiegen, aufgrund der gesteigerten Kooperation mit den verbundenen Unternehmen in China und Marokko. Zudem sind die sonstigen Vermögensgegenstände um 287 TEUR gesunken, im Wesentlichen durch ausgeglichene Vorsteuerüberhänge aus dem Vorjahr.


31.12.2023

31.12.2022

Veränderung
KAPITAL 
TEUR
%
TEUR
%
TEUR
Eigenkapital
45
0,3
0
0,0
45
Rückstellungen für Pensionen
122
0,7
122
0,8
0
Langfristige Finanzierung
167
0,9
122
0,8
45
Sonstige Rückstellungen / Steuerrückstellungen
1.616
9,1
1.215
7,9
401
Bankverbindlichkeiten
1.438
8,1
1.316
8,6
122
Erhaltene Anzahlungen
5.044
28,4
9.283
60,3
-4.239
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2.844
16,0
2.204
14,3
640
Kurzfristige Verbindlichkeiten im Verbundbereich
6.451
36,3
611
4,0
5.840
Sonstige Verbindlichkeiten
223
1,3
633
4,1
-411
Kurzfristige Finanzierung
17.617
99,1
15.262
99,2
2.354
Bilanzsumme
17.784
100,0
15.384
100,0
2.400


Zum 31. Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 499 TEUR ausgewiesen. Durch das Jahresergebnis von 544 TEUR wird der Fehlbetrag kompensiert.
Die Erhöhung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der Anhebung der Nachleistungsverpflichtungen um 333 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag 1.438 TEUR. Hierbei handelt es sich um eine Projektfinanzierung.
Das Berichtswesen der Gesellschaft umfasst eine Liquiditätsplanung und -kontrolle sowie eine regelmäßige und zeitnahe Analyse von Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen.

3. Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 544 TEUR. Im Folgenden wird die Ertragslage der Gesellschaft mit den einzelnen Komponenten des operativen EBT im Vorjahresvergleich dargestellt. Die Ertrags- und Aufwandsposten wurden nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert. Dabei wurden nicht operative Erträge und Aufwendungen isoliert und zu einem Neutralen Ergebnis zusammengefasst.






Ver-

2023

2022

änderung
Ertragslage
TEUR
%
TEUR
%
TEUR 
Umsatzerlöse
40.524
108,9
28.850
96,8
11.674
Bestandsveränderung
-3.326
-8,9
954
3,2
-4.280
Gesamtleistung
37.198
100,0
29.803
100,0
7.395
Materialaufwand
26.338
70,8
20.358
68,3
5.980
Rohertrag
10.860
29,2
9.455
31,7
1.405
Sonstige betriebliche Erträge
1.558
4,2
0
0,0
1.558
Personalaufwand
5.692
15,3
4.360
14,6
1.332
Abschreibungen
96
0,3
23
0,1
73
Andere betriebliche Aufwendungen
6.414
17,2
4.559
15,3
1.855
Betriebliche Aufwendungen
12.203
32,8
8.942
30,0
3.261
Betriebsergebnis
216
0,6
503
1,7
-287
Finanz- und Beteiligungsergebnis
-6
0,0
-3
0,0
-3
Ergebnis aus normaler Geschäftstätigkeit
210
0,6
502
1,7
-292
Neutrales Ergebnis
576
1,5
-63
-0,2
639
Ergebnis vor Steuern
785
2,1
439
1,5
346
Ertragsteuern
240
0,6
142
0,5
98
Ergebnis
544
1,5
297
1,0
247


