Stadtwerke Tornesch - Netz GmbHLiquidiert

25436 Tornesch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 6996 PI
Eingetragen
9.7.2007
Branche
Speichern von Gas zu VersorgungszweckenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau von Verteilungsanlagen für Elektrizität und Gas einschließlich der Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen im Stadtgebiet Tornesch. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Maßnahmen und Rechtsgeschäfte durchzuführen, die der Zweckerreichung mittelbar oder unmittelbar dienen. Sie kann sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der Bestimmungen des Gesetzes über die Elektrizität- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben oder gründen und solche Unternehmen in beliebiger Form beteiligen, Unternehmensverträge abschließen sowie Verteilungsanlagen für Elektrizität und Gas pachten und erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Falk-Wilhelm Schulz
seit 1.2.2024
Geschäftsführer
Henning Lars Issel
seit 18.1.2023
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Tornesch - Netz GmbH

Tornesch

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen

1.1. Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH

Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH betreibt das örtliche Strom- und Gas-verteilnetz in Tornesch. Ihre zentrale Aufgabe als Netzbetreiber ist die sichere, effiziente und diskriminierungsfreie Bereitstellung der Netze. Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Tornesch GmbH und verfügt über ein Stammkapital von 26 T€.

Kernaufgaben der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH sind die Vermarktung der Netzkapazitäten, das Assetmanagement, die Wartung und Instandhaltung der Verteilnetze einschließlich des Ausbaus der dazu notwendigen technischen Infrastruktur und die Durchführung des technischen Betriebes. Für einen wesentlichen Teil der Aufgaben bestehen Dienstleistungsverträge mit der Stadtwerke Tornesch GmbH, der SERVICE plus GmbH sowie der Hansewerk AG.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg 2022 mit 1,8% leicht gegenüber 2021. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief dabei sehr unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des immer noch anhaltenden Kriegs in der Ukraine. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. (Quelle: destatis).

Die Vorbereitungen auf eine potentielle Gasmangellage in Folge des Ukraine- Konfliktes nahm in 2022 einen großen Raum ein. Gemeinsam mit der Schleswig-
Holstein-Netz AG in den Rollen als vorgelagerter Netzbetreiber und technischer Betriebsführer des Gasnetzes der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH wurden alle Vorbereitungen getroffen, um effektive Abläufe nach dem Krisennotfallplan für eine Gasmangellage zu gewährleisten. Hinsichtlich der für 2022 geplanten Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen für beide Netze waren aber keine signifikanten Engpässe bei Material und Dienstleistungen spürbar, hier konnten die Planungen größtenteils wie geplant abgearbeitet werden, ohne dass Engpässe in 2023 ausgeschlossen werden können.

Das Jahr 2021 war das sog. Fotojahr für den Kostenantrag für das Stromnetz. Hier läuft die vierte Regulierungsperiode von 2024 bis 2028. Eine Rückmeldung der Bundesnetzagentur zum in 2022 eingereichten Kostenantrag steht bisher aus. Wir gehen erwartungsgemäß nicht von einer Rückmeldung vor Jahresende 2023 aus. Im Gasnetz hat die vierte Regulierungsperiode in 2023 begonnen und läuft bis einschließlich 2027. Hier konnte die Kostenprüfung mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen werden.

Auch im Jahr 2022 musste erneut eine Reihe neuer regulatorischer Vorgaben in Angriff genommen werden. So hat u. a. der Gesetzgeber über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die Bundesnetzagentur die Vorgaben für Betreiber von Strom- und Gasnetzen als Teil der sog. kritischen Infrastruktur weiter verschärft. Angriffsmöglichkeiten auf diese Einrichtungen sollen durch verschiedene vorbeugende Maßnahmen im Rahmen eines einzuführenden Informationssicher- heitsmanagementsystems (ISMS) verhindert werden. Die dazu erforderlichen Maßnahmen und die Auditierung werden gemeinsam mit der Schleswig-Holstein-Netz AG als technischer Betriebsführer des Strom- und Gasnetzes der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH umgesetzt.

2.2. Entwicklung des Geschäftsjahres

Stromnetz

Die Transportmenge Strom verringerte sich im Vorjahresvergleich um 3,7 % und betrug im Geschäftsjahr 2022 59.934 MWh (Vorjahr: 62.268 MWh). Damit wiesen die Transportmengen gegenüber der Hochrechnung (55.359 MWh) einen Anstieg in Höhe von 4.575 MWh aus. Die Netznutzung durch den Grundversorger Stadtwerke Tornesch GmbH sank dabei um 1.444 MWh auf 17.686 MWh (Vorjahr: 19.130 MWh), die Durchleitung fremder Händler sank ebenfalls um 727 MWh auf 36.287 MWh (Vorjahr: 37.014 MWh). Zusätzlich kam es in diesem Geschäftsjahr an den vorgelagerten Netzbetreiber zu einer Rückspeisung von 5.962 MWh (Vorjahr: 6.125 MWh).
Die Einspeisemenge von Anlagen, die durch das Gesetz über den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) bzw. dem Gesetz für Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) vergütet werden, betrug im Geschäftsjahr 2022 7.796 MWh (Vorjahr: 7.332 MWh). Auf EEG-Anlagen entfallen davon 7.261 MWh (Vorjahr: 6.806 MWh) und auf KWK-Anlagen 535 MWh (Vorjahr: 526 MWh).
Die Umsatzerlöse aus der Netznutzung inklusive der Entwicklung des Regulierungskontos belaufen sich auf 4.551 T€ (Vorjahr: 4.533 T€). Der Hochrechnungswert lag 1.077 T€ unter dem aktuellen Wert. Zusätzlich wurden Umsätze aus dem Belastungsausgleich nach dem EEG und KWKG in Höhe von 839 T€ (Vorjahr: 1.153 T€) generiert. Die Netznutzungsentgelte sind zum 1. Januar 2022 gemäß den regulatorischen Vorgaben angepasst worden.

Gasnetz

Die Transportmenge Gas belief sich auf 272.926 MWh (Vorjahr: 301.452 MWh) und liegt damit 31.555 MWh unter dem Hochrechnungsniveau in Höhe von 304.481 MWh. Davon entfielen auf den Grundversorger Stadtwerke Tornesch GmbH 71.714 MWh (Vorjahr: 79.369 MWh) und 201.212 MWh (Vorjahr: 222.082 MWh) auf weitere Lieferanten. Der Abfall der Durchleitungsmengen im Vorjahresvergleich um 9,5 % ist im Wesentlichen auf die höheren Temperaturen und den Sparwillen der Kunden zurückzuführen. Die von der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH vereinnahmten Netznutzungsentgelte belaufen sich auf 1.514 T€ (Vorjahr: 1.594 T€). Die Hochrechnung (1.507 T€) fiel damit um 7 T€ geringer aus.

