medimex GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Victoria Köppen seit 28.10.2025 | Prokura |
Marco Lehnert seit 25.6.2025 | Geschäftsführer |
Dennis Gramfort seit 25.6.2025 | Prokura |
Julia Nicole Vogel seit 23.10.2020 | Prokura |
Marcus H. Simon seit 2.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.02% | |
B***** M**** | 0.24% |
| 0.24% |
| Name | Anteil |
|---|---|
AMEFA GmbHEigenbeteiligung | 70.59% |
AMEFA GmbHEigenbeteiligung | 3.35% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMEFA GmbHLimburg a. d. LahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die AMEFA GmbH handelt mit sterilen und unsterilen Medizinprodukten, mit kleineren und mittleren Investitionsgütern und Nebenprodukten, die im weiteren Sinne der Gesundheitspflege und der Gesundheitsvorsorge dienen. 2. Forschung und Entwicklung Die AMEFA GmbH betreibt als Handelshaus keinerlei Produktforschung oder Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das erste Quartal 2023 wurde durch das Ende Pandemie und den anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine geprägt. Es kann festgestellt werden, dass der Markt weiterhin wächst und die Finanzlage von vielen Krankenhäusern weiterhin sehr angespannt ist. Die Pandemie beeinflusste im ersten Quartal weiterhin den Markt, wobei die zuvor stark unterstützende Nachfrage nach Covid-19 Produkten rückläufig ist. Die globale Inflation stieg auch im Geschäftsjahr 2023 weiter erheblich an und führte zu weiterhin hohen Energiekosten. Infolgedessen kam es zu Preiserhöhungen und Kostenzuschlagssätzen seitens unserer Lieferanten. Die Beschaffung aus Asien war teilweise sehr schwierig. Wie im vorangegangenen Jahr führten begrenzte Logistik-Ressourcen dazu, dass die Frachtraten einen immer größeren Anteil an den Produktkosten einnahmen. 2. Geschäftsverlauf Der Vertrieb teilt sich auf in den Innenumsatz mit Vertriebstöchtern und den Umsatz mit Wiederverkäufern. Die Vertriebstochter Praxis Partner, Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH, gehört zu den führenden Versendern in Deutschland, für den Warenzugriff der niedergelassenen Ärzte auf Medical Produkte und Peripherieartikel. Der Umsatz mit Praxis Partner, Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu 2022 zurückgegangen, was auf den Rückgang der Coronaeffekte zurückzuführen ist. Der Umsatz mit Außendienstmitarbeitern bei Praxis Partner konnte den Umsatzverlust nicht kompensieren. Die Vertriebstochter medimex GmbH vertritt u.a. internationale Lieferanten exklusiv in Deutschland. So macht die medimex GmbH z.B. die Zentrallogistik für einen internationalen Hersteller von OP- und Untersuchungshandschuhen. Die Abwicklung erfolgt über die Muttergesellschaft AMEFA GmbH. Aufgrund der Ausweitung der Vertriebsgebiete konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden. Negative Effekte konnten dabei überkompensiert werden, so dass der Umsatz der AMEFA GmbH mit der medimex GmbH um 2,5% gesteigert werden konnte. Im Jahr 2023 hat die AMEFA die Franz GmbH mit ihrer Vertriebstochter der Medco Vertriebsgesellschaft für medizinische Produkte mbH & Co. KG übernommen. Die Medco Vertriebsgesellschaft für medizinische Produkte mbH & Co. KG. ist insbesondere im Krankenhausmarkt in NRW aktiv. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Nachfrage nach Produkten aus dem AMEFA Portfolio als auch aus dem medimex Sortiment positiv beeinflusst werden. Die Auswirkungen werden in vollem Umfang erst im KJ 2024 zum Tragen kommen. Der Gesamtumsatz der AMEFA GmbH ist aufgrund der rückläufigen Corona-Umsätze, die nicht komplett kompensiert werden konnten, um 2% gesunken. Alle Mitarbeiter der AMEFA Gruppe sind bei der AMEFA GmbH beschäftigt. Die AMEFA Gruppe beschäftigt 151 Mitarbeiter. Die Kosten für die Mitarbeiter werden an die Tochterfirmen verursachungsgerecht weiterbelastet. Die AMEFA GmbH hat einen mit sieben Mitgliedern besetzten Betriebsrat. Das betriebliche Rohertragsergebnis konnte auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die Personalkosten in der Gruppe sind um rund 3% gestiegen. Neben Lohnanpassungen sind hier Inflationsausgleiche verantwortlich. Das Jahresergebnis vor Steuern und dem Ergebnisanteil der stillen Gesellschafter liegt bei 268 T€. Gründe hierfür sind die Ausschüttungen aus dem Tochterunternehmen Praxis Partner, Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH, die das Ergebnis mit 2.000 T€ erhöhen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nicht mehr so gut wie in den Vorjahren. a. Ertragslage Die negative Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 beruht darauf, dass die erhöhten Beschaffungskosten nicht an die Kunden weitergegeben werden konnten. Auch steigende Personalkosten, aufgrund des begrenzten Angebots, aber auch auf Grund der wirtschaftlichen Situation der Stammbelegschaft hat das Ergebnis der AMEFA GmbH negativ beeinflusst. Gleichzeitig hat die AMEFA GmbH in zusätzliches Personal investiert, um den Anforderungen der MDR gerecht zu werden. Die AMEFA GmbH investiert in die Optimierung von internen und externen Prozessen. Gleichzeitig wurde die Ertragslage positiv beeinflusst: durch das Wachstum des Tochterunternehmen medimex GmbH und der Medco Vertriebsgesellschaft für medizinische Produkte mbH & Co. KG. Ein positives Ergebnis konnte 2023 durch die Ausschüttung einer Tochtergesellschaft sichergestellt werden.
Rumpfwirtschaftsjahr nicht abgebildet b. Finanzlage Die AMEFA GmbH benötigt für das operative Geschäft keine Bankkredite. Der von der Hausbank eingeräumte Kreditrahmen über 3 Mio. €, der für das geplante Wachstum zur Verfügung gestellt wurde, musste nicht in Anspruch genommen werden. Alle Zahlungen erfolgen unter Ausnutzung der Skontierung. Die Kapitalausstattung durch die erwirtschafteten und nur zum Teil ausgeschütteten Unternehmensergebnisse ist sicherheitsorientiert. Die Gesellschaft gewährt ihren Tochterunternehmen bei Bedarf Darlehen zur Weiterentwicklung des Geschäfts bzw. für Investitionen. Die Beträge sind im Jahresabschluss entsprechend ausgewiesen. Zur Erhaltung der Liquidität betreibt die AMEFA mit ihren Tochterunternehmen einen Cash Pool. Die Finanzstruktur stellt sich wie folgt dar:
Kapitalfluss-Rechnung
Rumpfwirtschaftsjahr nicht abgebildet c. Vermögenslage Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hat sich im Berichtsjahr deutlich geändert.
Rumpfwirtschaftsjahr nicht abgebildet In der Zeitreihe zeigt sich die starke Investitionstätigkeit der Gesellschaft - auch in Beteiligungen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden nachfolgende Kennzahlen herangezogen.