Die aktuelle Krise in der Ukraine und die Baukrise in China haben einen geringen Einfluss auf den Geschäftsverlauf 2023 gehabt. So sind für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Systems-Kunden maßgebende Rohstoffpreise stark gestiegen. Der in 2023 wieder gestiegene Umsatz (+11.674 TEUR im Vergleich zu 2022) lag über den Erwartungen. Obwohl es absehbar ist, dass die Baukrise in China und die Krise in der Ukraine auch 2024 noch Einfluss auf die Weltwirtschaft haben werden, wodurch es zu weiteren Verzögerungen bei der Umsetzung von Großprojekte kommen wird, erwarten wir als wesentliche Leistungsindikatoren für 2024 einen stabilen Umsatz von 40 Mio. EUR sowie ein positives Jahresergebnis auf dem Niveau von 2022.
Durch IT-Verknüpfungen und Kontrollmechanismen sollen Planabweichungen frühzeitig erkannt und mögliche Auftragsverluste vermieden werden. Hierzu wird auch eine umfassende und hinreichend präzise Auftragsvorkalkulation vor Vertragsabschluss vorgenommen und ein Controlling auf Basis einer tagesaktuellen Business Intelligence Lösung durchgeführt.
4. Finanzlage
Die nachfolgende Zusammenstellung zeigt die Kapitalflussrechnung:


2023
2022

TEUR
TEUR
Jahresergebnis
544
297
Abschreibungen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
96
23
Zinsergebnis
6
3
Veränderung der Rückstellungen
402
480
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
240
144
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva
-2.175
-2.070
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
1.831
-341
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
944
-1.464
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Vermögen
-44
0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
-562
-21
Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit
-606
-21
Gezahlte Dividende
0
0
Gezahlte Zinsen
-6
-3
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
-6
-3
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands
333
-1.487
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
-302
1.186
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
31
-302


Die Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes ergibt sich wie folgt:

Finanzmittelbestand am Ende der Periode 
TEUR
TEUR
Liquide Mittel
1.469
1.014
Passive Kontokorrente
-1.438
-1.316

31
-302


Die leicht verbesserte Liquidität im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Working Capital inkl. der konzerninternen Verbindlichkeiten für Lieferungen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr waren wir stets in der Lage, unsere fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen.

5. Zusammenfassende Beurteilung
Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres angesichts der Herausforderungen auf dem Weltmarkt operativ zufrieden. Die flexible Anpassung an sich ständig ändernde Gegebenheiten hat zudem viele neue Möglichkeiten eröffnet. Viele strategische Maßnahmen und Initiativen der letzten Jahre spiegeln sich in der aktuellen Geschäftsentwicklung wider.
Neben einer Vielzahl von Aufträgen in der Kies- und Sandindustrie in China zeigt sich auch auf anderen Märkten eine verbesserte Nachfrage, z. B. in der Kohle Industrie in Indonesien sowie in der Salzindustrie und Feinzermahlung.
Die häufigeren Kundenanfragen für Feinzermahlungsanwendungen, insbesondere aus Südamerika und Europa, lassen die Systems positiv auf das Jahr 2024 blicken.
Die Fokussierung auf die Kerntechnologien im Einzelmaschinenvertrieb sichert aktuell einen stabilen Auftragseingang mit einem Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2023 von 25.938 TEUR. Der Auftragseingang für Einzelmaschinen lag über den Erwartungen für 2023, was im Wesentlichen Einzelmaschinenaufträgen aus Deutschland, China und Indonesien geschuldet ist. Aber auch die Nachfrage nach größeren Anlagen wächst zurzeit, insbesondere in Europa, hier vor allem in Frankreich und Deutschland, und in Südamerika.
Der Ausbau neuer Technologien für unsere mobilen Aufbereitungsanlagen ist in 2023 weiter vorangetrieben worden. Die finale Entwicklung der marktreifen Maschine ist abgeschlossen und die vertrieblichen und organisatorischen Aktivitäten rund um den Bereich Mobilanlagen haben begonnen.
Der Bereich Recycling (sowohl mobil als auch stationäre Anlagen und Maschinen) entwickelte sich positiv und soll das Kernbusiness künftig stärker ergänzen.
Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres trotz sich ständig ändernder globaler Herausforderungen zufrieden.