2.3. Ertragslage

Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem negativen Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von 455 T€ (Vorjahr: -95 T€) ab. Aufgrund des zwischen der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH und der Stadtwerke Tornesch GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages beträgt das Jahresergebnis der Gesellschaft 0,00 €. Insgesamt liegt das Ergebnis vor Verlustübernahme 545 T€ unter dem Hochrechnungswert in Höhe von 100 T€.

Die Ergebnisverschlechterung resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen für Instandhaltung, Bezug von KWK-Strom sowie der Abrechnung von Mehr- und Mindermengen. Zusätzlich wird das Ergebnis durch Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen im Zuge einer drohenden Schadensersatzklage gegen die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH belastet.

Die Umsatzerlöse des Jahres 2022 betragen 7.570 T€ (Vorjahr: 7.858 T€). Hierbei handelt es sich um Umsatzerlöse aus der Vereinnahmung von Netznutzungsentgelten Strom und Gas, jeweils überwiegend von der Stadtwerke Tornesch GmbH, sowie aus der Weitergabe von Vergütungen bzw. Mengen des EEG und des KWKG. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf gesunkene Erlöse für die Gasnetznutzung zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 36 T€ im Jahr 2021 auf 21T€ im Jahr 2022 zurückgegangen.

Der Materialaufwand beträgt 6.044 T€ (Vorjahr: 6.105 T€). Er beinhaltet die Aufwendungen für die Einspeisungen nach dem EEG und KWKG, Kosten für das vorgelagerte Netz, Aufwendungen für die Netzverluste und Ausgleichsenergie, die Pacht, die technischen Betriebsführungsentgelte sowie die Aufwendungen für den Ausgleich von Mehr- / Mindermengen. Die vorgelagerten Netzentgelte Strom liegen um 78 T€ über dem Vorjahresniveau (2.159 T€). Die Aufwendungen für das vorgelagerte Gasnetz betragen 569 T€ (Vorjahr: 590 T€).

Die Abschreibungen steigen von 603 T€ im Vorjahr auf 640 T€ an. Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt 1.254 T€ (Vorjahr: 1.126 T€) und beinhaltet im Wesentlichen die Aufwendungen für Konzessionsabgaben, Dienst- und Fremdleistungen, kaufmännische Betriebsführung, Miete, Prüfungskosten, Versicherungen sowie Verbandsbeiträge.

Das Ergebnis nach Steuern und Zinsen weist einen Verlust aus und sinkt von minus 95 T€ im Jahr 2021 auf minus 455 T€ im Jahr 2022. Anzumerken ist, dass die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH keine Steuern vom Einkommen und Ertrag zahlt, dies erfolgt über die Ergebnisabführung bei der Muttergesellschaft. Das Ergebnis wird im Wesentlichen durch die Vorgaben der Bundesnetzagentur zu den Netznutzungsentgelten sowie durch die von der Stadtwerke Tornesch GmbH bezogenen Leistungen beeinflusst. Das Finanzergebnis beträgt minus 24 T€ nach minus 29 T€ im Vorjahr.

2.4. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote (52,1 %) verringerte sich im Vorjahresvergleich (58,2 %) aufgrund der erhöhten Bilanzsumme, bedingt durch gestiegenes Anlagevermögen. Der Ergebnisabführungsvertrag und die Finanzclearingvereinbarung mit der Stadtwerke Tornesch GmbH bestehen unverändert fort. Im Rahmen einer Finanzclearing-Vereinbarung, die mit Wirkung zum 1. Juli 2007 mit der Stadtwerke Tornesch GmbH geschlossen wurde, ist die Gesellschaft dem E.ON Konzern-Cash- Pool angeschlossen. Durch die Einbindung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH in das Finanzclearing des Konzerns wird eine jederzeit geordnete Finanzlage sichergestellt. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 wurden gegenüber der Stadtwerke Tornesch GmbH Forderungen aus dem Finanzclearing in Höhe von 1.875 T€ (Vorjahr: 1.268 T€) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 921 T€ gegenüber 209 T€ im Vorjahr.

Bei den Rückstellungen ist im Vorjahresvergleich ein Anstieg von 63 T€ auf 511 T€ (Vorjahr: 449 T€) festzustellen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt +1.437 T€, aus der Investitionstätigkeit -1.011 T€ sowie aus der Finanzierungstätigkeit +181 T€. Der Finanzmittelfonds stieg um 607 T€ auf 1.875 T€.

2.5. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich aus Anlagevermögen in Höhe von 7.931 T€ (Vorjahr: 7.562 T€), Umlaufvermögen in Höhe von 1.924 T€ (Vorjahr: 1.287 T€) sowie Rechnungsabgrenzungsposten von 28 T€ (Vorjahr 0,2 T€) zusammen. Das Umlaufvermögen setzt sich größtenteils aus Forderungen gegen Netzkunden (vor Wertberichtigungen) in Höhe von 680 T€ (Vorjahr: 659 T€) sowie gegen die
Stadtwerke Tornesch GmbH 1.144 T€ (Vorjahr: 473 T€) zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 235 T€ (Vorjahr: 119 T€).

2.6. Berichterstattung nach § 6b EnWG

Im Rahmen der Berichterstattung nach § 6b EnWG ist die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH ausschließlich in dem Bereich Elektrizitäts- und Gasverteilung tätig.

Das Ergebnis nach Steuern im Bereich der Elektrizitätsverteilung beträgt -556 T€ und verringerte sich damit um 297 T€ gegenüber dem Vorjahr (-259 T€). Grund für den Ergebnisrückgang sind gestiegene Aufwendungen für Mehr- und Mindermengen und KWK-Einspeisevergütungen. Das Finanzergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2022 auf -12 T€ nach -13 T€ im Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern im Bereich der Gasverteilung beträgt 143 T€ (Vorjahr: 203 T€). Der Ergebnisrückgang resultiert aus einer milderen Witterung gepaart mit dem Sparwillen der Kunden.

In 2019 wurde erstmalig auch ein Tätigkeitenabschluss für den Betrieb moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme aufgestellt. Bedingt durch den erst in 2019 begonnenen Roll-Out der modernen Messeinrichtungen sind hier mit 54 T€ nur geringe Umsatzerlöse zu verbuchen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt minus 42 T€ und wird durch die Verlustübernahme der Stadtwerke Tornesch GmbH ausgeglichen.

Der insgesamt erzielte Verlust in Höhe von 455 T€ wird von den Stadtwerken Tornesch GmbH ausgeglichen.

3. Prognosebericht

Die Entwicklung unserer Geschäftsfelder Betrieb der Strom- und Gasnetze wird wesentlich von den Entscheidungen der Regulierungsbehörden beeinflusst. Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH begegnet den Herausforderungen der Anreizregulierung mit der Nutzung eines risikobasierten Asset- und Erlöspfadmanagements.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis vor Steuern von 48 T€. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Stadtwerke Tornesch GmbH wird dieses Ergebnis abgeführt.