Rumpfwirtschaftsjahr nicht abgebildet Cashflow-Rechnung
III. Prognosebericht Auf Grund der veränderten Gesellschafterstruktur werden Prozesse und Aufgaben weiter in der AMEFA Gruppe konzentriert werden. Die Entscheidung der Fokussierung auf den ambulanten Markt durch die Vertriebstochter Praxis Partner Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH in der Gruppe wurde weiter umgesetzt. Die Neuausrichtung von Praxis Partner ist pandemiebedingt noch nicht abgeschlossen. Wachstumschancen konnten noch nicht endgültig gehoben werden. Im preissensitiven Kundensegment verliert Praxis Partner Umsatz. Bei Kunden, die durch den Außendienst besucht werden, gewinnen wir Kunden und Umsatz. Bei der medimex GmbH sind neue Warengruppen in der Umsetzung und die Intensität in der Zusammenarbeit mit den Gesellschaftsunternehmen soll weiter ausgebaut werden. Durch den Zukauf der Franz GmbH wird das Einkaufvolumen nachhaltig gesteigert was kurz- und mittelfristig positiven Einfluss auf die Lieferkonditionen haben wird. Die Gesellschaft wird investiv eine Konsolidierungsphase einlegen und es sind Maßnahmen geplant, die die Ertragskraft der Gesellschaft wieder herstellen. Hierzu zählen neben Personalmaßnahmen die Neujustierung des Geschäftes mit den Gesellschaftern sowie den Tochtergesellschaften. Wir gehen davon aus, daß die in 2024 zu treffenden Entscheidungen ab 2025 greifen werden. In unserer Planung gehen wir davon aus, dass sich auf Grund der steigenden Umsätze der medimex GmbH und der Vertriebstochter Praxis Partner Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH sowie der Medco Vertriebsgesellschaft für medizinische Produkte mbH & Co. KG der Umsatz und die Rohertragssituation im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie weiter verbessert. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken: Der Konzentrationsprozess wird sowohl auf der Endkundenseite als auch der Lieferantenseite weiter fortschreiten, was Umsatz- und Ergebnisrisiken mit sich bringt. Sowohl Kunden als auch Lieferanten treten vermehrt als direkte Wettbewerber auf. Dies erhöht ebenfalls den Wettbewerbsdruck. Die im Jahr 2017 in Kraft getretene Medical Device Regulation, erhöht den administrativen Aufwand in den Unternehmen. Auch der Fachkräftemangel und der wirtschaftliche Druck beim Stammpersonal hat negative Auswirkungen auf die Kostenstruktur. Es ist nur schwer möglich, in dem aktuellen Wettbewerbsumfeld, diese erhöhten Kosten an die Kunden weiterzugeben. Für kleinere Unternehmen sind die zukünftigen Rahmenbedingungen existenzbedrohend, für größere und wirtschaftlich gut aufgestellte Unternehmen, ergibt sich die Chance für Wachstum. Die AMEFA Gruppe mit ihren Gesellschaftern sieht auch für sich Risiken, glaubt aber, am Ende zu den Gewinnern zu zählen. b. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken aufgrund der Intensivierung des Wettbewerbes in der Branche werden weiter zunehmen. Die Verschlechterung der Margen kann nur durch Mengenausweitungen kompensiert werden. Der Ausbau von Logistikpartnerschaft mit etablierten Unternehmen sichern den Marktzugang der medimex GmbH im In- und Ausland. Ebenfalls wird durch den neu etablierten Außendienst bei der Vertriebstochter Praxis Partner Fachversand für Arzt- und Laborbedarf GmbH das bestehende Geschäft abgesichert und Wachstum unterstützt. Die Kunden der AMEFA GmbH sind im Markt gut positioniert und durch die AMEFA-Tochterunternehmen sind weitere Standbeine vorhanden. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können, müssen jedoch die Kostenstruktur straffen. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens und dem eingeräumten Kreditrahmen, sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Beim Aufbau von Eigenmarken und einer Fakturierung in Dollar seitens der Lieferanten bestehen Fremdwährungsrisiken. Das bestehende Dollarkonto ermöglicht der AMEFA Gruppe kurzfristige Kursschwankungen auszugleichen und hat sich bewährt. Dieses Konto wird ausschließlich zur Absicherung von Warenzuflüssen genutzt. Eine Refinanzierung am Kapitalmarkt aufgrund der Bonität von AMEFA mit ihren Tochterunternehmen ist jederzeit möglich. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von Lieferanten in Europa zurückgegriffen werden. Um Produkte direkt aus Asien zu importieren, muss ein bestimmtes Abnahmevolumen generiert werden. Langjährige Kundenbindungen, die Fokussierung der Gesellschafter auf die Marke medimex, der Marktzugang über Tochterunternehmen und die notwendigen finanziellen Ressourcen, ermöglichen dieses Volumen. Die Veränderungen in der Gesellschafterstruktur werden zur Folge haben, dass die verbleibenden Gesellschafter sich auf das Produktportfolio der AMEFA Gruppe weiter konzentrieren werden, so dass die oben genannten Risiken mittelfristig überkompensiert werden. 3. Gesamtaussage In Abwägung der Chancen und Risiken geht die Geschäftsführung davon aus, dass die AMEFA GmbH in dem weiter stattfindenden Konzentrationsprozess zu den Profitierenden gehören wird. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verwendet außer den üblichen Forderungen und Verbindlichkeiten keine Finanzinstrumente. 2023 nahm die Gesellschaft ein Darlehen von € 2 Mio auf; ferner richtete ihre Geschäftsbank eine Kreditlinie von € 3 Mio ein. Besondere Risiken sind damit nicht verbunden. Für den Neubau eines Bürogebäudes nahm die Gesellschaft im Jahr 2021 ein Darlehen von € 6,358 Mio auf. Die Darlehen werden planmäßig getilgt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen unterhält die Gesellschaft nicht.