III. Prognosebericht
Durch den stabilen Auftragsbestand kann die Systems zuversichtlich in das nächste Jahr starten. Das Potenzial der Gesellschaft liegt im Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen der Unternehmensgruppe und der Stärkung der Synergien mit den Gesellschaftern. Insbesondere ergeben sich durch die Entwicklung des Mobile Maschinen Geschäfts neue Absatzmöglichkeiten.
Die Produktpalette der Systems wird kontinuierlich erweitert und optimiert, um den Lieferanteil im Anlagengeschäft zu erhöhen und weltweit als kompetenter Partner wahrgenommen zu werden.
Die Systems hat schon frühzeitig das Portfolio durch nachhaltige Anlagenkonzepte wie z. B. In-Pit-Beneficiation ergänzt. Darauf aufbauend ist die Fokussierung auf nachhaltige Anwendungen sowie eine gezielte Erweiterung des Anwendungsspektrums unter stetiger Optimierung der Anlagen ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensplanung. Darüber hinaus wurden Anwendungskonzepte entwickelt, um den Bedarf in diesem Bereich weiter zu decken und neues Umsatzpotenzial zu generieren. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Technologien in den kommenden Jahren steigen wird und die Systems ihre gute Position ausspielen kann.
Das Neumaschinengeschäft wird kontinuierlich verstärkt und durch zusätzliche Dienstleistungsprodukte seitens unseres Gesellschafters der Hazemag & EPR GmbH ergänzt, wodurch auch das konzernweite Ersatzteil- und Servicegeschäft gestärkt wird. Die neuen Produkte konnten bereits erfolgreich im Markt etabliert werden und wir gehen davon aus, dass sich die Weiterentwicklung von digitalen und automatisierten Prozessen immer weiter durchsetzen wird.
Es soll mehr Verantwortung in die einzelnen Regionen verschoben und durch direkte Kundennähe die Geschäftsbeziehung verbessert werden. Der weitere Ausbau der Büros in China, Frankreich und Brasilien soll dazu beitragen, diese Märkte effektiver zu erschließen. Die Geschäftsführung sieht die Gesellschaft für die konsequente Weiterführung ihrer internationalen Wachstumsstrategie für die Zukunft gut aufgestellt.
Insgesamt gehen wir davon aus, dass der Umsatz in 2024 auf dem gleichen Niveau liegen wird wie 2023. Ziel ist es, das Niveau des Ergebnisses vor Steuern von 2022 zu erreichen.
Für die Folgejahre gehen wir davon aus, dass unser diversifiziertes Herangehen an unterschiedliche Branchen und Industrien zusammen mit dem weiteren Ausbau der regionalen Aktivitäten für uns gute Aussichten auf steigende Umsätze bei gleichzeitiger Margenverbesserung und einem positiven Ergebnis vor Steuern bringen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Risikomanagement, Ziele und Methoden
Entsprechend den gesetzlichen Anforderungen wurden geeignete Maßnahmen getroffen, um unternehmensgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig wurde die interne Kontrolle durch einen dritten Geschäftsführer mit Fokus Finanzen / Cashflow / Risk Management verstärkt. Das auf die Unternehmensgröße abgestimmte interne Kontrollsystem ermöglicht die rechtzeitige Identifizierung wesentlicher Risiken und die Ergreifung geeigneter Maßnahmen.
Das konzernweite einheitliche Planungs-, Berichts- und Steuerungswesen hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Ursachen zu analysieren bzw. zu bewerten. Das Berichtswesen des Konzerns beinhaltet eine regelmäßige und zeitnahe Analyse von Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen. Dies ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Anpassung an sich ändernde Risikosituationen.

Unternehmensrisiken
Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte ergeben sich Risiken unterschiedlicher Art, zu denen neben den branchenspezifischen Risiken auch ertragsorientierte Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken gehören. Diese Risiken können im Wesentlichen durch die oben angeführten Kontrollmechanismen erkannt und verringert werden.

Unternehmensrisiken
Durch die weltweite Vermarktung unserer Produkte ergeben sich Risiken unterschiedlicher Art, zu denen neben den branchenspezifischen Risiken auch ertragsorientierte Risiken und finanzwirtschaftliche Risiken gehören.