4. Risikobericht

Derzeit lassen sich keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennen. Insofern hat sich die Gesamtrisikolage im Vergleich zum Vorjahr in der Gesamtaussage nicht wesentlich verändert. Nach wie vor ist die Risikolage stark von der Höhe der genehmigten Netzentgelte sowie von vorhandenen Konzessionen geprägt.

Nennenswerte Risiken, denen wir mit Risikokompensation, -reduzierung bzw. - vermeidung oder aber mit vertretbarer Risikoakzeptanz begegnen, stellen sich wie folgt dar:

Netzentgeltrisiko

Ein wesentliches externes Risiko ergibt sich aus dem regulatorischen Umfeld. Es besteht darin, geplante Netzentgelte künftig aufgrund von Entscheidungen der Bundesnetzagentur nicht erlösen zu können. Wir begegnen dieser Entwicklung mit kontinuierlichem Kosten- und Assetmanagement sowie durch die regelmäßige Analyse und Bewertung unserer Geschäftsfelder.

Durch die Dekabonisierungsbemühungen von EU, Bund und Ländern wird das Erdgasnetz mittelfristig seine Funktion verlieren. Allerspätestens 2045 wird kein Erdgas mehr genutzt werden können, wahrscheinlich in einer urbanen Struktur wie in Tornesch schon früher. Daher bestehen die Risiken, dass zum einen durch den Regulierungsrahmen die Netzentgelte mittelfristig stark steigen, da weniger Gas abgesetzt wird und das zu verstärkten Kundenverlusten führen kann. Zum anderen ist es möglich, dass das Gasnetz bei der Außerbetriebnahme noch nicht vollständig regulatorisch abgeschrieben ist und daher Sonderabschreibungen nötig werden. Mögliche Rückbauverpflichtungen mit der Kommune müssen zeitnah geklärt und abgestimmt werden. Dieser Themenkomplex wirkt möglicherweise ergebnisbelastend.

Die Energiewende wird daneben zu einer verstärkten Elektrifizierung aller Einsatzfelder der fossilen Energien führen. Durch die erhöhte Nutzung von Wärmepumpen und Elektromobilität werden wir das Stromnetz sukzessive ausbauen müssen. Erste Schätzungen gehen von einer Verdreifachung bis Versechsfachung der Netzkapazitäten aus. Hier bestehen insbesondere Finanzierungsrisiken sowie Risiken aus einem ineffizienten Regulierungsrahmen.

Konzessionen

Die mit der Stadt Tornesch bestehenden Wegenutzungsverträge für Strom und Gas bilden die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit und wurden im Geschäftsjahr 2016 mit einer Laufzeit von 20 Jahren neu abgeschlossen und sind von der Stadtwerke Tornesch GmbH auf die Stadtwerke-Tornesch-Netz GmbH übergegangen

Ein Marktrisiko besteht unmittelbar in allen von der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH zu leistenden netzwirtschaftlichen Prozessen rund um den Zugang der Marktteilnehmer zum Strom- und Gasnetz der Standwerke Tornesch-Netz GmbH (Lieferantenwechsel, Netznutzungsabrechnung, Allokation des Gasnetzes, Bilanzierung des Stromnetzes, Mehr-/ Mindermengenabrechnung, Auszahlung EEG- und KWK-Vergütung usw.), die vollumfänglich durch Dienstleister erbracht werden. Hier gilt es fortlaufend bestehende Prozesse zu sichern und neue Vorgaben der Bundesnetzagentur fristgerecht und stabil umzusetzen, um so Beschwerden und Schadenersatzansprüche von Marktteilnehmern zu vermeiden, die eine negative Beeinflussung des Ergebnisses zur Folge hätten. Beispielsweise wird die Qualität der
Bilanzierung durch einen monatlichen Abgleich von Einspeisung und Allokation gegenübergestellt.

Dem Forderungsausfallrisiko gegenüber Lieferanten begegnet die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH mit einem konsequenten Forderungsmanagement.

Operative Risiken

Der Einsatz komplexer technischer Anlagen kann zu Betriebsstörungen bzw. Sicherheitsrisiken führen, welche die Ertragslage beeinträchtigen können. Diesem Umstand wird durch detaillierte Arbeits- und Verfahrensanweisungen, der Weiterentwicklung von Technologien sowie der regelmäßigen Wartung unserer Anlagen durch den beauftragten Dienstleister Rechnung getragen. Soweit betriebswirtschaftlich sinnvoll, bestehen geeignete Versicherungen.

Ferner führt der immer komplexer werdende Einsatz von Informationstechnologie im Zuge der sich ständig wandelnden Anforderungen an eine IT-Landschaft in der Energiewirtschaft zu einem generellen Risiko von Kostenaufwüchsen.

Weitere Risiken bestehen in den Bereichen der Finanzwirtschaft bei den Investitionen. Der Wegfall der bislang sehr komfortablen Einbindung in das Cash-Pooling des EON- Konzernes birgt kurzfristig ebenfalls Finanzierungsrisiken, deren Beherrschung unserer Muttergesellschaft obliegt.

Die Stadt Tornesch als Gesellschafter der Stadtwerke Tornesch GmbH (Muttergesellschaft der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH) beabsichtigt, die Gesellschafteranteile der SERVICE plus GmbH vollständig zu übernehmen und in der Folge einen Zusammenschluss der Stadtwerke Tornesch mit den Stadtwerken Pinneberg einzugehen. In diesem Zusammenhang wurde die Geschäftsführung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH über entsprechende Beschlüsse des Gesellschafters angewiesen, alle bestehenden technischen und teilweise kaufmännischen Dienstleistungsverträge sowie teilweise Netz-Pachtverträge mit Ablauf des Jahres 2023 zu kündigen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes war noch nicht vollständig vertraglich fixiert, wie bis zum Jahresende 2023 oder möglicherweise im Jahr 2024 die ordnungsgemäße Übergabe der Vielzahl aller technischen, kaufmännischen und regulatorischen Aufgaben auf einen neuen Betriebsführer organisatorisch und rechtssicher gewährleistet wird. Es existiert eine noch auszuformulierende Zusage der Stadtwerke Pinneberg in einem MoU mit der Stadt Tornesch, die Betriebsführung ab dem 1.1.24 sicherzustellen. Für den Übergang ist ein Projekt unter Federführung der Muttergesellschaft aufgesetzt, so dass hier aus heutiger Sicht das Risiko noch nicht vollständig eliminiert ist.

Ein weiteres Risiko konstituiert ein fehlerhaft weitergegebener Wandlerfaktor, der Ende 2021 festgestellt wurde. In Folge dessen kam es zu notwendigen Ausgleichsenergielieferungen der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH an einen Lieferanten und zu einer notwendigen Nachbeschaffung von Strommengen auf Seiten des Lieferanten. Im Nachgang hat es mehrere Abstimmungen mit dem betroffenen beliefernden Lieferanten gegeben, zuletzt am 20.03.2023. Die Rechnungsstellung an den Lieferanten ist erfolgt, die Zahlung wurde bisher abgelehnt. Der Lieferant hat nun seinerseits gegenüber den Stadtwerken Tornesch-Netz GmbH einen ihm vermeintlich entstandenen Schaden in Höhe von rund 53 TEUR aus der erforderlichen Nachbeschaffung von Strommengen geltend gemacht.

Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH hat sich aus ihrer Sicht konform zu allen Regelungen des Energiemarktes verhalten und die Forderung daher vollumfänglich zurückgewiesen. Eine abschließende Lösung des gesamten Sachverhaltes steht weiter aus. Die betroffene Vertriebsgesellschaft will nun ihre Ansprüche gerichtlich im Klagewege geltend machen. Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH würde ihre Ansprüche dann wiederum im Rahmen einer Widerklage geltend machen. Ein möglicher Anspruch auf Schadenersatz für die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH aus diesem Sachverhalt, wurde dem technischen Betriebsführer bereits vorsorglich angezeigt.

5. Chancenbericht

Die Chancen der Gesellschaft liegen darin, die Wirtschaftlichkeit des Netzbetriebes kontinuierlich zu verbessern. Dies soll u.a. durch standardisierte und harmonisierte Prozesse sowie durch die Umsetzung eines risikobasierten Assetmanagements zur effizienten Steuerung der Ressourcen erreicht werden.

Risiken der Energiewende stehen deutliche Geschäftschancen in diesem Segment gegenüber, die den klassischen Netzausbau in Neubaugebieten um Dimensionen übersteigen. Die verstärkte Elektrifizierung wird zu höheren Investitionen und damit zu einer Verbesserung der Ertragslage führen. Weiterhin wird der Netzbetreiber als Steuerer von (stochastischem) Angebot und Nachfrage sowie deren Ausgleicher (z.B. durch Speicherbetrieb) weitere Dienstleistungen anbieten können und sich möglicherweise neue Geschäftsfelder erschließen.

Der angestrebte Zusammenschluss mit den Stadtwerken Pinneberg wird darüber hinaus positiv wirkende Skaleneffekte bringen sowie aufgrund des Wegfalls von regulatorischen Einschränkungen auch Ertragssteigerungen möglich machen.

 

Tornesch, den 28.08.2023

Der Geschäftsführer

Ralph Damm

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

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Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207,32 227,07
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.906.646,19 7.536.342,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.116,02 2.963,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.291,04 22.364,04
7.931.053,25 7.561.670,47
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige für Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 544.857,26 654.043,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.144.056,75 473.116,90
3. sonstige Vermögensgegenstände 234.683,63 159.730,15
1.923.597,64 1.286.890,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.171,00 180,53
9.883.029,21 8.848.968,91

Passiva

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Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 5.124.635,27 5.124.635,27
5.150.635,27 5.150.635,27
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 2.124.577,45 2.067.409,79
C. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 511.421,83 448.513,03
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 850.000,00 900.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 920.686,52 209.143,11
3. sonstige Verbindlichkeiten 325.708,14 73.267,71
2.096.394,66 1.182.410,82
9.883.029,21 8.848.968,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

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Vorjahreszahlen
1. Umsatzerlöse 7.570.170,56 7.857.874,87
2. sonstige betriebliche Erträge 21.228,16 36.474,72
7.591.398,72 7.894.349,59
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.554.113,15 1.921.155,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.489.520,00 4.183.693,36
6.043.633,15 6.104.848,72
4. Personalaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 70.081,50 103.906,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.105,97 22.302,51
85.187,47 126.209,47
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 640.128,14 603.037,68
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.253.724,30 1.126.348,57
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.616,29 28.992,32
8. Ergebnis nach Steuern -454.890,63 -95.087,17
9. Erträge aus Verlustübernahme 454.890,63 95.087,17
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Der Sitz der der Gesellschaft ist Tornesch. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6996 PI im Register des Amtsgerichts Pinneberg eingetragen.

Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 freiwillig nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Gesellschaft ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG. Die Regelungen des EnWG werden ebenfalls berücksichtigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Nutzungsdauer wird grundsätzlich auf die Nutzungsdauer des wirtschaftlichen Werteverzehrs abgestellt. Zu deren Ermittlung werden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der Bandbreite handelsrechtlich zulässiger Nutzungsdauern liegen.

Die verwendeten Nutzungsdauern sind:

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Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 30 Jahre
Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4 bis 47 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 1 bis 43 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 10 Jahre

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, gegebenenfalls vermindert um angemessene Wertberichtigungen, bewertet. Neben den abgerechneten Forderungen werden hier auch Forderungen aus abgegrenzten, noch nicht fakturierten Lieferungen und Leistungen ausgewiesen, die mit den erhaltenen Teilbeträgen verrechnet werden. Basis für die Ermittlung der noch nicht abgerechneten Forderungen sind die letzten vorliegenden Verbrauchswerte bzw. Standardverbrauchswerte unter Berücksichtigung der insgesamt vorhandenen Mengen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag bewertet. Im Zuge der Übertragung des Nettovermögens von 5,1 Mio. € in 2015 wurde das gezeichnete Kapital um T€ 1 auf T€ 26 erhöht und eine Kapitalrücklage von 5,1 Mio. € gebildet.

Die vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden als Ertragszuschüsse passiviert und werden über 20 Jahre ratierlich zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dieser beinhaltet auch künftige Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem am Bilanzstichtag von der Bundesbank bekannt gegebenen, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 1.144; Vorjahr T€ 473) betreffen vollständig den Gesellschafter und resultieren in Höhe von T€ -300 (Vorjahr T€ 68) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie dem Finanzclearing (T€ 1.875, Vorjahr T€ 1.268), die mit Verbindlichkeiten aus Freihalteverpflichtungen (T€ -886 Vorjahr T€ -958) saldiert wurden. Des Weiteren ist in dem Posten die Forderung aus Verlustausgleich T€ 455 (Vorjahr T€ 95) enthalten.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuern T€ 130 (Vorjahr T€ 40) sowie Vorsteuern T€ 54 (Vorjahr T€ 7) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Ertragszuschüsse

Von den vereinnahmten Ertragszuschüssen wurden in 2022 T€ 175 (Vorjahr T€ 175) zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus der Überschreitung der Erlösobergrenzen mit T€ 242 (Vorjahr T€ 226), energiewirtschaftliche Abgrenzungen (135 T€; Vj. 185 T€) sowie Rückstellungen für Prozesskosten und drohende Verluste (99 T€; Vj. 4 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten

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Restlaufzeit
≤ 1 Jahr >1 Jahre davon > 5 Jahre
T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50 800 600
(Vorjahr) 50 850 650
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 921 0 0
(Vorjahr) 209 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 326 0 0
(Vorjahr) 73 0 0
Gesamt 1.296 800 600
(Vorjahr) 332 850 650