Limburg/Lahn, im Juni 2024 gez. Marcus H. Simon, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma der Gesellschaft lautet: AMEFA GmbH Sie hat ihren Sitz in Limburg a.d. Lahn und ist im Handelsregister beim Amtsgericht eben dort unter HRB 1597 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Gesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG und grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Gesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265 ff. HGB). Den Zahlen des Wirtschaftsjahres sind die des Vorjahres gegenübergestellt. Das Gliederungsschema der GuV entspricht dem HGB in der Fassung des BilRUG. Freiwillig fügt die Gesellschaft in die GuV eine nachrichtliche Position "Ergebnis vor Steuern" ein. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschluss auf neue Rechnung vorzutragen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen aktiviert. Geringwertige Anlagengüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten erfaßt. Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs.2 HGB ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Der Warenbestand ist mit den Anschaffungskosten nach Einstandswerten, höchstens dem niedrigeren beizulegenden Wert, erfaßt. Erforderliche Abgrenzungen sind erfolgt. Forderungen sind mit dem Nominalwert aktiviert; pauschale und Einzelwertberichtigungen sind in angemessenem Umfang berücksichtigt. Rückstellungen tragen den voraussichtlichen Risiken angemessen Rechnung und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsbeträge werden zu einem monatlich festgelegten Kurs gebucht. Der Abgleich erfolgt über Kursdifferenzen. Jahresendsalden rechnet die Gesellschaft zum Stichtagskurs um. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen/Beteiligungen bestehen in Höhe von T€ 2.359; davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.322. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind debitorische Kreditoren (T€ 208), Umsatzsteuer (T€ 1.228), Körperschaft- und Gewerbesteuer (T€ 630) ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Die Anteile der stillen Gesellschafter setzen sich aus T€ 500 Pflichteinlagen und T€ 1.844 Gewinnanteilen zusammen, für deren Entnahme es eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung bedarf. Es ist 1 Gesellschafter ausgeschieden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere Garantie- und ähnliche Verpflichtungen (T€ 23), rückständigen Urlaub (T€ 224), Sonderzahlungen (T€ 95), Bonus- und andere Abgrenzungen (T€ 475), eine mögliche Earn-Out-Verpflichtung (T€ 458) sowie Archivierung (T€ 40). Die erhaltenen Anzahlungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verrechnungssalden im Rahmen des gemeinsamen Cash-Managements der Gruppe. Die Verbindlichkeiten (ohne Konten der stillen Gesellschafter) zum 31.12.2023 gliedern sich nach ihrer Fälligkeit wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind grundbuchlich abgesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern T€ 130. Ferner bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse wurden ohne Umsatzsteuer und vermindert um Skontoabzüge ermittelt. Die Materialaufwendungen enthalten den Verbrauch bezogener Waren und die Bestandsänderung. Als Aufwendungen für bezogene Leistungen weist die Gesellschaft Transport- und Verpackungskosten aus. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen weist die Gesellschaft u.a. aus: Raumkosten inkl. Nebenkosten, Grundabgaben, Versicherungen (T€ 501), Kursdifferenzen (T€ 30), Vertriebsaufwendungen i.w.S. (T€ 154), Reparatur/Instandhaltung (T€ 102), Telekommunikations- und Verwaltungskosten (T€ 564), durchlaufende Kosten (T€ 334) und außergewöhnliche Aufwendungen (T€ 645). Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen im Wirtschaftsjahr 2023 auf Gewerbesteuer des Vorjahres. VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Geschäftsführer Herr Simon wechselt in den Vorstand der Muttergesellschaft SMS medipool AG. VII. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 151 Mitarbeiter, davon 42 Teilzeit. Geschäftsführer der Gesellschaft war: Dipl.-Kaufm. Marcus H. Simon, Speyer Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Angaben zu den Bezügen entfallen gemäß § 286 Abs.4 HGB. Einzelprokuren bestehen für Frau Julia Busch, Wallmerod; Herrn Marco Lehnert, Hadamar Das Leasingobligo und vergleichbare Verpflichtungen beliefen sich auf T€ 50. Ferner bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von T€ 4.000 zugunsten der Muttergesellschaft SMS medipool AG. Beteiligungen von mehr als 20 %:
sonstige Berichtsbestandteile