Branchenspezifische Risiken
Für das Jahr 2024 wird es darauf ankommen, dass es keine größeren weltweiten Krisen gibt, die einen direkten Einfluss auf unser Projektgeschäft haben. Insbesondere die angespannte Lage rund um Taiwan und China könnte Einfluss auf das Geschäft der Systems haben. Zudem können die Präsidentschaftswahlen in den USA je nach Entwicklung den Export unserer Maschinen erschweren.
Ein derzeit nicht vorhersehbarer, deutlicher Konjunktur- bzw. Rohstoffpreisrückgang kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten und Anlagen negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken
Ertragsorientierte Risiken können sich aus der nicht ausreichenden Auslastung von Kapazitäten ergeben. Diesem Risiko wird durch eine vorausschauende Ressourcenplanung und durch verstärkte Vertriebsaktivitäten begegnet. Auftragsimmanente Risiken werden durch kontinuierliche Projektüberwachung und -steuerung ebenso reduziert wie durch eine detaillierte Vorkalkulation und Projektplanung.

Finanzwirtschaftliche Risiken
Die Finanzierung für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist über ausreichende Kontokorrentlinien im Konzernverbund gesichert.
Nach der heute bekannten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind konkrete Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Das Berichtswesen der Gesellschaft beinhaltet zurzeit eine enge Liquiditätsplanung und -kontrolle sowie eine regelmäßige und zeitnahe Analyse von Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen.

2.  Chancenbericht
Nach den schwierigen Jahren mit schwacher Investitionsgüternachfrage sehen wir wieder eine sehr gute Entwicklung in den verschiedenen Märkten. Auch die Preise und Lieferzeiten der Unterlieferanten haben sich normalisiert. Insgesamt führt die weiterhin hohe Nachfrage nach diversen Rohstoffen zu einer erhöhten Nachfrage für unsere Aufbereitungsanlagen.
Mit den Maßnahmen zur Stärkung des Vertriebes der vorangegangenen Geschäftsjahre und der strategischen Entscheidung, die Bereiche mobile Aufbereitungstechnik und Recycling weiter zu stärken, sehen wir uns für 2024 und die Folgejahre gut aufgestellt. Durch die Einbettung in die Konzernverbünde unserer beiden Anteilseigner und das daraus resultierende Netzwerk, insbesondere in Wachstumsregionen, ergeben sich deutliche Vorteile im Wettbewerbsvergleich.
Durch unser deutlich erweitertes internationales Netzwerk, insbesondere in Asien, Europa und in Nordafrika, sehen wir uns sowohl im Vertrieb als auch im Einkauf flexibel und in Kundennähe aufgestellt. Aus unserer Sicht wird dies eine entscheidende Rolle in der Zukunft spielen.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft als Ganzes auf kurze Sicht gefährden könnten, sind derzeit für uns nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Es werden keine Hedge-Instrumente eingesetzt.

Disclaimer
Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier im Lagebericht formulierten Aussagen abweichen.

 