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 42) ausgewiesen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse bestehen aus:

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2022 2021
T€ T€
Netznutzungsentgelte Strom 5.754 5.820
Netznutzungsentgelte Gas 1.617 1.808
Sonstige Umsatzerlöse 199 230
Gesamt 7.570 7.858

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind T€ 0 (Vorjahr T€ 4) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Weiterhin werden hier Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr T€ 16) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Abschlussprüfer

Für die Leistungen des Abschlussprüfers wurden in 2022 erfasst:

Jahresabschlussprüfung T€ 17

Andere Bestätigungsleistungen T€ 0

Erträge und Aufwendungen, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind

Neben den branchenüblichen aperiodischen Effekten aus der Verbrauchsabgrenzung und Bezugskorrekturen sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von T€ 3.143 betreffen:

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Fälligkeiten im folgenden Geschäftsjahr Fälligkeiten in den folgenden 6 Geschäftsjahren
T€ T€
Dienstleistungsverträge 1.051 2.062
Mietverträge 30

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen T€ 2.452 verbundene Unternehmen.

Konzernbeziehungen

Die Stadtwerke Tornesch GmbH, Tornesch, hält 100 % der Anteile (T€ 26) an der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH, Tornesch. Sie ist damit oberste Muttergesellschaft i. S. v. § 290 HGB. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes ist die Gesellschaft gemäß § 293 HGB befreit.

Angaben gemäß § 6b EnWG

Die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH, Tornesch, hat im Geschäftsjahr 2022 Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG mit den folgenden Unternehmen durchgeführt:

Bezug von sonstigen Leistungen, insbesondere kaufmännische Betriebsführung von der Stadtwerke Tornesch GmbH, Tornesch T€ 597 (Vorjahr T€ 526)

Ergebnisabführungsvertrag mit der Stadtwerke Tornesch GmbH, Tornesch. Ertrag im Geschäftsjahr von T€ 455 (Vorjahr T€ 95).

Bezug technischer Betriebsführung von der Hansewerk AG (T€ 737 Vorjahr T€ 532)

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden 3 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 2 geringfügig Beschäftigte..

Geschäftsführung

Herr Ralf Mönnig, Prokurist der SERVICE plus GmbH, Neumünster, bis 30.06.2023
Herr Ralph Damm, Rhauderfehn, seit 01.07.2023

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach $ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Erkenntnisse nach dem Bilanzstichtag, die zu einer Veränderung des aufgestellten Jahresabschlusses hätten führen können, lagen nicht vor.

Im Hinblick auf die Grundlagen des Unternehmens, nämlich die Unterhaltung und der Ausbau von Verteilungsaniagen für Elektrizität und Gas einschließlich der Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen im Stadtgebiet Tornesch, ist insbesondere durch den Ukraine-Konflikt und den damit verbundenen Maßnahmen mit steigenden Bezugskosten zu rechnen. Inwieweit sich dieser Konflikt in 2023 im Detail auf die Entwicklung der Umsatzerlöse der Gesellschaft auswirkt, ist auch seitens der gesetzlichen Vertreter aufgrund der aktuellen Informationslage nicht einschätzbar.

 

Tornesch, den 23.08.2023

Der Geschäftsführer

Ralph Damm

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

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Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsstand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
01.01.2022 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 345,54 0,00 0,00 0,00 345,54
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0.993.309,85 1.009.682,43 73,00 84.240,62 11.918.824,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.417,48 1.222,10 0,00 0,00 7.639,58
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.364,04 0,00 -73,00 0,00 22.291,04
1.022.091,37 1.010.904,53 0,00 84.240,62 11.948.755,28
1.022.436,91 1.010.904,53 0,00 84.240,62 11.949.100,82
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Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand Abschreibungen Entnahme Endstand
01.01.2022 des Geschäftsjahres für Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118,47 19,75 0,00 138,22
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.456.966,90 638.038,83 82.827,26 4.012.178,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.454,00 2.069,56 0,00 5.523,56
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.460.420,90 640.108,39 82.827,26 4.017.702,03
3.460.539,37 640.128,14 82.827,26 4.017.840,25
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Restbuchwerte
Stand am Stand am
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207,32 227,07
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.906.646,19 7.536.342,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.116,02 2.963,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.291,04 22.364,04
7.931.053,25 7.561.670,47
7.931.260,57 7.561.897,54

TÄTIGKEITENABSCHLUSS DER STADTWERKE TORNESCH-NETZ GMBH FÜR DIE TÄTIGKEIT ELEKTRIZITÄTSVERTEILUNG

A Erläuterungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Elektrizitätsverteilung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022
B Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2022

C Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereiches Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2022

A Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Elektrizitätsverteilung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022

1. Grundlage

Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten zu führen. In den nachfolgend aufgeführten Bereichen erfolgt die Kontenführung so, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen erbracht würden:

Elektrizitätsübertragung
Elektrizitätsverteilung
Gasfernleitung
Gasverteilung
Gasspeicherung
Betrieb von LNG-Anlagen
Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (gem. § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG)

Als Eigentümer von Strom- und Gasverteilnetzen sowie als grundzuständiger Messstellenbetreiber führt die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG von den genannten Tätigkeiten die Elektrizitätsverteilung, die Gasverteilung und den grundzuständigen Messtellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme durch.

Für die obigen Bereiche werden getrennte Konten geführt.

Der Tätigkeitenabschluss wurde wie der Jahresabschluss nach den Rechnungslegungs- vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Insofern verweisen wir hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der Abschreibungsregeln auf den Anhang für das Geschäftsjahr 2022.

Die Systematik zur Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz für die Elektrizitätsverteilung ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagenspiegels.

2. Grundsätze der Zuordnung in den Tätigkeitenabschlüssen

2.1. Erläuterungen der Bilanz

Die Positionen der Bilanz wurden weitestgehend direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, wurden die Positionen mit jeweils einem geeigneten Schlüssel verteilt.

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Abschnitt C dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Zuordnung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit sachgerechten Schlüsseln, wie z.B. Materialaufwands- und Umsatzschlüsseln.

3. Zugeordnetes Eigenkapital

Die durch Zuordnung der Aktiva und Passiva entstehende Residualgröße wird im Eigenkapital ausgewiesen.

4. Ertragszuschüsse

Die Ertragszuschüsse wurden direkt zugeordnet.

5. Rückstellungen

Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen erfolgte überwiegend direkt bzw. anhand der Kundenschlüssel.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden überwiegend direkt zugeordnet. Die übrigen wurden mit dem Kundenschlüssel zugeordnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr wurden direkt zugeordnet.
Die Zuordnung der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgte über den Umsatzschlüssel.

2.2. Angabe gem. § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG

1. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen Es bestehen in Höhe von 99 T€ (Vj. 34 T€) rechtlich erst nach dem Stichtag entstehende Forderungen.

2. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Verbindlichkeiten

Es bestehen keine rechtlich erst nach dem Stichtag entstehenden Verbindlichkeiten.

