Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 21936
Vorher
CoolEnergy GmbH
Eingetragen
14.6.2006
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von Baumaschinen und -gerätenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Verkauf und Vermietung von Temperaturkontrollgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Stach
seit 23.8.2023
Geschäftsführer
Marco Henning
seit 1.4.2021
Prokura
Bettina von Streit
seit 28.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ICS Group Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ICS Group Holdings Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ICS Cool Energy GmbH

Augsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma "ICS Cool Energy GmbH" mit Sitz in Augsburg im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 21936 eingetragen.

Der Jahresabschluss der ICS Cool Energy GmbH, Augsburg, wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im Vorjahr nach den Bestimmungen §§ 266 und 275 HGB gegliedert.

Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den Jahresabschluss angewandten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

1. Anlagevermögen

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, mit den folgenden Nutzungsdauern angesetzt:

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3-5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 1-7 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-33 Jahre

Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sind Gründe für bestimmte, in der Vergangenheit vorgenommene Abschreibungen weggefallen, sind Zuschreibungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorzunehmen.

Bewegliche, selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von 251 Euro bis zu 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten bis zu 250 Euro werden diese als sofortige Betriebsausgabe erfasst.

2. Vorräte

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Sind die Gründe für die Vornahme einer in der Vergangenheit berücksichtigte Wertberichtigungen weggefallen, ist diese Wertberichtigung aufzulösen (Wertaufholung).

Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt nach den Grundsätzen des § 256a HGB.

4. Bankguthaben

Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages werden grundsätzlich künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Bei der Berechnung wurden jährliche Einkommenssteigerungen von 2,75 % (Vorjahr 2,75 %) berücksichtigt. Die Rückstellungen für Jubiläum wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 % (Vorjahr 1,45 %). Die Fluktuation wurde in Abhängigkeit von alters- und geschlechtsabhängigen Fluktuationswahrscheinlichkeiten ("Towers Watson Standard") berücksichtigt. Erfolgswirksame Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Der nachfolgende Anlagespiegel zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens hinsichtlich der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen.

[s. Anlagespiegel gesondert]

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 7.113.385,44 Euro (VJ: 7.901.951,29 Euro) betreffen 9.000,00 Euro (VJ: 2.428,42 Euro) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 7.104.385,44 Euro Forderungen aus einem Kontokorrentdarlehen an die Trane Technologies Finance Ltd., Irland (VJ 7.899.522,87 Euro).

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 505.843,08 Euro (VJ: 777.274,93 Euro) bestehen im Wesentlichen aus Personalrückstellungen 294.431,30 Euro (VJ: 404.571,40 Euro) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen 92.921,03 Euro (VJ: 283.389,51 Euro).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt Euro 706.183,84 (VJ: 2.132.340,60 Euro) entfallen wie im Vorjahr komplett auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig (im Vorjahr ebenfalls sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres). Die gesamten Verbindlichkeiten sind, abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten, unbesichert.

D. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 901.453,87 Euro (VJ: 957.610,61 Euro).

E. Sonstige Pflichtangaben

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Bettina von Streit, Leitung Finanzen
Troy Kingston, CFO HVAC Sparte Trane Technologies Europa (bis 25.04.2023)
Andreas Stach, Bereichsleiter Trane Rental und ICS DE (ab 18.07.2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch, da lediglich ein Geschäftsführer im Kalenderjahr Gehalt von der Gesellschaft bezogen hat.

Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 43 (VJ: 40) Mitarbeiter. Diese wurden untergliedert in:

gewerbliche Arbeitnehmer: 18

Angestellte: 24

leitende Angestellte: 1

Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der ICS Cool Energy GmbH, Augsburg, wird in den Konzernabschluss der Trane Technologies plc, Swords, Co. Dublin/Irland, einbezogen. Die Trane Technologies plc, Swords, Co. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen in den die Gesellschaft einbezogen ist auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Trane Technologies plc, Swords, Co. Dublin/Irland, sowie im irischen CRO (Companies Registration Office) unter der Registernummer 469272 und über die Internetseite "www.cro.ie" erhältlich.