Düsseldorf, den 23. Februar 2024

gez. Marcus Zeisel
Geschäftsführer

gez. Erik Bach
Geschäftsführer

gez. Petr Lenz
Geschäftsführer


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 561.087,00 51.025,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.338,00 7.690,00
II. Sachanlagen 507.749,00 43.335,00
1. technische Anlagen und Maschinen 439.393,00  
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.356,00 43.335,00
B. Umlaufvermögen 17.089.451,57 14.479.174,88
I. Vorräte 3.676.879,30 5.690.373,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.943.864,53 7.774.547,14
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.009.277,18 4.660.028,72
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.934.587,35 3.114.518,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.468.707,74 1.014.253,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.937,63 30.684,59
D. Aktive latente Steuern 83.615,98 323.764,95
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   499.049,60
Aktiva 17.784.092,18 15.383.699,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 45.174,73 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 25.000,00 25.000,00
III. Verlustvortrag 624.049,60 921.311,88
IV. Jahresüberschuss 544.224,33 297.262,28
V. nicht gedeckter Fehlbetrag   499.049,60
B. Rückstellungen 1.738.428,60 1.336.329,80
C. Verbindlichkeiten 16.000.488,85 14.047.369,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.438.000,09 1.316.000,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.438.000,09 1.316.000,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.451.382,75 610.972,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.451.382,75 610.972,73
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.111.106,01 12.120.396,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.111.106,01 12.120.396,31
Passiva 17.784.092,18 15.383.699,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.952.753,41 10.372.815,18
2. Personalaufwand 5.599.917,48 4.359.889,63
a) Löhne und Gehälter 4.662.995,98 3.597.135,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 936.921,50 762.753,74
davon für Altersversorgung 9.388,68 52.809,23
3. Abschreibungen 95.615,95 23.070,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 95.615,95 23.070,24
davon außerplanmäßige Abschreibungen 4.811,92 5.571,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.466.399,79 5.549.879,12
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 40.439,87 17.252,92
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.940,89 280,16
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 240.148,97 142.126,76
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 240.148,97 144.092,86
7. Ergebnis nach Steuern 544.730,33 297.569,27
8. sonstige Steuern 506,00 306,99
9. Jahresüberschuss 544.224,33 297.262,28

Anhang

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 87213 eingetragen.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den § 242 ff und den § 264 ff des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung vor Ergebnisverwendung aufgestellt.
Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Anlagevermögen
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer über regelmäßig drei Jahre, wenn sich nicht im Einzelfall eine längere Laufzeit ergibt.
Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Im Zugangsjahr werden Vermögenswerte des Sachanlagevermögens zeitanteilig abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten sämtliche direkt zurechenbaren Kosten wie Leistungen an Arbeitnehmer, Kosten der Standortvorbereitung, projektbezogene Montage- und Installationskosten sowie produktionsbezogene Verwaltungskosten.
Auf die Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtliche Wertminderungen vorliegen. Bei Anzeichen für eine über die planmäßige Abschreibung hinausgehende Wertminderung werden die entsprechenden Anlagegüter einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Soweit die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen, werden Zuführungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten
Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Nettoveräußerungswerten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen zu durchschnittlichen Einstandspreisen, die auf Basis des gleitenden Durchschnitts errechnet werden. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie produktionsbezogene Verwaltungskosten, die angefallen sind, um die Vorräte an den Ort der geplanten Verwendung zu bringen und in ihren gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen. Die Ermittlung der Herstellkosten erfolgt auf der Basis einer Normalauslastung. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden bei Bedarf durch Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen.
Die Liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.
Ausgaben/Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern
Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung noch nicht genutzter steuerlicher Verlustvorträge wird ein Überhang an passiven Latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven Latenten Steuern.

Rückstellungen
Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden.
Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Dabei wurde bei langfristigen Pensionsrückstellungen ein Zinssatz von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) für Pensionen angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag ist dabei definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist.
Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Der Gehaltstrend wurde mit 3,0 % p. a., der Rententrend mit 1,0 % - 2,00 % p. a. angenommen. Fluktuation wurde nicht berücksichtigt.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.
Währungsumrechnung
Auf fremde Währung lautende Posten der Bilanz werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in EUR umgerechnet.

3 Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Anlagevermögen


Anschaffungskosten

Stand


Stand

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
II. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
37.421,10
52.934,40
12.997,88
77.357,62
II. Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen
0,00
506.992,48
0,00
506.992,48
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
75.391,60
54.520,34
15.219,77
114.692,17

75.391,60
561.512,82
15.219,77
621.684,65

112.812,70
614.447,22
28.217,65
699.042,27

Abschreibungen
Buchwerte

Stand


Stand
Stand
Stand

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
II. Immaterielle Vermögensgegenstände






1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
29.731,10
4.811,92
10.523,40
24.019,62
53.338,00
7.690,00
II. Sachanlagen






1. Technische Anlagen und Maschinen
0,00
67.599,48
0,00
67.599,48
439.393,00
0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
32.056,60
23.204,55
8.924,98
46.336,17
68.356,00
43.335,00

32.056,60
90.804,03
8.924,98
113.935,65
507.749,00
43.335,00

61.787,70
95.615,95
19.448,38
137.955,27
561.087,00
51.025,00


3.2 Umlaufvermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 6.138 TEUR, davon 364 TEUR gegen Gesellschafter, entfallen ausschließlich auf solche aus Lieferungen und Leistungen. Diese Forderungen sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die ausgewiesenen Sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3.3. Aktive Latente Steuern
Die Aktiven Latenten Steuern betreffen Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen sowie noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge. Die Latenten Steuern ergeben sich unter Anwendung eines Steuersatzes von rund 31,2 %.