3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

4. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

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Restlaufzeit
≤ 1 Jahr >1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19 298 224
(Vorjahr) (19) (317) (242)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 781 0 0
(Vorjahr) (98)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 0
(Vorjahr) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 228
(Vorjahr) (59)
Summe 1028 298 224

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2.3. Gewinn- und Verlustrechnung

2.3.1 Vorbemerkungen

Ausgangspunkt für die Erstellung der Tätigkeiten – Gewinn- und Verlustrechnung bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH.

Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden der Unternehmenstätigkeit direkt zu- geordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Auf- wand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsse- lungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Korrespondierende Posteninhalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden der Tätigkeit unter Berücksichtigung dieser Zusammenhänge zugewiesen.

Die den GuV-Posten „Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand“ zugeordneten Aufwendungen wurden entweder direkt der Tätigkeit zugeordnet oder mit Hilfe geeigneter Schlüssel verteilt.

Das Finanzergebnis kann in der Regel direkt der Tätigkeit zugeordnet werden. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung auf die Tätigkeit mit sachgerechten Schlüsseln.

2.3.2 Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge und Aufwendungen der Tätigkeit werden, soweit möglich über die Kostenart direkt zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, so werden die verbleibenden Erträge und Aufwendungen mit Hilfe von jeweils im Einzelfall sachgerechten Schlüsseln auf die Tätigkeit verteilt.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurde anhand des Umsatzschlüssels verteilt.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand wurde direkt der Tätigkeit zugeordnet.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand wurde anteilig auf die Tätigkeiten verteilt.

5. Abschreibungen
Die Abschreibungen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Verteilung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgie überwiegend direkt. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurden die Aufwendungen mittels Netzkunden- oder Umsatzschlüssel zugeordnet.

7. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge im Vorjahr wurden nach den Umsatzschlüsseln zugeordnet.

Die Zuordnung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfolgte größtenteils direkt oder anhand der prozentualen Aufteilung der im Vorjahr ausgegliederten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Innenverhältnis, ein geringer Teil wurde anhand des Umsatzkostenschlüssels zugeordnet.

 

Tornesch, 23.08.2023

Der Geschäftsführer

Ralph Damm

B 1 Bilanz der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2022

Aktiva

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2022 2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 207,32 227,07
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.060.653,15 4.150.400,27
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 0,00 326,66
2. Geleistete Anzahlungen im Bau 21.145,52 21.218,52
4.082.005,99 4.172.172,52
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 273.679,20 328.199,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.023.191,36 497.393,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 156.013,84 134.528,44
1.452.884,39 960.121,64
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
0,00 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.085,50 90,27
D. Verrechnungsposten zwischen den Tätigkeiten 0,00 0,00
5.548.975,88 5.132.384,43

Passiva

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2022 2021
A. Zugeordnetes Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
2.613.161,49 3.219.400,62
B. Ertragszuschüsse 1.375.726,66 1.331.923,75
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 233.870,51 88.397,45
233.870,51 88.397,45
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 317.050,00 335.700,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 781.028,24 97.700,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 228.138,98 59.261,88
davon aus Steuern 389,72 33.298,76
1.326.217,22 492.662,60
E. Verrechnungsposten zwischen den Tätigkeiten
5.548.975,88 5.132.384,42

B 2 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2022

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2022 2021
1. Umsatzerlöse 5.835.944,68 5.970.151,91
2. sonstige betriebliche Erträge 16.348,48 26.983,94
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 1.483.516,04 1.660.440,63
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.529.575,93 3.250.257,54
5.013.091,97 4.910.698,17
4. Personalaufwand
a) Gehälter 33.115,71 51.226,04
b) soziale Abgaben 7.128,29 10.992,93
40.244,00 62.218,97
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 379.096,69 376.758,23
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 963.713,33 893.216,77
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.318,51 13.202,43
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen 0,00 0,00
davon an verbundenen Unternehmen 8.965,70 0,00
9. Ergebnis nach Steuern -556.171,34 -258.958,72
10. Erträge aus Verlustübernahme 556.171,34 258.958,72
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

C Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereiches Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2022

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Umbuchungen Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 345,54 0,00 0,00 0,00 345,54
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.357.877,30 288.338,66 0,00 73,00 6.646.288,96
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.622,01 0,00 0,00 0,00 1.622,01
3. Anlagen im Bau 21.218,52 0,00 0,00 -73,00 21.145,52
6.380.717,83 288.338,66 0,00 0,00 6.669.056,49
6.381.063,37 288.338,66 0,00 0,00 6.669.402,03
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Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 118,47 19,75 0,00 138,22
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.207.477,03 378.158,78 0,00 2.585.635,81
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.295,35 326,66 0,00 1.622,01
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.208.772,38 378.485,44 0,00. 2.587.257,82
2.208.890,85 378.505,19 0,00 2.587.396,04
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Stand Stand
31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 207,32 227,07
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.060.653,15 4.150.400,27
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 326,66
3. Anlagen im Bau 21.145,52 21.218,52
4.081.798,67 4.171.945,45
4.082.005,99 4.172.172,52

TÄTIGKEITENABSCHLUSS DER STADTWERKE TORNESCH-NETZ GMBH FÜR DIE TÄTIGKEIT GASVERTEILUNG

A Erläuterungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Gasverteilung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022

B Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2022

C Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereiches Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2022

A Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Gasverteilung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022

1. Grundlage

Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten zu führen. In den nachfolgend aufgeführten Bereichen erfolgt die Kontenführung so, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen erbracht würden:

Elektrizitätsübertragung
Elektrizitätsverteilung
Gasfernleitung
Gasverteilung
Gasspeicherung
Betrieb von LNG-Anlagen
Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (gem. § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG)

Als Eigentümer von Strom- und Gasverteilnetzen sowie als grundzuständiger Messstellenbetreiber führt die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG von den genannten Tätigkeiten die Elektrizitätsverteilung, die Gasverteilung und den grundzuständigen Messtellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme durch.

Für die obigen Bereiche werden getrennte Konten geführt.

Der Tätigkeitenabschluss wurde wie der Jahresabschluss nach den Rechnungslegungs- vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Insofern verweisen wir hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der Abschreibungsregeln auf den Anhang für das Geschäftsjahr 2022.

Die Systematik zur Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz für die Gasverteilung ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagenspiegels.

2. Grundsätze der Zuordnung in den Tätigkeitenabschlüssen

2.1. Erläuterungen der Bilanz

Die Positionen der Bilanz wurden weitestgehend direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, wurden die Positionen mit jeweils einem geeigneten Schlüssel verteilt.

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Abschnitt C dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Zuordnung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit sachgerechten Schlüsseln, wie z.B. Materialaufwands- und Umsatzschlüsseln.

3. Zugeordnetes Eigenkapital

Die durch Zuordnung der Aktiva und Passiva entstehende Residualgröße wird im Eigenkapital ausgewiesen.