Geschäfte zu nicht marktüblichen Preisen

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt 25.000 Euro und enthält ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 423.830,69 Euro zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von 8.386.211,08 Euro, in Summe 8.810.041,77 Euro, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Augsburg, den 29. Januar 2025

gez. Andreas Stach, Geschäftsführer

gez. Bettina von Streit, Geschäftsführerin

Feststellungsdatum: 21.02.2025

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die ICS Gruppe ist Teil des börsennotierten Konzerns Trane Technologies plc, Swords, Irland. Trane Technologies ist auf das HLK-Geschäft (Heizung, Lüftung, Klima) spezialisiert. ICS ist mit anderen namhaften Marken wie Trane oder Thermoking Teil dieses Konzerns.

Die ICS Cool Energy GmbH ist ein Tochterunternehmen der ICS Group Holdings Ltd. mit Sitz in Großbritannien. Die ICS Cool Energy GmbH betreibt einen Mietservice und Handel für mobile Kältetechnik, Klimaanlagen sowie mobile Heizungen für Industrie, Gewerbe, Handel und Events. Dazu bedient sie sich einer europäischen Mietflotte, die vor allem die englische Schwestergesellschaft ICS Cool Energy Ltd., aber auch die Konzernmuttergesellschaft Trane Technologies plc. bereithält. Die Produktpalette umfasst mobile Kleinklima-Geräte, Kaltwassersätze von 3,2kW bis 1.400kW, mobile Heizungen und Boiler von 70kW bis 2000kW. Im Rahmen ihrer Verkaufstätigkeit kauft die ICS Cool Energy GmbH Produkte auf Kundenanfrage sowohl konzernintern als auch von Drittlieferanten ein und verkauft diese an die Endkunden weiter.

Neben dem Firmensitz in Augsburg existierte in 2023 eine weitere Betriebsstätte mit dem zentralen Lager in Zaberfeld (Baden-Württemberg). Durch die deutsche ICS Cool Energy GmbH wurde in 2023 schwerpunktmäßig das Vertriebsgebiet Deutschland betreut.

2. Forschung und Entwicklung

Die ICS Cool Energy GmbH betreibt als reine Vertriebsgesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,1 % niedriger als im Jahr 2022. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2% zurück. Das Baugewerbe erreichte 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2% (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024).

Diese Entwicklung spiegelt sich im Jahresergebnis der ICS Cool Energy GmbH wieder. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe konnte eine Zurückhaltung in der Nachfrage auch aufgrund der gestiegenen Energiepreise beobachtet werden.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 hatten wir insgesamt einen Umsatzrückgang um 17,34% zu verzeichnen. Dies resultierte insbesondere aus unserem Mietgeschäft. In unseren Bereichen Verkauf und Service konnten wir eine kleine Umsatzsteigerung verzeichnen, die aber die große Lücke aus dem Mietgeschäft nicht schließen konnte. Ursachen für den Umsatzeinbruch waren die fehlende Nachfrage nach dem angebotenen Betankungsmanagement aufgrund der hohen Heizölpreise sowie ein kompletter Einbruch des Geschäfts mit Split-Klimageräten zur Raumkühlung, das schon seit der Corona-Pandemie stetig abgenommen hatte. Ursachen sind hier eine bessere permanente Büroklimatisierung sowie verkleinerte Büroflächen. Zudem zeichnete sich schon 2023 ein Rückgang der Umsätze mit mehreren Großkunden ab, da deren Projekte ausliefen. Dadurch blieben wir auch hinter unserem Plan um 33,5% zurück.

Neben den Umsatzerlösen mit Externen stellt der EBIT der Gesellschaft einen bedeutsamen Leistungsindikator da. Die EBIT-Rate verschlechterte sich im Geschäftsjahr auf 3,66% (EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) gegenüber 5,91% im Vorjahr.