Limburg / Lahn, im Juni 2024 gez. Marcus H. Simon, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluß der AMEFA GmbH bestehend aus der Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung, Anhang, der eine Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungsgrundsätze enthält, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2023 geprüft. Der Jahresabschluß und der Lagebericht werden nachfolgend Abschluß genannt. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlußprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB, sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Aussagen zum Jahresabschluß Meine nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung vermittelt der von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31.12.2023 nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Aussagen zum Lagebericht: Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluß, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für mein Prüfungsurteil Ich habe meine Jahresabschlußprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung internationaler Prüfungsstandards (ISA) vorgenommen. Ergänzt wurden die ISAs durch das wp.net-Fachgutachten und durch den wp.net-Prüfungshinweis zur Prüfung des Lageberichts, um die deutschen Rechnungslegungs- und Berichtsvorschriften einzuhalten. Meine Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlußprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts". Ich bin unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und ich habe meine weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzungen zur Durchführung einer Abschlußprüfung erfüllt. Ich bin der Auffassung, daß die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der Geschäftsführung und der für die Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung dieses Jahresabschlusses und Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die Geschäftsführung für notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens es sei denn, die Geschäftsführung beabsichtigt entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluß und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozeß der Abschlußaufstellung zu überwachen. Verantwortung des Abschlußprüfers für die Prüfung von Jahresabschluß und Lagebericht Meine Aufgabe ist es, auf Grundlage meiner Prüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil zum Jahresabschluß und Lagebericht abzugeben, daß dieser Jahresabschluß und Lagebericht frei ist von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen und einen Bestätigungsvermerk zu erstellen, der mein Prüfungsurteil enthält. Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, daß eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewußt oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, daß er im Einklang mit dem Jahresabschluß steht. Als Teil meiner Prüfung in Übereinstimmung mit ISA übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre mir eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht meine Prüfung darin: • Die Risiken wesentlicher unzutreffender Angaben zu identifizieren und einzuschätzen, seien sie durch Verstöße oder Unrichtigkeiten entstanden; Prüfungsverfahren zu entwerfen und durchzuführen, die auf solche Risiken ausgerichtet sind; Prüfungsnachweise zu erlangen, die eine ausreichende und angemessene Grundlage für mein Prüfungsurteil darstellen. Das Risiko, daß eine aus einem Verstoß resultierende unzutreffende Angabe nicht aufgedeckt wird, ist höher als bei einer unbeabsichtigten wesentlich falschen Angabe, weil Verstöße mit betrügerischen Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, Falschdarstellungen oder dem Umgehen von internen Kontrollen einhergehen können. • Ein Verständnis von den prüfungsrelevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen zu erlangen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Urteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Unternehmens zu fällen. • Die Angemessenheit der angewandten Bilanzierungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung ermittelten Schätzwerte in der Rechnungslegung zu beurteilen. • Eine Schlußfolgerung in Bezug auf die Angemessenheit der Anwendung der Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung durch die Geschäftsführung zu ziehen und, ausgehend von den erlangten Prüfungsnachweisen, eine Schlußfolgerung darüber zu ziehen, ob eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich Ereignissen und/oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Komme ich zu der Schlußfolgerung, daß eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, in meinem Bestätigungsvermerk auf die betreffenden Angaben im Abschluß aufmerksam zu machen oder, sofern diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Meine Schlußfolgerungen basieren auf den bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweisen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch bewirken, daß die Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben ist. Ich erörtere mit der Geschäftsführung unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlußprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen und bedeutsame Mängel bei internen Kontrollen, die ich während der Abschlußprüfung feststelle.
Bad Homburg v.d.Höhe, den 5. Juli 2024 gez. Frank Marheinecke, Wirtschaftsprüfer |
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