4. Ertragszuschüsse

Die Ertragszuschüsse wurden direkt zugeordnet.

5. Rückstellungen

Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen erfolgte überwiegend direkt bzw. anhand der Kundenschlüssel.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden überwiegend direkt zugeordnet. Die übrigen wurden mit dem Kundenschlüssel zugeordnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden überwiegend direkt zugeordnet. Die nicht direkt zuordneten Beträge wurden mit Hilfe des Kundenschlüssels verteilt.

Die Zuordnung der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgte über den Umsatzschlüssel.

2.2. Angabe gem. § 6b Abs.3 Satz 7 EnWG

1. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen

Es bestehen in Höhe von 31 T€ (Vj. 13 T€) rechtlich erst nach dem Stichtag entstehende Forderungen.

2. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Verbindlichkeiten

Es bestehen keine rechtlich erst nach dem Stichtag entstehenden Verbindlichkeiten.

3. Forderungen

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

4. Verbindlichkeiten

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Restlaufzeit
≤ 1 Jahr >1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31 502 376
(Vorjahr) (31) (533) (408)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 140 0 0
(Vorjahr) (111)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 0
(Vorjahr) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 97 0 0
(Vorjahr) (15)
Summe 268 502 376

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Freihaltung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH, aus Lieferungen und Leistungen sowie aus der Ergebnisabführung.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2.3. Gewinn- und Verlustrechnung

2.3.1 Vorbemerkungen

Ausgangspunkt für die Erstellung der Tätigkeiten – Gewinn- und Verlustrechnung bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH.

Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden der Unternehmenstätigkeit direkt zu- geordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Auf- wand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsse- lungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Korrespondierende Posteninhalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden der Tätigkeit unter Berücksichtigung dieser Zusammenhänge zugewiesen.

Die „Ertragsposten“ können in der Regel direkt der Tätigkeit zugeordnet werden. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung auf die Tätigkeit nach sachgerechten Schlüsseln.

Die den GuV-Posten „Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand“ zugeordneten Aufwendungen wurden entweder direkt der Tätigkeit zugeordnet oder mit Hilfe geeigneter Schlüssel verteilt.

Das Finanzergebnis kann in der Regel direkt der Tätigkeit zugeordnet werden. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung auf die Tätigkeit mit sachgerechten Schlüsseln.

2.3.2 Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge und Aufwendungen der Tätigkeit werden, soweit möglich über die Kostenart direkt zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, so werden die verbleibenden Erträge und Aufwendungen mit Hilfe von jeweils im Einzelfall sachgerechten Schlüsseln auf die Tätigkeit verteilt.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.

2. Sonstige betriebliche

Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurde anhand des Umsatzschlüssels verteilt.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand wurde direkt auf die Tätigkeit verteilt.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand wurde anteilig auf die Tätigkeiten verteilt.

5. Abschreibungen
Die Abschreibungen wurden direkt auf die Tätigkeiten zugeordnet.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Verteilung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte soweit möglich direkt. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurden die Aufwendungen mittels Netzkunden- oder Umsatzschlüssel zugeordnet.

7. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge im Vorjahr wurden nach den Umsatzschlüsseln zugeordnet.

Die Zuordnung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfolgte größtenteils direkt oder anhand der prozentualen Aufteilung der im Vorjahr ausgegliederten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Innenverhältnis, ein geringer Teil wurde anhand des Umsatzkostenschlüssels zugeordnet.

 

Tornesch, 23.08.2023

Die Geschäftsführer

Ralph Damm

B 1 Bilanz der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2022

Aktiva

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2022 2021
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.554.629,19 3.251.501,58
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 2.116,02 2.636,82
3. Geleistete Anzahlungen im Bau 1.145,52 1.145,52
3.557.890,73 3.255.283,92
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 254.863,44 325.008,26
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.055,53 -82.044,40
3. Sonstige Vermögensgegenstände 78.938,12 26.505,58
351.857,09 269.469,44
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
0,00 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.085,50 90,27
D. Verrechnungsposten zwischen den Tätigkeiten 0,00 0,00
3.923.833,32 3.524.843,63

Passiva

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2022 2021
A. Zugeordnetes Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
2.128.112,07 1.738.519,96
B. Ertragszuschüsse 748.850,79 735.486,04
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 276.957,27 360.115,58
276.957,27 360.115,58
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 532.950,00 564.300,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139.658,28 111.442,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 97.304,91 14.979,66
davon aus Steuern 389,72 8.207,74
769.913,19 690.722,05
3.923.833,32 3.524.843,63

B 2 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2022

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2022 2021
1. Umsatzerlöse 1.679.992,48 1.873.884,02
2. sonstige betriebliche Erträge 4.777,44 9.452,21
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 70.597,11 260.714,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 918.726,07 902.204,96
989.323,18 1.162.919,69
4. Personalaufwand
a) Gehälter 35.040,75 51.953,48
b) soziale Abgaben 7.552,99 11.151,26
42.593,74 63.104,74
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 233.974,40 212.658,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 264.731,05 226.070,38
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.297,78 15.789,89
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen 0,00 3.734,27
9. Ergebnis nach Steuern 142.849,78 202.793,28
10. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 142.849,78 -202.793,28
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

C Anlagespiegel des Tätigkeitsbereiches Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2022

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Umbuchungen Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.480.568,48 537.398,63 84.240,62 0,00 4.933.726,49
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.795,47 0,00 0,00 0,00 4.795,47
3. Anlagen im Bau 1.145,52 0,00 0,00 0,00 1.145,52
4.486.509,47 537.398,63 84.240,62 0,00 4.939.667,48
4.486.509,47 537.398,63 84.240,62 0,00 4.939.667,48
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Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.229.066,90 232.857,66 82.827,26 1.379.097,30
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.158,65 520,80 0,00 2.679,45
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.231.225,55 233.378,46 82.827,26 1.381.776,75
1.231.225,55 233.378,46 82.827,26 1.381.776,75
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Stand Stand
31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.554.629,19 3.251.501,58
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.116,02 2.636,82
3. Anlagen im Bau 1.145,52 1.145,52
3.557.890,73 3.255.283,92
3.557.890,73 3.255.283,92

TÄTIGKEITENABSCHLUSS DER STADTWERKE TORNESCH-NETZ GMBH FÜR DIE TÄTIGKEIT

Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

A Erläuterungen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Grundständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022

B Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme für das Geschäftsjahr 2022

C Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereiches Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme für das Geschäftsjahr 2022

A. Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeit Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für 2022

1. Grundlage

Nach § 6b Abs. 3 EnWG § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten zu führen. In den nachfolgend aufgeführten Bereichen erfolgt die Kontenführung so, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen erbracht würden:

Elektrizitätsübertragung
Elektrizitätsverteilung
Gasfernleitung
Gasverteilung
Gasspeicherung
Betrieb von LNG-Anlagen
Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (gem. § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG)

Als Eigentümer von Strom- und Gasverteilnetzen führt die Stadtwerke Tornesch-Netz gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG von den genannten Tätigkeiten die Elektrizitätsverteilung, die Gasverteilung und den grundzuständigen Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme durch.