Dies führte nach Auffassung der Geschäftsführung insgesamt zu einem verbesserungswürdigen Geschäftsverlauf.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Bedingt durch die geschilderten Ursachen sank der Umsatz im Geschäftsjahr um 17,34% gegenüber dem Vorjahr (GJ: 11.196.384,66 Euro, VJ: 13.545.855,90 Euro).

Der Materialaufwand sank dabei um 25,03% bzw. 1.896.714,42 Euro (GJ: 5.681.262,86 Euro, VJ: 7.577.977,28 Euro Euro).

Die Materialaufwandsquote sank leicht von 55,94 % vom Vorjahr auf 50,74 % im Geschäftsjahr. Dies war bedingt durch den geringen Umsatz mit Betankungsmanagement, wo wir nur geringe Margen erzielen sowie eine kontinuierliche Abnahme der Anmietung von Mietequipment von Externen. Die internen Verrechnungspreise, die einen wesentliche Auswirkung auf den Materialaufwand haben, blieben von der Systematik her unverändert zum Vorjahr.

Bedingt durch Gehaltserhöhungen bei fast gleichbleibendem Personalbestand stieg der Personalaufwand um 2,18% (GJ: 3.167.813,12 Euro, VJ: 3.100.3216,77 Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 19.393,51 Euro auf 169.104,34 Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 149.773,60 Euro auf 1.685.456,08 Euro.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme sank in 2023 von 11.838.740,01 Euro auf 10.610.455,57 Euro. Aufgrund niedrigerer Rückstellungen und Verbindlichkeiten stieg die Eigenkapitalquote dennoch von 71,05% im Vorjahr auf 83,27%.

Das Anlagevermögen, das im Geschäftsjahr 8,31% der Bilanzsumme ausmacht (VJ: 10,06%), verringerte sich um 308.745,29 Euro (GJ: 881.925,90 Euro, VJ: 1.190.671,19 Euro).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stellen mit 67,04% (VJ: 66,75%) Anteil an der Bilanzsumme bzw. 7. 113.385,44 Euro (VJ: 7.901.951,29 Euro) eine wesentliche Bilanzposition dar. Sie resultieren neben Forderungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb vor allem aus Forderungen aus einem konzerninternen Cashpool mit der Trane Technologies Finance Ltd. UK (GJ: 7.104.385,44 Euro, VJ: 7.899.522,87 Euro).

Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen fast unverändert zum Bilanzstichtag 87.429,05 Euro gegenüber 88.233,87 Euro im Vorjahr. Dies ist bedingt durch die ausschließliche Nutzung eines an den konzerninternen Cashpool angebundenen Kontos für den täglichen Zahlungsverkehr, dessen Bestand täglich bis auf ein Mindestguthaben in den Cashpool umgebucht wird.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Sicherungsrechte, Pfandrechte oder sonstigen Rechte Dritter mit Ausnahme von handelsüblichem Eigentumsvorbehalten zur Absicherung der Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 228.869,81 Euro auf 344.521,26 Euro. Dies ist bedingt durch den Rechnungseingang zwischen dem letzten Zahllauf im Jahr 2023 und dem Jahresende.

Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 84.882,20 Euro, hauptsächlich bedingt durch einen Gesamtsaldo an Umsatzsteuerverbindlichkeiten von 106.501,06 Euro (Umsatzsteuer VJ 169.860,05 Euro).

Die Liquidität der Gesellschaft ist bereits durch den hohen Anteil der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, hier insbesondere das konzerninterne Darlehen / Cashpool, gewährleistet. Daneben erfolgt grundsätzlich eine zusätzliche Absicherung durch den Trane Technologies Konzern. Hinweise darauf, dass der Trane Technologies Konzern die Finanzierung der Gesellschaft nicht sicherstellen kann oder Schwierigkeiten bei der Rückzahlung des Darlehens bestünden, sind nicht erkennbar.

Der EBIT der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 409.335,03 Euro gegenüber 801.185,73 Euro im Vorjahr.