3.4  Ausschüttungssperre


2023
2022

TEUR
TEUR
Beträge i. S. v. § 253 Abs. 6 HGB


Unterschiedsbetrag Pensionsrückstellungen
2
8
Beträge i. S. v. § 268 Abs. 8 HGB


Aktive Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge
61
295
Aktive Latente Steuern auf Sonstige Rückstellungen
22
29

85
332


3.5 Sonstige Rückstellungen


2023
2022

TEUR
TEUR
Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang


Nachlaufkosten
774
441
Pensionen
122
121
Personalkosten
724
639
Übrige
118
135

1.738
1.336


3.6 Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch gewöhnliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 6.451 TEUR entfallen vollständig auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Umsatzerlöse


2023
2022
Veränderung
Umsatzerlöse nach Ländern
TEUR
TEUR
TEUR
Erlöse



Inland
2.635
3.831
-1.196
Europäische Union
19.697
17.981
-8.039
Übriges Ausland
18.194
7.038
11.156

40.524
28.850
11.674


4.2 Außergewöhnliche sowie periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen


2023
2022
Veränderung

TEUR
TEUR
TEUR
Neutrale Erträge



Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
307
289
18
Periodenfremde Erträge
187
75
112
Privatnutzung PKW
92
51
41
Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung von Forderungen
39
0
39
Kursgewinne
3
27
-24
Sonstige Erträge verbundene Unternehmen
0
281
-281
Sonstige Erträge fremde Unternehmen
0
195
-195
Erstattung AAG
0
9
-9
Sonstige
0
1
-1

628
928
-300
Neutrale Aufwendungen



Kursverluste
40
17
23
Periodenfremde Aufwendungen
9
221
-212
Aufwand aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
2
0
2
Zuführung Einzelwertberichtigung
0
753
-753

52
991
-939


5 Sonstige Angaben
5.1 Organe der Gesellschaft
Es sind bestellt als:
Technischer Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Marcus Zeisel, Bochum Kaufmännischer Geschäftsführer: Petr Lenz, Duisburg Operativer Geschäftsführer:  Dipl.-Ing. Erik Bach, Saarwellingen
Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
5.2 Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 52 (Vorjahr: 38) Arbeitnehmer im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB in folgenden Gruppen beschäftigt:


2023
2022
Administration
10
5
Sales & Marketing
23
19
Production & Services
18
14
Forschung & Entwicklung
1
0

52
38


5.3 Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden Avale bei Kreditinstituten in Höhe von 1.981 TEUR im Rahmen der Auftragsabwicklung.
Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird als sehr gering eingeschätzt.

5.4  Sonstige finanzielle Verpflichtungen


2023
2022

TEUR
TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen


bis ein Jahr
381
136
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen
194
95
ein bis fünf Jahre
1.021
434
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen
787
382
mehr als fünf Jahre (jährlich)
198
95
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen
198
95


5.5 Konzernabschluss
Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Gesellschaften aufstellt:

China National Building Material Company Limited, Peking, VR China.

Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Gesellschaften aufstellt:

HAZEMAG & EPR GmbH, Dülmen.
5.6  Nahestehende Personen/Unternehmen
Marktunübliche Bedingungen für nicht unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und/oder Personen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Düsseldorf, den 23. Februar 2024

gez. Marcus Zeisel
Geschäftsführer

gez. Erik Bach
Geschäftsführer

gez. Petr Lenz
Geschäftsführer


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HAZEMAG Systems GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 23. Februar 2024

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