Weiterhin ist die Gesellschaft als grundzuständiger Messstellenbetreiber für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (§ 2 Nr. 6 MsbG) tätig.

Nach Auffassung der Regulierungsbehörden ist gem. § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG als erster Schritt der Kostenabgrenzung entsprechend den Regelungen der buchhalterischen Entflechtung in § 6b EnWG die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme von anderen Tätigkeitsbereichen der Energieversorgung zu trennen und in einem eigenen Tätigkeitsabschluss auszuweisen.

Für die obigen Bereiche werden getrennte Konten geführt.

Der Tätigkeitenabschluss wurde wie der Jahresabschluss nach den Rechnungslegungs- vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Insofern verweisen wir hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der Abschreibungsregeln auf den Anhang für das Geschäftsjahr 2022.

Die Systematik zur Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz für den Messstellenbetrieb ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagenspiegels.

2. Grundsätze der Zuordnung in den Tätigkeitenabschlüssen

2.1. Erläuterungen der Bilanz

Die Positionen der Bilanz wurden weitestgehend direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, wurden die Positionen mit jeweils einem geeigneten Schlüssel verteilt.

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Abschnitt C dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgte eine Verteilung mittels Umsatzschlüssel.

Die Zuordnung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit sachgerechten Schlüsseln, wie z.B. Materialaufwands- und Umsatzschlüsseln.

3. Zugeordnetes Eigenkapital

Die durch Zuordnung der Aktiva und Passiva entstehende Residualgröße wird im Eigenkapital ausgewiesen.

4. Ertragszuschüsse

Die Ertragszuschüsse wurden direkt zugeordnet.

5. Rückstellungen

Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen erfolgte überwiegend direkt bzw. anhand der Kundenschlüssel.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden überwiegend direkt zugeordnet. Die übrigen wurden mit dem Kundenschlüssel zugeordnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr wurden direkt zugeordnet.

Die Zuordnung der sonstigen Verbindlichkeiten erfolgte über den Umsatzschlüssel.

2.2. Angabe gem. § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG

1. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen

Es bestehen in Höhe von 1 T€ (Vj. 0 T€) rechtlich erst nach dem Stichtag entstehende Forderungen.

2. Rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Verbindlichkeiten

Es bestehen keine rechtlich erst nach dem Stichtag entstehenden Verbindlichkeiten.

3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr

Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

4. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2.3. Gewinn- und Verlustrechnung

2.3.1 Vorbemerkungen

Ausgangspunkt für die Erstellung der Tätigkeiten – Gewinn- und Verlustrechnung bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH.

Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden der Unternehmenstätigkeit direkt zu- geordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Auf- wand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsse- lungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Korrespondierende Posteninhalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden der Tätigkeit unter Berücksichtigung dieser Zusammenhänge zugewiesen.

Die den GuV-Posten „Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger betrieblicher Aufwand“ zugeordneten Aufwendungen wurden entweder direkt der Tätigkeit zugeordnet oder mit Hilfe geeigneter Schlüssel verteilt.

Das Finanzergebnis kann in der Regel direkt der Tätigkeit zugeordnet werden. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Zuordnung auf die Tätigkeit mit sachgerechten Schlüsseln.

2.3.2 Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge und Aufwendungen der Tätigkeit werden, soweit möglich über die Kostenart direkt zugeordnet. War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, so werden die verbleibenden Erträge und Aufwendungen mit Hilfe von jeweils im Einzelfall sachgerechten Schlüsseln auf die Tätigkeit verteilt.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.
Ein geringer Teil der Umsatzerlöse wurde anhand des Umsatzschlüssels verteilt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurde anhand des Umsatzschlüssels verteilt.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand wurde direkt der Tätigkeit zugeordnet und zum Teil im Verhältnis der genehmigten Erlösobergrenze zur Preisobergrenze der Tätigkeit zugeordnet.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand wurde anhand eines sachgerechten Verhältnisses unter Berücksichtigt des Verhältnisses der genehmigten Erlösobergrenze zur Preisobergrenze direkt zugeordnet.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen wurden direkt der Tätigkeit zugeordnet.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Verteilung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte überwiegend direkt. War eine direkte Zuordnung nicht möglich, wurden die Aufwendungen mittels Netzkunden- oder Umsatzschlüssel zugeordnet.

7. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge wurden nach den Umsatzschlüsseln zugeordnet.

 

Tornesch, 23.08.2023

Der Geschäftsführer

Ralph Damm

B 1 Bilanz der Tätigkeit Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme für das Geschäftsjahr 2022

Aktiva

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2022 2021
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 291.363,85 134.441,10
291.363,85 134.441,10
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.314,63 2.020,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.839,25 8.787,75
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.702,28 443,39
118.856,16 9.704,49
II. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
0,00 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
D. Verrechnungsposten zwischen den Tätigkeiten 0,00 0,00
410.220,01 96.574,16

Passiva

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2022 2021
A. Zugeordnetes Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage
409.361,70 192.714,70
B. Ertragszuschüsse 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 594,07 0,00
594,07 0,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 264,24 211,37
davon aus Steuern 0,00 0,00
264,24 4,44
410.220,01 96.574,16

B 2 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme für das Geschäftsjahr 2022

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2022 2021
1. Umsatzerlöse 54.233,40 13.838,93
2. sonstige betriebliche Erträge 102,24 38,57
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 0,00 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 41.218,00 31.230,86
41.218,00 31.230,86
4. Personalaufwand
a) Gehälter 1.925,04 727,44
b) soziale Abgaben 424,70 158,33
2.349,73 885,76
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 27.057,06 13.621,19
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.279,91 7.061,41
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern -41.569,06 -38.921,72
10. Erträge aus Verlustübernahme 41.569,06 38.921,72
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

C Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereiches Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme für das Geschäftsjahr 2022

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Umbuchungen Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 154.864,07 183.945,14 0,00 0,00 338.809,21
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
154.864,07 183.945,14 0,00 0,00 338.809,21
154.864,07 183.945,14 0,00 0,00 338.809,21
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Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugang Abgang Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 20.422,97 27.022,39 0,00 47.445,36
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
20.422,97 27.022,39 0,00 47.445,36
20.422,97 27.022,39 0,00 47.445,36
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Stand Stand
31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 291.363,85 134.441,10
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00
291.363,85 134.441,10
291.363,85 134.441,10

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH, Tornesch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Fer- ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Überein- stimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig be- stimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesent- lichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wer- den, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG – bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse – geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 ENWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 ENnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 ENnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 ENnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Kiel, 31. August 2023

Baltic GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kaden, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Tornesch-Netz GmbH, Tornesch, hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 in der Sitzung am 21. September 2023 festgestellt.

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