Der ROS ("Return on Sales"; operatives Ergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) sank von 5,91% im Vorjahr auf 3,66% im Geschäftsjahr.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Hohe Energiepreise und ein sinkendes Investitionsverhalten unserer Kunden sind Faktoren, die uns in 2024 beschäftigt haben. Dazu kamen gestiegene Transportkosten unserer Subunternehmer. Dadurch haben wir mit voraussichtlichen Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2024 von rd. 10,6 Mio.EUR unser Umsatzziel 2024 verfehlt.

Trotzdem ist die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft aufgrund der permanenten Nachfrage nach Mietkälte und Notheizung sowie einem breit gefächerten Kundenstamm und einem weiten Produktportfolio nach Auffassung der Geschäftsführung gesichert.

Durch neue Technologien wie Wärmepumpen für den industriellen Bereich und energieeffizientere Anlagen im Bereich Kälte, die von unserem Konzern entwickelt werden, hat die Gesellschaft ein geeignetes Produktportfolio, um auf die geänderten Anforderungen am Markt reagieren zu können.

Für 2025 gehen wir von einem Umsatzwachstum gegenüber 2024 im einstelligen mittleren Millionenbereich bei gleichzeitiger Verbesserung unserer Kostenstruktur im Bereich Materialaufwand, hier insbesondere den Frachtkosten, aus. Für das Umsatzwachstum planen wir mit zwei weiteren Konzerngesellschaften zusammen die Bündelung des Mietgeschäfts bei der ICS Cool Energy GmbH. Aufgrund unserer Transferpreissystematik wird dabei voraussichtlich die EBIT-Rate nahezu unverändert bleiben.

Durch permanente Verbesserung unserer IT-Struktur können wir enger mit unseren Konzerngesellschaften zusammenarbeiten. Dabei profitieren wir von in den Vorjahren gemachten Verbesserungen in Hardware und Software.

2. Chancenbericht

Durch die Zugehehörigkeit zum Trane Technologies Konzern besteht die Möglichkeit, die notwendigen Investitionen durchzuführen, um Marktanteile zu verteidigen und auszubauen.

Chancen bestehen hier insbesondere durch Synergien im Bereich der engeren Zusammenarbeit mit zwei weiteren Gesellschaften dieses Konzerns, auf die Bereiche Verkauf von Equipment und Engineered Solutions spezialisiert sind. Hier haben wir in 2024 und auch für 2025 weitere Maßnahmen zur Umorganisation und Fokussierung auf das jeweilige Kerngeschäft geplant. Inwieweit sich hier gesellschaftsrechtliche Veränderungen noch in 2025 ergeben, bleibt noch offen.

3. Risikobericht

Das Risikomanagementsystem im Trane Technologies Konzern ist integraler Bestandteil sämtlicher Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Dies umfasst die systematische Identifikation, Bewertung, Steuerung, Dokumentation, Kommunikation und Überwachung von Risiken. Das Berichterstattungssystem der Gesellschaft stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information der jeweiligen Entscheidungsträger sicher. Dadurch können negative Tendenzen rechtzeitig identifiziert und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden.

Durch das breitgefächerte Produktportfolio und die vielschichtige Kundenstruktur ist keine Abhängigkeit von bestimmten Branchen oder Kunden gegeben.

Forderungsausfallrisiken werden durch eine sorgfältige Bonitätsprüfung vor Vertragsabschluss minimiert.

Durch die Einbindung in den Trane Technologies Konzern werden IT-Risiken für die Gesellschaft als gering betrachtet, da auf die Infrastruktur des Konzerns und dessen Knowhow zurückgegriffen werden kann bzw. IT-Funktionen bereits zentral wahrgenommen werden.

Personalrisiken versucht die Gesellschaft vorzubeugen, in dem sie ihren Mitarbeitern ständige Möglichkeiten zur Weiterbildung und Weiterentwicklung im Konzern bietet.

Risiken, die das Umsatzwachstum der Gesellschaft beeinträchtigen können, werden in der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der hohen Energiepreise gesehen. Hierzu verweisen wir auf unsere detaillierte Erläuterung im Prognosebericht.

Insgesamt bestehen nach Auffassung der Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken.

 

Augsburg, den 29. Januar 2025

gez. Andreas Stach, Geschäftsführer

gez. Bettina von Streit, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ICS Cool Energy GmbH, Augsburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ICS Cool Energy GmbH, Augsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICS Cool Energy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 29. Januar 2025

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Braunschläger, Wirtschaftsprüfer

Uthoff, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 552.964,09 870.069,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.961,81 318.819,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.782,64
881.925,90 1.190.671,19
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 321.557,76 379.146,88
2. Waren 108.999,75 86.648,16
430.557,51 465.795,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.012.142,90 2.154.490,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.113.385,44 7.901.951,29
3. Sonstige Vermögensgegenstände 66.806,52 24.626,30
9.192.334,86 10.081.067,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 87.429,05 88.233,87
9.710.321,42 10.635.096,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 18.208,24 12.972,14
10.610.455,56 11.838.740,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.386.211,08 7.814.168,56
III. Jahresüberschuss 423.830,69 572.042,52
8.835.041,77 8.411.211,08
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 24.298,80
2. Sonstige Rückstellungen 505.843,08 777.274,93
505.843,08 801.573,73
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 344.521,26 228.869,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 706.183,84 2.132.340,60
3. Sonstige Verbindlichkeiten 179.862,59 264.744,79
- davon aus Steuern: EUR 143.444,61 (Vj.: EUR 206.118,24)
1.230.567,69 2.625.955,20
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 39.003,02 0,00
10.610.455,56 11.838.740,01

Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.196.384,66 13.545.855,90
2. Sonstige betriebliche Erträge 169.104,34 149.710,83
- davon aus Fremdwährungsumrechnung: EUR 80,64 (Vorjahr: EUR 1,37)
11.365.489,00 13.695.566,73
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.927.933,33 2.044.370,76
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.753.329,53 5.681.262,86 5.533.606,52 7.577.977,28
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.602.346,34 2.605.756,57
b) Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 565.466,78 3.167.813,12 494.570,20 3.100.326,77
- davon für Altersversorgung EUR 35.004,53 (Vj.: EUR 26.897,24)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 421.621,91 380.847,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.685.456,08 1.835.229,68
- davon aus Fremdwährungsumrechnung EUR 359,17 (Vj.: EUR 292,47)
Betriebsergebnis 409.335,03 801.185,73
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 198.146,79 22.379,26
- davon aus verbundene Unternehmen: EUR 196.716,60 (Vj.: EUR 22.348,42)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.828,00 25.042,03
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 24.619,75)
- davon aus der Aufzinsung EUR 299,00 (Vj.: EUR 410,00)
Finanzergebnis 196.318,79 -2.662,77
9. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 180.243,00 237.366,00
10. Ergebnis nach Steuern 425.410,82 561.156,96
11. Sonstige Steuern 1.580,13 -10.885,56
12. Jahresüberschuss 423.830,69 572.042,52
0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.479,89 0,00 7.479,89 0,00 0,00
7.479,89 0,00 7.479,89 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.774.916,79 19.725,10 233.004,93 3.396,64 3.565.033,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.881,29 109.103,79 34.296,80 -1.614,00 731.074,28
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.782,64 0,00 0,00 -1.782,64 0,00
4.434.580,72 128.828,89 267.301,73 0,00 4.296.107,88
4.442.060,61 128.828,89 274.781,62 0,00 4.296.107,88
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.479,89 0,00 7.479,89 0,00
7.479,89 0,00 7.479,89 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.904.847,49 324.846,25 217.624,23 3.012.069,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 339.062,04 96.775,66 33.725,23 402.112,47
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.243.909,53 421.621,91 251.349,46 3.414.181,98
3.251.389,42 421.621,91 258.829,35 3.414.181,98
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 552.964,09 870.069,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.961,81 318.819,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.782,64
881.925,90 1.190.671,19
881.925,90 1.190.671,19

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